Dritter und letzter Band von Lilias Tagebüchern. Lilia hat Tom erobert. Oder hat Tom Lilia erobert? Egal. Fest steht: Was aussah wie ein Happy End, macht zwar durchaus happy, aber zu Ende ist damit gar nichts. Jetzt fangen Lilias Probleme nämlich erst an. Zurück zu Hause muss sie feststellen: Nicht nur Eltern und Lehrer, auch beste Freundinnen und kleine Schwestern können ganz schön komisch werden, wenn man einen Jungen küsst. Und plötzlich hat Lilia ganz viele Fragen: Was kommt eigentlich nach dem ersten Kuss? Der zweite, klar, und dann der dritte, der vierte ... Aber danach? Lilia muss unbedingt herausfinden, wie sie, das Leben und die Liebe zusammenpassen. Diesmal kann und will sie sich nicht auf ihr Bücherwissen verlassen. Jetzt muss sie selbst ran und eigene Erfahrungen machen. Wenn man sie nur lassen würde.
Ich wurde 1967 in Freiburg geboren und bin in Tübingen aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich Journalistik und Biologie in Dortmund studiert und beim WDR in Köln volontiert. Heute lebe ich mit meinem Mann, zwei Töchtern und zwei Hunden in einem kleinen Dorf bei Stuttgart. Wenn ich nicht als Wissenschaftsjournalistin arbeite, schreibe ich Bücher.
Puh! Ich habe mich in der vergangenen Woche durch alle drei Teile der Reihe gequält. Ich wollte sie wirklich so unbedingt mögen. Aber leider hat mich erst der letzte Band überzeugt.
Alle Bände sind aus der Ich-Perspektive der 16 Jahre alten Lilia erzählt. Klassisch Tagebuch eben. Hin und wieder bekommt man auch ein paar Gedankengänge oder Nachrichtenaustausche ihrer Freunde mit.
Lilia ist eine sehr kluge, witzige und sympathische Protagonistin. Wobei sie mir zwischenzeitlich mit ihren Lästereien etwas negativ aufgefallen ist. Andererseits darf man in seinem Tagebuch doch auch einfach mal alles raus lassen, was man eben so denkt.
Lilia hat eine harmonische, liebevolle Familie (ganz große Rosalie-Liebe) und sehr gute Freunde. Dafür, dass es ihre persönlichen Gedanken sind, sind die Nebencharaktere ziemlich gut ausgearbeitet worden.
Wie schon gesagt, haben mir die ersten beiden Teile nicht so gut gefallen. Band drei hatte mich dann aber. Eine kleine, aber feine Liebesgeschichte, ein bisschen Pubertätsdrama mit dem Papa und der erste Besuch bei der Gynäkologin. Die Themen wurden gut ausgearbeitet und gerade letzteres als nichts negatives dargestellt.
Das Buch hat von mir genau 3,2 Sterne bekommen. Das ist der dritte Band und der war sehr viel schwächer als die ersten beiden Bände. Bei dieser Triologie allgemein war der erste am besten. Die Charakteren in diesem Buch waren manchmal etwas nervig (vor allem der Vater) und es gab zwei, drei Stellen wo ich keine Lust mehr hatte weiter zu lesen weil es sich sehr gezogen hat. Allen in allem hat das Buch aber mit seinem Witz und Jugendlichen Charme gepunktet und sich die 3,2 Sterne absolut verdient.
Das Buch schließt wieder direkt an die Ereignisse vom Band 2 an. Dabei bleibt der Schreibstil wieder richtig toll und flüssig zu lesen. Und auch die Geschichte an sich war sehr schön. Ich fand es umwerfend zu merken, wie weit man die ganzen Charaktere nun nach den ersten Teilen schon kennt, ins Herz geschlossen hat und mit ihnen fühlen kann. Und auch den Stil des Buches fand ich wieder etwas ganz besonderes: dass alles geschrieben ist als Lilias Tagebuch ist einfach etwas neues und tolles. Und dann die Geschichte: nachdem ich fand, dass man in Band zwei teilweise Stellen hatte, die sich etwas gezogen haben hat mir dieser Abschluss der Reihe sehr gut gefallen. Natürlich sind einige etwas längere Stellen, streite,… dabei, die aber einfach dazugehören. Und alles in allem fand ich die Story, die in diesem Buch erzählt wird und die Art wie die Geschichte zu Ende geht, aber vor allem auch die Moralvorstellungen und „Weisheiten“ fürs Leben die das Buch vermittelt wirklich toll. Alles in allem ein super Abschluss dieser Reihe mit weiterhin mega süßen und humorvollen Kommentaren und tollen jugendlichen Charakteren.
