»Eine großartige Mischung aus Spannung, fantastischen Figuren, Humor und Liebe für die portugiesische Lebensart« Buch aktuell. Ganz Fuseta freut sich: Leander Lost, der so ungewöhnliche wie liebenswerte Austauschkommissar aus Deutschland, darf weiter in Diensten der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln – und Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana Rosado, folgt endlich ihrem Herzen … Es ist Hochsommer in Fuseta, dem kleinen Fischerort an der Algarve. Nach dem erfolgreichen Schlag gegen einen spanischen Drogenboss genießen Leander Lost und seine Kollegen die Strände der Algarve, den abendlichen Trubel am Hafen Fusetas und die sternenklaren Sommernächte. Und Soraia Rosado ist endlich zu Leander in die Villa Elias gezogen und lernt, was es bedeutet, mit einem Aspie zusammenzuleben. Doch die sommerliche Idylle wird jäh gestört: Eine Briefbombe verletzt einen Kommunalpolitiker schwer. Zwei weitere Bomben, die einem Konzernchef und einem Baulöwen gelten, detonieren nicht, entpuppen sich aber bald als gewollte Blindgänger. Graciana Rosado, Carlos Esteves und Leander stehen vor einem Rätsel. Was will der Bombenleger, der über die Medien Katz und Maus mit ihnen spielt und nichts Geringeres als eine bessere Welt fordert? Erst als die Kommissare feststellen, dass der Täter überall dort zuschlägt, wo die Ermittlungsbehörden in den letzten Jahren versagt haben, kommen sie ihm langsam auf die Spur. Und Leander muss sich entscheiden, ob er sich für einen Hund mit umgeschnalltem Sprengstoffgürtel in Gefahr begeben soll …
Obwohl es sich mit "Schwarzer August" schon um den 4. Teil der "Lost in Fuseta" Reihe von Gil Ribeiro handelt habe ich den Einstieg gewagt. Denn diese Krimis wurden mir wärmstens empfohlen, Und ich habe es nicht bereut. Bereits nach den ersten Seiten wusste ich, dass mir dieses Buch gefallen würde. Sehr gefallen. Der Schreibstil, die Personen, die Beschreibung von Portugal, der Fall an sich. Natürlich steht ganz vorne Leander Lost - der deutsche Kommissar in Portugal mit Asperger-Syndrom. Was ihn aber nicht daran gehindert hat, als Polizist in Fuseta sesshaft zu werden, seine Kollegen immer wieder nachhaltig zu beeindrucken und sogar die große Liebe zu finden. In diesem Band geht es um einen Bombenleger, der sehr intelligent vorgeht und der die Polizei lange austrickst. Aber nach und nach, und dank der guten Teamarbeit, gelingt es, ihm auf die Spur zu kommen. Dies alles wird fesselnd beschrieben, das Team ist einfach großartig und dank dem hervorragenden Schreibstil, der genau meinen Geschmack trifft, ein absolutes Lesevergnügen. Die Vorgängerbände werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Volle Sternenzahl für dieses Buch.
Wieder sehr, sehr spannend! Ich habe allerdings den Verdacht, dass die portugiesische Tourismuszentrale dem Verfasser großzügige Stipendien gewährt, denn so langsam bekomme ich Lust, nach Fuseta zu fahren und Urlaub in einem noch nicht vom Massentourismus veränderten Bereich der Algarve zu machen, das portugiesische Essen und besonders die himmlischen (Zitat) Süßigkeiten zu probieren. Und die Lagune vor Fuseta ist ein riesiges Vogelschutzgebiet z.B. mit Flamingos. Und da es bei der dortigen Polizei auch einen deutschen Kommissar gibt, würde ich mich dort auch sehr sicher fühlen. 😂
Wieso hat der Täter für seinen Anschlag gerade diese kleine Bankfiliale gewählt? Zum Glück sind keine Menschen zu schaden gekommen. Doch die Polizei ermittelt fieberhaft. Den analytischen Verstand von Leander Lost, der über ein Austauschprogramm nach Fuseta im Süden Portugals gekommen ist, gut gebrauchen. Seiner Meinung nach geht der Täter sehr überlegt und planvoll vor. Schon bald nach der ersten Tat wird ein Fischtrawler in die Luft gejagt, der zu einer japanischen Thunfischfabrik gehört. Diesmal jedoch stellt der Täter Forderungen, die nur zum Teil erfüllt werden. Die Polizei ist besorgt, wie wird der Täter darauf reagieren.
Endlich gibt es eine Planstelle für den deutschen Kommissar Leander Lost. Nun kann er in Portugal bleiben. Für einen Asperger Autisten hat er sich ein tolles Leben aufgebaut. Während seiner Arbeit, ist seine Einschränkung sogar eher ein Vorteil. Mit seinem analytischen Verstand und seinem fotografischen Gedächtnis unterstützt er jede Untersuchung. Auch in diesem vierten Fall sind seine Kollegen mehr als einmal froh, dass er in ihren Reihen ist. Nur manchmal wird die portugiesische Geduld etwas strapaziert. Auch privat hat Leander sein Glück gefunden, auch wenn es ihm nicht leicht fällt, seiner Freundin Platz in seinem durchorganisierten Leben zu schaffen.
Wenn man nach und nach versteht, worum es dem Täter geht, kann man sogar etwas Verständnis aufbringen. Allerdings geht er möglicherweise doch etwas weit in seinem Bestreben. Dem deutschen Kommissar gönnt man sein privates Glück. Mit seiner speziellen Art wirkt er auf besondere Weise charmant. Als Polizist agiert er geschickt und entlockt den Zeugen Informationen, obwohl er das nicht beabsichtigt. In dem er Sätze manchmal allzu wörtlich nimmt, sorgt er für humorvolle Szenen, die aber zeigen, dass seine Einschränkung nicht zu unterschätzen ist. So überstrahlt er seine Kollegen, die fast ein wenig kurz kommen. Dieser Kriminalroman unterhält bestens und man versteht die Liebe des Autors zu Land und Leuten. Wem ein gut konstruierter Krimi nicht reicht, der hat hier auch eine Einladung, mal einen Urlaub in Portugal zu buchen.
