Auf einem Streifzug durch den Wald begegnet Nemi dem Hehmann, einem Wesen mit wildem Blätterbart und verwittertem Holzgesicht. Er ist das Gedächtnis und das Wissen des Waldes, aber er leidet, weil kaum jemand die wilde Natur noch wahrnimmt. Verschwindet diese am Ende, wenn keiner mehr an sie denkt? Nemi hat Mitleid, sie beginnt, Naturwörter zu sammeln, Tiere und Pflanzen zu zeichnen. Doch kann sie damit die Natur retten? Wunderschön erzählt von Wieland Freund, zauberhaft illustriert von Hanna Jung.
Ein kleines, stilles und doch gewaltiges Buch, welches einem das Bewusstsein für die Schönheit der Natur wach rüttelt! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Ich musste beim lesen tatsächlich überlegen, wann ich das letzte Mal gespürt habe wie sich Baumrinde anfühlt. Wann ich zuletzt den Wald gerochen oder einen Schmetterling gesehen habe 🤷 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wann hört man auf mit offenen Augen durch die Natur zu gehen?
Diese Frage beschäftigt ganz besonders den Hehmann und Nemi ist wild entschlossen ihm zu helfen!