Eine fünftausend Jahre alte Göttin. Ein zweihundert Jahre alter Dämon. Der tätowierte Junge, der die Zeit anhalten kann. Ein Mädchen, halb Mensch, halb Kampfmaschine. Der ultimative Nerd, aber praktisch unverwundbar.
Fünf Jugendliche mit übernatürlichen Kräften. Eine unmögliche Aufgabe: die Welt retten!
Damon Grey. Amanda Nichols. Wilbur Night. Malcom Floyd. Jenny Doe. Das sind die fünf Protagonisten, denen wir in „Beastmode“ begegnen. Fünf Personen, die auf den ersten Blick nicht ungewöhnlicher und unterschiedlicher sein könnten, bringt doch jede von ihnen eine Besonderheit, eine Fähigkeit mit sich – nun allerdings finden sie sich dennoch gemeinsam der großen Aufgabe gegenüber wieder, die Welt zu retten. „Beastmode“ hat in mir die Lust auf ein waghalsiges Abenteuer geweckt, das unterschiedlichste Charaktere mit Ecken, Kanten und genauso ausgefeilten wie verworrenen Lebensgeschichten im Kampf gegen etwas Großes zusammenwirft. Das wäre eine Geschichte gewesen, die in ihren Grundelementen zwar schon häufiger vorgekommen ist, die man aber auf so vielschichtige und individuelle Weise erzählen kann, dass sie dem Leser beinahe neuartig erscheint. Die Basis dafür stimmte auch – in meinen Augen aber leider nicht viel mehr. Und so muss ich sagen, dass mich „Beastmode“ doch sehr enttäuscht zurückgelassen hat. Die Charaktere waren sehr stumpf gezeichnet, wiesen keine nennenswerten Facetten auf und gerade bei einem Teil der Protagonisten fand ich es sehr schade, wie wenig das Verhalten zur angegebenen Vergangenheit passte. Wenn ich bei einer fünftausend Jahre alten Göttin regelmäßig das Gefühl habe, einer pubertierenden Vierzehnjährigen gegenüberzustehen, scheint irgendetwas falsch gelaufen zu sein. Auch die Liebesgeschichten waren in meinen Augen erschreckend leichtfertig in die Geschichte gesetzt – die eigentliche Handlung des Buchs hatte noch nicht begonnen, da liebäugelten die ersten Charaktere bereits miteinander. Von Vielschichtigkeit oder einem realistischen Umgang mit der Entwicklung von Gefühlen und vor allem Liebe war auch an dieser Stelle keine Spur. Ähnlich flach erschien mir dann auch die Hauptstory, welche recht unausgegoren über die Seiten hinweg dümpelte. Vielleicht lag es unter anderem an dem Schreibstil von Rainer Wekwerth, vielleicht war er für meinen Geschmack zu distanziert, sodass selbst emotionale Szenen des Buchs von mir eher mit einem leisen Schnauben wahrgenommen wurden. Hinzu kam für mich dann noch die Tatsache, dass mich das Buch nicht einmal überraschen konnte. Stattdessen war ich stellenweise tatsächlich genervt von der Tatsache, dass die Protagonisten wirklich offensichtliche Aspekte erst nach unverständlicher, seitenlanger Ahnungslosigkeit erkannten – mal ganz zu schweigen von einem Logikfehler, der mir im letzten Drittel des Buchs mindestens genauso stechend ins Auge gefallen ist, wie der inhaltliche Fehler in der ersten Hälfte der Geschichte. Während ich auf den Logikfehler ungerne eingehen möchte, um Spoiler zu vermeiden, kann ich zum inhaltlichen Fehler nur sagen, dass ich mich frage, wie oft ein Buch von wie vielen Personen gelesen wird, bevor es in Druck geht. Wenn in einer Szene mit zwei Personen plötzlich der Name einer dritten Person auftaucht, die dort absolut nicht hingehört, und dieser Name dann auch noch falsch geschrieben wird, ist das in meinen Augen ein Fauxpas, der nicht passieren dürfte und der mich beim Lesen nicht nur zusätzlich aus der Geschichte gerissen, sondern auch wirklich geärgert hat. Ihr merkt also schon: Ich für meinen Teil konnte Beastmode wirklich nicht viel abgewinnen. Es kriegt von mir anderthalb Sterne – denn immerhin habe ich es nicht abgebrochen, sondern durchgezogen, weil kleinere Aspekte mich doch irgendwie noch am Ball gehalten haben.
Rainer Wekwerth hat mit "Beastmode" eine absolut begeisternde Geschichte geschrieben, die zigfach überraschen und sprachlos machen kann. Mittels geschickt gesetzten Wendungen ist die Handlung komplett undurchsichtig und der weitere Verlauf absolut unvorhersehbar. An der Seite von sympathischen wie vielfältigen Charakteren durchlebt sich die Story mehr als rasant und der ebenso temporeiche, aber auch bildhafte Schreibstil runden dieses Highlight für mich. Falls ihr nochmal ganz ausführlich aufgezählt haben möchtet, was mir gefiel, werft gern einen Blick » hier « rein. Da gelangt ihr ohne Umschweige zur kompletten Rezension und allen Randinfos zum Buch.
