Helvete kan også være kaldt. Den berømte eventyreren Martin Moltzau guider en amerikansk kjernefamilie med snøscooter på Svalbard. Samtidig går et russisk par om bord på en cruisebåt i Kiel. Alle har samme mål: den forlatte russiske gruvebyen Pyramiden. Der finnes en hemmelighet som kan forandre Svalbards fremtid. Storebjørn viser frem det Svalbard alle drømmer om å få oppleve, inntil drømmen blir et mareritt. Det er en historie om bedrag, forræderi og storpolitikkens nådeløse logikk, som gjør alle til brikker, styrt av en usynlig hånd. Men først og fremst er boka en åndeløs thriller gjennom et hvitt og fremmed landskap. Den ultimate thrilleren fra et Svalbard vi tror er norsk.
Es soll die letzte Tour des Jahres sein. Eine amerikanische Familie hatte eine einwöchige Tour durch die Eislandschaft Spitzbergens gebucht. Martin Moltzau weiß seinen Gästen einiges zu bieten. Schon seit Jahren ist er mit dem Schneemobil unterwegs und hat einige Routen gespeichert, die kaum jemand sonst kennt. Die Parkers werden zufrieden sein, denkt er. Doch nach deren Ankunft, ist Martin überrascht. Die Familie feiert eine Art Wiedervereinigung mit der Tochter, die gestaltet sich allerdings nicht ganz einfach. Martin will ihnen eine ansprechende Tour bieten, doch schon am ersten Tag unterwegs mit den Schneemobilen läuft einiges anders als geplant.
Martin Motlzau ist ein Abenteuer, der die Welt bereist hat. Seine Reisen haben ihn gezeichnet, so hat er durch Erfrierungen ein paar Finger verloren. In Spitzbergen hat er eine Art Ruhe gefunden, obwohl seine Touren auch hier nicht ungefährlich sind. Spitzbergen liegt nördlich des Polarkreises und ist eine der nördlichsten besiedelten Gegenden. Unter norwegischer Herrschaft gibt es hauptsächlich Bergbau und Tourismus. Moltzau wundert sich, wieso seine Gäste unbedingt zu der verlassenen Bergbausiedlung Pyramiden wollen. Auf dem Weg dorthin werden die Amerikaner auf raue Art mit der Härte der Natur konfrontiert. Eine Tour mit dem Schneemobil ist keine Spazierfahrt und nicht nur die Natur hält Gefahren bereit.
Es fängt ganz harmlos an und entwickelt sich zu einem packenden Thriller. Der Autor nimmt einen mit in eine Landschaft aus Schnee und Eis, in eine besondere politische Einheit, die sich entmilitarisiert nennt. Ein Muss für Touristen, die das Außergewöhnliche lieben. Zu Martins Leidwesen hat das auch die Passagierschifffahrt entdeckt. Fesselnd beschrieben ist, wie eine einfache Tour in die Natur zu einer gefahrvollen Jagt durch die urtümliche und unwirtliche Landschaft wird. Auch wenn einige Szenen schwer zu glauben und andere schwer zu verdauen sind, so ist dieser Thriller doch rasant geschrieben und kundet davon, dass der Autor gerade hinsichtlich der Touren weiß, wovon er schreibt. Die authentischen Beschreibungen lassen die Lesezeit wie im Fluge vergehen.
Diesen Thriller der in der Arktis, nämlich in Spitzbergen spielt, habe ich über den Benevento Verlag erhalten. Mir hat nicht nur der Klappentext, sondern natürlich auch das außergewöhnliche Setting sofort zugesagt. Spitzbergen, eine Inselgruppe, die zu Norwegen gehört, aber durch den sogenannte Spitzbergen-Vertrag anderen Staaten unbegrenzte Abbaurechte an den Bodenschätzen gewährt. Besonders die Russen nutzen diese Rechte intensiv. Sie förderten Kohle und errichteten zwei Bergbausiedlungen, von denen eine seit 1998 aufgegeben wurde. Sie heißt Pyramiden und ist heute ein Lost-Place und eine Touristenattraktion.
