Der Kampf der Geschlechter steuert seinem Höhepunkt entgegen. Als die Frauenarmee immer tiefer ins Herz der Männerstadt vorrückt, treffen ein alter Mann und eine alte Frau aufeinander - und machen eine unglaubliche Entdeckung: Magda, die oberste Heilerin, und Benedikt, der Prior der Abtei, waren vor fünfundsechzig Jahren ein junges Paar, das durch den Virus auseinandergerissen wurde. Inzwischen trennen sie Welten. Ob sie nach all den Jahren noch immer etwas füreinander empfinden? Kann es gelingen, die Zeit zurückzudrehen und den blutigen Konflikt beizulegen? Wenn es eine Kraft gibt, die das möglich macht, so ist es die Liebe.
Thomas Thiemeyer (*1963) is a German illustrator and writer.
He studied art and geology in Cologne. His first children's book was published in 1989 by the Ravensburger publishing house, where Thiemeyer already worked as graphic advisor. 2 years later he became freelance artist. As freelance artist, he illustrates plays, children's books, book envelopes and much more. Among others he has worked for Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, HarperCollins, Random House and Wizards of the Coast. In recent time he co-operated with the American director Darren Aronofsky. His work was distinguished several times with Kurd Laßwitz prize and the German Fantasy prize.
In 2004 his debut novel "Medusa" was published by Droemer Knaur. The international success was followed by "Reptilia" in 2005 and "Magma" in 2007. All his novels have become best-sellers. His works were translated into numerous languages: Spanish, Dutch, Czech, Polish, Russian, Korean as well as Slovenian.
Thomas Thiemeyer lives in Stuttgart with his wife and two sons.
In my opinion, this one is the best in the series..it increased with every book - it‘s still not a really good trilogy but it was enjoyable 🙏🏼
I liked that we learned more about the virus and what happened before war started but I still think all the books have little problems with the pacing. Overall I‘d give the whole trilogy in general a 3.5-star-rating 👋🏻
Zitat: „… ich habe bis heute nicht begriffen, was Magda überhaupt an dir findet. Sie mag teure Klamotten, schnelle Autos und High Heels. Du stehst auf Mittelalter, Rollenspiele und Heavy Metal. Ich meine, schau dich doch mal an. Dass du nicht in einem schottischen Quilt herumläufst, ist gerade noch alles. Es ist mir ein Rätsel, wie ihr beide zueinander gefunden habt.“ Ben blickte einen Moment lang nachdenklich zu Boden, dann sagte er: „Soll ich dir etwas sagen? Mir auch.“ (S. 35)
„Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Das System ist zusammengebrochen. Es ist ein einziges Chaos da draußen.“ (S. 113)
Inhalt: Benedikt, oder besser Ben, führt ein scheinbar perfektes Leben. Eine eigene Wohnung, die er mit seiner Freundin Magda teilt, ein unbeschwertes Leben mit seinem großen Hobby Mittelalter.
Bis die ersten Gerüchte über das Killervirus auftreten, das zwingend unter Verschluss gehalten werden soll. Der gefährliche Erreger taucht kurz darauf in Tschechien auf und droht, zur Epidemie zu werden. Ein glücklicher Zufall, dass ein bestimmtes Pharmaunternehmen bereits große Mengen des einzig wirksamen Impfstoffes produziert hat.
Magda und Ben werden durch Berichte und Bens Vater, einem hochrangigen Arzt, vor der Impfung gewarnt. Es soll zu seltsamen Nebenwirkungen kommen. Ein Professor Freihofer hat ein Schreiben verfasst, das ausdrücklich davor warnt. Einer Studie nach kommt es zu einer extremen Gereiztheit bis hin zu einer echten Abneigung gegen das andere Geschlecht.
Kurz vor der drohenden Massenerkrankung lassen sich Magda und Ben dann doch impfen. Zwei Wochen später wütet das Virus nur noch in entlegenen Gebieten der Welt und alles ist wieder gut.
Bis die Nebenwirkung des Impfstoffes seine Wirkung entfaltet und wirklich alles eskaliert…
Meinung: Wie lange haben wir alle auf das Finale von Thomas Thiemeyers „Verbotenem Eden“ gewartet. Ich persönlich konnte gar nicht schnell genug mit dem Lesen anfangen.
Der düstere Prolog aus Mordras Perspektive ließ schnell die Geschehnisse des letzten Bandes wieder gegenwärtig erscheinen und schuf einen kleinen Einblick in das Geschehen einer weiteren Örtlichkeit der Zeit aus „Logan und Gwen“.
Danach fand mit dem ersten Teil ein wahrer Zeitsprung statt, der mit einer E-Mail von Magdalena Weißkircher an Ben Eigel ausgeschmückt wurde. Und so begann die Erzählung, was sich vor 65 Jahren, vor dem eigentlichen Setting von „Das verbotene Eden“, zutrug.
Es ist schwer zu beschreiben, in welchem Ausmaß ich jeden Absatz verfolgte, wie sich die Spannung derart steigerte, obwohl das Ende eigentlich offensichtlich ist. Herr Thiemeyer hat eindeutig ein Händchen dafür, eine enge Bindung zu den Charakteren und der Handlung zu schaffen. Ich erfuhr, wie Ben und Magda sich kennengelernt hatten, wie sie sich lieben lernten und ihren Alltag lebten.
Ich gebe zu: Im ersten Moment war dieses „Davor“ suspekt und einfach seltsam, die moderne Sprache, die vor allem in den Dialogen zu gewollt jugendlich und cool wirkte, SLKs und iPhones, Blog und Vlogs… allesamt unwirklich. Schnell gewöhnte ich mich aber daran und steuerte mit den Charakteren dem unausweichlichen schrecklichen Ereignis entgegen, bis ein erneuter Zeitsprung mich wieder in das altbekannte Setting warf.
Die Hintergründe, der Anfang des schrecklichen Virus‘, wurde so beiläufig in die Geschichte eingewoben, dass – würden wir nicht alle die Vorgängerbände und somit das Ende kennen – man niemals die Konsequenzen und die Dramatik bemerkt hätte, die damit verbunden waren.
Die meisten Charaktere des Buches sind „alte“ Bekannte. Wahrhaft neue und tiefere Einblicke bekommen wir insbesondere in Ben, der beinahe den ganzen „damals“-Plot in personalem Stil erzählt. Bens junges Ich hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr selbständig und auch bodenständig, obwohl er sich um Geld kaum Sorgen zu machen hat. Er liest und grübelt, setzt sich für Schwächere ein. Es war einfach nur faszinierend, zuzusehen, wie Thomas Thiemeyer immer wieder Kleinigkeiten in die alte Zeit einbaute, die unwillkürlich an die Zukunft anknüpfen und mich sofort grübeln ließen. Sei es die schier philosophische Weitsicht in Sachen Katastrophen, auf die die Menschheit zusteuern würde oder der fehlende Glaube trotz des so katholischen Namens „Benedikt“.
Die steigende Aggressivität, die grausame Leichtigkeit der Brutalität, die immer weiter dominierte und die Ben mit ansehen musste, war schockierend. Wie gefesselt las ich von den bürgerkriegsähnlichen Aufständen, von der Revolte der Frauen, die mir mit ihrer Grausamkeit Gänsehaut bescherten.
Ein erneuter Zeitsprung warf mich wieder in das „Jetzt“. Dort erwarteten mich zahlreiche Handlungsstränge, zahlreiche Perspektiven, die sich immer weiter verknüpften, umeinander wanden und kleine Häppchen in nahezu alle bekannten Charaktere gaben. Auf diese Weise bekommt der Leser schnell den Anschluss an die vergangenen Geschehnisse wieder.
Aufgrund dieser vielen Perspektiven und Szenenwechsel flachte auch die Spannung niemals ab, wurde stets auf hohem Niveau gehalten, bestimmte so das Tempo der Geschichte und trieb mich dem unausweichlichen Finale entgegen. Auch wenn das ein oder andere vorhersehbar erschien, konnte mich der Autor durchaus auch überraschen.
Der Showdown glich einem Feuerwerk an Action und Spannung, trieb mich mit einer rasenden Geschwindigkeit und einer enormen Dramatik seinem Ende entgegen. Weitere Überraschungen warteten auf mich, ehe ich die liebgewonnene Dystopie der Teufel und Hexen mehr als zufrieden zuschlagen konnte.
„Es war eine Geschichte, die jeden mit Ehrfurcht erfüllte, eine Geschichte, die das Zeug hatte, zur Legende zu werden.“ (S. 443)
Urteil: Für das Fazit des Finales dieser großartigen Trilogie kommt nur ein Zitat von Seite 275 infrage: „Der Kreis schließt sich“. Herr Thiemeyer entwirrte in „Magda und Ben“ sämtliche Handlungsstränge, beantwortete all meine Fragen und schuf somit ein gelungenes rundes Ende, in der Hoffnung und Hoffnungslosigkeit nahe beieinander wohnten, in der Action, Spannung und Emotionen von liebgewonnenen Charakteren getragen wurden. Nach so viel Lob kann ich gar nicht anders, als für „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ sagenhafte 5 Bücher zu vergeben.
Ein Must-Read für alle Fans der ersten Bände. Ich kann die Trilogie nur jedem ans Herz legen, der sich in eine Welt ohne Liebe zwischen den Geschlechtern hineintraut. Wenn ihr es noch nicht getan habt: Lest es!
Die Serie: David und Juna Logan und Gwen Magda und Ben
Das verbotene Eden: Entscheidung aka Magda und Ben von Thomas Thiemeyer bildet das Finale der Eden Trilogie. Thomas Thiemeyer ist hier wirklich ein wunderschönes Finale gelungen, das alle Fragen beantwortet hat und ein befriedigendes Ende bildet.
In diesem Band lernen wir die Welt vor dem "Zusammenbruch" kennen. Insbesondere mit Magda und Ben die zusammen eine Wohnung teilen und einfach unbesorgt ihr Leben genießen, bis ein unbekanntes Virus aus einer Forschungseinrichtung entwischt. Bens Vater ist Arzt und warnt die beiden vor der innerhalb von wenigen Wochen entwickelten Impfung. Ben und Magda lassen sich dennoch impfen, was danach in Köln und ganz Deutschland passiert ist echt unfassbar. 😱
Natürlich spielen im großen Finale auch Juna, Gwen, David, Logan, Arkana und viele andere Charaktere aus den beiden Vorgängerbänden eine große Rolle.
Der Inquisitor versucht mit aller Macht die "Hexen" (Frauen) zu zerstören, um dieses Ziel zu erreichen schreckt er vor nichts zurück und er sucht grausame Verbündete. Im Gegenzug versuchen die Frauen den Inquisitor zu stürzen.
Beide Seiten wollen nicht wirklich einen Frieden herstellen, bei dem am Ende beide Parteien ebenbürtig leben können. Wie soll das Leben denn wieder normal werden? Arkana versucht mit ihrem Mann den bevorstehenden Krieg zu verhindern.
Das Ende war wirklich unglaublich spannend und teilweise sehr emotional. Es hat mich mit einem sehr positiven Gefühl zurückgelassen, da trotz großer Verluste alles ein logisches Ende fand.
Alles in allem eine sehr schöne Trilogie die es eindeutig auch mit international erfolgreichenen Dystopien aufnehmen kann.