Dafür konnte es wieder nur 5 Sterne geben, ich liebe diese Reihe und finde es schade mich von allen verabschieden zu müssen. Ein Beitrag zu Buch 1-3 ist schon in Arbeit.
Die 16-jährige Lilia ist vor Kurzem mit ihrem ersten festen Freund Tom zusammengekommen und eigentlich im siebten Himmel. Am liebsten würde sie jede Minute mit ihm verbringen und überschreitet damit direkt eine Grenze bei ihrem Vater und erhält prompt Hausarrest. Doch nicht nur das: auch der bei den SchülerInnen sehr unbeliebte jährliche Spendenlauf der Schule, eine Mitschülerin, die ein bisschen zu gerne Zeit mit Tom verbringt und weitere kleine und große Probleme funken dem jungen Glück dazwischen. Und dann sind da ja auch noch diese vielen neuen Gefühle und Fragen… und das alles hält Lilia ausführlich in ihrem Tagebuch fest. Bei „Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?“ handelt es sich um das dritte von Lilias Tagebüchern.
Auch wenn das Buch von außen eher unscheinbar gestaltet ist, macht das Innere optisch umso mehr her. Das Buch ist im Tagebuchstil verfasst, in dem die Protagonistin über ihr Erlebtes berichtet und dies verarbeitet. Es werden ausreichend Informationen in ihren Einträgen gegeben, sodass man der Story seht gut folgen kann; auch ohne die vorherigen Teile gelesen zu haben. Ein paar Informationen zur Vorgeschichte der Mutter oder dem heimkehrenden Freund Felix wären aber schön gewesen. Die einzelnen Tagebucheinträge werden zudem mit liebevollen kleinen Zeichnungen passend zu den Geschehnissen und Emotionen der jeweiligen Textstellen gestaltet. Zusätzlich werden am Ende jeden Kapitels bzw. am Ende jeden Tages weitere Informationen anhand von Sprachnachrichten oder Texten der anderen Figuren in Lilias Umfeld gegeben. So erfährt die lesende Person Details, die die Protagonistin selbst nicht kennt.
Dafür, dass der Klappentext nur die Beziehung zwischen Lilia und Tom und den nächsten Schritten in dieser handelt, drehte sich die Handlung hauptsächlich um den Boykott den Spendenlaufes und die anderen Problemchen in Lilias Leben. Besonders angetan bin ich von den sehr kreativen Versuchen der Protagonistin ihr Gefühlschaos in (neue) Worte zu fassen. Hierbei erfindet sie Wortkombinationen und -neuschöpfungen, welche einen mehrmals zum Schmunzeln bringen. Und auch das Projekt im Geschichtsunterricht hat mich zum Nachdenken angeregt und einem den Blick als Zeugin/Zeuge der eigenen Zeit auf das eigene Leben gegeben. Besonders gut finde ich zudem, dass in diesem Buch der Vater zuhause bei den Kindern ist und nicht nur die Zweifel und Emotionen von Teenagern thematisiert werden, sondern auch Unsicherheiten und zeitweise Ratlosigkeit von Seiten des Elternteils.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; es ließ sich einfach lesen und war wie eine kleine Zeitreise in das gefühlstechnisch aufregende Teenager-Alter. Somit kann ich das Buch sowohl für Jugendliche als auch für die Altersklassen darüber empfehlen.