Extremsportler und bekannter Tour-Guide der Insel, Martin Moltzau, bietet für Touristen Schneemobiltouren an. Seine neue Gruppe ist eine Familie aus den USA, die für viel Geld ein paar Tage Extremurlaub gebucht hat. Börsenmakler James Parker, seiner Frau Sarah und ihre 30-jährige eigenwillige Tocher Cindy, möchten neben der gebuchten Tour unbedingt auch nach Pyramiden, der verlassenen Bergbaustadt. Moltzau nerven die Amis von Beginn an, die sich als äußerst kompliziert herausstellen. Sein ungutes Gefühl bestätigt sich sehr schnell, als gleich zu Beginn der Tour die Probleme beginnen. Doch das ist erst der Anfang, denn es spielt nicht nur das Wetter verrückt, sondern es häufen sich die kleinen und großen Katastrophen und die Tour wird zum Wettlauf auf Leben und Tod. Den in der Arktis lauert nicht nur die Kälte, sondern auch hungrige Eisbären. Als Cindy in Pyramiden dann auch noch verschwindet und die Gruppe nach dem Verlassen der Bergstadt von einer schwerbewaffneten Gruppe Russen verfolgt wird, wird es meiner Meinung nach immer unglaubwürdiger. Neben Martin Moltzau erbleicht sogar James Bond. Moltzau flüchtet vor seinen Verfolgern mit einem verletzten Bein, in nassen Kleidern, ohne Schuhe und versucht sich mit actionsgeladenen Stunts auf seinem Schneemobil in Sicherheit zu bringen. Hier reißt die Story nur mehr die wunderschönen Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen heraus. Die gewünschte Spannung kommt zu Beginn auch noch nicht wirklich auf, steigt aber ab der Verfolgungsjagd rasant an. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Nebenhandlung - eine Schiffsreise, auf der sich einige weitere böse Menschen versammelt haben und Spitzbergen anzielen. Diesen Handlungsstrang hätte es nicht wirklich gebraucht, auch wenn er am Ende Sinn ergibt.
Die Charaktere sind furchtbar klischeehaft und sehr einfach gestrickt. Die Amis sind ziemlich dümmlich dargestellt, die Russen sind die bösen Killer, die sich alleine mit Wodka am Leben erhalten. Die Figuren haben weder Ecken noch Kanten und der Held der Geschichte ist der Norweger, der alle von ihnen austrickst.
Mich verwundert, dass der Autor, der selbst Extremsportler ist und Schneemobiltouren in Spitzbergen anbietet, seinen Protagonisten solche unglaubwürdige Szenen auf den Leib geschrieben hat.
Fazit: Mich konnte dieser Thriller leider nicht überzeugen, vorallem wegen seinen sehr übertriebenen Actioneinlagen und den klischeehaften Figuren. Gelernt habe ich allerdings einiges über Spitzbergen und der nördlichsten Geisterstadt Pyramiden.
For a Svalbard fan, one must read all the books that have action from there. Another good story from the author. A page turner and recommends this one!
Natürlich nichts literarisch hochtrabendes aber das Buch war durchaus eine kurzweilige und spannende Lektüre. Vor allem, nachdem ich ja nun selbst vor knapp 2 Wochen in Spitzbergen war und mich mit den Buchbeschreibungen wirklich gut zurechtfinden konnte... das hatte definitiv etwas.
Leider ist in dem Buch ein Druckfehler vorhanden. Kurz vor Ende (ich glaube, Seite 290 oder 92) hört der Absatz einfach auf; eine weiße Seite ist dort und dann wird das vorangegange Kapitel ein zweites Mal beschrieben. Das hat mich beim Lesen kurz verwirrt und rausgebracht; schade, dass es im Lektorat oder im Druck niemandem aufgefallen ist.
So the problem is, I live in Svalbard and have now for quite some time, and I was just annoyed with so much of the storyline. It is simply not just realistic that you first are woken up by a polar bear in your tent, then a couple of hours later loose someone in a crevasse at a glacier, only to meet even more polar bears the next day. I just couldn't take this seriously and hope my mum never reads it, cos then she will never stop worry about me living here.
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