Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen.
Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss.
Virginia Woolf’un son on gününün hikayeleştirildiği bir roman Ah Virginia. Woolf’la ilgili çok şey okuduğumdan benim için yeni ya da ilginç hiçbir şey yoktu kitapta. Roman alakasız bir şekilde Leonard Woolf’un bilinç düzeyinden bitirilmiş ki romanın tamamında dilsiz bir figürdü sadece Leonard. Woolf’un isteğine aykırı şekilde mirasçısı, yeğeni Quentin Bell tarafından yayınlanan günlükleri Ah Virginia’nın omurgasını oluşturmuş. Kitabı okurken bir kere daha Virginia Woolf adına üzüldüm ve keşke Leonard Virginia öldükten sonra günlükleri yok etseydi dedim.
De totes les escriptores que llegim, sempre hi ha alguna de la qual en volem aprendre més, de la qual en volem conèixer el seu context, les seves idees, com escrivien… 🪶
Per a mo, aquesta escriptora és Virginia Woolf (crec que es veu bastant clar 😅) i des de fa anys que m’obsessiona conèixer tot d’ella.
Aquest cop la culpa ha sigut d’aquest preciós llibre publicat per Edicions 1984 que he pogut apropar-me més a ella, tot i que d’una manera fictícia.
A “Ai, Virginia”, l’autor Michael Kumpfmüller intenta recrear com podrien haver-se desenvolupat els últims deu dies de la vida de la Virginia en una mena de diari personal, a partir del qual ens endinsem en uns suposats pensaments respecte del món que, obviament, estan inspirats en tot allò que coneixem de Woolf gràcies als seus diaris, que foren publicats pel seu marit Leonard Woolf
Tot i que és una obra fictícia, no deixa de veure’s una Virginia desesperada pel món que sembla caure davant els totalitarismes que, sumats a la seva autoexigència com a escriptora i a la seva malaltia mental, li van portar a treure’s la vida un fatídic 28 de març de 1941.
Coneixieu aquest llibre? Quin és aquella escriptora o escriptor que us obsessiona? 💌
this was hard to read. well written (though i cannot say how well researched it is) and empathic, but since it is about depression one needs to be in the right frame of mind to read it.
Dieses Buch ist nicht nur in seiner Erzählweise außergewöhnlich, sondern auch in seiner präzisen Beschreibung der Gedankengänge einer Frau mit psychischen Problemen. Michael Kumpfmüller beschreibt so liebevoll, so metaphorisch die abstrusen Denkweisen in der Depression, dass es bedrückend und befreiend zugleich auf den Leser wirkt.
An sich hat das Buch Potenzial gehabt. Leider hatte ich das Gefühl, dass es keine wirkliche Handlung hatte, da es sich zu sehr auf das Innenleben der Protagonistin als irgendeinen Plot fokussierte.
Mal wieder ein Buch, das mich etwas zwiegespalten zurücklässt.
Auf der einen Seite beschreibt diese biografische Fiktion über Virginia Woolfs letzte Lebenstage sehr eindrücklich und sprachlich elegnat die Gedankenwelt dieser großen Autorin, aber auf der anderen Seiten wirk es auch etwas übrgriffig, dass sich jemand zutraut, sich auf diese Weise einem so tragischen Schicksal anzunähern. Es fühlt sich fast an, als würde man in die Privatsphäre Virginia Woolfs eindringen. Und natürlich erfährt man durch den Text vieles über die Autorin, aber man sollte dabei bedenken, dass der größte Teil davon fiktiv ist. Dann vielleicht doch lieber die Tagebücher und Briefe lesen, die veröffentlich wurden?
Insgesamt eine sehr interessante Lektüre mit vielen sprachlich schön gestalteten Passagen, die durch Zitate von Virgina Woolf erst richtig lebendig und poetisch werden. Aber kritisch gesehen kann dieser fiktive, literarische Gedankenstrom der Ikone Virginia Woolf und ihrem Leben nicht gerecht werden.
Kumpfmüller denkt sich in die Depression Virginia Woolfs hinein und zwar sehr überzeugend. Ihr Kokettieren mit dem Tod (Morphium? Abgase in der Garage? Ertrinken?) ist geradezu zwanghaft. Ihre verschobene Wahrnehmung beängstigend. Und ihr Mann Leonard ist nicht zu beneiden, wenn er mit engelhafter Geduld versucht, sie irgendwie in dieser Welt zu halten. Für mich war er der heimliche Star - kein Wunder also, dass Kumpfmüller das Buch mit ihm enden lässt.