Czwarty tom serii o perypetiach Leandra Losta za mną i już nie mogę się doczekać na kolejny. Leander całkowicie zadomowił się już w Fusecie, jego związek z Soraią kwitnie i gdyby nie wybuch bomby nadal rozkoszowałby się latem we dwoje. Ta bezprecedensowa sytuacja stawia jednak na nogi wszyskich komisarzy z Faro. Auto z bombą wybuchło przed filią banku mieszczącą się wśród gajów oliwnych. Tym sposobem nie ucierpiała żadna osoba, lecz zniszczone zostały skrytki bankowe, z których wyfrunęły setki banknotów dolarowych. Jedynym świadkiem eksplozji jest dziennikarz Julio Moreno, który wykonał fotografię banku oraz który oczaruje Gracianę. Julio będzie też adresatem listów przestępcy, który wyjątkowo lubi palindromy.
REZENSION – Vor drei Jahren erschien mit „Lost in Fuseta“ der Auftaktband zur namensgebenden Krimireihe des unter Pseudonym Gil Ribeiro schreibenden Drehbuch-Autors Holger Karsten Schmidt (54). Hauptfigur der Reihe ist der am Asperger-Syndrom (Autismus) leidende Europol-Kommissar Leander Lost, der im internationalen Austausch statt in der Großstadt Hamburg jetzt bei der Polícia Judicária im portugiesischen Dorf Fuseta eingesetzt ist, einem provinziellen Küstenort in der Algarve mit nicht einmal 2.000 Einwohnern. Über den ersten Band urteilte ich damals: „Der Autor beschreibt diesen Lost, der wahrhaftig 'verloren im Dörfchen Fuseta' ist, und seine portugiesischen Kollegen mit so viel Liebe. …. Es ist ein unterhaltsamer Krimi, aber trotz aller Lockerheit und Leichtigkeit auch spannend.“ Diese Aussage gilt unverändert – nach den im Jahresabstand veröffentlichten Folgebänden „Spur der Schatten“ und „Weiße Fracht“ – auch für den gerade erschienenen vierten Band „Schwarzer August“. Anfangs musste sich der eigenartige Kommissar an die ihm fremde südeuropäische Mentalität der Dorfbewohner erst gewöhnen. Inzwischen hat er sich eingelebt, darf weiter im Dienst der Polícia Judicária ermitteln und hat sich sogar in Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana Rosado verliebt. Es könnte also für Leander Lost ein idyllischer August werden, wenn nicht im Hinterland bei der Filiale der Crédito Agrícola eine Autobombe explodiert wäre. Ist der islamistische Terror nun auch in Portugal angekommen? Zwei Tage später werden drei Thunfisch-Trawler im Hafen von Olhão versenkt. Leander Lost und seine Kollegen Graciana Rosado, Carlos Esteves und der eitle Spanier Miguel Duarte stehen vor einem Rätsel. Doch Leanders ausgeprägte Logik und Kombinationsgabe bringen sie schließlich dem Täter auf die Spur. „Schwarzer August“ ist wie die drei Vorgängerbände der vergnüglichen Krimireihe eine Liebeserklärung an die Algarve, in die sich Autor Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt nach eigener Aussage schon in jungen Jahren verliebt hat. Voller Sympathie schildert er uns das Dorf an der Algarve, das Alltagsleben unter dem azurblauen Himmel und die Bewohner mit ihren unterschiedlichen Marotten – nicht selten ironisch, aber voller Empathie. Im Mittelpunkt steht natürlich der „Aspie“ Leander Lost und dessen Schwierigkeit im Umgang mit den „Normalos“. Ihm fehlt die Fähigkeit, Mimik und Gesten zu deuten, Scherz oder Ironie zu erkennen. Er nimmt jede Äußerung wörtlich und irritiert dadurch seine Gesprächspartner. Lost braucht seinen strukturierten Alltag, kann ohne Ordnung und Disziplin nicht leben – typisch für das Asperger-Syndrom. Oder sollte dies vielleicht auch ein ironischer Seitenhieb des Autors auf eben jene typischen Charakterzüge sein, die Ausländer doch immer gern den Deutschen zuschreiben? „Schwarzer August“ ist keiner dieser unzähligen und meist oberflächlichen Fernweh-Krimis, die mit Sonnenschein, Meeresrauschen, Romantik und Kulinarik bei ihren Lesern punkten wollen. „Schwarzer August“ ist viel mehr: Gil Ribeiro, der mit dem Autisten Leander Lost einen „eigenartigen“ Kommissar erschaffen hat, zeigt uns ganz nebenbei, wie wichtig es ist, Autisten nicht auszugrenzen, sondern deren Andersartigkeit und daraus resultierenden besonderen Fähigkeiten zu nutzen. „Schwarzer August“ ist zudem, obwohl wie in Urlaubslaune locker und leicht geschrieben, ein spannender Krimi mit starken Charakteren. Aber natürlich auch ein lesenswerter Roman für alle Freunde der Algarve – oder solche, die es werden wollen.