2,5 Sterne Aaaach man... ich hatte mir echt mehr erwartet. Man wird am Anfang mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt und der Schreibstil ist hier leider nicht so meins gewesen. Das wirkte alles etwas gefühllos und abgehackt. Ich kann das echt schwer beschreiben. Ab der Mitte wurde es dann spannender und ich fand die Idee auch ziemlich interessant. Aber der Schreibstil hat es mir echt schwer gemacht einen Zugang zu den Charakteren zu finden und die sind ja nunmal das Wichtigste an der Geschichte. Man erfährt zwar nach und nach immer mehr über sie, aber gefühlsmäßig passierte da leider nichts bei mir. Ich wäre zwar schon neugierig, wie die Geschichte ausgeht, da es schon auch einige spannende Entwicklungen gab, aber ich weiß nicht, ob ich nochmal 17 Euro für ein Taschenbuch ausgebe, das mir letztendlich nur so mittelmäßig gefällt... 😕
Fünf Jugendliche mit besonderen Gaben sollen auf der anderen Seite eines mysteriösen Portals versuchen, die Menschheit vor dem Untergang zu retten. Obwohl manche auch hunderte oder tausende Jahre alt sind, sehen alle wie Teenager aus und eigentlich benehmen sie sich auch so.
Den tollpatschigen Malcom habe ich sofort ins Herz geschlossen, vielleicht auch nur, weil er auch der erste Erzähler aus dem Kreis der Jugendlichen ist, aber die anderen haben auch eigene Perspektiven. Amanda ist ziemlich arrogant und gibt gern den Ton an, aber sie ist oft zu ungeduldig, um gute Pläne zu schmieden. Damon ist da schon ein besserer Anführer, aber seine Persönlichkeit wird eher oberflächlich angekratzt. Auch Wilbur blieb eher blass, Jenny mit ihren Fragen über ihre Vergangenheit hingegen fand ich wieder sympathisch.
Das Abenteuer der Gruppe auf der anderen Seite des Portals hat mir gut gefallen, aber ich kann kaum etwas darüber verraten, ohne zu spoilern. Es sei mal so viel gesagt, dass jeder seine persönlichen Hindernisse überwinden muss und sie als Team zusammenarbeiten müssen. Ich habe schnell begriffen, worum es hier geht und konnte daher einiges erahnen, aber ich fand es trotzdem spannend. Ich mochte die Charaktere gerne - auch wenn Amanda schon eine Zicke ist - und ihre Gaben fand ich auch sehr interessant und würde gerne mehr davon sehen. Besonders Malcoms "Glück" fand ich immer sehr unterhaltsam, weil er eigentlich so harmlos und tollpatschig scheint, dann aber doch zufällig zum Helden wird. Ein bisschen weniger Liebesgeschichten hätte ich nicht schlecht gefunden, hier findet fast jeder einen Partner und es ist schon eine Menge Herzschmerz dabei, auch wenn das Abenteuer im Mittelpunkt steht.
Das Buch hat mich ziemlich stark an die Labyrinth-Reihe des Autors erinnert, die mir damals so gut gefallen hat, auch wenn ich vom Ende enttäuscht war. Hier ist schon vieles anders, auf eine gute, logische Art, auch wenn diese Logik meistens mit Magie begründet wird. Ich denke, Fans der Labyrinth-Reihe werden auch dieses Buch mögen, auch ich bin absolut zufrieden und freue mich auf die Fortsetzung!
Fazit Mir hat "Beastmode - Es beginnt" sehr gut gefallen, die Charaktere bilden ein interessantes Team und ihr magisches Abenteuer fand ich auch spannend. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!
Es begann gut. 5 total unterschiedliche Figuren sollen die Welt retten: 1. Amanda -Eine 5000 Jahre alte Nachfahrin eines ägyptischen Pharaos, die sich selbst als Göttin bezeichnet. Sie ist eine begnadete Kriegerin und kann mit ihrer Stimme Menschen beeinflussen. 2. Damon Grey - Ein Dämon, der kurz vor der französischen Revolution in diese Welt geholt worden war. 3. Wilbur - Ein Teenager, der am gesamten Körper mit seltsamen Runen tätowiert ist und die Zeit anhalten kann. 4. Jenny Doe - Halb-Mensch, Halb-Maschine mit abnormer Stärke. Hat sehr praktische Features installiert: Wärmebild und Nachtsicht. 5. Malcolm - Ein nerdiger Teenager, dessen unsichtbarer Bruder ihn ständig vor dem sicheren Tod bewahrt.
Eigentlich also eine brandheiße Kombination! Hat mich ein wenig an "6 of crows" erinnert und ich war sehr gespannt.