Ich möchte mich hier gar nicht darüber auslassen, dass Ach, Virginia von einem Mann geschrieben wurde. Das ist halt so, kann ich wenig daran ändern. Natürlich können auch Männer Bücher über Virginia Woolf schreiben. Ich kann mich aber fragen, ob das sein muss. Muss ausgerechnet ein Mann einen Roman schreiben, der sich mit Tagebucheinträgen und dem Seelenleben, ja der psychischen Gesundheit beschäftigt? Virginia Woolf war so bedeutend, sie hat viele Texte hinterlassen, sie war queer und litt unter Depressionen. Gerne darf sich an Mann daran abarbeiten, auch wenn ich jemandem, der diesen Erfahrungen näher ist, einfach mehr Empathie in diesen Belangen zugestehe. Vielleicht wäre der Punkt gar nicht so elementar, wenn der Roman weniger subjektiv aus Virginias Perspektive geschrieben wäre. Hier zeigt sich ein sehr situationsgebundener Stil, der nicht nur in die Figur Virginia hineinschaut, sondern sie zu enttarnen sucht. Ihre letzten Tage sollen rekonstruiert werden und dazu werden Gedanken und Vorstellungen, Träume und Erinnerungen genutzt. Was aber nicht gelingt, ist die Figur tatsächlich zu greifen. Der Autor verpasst es, sie als Mensch zu zeigen und formt stattdessen ein stilisiertes Bild der Depressiven. Todessehnsucht, innere Einsamkeit, stetige Selbstzweifel. Mehr und mehr habe ich beim Lesen den Eindruck gewonnen, die Unausweichlichkeit ihrer Entscheidung zu zeigen. Es ist ein geradliniger Weg in den Fluss.
Wer kennt sie nicht, Virginia Woolf? Eine Schriftstellerin und Verlegerin, die für so manche Texte in der Frauenbewegung der Siebziger Jahre verantwortlich war. Aber wer war diese Virginia Woolf eigentlich wirklich. In London am 25. Januar 1882 in eine wohlhabende Intellektuellen-Familie hinein geboren, nahm sie sich am 28. März 1941 das Leben. Sie schrieb unzählige Romane. Viele erzählten unterschwellig aus ihrem Leben. In dem Buch Ach Virginia, beschreibt der Autor Michael Kumpfmüller die letzten zehn Tage im Leben von Virginia. Eine Frau, die in tiefen Depressionen steckt und mit ihrem Leben abgeschlossen hat. Dabei ist sie noch verhältnismäßig jung. Hat ein gutes Leben auf dem Land, in einem wunderschönen Cottage mit ihrem Ehemann Leonard. Leonard liebt sie, obwohl die Ehe eher schwierig scheint. Er versucht alles, um seiner Frau Lebenswillen und -freude zu vermitteln. Aber alles lastet wie schwere Steine auf der Seele von Virginia. Sie lebt zwar mit Leonard, aber Liebe war es wohl nie, die sie an ihn gebunden hat. So zumindest vermittelt es das Buch. Virginia schien sich mehr zu Frauen hingezogen zu fühlen. 10 Tage. Das Ende einer großen Schriftstellerin. Michael Kumpfmüller berichtet mit einer schönen Wortwahl über Virginia. Das Gedankenkarussell der Frau und ihre Empfindungen, ziehen den Leser in seinen Bann und stoßen zugleich ab. Mich haben die Gedanken der Schriftstellerin fast ebenso in eine Depression gezogen, welche die Hauptakteurin durchlebte. Schwierig, wenn man selber für solche Düsternis anfällig ist. Manchmal musste ich das Buch beiseite legen, um wieder zu Atem zu kommen. Virginias Leben war nicht einfach und vieles in dem Roman deutet darauf hin, dass die Schriftstellerin schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat. Leonard, ihr Mann ist so aufmerksam, kümmert sich und versucht seine Frau zu retten. Doch Virginia will sich nicht retten lassen. Ihr ganzes Streben besteht darin, sich das Leben zu nehmen. Schlaflos und überreizt wirkt Virginia auf den Leser. Psychisch überlastet zieht es die Frau in Richtung Tod. Immer wieder versucht sich die Autorin in ihren Erinnerungen und Tagebüchern wieder zu finden. Fühlt sich von den Besuchen ihrer Schwester Vanessa belästigt und doch versöhnt. Sie unterhält sich mit Gespenstern und sucht die Nähe, sowie die Entfernung zu ihrem Mann. Gaukelt ihm Normalität vor. Kupfermüller beschreibt ein Leben, das verwirrt, mit Gespenstern behaftet und von (Alb-) Träumen zersetzt ist. Am Ende stand ich selber verwirrt da und habe mir die Geschichte Virginia Woolf‘s im Internet heraus gesucht. Ob ich den Roman wirklich gut fand, das kann ich nicht sagen. Für den, der es erträgt, ist der Roman bestimmt gelungen.