Hätte nach der Pandemie echt eine Neuauflage verdient. Mit eingängiger Werbung, würde sich die Trilogie sicherlich noch besser verkaufen. 😁👍
Ein wirklicher Fan der Reihe war ich ohnehin nicht, fand die Grundidee aber sehr spannend und ebenso die Tatsache, dass diese Dystopie in Deutschland (also mal NICHT Amerika) spielt. Magda und Ben waren dem Leser ja schon aus den ersten beiden Bänden vertraut und nun erfahren wir endlich etwas über ihre gemeinsame Vergangenheit und die Zeit des Ausbruchs des Virus. Mit diesem Buch hatte ich recht viele Probleme. Ben und Magda zum Beispiel, das titelgebende Hauptpaar, wird nur in ihrer Jugend Aufmerksamkeit geschenkt, das große Wiedersehen (weil sie alt und nicht mehr publikumstauglich sind?) inklusive der Aufarbeitung der Vergangenheit dem Leser dann halbherzig auf wenigen Seiten hingeworfen. Die altertümliche Sprache. Warum sollten altmodische Ausdrücke wieder in Mode kommen nur weil das Leben wieder auf ein mittelalterliches Level zurückfällt? Bestimmte Gegenstände und Handlung sicher... aber würde unsere Generation von „wandeln“, „Gewändern“ etc. sprechen? Es kam mir einfach viel zu aufgesetzt und „Mittelalter-Flair-erzeugend“ vor. Zu lesen, wie sich die Welt von der, wie wir sie kennen zu der in der Reihe dargestellten Dystopie entwickelt, hatte ich mir spannend vorgestellt. Tatsächlich kam mir vieles nicht wirklich logisch und viel zu überhastet vor. Für mich hat die Reihe im guten Mittelmass begonnen und wurde dann zunehmend schlechter.
Rezension Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!
Nachdem ich die ersten beiden Bücher der Reihe in Ordnung, aber nicht überragend fand, wurde mir von mehreren Seiten mitgeteilt, dass der dritte Teil das beste Buch der Reihe sein soll. Das kann ich zwar nur bedingt bestätigen, aber meine Kritikpunkte liegen diesmal an anderer Stelle.
Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Ich fand es spannend, die Hintergründe für die Trennung und den Hass zwischen Frauen und Männern zu erfahren. Es wurde noch einmal viel mehr ins Detail gegangen als in den vorherigen Büchern, weil der Beginn des Buches zu dem Zeitpunkt spielt, an dem die Krankheit ausgebrochen ist. Durch die aktive Schilderung wirkte das Ereignis viel dramatischer als in den Überlieferungen. Außerdem habe ich mir genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, um eine Dystopie zu lesen, deren Gesellschaftssystem durch eine Pandemie entstanden ist. Die Menschen werden, vor dem Zusammenbruch der Gesellschaft, dazu aufgerufen, Masken zu tragen, keine Hände zu schütteln, Abstand zu halten, sich nicht ins Gesicht zu fassen und Menschenansammlungen zu meiden. Es war ein wenig skurril, das zu lesen, während im echten Leben gerade ebenfalls eine Pandemie grassiert. Die Schilderungen im Buch waren auf jeden Fall authentisch.
Darüber hinaus hat mich das Buch allerdings nicht sonderlich mitnehmen können. Dazu waren mir die Ereignisse zu konstruiert. Es gab jede Menge glückliche Zufälle, die in Summe dann zwar alle Handlungsstränge zum Abschluss gebracht, aber keine Spannung aufgebaut haben. Viele dieser Zufälle waren zudem vorhersehbar. Selbst die Figuren wussten manchmal, worauf ein bestimmter Handlungsstrang hinauslaufen würde. Zusammen mit der Tatsache, dass ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, hat das dazu geführt, dass mich selbst vermeintliche Tragik und Dramatik nicht berühren konnte. Für das große Finale der Reihe war es mir leider zu emotionslos.
Außerdem fand ich das Ende enttäuschend. Die gesamte Reihe über wurde auf die alles entscheidende Schlacht zwischen Frauen und Männern hingearbeitet. Immer wieder wurde betont, dass beide Seiten zwar fanatische Anführer haben, aber auch viele andere ihren extremistischen Meinungen folgen. Es wurde immer weiter Spannung aufgebaut, aber schlussendlich verpuffte das Konfliktpotenzial einfach. Ich sehe, dass es keine Lösung ist, es tatsächlich zu einem ausführlichen, blutigen Krieg kommen zu lassen, weil damit beide Gruppen ausgelöscht werden würden. Aber dafür, dass viele Männer Frauen wirklich ekelerregend finden und dass viele Frauen Männer noch immer hassen, kamen mir die Lösung und der Abschluss dann einfach zu schnell.
Fazit Der Abschluss der Reihe konnte mich leider auch nicht mehr überzeugen als die vorherigen Teile. Zwar wurde diesmal auf die Instant-Liebesgeschichte verzichtet und ich fand die detaillierten Schilderungen der Ereignisse, die zur Trennung von Frauen und Männern geführt haben, sehr interessant, sonst konnte mich das Buch aber nicht mitnehmen. Vieles wirkte konstruiert und war emotionslos und vorhersehbar. Das Ende kam außerdem zu schnell und hat mich daher enttäuscht. „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ bekommt für die Erläuterung der Hintergründe noch drei Schreibfedern.
Inhalt Der Frieden zwischen Männern und Frauen scheint in weite Ferne zu rücken. Auf beiden Seiten herrscht Sturheit in den Rängen der Anführer. Der erbitterte Kampf der Geschlechter ist auf dem Höhepunkt angelangt und scheint ins bodenlose auszuufern. Inmitten dieses Meeres aus Wut, Hass und Missgunst begegnen sich eine alte Frau und ein alter Mann, die ihren Augen nicht trauen können. Vor 65 Jahren waren Magda, die oberste Heilerin und Ben, der Prior der Abtei ein junges Liebespaar. Durch die verheerende Seuche wurden sie gewaltsam getrennt, doch eines scheint niemals zu vergehen: ihre Liebe. Hat diese starke Verbindung auch nach so vielen Jahren noch die Kraft sie zusammen zu führen? Wird die Liebe einen über Jahrzehnte geführten Konflikt lösen können?
Magda und Ben sind nicht die Einzigen, die scheinbar von der Seuche genesen sind. Immer mehr Männer und Frauen erkennen, dass ein Miteinander der einzige Weg zum Frieden ist. Wird die Liebe schließlich siegen oder ist nun endgültig der Tag des jüngsten Gerichtes angebrochen?
Meinung Ich habe die beiden ersten Teile geliebt! Deshalb war schnell klar, dass Teil 3 in meinen Besitz gehört, sobald er erscheint. Das hat nicht ganz funktioniert, aber nun war es soweit und ich bin absolut sprachlos. Warum, werdet ihr gleich lesen.
Der Schreibstil ist einfach und klar. Er umschreibt keine unnötigen Details und dennoch hatte ich immer ein klares Bild vor Augen. Die Worte scheinen alle mit Bedacht gewählt und so begegnen einem ab und zu „Lebensweisheiten“, die einen als Leser in tiefere Gedankengänge reißt. Nicht selten musste ich kurz innehalten und bestimmte Stellen erneut lesen. Nicht weil ich sie nicht verstanden habe, sondern weil sie so schön und wahr sind, dass ich sie am liebsten für immer in meinem Kopf verankern möchte. Ich bin kein Fan von Zitaten, aber in dieser Stelle, möchte ich zumindest eines dieser unzähligen Textstellen zeigen:
„…Die Liebe natürlich. Ohne sie sind wir nichts. Sie ist die größte Macht im Universum. Menschen, Tiere, Pflanzen, ja sogar die Elemente fühlen sich voneinander angezogen. Nur so konnte Leben entstehen. Anziehungskraft ist die Uhrfeder jeder Veränderung. Wenn sich nichts aufeinander zubewegt, verharrt alles im Stillstand. Ohne Veränderung keine Entwicklung. Neues kann nur entstehen, wenn Altes vergeht. Ohne Tod keine Wiedergeburt. Das ist der Kreislauf des Lebens. Wenn wir uns den elementaren Gesetzen der Natur verweigern, sind unsere Tage auf diesem Planeten gezählt.“ (Das verbotene Eden, Magda und Ben, Seite 311)
Dieses Zitat zeigt nicht nur Thomas Thiemeyers wunderschönen Schreibstil, sondern ist ebenso bezeichnend für die absolut originelle Geschichte. Von Band 1 an, war ich begeistert über die grandiose Grundidee. Doch Idee hin oder her, davon gibt es durchaus genug in ähnlicher Genialität, doch hier ist vor allem auch die Umsetzung wirklich besonders. Von den ersten Zeilen an, hatte mich der Autor wieder auf seiner Seite, im Bann der Geschichte. Diesmal lässt er einen Blick in die Vorgeschichte der verheerenden Seuche zu. Er erzählt im ersten Teil die Erlebnisse einer jungen Liebe in unserer Zeit, kurz vor der Epidemie, die den Hass zwischen den Geschlechtern und somit das Ende unserer Zivilisation hervorruft. Ich kann kaum in Worte fassen, wie mich dieser Teil bereits vom Hocker gerissen hat. Die ganze Atmosphäre, die aufwühlenden Geschehnisse um die Vorboten und den Ausbruch der Krankheit, die Entwicklung und Reaktionen der Menschen. Endzeitstimmung, wie sie spannender und authentischer kaum sein könnte. Ein unheilvolles Knistern in der Luft, gepaart mit dieser Alltagspräsenz, hat mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt. Es wirkte alles so greifbar und nah, dass ich kaum noch meine Gedanken, von derer der Protagonisten unterscheiden konnte. Die Vorgeschichte spielt, wie bereits erwähnt, in unserer Zeit und ist somit allein schon stilistisch gesehen ein gewagter Sprung. Doch diesen hat der Autor mit Bravur gemeistert. Sowohl im Jahr 2015 als auch im Jahr 2080 dieser Geschichte, habe ich es genossen und der Stil ist völlig unterschiedlich und deshalb einfach brillant. Nach dem nervenaufreibenden ersten Part, ist man kaum zu Atem gekommen und befindet sich mitten im Krieg. 65 Jahre später schürt der Konflikt zwischen den Geschlechtern weiterhin den Hass. Die Stimmung ist aufwühlend und wirkt verfahren. Einige bereits aus Band 1 und 2 bekannte Charaktere versuchen mit aller Macht dem ganzen ein Ende zu setzen und so manchem Anführer die Scheuklappen von den Augen zu reißen. Es ist Zeit zu erkennen, dass Männer und Frauen untrennbar zusammen gehören. Wenngleich wir so unterschiedlich sind, ohne einander wäre die Welt eben nicht die Selbe. Immer wieder hat mich die Authentizität mit offenem Mund zurück gelassen. Alle Zeichen stehen so positiv und nur wenige Querdenker und durch Wut und Hass verblendete, verbitterte Menschen verhindern den Frieden. Das ist so absolut bezeichnend menschlich, dass man nur einmal unsere aktuellen Nachrichten verfolgen braucht, um zu erkennen, dass sich niemals etwas ändern wird. Thomas Thiemeyer verknüpft also soviel Wahrheiten über uns Menschen miteinander, die uns allen zu denken geben sollten. Er vollführt mühelos einen Zeitsprung, den man zwar deutlich spürt, trotzdem werden aber die Grundfesten des menschlichen Daseins unverkennbar beibehalten. Diese gesamte Trilogie wird mir noch lange in meinem Gedächtnis bleiben, weil es einfach dazu anregt über unsere bestehende Gesellschaft und alles was darin passiert nachzudenken.