ACHTUNG, ab hier
Leider konnten mich die Figuren überhaupt nicht überzeugen. Sie sind alle irgendwie gleich. Die einzige, die hervor sticht, ist Amanda. Aber nur, weil sie ständig grantig ist. Wenn ich schon 5000 Jahre Lebenserfahrung habe, sollte ich vielleicht mal meine Teenager-Attitüde überdenken. Das ist schade. Die Figuren hätten soviel Potential, aber charakterlich unterscheiden sie sich kaum und das macht all ihre Erlebnisse und Liebeleien unglaubwürdig und unheimlich flach.
Dazu ist die Story noch sehr linear erzählt, was eigentlich nicht schlimm ist, aber dazu kommt extrem viel telling und wenig showing und das nervt.
Trotz all dem Gemecker habe ich die Story irgendwie genossen. Ich glaube ich bin einfach neugierig, wie alles zusammenhängt, weil die Thematik schon ein wenig an die Netflix-Serie DARK erinnert. Das Buch hätte länger sein können. Es hätte 1-2 Kapitel gebraucht, wirklich die Figuren kennen zu lernen, mit Dialogen, wo es um wahrhaftige Dinge geht, nicht nur die nächsten Schritte der Mission besprochen werden. Auch sind noch einige Fragen offen, vielleicht schaue ich also trotzdem in Band 2 hinein.["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>
„BEASTMODE – Es beginnt“ von Rainer Wekwerth feiert am 18.01.2020 Buch-Geburtstag und passend dazu gab es vorab schon eine Leserunde bei Lovelybooks an der ich teilnehmen durfte! Vielen Dank an dieser Stelle dafür, es hat richtig Spaß gemacht in die Geschichte einzutauchen und sich darüber austauschen zu können! Nun aber zum Buch, wir lernen hier fünf Helden kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Amanda, die fünftausend Jahre alte Göttin, Damon, ein Dämon der Extraklasse. Der tätowierte Junge Wilbur, der die Zeit anhalten kann. Jenny, ein ganz besonderes Mädchen, denn sie ist halb Mensch, halb Maschine und zu guter Letzt Malcom, der so viel mehr ist als nur ein Nerd... Gemeinsam sollen sie die Welt retten, doch bis dahin müssen sie erst einmal einige Aufgaben lösen und als Team zusammen rücken. Das ist alles andere als einfach und doch konnte ich als Leser hier so viel über unsere Helden erfahren, in ihre Vergangenheit eintauchen und sie auf ihrem ersten Teil der Reise begleiten. Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen, denn was sich hier erst einmal nach einer typischen Superheldengeschichte anhört entpuppt sich schnell als ziemlich besondere Geschichte mit viel Hintergrund und spannenden Schauplätzen, die ich so niemals vermutet hätte! Mehr möchte ich auch gar nicht verraten und kann dieses Buch absolut empfehlen! Wer also gern mit Superhelden auf die Reise geht, generell Geschichten mit und um Superhelden liest, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal näher ansehen ;-)
Eine sehr außergewöhnliche Gruppe stellen die fünf Jugendliche da, die dazu auserwählt wurden die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren.
So kommt es, dass Damon Grey, ein gut aussehender und charmanter Zweihundertjahre alter Damon, Das erinnerungslose Halbmensch & Halbmaschinenmädchen Jenny Doe, super Nerd Malcom Floyd, Göttin Amanda Nichols und Wilbur Night, der volltätowierte Waisenjunge mit dem Talent die Zeit zu beeinflussen, zueinanderfinden und ihre Mission mit unvorhersehbaren Ausgang anzutreten und die Welt zu retten.
Ihr Gegner - Ein mysteriöses Energiefeld im Pazifischen Ozean, dass in Verruf gekommen ist ein gigantisches Portal zu sein mit der Vorliebe seine Angreifer zu verschlingen und niemals wieder auszuspucken. Wird es den fünf unterschiedlichen Jugendlichen gelingen den Sprung in andere Dimensionen zu meistern und am Ende als Sieger aus der Mission herauszugehen? Was sie erwartet ist ungewiss, nur eins steht fest, denn um ihre Mission zu erfüllen müssen sie alle an einem Strang ziehen, doch das ist leichter gesagt als getan….
Meinung:
WOW! - Ich kann nicht anders als zu sagen :“Man was für ein geniales Buch!“ Immer noch sehr geflasht von dem Inhalt dieses Schmankerls brauchte ich erst einmal 1-2 Tage um das Gelesene zu verdauen und ohne jegliche Spoiler meine Rezension aufs Papier zu bringen. Wahrlich eine Herausforderung, denn es gibt so viel, was mich positiv gestimmt und auch manchmal in Schnappatmung verfallen lies, dennoch finde ich, dass man sich selbst ein Eindruck von der Geschichte und den wahrlich umwerfend sympathischen, sehr chaotischen und besonderen Protagonisten machen sollte.
