Sie feiern ihr bestandenes Abi auf der Burg hoch über der Stadt: Die zwei Freundinnen Karla und Lucie und ihre Ex-Klassenkameraden. Alles ist vorbereitet, die Fete könnte beginnen, wenn da nicht ein schwarzgekleideter Kerl auf der Burgmauer stünde und vor sich hin starrte, als wolle er in die Tiefe springen. Er stellt sich als einer der Satansjünger heraus, die in der Gegend ihr Unwesen treiben …
On 11th March 1940 Morweiser was born in Ludwigshafen. She studied the subjects sculpturing, painting and drawing at the Freie Akademie in Mannheim. Today she lives in Mosbach, a pictures town close to the Odenwald and the Neckar Valley in south-western Germany.
In 1971 Morweiser's first book ’’Lalu lalula, arme kleine Ophelia – Eine unheimliche Liebesgeschichte’’ was published by the Diogenes Verlag in Zürich (Switzerland). Further collections of short stories and novels followed and til today she has already written thirteen volumes. In the 1980th two of her stories were used as basis for two feature films, which were shown in German TV. In 2002 she was honoured with the office of the ‘’Turmschreiber’’ (Writer of the Tower) in Deidesheim.
Some of Morweiser’s short stories had been translated into English and were published in different American Journals. For example: The Taxi Dancer, in: The Antigonish Review 119 (1999), p. 29-32, or: Fervent Red, in: New Orleans Review 27/1 (2001), p, 138-144.
Schwarze Tulpe - ein lyrisch und stylisch hochwertiges Buch, das an es sinnhaftem roten Faden mangelt. Der Roman liest sich mit langen, verschachtelten Sätzen überraschend leicht, jetzt gilt es noch diese mit Inhalt zu füllen. Unverständlich lese ich den Roman und frage mich was genau die Story ist. Von Satanismus zu Vergewaltigung zu Drogenmissbrauch hat Morweiser alles abgedeckt ohne jede Tiefe, Sentiment oder richtige Geschichte.
Das Ende, zwar am besten geschrieben, lies den Schimmer zu wünschen übrig, dass was ich gelesen habe zu einem schließenden Kreis zusammenfindet.
Es ist schade, dass Frau Morweisers Talent, ansprechende und realistische Szenen zu kreieren, hier wirkungslos verpufft. Hier wird keine Geschichte erzählt, sondern eine Aneinanderreihung von Ereignissen abgehandelt. Die Geschehnisse sind banal bis grausam, ein zufriedenstellendes Ende - oder überhaupt ein Ende im klassischen Sinne - gibt es nicht. Es wirkt wie ein zufällig ausgewählter Ausschnitt aus dem Leben einer Frau, der genauso zufällig wieder endet, ohne einen wirklichen Abschluss zu bieten.
"Schwarze Tulpe" ist auf dem Cover als Thriller angepriesen. Es wirkte aber viel mehr wie ein Jugendroman, vielleicht kann ein 13 jähriges Mädchen dem Buch noch etwas abgewinnen. Das Buch war mit 190 Seiten und ohne jegliche Tiefe sehr kurzweilig. Zudem bediente es sich zahlreicher Klischees.