Djeca ne trebaju savršene roditelje, već roditelje koji su poput svjetionika: majke i očeve koji im pružaju orijentir i koji s poštovanjem prihvaćaju svoju odgovornost u obitelji.
Slavni obiteljski terapeut ohrabruje roditelje i potiče ih na to da idu vlastitim putem te da se suočavaju s važnim temama: Je li ravnopravnost ključ za ugodno obiteljsko ozračje? Koliko je slobode i koliko vodstva djeci potrebno? Kako parovi i samohrani roditelji u svakodnevnom ophođenju s djecom mogu pronaći ravnotežu u životu?
Pritom nije presudan skladan odnos roditelja i djece, ključno je pronaći vremena za sebe i svojega partnera.
Jesper Juul (1948 - 2019) was a Danish family therapist and author and a renowned international authority on the family. In his book Your Competent Child (1995, in English 2001) he argued that today's families are at an exciting crossroads because the destructive values — obedience, physical and emotional violence, and conformity — that governed traditional hierarchical families are being transformed.
Put succinctly, the main idea of this very enjoyable read is that children are young humans who deserve being treated with the same dignity and respect as other humans we encounter, that parents need to take charge of and be responsible for their relationship with their child and the terms thereof, that they need to figure out their own needs and wants and just in general be real people and not play at being parents and be ready to make themselves vulnerable, too, because you need to in a relationship.
It also confirmed a lot of my core beliefs about teaching, being a parent, and being a person in the world, really. He also reminds us that relationships are the foundation of everything, and that you cannot control anybody's life but your own. I feel very pleased that we see eye to eye here. He also confirms my core belief that you always have to talk to teenagers as the adult they'll become but expect them to behave like the child they still are.
I read this more as a resource for my work with parents than as a parent, I must say. My daughter is too young to have all the issues the families mentioned in this book have. I've noticed that most of them seem under a lot of undirected, undefined pressure (often referred to as worry for their child's future, but so vague that it can't really truly be the root). This pressure they pass on to their children and this results in constant stress. This is unfair to the children as it overwhelms them and harmful to the parents. And I'm at a loss. I've often had to ground them again and tell them that no, even though I'd be delighted if their child started doing their work again, their life is not over if they have a spell of laziness in year 6. They're happy, socially active and bright. They'll be fine even though yes, we need to find out what's going on. Nobody's ever died of a failed semester.
Var inte bekant med Jesper Juul innan eller något egentligen om föräldracoaching osv, men det här va en väldigt stark och intim inblick i olika vardagar som människor har. Väldigt skönt att få läsa något som inte är för dramatiserat eller över-pedagogiskt, bara mänskligt. Med tanke på hur olika föräldrarna är och dom olika teman så hanteras, så täcker boken väldigt mycket, och har förstås inga definitiva svar, men istället visar vilka problem andra har och hur dom försöker lösa dom. Lämnar ett stort intryck i efterhand.
Als ich begonnen habe das Buch zu hören, dachte ich, dass die Beispielgespräche mich vermutlich nicht betreffen werden. Jesper Juul hat es jedoch geschafft in jedes Gespräch viel Information einfließen zu lassen, die auch genutzt werden kann, wenn man nicht gerade in der selben Lage ist.
In den Gesprächen, die der dänische Familientherapeut Jesper Juul in Pubertät - wenn Erziehen nicht mehr geht: Gelassen durch stürmische Zeiten führte, war ich beeindruckt von der Genauigkeit, mit der Juul die Familiensituation einschätzte und der Sensibilität, mit der er zwischen bestätigender Rückmeldung und tiefergehender Intervention abwägte. An den Familylab-Gesprächen waren Eltern und Kinder beteiligt. In ElternCoching geht es um Probleme mit jüngeren Kindern. Während der Treffen mit Jesper Juul spielten die Kinder im selben Raum und konnten die Gespräche mit anhören.
Die Probleme, die Eltern veranlassten, sich bei einer großen schwedischen Familienzeitschrift um ein Coaching mit Juul zu bewerben: + Konflikte nach der Geburt eines zweiten Kindes oder durch mehrere Kinder unter 5 Jahren, Überlastung, Unsicherheit, "verbotene Gefühle", die Kinder nicht gleich zu lieben + weit entwickelte, schon im Babyalter fordernde, sehr anstrengende Kinder + autonome Kinder mit ausgeprägtem eigenen Willen, die nicht getragen oder getröstet werden wollen + Kinder, bei denen es schwer fällt, ihre Persönlichkeit anzunehmen + Kinder, die durch Behinderung, chronische Krankheit oder als Risikogeburten einen ungünstigen Start ins Leben hatten, daraus entstehende Schuldgefühle und Belastung der Paarbeziehung + Aggressionen, Wutausbrüche, Eifersucht unter Geschwistern + Verhaltensauffälligkeiten, auf die Juul damit reagiert, dass er dem Kind Verantwortung für sein problematisches Verhalten "zurückgibt" + Probleme, die Verantwortung für die Familie von der Geburt eines Kindes an partnerschafltich zu teilen, wenn die Mutter keine Verantwortung abgeben kann/will + hartnäckige Auseinandersetzungen um die Verteilung der Familienarbeit, die eine Paarberatung erfordern + Umgang mit erlernten Mustern, eigene Probleme mit Autoritäten + chronische Krankheit eines Elternteils + Zusammenfinden einer Patchwork-Familie + Trennung der Eltern
Schwerpunkte in der Diskussion sind, wie von Juul gewohnt, Respekt gegenüber den Kindern, das Ausdrücken von Gefühlen und Wünschen, die klare Führungsrolle der Eltern in der Familie, Glaubwürdigkeit der Erwachsenen, partnerschafltiche Teilung der Verantwortung, Veränderungen umsetzen. Juul gelingt es in den Gesprächen, den Eltern Selbstvertrauen zu vermitteln, so dass sie sich nicht durch die öffentliche Diskussion von Erziehungsfragen verunsichern lassen. Die annehmende Gesprächsatmosphäre hat sich merkbar positiv auf die Kinder ausgewirkt, obwohl sie nicht direkt angesprochen wurden. "Wir machen es dann so, wie Jesper es gesagt hat" verblüffte ein Kind seine Eltern, ehe sie zu Hause überhaupt ein Gespräch mit ihm begonnen hatten. Sehr angenehm an Juuls Gesprächsführung finde ich, dass er sich intensiv mit der Rolle der Väter auseinandersetzt und von Müttern eine Veränderung ihres überbehütenden Verhaltens fordert. "Kein Kind stirbt daran, dass der Vater es ohne Mütze draußen spielen lässt, wenn er für die Kinder verantwortlich ist."
Juuls bildhafte Sprache z. B. "Das Eisen schmieden, wenn es wieder kalt ist", "Was ist die große Frage, was die kleine?", die "Drama-Queen" und die Zusammenfassung seiner Hinweise am Ende jedes Kapitels erleichtern es, seine Botschaften aus dem Buch mit in den Familienalltag zu nehmen. Wer nicht in erster Linie an Beratungsgesprächen interessiert ist, sollte von Juul zuerst z. B. Dein kompetentes Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie lesen.
Das Buch war für mich ziemlich nutzlos: mehr "schau dir an, wie ich diese sehr speziellen Situationen (in die du nie im Leben kommen wirst) makellos lösen konnte."
Selbstbeweihräucherung, ohne irgendeinen Nutzen für den Leser