Spannungsgeladen, mit Humor gespickt, super lebendig und eindrucksvoll gestaltet Autor Rainer Wekwerth ein Gerüst um seine Idee und formte sie zu einem phänomenalen Erlebnis.
„Die Settings“ einfach sehr authentisch und malerisch beschrieben, so dass es nur wenig eigene Fantasie benötigte um dem Ganzen Leben einzuhauchen.
Die Protagonisten können unterschiedlicher wirklich nicht sein und ich kann auch nur schwer sagen, wer mir jetzt am sympathischsten war. Dennoch muss ich gestehen, dass mir Malcom sehr aus dem Herzen sprach, da dieser tollpatschige Vollnerd mir und meiner Person sehr sehr ähnlich ist. Aber es ist egal wen man von den Fünf hernimmt, sie haben alle Charaktereigenschaften, die sie sympathisch machen oder auch mal für Missverständnisse untereinander sorgen können.
Die Handlung ist spannungsgeladen und sehr detailliert gestaltet. Sie fährt mit einigen Wendungen auf und spielt gerne mal mit dem Nervenkostüm der Protagonisten, aber vor allem seiner Leser.
Rainer Wekwerth hat einen unglaublich lebendigen Schreibstil, der dank der Liebe zum Detail und vielen verwirrenden Anekdoten, ein hohes Maß an Spannung aufkommen lassen und so den Ausgang der Mission ungewiss gestalten.
Auch das Ende lies mich wahrhaftig grau werden, denn sie endet in einen sehr gemein platzierten Cliffhanger, der die Neugier und die Sehnsucht nach MEHR enorm anfeuert!
Das Cover ein absoluter Augenschmaus! Mit seinem geheimnisvollen und sehr ausdrucksstarken Auftritt verrät es nicht sehr viel vom Inhalt und lässt der Fantasie zu beginn freien Lauf.
Fazit:
Was für ein Auftakt! Ich kann nicht anders als zu sagen :“Man was für ein geniales Buch!- WOW!!!“ Detailliert, vielschichtig, abwechslungsreich, mit Humor und leichten Verwirrungsspielchen entführt Autor Rainer Wekwerth seine Leser/innen auf eine spannenden, fantasiereiche und lebendige Mission gemeinsam mit den fünf Protagonisten die Welt zu retten.
Die Idee war so viel versprechend und genial, aber es konnte mich trotzdem nicht richtig überzeugen. Die Charaktere waren irgendwie alle nervig und eher blass. Ich hatte einfach mehr erwartet weil es so episch klang... Schade...
Ein sehr besonderes Buch mit interessanten Charakteren. Die Geschichte nimmt zwar einen anderen Verlauf, als ich anfangs angenommen habe, aber hat mir doch sehr gut gefallen.
Fünf Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten, dazu bestimmt das Überleben der Menschheit zu sichern. Na da trifft es sich doch gut, dass es bei Wilbur, Amanda, Jenny, Damon und Malcolm nur bedingt um „normale Jugendliche“ handelt, oder?
Viele von euch Wissen, dass ich bei übernatürlichen Dingen, Fiction und besonderen Fähigkeiten nur schwer „nein“ sagen kann. Vor allem dann nicht, wenn die menschliche Rasse bedroht ist ;) Und was Rainer Wekwerth mit Beastmode wieder gezaubert hat, hat mich ein weiteres Mal echt umgehauen.
Die Ideen, mit denen die Fünf zum Leben erweckt wurden, der Einfallsreichtum mit dem sie und ihre Fähigkeiten gestaltet und dem Leser präsentiert wurden, ist einfach nur Hammer - und werden für mein Empfinden eigentlich nur davon getoppt, wie sich die Geschichte am Ende entwickelt. Aber überzeugt euch selbst!
Erzählt wird im Wechsel aus Sicht der einzelnen Protas, die sich so auch für den Leser mehr oder minder, je nach Person, mehr oder minder sympathisch gestalten und von dort aus noch extrem entwickeln. Diese Wechsel erzeugen nicht nur Nähe sondern auch Spannung. Denn gerade die Beweggründe und Gedanken intensivieren den Reiz am Ganzen noch zusätzlich.
Es gibt jedoch auch 2-3 Kleinigkeiten, die ich nicht so toll fand. Zum einen gefällt mir zwar die Teambildung im Handlungsverlauf, jedoch hätte es für mich etwas weniger "Liebelei" sein dürfen. Leider kann ich diesen Punkt nicht weiter ausführen, ohne zu spoilern... Zum anderen strotzt die Geschichte von phänomenalen Einfällen, Wendungen und Spannungsspitzen - jedoch gibt es für mich andererseits einfach ein paar Szenen, die mir zu glatt liefen. Eine andere Sprache wird benötigt? Kein Problem, et voilà. Man hat ein Problem, das schwer zu lösen ist? Kein Problem, ich kenne da zufällig jemanden... An sich nicht weiter schlimm, aber so wirkten manchen Szenen etwas hoppladihopp auf mich, ihr versteht? Ich denke, da wäre noch Platz für zusätzliche Handlung gewesen. Und obwohl ich Rainers Stil wirklich liebe, hat mich eine Sache wirklich ein kleines bisschen genervt. Warum muss denn nur immer alles „brüllen“? Aufbrüllende Maschinen, Menschen und Emotionen - und mir begegnet dieses Wort mittlerweile bei mehreren Autoren regelmäßig. Ok, das mag vielleicht ein subjektives Empfinden und Jammern auf hohem Niveau sein, aber mich stört es mittlerweile einfach, tut mir leid. Kennt ihr sowas auch?