Ein neuer Fall mit dem liebenswerten Ermittlerteam um Leander Lost. Wieder ein interessanter Fall, schmunzelndes Lesevergnügen und sonniges Urlaubsgefühl. Bombenalarm an der Algarve. Es ist Hochsommer in Fuseta, dem kleinen Fischerort an der Algarve. Nach dem für Leander Lost und sein Team erfolgreichen Schlag gegen einen spanischen Drogenboss ist Soraia Rosado endlich zu Leander in die Villa Elias gezogen. Die beiden genießen ihre Zweisamkeit, die sternenklaren Sommernächte bei einem Glas Vinho Verde am Pool und lernen was es bedeutet, wenn Aspie und Normalo zusammenleben. Doch die sommerliche Idylle wird jäh gestört, als im Hinterland eine Autobombe explodiert und eine Filiale der Crédito Agrícola in die Luft jagt. Der Spanier im Team, Miguel Duarte, ist überzeugt: Nun ist der islamistische Terror auch in Portugal angekommen. Doch warum explodieren zwei Tage später drei Thunfisch-Trawler im Hafen von Olhão? Und was hat es mit den 40.000 US-Dollar einer Immobilienmaklerin aus Vale de Lobo auf sich, die bei der Explosion der Bankfiliale in die Landschaft flatterten? Graciana Rosado, Carlos Esteves und Leander Lost stehen vor einem Rätsel. Wer ist der raffiniert vorgehende Bombenleger, der mit verschlüsselten Bekennerschreiben Katz und Maus mit ihnen spielt? Zug um Zug kommen sie mit portugiesischer Menschenkenntnis und Leanders Kombinationsgabe dem Täter und seinen Motiven auf die Spur. Und Leander muss sich entscheiden, wie viel sein Leben im Vergleich zu dem eines Kollegen wert ist. Leander Lost ist kein Mangel, er ist eine Bereicherung. Wieder ein spannend humorvoller Krimi mit Liebe zum mediterranen Live-Style. Wenn man dieses Buch liest ist es wie Nachhause kommen - eintauchen in geliebte Wesen, mitfiebern, mitleiden, sich freuen - da wird der Fall fast zweitrangig. Obwohl er in seinem sozialkritischem "Hinterfragen" der Mechanismen des Wahrnehmens den Finger punktgenau in die Wunde der Ignoranz legt. Wieder präsentiert uns Gil Ribeiro eine großartige Mischung aus Spannung, fantastischen Figuren, einer guten Portion Humor und viel Liebe für die portugiesische Lebensart und die Landschaft der Algarve. Eine gelungene Mischung aus spannendem Plot, liebevoll gezeichneten Figuren und viel südlichem Flair. Passt gut in die Reisetasche oder auf den heimischen Balkon. Wer Portugal liebt, den wird bei "Lost in Fuseta" das Fernweh packen. Land und Leute kamen wieder super durch und geben einem als Leser das Gefühl mit vor Ort zu sein. Spannender Urlaubskrimi mit viel Herz und Action, feinem Humor und großer Liebe zu Land und Leuten. Prägnant und stimmig - in jeder Zeile. Senhor Léxico wie wir ihn lieben!
Band 4 von Lost in Fuseta konnte mich auch wieder großteils überzeugen. Ich muss gestehen, dass ich teilweise das Gefühl habe, das persönliche Leben von Lost spielt etwas zu sehr in die Geschichte mit rein, da ich eher interessiert an den Fällen bin, als an der Liebesgeschichte zwischen Soraia und Lost, gleichzeitig gelingt es Ribeiro aber wieder einmal, dass das Gefühl nicht überhand gewinnt, sodass ich nie genervt von der Beziehung war, ich hatte nur manchmal das Gefühl, es könne darauf hinauslaufen. Gleichzeitig würde den Büchern aber vermutlich auch etwas fehlen, wenn das alles kein Thema mehr wäre, entsprechend bin ich vermutlich eher recht glücklich damit, wie das ganze aufgebaut ist. Den Fall an sich fand ich wieder ziemlich spannend, gerade weil so viel auf dem Spiel zu stehen scheint, gleichzeitig ist aber auch recht schnell klar, dass es so viel dann doch nicht ist, und diesmal fiel es mir etwas schwer, mit dem ganzen mitzufiebern. Oder eher: Ich hatte das Gefühl, dass es diesmal nicht so viel zum miträtseln gab. Vielleicht irre ich mich auch, oder habe die vorherigen Bücher gerade doch irgendwie falsch im Kopf, aber ich hatte diesmal mehrfach das Gefühl, dass Erkenntnisse komplett aus dem Nichts kamen, und habe mich gefragt, wie genau man darauf kommen sollte, wenn nicht Lost darauf gekommen wäre. Auch war die Auflösung nicht unbedingt nach meinem Geschmack, da sie ein wenig zu losgelöst war irgendwie. Der Fall an sich aber hat mir gut gefallen, also wie die einzelnen Personen das ganze angegangen sind, und auch die jeweiligen Motivationen aller beteiligten konnte ich durchaus nachvollziehen, und mochte wie viel davon geschrieben war, weshalb ich insgesamt dennoch sehr viel Freude an der Geschichte empfunden habe. In einen Punkten fand ich den Fall also etwas schwächer als vorherige, in anderen aber gleichzeitig stärker, und insgesamt habe ich auch alles am Buch wieder ganz gerne gelesen. Zwar ein paar Mal mit der Sorge, dass etwas zu viel werden könnte, aber im Endeffekt mochte ich auch die zwischenmenschlichen Beziehungen (zwischen allen, nicht nur Lost und Soraia) sehr gerne. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe insgesamt weiter verfolgen werde, da ich auch das Gefühl habe, sie lässt sich eigentlich jederzeit gut unterbrechen und Band 5 habe ich nicht mehr, aber gleichzeitig kommt man auch immer wieder gut in die einzelnen Fälle rein, also wenn es sich ergibt, dann lese ich sicherlich auch noch den ein oder anderen nächsten Fall, denn noch sind Lost und seine Kollegen und Mitmenschen mir durchaus sehr sympathisch.
