Wir zerbrechen. Immer wieder. Aber anstatt kaputt zu gehen, werden wir einzigartig.
Luna Di Nola hat eine traurige Vergangenheit, die sie nicht vergessen kann, weil die Schatten der Erinnerung sie vor allem nachts in ihren Alpträumen ständig einholen. Als Luna schließlich von Mailand nach New York flüchtet, um an der renommierten Ballett Akademie zu studieren, tritt Travis Williams in ihr Leben. Obwohl sie sich am liebsten von ihm fernhalten würde, taucht er immer wieder auf der Bildfläche auf und ist da, um sie aufzufangen. Bis er schließlich selbst zum Grund wird, der sie das Gleichgewicht verlieren lässt …
„Es kostet mich alle Kraft, die ich aufbringen kann. Unsere Körper scheinen wie Magnete zu sein, die sich wehren wollen, auseinander gerissen zu werden.“ (Travis in Lighting Shadows)
Worum geht’s?
Um den Schatten ihrer Vergangenheit zu entfliehen und einen Neuanfang zu starten, fliegt Luna von Mailand nach New York. Hier möchte sie auf der Ballett Akademie die Karriere starten, auf die sie schon lange hinarbeitet und von der sie sich auch nach dem Drama um ihre Familie nicht abhalten lässt. Als sie sich in New York einlebt, trifft sie auf Travis. Ihre Freunde warnen sie vor ihm und tatsächlich scheint Travis nicht die beste Wahl zu sein. Doch Luna kann nichts dagegen tun, sie fühlt sich magisch zu ihm hingezogen. Doch wo Gefühle im Spiel sind, kommt schnell Schmerz hinzu…
Lighting Shadows ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil / Gestaltung
Das in einem hübschen, aquarellmäßige Cover mit Blau- und Erdtönen ist sehr hübsch und schlicht. Die Gestaltung ist sehr zurückhaltend und gibt keine Hinweise auf den Inhalt Preis. Es ist für mich kein Hingucker, der meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Das Buch sowohl aus Sicht von Luna als auch Travis in der Ich-Perspektive erzählt, die Geschichte verläuft linear. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, das Buch präsentiert jedoch eine inkonstante Kommasetzung. Die Sprache ist modern, wirkte für mich aber teilweise etwas zu gewollt-cool. Das Buch beinhaltet Schimpfwörter und niveauvolle Erotikszenen.
Mein Fazit
Nachdem zahlreiche Stimmen sehr euphorisch von diesem Buch geschwärmt haben und mir das Lesen ans Herz gelegt haben, habe ich mir den Klappentext einmal näher angeschaut. Eine Ballerina, die in New York einen Neuanfang sucht? Klang für mich nach einer Geschichte, die ich so noch nicht so oft gelesen habe. Also wollte ich den Jubelstürmen glauben und griff zu diesem Buch. Leider muss ich aber sagen: Ich kann sie nicht komplett nachvollziehen. Aber woran liegt das?
New York soll für Luna ein Neuanfang sein. Nachdem ein schrecklicher Vorfall ihre Familie ausgelöscht hat und sie noch immer von den Gedanken daran gejagt wird, will sie in New York an der bekannten Ballett Akademie einen Platz ergattern. Hierfür zieht sie von Mailand nach New York und sucht einen Platz in einer WG. So landet sie bei Emily und Jane, die sie direkt ins Herz schließt. Durch Emily und Jane lernt sie Travis kennen, der die Aura eines Bad Boys hat und Luna irgendwie unter die Haut geht. Sie weiß nicht so ganz, was sie von ihm halten soll. Als sie eines Abends ausgehen, passiert eine große Katastrophe und Luna wird verletzt. Auf einmal steht ihre Karriere, ihre neue Zukunft und auch ihr Herz auf der Kippe. Kann sie Travis vertrauen?
