Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Buch.
Das Konzept, das einem im letzten Kapitel, insbesondere dem letzten Absatz, explizit erklärt wird, ist eine interessante Sichtweise auf das Fortbestehen einer Gesellschaft und die beiden unterschiedlichen dafür erforderlichen Persönlichkeitstypen. Außerdem ist die Geschichte von vorne bis hinten spannend zu lesen, auch ohne irgendwelche aberwitzigen "Tatort"-artigen Morde hier und da.
Auf der anderen Seite scheinen die beiden Charaktere ein bisschen überzeichnet. Gerade die Konstellation der mysteriösen, fremdländischen, jungen Frau und dem älteren, abgeklärten aber bedrückten Genussmann wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen.
Insgesamt hat es aber wirklich Spaß gemacht zu lesen.