Let's be clear about one thing: this is not my type of genre at all. And out of the few detective based thrillers that I have read, this series is definitely one of the best ones. That being said, I still didn't connect to it too much, simply because it's not the type of book I like to read. But if it is your genre, you're probably really going to like this series.
The reason I keep reading those books is entirely for the descriptions of Fuseta. I love Portugal (not just as a holiday destination but as in I've wanted to move there ever since I was literally a toddler), and anytime I see pictures or read well written descriptions of Portuguese places it gives me a feeling of coming home. And the descriptions of Fuseta in this book definitely delivered that feeling. So that's why, if the series continues on, I will probably still read the sequels, despite all the books just being fine to me.
It was also a fairly quick read, and while I wasn't super invested in the story, it still was interesting enough, so that overall I enjoyed my time reading this.
While, as I mentioned, the descriptions of Fuseta were extremely beautiful and atmospheric, I didn't love the writing style overall. It seemed kind of clunky and not edited well enough. Mainly there was something about the way this book described people and their characteristics and relationships to one another that I just found really weird and it took me out of the flow of the story several times.
Which leads me to my main complaint, which is the relationship in this series. I don't know what it is, but I found it almost painful to read those scenes. I don't think it's that I don't like the two characters together, but it's the perspective the narrator takes on their relationship and the words chosen to describe it that made me cringe every time there was a scene between the two. I also almost didn't read this book, because the first chapter is maybe the worst beginning to a book I've ever read (at least if we exclude books I've DNFed). I swear I've never read a more cringe-worthy sex scene in my entire life (and I've read a number of extremely cringe-worthy ones). I always hate it when books start out with sex scenes in general, but this one was especially bad.
Also, and I know this is an extremely petty complaint, but there's no way that "shib" is the Japanese word for anything, since you can't even spell it with kana (and four is "shi" or "yon").
Lost ist mit der Schwester seiner Chefin auf Wolke 7. Die beiden genießen ihre Zeit in vollen Zügen, bis ein Bombenattentäter die Region aufsucht und Angst verbreitet. Zwar verursacht der Bombenleger nur Sachschaden – doch eine Eskalation ist nicht ausgeschlossen und selbst für das Team um Lost wird die Situation brenzlig. Was ist das Motiv des Täters?
Es beginnt beschaulich und schön und der glückliche Lost hat mich wieder so oft schmunzeln lassen. Er ist einfach ein netter Geselle und durch sein Asperger so besonders. Er kann nicht lügen, Berührungen sind ihm in der Regel nicht recht und so manches andere ist auch speziell, aber es hat auch seine Vorteile, denn er geht streng logisch vor (nicht selten vergeben sich an diesen Stellen lustige Momente) und hat ein schier unglaubliches Wissen. Erwähnt werden sollte an der Stelle vielleicht noch, dass die Beeinträchtigung nie ins Lächerliche gezogen wird. Doch er ist nicht der einzige, der für Lacher sorgt, denn auch der Spanier Duarte versucht wieder besonders unverzichtbar zu sein und seinem Vater zu gefallen…
Die Spannung baut sich eher langsam auf, denn es geht hier immer um mehr als „nur“ den Fall, der vielleicht in Summe nicht ganz so spannend war, wie andere Fälle, aber trotzdem überzeugen konnte. Das Motiv des Täters war mir ein wenig zu schnell abgehandelt, aber in sich war es stimmig und auch up to date (hier kann ich selbstredend nicht ins Detail gehen). Blut und Brutalität sind hier kaum vorhanden und das gefällt mir sehr, denn hier wäre es einfach unpassend. Das Team – so individuell und authentisch die Charaktere auch sind -, ergänzt sich perfekt und das Setting ist einfach toll. Es fühlt sich beim Lesen an, als wäre man tatsächlich in Portugal. Das beinhaltet auch kleine Kitschanteile, aber der Autor fängt sich schnell wieder.
Es ist der vierte Teil der Reihe. Ich würde nicht unbedingt empfehlen mit diesem Teil zu starten, aber möglich ist es, da die Fälle in sich geschlossen sind. Hier ist jedoch die Entwicklung der Charaktere auch nicht unwesentlich, sodass es doch schade wäre, würde man nicht von Beginn an die Geschichte verfolgen.
Genau das richtige Buch, um Urlaubsfeeling auch auf Balkonien zu haben.
Es ist schon der 4. Band der Serie Lost in Fuseta den ich als Hörbuch gehört habe. Ich habe das die gekürzte Fassung von immerhin 9 Stunden und 10 Minunten gehört. Die ungekürzte Fassung geht 2 Stunden und 5 Minuten länger. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Für mich ist es der beste Teil der Serie, richtig Spannend und einiges aus dem Privatleben der Protagonisten, gewürzt mit Urlaubsfeeling. Es ist ein richtiges Urlaubs- Strandhörbuch, ich kann es jedem nur empfehlen. Um was geht es: Eine Autobombe explodiert vor einer Bank, die Schließfächer werden bestädigt und Schwarzgeld taucht auf. Nur zwei Tag später, explodiert eine weitere Bombe im Hafen von Olhão bei dem drei Thunfisch-Trawler in die Luft gehen. Nur wie hängen die beiden komplett unterschiedliche Ziele zusammen. Menschopfer soll es anscheind nicht geben, darauf wurde geachtet. Der Täter ist sehr clever, das Team um Lost muss alles daransetzen um dem Attentäter auf die Spur zu kommen. Meine Meinung: Mir hat gefallen wie das Team zusammengearbeitet hat. Jeder Protoagonist hat seinen Beitrag geleistet. Carlos Esteves zeigt endlich mal seine Stärken mit seinem Verständnis und Einfühlungsvermögen. Im Mittelpunkt steht unter anderem Graciana Rosado, sie lässt sich auf eine Beziehung ein. Über die Motivation des Täter lässt sich sicherlich diskutieren, aber seine Beweggründe zeigen Probleme auf über die gerne hinwegsehen wird. Ein wenig fühle ich mich an Donna Leon mit ihren Krimis erinnert, dort zeigt auch jeder Krimi ein Thema das angebrangert wird. Und so ist es auch in diesem Hörbuch, wo gleich zwei Fakten angeprangert werden.