Ich danke NetGalley und dem Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Zum Buch: Was vom Leben übrig blieb – ein großer Roman über Virginia Woolf.
Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen. Michael Kumpfmüller hat einen sprachmächtigen, kühnen Roman über die letzten zehn Tage ihres Lebens geschrieben. Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss. Diese letzten Tage Virginia Woolfs beschwört Michael Kumpfmüller in seinem neuen Roman eindrücklich herauf. Er zeichnet das Bild einer Person, die in Auflösung begriffen scheint und sich auf die Reise in den Innenraum macht, der eine Welt voller Schrecken und eben auch Wunder ist. »Ach, Virginia« ist ein literarisches Porträt auf kleinstem Raum, aber es ist noch mehr – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Leben, ein Versuch der Annäherung, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass man nicht alles billigen muss, was man nachvollziehen kann.
Meine Meinung: Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, mich auf den Schreibstil einzulassen. Er ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Doch nach gut einem Viertel des Buches hatte ich mich daran gewöhnt und von da an flogen die Seiten so dahin.
Auf eine sehr eindrucksvolle & ergreifende Weise schildert der Autor die letzten Tage von Virginia Woolf, in der sie immer mehr in Depressionen verfällt. Werder Schlaf noch Freude bzw. Interesse an irgendwas empfindet sie. Sie fürchtet, die psychotischen Episoden der Vergangenheit würden sich wiederholen, in denen sie Stimmen hört und unfähig ist zu arbeiten und zu lesen. Sie sieht nur durch einen Suizid diesem zu Entkommen und begibt sich am 28.03. 1941 auf den Weg zum Fluss hinter dem Haus. Wochen später wird ihre Leiche geborgen.
Fazit: Eine ergreifende und zum Nachdenken anregende Geschichte. Eine ganz klare Leseempfehlung mit 🌟🌟🌟🌟
Virginia Woolf (1882 – 1941) ist eine Ikone der literarischen Moderne. Wie kaum eine andere Frau ihrer Zeit steht sie für das Ringen um Eigenständigkeit und Raum für sich. Ihr Leben war geprägt vom ständigen Wechsel zwischen Kreativität und Krankheit. In seinem biografischen Roman „Ach, „Virginia“ bezeichnet Michael Kumpfmüller die große Schriftstellerin als kleines Mädchen „das sie ja ist und bis zum Ende bleiben wird“. Das Ende, das ist der mit Steinen in den Manteltaschen beschwerte Gang ins Wasser. Zum Zeitpunkt des Geschehens ist Virginia Woolf 59 Jahre alt. Im Mittelpunkt des Romans stehen die letzten zehn Lebenstage von Virginia Woolf. Der Leser begibt sich gemeinsam mit dem Autor auf die Spuren der einst berühmten Schriftstellerin.. Tagebucheinträge und Briefauszüge bilden den wahren Hintergrund. Hinzu kommen fiktive Gedanken Virginia Woolfs. Kumpfmüller vermittelt dem Leser das Bild einer psychisch kranken, hochsensiblen, kreativen Frau. Drei Monate lang ist der Autor in die schriftlichen Hinterlassenschaften der großen Vorgängerin eingetaucht, um den Roman schreiben zu können. Dies, um zu verstehen, wer sie wirklich war, wer sie gewesen sein könnte. Manch schönes Sprachbild taucht auf: das Bild vom Gebäude des Lebens, das Bild von jemandem, der die Trümmer schon aufgeräumt hat, „wobei beim besten Willen nicht zu erkennen ist, was man dereinst damit noch anfangen soll.“ Kumpfmüller greift in seinem biografischen Roman oftmals zu einer Technik, die typisch für Virginia Woolfs literarisches Schaffen war: die Technik des inneren Monologs. Diese Kunst hilft uns Lesern - wir fühlen mit Virginia Woolf. Wir teilen deren Trostlosigkeit, den Schmerz, die Hoffnungslosigkeit. Ein weiterer Verdienst dieses einfühlsamen Romans ist: Wir bekommen Lust, Virginia Woolfs Bücher zu lesen, erneut zu lesen.