Als ich das erste Mal auf die Seitenzahl schaute, merkte ich, dass bereits ein Viertel des Buches um war. Das war der Moment, wo ich bemerkte, dass einfach noch nichts passiert ist und Luna das erste Mal so richtig auf ihr Love Interest stößt. Gleichzeitig bemerkte ich aber auch, dass ich das Gefühl hatte, total viel gelesen zu haben, weil sehr viel erzählt wurde, nur eben nichts, was im Kern zur Handlung beiträgt. Und so sollte es sich durch das ganze Buch ziehen. Permanent bekam ich das Gefühl, dass es wahnsinnig viel Drumherum gab. Da sind Lunas ausladende Gedanken (in denen sie sich auch gern mit einem unterernährten Eichhörnchen vergleicht oder insgeheim andere Leute verurteilt), nette Momente mit den WG-Mitbewohnerinnen oder umfangreiche Beschreibungen von Erlebnissen – die aber für den Kern, zumindest den für mich vorwiegenden Kern der Liebesgeschichte, keine Relevanz hatten. Ich war stets auf der Suche nach dem roten Faden, der sich durch das Buch ziehen sollte, aber war mir zunehmend unsicher, ob es wirklich die Liebesgeschichte sein sollte. Denn sehr sprunghaft kommen immer wieder Szenen, bei denen man erst denkt „ah, auf geht’s“, aber am Ende passiert nichts oder es sind regelrechte Zwischensequenzen, die mehr ablenken als voranbringen. Wer es gern detailliert und umfangreich mag, wird sicher keine Probleme damit haben. Für mich litt nur durch das ganze Drumherum im Übermaß der Fokus zu sehr.
Lighting Shadows hatte für mich irgendwie recht wenig Handlung. Im Grunde genommen geht es um Luna und Travis, die aufgrund ihrer Freunde zusammenfinden, sich nicht so sicher sind, ob sie was miteinander anfangen wollen und dann ein wenig vom Schicksal und ihrer Vergangenheit tyrannisiert werden. Das Baletttanzen von Luna? Wird ganz vereinzelt angesprochen, vor allem eigentlich nur im Hinblick auf den Unfall, an dem Travis Schuld ist. Travis‘ Fotografie? Spielt hier und da eine Rolle, wird aber vor allem für das Thema Selbstakzeptanz von Luna verwendet. Travis‘ Probleme? Werden angesprochen und bisschen beleuchtet, aber dann auch irgendwie als „akzeptiert“ in die Story eingeflochten. Vor allem da musste ich stark schlucken. Denn der Unfall, an dem Travis Schuld ist, hat Fragezeichen und Ausrufezeichen hinterlassen. Ein junger Mann, der wie in Rage jemanden angeht und im Zuge dessen Luna verletzt, die ihn stoppen will? Wäre für mich Grund genug, abzuhauen, und zwar ganz weit. Vor allem, wenn besagte Person noch von ihrer schwierigen Impulskontrolle faselt, die gemeinsamen Freunde (scherzhaft?) fragen, ob er sie beim Aufeinandertreffen im Fitnessstudio vergewaltigt hat und sowieso jeder Luna vor Travis warnt. Aber Luna hängt dafür zu sehr an dem Typen, den sie erst kurz und eigentlich gar nicht kennt. Selbst, als sie zu sich sagt, er ist nicht gut, entscheidet sie Sekunden später, dass er schon nicht so schlimm ist. Schwierig, nicht nachvollziehbar, wenig greifbar. Wie so manche Entscheidungen und Erklärungen in diesem recht klassisch verlaufenden Buch.