Der Hörbuchsprecher Andreas Pietschmann liest perfekt, seine Stimme passt zu diesem Hörbuch.
Fazit. Das Hörbuch hat mit sehr gut unterhalten, ich fand es lustig und spannend. Deshalb vergebe ich volle 5 Sterne und kann es jedem Empfehlen, egal ob man die Serie kennt oder nicht. Das Hörbuch kann unabhängig von den anderen gehört werden und man läuft auch nicht in Gefahr etwas verraten aus den vorherrigen Bändern verraten zu bekommen.
Das Hörbuch wurde uns vom Argon Verlag als Rezensionexpemplar zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank.
Fee zum Buchinhalt: Leander Lost ist endgültig in Fuseta angekommen. Soraia und er erleben den Traum des „Verliebtseins“. Was mit jemand der ein Asperger Syndrom hat, doch etwas anders ist und doch irgendwie gleich und ähnlich. Es könnte so schön sein, wenn da nicht plötzlich Auto- und Briefbomben explodieren würden. Leander, Duarte, Soraias Schwester und Carlos ermitteln.
Fee´s Meinung: Krimi, Schreibstil: Der Krimi ist wieder sehr spannend und birgt mehrere Highlights. Außerdem ist es ab und an sehr lustig mit Leander Lost. Die vier Krimis sind jeweils abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Charaktere: Leander Lost ist auch in diesem Buch herausragend, witzig, kompetent und er sorgt für manches Highlight, vor allem am Schluss. Er löst den Fall raffiniert und kompetent. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Die anderen Charaktere sind auch sehr gut getroffen. Liebenswert sind vor allem Soraia, ihre Schwester und Carlos. Miguel Duarte ist auch witzig und lustig, fand ich dieses Mal. Nicht ganz so arrogant wie sonst. Dafür wird er dann aber auch verletzt und darf ins KH und er blamiert sich so herrlich im TV. Irgendwie unterhaltend war auch die Liebesgeschichte mit Soraias Schwester.
Das Cover und der Lokalkolorit: Irgendwie gefallen mir die Cover total gut. Alle vier passen prima zusammen und machen sich gut im Regal. Auch wenn das Bild eher „einfach“ ist, ist es doch total raffiniert und dazu der Lokalkolorit im Buch, der einfach ein Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Es ist wirklich eine tolle Kombi für Urlaubswerbung in Portugal.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Die 400 Seiten waren wieder so schnell ausgelesen, wie andere Bücher mit 250 Seiten. Es ist einfach die Geschichte, die Spannung, der Witz, die Liebe zum Land und zu den Charakteren, die einen im Bann hält und wo man das Buch einfach nicht weglegen möchte. Wieder ein perfektes Werk von Holger Karsten Schmidt unter seinem Pseudonym Gil Ribero. Weitere 20 Sterne für diese herausragende Serie.
In einem Olivenhain explodiert eine Bank (die mit schnödem Mammon, nicht die zum Hinsetzen). Es gibt keine Verletzten oder Toten, die Explosion passierte an einem Sonntag. Wenig später erwischt es die Trawler einer japanischen Firma. Wiederum gibt es keine Toten und Verletzten. Die Truppe um Graciana inklusive Lost erkennt schnell, dass da jemand ein Statement setzt - ein Idealist, der Forderungen hat, aber auch ein Gewissen. Doch als auf seine Forderungen nicht eingegangen wird, nimmt er auch Verletzungen in Kauf und ab da wird es hochgefährlich, zumal der Täter alle Schritte im Voraus zu berechnen weiß.
Lost in Fuseta ist eine meiner Lieblingskrimireihen. Es gibt immer interessante Fälle, dazu der kleine exotische Teil der Algarve und nicht zuletzt Lost selbst, der als Asperger oft genug der exotischen Landschaft den Rang abläuft. Aber in diesem Buch fehlte etwas. Ihm fehlte das Abgerundete, das alle Vorgänger auszeichnete, die Zusammenarbeit all der erwähnten Dinge. Hier schien es manchmal, als würden die Fragmente nur zusammengefügt und um ehrlich zu sein, war es mir auch zu viel Beziehungskasperei. Die freundschaftlichen und familiären Beziehungen untereinander sind das, was diese Bücher besonders machen, aber wenn jetzt hier jeder eine eigene und dazu relativ präsente Liebesgeschichte bekommt, wird's öde und driftet in 08/15-Krimi ab. Ein bisschen zu perfekt ist mir auch Soraia, die Freundin von Lost, die mit untrüglicher Sicherheit jeden Aspekt seines Aspergerdaseins versteht und geradezu rührend findet. Bei so viel Weichspülharmonie wird mir ganz anders. Okay, das klingt insgesamt nach viel Unzufriedenheit, aber trotzdem hebt sich dieses Buch noch immer aus der Menge ab. Es hat ein wichtiges politisches Thema, das mit dem Täter sympathisieren lässt, und Lost ist eben einfach Lost. 3,5/5 Punkten.
Zu Beginn der Reihe von seiner Hamburger Dienststelle im Austausch nach Portugal geschickt, hat Leander Lost mittlerweile eine neue Heimat an der Algarve gefunden, wozu nicht zuletzt die Beziehung zu Soraia beiträgt. Und auch beruflich läuft dank seiner Planstelle bei der Polícia Judicária alles glatt. Hier wird er wegen seinem Asperger und den damit einhergehenden "Spleens" nicht schräg angeschaut, im Gegenteil. Seine Kollegen Graciana, Carlos und selbst Duarte schätzen ihn als wertvolles Teammitglied und verlässlichen Freund, denn oft sind es gerade seine besonderen analytischen Fähigkeiten, die bei der Verbrechensaufklärung hilfreich sind. Und auch in dem aktuellen Fall des Bombenlegers, der die Gegend rund um das idyllische Städtchen Fuseta unsicher macht, bestätigt sich dies einmal mehr.