Die Personen sind sehr vielfältig, was nicht zuletzt daran liegt, dass wir einige Charaktere aus Band 1 und 2 wieder treffen. Diese Tatsache hat mich sehr gefreut und jeder einzelne von ihnen ist bezeichnend und absolut wichtig für diese genial durchdachte Geschichte. Vor allem der Ausgang wäre ohne so manchen Charakterzug undenkbar gewesen. Alle sind miteinander verknüpft und man erkennt schnell, dass Leben oft untrennbar miteinander verbunden sind. Trotz Distanz vergisst man so manchen Menschen niemals wieder und das muss nicht zwangsläufig die Liebe zwischen Mann und Frau betreffen. Diese Menschen hinterlassen spuren in unserem Inneren, die für immer bleiben, ob positiv oder negativ. Aufgrund der Fülle der Personen (und weil es langsam sowieso zu lang wird), sei erwähnt, dass Magda und Ben, in Band 1 und 2 noch Randfiguren, sich zu etwas entfalten, was der gesamten Trilogie ein Krönchen aufsetzt. Sie sind der Rahmen – Anfang und Ende. An ihnen erkennt man, wie einen Menschen das Leben zeichnet. Was sich verändert, wenn sich das Umfeld wandelt. So hinterlassen nicht nur andere Menschen Spuren, sondern auch die Bedingungen zu denen wir unser Dasein auf dieser Erde bestreiten. Man bekommt vor allem durch Magda und Ben in beiden Zeitabschnitten unendlich viele wichtige Informationen über die Geschichte, die nicht direkt gefehlt haben, aber nun den Kreis schließen. Sie sind der Kern und waren es rückblickend schon immer. Ihre Entwicklung schließt alles in sich ein, erklärt selbst Handlungsweisen anderer Protagonisten und somit sind an dieser Stelle nicht dieser und jener Charakterzug wichtig, sondern was die Beiden grundlegend bewirkt haben, im gesamten Verlauf der Geschichte. Wer hätte am Anfang gedacht, dass sich etwas derart Großartiges in dieser Trilogie auftut? Ich weiß meine Begeisterung gar nicht mehr auszudrücken.
Fazit Neben den ohnehin schon genialen Bänden 1 und 2, hat Thomas Thiemeyer einen Abschluss geschaffen, der hätte besser nicht sein können. In meinen Augen eine der besten Trilogien, die derzeit im Umlauf sind. Sie vereint Spannung und Fiktion mit Fakten und Gesellschaftskritik. Alles fügt sich wie von selbst zusammen, die Personen, ob jung oder alt, bekannt oder neu, die Zeit, ob 2015 oder 2080, einfach alles ist wahnsinnig genial durchdacht. Es ist eine Dystopie vollkommen nach meinem Geschmack, denn es zeigt uns Menschen in unserer rohsten Form. Es zeigt wie wir sind, wie wir immer sein werden, weil man Fundamente niemals ändern kann. Denn im Grunde sind wir alle gleich, nur die Richtung entscheiden wir selbst. Der Autor regt absolut zum Nachdenken an und man nimmt sich etwas mit. Bleibt noch zu sagen: LESEN!!!
Magda stand auf und schlang ihre Arme um Ben. „Was passiert nur mit uns?“ „Ich weiß es nicht“, flüsterte er. „Ich kann es dir nicht sagen. Aber eines weiß ich sicher: Solange wir uns haben, wird uns nichts geschehen.“ (S.91)
Zum Buchinhalt
Köln im Jahr 2015: Magda und Ben sind das Traumpaar schlechthin und könnten im Moment kaum glücklicher sein. Alles scheint perfekt, bis denn beiden Gerüchte über ein gefährliches Virus zu Ohren kommen, sowie die ersten Krankheitsfälle in Tschechien und wenig später auch in Deutschland aufkommen. Eine Epidemie droht der Menschheit! Doch zum Glück hat ein Pharmaunternehmen bereits größere Mengen eines wirksamen Impfstoffes produziert, sodass auf der Stelle gehandelt werden kann.
Magda und Ben stehen diesem Impfstoff sehr skeptisch gegenüber, hat nicht zuletzt Bens Vater, ein renommierter Arzt, sie eindringlich vor der Impfung gewarnt. Nachdem sich das Virus jedoch weiter ausbreitet und immer näher rückt, lassen sich die zwei schließlich doch impfen. Sicher ist sicher!
Zwei Wochen später scheint das schlimmste überstanden zu sein. Allerdings kommen jetzt gewisse Nebenwirkungen ans Licht, die das Leben aller nachhaltig verändern wird…
Zum Schreibstil
Wie auch schon im ersten und zweiten Teil lässt sich Thomas Thiemeyers Schreibstil sehr angenehm und flüssig lesen. Ich mag seinen Erzählstil wirklich unheimlich gerne! Man kann sich, die von ihm beschriebene Umgebung wunderbar vorstellen und fühlt sich mitten drin im Geschehen. Am besten hat mir dieses Mal jedoch die Zeitsprünge gefallen und das regelmäßige Wechseln der Erzählperspektive gefallen. Überwiegend natürlich Gwen und Logan, Magda und Ben, aber es gibt ab und zu auch Kapitel, aus der Sicht von Logans Vater Gunnar oder seinem kleinen Bruder Dachs, dem Inquisitor etc., was die Handlung abwechslungsreich gestaltet, die Spannung stets aufrecht hält und einem das Gefühl gibt, das Buch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Gleichzeitig kann man sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und ihren Standpunkt der Dinge erfahren.
Meine Meinung
Wie lange haben ich auf das Finale von Thomas Thiemeyers „Eden-Trilogie“ gewartet…Nach Beenden des zweiten Bandes (und wer den gelesen hat, weiß was für ein mieser Cliffhanger zum Schluss wartet) konnte ich es kaum mehr aushalten. Ich musste einfach wissen wie es mit Logan und Gwen, ja mit der ganzen Feindschaft zwischen Mann und Frau weitergehen wird. Werden die beiden Geschlechter die Kurve kriegen und in Zukunft friedlich miteinander im Einklang leben oder ist die Welt dem Untergang nahe? Fragen über Fragen, die sich hoffentlich während des Lesens klären lassen…
Der Einstieg in die Geschichte ist mir total leicht gefallen. Obwohl Band 2 schon etwas zurückliegt war ich sofort wieder mittendrin. Dank des düsteren Prologs aus Mordras Perspektive konnte ich schnell die wichtigsten vergangenen Ereignisse Review passieren lassen, sodass sie in meinem Gedächtnis wieder allgegenwärtig waren. Danach, in Teil 1 machen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2015, die Zeit kurz bevor das Virus ausbrach und Männer und Frauen zu erbitterten Feinden wurden. Im gleichen Zuge trifft man auf Magda und Ben, deren ältere Versionen uns bereits in den Vorgängern begegnet sind. Hier jedenfalls lernen wir die beiden von einer ganz anderen Seite kennen.
Magda ist ein junges, lebensfrohes Mädchen, das nie ohne ihr Iphone anzutreffen ist. Sie interessiert sich sehr für Klamotten und führt darüber hinaus ihren eigenen Blog auf dem sie Beiträge veröffentlicht und sich über Gott und die Welt auslässt. Das mag vielleicht im ersten Moment ziemlich oberflächlich klingen, doch trotz allem ist sie sehr bodenständig und jobbt regelmäßig im Krankenhaus.
Bens Leidenschaft hingegen gehört voll und ganz dem Sport. Vor allem Ritterspiele haben es ihm angetan, weshalb er seine Wochenenden gerne einmal auf mittelalterlichen Festen verbringt. Er genießt sein Leben und sieht der Zukunft eher gelassen entgegen :)
Auf den ersten Blick ein ungleiches Paar, oder? Allerdings lieben sich die beiden sehr und führen eine glückliche Beziehung. Von ihren Freunden und Klassenkameraden werden sie sogar schon als ein „altes Ehepaar“ belächelt, weil sie ihre gesamte freie Zeit miteinander verbringen. Doch über das junge Glück legt sich ein Schatten, als in den Nachrichten immer mehr von einer Grippeepedemie gesprochen wird und das man sich unbedingt dagegen impfen lassen soll. Was diese Impfung für Folgen herbeiführen wird, ahnen die Leute bis dahin allerdings noch nicht.
Diese Rückblende hat mir sehr gut gefallen, weil sie gezeigt hat, wie es überhaupt zu dem gekommen ist, was 65 Jahre später als normaler Alltag zu bezeichnen ist. Gleichzeitig fand ich diese Szenarien auch ziemlich erschreckend, da sie absolut glaubhaft dargestellt wurden und ich mir durchaus vorstellen kann, dass so etwas tatsächlich in Wirklichkeit passieren könnte.
In Teil 2 machen wir wieder einen kleinen Zeitsprung, dieses Mal ins Jahr 2080. Die Armee der Frauen rückt immer weiter in die alte Stadt vor, wo sie von den Männern, allen voran vom Inquisitor, bereits erwartet werden. Ein Kampf zwischen den Geschlechtern scheint kaum mehr zu verhindern. Natürlich treffen wir hier auch wieder viele altbekannte Charaktere, so z.B. Gwen, die sich den Briganntinnen angeschlossen hat um ihren Logan wiederzufinden. Aber auch Magda, die obere Heilerin trifft man im Lager der Frauen, wo sie völlig unerwartet Ben begegnet.
Der Spannungsniveau nimmt mit jeder Seite, mit jedem Vorrücken der Frauen zu. Gleichzeitig nimmt auch die Aggressivität, die Brutalität und der grausame Entschluss zu kämpfen immer weiter zu. Keine der beiden Seiten denkt nur im leisesten daran aufzugeben, besonders nicht die beiden Anführer Edana und der Inquisitor. Nach ihrer Meinung kann es nur einen Sieger geben, nur einen der die Macht ausübt und über die anderen herrscht. Von diesem Punkt an ließ ich mich in einem Sog ziehen, ließ mich treiben, las wie gefesselt weiter und weiter, schockiert von den barbarischen Zuständen und der Zahl der vielen unnötigen Opfern.
Das Finale war ein einzigartiger Showdown, der nur so aus Action und Spannung bestand und mir einiges an Herzklopfen bescherte. Im letzten Moment, als ich dachte es sei schon zu spät, trumpfte Herr Thiemeyer noch mit einer überraschenden Wendung auf, die mich schlichtweg nur begeistern konnte.
Mein Fazit
Was mit David & Juna anfing und mit Logan & Gwen weiterging, wurde nun von Thomas Thiemeyer zu meiner vollen Zufriedenheit abgeschlossen. „Das verbotene Eden-Magda und Ben“ ist ein fulminanter Abschluss einer großartigen Trilogie, der vor Spannung, Action und Emotionen nur so sprüht. Darüberhinaus gibt es ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnen, aber auch verhassten Charakteren, deren Geschichten bzw. Schicksale mich gleichermaßen fesseln konnten. Das wichtigste jedoch: Meine Fragen rund um das Virus und den Ursprung der Feindschaft zwischen Männer und Frauen wurden zu genüge beantwortet.
Alles in allem ist "Das verbotene Eden" eine der besten Reihen, die ich jemals gelesen habe, was vor allem dieser genialen Grundidee zu verdanken ist.
*Worum geht's?* 2015: Ein aggressives Virus befällt mehr und mehr Teile der Welt. Magda und Ben, das ungleiche Pärchen, verfolgen die Nachrichten mit wachsendem Unbehagen. Zurecht: Das Virus bringt unglaubliche Konsequenzen für die Menschheit mit sich. Plötzlich werden aus Männern und Frauen erbitterte Feinde, die sich bis aufs Blut bekämpfen.
2080: Der Krieg ist unausweichlich. Edana führt ihr Heer aus Brigantinnen gegen die Anhänger des Inquisitors Marcus Capistranus. Frauen gegen Männer: Wer wird überleben? Magda und Ben, Gwen und Logan, Juna und David haben längst erkannt, dass dieser Krieg sinnlos ist - und sie alle in noch größeres Unglück stürzen wird...
*Meine Meinung:* Mit "Magda und Ben" führt Thomas Thiemeyer seine Trilogie um "Das verbotene Eden" nicht nur zu Ende, er gibt ihr auch einen Anfang: Nach einem grausigen Prolog, der das Schicksal eines verschollenen Charakters aus dem zweiten Band aufklärt, beginnt mit dem ersten von drei großen Abschnitten die Vorgeschichte der Trilogie. 65 Jahre vor den eigentlichen Geschehnissen, im Jahre 2015, bricht ein künstlich erschaffenes Virus aus, das die Geschlechter noch Jahrzehnte später zu erbitterten Feinden macht. Zusammen mit dem jugendlichen Pärchen Magda und Ben erlebt man, wie die bekannte Welt zerbricht und die Liebe verschwindet.