Das wird allerdings noch durch ein weiteres Problemchen ergänzt: Die Schlüsselszenen sind viel zu kurz, als dass sie mich erreichen konnten. Es gibt einige Momente, die sicher ohne Zweifel als die Momente in der Geschichte hervortreten, die viel verändern, sei es nun die Charakterbeziehung oder die Handlung selbst. Da gibt es die Enthüllung von Lunas Geheimnis und Lunas Vergangenheit, die nur wenige Zeilen füllt. Da gibt es Einblicke in Travis Vergangenheit, die ebenso kurz sind. Als gegen Ende hin die Vergangenheit zurückkehrt und beide Welten aufeinanderprallen, wird auch dies so schnell erledigt, dass man es sich hätte sparen können. Zum Ende kommt nochmal ein üblicher Dramapunkt, der alles vergessen lässt, was noch im Raum stand (außer Sex, den vergisst man nicht so schnell!) und zu klären gewesen wäre. Wenn man sich das Verhältnis anschaut, mit dem einige „Normalszenen“ beschrieben werden und dann diese Emotionsgaranten, dann bin ich wirklich stark enttäuscht.
Und so gehe ich aus dem Buch mit dem Gefühl, dass es nicht rund und nicht stimmig war. Es war kein Auf und Ab meiner Gefühle. Ich habe das Buch einfach so runtergelesen und immer darauf gewartet, dass ich etwas tut. Es ist nicht unbedingt so, dass die Charaktere eindimensional sind, das würde ich nicht sagen. Aber ich hatte das Gefühl, sie können sich nicht entfalten., Das Ende war klassisches Drama mit einem Schatten der Vergangenheit und einem Drama im Umfeld, aber selbst diese (doch eigentlich traurige) Szene konnte mich nicht erreichen. Es waren einfach nur Worte auf dem Papier.
Zu den Charakteren muss ich sagen, dass sowohl Luna als auch Travis mir nicht sympathisch waren und ich mit beiden bis zum Schluss nicht warmgeworden bin. Lunas traurige Vergangenheit begleitet sie auch in der Gegenwart und führt zu Panikattacken und Alpträumen. Ich hatte aber das Gefühl, mehr über ihre Zimmerausstattung zu erfahren als über ihr Seelenleben. Gleiches galt für Travis, der einige Leichen im Keller hat. Als die Anziehung der beiden unweigerlich immer größer wird, passiert es einfach. Ich habe das Knistern nicht gespürt, ich habe die Emotionen nicht nachvollzogen. Es war halt einfach irgendeine Anziehung da und fertig. Die Randcharaktere sind die WG-Mitbewohnerinnen, die bereits nach wenigen Stunden beste Freundinnen für Luna sind, sowie die Freunde von Travis, die auch mit den WG-Mitbewohnerinnen befreundet sind. Alle sind lustig, tragen etwas zum Spaß am Rande bei und geben mehr oder minder kluge Ratschläge. Aber auch hier war es so, dass viele Themen angelegt wurden, die dann ratzfatz abgehakt wurden, etwa eine aufkeimende Beziehung zwischen zwei der Randcharaktere oder die kürzliche Trennung der einen Mitbewohnerin.
Eine Sache, die mir neben der teils willkürlich anmutenden Kommasetzung aufgefallen ist, war das Gefühl, dass zwischendurch die Sätze einfach so runtergehauen wurden. Da ging es zack, zack, zack. Teilweise waren die Sätze wie ein Schnellschussfeuer direkt hintereinander weg, was manchmal so wirkte, als würde die Autorin schnell zu etwas anderem kommen wollen. Bei wenigen Szenen hatte ich das Gefühl hingegen nicht, etwa bei der seitenfüllenden Sexszene. Die wurde sehr gut geschrieben. An anderen Stellen aber wirkte das Buch wirklich gehetzt.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit – vielleicht zu – hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Immer wieder wurde die Emotionalität des Buches betont und wie wunderschön die Geschichte sei. Ich kann dem nicht beipflichten und bleibe so irgendwo zwischen gut unterhalten und emotional nicht berührt zurück. Das Buch war zu schnell (mit dem Ganzen, was passiert), aber gleichzeitig zu langsam (oder eher zu kurz, was vor allem am Anfang den Zeitaspekt und dafür vorkommende Entwicklung angeht). Die Charaktere haben sich mir nicht erschlossen, die Schlüsselszenen waren mir deutlich zu sehr drübergebügelt und es hat mir vor allem deutlich die Tiefe gefehlt. Das ganze Drumherum ist sehr gut gelungen, unterhaltsam und sorgt für so manche Lacher, aber der Kern scheitert an einem für mich greifbaren roten Faden. Eine Geschichte, die sicher mit guten Ideen daherkommt, aber für mich einfach nicht rund umgesetzt wurde.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Vertrieb überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]
In das Buch habe ich mich sofort verliebt. Der Klappentext klang einfach so gut, das ich es unbedingt lesen wolte.