Obwohl ich kein großer Fan von Jugendromanen bin, fand ich "Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?" von Mara Andeck überraschend angenehm zu lesen. Der flüssige, humorvolle Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass die Seiten schnell vorbeigehen, und ich konnte die Handlung ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände gut verfolgen. Ich wusste nicht, dass es sich um eine Buchreihe handelt und dass ich mit dem dritten und letzten Teil begonnen hatte, was mein Leseerlebnis etwas beeinflusste.
Die Protagonistin Lilia ist charmant und bringt mit ihrer Art frischen Wind in die Geschichte. Im Verlauf der Handlung wird deutlich, dass Lilia beginnt, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sich von den Erwartungen ihrer Umgebung zu emanzipieren. Besonders ihre Beziehung zu ihrem Vater steht im Mittelpunkt, der lernen muss, damit klarzukommen, dass seine Tochter erwachsen wird und Verantwortung für ihr Leben übernimmt. Ich finde, Lilia handelt dabei oft sehr reif für ihr Alter, was ihren Charakter noch sympathischer macht.
Für die Zielgruppe, vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, ist das Buch sicherlich ansprechend und bietet eine nette Liebesgeschichte. Es ist eine lockere, leichte Lektüre für zwischendurch, die ihren Reiz hat.
Auch der letzt band für mich großartig Ich finde die Autorin hat den Stil und die Gedanken der jugendlichen sehr gut getroffen, auch sprachlich sehr passend umgesetzt Ich freue mich auf weitere Bücher!
Man könnte ja meinen, ich würde aus meinen Fehlern lernen, aber anscheinend nicht... Nachdem ich mich durch Band 1 und 2 durchgequält habe und beide lediglich mit einem Stern bewertet habe, habe ich tatsächlich noch den dritten Band gelesen - und natürlich kam es genauso, wie es kommen musste: Mir hat auch der dritte Band nicht zugesagt. Vielleicht hat es nicht gepasst, vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für diese Reihe, ich weiß es nicht, aber es muss ja irgendwas sein, was mich immer wieder dazu bewogen hat, erneut zum nächsten Band zu greifen. Jetzt, wo die Trilogie beendet ist, bin ich jedoch froh, dass es auch endlich vorbei ist, denn einen weiteren Band hätte ich wohl nicht mehr geschafft.
Jedoch gibt es auch eine Sache, die mir positiv aufgefallen ist: Die Geschichte liest sich besser. Zwar finde ich die Figuren und ihre Weiterentwicklung immer noch nicht wirklich gut, allerdings liest sich die Geschichte deutlich flüssiger und nicht so abgehackt, wie ich es zuvor immer kritisiert habe. Die Sprache selbst ist weiterhin nicht unbedingt anspruchsvoll und bietet nur wenig Tiefe, was ich wirklich bedauere, da ich gehofft habe, dass die Geschichte aufgrund von Lilias Alter ein wenig tiefgründiger werden könnte, doch dies war leider nicht so. Ich habe immer wieder das Gefühl gehabt, als wäre Lilia höchstens zehn Jahre alt, allerdings ist sie bereits 16 Jahre alt. Wenn ich Lilia mit anderen Jugendlichen in ihrem Alter vergleiche, ist dies schon ein enormer Unterschied, von daher hatte ich große Probleme, ihren Gedanken zu folgen und ihre Gefühle nachzuvollziehen.
Die ganze Liebesgeschichte ist an sich sicherlich auch zuckersüß, wenn man selbst die ganzen Erfahrungen gerade erst macht und sich bei vielen Dingen noch unsicher ist, für mich war dies jedoch nichts mehr. Ich habe wirklich gehofft, dass sich Lilia und ihre Freunde im letzten Band noch steigern könnten, doch leider fand dies hier einfach nicht statt. Ich hatte die Hoffnung bereits auch im zweiten Band und wurde auch dort enttäuscht, aber dennoch habe ich dieses Buch noch gelesen, da ich erwartet habe, dass noch ein ganz großer Kracher passiert, der mich mit dieser Trilogie versöhnt, doch leider ist dies nicht geschehen. Sehr schade, denn hätte ich in der Geschichte kein Potential gesehen, hätte ich diese bereits mit dem ersten Band abgebrochen.