Alles in allem klang das jetzt vielleicht nach viel Gemotze, ist aber auf Grund des Gesamteindrucks definitiv zu vernachlässigen! Ich für meinen Teil hatte viel Spaß bei diesem Dilogieeinstieg, bin absolut begeistert von Kreativität, Stil und Einfallsreichtum und wie immer überrascht, wie schnell dieses Schätzen inhaliert war. Aber vor allem bin ich wahnsinnig neugierig, wie es weitergeht, denn das Ende hat es in sich! Zum Glück muss ich mich ja nur bis August gedulden ;)
Wie könnte man bei diesem Cover nein sagen? Es sieht so hammermäßig genial aus und macht absolut neugierig auf die Story. Es glänzt, es spricht an und schrie nach mir.
Beastmode ist das erste Buch des Autors für mich und er konnte mich wirklich mit seinem flüssigen Schreibstil begeistern. Aus den Perspektiven der 5 Jugendlichen bringt er diese wirklich gute Story rüber, die ich so noch nicht gelesen habe. Positiv an den wechselnden Perspektiven ist absolut, dass man als Leser somit immer mittendrin statt nur dabei ist. Ich steh drauf und fand das auch hier wieder gut gemacht, um die Situationen aus anderen Blickwinkeln zu sehen.
Zur Geschichte lässt sich sagen, dass hier 5 ziemlich unterschiedliche Jugendliche zusammengewürfelt wurden. Alle habe mehr oder minder starke Fähigkeiten und man könnte sie somit fast als eine Art Superhelden bezeichnen. Genau dafür werden sie auch eingesetzt. Sie sollen ein Energiefeld betreten, in dem Alles verschwindet, und es zerstören. Klingt gar nicht soooo kompliziert, nur weiß keiner, wo einen dieses Energiefeld hin katapultiert und was einen dort erwartet. Bisher ist nämlich noch niemand zurück gekehrt. Die letzte Option sind jetzt die Jugendlichen. Wenn sie ebenfalls scheitern, soll es eine Atombombe richten. Dieses Szenario möchte allerdings keiner erleben.
Zu den Charakteren lässt sich sagen, dass sie absolut besonders sind. Wir haben es mit einer fünftausend Jahre alten Göttin, einem zweihundert Jahre alten Dämon, einem tätowierten Jungen der die Zeit anhalten kann, einem Mädchen, halb Mensch, halb Maschine und einem praktisch unsterblichen Nerd zu tun. Oder auch, mit Amanda, Damon, Wilbur, Jenny und Malcom.
Ich fand die Charaktere toll gezeichnet, wenn auch etwas blass. Ich konnte mich nicht so recht in sie hineinversetzen und das trotz persönlicher Erzählperspektiven. Da hat mir irgendwie etwas mehr Tiefe gefehlt. An sich sind die unterschiedlichen Charaktere aber recht interessant und auch sympathisch. Außer Amanda. Die fand ich stellenweise einfach nur anstrengend mit ihrer ürbellaunigen und rechthaberischen Art. Es legte sich gegen Ende etwas, aber überwiegend war sie einfach nur nervig. Bei den anderen war das zim Glück nicht so und ich hab mich gefreut, dass sich der nerdige Malcom während der Story auch gemausert hat.
Fazit
Der Autor hat hier ein für mich besonderes Buch geschaffen, das im Großen und Ganzen super geworden ist. Die besonderen Fähigkeiten der doch eher außergewöhnlichen Charaktere, die auf Weltrettung machen, war ein spannendes Leseerlebnis. Es vielseitig und hatte die ein oder andere Überraschung parat. Dazu kommt eine wirklich tolle Story, deren etwas blasse Charaktere als Einziges nicht so ganz punkten können. Daher 4 Sterne und viel innere Spannung auf die Fortsetzung.
POTENZIAL FÜR MEHR. Ich glaube wie so viele habe ich mich zuerst in dieses abnormal tolle Cover verliebt. Es ist so unglaublich ansprechend gestaltet, dass man gar nicht anders kann, als dieses Buch in die Hand zu nehmen. Der Klappentext ist zwar kurz, aber dennoch wahnsinnig vielsprechend.