Vielen Dank an dieser Stelle an Steffi Glocker und dem BOD Verlag für das Rezensionsexemplar.
Cover
Das Cover ist echt schön, die Farben sehen so schön zusammen aus. Der Titel passt so wunderbar zu der Geschichte.
Geschichte
Bis zum Mittelteil des Buches hat mir die Geschichte wirklich total gut gefallen. Man hat so mit den Protagonisten mitgefiebert und ich war förmlich mitten in der Geschichte.
Dann war da aber immer dieses ganze hin und her zwischen Luna und Travis und irgendwann hat mich das nur noch aufgeregt. Teilweise fand ich die Handlungen von Luna nur unrealistisch.
Protagonisten
Luna habe ich sofort in mein Herz geschlossen, einfach so wundervoll. Auch wenn ihr Steine in den Weg gelegt werden, kämpft sie für ihren Traum. So unglaublich sympathisch.
Travis konnte ich zunächst wirklich schwer einschätzen, aber im Laufe der Geschichte lernen wir ihn kennen. Und gegenüber Luna öffnet er sich, er zeigt ihr noch eine ganz andere Seite. Ich mochte ihn wirklich gerne.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mir von Anfang an wirklich total gut gefallen. Sehr detailreich und bildhaft beschreibt die Autorin das Setting. Das ich mir alles wirklich vor Augen vorstellen konnte.
Fazit
Eine süße Geschichte für Zwischendurch die mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Toller Schreibstil und sympathische Protagonisten. Das Buch hätte insgesamt aber etwas länger sein können und inhaltlich vielleicht bisschen mehr passieren können. Auch kam das Thema Ballett ein wenig zu kurz und einige Stellen waren recht unrealistisch. Insgesamt eine schöne Geschichte.
2,5 Sterne. Ich glaube ich muss einfach aufhören, dieses Genre zu lesen, vielleicht bin ich dafür zu alt. Denn leider ist es doch immer die gleichen Geschichte. Ruhiges Mädchen mit traumatischer Vergangenheit (meist sind die Eltern verstorben oder sie wurde vergewaltigt) trifft auf Bad Boy, der sich für sie verändert - gäääähn.
Natürlich kann man das Rad nicht neu erfinden aber kann man die Charaktere nicht etwas interessanter machen? Luna ist naja - traurig. Mehr nicht. Ihre Liebe für das Tanzen kaufe ich kaum ab. Sie ist unglaublich uninteressant, aber hey anscheinend muss man das sein um die Aufmerksamkeit eines ,,Bad Boys“ zu erregen.
Travis ist wiederum ein Schatz. Er ist interessant, hat aber auch mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen. Bei ihm wirkt das alles jedoch realistischer als bei Luna.
Zum Ende hin habe ich die Seiten nur noch überflogen.
Eine zwar kurze aber wirklich tolle Geschichte die mich restlos begeistert hat! Ein gefühlvoller, tiefgründiger Schreibstil der einen komplett fesselt und nur so durch die Seiten fliegen lässt. Das Auf und Ab der Gefühle zwischen Luna und Travis ist die ganze Zeit spürbar und besonders die Nebencharaktere verleihen der Geschichte ihre Tiefe. Luna ist sympathisch, zielstrebig, während Travis mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Dieser kurze New-Adult-Roman hätte zwar für meinen Geschmack noch etwas länger sein können aber nur da ich mich nicht von den Charakteren verabschieden wollte.