Dies ist ein Roman über die letzten Tage einer großartigen Autorin. Ich war mit ihrer Biographie vor dem Lesen nicht allzu vertraut und fühle mich ihr jetzt ein wenig näher. Ihr emotionaler Zustand und die Gedanken und Geschehnisse, die zu ihrem Tod führten, hat Michael Kumpfmüller gut und nachvollziehbar dargestellt. Beklemmend war die Atmosphäre und manchmal locker-leicht. Etwas, das der hier gezeichneten Virgina Woolf ähnelt - zumindest so, wie ich sie verstanden habe.
Leider konnte mich der Schreibstil als solches nicht gefangen nehmen. Allein, dass die wörtliche Rede vom Rest des Textes nicht abgetrennt wurde, erschwerte mir das Lesen. Stellenweise waren mir die Szenen zu langatmig oder zu verworren, während sie an anderer Stelle wieder super passend und spannend waren. Die enorme Innensicht verstehe ich natürlich, doch irgendwann konnte ich einfach nicht mehr so richtig mit der Protagonistin mitfühlen.
Dies ist für mich ein Roman, dessen Geschichte interessant und tiefsinnig ist, aber es ist auch ein Roman, der mich leider nicht wirklich begeistern konnte. Emotional fühlte ich mich leider nicht eingebunden. Schade.
Michael Kumpfmüller schreibt über die letzten Tage der englischen Schriftstellerin Virginia Woolf, bevor sie 1941 in tiefster Depression den Freitod wählte und sich in einem Fluß ertränkte. Zwar gibt es einige Erinnerungen, die thematisiert werden, aber überwiegend empfand ich den Roman als sehr düster und wenig einnehmend. Mein Eindruck ist, dass diese Reduktion auf Virginia Woolf letzte Zeit ungeeignet ist, um die Bedeutung ihrer Persönlichkeit wirklich zu verdeutlichen und ihr Wirken und ihr Werk zu würdigen. Sie hat viel für die Literatur getan, schrieb auch experimentell. Das kann man von Michael Kumpfmüller nicht gerade behaupten, seine Mittel sind konventionell. Ich hatte mich auf eine ansprechende romanhafte Biographie gefreut, wurde aber ziemlich enttäuscht und die Intention des Autors wurde mir auch nicht klar. Da kann man nur empfehlen stattdessen die Bücher von Virginia Woolf zu lesen, z.B. Mrs. Dalloway, Flush oder Orlando. Diese Bücher hatten wirklich Größe.
Ich kannte weder den Autor vorher, noch hatte ich bislang etwas über Viriginia Woolf gelesen, daher fand ich das Buch sehr interessant. Der Autor schafft es überzeugend, sich in die Gedankengänge der Schriftstellerin hineinzuversetzen und ihre Ängste, Depressionen und Defizite in Worte zu fassen. - So hätte es sein können. - Die letzten Tage dieser Ausnahmeschriftstellerin sind in eindringlichen schönen Worten nacherzählt, bzw. nachgedichtet, denn die in dem Buch dargestellten Gedanken und Gefühle sind rein fiktiv. Doch sie können, bei der Krankheit unter der Virginia Woolf litt, eben genauso geschehen sein. Und die Themen Depression und Suizid werden vom Autor nicht beschönigt, was der Leser vorher wissen sollte, damit er nicht zufällig vielleicht getriggert wird. Es ist ein empfehlenswertes Buch, das einen mit auf eine spezielle Reise durch die Gefühlswelt einer interessanten Frau und Autorin mitnimmt.
Ach, Virginia erzählt die letzten Tage der bekannten Schriftstellerin Virginia Woolf, die inmitten einer weiteren depressiven Phase den Freitod wählt. Dem Autor gelingt es dabei einen tiefen Einblick in Virginias Innenleben zu werfen. Geprägt von Selbstzweifel und Frustration über ihr letztes Werk sowie die Aussichtslosigkeit des Entrinnens einer weiteren depressiven Episode folgt der Leser Virginias Gedankengänge.
Kein einfaches Buch, wer an an einem leichten Schmöker interessiert ist lässt lieber die Finger davon. Die Gedankengänge von Virginia sind sehr authentisch zu lesen, typisch depressive Tendenzen und Suizidgedanken werden sehr kraftvoll dargestellt.
Mir hat dieses Buch genau deshalb sehr gut gefallen und kann es nur empfehlen.
Die letzten 10 Tage der depressiven Schriftstellerin Virginia Woolf bis zu ihrem Selbstmord durch Ertrinken.
Das Buch wird zum größten Teil als innerer Monolog, der an innerer und äußerer Qual Leidenden erzählt, ergänzt u.a. durch einen Epilog, in dem die weitere Zukunft ihres Mannes im Abriss erzählt wird.