Kriminalromane, die an mehr oder minder „exotischen“ Orten angesiedelt sind, gibt es viele. Die Story ist meist recht gradlinig gehalten: es geschieht ein Verbrechen, die Polizei ermittelt, der Täter wird entlarvt. Das alles garniert mit netten Landschaftsbeschreibungen, die Lust auf Urlaub machen.
Auch die Lost-Reihe ist nach diesem Prinzip angelegt, punktet aber zum einen natürlich durch den liebenswerten Protagonisten sowie dessen sympathische Kollegen, zum anderen aber auch durch die detaillierten Beschreibungen des immer etwas melancholischen portugiesischen Lebensgefühls, nicht zu vergessen das einzigartige Azur.
Der zugrunde liegende Kriminalfall vermittelt zwar nicht die absolute Hochspannung, hat aber meist, so auch in „Schwarzer August“, einen gesellschaftskritischen Hintergrund mit regionalen Bezügen. Eine gelungene, unterhaltsame Mischung aus Ermittlungsarbeit und – zugegeben, diesmal ziemlich viel – Beziehungs- und Gruppendynamik. Aber genau das macht für mich den Reiz bei dieser Reihe aus, und so warte ich voller Vorfreude auf die Fortsetzung.
Wer grundsätzlich wissen will, worum es in der Reihe "Lost in Fuseta" geht, möge eine meiner Kritiken zu den ersten drei Bänden der Serie lesen. Auch diesmal wieder bietet uns Autor Gil Ribeiro aka Holger Karsten Schmidt eine wohldurchdachte Melange aus kurzweiligem Kriminalfall, azurblau-geschwängertem (Ost)Algarve-Feeling, nicht immer reibungslosem Leben eines Kommissars mit Asperger-Syndrom und herzerwärmender Liebesgeschichte.
In Band vier hat mir vor allem der Kriminalfall gut gefallen, diesmal erschüttert eine Bombenserie die beschaulichen Küstenorte. Oft witzig und wie immer interessant sind die Einlassungen, Logikkunststücke, aber auch Unzulänglichkeiten des Aspis Leander Lost. Auch die im Laufe des Falls eingebauten Satzpalindrome fand ich recht originell. Mittlerweile etwas manieriert wirken auf mich die üblichen Algarve-Feelgood-Szenen, die meist in einem "Ach wie schön ist das Leben im beschaulichen Fuseta"-Festmahl auf der Terrasse der Rosado-Familie kulminieren.
Nah am Rand des Kitsch bewegen sich die Liebesszenen zwischen Lost und Soraia, deren bezaubernde Grübchen gefühlt fünfmal pro Romanfolge abgefeiert werden. Aber so ist eben für jeden was dabei – in einem Restaurant in Fuseta begegnete ich einmal einer deutschen, wohl rund 70 Jahre alten Dame, die wegen der Buchreihe in den Fischerort gekommen war. Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Mix aus Romantik und Lokalkolorit die Krimi-Basis noch einmal gehörig erweitert. Und wenn wir schon dabei sind, Achtung Graciana-Carlos-Spoiler:
Naja, vielleicht nicht gerade der Täter, aber die ermittelnden Kommissare, die Gegend, die Leute, die da leben, und besonders auch deren Privatleben, die ziemlich stark im Mittelpunkt des vierten Bandes über Leander lost stehen. Der deutsche Polizist arbeitet nun fest in Portugal, ist trotz seines Asperger Syndroms eine Liebesbeziehung eingegangen und versucht noch, sich in seinem neuen Leben, mit den neuen Gefühlen und Anforderungen zurecht zu finden. Da ruft eine Autobombe vor einer kleinen Filiale der Bank die Polizei auf den Plan. Verletzt wurde niemand. Offensichtlich hatte es der Täter auf die vier Bankfächer abgesehen – doch angeblich fehlt nichts, sagen die Besitzer … Eine zweite Bombe zerfetzt Thunfisch-Trawler, verletzt wieder niemanden. Die Polizei bemüht sich, ein Täterprofil zu erstellen und ihm so auf die Spur zu kommen. Das gelingt nur teilweise, und dann werden doch Menschen verletzt. Die Spannung steigt langsam, die privaten Beziehungen der Ermittler rücken immer wieder in den Vordergrund, ohne jedoch die Handlung zu unterbrechen oder stark zu verzögern. Irgendeine Verbindung zum Fall existiert immer. Insgesamt handelt es sich um einen Kriminalroman, dem man die Liebe zu Portugal und den Figuren anmerkt, mit denen man gern durch diesen Roman wandelt. Wer auf Gänsehaut oder fingerkuppenknabbernde Spannung setzt, ist bei diesem Buch falsch. Wer hingegen einen soliden Krimi möchte, bei dem die Region, in der er spielt, nicht nur Beiwerk ist, sondern tatsächlich grundlegend ist, erhält hier eine eindeutige Leseempfehlung.
"Schwarzer August" ist der vierte Band der Lost in Fuseta-Reihe von Gil Ribeiro. Obwohl ich die Vorgänger-Bände noch nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme damit. Da mir das Buch aber so gut gefallen hat, werde ich die wohl auch noch lesen.