Thomas Thiemeyer glänzt hier mit kompetentem Fachwissen und intensiver Recherchearbeit, was die Hintergründe des Virus anbetrifft. Entstehung und Verbreitung, sogar den Umgang der Medien stellt Thiemeyer authentisch dar. Auch wenn man als Laie nicht nachvollziehen kann, ob die wissenschaftlichen Erklärungen richtig sind oder nicht, so machen sie doch einen realistischen Eindruck. Die gesamte Vorgeschichte zur Trilogie ist logisch durchdacht und geschickt konstruiert, sodass man in dieser Dystopie niemals das Gefühl bekommt etwas zu lesen, das völlig an den Haaren herbeigezogen ist.
Im zweiten Teil des Romans setzt Thomas Thiemeyer die Geschichte dort fort, wo sie mit "Logan und Gwen" aufgehört hat. Es werden viele verschiedene Handlungsstränge weitergeführt, nicht nur die der beiden Titelprotagonisten Magda und Ben. Auch Logan und Gwen, Arkana und Claudius, Gunnar und Dachs sowie die Kontrahenten Markus und Edana kommen zum Zuge und dürfen Teile der Geschichte aus ihrem persönlichen Blickwinkel erzählen. Während sich die vielen Handlungsfäden immer mehr zu einem dichten Netz verweben und die letzten Vorbereitungen für das fulminante Finale getroffen werden, lernt man die Charaktere (noch) besser kennen.
Über oberflächliche Figuren oder blasse Personen kann man sich im letzten Band der Trilogie wirklich nicht beschweren. Thomas Thiemeyer hat jedem von ihnen Leben eingehaucht, ihnen Stärken und Schwächen, gar eine eigene Geschichte gegeben. Er hat wundervolle Charaktere geschaffen, von denen man sich nach der letzten Seite der Trilogie nicht verabschieden will und die einem noch lange im Kopf herumspuken werden.
Auch wenn Gwen und Logan definitiv mein Lieblingspärchen sind und ich über jede Seite mit ihnen glücklich war, hätte ich mir gewünscht, dass sowohl David und Juna als auch Ben und Magda, die schließlich Titelgeber sind, im Abschlussband noch einmal mehr Aufmerksamkeit bekommen würden. Logan und Gwen stehen allerdings auch in diesem Buch stark im Vordergrund des Geschehens. Dies ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, den man höchstens als Luxusproblem bezeichnen kann.
Der letzte Part des Romans bringt die Geschichte schließlich zu einem grandiosen Abschluss. Der Epilog lässt einen das Buch mit einem Lächeln auf dem Gesicht zuschlagen, aber leicht war der Weg bis dahin nicht. Spannende Entwicklungen und Wendungen, die einem einen Schauer über den Rücken laufen lassen, machen aus dem Pageturner ein Buch, das man nahezu inhaliert. Das Finale fordert eine Menge Opfer, hält aber auch schöne Überraschungen für einen parat. Kurzum: Es ist genau so, wie es sein sollte. Großartig. Einzigartig. Perfekt.
Obwohl "Das verbotene Eden" als Jugendbuch-Trilogie gelistet wird, richtet es sich mehr an junge Erwachsene als an heranwachsende Jugendliche. Besonders dieser Abschlussband sorgt mit brutalen und ekelhaften Bildern für eine schaurige Gänsehaut. Zartbesaiteten Lesern wird so manche Szene sicherlich auf den Magen schlagen. Diese Grusel-Elemente, die sich bereits im zweiten Band mehr und mehr in die Handlung eingeschlichen haben, verleihen "Magda und Ben" eine gehörige Portion Nervenkitzel.
Wie auch die ersten zwei Bände ist "Das verbotene Eden: Magda und Ben" nicht nur durch die Geschichte ein absolutes Highlight. Neben der Karte über die Umgebung rund um Glânmor und die alte Stadt, die das Vorsatzpapier ziert, finden sich jeweils zum Einstieg in einen neuen Teil der Geschichte tolle Illustrationen. Ein Screenshot einer Mail, ein blutbeflecktes Plakat und eine vergilbte Buchseite - jede der abgedruckten Darstellungen fügt sich großartig in den Roman ein und unterstützt seine starke und aufregende Atmosphäre.
*Cover:* Magda und Ben zu ihrer strahlenden Jugendzeit - wer könnte die Geschichte besser repräsentieren? "Das verbotene Eden" ist eine der einzigen Reihen, denen ich die abgebildeten Protagonisten auf den Covern verzeihe. Sie sehen nämlich genau so aus, wie man sie sich vorstellen würde!
*Fazit:* Was für ein grandioser Abschluss! Mit "Magda und Ben", dem letzten Band der "Das verbotene Eden"-Trilogie, hat Thomas Thiemeyer alles richtig gemacht. Er führt seine Saga nicht nur zu Ende, er gibt ihr auch einen Anfang: Durch einen Rückblick in das Jahr 2015 erfährt man endlich alles über die Hintergründe der Trilogie. Gemeinsam mit den wundervollen Charakteren, die einem mit jedem Buch mehr ans Herz gewachsen sind, entdeckt man die aufregende Vergangenheit und die spannende Zukunft. Ein bewegender und berührender Abschluss einer Reihe, die man eigentlich gar nicht abschließen will. Für "Das verbotene Eden: Magda und Ben" vergebe ich volle 5 Sterne.
Eine grandiose Trilogie - und der dritte Teil ist eindeutig der beste! Allein die Tatsache, dass Thomas Thiemeyer diese Geschichte weit vor der Corona-Pandemie geschrieben hat, sorgt für viele Gänsehautmomente und Stoff zum Nachdenken, während es in den ersten Kapiteln darum geht, wie alles seinen Anfang genommen hat. Das Buch lebt aber hauptsächlich von seinem spannenden Showdown, als alle losen Fäden zusammengeführt werden und die zuvor lieb gewonnenen Charaktere endlich aufeinander treffen dürfen.
Auch die Protagonisten gefallen mir in diesem Band am besten. Obwohl Juna, David, Gwen und Logan hier noch einiges an Reife dazugewinnen, sind Ben und Magda für mich die überzeugendsten Figuren geblieben - vielleicht auch, da ein unerwartetes Wiedersehen am Lebensende in meinen Augen nochmal eine ganz andere Tiefe besitzt als verbotene Jugendromanzen ... ;)
Ein paar kleine Fragen sind zwar noch offen geblieben (Achtung, Spoiler!), zum Beispiel was nun aus der Großen Mutter und ihrem "Volk" geworden ist, doch das hat das Ende für mich nicht getrübt. Insgesamt eine tolle Dystopie!
Magda ist die oberste Heilerin in Glanmor, hat einen Sitz im Rat und ist eine der ältesten Frauen dort. Sie hat den Umbruch mitbekommen und erinnert sich noch daran, dass das Virus sie dazu gebracht hat, ihren damaligen Freund zu erstechen… …Benedikt, kurz Ben, ist Prior im Kloster zum heiligen Bonifazius. Auch er erinnert sich noch an die Zeit bevor die Geschlechter aufeinander losgegangen sind. Schon lange hat er seiner damaligen Freundin vergeben, die ihn mit einem Messerstich doch beinahe umgebracht hat.
Mitten im Krieg findet Magda heraus, dass ihr Ben tatsächlich noch lebt und sie begibt sich in größte Gefahr, um ihn noch ein letztes Mal zu sehen. Dabei liegt die Gefahr nicht nur in ihrem Alter, sondern darin, dass die Frauen in die Alte Stadt eingezogen sind, wo eine Falle auf sie wartet, vor der vermutlich nur Ben sie warnen kann…
Charaktere:
Magdalena, kurz Magda, war in jungen Jahren ein richtiges It-Girl. Sie hatte das passende Aussehen und die erwünschte Beliebtheit. Niemand hat verstanden, dass sie sich auf einen Typen eingelassen hat, der keinen Sinn für Mode hat, auf Rockmusik steht und gerne auf Mittelaltermärkte geht bzw. aktiv daran teilnimmt. Doch hinter ihrer hübschen Fassade steckt ein kluger Kopf. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit ihrem Blog oder arbeitet im Krankenhaus. Die Erfahrung, die sie dort gesammelt hat, helfen ihr nach dem großen Zusammenbruch und so ist es nicht verwunderlich, dass sie später die Häuser der Heilung gründet. In der neuen Gesellschaft erlangt sie so wieder großes Ansehen und doch auf eine ganz neue Art…
Benedikt, kurz Ben, ist Prior im Kloster zum Heiligen Bonifazius. Tatsächlich ist er dort nur gelandet, weil eine Verkettung von Zufällen ihn während des Zusammenbruchs zu einem Laden geführt hat, wo er einem Jungen, der selbst aus dem Kloster kam, das Leben gerettet hat. In seinem vorherigen Leben stand ihm der Sinn ganz bestimmt nicht nach einem Leben im Kloster. Er hatte die Frau fürs Leben gefunden, die nicht nur toll aussieht, sondern auch intelligent und humorvoll ist. Er selbst konnte sich aber, von seinem Kleidungsstil abgesehen, sein Aussehen betreffend auch nicht beklagen, haben die Wochenenden in Ritterrüstungen und Kampfgetümmeln doch seinen Körper gestählt. Nichtsdestotrotz ist er ein kluger Kopf – der Typ Mann, der nachdenkt bevor er handelt, aber wenn es nötig ist doch noch schnell genug reagieren kann.
Eigene Meinung:
„Das verbotene Eden – Magda und Ben“ von Thomas Thiemeyer ist der wahrhaft krönenden Abschluss seiner dystopischen Jugendbuch Trilogie.
Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden startet die Geschichte vor der Pandemie, die alles verändern wird. Man erlebt also hautnah ist wie sich das Leben und die Gesellschaft verändert hat, was ich persönlich zwar zu Anfang gewöhnungsbedürftig, aber rückblickend einfach genial finde. Bisher sind mir nur Dystopien untergekommen, in denen erzählt wurde wie es zu dem jeweiligen Umbruch gekommen ist, aber es wurde nie so lückenlos wiedergegeben. Gerade in diesem Abschnitt des Buches überzeugt Thiemeyers Schreibstil in ganz großem Stil, denn er erschafft auch dieses Mal eine unglaubliche Atmosphäre – eine, die mir zeitweise richtig Gänsehaut verursacht hat. Denn auch wenn ich wusste, worauf es zwangsläufig hinausläuft, betete ich die ganze Zeit dafür, dass die Menschheit nicht blind allem vertraut, dass sie auf die ersten Anzeichen hören und adäquat reagieren würden.
Die Charaktere sind so einnehmend wie bisher, auch wenn es mir durch die Zeitsprünge und dadurch wie man anhand der Vorgängerbände die beiden „Protagonisten“ kennengelernt hat, wieder einmal nicht ganz leicht fiel, mich völlig auf Magda und Ben einzulassen. Doch das war gar nicht schlimm, denn es gibt so viele Hauptfiguren, dass die beiden gar nicht so sehr die zentrale Rolle haben. Die Geschichte von Logan und Gwen wird weitergeführt, Junas Eltern mischen fleißig mit, auch David und Juna selbst kehren zurück und auch Logans Familie spielt eine Rolle.
Es gibt so viele Handlungsstränge, dass die Spannung nie ganz abflaut. Thiemeyer legt ein so konstant hohes Tempo vor, das man nur noch atemlos durch die Seiten rasen kann. So toll und vielversprechend das auch klingen mag, ist es für mich doch leider der einzige Kritikpunkt, denn dieser hohe Spannungslevel lässt gar keinen wirklichen Showdown zu. Es geht eher fließend ineinander über, was ja auch nicht schlecht wäre, wenn es nicht irgendwann etwas zu viel wurde. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass das Ende künstlich hinausgezögert wurde, indem manch liebgewonnener Charakter plötzlich richtiggehend lethargisch wurde, nicht beendet hat, worauf er so lange hinausgearbeitet hat oder einfach auffällig dumm agiert hat. Denn auch wenn sich der Kreis wirklich anstandslos schließt und es letztlich ein Ende gibt, mit dem ich vollauf zufrieden bin, komme ich nicht umhin zu sagen, dass manches einfach nicht hätte sein müssen.