Sprachlich fand ich das Erzählte zunächst ansprechend, doch ein ganzes Buch mit dem Kreisen um echtes und gefühltes Leid, Todeswunsch und Ausführung ist keine für mich entspannte Lektüre.
Für mich ist dieses Buch daher eher zwiespältig zu sehen.
Was mich bei den Büchern von Michael Kumpfmüller immer wieder beeindruckt ist, wie nah er an den Menschen, die er beschreibt, dran ist. Und immer auch mit freundlichen Augen. So auch in diesem wunderbaren Roman über die letzten Tage von Virginia Woolf. In seiner gewohnt schönen und überlegten Sprache beschreibt Kumpfmüller die Gedankenwelt von Virginia Woolf, die ihr aus ihrer Sicht nur noch eine Wahl ließ, eine Entscheidungen, mit der Kumpfmüller sicher nicht übereinstimmt. Aber das muss Michael Kumpfmüller nicht explizit aussprechen, sondern überlässt es dem Leser. Das ist die Kunst seines Erzählstils. Ein schönes Buch. Dringende Kaufempfehlung!
3,5. Novel.la per a fans de l'escriptora. Fabulació dels tristos darrers 10 dies de la seva vida en què no podia contenir les llàgrimes, les veus que l'assetjaven, la sensació de ser una càrrega i les ideacions suïcides. Malgrat una vida plena d'èxits professionals, el balanç, tenyit per la malaltia, era negatiu. M'agrada l'expressió dels sentiments de Virginia envers el seu descafeïnat marit, Leonard Woolf, encara que no crec que calgui dedicar-li les pàgines finals, no sé si per rescatar-lo o perquè confirmem la visió que en teníem.
Michael Kumpfmüller lässt den Leser an den letzten Tagen der Virginia Woolf teilhaben und gewährt Einblick in die Gedankenwelt der berühmten Klassiker-Autorin. Dabei benutzt er den Schreibstil des Stream Of Consciousness, also den Gedankenfluss, den die Autorin selbst auch in ihren Geschichten benutzt hat. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die Woolfs Bücher gerne lesen und sich immer schon gefragt haben, wie es in ihrem Kopf ausgesehen haben könnte.
Virgina Wolff ist schwere Kost - und so ist auch das Buch. Ich hatte gehofft in diesem etwas mehr über das von ihr so schwer empfundene Leben zu erfahren, da ich ähnliche Phasen kenne und von dem Film "The Hours" begeistert war. Sicher hat sich der Michael Kumpfmüller bemüht, ein gut recherchiertes Bild von ihr zu zeichnen, jedoch erschweren endlose verschachtelte Sätze den Lesegenuss, so dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe...
a very interesting book about virginia woolf, but a hard read because it deals with depression. I could really feel it through his words so I think this author did a really good job in making clear how mrs woolf felt and how it is like to be depressed
„Ach, Virginia“ begleitet die Autorin Virginia Woolf in den letzten Tagen ihres Lebens, das bekanntermaßen mit ihrem Selbstmord endet. Ähnlich Woolfs eigenen Werken lebt dieser biografische Roman von den inneren Monologen seiner Hauptfigur. „Sie verhungert ohne Gesellschaft, sie hadert mit ihrem verblassendem Ruhm und dass sich kaum jemand für sie interessiert.“ Da wir sie in depressiver Verfassung vorfinden, glimmen die Funken ihrer einstigen Persönlichkeit nur noch schwach. Das ist schade, denn so ist auch Kumpfmüllers Geschichte gefangen in den verwirrten Gedanken dieser Frau und kann nur wenig Erhellendes vermitteln. Immerhin hat er mir die Person Virginia Woolf wieder einmal nähergebracht.
Doncs això, que ai, Virgínia. No el puntuo per què no he sigut capaç d'acabar-lo i la raó és una veu narrativa equivocada. Hi ha un narrador omnipresent que es dedica a retransmetre els darrers deu dies de la vida de la Virgínia Wolf, com qui retransmet un partit. També fa judicis de valor sobre les accions passades i presents com si qui les fes fos la Virgínia. M'ha cansat tanta retransmissió i no he sigut capaç de passar de les primeres cinquanta pàgines.
"Ai, Virgínia" és la narració dels últims deu dies de vida de la Virginia Wolf abans de suïcidar-se... Reflexions, somnis i follia esdevenen cada cop més insuportables. Ai, Virgínia! Quant patiment i quanta tristor! 😢