Das Cover passt zwar sehr gut zu den anderen Bänden und ist sicherlich für jüngere Leser ein absoluter Hingucker, aber mich konnte es nicht wirklich begeistern. Die Herzen waren mir zu viel und dadurch wirkte das Cover zu beladen, was ich ein wenig schade finde. Großes Kompliment jedoch an den Verlag, der es immer wieder schafft, die Kurzbeschreibung so zu beschreiben, dass man direkt Lust auf das Buch bekommt. Wirklich schade, dass der Inhalt nicht mithalten kann.
"Lilias Tagebuch" und ich - eine Trilogie, die einfach nicht zusammenpassen wollte. Ich habe der Reihe wirklich jede erdenkliche Chance gegeben, aber leider hat es dann doch nicht gereicht, um mich zu begeistern. Ich möchte nicht sagen, dass die Trilogie schlecht ist, denn ich bin mir sicher, dass jüngere Leser durchaus ihren Spaß damit haben werden, mich jedoch konnte es einfach nicht begeistern. Vielleicht bin ich für Lilia und ihre Freunde auch einfach zu alt, wer weiß... Empfehlenswert von daher nur für jüngere Leser.
Das war er nun, der letzte Band der Tagebuchreihe rund um Lilia und Tom. Im Vorgängerband kamen sie nun endlich zusammen und blieben es in diesem auch! Jedoch ist alles gar nicht so einfach, wie sich das Lilia wünscht. Ihr Vater ist auf einmal gegen diese Liebe- und das nicht gerade im Stil großer Weltliteratur (alla Romeo und Julia), sondern viel profaner mit Hausarrest und allem drum und dran. Des Weiteren hat Tom viel um die Ohren und kaum Zeit für Lilia und dann wäre da noch der Makel- nein kein Fehler, sondern ein fehlerbehafteter Lehrer.
Die Klasse 10b will einen Spendenmarathon boykottieren und Tom ist der Rädelsführer. Klar, dass da Lilia zurück stecken muss. Ich gebe zu- ich fand dieses Buch etwas langweilig. Ich vermisste total den spritzig-witzigen Charme der so typisch für Lilia und Tom war. Natürlich stand die große Frage: kriegen sie sich endlich? nicht mehr im Vordergrund und dadurch wurde es für mich irgendwie langweilig. Ja gut, sie waren nun zusammen...und weiter? Da waren dann auf einmal Schulboykotts und ein Vater, der versucht seine pubertierende Tochter zu erziehen im Vordergrund. Durchaus witzig, aber eben nicht so meins.
Wobei die Erkenntnis, die in diesem Buch gemacht wurde echt genial ist: Kinder kommen nur dann in die Pubertät und werden so fies und ekelhaft, damit die Eltern dann, wenn es Zeit wird die Kinder ziehen zu lassen, das auch können, weil sie von dem pubertären Verhalten ihrer Sprösslinge einfach nur angeödet sind. Genial! Was habe ich gelacht.
Alles in allem ist diese Tagebuchreihe wirklich sehr niedlich und durchaus zu empfehlen. Wer lustige, geistreiche Jugendliteratur mag, der sollte unbedingt zugreifen. Nur meines war dieser Abschluss nicht wirklich. Etwas zäh und langatmig....
Wer auf Teenagerdrama steht wird dieses Buch verschlingen. Ist auch sehr unterhaltsam geschrieben und auch nicht lang. Und ja sehr süß und romantisch. Am Ende hat einer der Protagonisten bisschen komisch gesagt ja Geschichte ist vorbei und jetzt lebt eure eigene??? I mean sorry dass ich das Buch mochte und wissen wollen würde wie es weiter geht 😂
-4,5- :-) Sehr schöner Abschluss der Reihe. Auch wenn mich Lilia zeitweise ein bisschen wahnsinnig gemacht hat, war es eine tolle Geschichte. Tom hat das mit seiner süßen Art mehr als ausgeglichen :-)