Fazit:
Thomas Thiemeyers „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ ist die Antwort auf die Redensart „Der Kreis schließt sich“. Neue Perspektiven, unzählige Handlungsstränge und vor allem der Abschnitt, der den Leser das „Davor“ live miterleben lässt, machen diesen Abschluss zum reinsten Pageturner. Wirklich alle Hauptfiguren der kompletten Reihe dürfen ihre Geschichte zu Ende erzählen und erhalten dadurch eine Tiefe, die sie noch authentischer erscheinen lässt als zuvor. Spannung, Nervenkitzel und eine Gänsehautatmosphäre dominieren diesen Band, doch leider hat der Autor es kurz vor Schluss für meinen Geschmack damit etwas zu weit getrieben. Für dieses nervenaufreibende „zu viel“ muss ich leider einen Punkt abziehen, nichtsdestotrotz ist es ein Finale, das keine Wünsche offen lässt. 4/5 Bücher und eine klare Empfehlung für die komplette Trilogie!
Der dritte Band der Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen. am Anfang bekommen wir gleich erzählt was wirklich passiert ist, dass die Welt so ist wie sie ist und es werden noch zwei neue Charaktere beleuchtet die mir beide sehr sympathisch waren. Tatsächlich war der anfang des Buches etwas gruselig wegen gewissen parallelen zu aktuellen Geschehnissen. Dabei ist die Reihe echt schon etwas älter. Ein bischen merkt man das auch am Schreibstil von Thomas Thiemeyer ich denke beider Evolution Reihe war der noch etwas besser. Aber alle die diese mochten können auch hier einen Blick reinwerfen. Leider gibt es nur den ersten Teil als Hörbuch.
Inhalt: Magda und Ben - eigentlich ein ungleiches Paar. Sie gehört zu den angesagten Mädchen in der Schule. Hübsch, intelligent, beneidenswert. Er mag es einfach, liebt alles, was mit Mittelalter zu tun hat, und wirkt manchmal schon sehr nerdig. Aber die Liebe hat sie zusammengeführt und ein Leben ohne den jeweils anderen ist nicht mehr vorstellbar - nichts kann die beiden auseinander bringen. Noch nicht!
Im Jahr 2015 bricht ein Virus aus, der die Weltbevölkerung veranlasst sich vorsorglich impfen zu lassen. Doch die Nebenwirkungen sind verheerend - Männer und Frauen werden zu Feinden!
So trennen sich Magda und Ben, die Liebe verflogen und ersetzt durch unzähmbaren Hass. 65 Jahre später steht ein Krieg bevor, der die Kluft der Geschlechter verdeutlichen soll, aber genau jetzt begegnen sich ein alter Mann und eine alte Frau und von Hass ist nichts mehr zu spüren...
Meinung: Alles begann mit "David und Juna". Der Start einer genialen Trilogie. Meine Begeisterung wurde entfacht und ich wollte mehr. "Gwen und Logan" durften die Geschichte weitererzählen und mein Wohlgefallen hielt stetig an. Mit "Magda und Ben" folgt nun der Abschluss dieser dystopischen Reihe. Sollte ich froh sein, weil ich ein letztes Mal die Gelegenheit bekomme, in diese fantastische Welt abzutauchen oder vielmehr traurig, weil es gleichzeitig ein Abschied sein wird? Es ist ein Mix aus beidem. Ich konnte es natürlich kaum erwartet endlich zu erfahren, wie Herr Thiemeyer die Geschichte enden lässt, hatte aber auch ein wenig Angst davor, weil die Handlung oder eher gesagt der Aufbau ein wenig von dem gewohnten Muster abweicht.
Wer die Reihe gelesen hat, der wird Magda und Ben sicher noch aus den ersten beiden Bänden kennen, dort jedoch als "Randfiguren" deklariert, denen man mehr oder weniger Beachtung geschenkt hat - wer konnte denn schon ahnen, dass ihnen eine größere Rolle auf den Leib geschrieben wurde? Ich jedenfalls nicht - hatte ich doch immer tolle Protagonisten vor Augen, denen ich meine volle Aufmerksamkeit geschenkt habe. Nun stehen sie im Rampenlicht, jedoch nicht so, wie wir sie kennengelernt haben - als alte, runzelige Menschen - sondern als knackige Jungspunde im Jahre 2015.
Und hier liegt schon der große Unterschied zu Band eins uns zwei. Der Autor erzählt zu Beginn des Buches eine Vorgeschichte. Und was soll ich sagen - ich war direkt begeistert. Schon etwas heikel so ein "Switch", weil der Stil der beiden Zeiten sich natürlich unterscheiden muss. Ich hatte keine Probleme damit und habe mich dadurch nicht ablenken lassen. In beiden Bereichen kann der Autor sein Talent vollends entfalten.
Der Stil von Herrn Thiemeyer trifft genau meinen Nerv. Er beschreibt und schreibt wunderbar, ohne dass man durch zu viele Informationen und Beschreibungen erschlagen wird - die eigene Fantasie kann sich also prächtig entfalten, es wird aber genug geliefert, um direkt ein klares Bild vor Augen zu haben, das man nur noch selber ausmalen muss. Einfach klasse!
Die "Vorgeschichte" als Ventil, um einen der wichtigsten Punkte zu erläutern - das Virus - ist eine tolle Idee und wurde wunderbar umgesetzt. Fragen, die den Leser von Anfang an verfolgt haben, werden auf spektakuläre Art beantwortet und generell war es unglaublich erfrischend in einer anderen Zeit zu wandern. Ich habe mich aber auch direkt in der "gewohnten" Zeitspanne wohlgefühlt, die mit den Gebräuchen, Religionen und dem Leben überhaupt, eher an das Mittelalter erinnert.
Auch die Charaktere, insbesondere unsere neuen Protagonisten, sind absolut toll gelungen. In allen drei Werken hat es der Autor geschafft, eine schöne Liebesgeschichte zu erzählen. So war ich auch hier sehr angetan und zum Ende hin sogar richtig gerührt, wie Thomas Thiemeyer diese "ausklingen" lässt. Ebenfalls super, dass Logan und Gwen, als auch David und Juna in diesem Abschluss ihre Zeit bekommen und wichtiger Bestandteil der Handlung sind - vor allem, weil Band zwei ja ziemlich gemein geendet hat. Gwen bleibt einfach mein Liebling!
Überzeugen kann die Geschichte natürlich ebenso durch zahlreiche spannende Sequenzen, die teilweise schon ziemlich blutig ausarten - I LIKE! Der Ausgang der Handlung ist vielleicht nicht ganz überraschend und irgendwie wusste man schon die ganze Zeit grob, wie die Trilogie endet, dennoch war ich mit voller Konzentration dabei und habe die letzten Seiten förmlich in mich aufgesogen. Wie schon erwähnt, konnte mich das Ende ziemlich berühren und der Epilog hat es echt in sich.
Fazit: Mit "Das verbotene Eden - Magda und Ben" ist Thomas Thiemeyer ein fulminanter Abschluss seiner gigantischen Trilogie gelungen. Alle wichtigen Fragen wurden zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet. Den Zeitsprung ins Jahr 2015 habe ich ebenso genossen, wie die "gewohnte" Zeit, 65 Jahre später. Erstklassige Charaktere, sowohl die Neuen als auch altbekannte, spannende Augenblicke und die brillante Idee an sich, lassen mich die finale Reise nur so verschlingen!
Der Kampf zwischen Frauen und Männer steht kurz bevor und scheint beinahe nicht mehr abwendbar. Doch dann treffen ein alter Mann und eine alte Frau aufeinander, die eine gemeinsame Vergangenheit haben. Sie erinnern sich wie es war bevor Frauen und Männer einander gehasst haben. Gibt es wirklich keine Chance mehr den Krieg zu verhindern, bei dem es keine Gewinner geben und der für beide Geschlechter den Untergang bedeuten würde? Oder ist es nicht möglich, dass nach all diesen Jahren der Hass endlich überwunden wird und die Liebe gewinnt?
meine Meinung:
In dem letzten Teil der "Das verbotene Eden"-Trilogie geht es um Magdalena und Benedikt, die man beide schon in früheren Teilen getroffen hat. Die Geschichte setzt aber nicht dort ein, wo der letzte Teil aufgehört hat, sondern 2015, 65 Jahre früher. Magda und Ben sind zu diesem Zeitpunkt seit etwa einem Jahr zusammen und sehr verliebt. Doch dann schlägt das Killervirus zu und Frauen und Männer fangen an einander zu hassen und die beiden werden getrennt.
Für mich war dieser erste Teil, der sich über die ersten ungefähr 150 Seiten des Buches zieht, der beste des ganzen Buches. Mich konnte dieser Start sofort fesseln, besonders aufgrund der realistischen und glaubwürdigen Art, wie der Autor der Ausbruch des Virus geschildert hat. Die Handlung war super spannend und es war erschreckend wie schnell sich die Welt in absolutes Chaos verwandelt hat. Zudem hat dieser Teil eine tolle düstere und beklemmende Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Man lernt auch Magda und Ben etwas besser kennen und ich fand beide Charaktere sofort super interessant. Die beiden sind ein sehr ungleiches Paar, passen aber irgendwie trotzdem sehr gut zusammen. Ausserdem waren mir auch beide gleich sympathisch. Ich fand es auch sehr interessant weil man ja auch die 65 Jahre älteren Versionen der beiden kennt und obschon sie sich natürlich verändert haben, gibt es doch gewisse Dinge, die noch immer gleich sind. So hat Magda beispielsweise schon früher als Nebenjob in einem Krankenhaus gearbeitet und nun ist sie die oberste Heilerin der Frauen. Ausserdem hat sich auch noch immer ihren eigenen Kopf und ist sehr gut darin diesen durchzusetzen. Ben hingegen war schon immer sehr eigenwillig, hat sein eigenes Ding gemacht und sich nicht den anderen angepasst. So wendet er sich auch 65 Jahre später gegen den Inquisitor, weil er keinen Sinn in diesem Krieg sieht und hofft, dass Frauen und Männer doch noch Frieden schliessen können.
Man trifft jedoch auch alte Bekannte wieder und die Geschichte ist aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Ich mochte dies sehr, da man so erfährt, was mit den Charakteren der früheren Teile geschehen ist und sich so alles sehr gut zusammen fügt. Ausserdem sieht man so auch verschiedene Seiten und erfährt immer was an den verschiedenen Schauplätzen geschieht. Dabei fand ich es auch schön zu sehen, dass nicht eine Seite, weder die Frauen noch die Männer, die Guten sind, sondern eigentlich beide Seiten von ihren Anführern, die beide ziemlich fanatisch sind, aufgestachelt werden. Sie merken gar nicht, dass sie die andere Seite nicht hassen müssen und es auch andere Wege gibt.
Ich fand die Geschichte daher auch nach dem ersten Teil noch sehr spannend. Ich fand aber den ersten Teil einfach interessanter, besonders weil der Rest der Geschichte sich relativ stark auf den Kampf zwischen den Frauen und Männern konzentriert und man dort durch die verschiedenen Perspektiven oft sehr viel mehr weiss als die Personen selbst und dadurch etwas die Überraschung fehlt. Auch das Ende fand ich etwas schnell abgehandelt und fast ein bisschen zu einfach. Dies sind aber eher kleinere Kritikpunkte, denn im Grossen und Ganzen konnte mich die Geschichte doch sehr gut unterhalten und ich bin wirklich zufrieden mit dem Ende.
Das Cover finde ich dieses Mal sehr gelungen. Vor dem Lesen, fand ich die Personen darauf irgendwie merkwürdig aber im Nachhinein finde ich, dass sie eigentlich ziemlich gut dazu passen wie ich mir Magda und Ben als jung vorgestellt habe. Auch die Farbe finde ich durchaus passend zu der Geschichte.
Fazit:
Ein wirklich toller Abschluss, einer sehr lesenswerten Trilogie. Magda und Ben sind zwei sehr sympathische und interessante Figuren und man trifft auch auf viele alte Bekannte. Die Geschichte fügt sich sehr schön zusammen und man erfährt nicht nur wie die Geschichte endet sondern zudem auch wie das Ganze eigentlich begonnen hat.