Worum geht es? In „Beastmode“ geht es um fünf Jugendliche, die alle außerhalb der Norm aufwachsen und sich bis Tag X nicht gekannt haben. Sie sind anders als die Gesellschaft, denn sie besitzen Fähigkeiten, von denen sie niemanden erzählen können und dadurch sind sie ungewollt die letzte Hoffnung der Menschheit. Damon – ein 200 Jahre alter Dämon, Amanda – eine uralte Göttin, Wilbur – der die Zeit für fünf Sekunden anhalten kann, Malcom – von Beruf Vollnerd und unverwundbar und Jenny – halb Mensch, halb Maschine.
Meine Meinung Ich muss sagen, ich bin etwas zwiegespalten, nachdem ich das Buch beendet habe und ich habe nun ein paar Tage gebraucht, um diese Rezension zu schreiben. Der Anfang des Buches war richtig spannend und als Leser wurde man direkt ins Geschehen geworfen, wovon ich persönlich ein großer Fan bin. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den Jugendlichen auf sich hat und woher ihre Kräfte kommen. Jedoch muss ich sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass der ganze Handlungsablauf unglaublich gehetzt wirkt und mir etwas fehlt, um mich in die unterschiedlichen Charakter hineinversetzen zu können. Die Ausarbeitung der Fähigkeiten verdient meiner Meinung nach ein riesen großes Lob, denn die Protagonisten an sich sind wirklich sehr gut durchdacht – mir hat nur die emotionale Schiene etwas gefehlt.
Zur Handlung möchte ich aufgrund von Spoilern, wie oben schon gesagt, nicht viel sagen, aber vielleicht etwas dazu, wie ich es empfunden habe. Ich war unfassbar auf die Auflösung des mysteriösen Portals gespannt und konnte mir so gar keinen Reim darauf bilden. Als dann die Lösung kam war ich hin- und hergerissen zwischen „wow wie genial“ und „bitte was?“ Mit fortschreitender Story versteht man als Leser zwar immer mehr, worauf der Autor hinausmöchte, aber es bleibt stellenweise sehr verwirrend. Ab und an hat es für mich den roten Faden und den Blick auf das eigentliche Problem verloren. Meiner Meinung nach habe ich auch den einen oder anderen Logikfehler entdeckt.
Allgemein passiert in diesem Buch unglaublich viel und aufgrund der fünf unterschiedlichen Perspektiven der Jugendlichen muss man wirklich sehr genau lesen, um alles zu verstehen. Auch fand ich einige Handlungsstränge fast unnötig und gefühllos. Einen großen Pluspunkt gibt es aber definitiv für die Darstellung der einzelnen Orte innerhalb des Portals. Hier hat der Autor mich wirklich überzeugt.
Tja und dann war das Buch auf einmal zu Ende. Bitte nicht falsch verstehen, ich empfinde – wie wahrscheinlich jeder Buchliebhaber – eine Hassliebe zu Cliffhangern. Aber irgendwie war das kein Cliffhanger für mich. Ich habe mich gefühlt, als wäre das Buch mitten im Absatz zu Ende, ohne dass er vervollständigt wurde.
FAZIT. Ein Buch mit unglaublich viel Potenzial! Die Idee hinter der Geschichte finde ich richtig grandios und ich hätte mir mehr Tiefe der Charaktere und Hintergrundwissen gewünscht. Daher bin ich gespannt, wie es in Band 2 weitergeht. Ich wusste wirklich lange nicht, wie ich das Buch bewerten soll – einfach weil ich noch nicht herausgefunden habe, in welche Richtung dieses Buch abzielt.
Je weniger man im Vorfeld über das Buch weiß, umso mehr Spass macht das Lesen dieser Story. Ich bin so froh, dass ich es bewusst vermieden habe, Rezensionen zu lesen oder auch mehr als nur den spärlichen Klappentext. So konnte ich ganz unvoreingenommen auf Entdeckungsreise gehen. Wekwerths Schreibstil hat mich wieder gut eingefangen und mich in diese Welt mitgenommen. Mir gefallen die ungewöhnlichen Charaktere. Dass man lange Zeit einfach gar nicht weiss, wieso und warum und wozu alles passiert, und auch zum Ende immer noch nicht aufgeklärt wurde, macht das Buch für mich besonders gelungen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Als ich begann, dieses Buch zu lesen hatte ich nicht erwartet, wohin sich diese Geschichte entwickelt. Ich habe mit etwas völlig anderem gerechnet, doch genau das hat mir Spaß gemacht. Immer wieder wurde ich von der Geschichte überrascht und auch der Schreibstil liegt mir hier mehr als bei früheren Büchern von Rainer Wekwerth. Er hat sehr interessante, teils skurrile, Charaktere erschaffen welchen man gerne folgt. Auch Action kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Es hat einfach Spaß gemacht beim Lesen, quasi Popkornkino in Buchformat. Mehr will ich zu diesem Buch auch gar nicht sagen. Lasst euch am besten einfach mit so wenig wissen wie möglich in diese Welt fallen.
