Es ist November in Südfrankreich. Die Olivenernte hat begonnen, die Tage sind noch angenehm warm. Da erschüttern zwei mysteriöse Morde die Hochprovence. Weit entfernt von Sainte-Valérie, wo sich Pierre Durand auf den gemeinsamen Urlaub mit seiner Freundin Charlotte freut. Doch als Nanette Rozier, die Frau des Bürgermeisters, spurlos verschwindet, ist an Erholung nicht mehr zu denken. Bald wird Arnaud Rozier verdächtigt und bittet seinen Chef de police um Hilfe. Pierre Durand folgt der Spur der Vermissten in die provenzalischen Berge bei Sisteron und begibt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ...
Meine Meinung: Gleich zu Beginn fühlte ich mich wieder in der Provence. Endlich Urlaub und leckere Düfte. Die Düfte aus Charlottes Imbiss riecht man förmlich beim Lesen und das Wasser läuft einem im Munde zusammen. Pierre mit seiner Bindungsangst traut sich nicht mit seiner Charlotte zusammenzuziehen. Wie wird das im Urlaub? Aber dann bittet sein Chef Arnaud Rozier ihm um Hilfe, da seine Frau vermisst wird. Nach einem Ehestreit fährt sie fort. Pierre nimmt die Ermittlungen auf und stößt auf 2 mysteriöse Morde in der Hochprovence. Oh je, wie soll er es Charlotte beibringen, dass sie ihren Urlaub verschieben müssen, damit er nach Nanatte suchen kann? Mir hat das Buch wieder super gut gefallen, ich fühlte mich in Südfrankreich wieder sehr wohl. Diese herrliche Landschaft sah ich beim Lesen und roch die Gerüche der provenzalischen Küche.
Fazit: Ein gutes Buch, welches ich weiterempfehlen kann (auch mit seinen tollen Rezepten im Anhang).
Bis zum Ende des Buches kann sich die Autorin nicht entscheiden, ob sie einen Krimi, einen Reiseführer, ein Kochbuch oder einen französischen Sprachtrainer schreiben möchte. Hier stolpern blasse, fortlaufend unlogisch agierende, Protagonisten durch die provenzalische Landschaft und erzeugen ungefähr das Gefühl, dass man morgens, nach einer langen intensiven Party, beim Betreten der unaufgeräumten Küche überfällt.
Pierre, der sich bei seiner Freundin selbst im Weg steht löst wieder einen spannenden KriminalFall. Das kann er ... - Ich fühle mich so wohl mit ihm in der Provence - hach ... da freu ich mich gleich auf den nächsten Band
3.5 Sterne Ein sehr persöhnlicher Fall, der viel mit den familiären Beziehungen und dem Umgang zwischen Mann und Frau zu tun hat. Leider ist der Fall bis zum letzten Drittel wenig spannend und kommt auch nicht richtig in Schwung, da es keinen klaren roten Faden oder ähnliches gibt. Doch das letzte Drittel reißt das Ganze wieder raus. Wieder toll gelesen von Götz Otto!
Dies ist der 5. Band aus der Reihe um Pierre Durand
Pierre und Charlotte wollen Urlaub machen, eigentlich.... Aber da kommt ihnen beiden der Job dazwischen. Pierre wird von Arnaud Rozier gebeten nach seiner verschwundenen Frau Nanette zu suchen und bald stellt sich heraus, dass das bis zum Beginn des Urlaubs nicht realisierbar sein wird.
Bei seinen Recherchen stösst Pierre auf zwei Mordfälle, die in Verbindung mit Nanettes Verschwinden stehen könnten. Und am Ende ist diesmal tatsächlich Pierre selbst in Gefahr.
Diesmal ging es auch richtig zur Sache, viele Themen werden angesprochen. Einmal das Problem der sich wiederansiedelnden Wölfe in der Gegend und das Bauernsterben. Und zu guter letzt erfahren wir mehr über Pierres persönliche Vergangenheit.
Mir hat das Buch wieder supergut gefallen. Es gab kein Fremdeln, ich war sofort wieder in der Provence, was natürlich auch den Beschreibungen der Rezepte der Region mit zu verdanken war, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.
Schön, dass sich die Beziehungen der Figuren so deutlich weiterentwickeln, nicht nur Pierres Beziehung zu Charlotte, auch Luc und Arnaud Rozier sind in diesem Buch greifbarer geworden.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, wenn diese Reihe weitergeführt wird, ist doch hier einiges angestoßen worden, was sich im nächsten Band dann toll weiterentwickeln lässt.
Sophie Bonnets Schreibstil und ihre Beschreibungen von Landschaft, Personen und Essen sind sehr detailliert und bilden eine angenehme Atmosphäre. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt nicht gefallen. Der Fall, der sich überzogen dramatisch auf den allerletzten Seiten zuspitzt, wirkt aufgesetzt und erzwungen. Pierre Durand soll wohl ein wenig altmodisch und verschroben sein, wirkt dabei allerdings sexistisch und antiquiert in seiner Sicht auf Gefühle zeigende Männer, Frauen (die ja alle Schwierigkeiten haben Kleidung auszuwählen und ihre Koffer zu packen) und Beziehungen. Was ein Versuch der sympathischen Unvollkommenheit sein sollte, wirkt sich auf das gesamte Buch aus und lässt wenig Sympathie für den Charakter und seinen Werdegang aufkommen.
Ein spannender Krimi und zugleich ein Buch, das das Herz der Touristiker erfreut: hier wird das Konzept der 'Retrouvances' thematisiert, das von der Nationalen Forstbehörde aufgelegt wurde, um verlassene Dörfer der Hochprovence wiederzubeleben. Ein tolles Beispiel für nachhaltige Entwicklung.
Zwei Tote Frauen in kurzer Zeit und die verschwundene Frau des Bürgermeisters. Commisaire Durand begibt sich auf die Suche und hat Ärger mit seiner Freundin.