Rezension: Als aller erstes können wir mal über das Cover sprechen, es ist einfach soooo unfassbar schön ahhh😍. Der Schreibstil der lieben Autorin, ist super flüssig zum Lesen. Die Protagonisten Luna fande ich äußerst sympathisch und man hat während der Geschichte auch ihre Entwicklung miterlebt. Der geheimnissvolle, männliche Charakter Travis war am Anfang ein riesen Rätsel, was sich nach und nach gelöst hat. Am Anfang dachte ich er wäre ein typischer Bad Boy aber nein leutee ich hab mich total getäuscht. Die Liebesgeschichte der beiden fande ich gigantisch, da Travis aber vor allem auch Luna unfassbar viel durchmachen mussten. Die Nebencharaktere waren soooo cool, vor allem Jasper ahhh ich brauch ein Buch über ihn und Emily. Ich liebe einfache die Clique, sie ist soo harmonisch. Ich habe mich direkt wohl gefühlt und man wäre gerne ein Teil des Freundenskreis. Das einzige was mir nicht gefallen hat das die Liebesgeschichte meiner Meinung ein wenig zu schnell ging. Das ist aber auch totale Geschmackssache. Ich finde einfach das die Autorin viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat! Schaut gerne mal bei ihr vorbei ihr werdet es nicht bereuen. Fazit: Eine unfassbar süße Liebesgeschichte mit tollen Nebencharakteren. Bewertung: 4.5/5⭐
Eine berührende Liebesgeschichte voller Humor, Dramatik und Gefühl.
Zur Geschichte:
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich wünschte, dieses Buch hätte mehr Seiten, denn es war viel zu schnell vorbei. Ich habe es innerhalb einiger Stunden in einem Stück verschlungen, da ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Ballett-Thematik hat mir sehr gut gefallen, da ich einen Faible für das Tanzen und vor allem für Ballettgeschichten habe. Ich hatte mir ein paar mehr Einblicke in das Tanzen und in das Leben einer Ballerina erhofft, aber es war leider eher Nebensache. Daraus hätte man sicherlich mehr machen können...
Ich konnte das Knistern und die Anziehungskraft zwischen Luna und Travis beim Lesen auf nahezu jeder Seite spüren und wollte unbedingt, dass die beiden zueinander finden. Die Liebesgeschichte konnte mich abholen und berühren. Die Gefühle der beiden füreinander wirken ehrlich und glaubwürdig. Lediglich Luna's übermäßiges Interesse an Travis vor ihrem offiziellen Kennenlernen fand ich etwas seltsam und nicht nachvollziehbar. Wieso sollte sie sich mehr für Travis interessieren als für Nate und Jasper, wenn sie keinen der drei Männer kennt?
Im Leben der Protagonisten gibt es viele dramatische Hintergründe, die meines Erachtens etwas zu sehr Überhand nahmen. Luna's tragische Vergangenheit ist eher ungewöhnlich, weswegen sie mir bereits etwas künstlich inszeniert und damit auch unrealistisch erschien. Als dann noch Travis' Laster der Vergangenheit hinzukamen, war es mir persönlich einfach etwas zu viel (Drama), wobei ich es beim Lesen aber überhaupt nicht als störend empfand. Ich bin weiterhin nur so durch das Buch geflogen und die Liebesgeschichte hat meines Erachtens aufgrund dieser stark ausgeprägten Dramatik auch nichts an Glaubwürdigkeit eingebüßt.
Das Drama gegen Ende des Buches, das aus dem Zusammenspiel der tragischen Vergangenheiten beider Protagonisten heraus entstand, wirkte auf mich ebenfalls inszeniert und künstlich konstruiert, um den Protagonisten vor ihrem Happy End noch einmal einen Stein in den Weg zu legen. Am Ende gibt es dann kurz vor der Lösung des Konflikts noch einen weiteren Kracher, der meiner Meinung nach einfach nicht nötig war.
Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber ich fand die Geschichte trotz dieser Kritikpunkte toll! "Lighting Shadows" liest sich wunderschön und hat viele berührende und auch tiefgründige Momente, die ich sehr genossen habe. Daneben gibt es einige humorvolle Momente, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Das Lesen hat einfach Spaß gemacht und durch die kurzen Kapitel kam man auch angenehm durch das Buch durch.
Die Spannung wurde bis hin zur Auflösung gut aufgebaut und hat mich zum Weiterlesen angehalten. Ich wollte unbedingt wissen, was Luna Schreckliches widerfahren ist.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Travis und Luna's Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Auf diese Weise bekam man als Leser/in einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Protagonisten und konnte ihr Verhalten und Handeln dementsprechend besser nachvollziehen.
Luna ist ruhig, zurückhaltend und anfangs auch ein bisschen verschüchtert, was sie mir sofort sympathisch gemacht hat. Sie mag eine Träumerin sein und oft melancholisch wirken, aber sie trainiert und kämpft hart für ihren Traum. Was das Ballett angeht, ist sie ehrgeizig und zielstrebig. Luna ist eine starke junge Frau, die viel zu viel Leid ertragen musste und trotzdem nicht daran zerbrochen ist.
Travis hat mich von Anfang an fasziniert. Mit seiner düsteren und geheimnisvollen Art wirkt er wie ein klassischer Bad Boy, aber seine sensible Seite tritt schnell ans Licht. Je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfährt, desto besser kann man ihn verstehen.
Die Nebencharaktere fand ich ebenfalls total sympathisch, aufgeschlossen und liebenswert. Sie haben die Geschichte aufgelockert und ihr Leben eingehaucht. Gemeinsam sind Luna, Emily, Jane, Travis, Nate und Jasper eine tolle Truppe und ich habe mich auf jedes Gruppentreffen der sechs Freunde gefreut.
Die Charaktere sind interessant und individuell gestaltet. Sie wirken lebensecht und authentisch.
Zum Schreibstil:
Die Geschichte liest sich flüssig und hat einen angenehm leichten Schreibstil. Weiterhin schreibt die Autorin sehr emotional und anrührend, wobei sie sowohl tiefgründige als auch humorvolle Momente einbaut. Ich finde die Wortwahl und ihre Vergleiche sehr schön.
Fazit:
Es ist eine emotionale und berührende Liebesgeschichte mit tiefgründigen Momenten, die einen leicht in ihren Bann zieht und sich mit ihren 250 Seiten auch schnell weglesen lässt. Steffi Glocker hat für meinen Geschmack etwas zu viel Drama inszeniert, aber es tut dem Lesevergnügen auch keinen wirklichen Abbruch. Insgesamt ein mehr als gelungenes Debüt, das ich gerne weiterempfehle.
Das erste Buch von der Autorin Steffi Glocker und ich glaube wir werden noch sehr viel von ihr zu hören bekommen. Das Buch gefiel mir unglaublich gut, denn die Geschichte konnte mich auf seine Art mitreissen und in die beschriebene Welt abtauchen lassen.
Das Cover gefällt mir schrecklich gut, nicht zuletzt, weil blau meine Lieblingsfarbe ist, sondern weil ich den Sternenhimmel liebe, besonders wenn die Sterne deutlich zu sehen sind. Dieses Cover erinnert mich an den wunderschönen Sternenhimmel im Outback Australiens und dabei habe mich gleich wohl gefühlt.
Das Buch ist eine leichte Lektüre, der Schreibstil sehr angenehm und man kommt schnell in die Geschichte hinein und wird seit Anfang an in die Story hineingezogen. Den Spannungsbogen finde ich passend gewählt. Man lernt sehr viel über die Vergangenheit der Charaktere kennen und bleibt dennoch durch einiges im Dunkeln gelassen. Die Geheimnisse werden am Ende dann gelüftet und danach machen alle Aktionen und Reaktionen Sinn. Da man nicht bereits zum Anfang alles von jeder Person weiss, bleibt es durch das Buch hindurch spannend.