Das beeindruckende Cover hat mich schon eine ganze Weile neugierig auf das Buch gemacht, aber ich war ein wenig skeptisch, ob es wirklich mein Genre ist, aber dann habe ich mich sponan in die Geschichte geworfen und es definitiv nicht bereut.
Der Einstieg in das Buch ist direkt spannend, interessant und actionreich. Ich fand es super interessant die verschiedenen Jugendlichen und Fähigkeiten kennenzulernen. Die Charaktere sind eine spannende Mischung aus alten Wesen und modernen Maschinen und ich war sehr neugierig auf das Zusammenspiel der Charaktere und wie sie sich verstehen werden.
Mir hat gut gefallen, dass die Vorstellung und die Vorbereitung auf die Mission das Energiefeld im Pazifik zu erkunden, nicht zu viel Raum einnimmt und die Mission sehr schnell startet. Ab hier kann man nicht mehr zu viel erzählen, um nicht zu spoilern, aber ich wurde wirklich gut unterhalten und die Geschichte war spannend und interessant.
Manchmal war mir einiges ein wenig zu sprunghaft und lückenhaft erzählt, so dass nicht immer alles logisch wirkte, aber vielleicht klärt sich einiges auch im nächsten Teil auf, auf den ich sehr gespannt bin.
Eine fünftausend Jahre alte Göttin. Ein zweihundert Jahre alter Dämon. Der tätowierte Junge, der die Zeit anhalten kann. Ein Mädchen, halb Mensch, halb Kampfmaschine. Der ultimative Nerd, aber praktisch unverwundbar. Fünf Jugendliche mit übernatürlichen Kräften. Eine unmögliche Aufgabe: Die Welt retten!
Anfangs lernte man die verschiedenen Charaktere mit ihren Fähigkeiten kennen, aber ich wurde mit keinem so wirklich warm. Mir waren die Charaktere zu flach und auch die Story fand ich nicht sonderlich spektakulär ausgearbeitet. Dadurch verging mir vor ein paar Wochen die Lust auf das Buch. Ich nahm es dann trotzdem wieder zur Hand, weil - zugegebenermaßen - das Cover zieht einen schon in seinen Bann. Als ich dann weiterlas gab es eine Wendung, die ich wirklich genial fand, aber leider plätscherte die Geschichte dennoch vor sich hin und die Längen hatten es in sich. Die Idee dahinter hat mir gefallen, ich mochte auch den Schreibstil sehr, aber zu mehr hat es leider nicht gereicht.
Anders als erwartet. Ich hätte mir einiges anders gewünscht. Hoffentlich haut die Fortsetzung eine Schippe mehr drauf. Für jüngere Leser bestimmt mehr geeignet wie für ältere.
Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und für fünf Sekunden die Zeit anhalten kann. Malcom Floyd, ein nicht klein zu kriegender Vollnerd, der unverwundbar ist. Und Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine, die keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Sie müssen herausfinden, was es mit dem mysteriösen Energiefeld auf sich hat, das im Pazifischen Ozean entdeckt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es ein gigantisches Portal ist, das in eine andere Dimension führt. Doch bislang ist keiner je zurückgekehrt...
Meinung
Malcom Floyd ist ein überdurchschnittlich intelligenter Jugendlicher. Vom Pech verfolgt, hat er doch das Glück gepachtet - als würde jemand über ihn wachen.
"Beastmode - Es beginnt" ist der erste Band einer Dilogie von Rainer Wekwerth. Das Buch ist am 18. Jänner 2020 bei Planet!, einem zielgruppen und trendorientierten Imprit für Kinder und Jugendliche des Thienemann - Esslinger Verlags, erschienen, umfasst 320 Seiten und ist als Broschur, ebook oder als Hörbuch erhältlich. Empfohlen ist es ab einem Alter von 14 Jahren. Die Kurzbeschreibung samt dem Slogan "Fünf außergewöhnliche Jugendliche auf einer besonderen Mission: der Rettung der Welt! Ein neuer Geniestreich von Spiegel - Bestsellerautor Rainer Wekwerth" haben mich neugierig gemacht. Rainer Wekwerth hat bereits zahlreiche Bücher (teilweise unter Pseudonym) veröffentlicht und dafür einige Preise gewonnen. Ich selbst habe erst ein Buch von ihm gelesen, doch als ich die Inhaltsangabe zu "Beastmode" las war klar, dass dies das zweite Buch von ihm auf meiner Leseliste werden würde. Wahrlich gespannt schlug ich es auf.
Damon Grey ist ein Dämon, der zur Zeit der französischen Revolution in unsere Welt kam und seitdem, unter Nutzung seiner unmenschlichen Fähigkeiten, sein Unwesen treibt.