Der deutsche Austausch-Kommissar Leander Lost arbeitet bei der Kripo in Faro. Er genießt gerade ein paar Tage Urlaub zusammen mit seiner Freundin Soraia, der Schwester seiner Chefin, als er zum Tatort der Explosion einer Autobombe gerufen wird. Das Auto war direkt vor einer Bankfiliale in der Pampa abgestellt und so wurden die Schließfächer der Bank weggesprengt und es regnete Dollarscheine. Es wurde aber nichts gestohlen - wo liegt hier das Motiv? Das war noch nicht die letzte Bombe, die hochging - doch zum Glück gibt es keine Toten. Ein Journalist erhält Bekenner-Schreiben - warum er? Ist er irgendwie in die Sache verwickelt?
Dieser Portugal-Krimi ist sehr gut und spannend geschrieben. Die Gegend um Fuseta ist sehr gekonnt geschildert, man spürt direkt die heiße Sonne auf der Haut. Und die abendlichen Geselligkeiten bei den Rosados mit den vielen portugiesischen Köstlichkeiten lassen den Leser hungrig werden. Das äußerst sympathische Team und die Kollegen von Leander Lost sind sehr liebevoll gezeichnet. Lost leidet unter dem Asperger-Syndrom, was immer wieder zu besonderen, auch humorvollen Situationen führt. Aber er wird von allen akzeptiert und gemocht und nun riskiert er auch noch sein Leben für einen Kollegen...
Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit 5 Sternen!
Ich hoffe das ich es trotzdem gut bewerten kann, da ich ja die ersten 3 Bücher nicht kenne, aber das sollte kein Problem sein wurde mir mitgeteilt. Leander Lost hat in Portugal eine neue Heimat an der Algarve gefunden, wozu nicht zuletzt die Beziehung zu Soraia beiträgt, denn seine Dienststelle hat ihn im Austausch nach Portugal versetzt. Und zum Glück wird er dort auch nicht wegen seiner Krankheit schief angesehen, denn er hat das Asperger Syndrom,, er ist ein Autist, ganz im Gegenteil seine Kollegen schätzen ihn umso mehr da er besondere analytischen Fähigkeiten besitzt die schon bei mancher Aufklärung des Falles beigetragen haben. Und auch jetzt in diesem besonderem Fall mit dem Bombenleger, der sein Unwesen rund um das schöne beschauliches Städtchen Fuseta treibt und es ganz schön durcheinander bringt und die Leute in Angst und Schrecken bringt. Die Natur rund um Portugal wird richtig gut beschrieben, auch die Probleme dort werden erwähnt. Mir hat es sehr gut gefallen und mich hat es verwundert das Leander Lost trotz seiner Krankheit eine Beziehung hat, denn normalerweise haben es Autisten nicht so mit menschlicher Nähe und zwischenmenschlichen Beziehungen. So wie es aussieht wird Leander Lost in Portugal bleiben und es wird sicherlich noch mehr Folgen davon geben und ich werde doch noch mal nach Portugal reisen um die Schönheiten zu erleben
Hierbei handelt es sich um den 4. Band der Krimis um den Ermittler Leander Lost.
Lost ist ein deutscher Kommissar, der für eine gewisse Zeit in Portugal in Fuseta ermittelt. (Sowas wie eine Art Polizisten Austausch). Mittlerweile hat er sich dort eingelebt und führt auch eine Beziehung, was überraschend ist, da Leander Lost Asperger Autist ist und sich mit sozialen und zwischenmenschlichen Dingen sehr schwer tut.
Gerade die Asperger Aspekte des Kommisars verleihen diesen Krimis einen besonderen Reiz. Manchmal muss man schmunzeln, sieht aber die Schwierigkeiten und Vorteile, die das mit sich bringt. Lost ist ein wirklich toller Charakter!
Auch die anderen Charaktere, die man in den vorangegangenen Büchern kennengelernt hat, haben sich weiterentwickelt. Auch zu ihnen hat man als Leser mittlerweile eine Verbindung geknüpft. Ich mag es, dass alle ihre Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen haben.
Über den Fall, den es diesmal zu lösen gibt, werde ich nichts schreiben, um nicht zu spoilern. Aber ich fand ihn spannend.
Ich denke, auch wenn man die ersten 3 Bücher nicht kennt, kann man dieses lesen. Schöner ist aber bestimmt, die Reihenfolge einzuhalten.
Ich kann es mir gar nicht erklären, dass ich die Portugal-Krimi-Reihe rund um Leander Lost, den etwas anderen Ermittler, bisher nicht kannte. Asche auf mein Haupt.
So startete ich also mit Band/Fall 4 und war sofort auf den ersten Seiten von Leander begeistert: den Mann muss man einfach mögen, wohl auch weil seine "Behinderung", das Asperger-Syndrom vom Autor eben nicht als Schwäche, sondern als privat sympatische und beruflich wertvolle Stärke beschreibt, die das ganze Ermittlungsteam wirkungsvoller macht. Bravo!
Den Fall rund um einen Bombenleger "mit Gewissen" fand ich bis zum Ende sehr spannend, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Besonders hat mir gefallen, wie bildlich der Autor schreibt: ich hatte die Kulisse, die Menschen und die Ermittlungstätigkeiten genau vor Augen, und konnte mich so richtig in dem Buch verlieren.
Schön, dass ich jetzt auch noch die vorherigen Bücher entdecken kann... ich bin zum Leander Lost Fan geworden und freu' mich auf den nächsten Sommer "in Portugal".
Kriminalkommissar Leander Lost ist endlich angekommen. Offiziell arbeitet er nun für die Polizei in Fuseta, bleibt somit in Portugal und die Liebe hat er auch gefunden. Doch der Frieden wird jäh zerstört als eine Autobombe vor einer Bank explodiert. Als dann noch eine weitere Bombe hochgeht, ist dem Team rund um Lost klar: Hier ist ein Serientäter am Werk. Können sie ihn fassen, bevor es Unschuldige trifft?