Thomas Thiemeyers "Magda und Ben" ist der Abschluss der dystopischen Trilogie "Das verbotene Eden". Ersteinmal möchte ich die wunderschöne Covergestaltung loben, der Rotton ist einfach perfekt gewählt für die beiden Protagonisten Magda und Ben. Allein schon dieses Cover hat mich in die richtige Stimmung zum Lesen des Buches versetzt.
Nachdem Thomas Thiemeyer am Ende des zweiten Bandes einen richtig, richtig, richtig, ultra, mega fiesen Cliffhanger gewählt hat und der Leser dann ein Jahr vor sich hin schmoren und gequält auf den Folgeband warten musste, wurden in diesem Gott sei Danke alle offenen Fragen beantwortet. Thomas Schreibstil ist nach wie vor einfach wunderschön. Für mich gibt es hier keinen Kritikpunkt. "Das verbotene Eden" gehört damit zu den schönsten und besten Dystopien, die ich bislang gelesen habe und hat sich natürlich ein Ehrenplätzchen in meinem Regal verdient. Thomas schreibt grundsätzlich mit der Er-Erzählform, sodass der Leser einen Überblick über alle seine Charaktere hat. Ich glaube, dass besonders diese Erzählform perfekt ist für diese Reihe, denn durch die Perspektivenwechsel erzeugt man beim Leser immer wieder den Effekt, dass ganze Batterien an Fingernägeln abgekaut werden. Diese Spannung ist sicherlich daran schuld, dass mein Schutzumschlag ganz verschwitzt ist. Teilweise habe ich den Autor wirklich verflucht, weil er IMMER, diesen einen Moment gewählt hat um das Kapitel zu beenden. GROAR, das war wirklich nervenaufreibend.
Natürlich fragt man sich als Leser bei einem Reihenabschluss immer ob alle Fragen beantwortet worden, die Charaktere glücklich versorgt sind und man mit diesem Ende als Leser leben kann. Für mich als Mimöschen ist es immer wieder ultra traurig und kaum zu ertragen die Charaktere, die man nun seit Jahren begleitet hat, einfach ziehen zu lassen und zu wissen "Das wars jetzt". Irgendwie werde ich während des Lesens grundsätzlich langsamer wenn es dem Ende zu geht und ich weiß, dass ist nun DAS Ende. So war es auch bei "Magda und Ben" auf der einen Seite konnte ich mich kaum von den Seiten lösen und hätte das Buch am Liebsten an einem Tag verschlungen, aber auf der anderen Seite hätte dies einen Abschied von einer wundervollen Reihe bedeutet. Aber ich schweife ab! Zurück zu der Frage, ob Thomas Thiemeyer mit dem Abschluss seiner dystopischen Trilogie punkten konnte. Ohja, das konnte er definitiv. "Magda und Ben" ist der verdammt nochmal gebührendste, krönendste Abschluss einer dystopischen Trilogie.
"Numquam perit amor - die Liebe stirbt nie."
Bei den Charakteren, kann ich euch gar nicht sagen, wen ich am Liebsten habe, denn sie sind alle so dermaßen liebenswert. Irgendwie sind sie wirklich zu einer kleinen Familie geworden, die man immer wieder gerne besucht und mit denen man durch jedes Abenteuert gehen würde. Natürlich habe ich mich bei dem furchtbaren Ende vom zweiten Band "Logan & Gwen" gefragt, was nun aus den beiden Protagonisten geworden ist, ob sie doch noch ihr Happy End bekommen. Allerdings spannt Thomas den Leser hier noch einmal auf die Folter, denn die ersten 100 Seiten des Abschlussbandes gehören Magda und Bens Vergangenheit. Nun erfährt der Leser endlich, wie es zu der Misere überhaupt gekommen ist. Nicht nur Logan und Gwen bekommen ihren gebührenden Abschluss, auch andere Charaktere dieser Reihe fiebern ihrem Happy End entgegen und besonders schön fand ich das Wiedertreffen mit David und Juna, die der Leser aus dem ersten Band kennt. Hachja, ich könnte euch noch stundenlang über diese Reihe vorschwärmen!
Dieses Buch ist einfach so wunder, wunderschön! Es hat bei mir am Ende einen ganzen Sturzbach an Tränen verursacht. Hätte mich nicht mal jemand vorwarnen können? Aber nun ist die Reihe zu Ende und was mache ich jetzt? Wahrscheinlich werde ich mich gleich in die nächste Reihe von Thomas Thiemeyer stürzen. Wenn ihr "Das verbotene Eden" noch nicht kennt: LEST ES! ♥
Wir gehen der finalen Schlacht der Männer und Frauen entgegen. Die alles entscheidende Schlacht, die höchstwahrscheinlich das Ende des Volkes besiegeln wird, egal welche Seite gewinnt, denn die Geschlechter können schließlich nicht ohneeinander überleben. Obwohl es mittlerweile einige Fürsprecher für den Frieden und ein friedliches Miteinander der Geschlechter gibt, weichen sowohl der Führer der Männer, der Inquisitor, als auch Edana als die Führerin der Frauen nicht von ihrem Hass aufs andere Geschlecht ab und führen ihre Völker in den Krieg…
Nach einem düsteren Prolog, der noch einmal an die Geschehnisse im letzten Band erinnert, setzt der dritte Teil der “Das verbotene Eden”-Trilogie dort ein, wohin der Leser bisher noch nicht mitgenommen wurde, nämlich in unserer Gegenwart im Jahre 2015. Was in den letzten beiden Bänden bereits angeklungen war, können wir nun durch Bens und Magdas Geschichte selbst mitverfolgen, denn erzählt wird die Geschichte des Anfangs der Seuche, die unsere moderne und hoch technologische Gesellschaft zerstört hat. Thomas Thiemeyer hat es hier geschafft wirklich eindrucksvoll und erschreckend zugleich zu schildern, wie es möglich war, dass unsere Gesellschaft, so wie wir sie kennen, innerhalb weniger Tage komplett auf dem Kopf gestellt und schließlich zerstört wird. Und das alles hand-made, also von uns Menschen geschaffen, nicht durch irgendwelche Umweltkatastrophen. Dabei kommt dieses Szenario ohne viel unrealistischen Schnick-Schnack aus, sondern wird so authentisch geschildert, dass man meinen könnte, so ein Schicksal könnte uns tatsächlich jederzeit wirklich und selbst ereilen.
Ben und Magda sind hier natürlich auch zwei wunderbare und sehr liebevoll gezeichnete Figuren, mit denen ich gerne mitgefühlt habe. Wir kennen sie bereits schon aus den Vorgängerbänden, da allerdings nur ihre zukünftigen Ichs und wissen also teils schon was geschehen wird. Trotzdem habe ich vielleicht auch gerade deswegen von Anfang an mit den beiden mitgefiebert.
Nach dieser Rückblende im ersten Teil, sind wir wieder an der Stelle an der der zweite Band endete, 65 Jahre weiter in der Zukunft. Logan ist immer noch ein Gefangener des Inquisitors und Gwen macht sich mit den anderen Brigantinnen auf in die Schlacht gegen den Inquisitor und Gwen vor allem natürlich auch um Logan wieder zu finden. Arkana und Claudius versuchen mit ihren jeweiligen Oberhäuptern zu sprechen um den Krieg zu verhindern und sogar auf ein kleines Wiedersehen mit David und Juna dürfen wir uns freuen.
In diesem Band trifft nun schlussendlich alles und jeder zusammen. Alle meine Fragen wurden zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet und jeder offene Handlungsstrang zu einem schönen Ende geführt. Das Tempo ist besonders ab dem zweiten Teil der Geschichte – das Buch besteht übrigens aus drei großen Teilabschnitten – sehr action- und temporeich. Das fulminante Finale ist wahnsinnig spannend und so richtig rundum gelungen. Insgesamt ist diese Trilogie ganz toll durchdacht, wie sich jetzt am Ende zeigt, wo alles zusammen läuft.
Ich habe mich nach dem bösen Cliffhanger des letzten Bandes so richtig auf diesen letzten Band gefreut und bin jetzt am Ende zum einen total begeistert von diesem Abschluss, gleichzeitig aber auch traurig, weil nun alles vorbei ist. Abschließend bleibt mir als kurzes Résumé nur zu sagen, dass diese Reihe einfach alles hatte: Spannung, Gefühl, eine gut durchdachte Story, wunderbare Romanzen und Liebe, aber ohne dabei dem Kitsch zu verfallen und insgesamt einfach eine absolut ausgewogene Mischung. Von mir gibt es für diesen starken Abschluss dieser Reihe die volle Punktzahl, anders kann es gar nicht sein!
"Der Kampf zwischen Frauen und Männern geht in die letzte Runde!"
Inhalt: Endlich ist es soweit, der Krieg zwischen den Frauen und den Männern beginnt. Doch während des Konflikts treffen Magda und Ben aufeinander, beide stammen noch aus der Modernen Zeit und waren vor dem Virus ein Paar. Langsam erklärt sich was vor 65 Jahren geschehen ist. Dennoch sind beide Seiten verhärtet. Ein Kampf beginnt. Hat in diesem die vergangene Liebe zwischen Magda und Ben überhaupt noch eine Chance?
Meinung: „Magda und Ben“ ist der dritte und finale Band der „Das verbotene Eden“ Trilogie von Thomas Thiemeyer. Bei seiner Dystopie handelt es sich um eine Welt, in der Frauen und Männer sich gegenseitig hassen und getrennt leben.
Im letzten Band spielen Magda und Ben die Hauptrollen. Beide Charaktere lernt der Leser auch schon in den vorherigen Bänden kennen, nun aber wesentlich genauer. Zudem wird deutlich, dass Magda und Ben noch aus der alten Welt stammen und zu ihrer Zeit ein Paar waren. Durch Rückblicke erfährt der Leser mehr und mehr über die Entwicklung der Geschichte anhand von Magda und Ben. Beide Charaktere sind trotz ihres Alters durchweg sympathisch.
—————————————————————— Die Reihe der Frauen, die aus der Stadt hinauszogen, schien endlos. Frau hinter Frau hinter Frau. Wie eine Perlenkette aus Sack und Asche. (Seite 138)
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Gefallen hat mir vor allem, dass die Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder eine enorme Rolle spielen. Gwen und Logan spielen weiterhin eine wichtige Rolle und auch Juna und David erhalten erneut ihren Auftritt. Dadurch wirken die Bände trotzt unterschiedlicher Hauptcharaktere in sich rund und stimmig. Die Perspektiven wechseln dazu wieder in unterschiedliche Rollen, sodass der Leser einen absolut guten Überblick über die Geschehnisse hat.
Alle Plotlinien kommen zudem zum Ende hin zusammen. Auf einmal gibt vieles einen Sinn, vor allem im Bezug zur alten Zeit. Einige Dinge bleiben offen, schüren auf den letzten Seiten dann aber nochmals die Spannung. Das Ende fand ich zudem richtig gut gewählt.
Insgesamt vergebe ich für das Finale wieder 4 gute Sterne, wie schon bei den anderen zwei Bänden. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Die Charaktere wirken authentisch, aber für 5 Sterne fehlt das gewisse Etwas.
—————————————————————— Der Gedanke entfachte ein wärmendes Feuer in Logans Herzen. Einen Moment lang stellte er sich vor, wie sie die Straßen nach ihm durchstreifte. (Seite 275)
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Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen. Es gibt viele verschiedene Perspektivenwechsel, sowie Rückblicke. Dazu ist das Buch in drei Abschnitte gegliedert an deren Stelle zu Beginn immer eine Art Prolog ist. Vor den Rückblenden zum Beispiel eine Email von Magda und Ben aus der alten Zeit.
Das Cover ist wieder hübsch und reiht sich richtig gut in die anderen Bände ein. Mir gefallen vor allem, dass die Bände immer nach ihren jeweiligen Protagonisten benannt wurden.