Im Buch geht es um Luna und Travis. Luna will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und verlässt deshalb Madrid, um in New York an einer Ballettakademie zu studieren. Auf der Suche nach einem Zimmer, begegnet sie Travis, der ihr bereits zu Beginn den Kopf verdreht. Als sie dann auch noch eine perfekte Mädels-WG findet, scheint ihr Glück perfekt zu sein. Wären da nicht die Alpträume, ihre Vergangenheit und das Geheimnis, das Travis mit sich trägt.
Luna ist eine junge Frau, die aufgrund ihrer Vergangenheit und den Schicksalsschlägen, die sie erlebt hatte, sehr verschlossen wirkt. In der Mädels-WG braucht sie eine Weile, bis sie sich ihnen öffnen kann. Aber sie merkt schnell, dass die beiden Mädels vertrauensvolle Personen sind. Bereits bei ihnen bröckelte ihre Mauer, die sie um sich herum gebaut hatte. Doch auch als sie Travis immer näherkommt, lässt sie ihrer Seele freien Lauf.
Travis hat auch mit einigem aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Er kommt einem unglaublich verschlossen rüber und man weiss nicht genau, ob er einer von den Guten ist oder nicht. Aber je mehr man in der Geschichte ist, merkt er, dass diese verschlossene Art nur daher rührt, dass er sich selber dadurch schützen will, damit er niemanden mit seinen Problemen belasten kann und niemanden verletzt.
Bei diesem Buch fand ich die Nebencharaktere unglaublich spannend. Nebst der Mädels-WG von Luna kamen auch die Freunde von Travis ins Spiel und die waren alle so unterhaltsam, dass ich oftmals schmunzeln musste. Genau so wie im Buch stelle ich mir das perfekte WG-Leben vor.
Das Buch ist unglaublich romantisch und perfekt für einen schönen Frühlings- oder Sommertag, draussen an der Sonne. Ich hoffe immer noch sehr darauf, dass es vielleicht noch Folgebände gibt, denn einige der Nebencharaktere sind so interessant, dass ich sie mir super in ihrer eigenen Geschichte vorstellen könnte. Sowieso freue ich mich auf die noch folgenden Bücher von Steffi, denn in ihrer Art zu schreiben fühlte ich mich unglaublich wohl.
»Lighting Shadows« ist der Debütroman von der Autorin Steffi Glocker, weshalb es auch das erste Buch ist, welches ich von ihr gelesen habe. Ganz zu Anfang möchte ich anmerken, dass ich die Gestaltung von dem Buch unglaublich schön finde!
Steffi Glocker Schreibstil war sehr angenehm und flüssig und auch irgendwie so schön leicht. Zwischendurch gab es immer mal witzige Situationen, die das Buch zu einem absoluten Wohlfühlbuch gemacht haben.☺️
Die Charaktere habe ich sofort lieb gewonnen. Luna DiNola, die Protagonistin der Story, habe ich sehr gemocht. Luna hat unglaublich viel durchgemacht - Sachen, die man seinem größten Feind nicht wünscht. Dennoch ist sie aufgestanden und hat weitergemacht. Sie ist einfach unglaublich stark und mutig und auch ein richtiges Vorbild. Außerdem hatte sie einen wirklich guten Style.😌🙈 Travis Williams, der Protagonist, war auch total mein Fall. Seine Art war (eigentlich) sehr charmant (🤤) und doch hat auch er einiges durchgemacht. Bei ihm war es nicht so schlimm wie bei Luna, aber man sollte solche Dinge auch einfach nicht vergleichen. Am Ende wollte ich einfach alle Charaktere nochmal umarmen, einfach, weil sie mir in dieser kurzen Zeit (230 Seiten) selbst schon wichtig geworden sind.✨
Manches ging mir leider etwas schnell, es hätten noch gut 30 Seiten mehr sein können, aber so extrem gestört hat es mich jetzt auch wieder nicht.😊
Ich wünsche mir definitiv noch ein Buch über die Nebencharaktere und, dass Steffi Glocker niemals aufhört zu schreiben.💛