Highspeed-Abenteuer im Herzen Afrikas Es ist heiß und schwül in Kinshasa und Nick hat noch keine Ahnung, wo er die Nacht verbringen soll. Wieder hat er sich unerlaubt von der Schule entfernt, um seinen Vater zu suchen. Aber dieses Mal muss er damit rechnen, dass Ben Nader die Seiten gewechselt hat.
Plötzlich ist er wieder da. Nach drei Jahren Gefangenschaft im Lager des Feindes kehrt Nicks Vater zurück. Aber Nick und er können nur wenige Stunden miteinander verbringen, bevor Ben Nader zu einem neuen Auftrag abberufen wird. In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo soll er ein geheimes Treffen aller Staatsoberhäupter der zehn wichtigsten Industrienationen überwachen. Aber Nick ist misstrauisch. Kann es sein, dass sein Vater während seiner Gefangenschaft einer Gehirnwäsche unterzogen wurde? Kurz entschlossen reist er ihm hinterher und wird Zeuge einer dramatischen Geiselnahme im Zentrum von Kinshasa. Gehört sein eigener Vater zu den Drahtziehern der Entführung?
Im zweiten Teil seiner Abenteuer-Reihe stellt Spannungsspezialist und Bestsellerautor Arno Strobel Nick auf eine harte Probe. Kann der Junior-Agent seinem eigenen Vater noch vertrauen? Ein turboschnelles, actionreiches Abenteuer und ideales Lesefutter für Jungen und Mädchen.
SPY – Hotspot Kinshasa ist der zweite Teil einer Jugend-Agenten-Reihe. Es ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, ihn ohne Kenntnis des ersten Bandes zu lesen.
Wie auch schon beim ersten Band wird der Leser sofort ins Geschehen geworfen. Es ist einige Zeit vergangen seit Ende von Band 1 – diese Zeitsprünge hatte ich ja bereits bei Highspeed London kritisiert. Doch hier soll es der letzte Zeitsprung bleiben, denn ansonsten verläuft die Handlung sehr linear, was ich richtig gut finde.
Nicks Vater Ben taucht einfach so wieder auf (kurz war ich enttäuscht, dass das Rätsel von Band 1 so schwuppsdiwupps gelöst war) – nur um gleich wieder zu verschwinden. Nick macht sich natürlich auch jetzt wieder sofort auf die Suche nach seinem Vater – wieder ohne Genehmigung der Schule. Diesmal wird es jedoch exotisch – die Spur der altbekannten Schurken führt nach Afrika.
Nick kann bei seiner rasanten Jagd auf alte Freunde, aber auch auf neue zählen: Kwesi ist eine schöne Bereicherung im Team. Mein Favorit ist und bleibt aber die KI Bruno! Ohne ihn wäre es lange nicht so witzig…
SPY – Hotspot Kinshasa ist ein Jugend-Agenten-Thriller mit interessanten Gadgets à la James Bond und einer Spur X-Men.
Meine Kritikpunkte bezüglich der Zeitsprünge in Band 1 finden sich hier nicht wieder. Das Ende ist auch viel mehr in sich abgeschlossen als bei Highspeed London. Spannung pur und ein Stil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt (Highspeed eben ;-) ) … Ich vergebe gerne 5 von 5 Lieblingslesessel und empfehle das Buch allen Spionagebegeisterten Jungs und Mädels ab 12 Jahren!
Da ich zu alt für die Zielgruppe des Buchs bin, habe ich versucht mich in mein jüngeres Ich zu versetzen. Für Erwachsene dürfte noch ein wenig Spannung fehlen und der ein oder andere kleine Logikfehler stören, aber für Jugendliche finde ich das Buch vollkommen gelungen.
Mich persönlich nervt Bruno eher und ich finde es schade, dass Nick immer alleine loszieht. Die 3 Sterne gibt es für die Spannung, denn das Buch langweilig zu nennen wäre eine Lüge. Zu 5 Sternen fehlen noch coolere Charaktere und etwas mehr Realismus (wobei keine Action verloren gehen sollte). Fazit: Wem der erste Band gefiel, dem wird auch der zweite gefallen. Wer sich schon mit dem ersten schwertat, der wird auch den zweiten nicht lieben.