Fazit: „Das verbotene Eden 03: Magda und Ben“ bekommt von mir 4 gute und solide Sterne. Für Leser, die die vorherigen Bände schon verfolgt haben, ist das Finale ein absolutes Muss. Für all jene, deren Interesse geweckt wurde, lohnt es sich zum ersten Band der Trilogie zu greifen!
Mit großer Freude habe ich den dritten und somit letzten Teil der "Der verbotenen Eden" Trilogie erwartet und konnte es gar nicht erwarten, endlich zu erfahren wie es endet. Als ich das Cover gesehen habe, war ich anfangs doch etwas irritiert, da es Magda und Ben als junges Paar zeigt. Dies hat aber durchaus Sinn, da die Geschichte genau da beginnt.
Ben ist sehr zufrieden mit seinem Leben. Er hat eine eigene Wohnung und ist mit dem It-Girl Magda zusammen. Dann tauchen erste Berichte über ein Killer-Virus auf und die beiden werden immer beunruhigender. Anfangs weigern sie sich noch die Impfung zu empfangen, als dann aber erste Fälle in der Nähe auftreten, gehen sie doch zum Arzt. Danach scheint alles wie immer. Das Virus scheint besiegt doch dann tauchen immer mehr Fälle von unkontrollierten Wutausbrüchen auf. Ben und Magda denken noch sie sind davor sicher, täuschen sich aber, denn eines morgens sticht Magda Ben ohne Vorwarnung nieder und lässt ihn sterbend zurück. Ben schafft es gerade noch ins Krankenhaus und als er Tage später aufwacht, ist von der Welt, die er kannte, nicht mehr viel übrig. Alles wurde ins Chaos gestürzt und die Frauen haben sich in die Wälder verzogen.
Im zweiten Drittel geht es da weiter, wo Band 2 geendet hat und die Frauen rüsten sich, um gegen die Männer in den Krieg zu ziehen und die Schlacht ein für allemal zu gewinnen und Frieden zu kriegen. Doch es läuft anders als geplant, denn die Männer rund um den Inquisitor sind schon zum Kampf bereit und warten mit einigen Überraschungen auf die Brigantinnen.
Sehr gut gefallen hat mir das erste Drittel aus der Sicht von Ben, da ich den alten Mann in den beiden Vorgängerbänden nur am Rande kennengelernt habe und ich ihn nun sehr in mein Herz schließen konnte. Die Beobachtungen, die Ben nach Ausbruch des Virus macht, waren wirklich schockierend und Thomas Thiemeyer hat es mit seiner bildlichen Sprache geschafft, mich bei diesen Szenen nicht nur zu fesseln, sondern mich auch zu schockieren womit mir ein eiskalter Schauer den Rücken herunter gelaufen ist. Die Brutalität, Rücksichtslosigkeit und der Hass, der einem entgegen springt, war wirklich zum greifen nah und war so spannend, dass ich mich nicht getraut habe das Buch aus der Hand zu legen.
Sehr gut gefallen hat mir auch hier wieder der lockere und flüssige Schreibstil von Herrn Thiemeyer, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Auch die Handlung hat mich vollends überzeugt, obwohl mir ja eigentlich schon klar war, wie es endet, aber trotzdem wurde ich in der einen oder anderen Szene doch noch durch eine unvorhergesehene Wendung überrascht. Auch das Wiedersehen mit David und Juna hat mir sehr gut gefallen und ich war froh das am Ende alle wieder vereint waren. Alle offenen Fragen wurden im dritten und somit letzten Band aufgeklärt und das Ende war trotz einiger Verluste lieb gewonnener Charaktere sehr gut gewählt. In meinen Augen ein gelungener und grandioser Abschluss meiner Lieblingsdystopie. Mein Fazit:
Magda und Ben ist ein grandioser Abschluss dieser Trilogie, die mich sehr zufrieden zurückgelassen hat. Alle offenen Fragen wurden beantwortet, es gab ein Wiedersehen mit vielen Charakteren und die Handlung hatte es wirklich in sich und hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich vergebe glatte 5 Sterne und bin schon etwas traurig das diese tolle Trilogie nun zu Ende ist.
Auch dieses Cover finde ich wieder sehr schön. Und um es klar auszudrücken: Auch viel viel schöner als die der Neu-Auflauge. Diese ist mir persönlich nämlich zu 0-8-15.
Wir treffen im letzten Band der Trilogie noch einmal auf alle Charaktere, die wir bisher kennengelernt haben. Wir haben dennoch zwei Protagonisten. Zum einen ist das Magda. Sie ist die älteste Frau Glânmors und die oberste Heilerin. Magda ist ganz ruhig und sehr freundlich., gleichzeitig erleben wir aber auch eine Magda von vor 65 Jahren. Das gleiche erleben wir auch auf der männlichen Protagonisten Seiten - nämlich bei Ben. Wir erleben ihn als älteren, gütigen Herr und als offenen jungen Mann. Gwen und Logan, die Protagonisten aus dem zweiten Band rücken hier immer wieder auch ins Rampenlicht. Und natürlich treffen wir auch wieder auf Arkana, Claudius und den Inquisitor. Mal ganz davon ab, dass wir unsere Protagonisten aus Band 1 wiedersehen. Die Charaktere sind alle sehr besonders und ergeben zusammen erst diesen tollen Roman.
Thomas Thiemeyers Schreibstil konnte mich auch im letzten Teil wieder gefangen nehmen. Er schreibt sehr genau und bildhaft, so dass man denkt man wäre tatsächlich dabei. Es ist definitiv kein Buch das man mal eben schnell lesen kann, denn es braucht einfach seine Zeit.
Die Story wird nicht klassisch dort fortgesetzt, wo Band 2 endet. Der letzte Band der Trilogie beginnt im Jahr 2015. Und dort spielt der Roman auch die ersten 100 Seiten, so lernt der Leser die Anfänge kennen. Zunächst einmal steht die Liebe zwischen Magda und Ben im Vordergrund und man lernt die Charaktere sehr gut kennen. Bis dann plötzlich die schlimmen Zeiten anbrechen und unglaublich schreckliche und hasserfüllte Szenen beschrieben werden. Nach gut 100 Seiten kommt der Switch zurück zum Jahr 2080 und wir lernen die Charaktere kennen, so wie sie nach 65 vergangenen Jahren sind. Ich persönlich fand den letzten Band noch einmal spannender als die Teile 1 und 2, was unter anderem aber auch daran lag, dass die Erzählperspektive nicht auf Charaktere begrenzt ist, sondern wir dieses Buch quasi aus der Sicht von so gut wie jedem Charakter erfahren. Auf den letzten 100 Seiten kommt es dann zur finalen großen Schlacht, die mich so einige Tränchen, Nerven und Fingernägel gekostet hat. Denn hier sterben einfach solch unglaubliche Massen. 20 Seiten vor Schluss treffen wir die Protagonisten aus Band 1 wieder und erfahren wie es ihnen erging. Was ich besonders faszinierend und toll an diesem Band fand war einfach die Tatsache, dass dieses Buch versteckte Lehren und Aussagen darüber enthält, wie wir unsere Welt zerstören.
Das Ende ist sehr schön und schließt die Reihe wundervoll ab. Auch wenn ich auch hier noch einmal ein paar Tränchen verdrücken musste.
Mein Fazit: Thomas Thiemeyers Reihenabschluss "Magda und Ben" hat mich total geflasht. Ich bin absolut begeistert. Der letzte Band übertrumpft die beiden Vorgängerbände "David und Juna" und "Logan und Gwen" noch einmal um Längen. Es ist wahrhaftig ein wundervoller Reihenabschluss. "Das verbotene Eden" ist definitiv eine meiner liebsten Dystopie-Reihen, die ich einfach nur jedem empfehlen kann, der selbst gerne Dystopien liest.
MEINUNG Der dritte und letzte Teil der Das verbotene Eden Trilogie führt alle Fäden zusammen und löst die ein oder andere Unklarheit auf.
Das Buch beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 2015. Magda und Ben, die man schon in den Vorgängern kennenlernt und die wahrscheinlich mit die ältesten Charaktere der Geschichte sind, sind 2015 ein jugendliches Liebespaar. Die ganze Rückblende liest man aus der Sicht von Ben, den ich auf Anhieb sehr sympathisch fand. Er ist ein sehr einfach gestrickter Typ, der allerdings auch viel hinterfragt statt es einfach hinzunehmen. Zudem ist er Mitglied des Mittelaltervereins und beschränkt sich bei den neumodischen Dingen auf das Nötigste. Magda dagegen ist das genaue Gegenteil. Sie stammt aus einer vermögenden Familie, hat den neuesten Schnickschnack und trägt Markenklamotten. Um ehrlich zu sein mochte ich die frühere Magda an sehr vielen Stellen nicht, da sie mir etwas zu verwöhnt war. Vielleicht wollte Thomas Thiemeyer damit aber auch nur ausdrücken, dass diese ganzen Statussymbole in unserer heutigen Gesellschaft viel zu überbewertet und eigentlich nichts wert sind, denn nach dem Virus sind sie das ja auch.
Man erfährt endlich, wie das Virus entstanden ist, was ein Virus überhaupt ist und wie das Virus ausgebrochen ist. Und auch wenn das ein oder andere etwas trocken rübergebracht wurde, ist es dennoch sehr informativ diese ganzen Fakten zu erfahren. Durch Ben erlebt man mit, wie das Virus zuschlägt und wie sich Männer und Frauen verfeinden. Leider bleibt man nicht allzu lange im Jahr 2015, obwohl ich gerne noch etwas länger dort geblieben wäre. Interessant hätte ich nämlich auch gefunden, wie genau die Männer und Frauen jetzt, nach dem Zusammenbruch leben und wie sie (vor allem die Frauen) ihr neues Leben aufbauen.
Nach dem Sprung in die Vergangenheit kehrt man in die ursprüngliche Handlung zurück. Die Sichtweisen ändern sich oft und somit ist bleibt es immer spannend. Logan sitzt immer noch in Gefangenschaft und Gwen macht sich mit den Brigantinnen auf den Weg in die Schlacht gegen den Inquistitor, verfolgt aber insgeheim ihr eigenes Ziel: Logan zu befreien. Arkana und Claudius wollen den Krieg verhindert und auch Benedikt und Magda haben ihren Part. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen nach und nach zusammen, bis es schließlich zum endgültigen Krieg kommt. Der Showdown ist sehr actionreich und packend und man fiebert bis zum Ende mit. Die Anhänger des Inquisitors haben für mich etwas zu schnell nachgegeben, aber ansonsten war das Ende sehr stimmig. Gefreut hat es mich auch, dass David und Juna einen kleinen Auftritt haben.
An sich wurden alle Sachen (auf-)geklärt, die Handlungen geschickt zusammengeführt und abgerundet. Beim Schluss hätte ich allerdings gerne noch mehr Einblicke in das jetzige gemeinsame Leben von Männern und Frauen, auch von David und Juna, gehabt.
FAZIT Thomas Thiemeyer hat es geschafft, dass ganze Buch spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Die Reihe ist nicht nur sehr einfallsreich, sondern auch bis zum Schluss durchdacht. Ein toller Abschluss der Trilogie!
Lesegrund: Nachdem die ersten beiden Teile der Das verbotene Eden-Reihe schon Lesehighlights für mich waren, war ich natürlich gespannt, wie die Trilogie endet.
Handlungsort(e): Köln/Deutschland (in den Jahren 2015 und 2080)
Erwähnenswerte Personen: Magda: In Rückblicken wird aus Magdas Leben im Jahre 2015 berichtet, als sie noch ein Teenager war. Sie ist seit 1 Jahr mit Ben zusammen, jobbt nebenher im Krankenhaus und ist ein typisches It-Girl ihrer Zeit, das die neuesten Klamotten trägt und ohne ihr iPhone nicht leben kann.
Ben: Magdas Freund, Fan von Ritterspielen, kann nicht begreifen, warum Magda ihn eines Tages grundlos angreift...