Im vierten Band der Reihe mit dem autistischen Kriminalkommissar Lost steht die Liebe hoch im Kurs. Leander und Soraia haben sich gefunden. Ich rate jedem die Reihe von vorne zu lesen, da man so die Entwicklung dieses Paares richtig mitbekommt und besonders die von Leander. Als ein Asperger ist ihm der Zugang zu Gefühlen anderer erschwert.
Genau wie bei den anderen Fällen steht das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt, was nach wie vor wunderschön herzerwärmend ist. Der Kriminalfall jedoch an sich ist spannend, da man etwas über Bomben und deren Entschärfung lernt. Aber er bleibt etwas flach. Daher gibt es von mir 4 Sterne.
Leander Lost ist glücklich, denn Soraia zieht endlich zu ihm. Doch nur kurz dürfen die beiden ihr Glück genießen, denn es gibt einen neuen Fall, der die Aufmerksamkeit von Lost erfordert. Eine Autobombe ist explodiert.
Meine Meinung:
Was mir besonders gut an der Serie gefällt sind die doch zum Teil recht schrägen Typen, wobei man da ausdrücklich Leander Lost an erster Stelle nennen muss. Aber auch die sehr bildliche Beschreibung der Landschaft gefällt mir richtig gut, man möchte sich nach der Lektüre einfach in den Flieger setzen und das schöne Land selbst erleben. Die Geschichte in diesem Teil hat mich nicht ganz so mit genommen, irgendwie ist bei mir mal abgesehen vom Schluss nicht so richtig Spannung aufgekommen. Dennoch fühlte ich mich unterhalten durch die anderen Aspekte wie eben Landschaft und Protagonisten.
Schwarzer August ist schon der vierte Teil der erfolgreichen Serie um den autistischen Kriminalkommissar Leander Lost in Fuseta, Portugal. Es sind wieder alle wohlvertrauten Figuren dabei.
Zum Beispiel Soraia Rosado, die jetzt glücklich mit Leander zusammenlebt. Dann Zara, die 17jährige Waise, um die sich Leander kümmert. Und natürlich Leanders Kollegen Graciana Rosado und Carlos Estevez. Das sind alles so sympathisch gemachte Figuren, das man ihnen als Leser gerne wieder begegnet. Das hilft, dass die eigentliche dünne Idee vom deutschen Austausch-Ermittler in Fuseta ein weiteres mal ein Buch trägt, obwohl ich die Handlung eigentlich nicht gerade spannend fand.
Der deutsche Autor Gil Ribeiro schafft es außerdem, die Helligkeit im Erzählton seiner Romane ein weiteres mal aufrecht zu erhalten.
Dies ist nun schon der vierte Band um den deutschen Kommissar Leander Lost, den es nach Fuseta, an die Algarve in Portugal verschlagen hat. Für mich war es der erste Band der Reihe, aber ich denke, ich werde bald die Reihe "von vorne" beginnen, um das Beziehungsgeflecht besser zu verstehen. Denn das scheint in diesem Buch immens wichtig zu sein, manches Mal rückte es mir auch zu sehr in den Vordergrund, was aber vielleicht auch daran liegt, dass es sich für mich nicht um ein Wiedersehen von "Bekannten" handelte. Ein Kommissar mit Asperger Syndrom, das kannte ich bisher nur aus der Filmserie "Die Brücke", quasi am anderen Ende von Europa. Es geht explosiv zu, Bomben gehen hoch, doch erstaunlich unblutig. Wer steckt dahinter? Und vor allem welches Motiv? Ein Schuss Gesellschaftskritik wurde auch beigemischt.
Auch wenn ich sicher bin, dass der Autor der Versuchung erliegt, sozusagen einen Prototyp des Asperger-Autisten für seine Buchreihe zu erfinden, wärmt mir auch das vierte Buch dieser Reihe das Herz. Zu empathisch ist das Team der Polizei, zu sympathisch werden die Portugiesen geschildert, als dass ich noch Kritik äußern könnte. Einfach gute Unterhaltung, wieder ein spannender Kriminalfall, viel Lokalkolorit. Eine Mischung, die Freude macht und beim Lesen sozusagen Urlaub im Kopf entstehen lässt. Ich freu mich schon auf Band 5!
Obwohl dies das vierte Buch der Reihe ist, ist es Gil Ribeiro gelungen, eine neue Geschichte und neue Entwicklungen zu entwickeln, die den Leser fesseln. Die Handlung ist genauso rasant wie in den vorherigen Büchern und Gil schafft es, uns neue Bilder der Algarve zu vermitteln. Diesmal gibt es keine Rezepte und dafür viel mehr beschreibende Texte als zuvor. Aber es hat mir trotzdem großen Spaß gemacht.
Einfach nur großartig! Ein spannendes, humorvolles, teilweise sehr anrührendes und richtig gut geschriebenes Buch, reines Lesevergnügen. Ich hatte die ersten drei Bände noch nicht gelesen, wohl aber zwei Verfilmungen gesehen. Senhor Ribeiro bzw. Herr Schmidt hat wirklich den Bogen raus - man sieht die einzelnen Szenen schon vor sich. Freue mich sehr auf die nächsten Filme um Leander Lost und seine "Freunde".
Dieser neue Band der «Lost in Fuseta»-Reihe ist mein absoluter Favorit bisher! Sehr spannend, oft geht die Geschichte unerwartete Wege und die Beziehungen und Lebensgeschichten der Figuren werden noch stärker beleuchtet. Genau die richtige Mischung für mich.
Eine herrliche Fortsetzung dieser Krimireihe. Gefühlt kommen die Neurosen von Leander Lost etwas weniger zum Zuge, als in den vorhergehenden Büchern. Dafür wartet der Krimi mit viel Spannung und überraschenden Wendungen auf.