Die Rolle des Titus Feuerkopf hat sich Nestroy auf den Leib geschrieben: Bei der Uraufführung seiner Posse "Der Talisman" 1840 in Wien spielte er selbst den rothaarigen Außenseiter, dem mithilfe einer schwarzen Perücke ein rasanter Aufstieg in die sogenannt höheren Kreise gelingt. Doch bald schon wird der kluge und komisch begabte Feuerkopf entlarvt, und sein glücklicher Coup droht zum Trauerspiel zu werden. "Der Talisman" ist herrliche Charakterkomödie und glänzende Gesellschaftssatire in einem und heute das meistgespielte Stück aus der Feder des österreichischen Sprachvirtuosen Nestroy.
Insgesamt ist "Der Talisman" ein außergewöhnliches Stück, das durch seine gute Inszenierung und seine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorurteilen überzeugt und sich beim Lesen wie das perfekte Stück für die Bühne anfühlt. Nestroys Fähigkeit, Humor und Gesellschaftskritik zu verbinden, macht das Stück zu einer wahren Perle der Theaterkunst. Es ist ein Werk, das die Zuschauer zum Lachen bringt, aber auch zum Nachdenken über ihre eigenen Vorurteile und die sozialen Normen anregt.
Huge disappointment even though I didn’t expect much. This book doesn‘t work as a book it surely does on stage but reading this, even though it is short, was a torture so just don‘t and just watch the play.
Unterhaltsame Geschichte, die man an einem Nachmittag lesen kann und einem hier und da mal zum Lachen bringen kann, da sie nach dem 3. Akt ihr Ende findet.
Die Hauptperson hat tiefe und man kann sich gut in das Drama einleben und die Beweggründe des Protagonisten erforschen.
das muss wohl mit abstand mein lieblingsreclam sein. nestroy schreibt, für die zeit, sehr verständlich und echt witzig. das stück packt dich und lässt dich nicht los, bis du fertig bist. zum glück geht das in einem zug.
Komische Sprache und nicht wirklich mein Stil, ging aber schnell vorbei, genaueres kann ich aber eigentlich erst sagen wenn ich den Test darüber hinter mir habe:/
‼️ das Buch wurde im Deutschunterricht einer neunten Klasse gelesen‼️
Ich hab oft nicht verstanden was passiert ist, egal wie oft ich eine Textstelle noch mal gelesen habe. Je länger ich das Buch gelesen habe desto genervter wurde ich. Obwohl es ein satirisches Werk ist habe ich glaube ich einfach nicht verstanden welche Stellen lustig waren. Für deutsche/österreichische Literatur würde ich auf jeden Fall andere Werke empfehlen.
Vom Außenseitertum und von Diskriminierung derer, die nicht der Norm entsprechen. Titus klettert durch einen beinahe lächerlich einfachen Trick die Karriereleiter hoch, er trägt Perücke, was das herablassende und entwürdigende Verhalten aller anderen noch absurder erscheinen lässt. Eine Posse, die unserem vom Schönheitswahn und der Selbstoptimierung geprägten Alltag humorvoll-traurig einen Spiegel vorhält.