Gwen: Ist bereits aus den Vorgängerbänden bekannt. Der Leser trifft sie in der Gegenwart des Jahres 2080 wieder, sie hat sehr an Reife zugelegt und tut alles, um Logan wiederzufinden, mit dem sie eine unerschütterliche Liebe verbindet. Aber ebenso hütet sie ein Geheimnis, das für sie gefährlich werden kann.
Logan: Hat einiges an Demütigungen und Niederlagen einzustecken. Doch sein unerschütterlicher Charakter findet selbst in ausweglosen Situationen eine Lösung, und er ist somit der Held dieser Geschichte. Ob er es schafft, seine große Liebe Gwen wiederzusehen und den scheinbar unausweichlichen Kampf zwischen Frauen und Männern zu verhindern, darauf darf der Leser gespannt sein.
Weitere Nebencharaktere sind David und Juna, die nach den Geschehnissen in Band 1 nochmals einen Auftritt haben, Junas Vater Claudius, der Inquisitor Marcus Capistranus, der Warlord Cedric, die Kämpferin Edana, Logans Vater Gunnar und sein kleiner Bruder Dachs.
Meinung: Der abschließende Band der Das verbotene Eden-Trilogie beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 2015, bevor die Welt in sich zusammenfällt und das mysteriöse Virus die Menschen geißelt. Man lernt Magda und Ben, die man bereits aus kurzen Auftritten in den Vorgängerbänden kennengelernt hat, nun als Jugendliche kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Man erfährt nun die Hintergründe, wie es zum Zerfall der Welt kam und welche Ausmaße das Ganze annahm.
Der Spannungsbogen bleibt von Anfang bis Ende gegeben und auch das Ende konnte mich vollkommen zufrieden zurücklassen. Alle für mich noch offenen Fragen wurden beantwortet und manche Charaktere bekamen das, was sie meiner Meinung nach verdienten! Es kam zu keiner Zeit in irgendeiner Form Langeweile beim Lesen auf, denn alle Handlungsstränge waren für sich interessant und spannend beschrieben. Ich kann daher nichts Negatives in meine Meinung miteinfließen lassen und die komplette Reihe unbedingt für interessierte Leser dieses Genres empfehlen. Thomas Thiemeyer hat mit dieser Trilogie eine wirklich bemerkenswerte Reihe erschaffen, in der Spannung und auch Emotionen nicht zu kurz kommen!
Reihe: 1. Das verbotene Eden. David und Juna 2. Das verbotene Eden. Logan und Gwen 3. Das verbotene Eden. Magda und Ben
Ich konnte es kaum abwarten bis dieses tolle Buch endlich erscheint und war überglücklich, als ich es dann vom Knaur Verlag in den Händen hielt. Danke hier nochmal dafür!
Ein gefährlicher Virus droht auszubrechen und zu einer Epedemie zu werden. Somit werden Impfstoffe entwickelt und eingeführt, doch dieser bringt fatale Nebenwirkungen mit sich, wie eine Abneigung gegen das andere Geschlecht. Magda und Ben, welche ein harmonisches Leben zusammen führen, werden vor dem Impfstoff gewarnt, doch da der Virus kurz davor ist nun endgültig auszubrechen, entschließen sich die Beiden für eine Impfung und so gerät wirklich alles außer Kontrolle. Wie wird es zwischen ihnen enden? Wird es doch noch ein Happy End geben?
Lange habe ich auf dieses letzte Buch der Trilogie von Thomas Thiemeyer gewartet und ich muss sagen, ich war sehr überrascht, als ich es dann endlich lesen durfte, denn der erste Teil in diesem Buch spielt im Gegensatz zu seinen Vorgängern in der heutigen Zeit. Viele bekannte Charaktere tauchten auf und die Spannung wurde durchweg beibehalten. Es wurde sogar immer besser und steigerte sich so, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Im zweiten Teil des Buches ging es nämlich dort weiter, wo Band 2 endete und somit hatte es Thomas Thiemeyer mal wieder geschafft, mich von dieser Geschichte so zu faszinieren, dass ich das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen hatte. Auch der flüssige und jugendliche und vorallem bildliche Schreibstil konnte mich wieder sehr überzeugen. Ich konnte mir ein direktes Bild vom Szenario vor Augen machen und war teilweise sogar richtig schockiert. Ich litt und lachte mit den Charakteren. Auch, wenn sich der Leser schon denken konnte, wie das Buch ausgehen wird, fand ich es klasse, dass sich hiermit sozusagen der Kreis schloss, alle offenen Fragen aus den Vorbänden beantwortet wurden und auch ich war ein wenig traurig, dass die Trilogie nun zu Ende war.
Die Protagonisten Ben und Magda, welche man bereits in den beiden vorherigen Bänden kennenlernte, mochte ich einfach sehr. Ben war eher der Selbstständige, junge Mann, welcher sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und war immer für andere Menschen da. Magda, lebte in ihrer eigenen kleinen Welt, kam eher als das "IT-Girl" rüber, war trotzallem sehr bodenständig und liebte ihre Arbeit im Krankenhaus.
Dieser letzte Teil und somit das Finale der Trilogie war äußerst lesenswert, beantwortete alle offenen Fragen und fand somit ein gekröntes Ende. Ich hoffe nun noch mehr tolle Bücher des Autoren lesen zu dürfen und vergebe für dieses Buch die folgende Wertung
Inhalt: Wie alles endet - und wie alles begann Der Kampf der Geschlechter steuert seinem Höhepunkt entgegen. Als die Frauenarmee immer tiefer ins Herz der Männerstadt vorrückt, treffen ein alter Mann und eine alte Frau aufeinander - und machen eine unglaubliche Entdeckung... Kann es gelingen, die Zeit zurückzudrehen und den Menschen noch eine Chance geben? Wenn es eine Kraft gibt, die das möglich macht, dann ist es die Liebe.
Erster Satz:
Die Finsternis drang wie Rauch aus den Tunneln.
Meine Meinung: Das Cover ist sehr passend zum Buch. Es ist mit dem vom zweiten Band, das Beste. Am Anfang fand ich, dass der Ben auf dem Cover nicht ganz so gut passt, aber mit jeder Seite, die ich zu Anfang gelesen habe, kam ich zu der Meinung, dass sie doch passt. Bei Magda fand ich es von Anfang an passend. Ich finde es aber auch gut, dass sie junge Leute für das Cover genommen haben, so wie sie ausgehen haben, als alles begann.
Ich finde die Idee der ganzen Trilogie grandios! Und mir gefällt es total, dass jedes Buch zwei anderen Charakteren gewidmet wurde. Dieses mal waren es Magda und Ben, die man schon aus den vorherigen Bändern kennt. Die Umsetzung fand ich auch ganz toll, weil man am Anfang des Buches erstmal erfahren hat, wie es mit dem Virus losging. Ich habe mich richtig gefreut, dass Logan und Gwen, David und Juna und all die anderen schon bekannten Charaktere vorkamen. Aber ich fand, dass es bisschen wenig von Magda und Ben war, da sie ja nun mal die Charaktere sind, die auf dem Cover genannt wurden. Aber das Buch war trotzdem total spannend und interessant, durch die ganzen Kämpfe und Strategien. Vor allem da man immer mal wieder einen Perspektiven wechsel hatte und man einen Einblick in verschiedene Strategien hatte, war es noch spannender. Es gab zudem auch ein paar überraschende Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hätte.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und an konnte sie alles sehr bildlich vorstellen. Gefühlsregungen waren sehr deutlich zu spüren und ich habe alles Gefühle auch nachempfinden können.
In diesem Band tauchen alte Charaktere wieder auf, so wie David und Juna oder Logan und Gwen. Das hat mir bei David und Juna besonders gefallen, weil ich immer wissen wollte, wie es ihnen ergangen ist. Aber auch als Magda und Ben aufeinander gestoßen sind, fand ich es total süß und auch, dass sie schon in jungen Jahren, bevor alles begonnen hat, so eine enge Beziehung haben.
Fazit: Ein sehr toller Abschluss dieser Trilogie. Mir persönlich war der Fokus etwas zu wenig auf Magda und Ben gelegt, aber dennoch war das Buch sehr interessant und die Stellen mit den Pärchen fand ich besonders toll und süß.
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. In jüngerer Zeit arbeitete er mit dem amerikanischen Regisseur Darren Aronofsky zusammen. Das Bayerische Fernsehen widmete seinen Malereien einen 20-minütigen Beitrag bei Space Art (Sendereihe). Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.
Zum Inhalt:
Der Kampf der Geschlechter geht in die finale Runde. Die Frauenarmee rückt immer tiefer ins Herz der Männerstadt vor. Dabei treffen ein alter Mann und eine alte Frau aufeinander und machen eine unglaubliche Entdeckung. Die oberste Heilerin Magda und Benedikt, der Prior der Abtei wurden vor 65 Jahren als junges Paar durch den Virus auseinandergerissen. Inzwischen trennen sie Welten. Kann es gelingen die blutigen Konflikte beizulegen und die Zeit zurückzudrehen?
Meine Meinung:
In diesem Teil kommt der Leser in unsere Gegenwart 2015. Magdas und Bens Geschichte aus ihrer Jugend wird erzählt. Der Anfang der Seuche die unsere moderne und hoch technisierte Welt zerstört hat. In den voran gegangen Bänden wurde dies immer nur angedeutet. Der Autor versteht es großartig uns hier bildhaft darzustellen wie es möglich wäre, unsere Geselllschaft, wie wir sie kennen, innerhalb kürzester Zeit zu zerstören. Und das auch noch ohne große Umschweife, sehr authentisch geschildert. Was ich als sehr erschreckend empfunden habe. Magda und Ben sind zwei sehr sympathische und liebevolle Charas, deren Geschichte zu lesen, mir Riesenspaß gemacht hat. Es bleiben keine Fragen offen, alles wird geklärt, was ich persönlich als tollen Abschluß empfinde. Der Leser taucht in eine spannende Welt ein und erlebt ein tolles Abenteuer. Die Spannung wird auch hier wieder sehr hoch gehalten und ich muß sagen, dieser Band hat mir von allen am besten gefallen. Er ist actionreich und hat ein hohes Tempo mit einem tollen Finale. Eine sehr gut durchdachte und sehr schlüssige Triologie.
Cover:
Von der Art her sehr passend zu den beiden Vorgängern und hat wieder, wie ich finde, sehr schöne Farben.
Fazit:
Tolle Triologie mit viel Spannung, Action und phantastischen Charakteren. Starker Abschluß einer starken Reihe. Absolute Leseempfehlung.
Auch der letzte Teil diese tollen Reihe hat mir super gut gefallen. Der Schreibstil war auch wieder sehr gut und einfach zu lesen. Magda und Ben waren vor fünfundsechzig Jahren ein glückliches Paar, bis ein Virus sie auseinandergerissen hat. Magda rammte damals Ben ein Messer in den Bauch und flüchtete danach mit den Frauen. Ben jedoch schleppte sich in ein Krankenhaus und wusste schließlich nicht mehr wer seine Wunde versorgt hat. Den als er aufwacht, sind schon alle tot, bis auf ein Mann der ihm erklärt das die Frauen das Krankenhaus gestürmten haben und alle getötet haben die ihnen in den Weg kamen. Fünfundsechzig Jahre später herrscht zwischen den Männern und Frauen ein Krieg. Werden Magda und Ben sich jemals wiedersehen und werden Männer und Frauen wieder zusammen leben können. Kann der Krieg durch Gwen, Logan, Arkana, Claudius, Magda und Ben beendet werden oder wird er weiter wüten und es wird nie ein Leben möglich sein zwischen Männer und Frauen. Und gibt es die Zuflucht wirklich? Toller Abschluss der Reihe. Es waren drei sehr schöne Geschichten, die ich wohl mal wieder lesen werde.
der Beginn des letzten Teils war wirklich toll, aber gegen Ende war es irgendwie etwas verwirrend und abgehackt. Trotzdem insgesamt eine tolle Trilogie mit tollen Charakteren!