Das Buch startet mit einem Prolog in welchem der Leser einen ersten Eindruck von den Hauptprotagonisten erhält. Danach gilt es für fünf vollkommen verschiedene Charaktere mit unterschiedlichem Lebenswandel und andersartigen Fähigkeiten ein Team zu bilden auf dessen Schultern die Rettung der Menschheit liegt. Die Mission stellt den Verstand und die Vorstellungskraft der Fünf auf eine harte Probe, denn niemand wusste was sie nach dem Durchschreiten des Portales erwartet, doch unerwarteter hätte es nicht kommen können. Es ist unmöglich mehr vom Inhalt zu verraten ohne zu spoilern und so belasse ich es bei diesen wenige Ausführungen. Der Einstieg in die Erzählung fiel mir leicht und hat mir gut gefallen. Auch wenn ein rasanteres Tempo meiner Meinung nach passend gewesen wäre, kam ich mit dem gemächlicheren Hergang gut zurecht. So bleibt dem Bücherliebhaber Zeit sich an jeden einzelnen Charakter heranzutasten.
Amanda Nichols ist die zirka fünftausend Jahre alte Enkeltochter des legendären Pharao Djoser. Sie weiß sich körperlich zu wehren und nutzt dazu auch eine andere Gabe.
Ein Lob für dem Klappentext. Dieser hat mich sofort für sich eingenommen. Und auch die Grundidee ist ganz nach meinem Geschmack. Insgesamt liegt dem Ganzen eine komplexe und paradoxe Thematik zugrunde. Ob sich das Ganze rund, plausibel und schlüssig anfühlt, kann man wohl erst nach dem zweiten Band beurteilen. Im ersten Band stellte sich bei mir doch ganz leicht das Gefühl von Logiklücken oder Ausführungswiderspruch ein. Möglicherweise handelt es sich aber auch um Denkfehler meinerseits. So warte ich gespannt auf Band 2 und tüftle dort weiter. Sobald der Autor die Katze aus dem Sack lässt und klar wird in welche Richtung es geht, kann der Leser auch beginnen Theorien aufzustellen. So gab es für mich Situationen die ich vorausgesehen habe, ebenso welche die mich überraschend trafen. Das Ende finde ich gut gewählt. Der Bücherliebhaber kann seine Gedanken schweifen lassen und nach dem nächsten Plottwist forschen.
Wilbur Night fällt auf wie ein bunter Hund, doch seine wahre Besonderheit kann man ihm nicht ansehen - für einen Zeitraum von 5 Sekunden kann er die Zeit anhalten.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der fünf Hauptprotagonisten. Mit dem Schreibstil von Herrn Wekwerth kam ich gut zurecht. Klar, leicht, deutlich und flüssig führt er durch die Zeilen. Dabei wird es weniger emotional oder farbig. Es bleibt eher nüchtern und anschaulich. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm.
Jenny Doe ist zur Hälfte ein normales Mädchen. Die andere Hälfte ist hochtechnisiert. Irgendjemand hat aus der Jugendlichen eine Kampfmaschine gemacht.
Fazit: "Beastmode - Es beginnt" ist der erste Band einer fantastischen Dilogie von Rainer Wekwerth. Fünf vollkommen verschiedene Charaktere mit unterschiedlichem Lebenswandel und andersartigen Fähigkeiten sind die letzte Hoffnung der Menschheit. Eine unterhaltsame Geschichte mit ansprechenden Protagonisten hinter kreativen Ansätzen. Ich hatte ausfüllende Lesestunden und zerstreuende Unterhaltung. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Sir, diese fünf jungen Menschen sind die Guten! Es gibt eine Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes, aber damit haben sie nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, diese fünf sollen uns helfen, Amerika zu retten."
Reihe
Band 1: Beastmode - Es beginnt Band 2: Beastmode - Gegen die Zeit (13.08.2020)
Malcolm, Amanda, Damon, Jenny und Wilbur haben besondere Fähigkeiten. Gemeinsam sind sie genau das, was die Welt zu ihrer Rettung braucht. Sie werden zusammengetrommelt, ausgebildet und losgeschickt. Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit. Doch die Gefahren sind eine große Unbekannte und sie wissen nicht genau, worauf sie sich da einlassen...
Die Gestaltung des Covers und der einzelnen Kapitel will ich an dieser Stelle erstmal positiv hervorheben. Es ist optisch wirklich schön gestaltet und das stärkt immer noch das Lesevergnügen bei mir :)
Den Einstieg fand ich sehr gelungen. Man wird direkt in die Geschichte eingeführt und weiß gleich woran man ist. Man lernt grob die relevanten Personen kennen und den Aufhänger der Geschichte. Es wird aber auch nicht alles aufgedeckt, sodass schon auch noch Fragen offen bleiben.
Die Handlung und die Sprache würde ich als einfach beschreiben. Das Buch lebt von den vielen Dialogen. Das machte die Geschichte sehr lebendig.
Die Geschichten der einzelnen Figuren waren interessant und gut durchdacht. Vor allem Jennys Geschichte fand ich kreativ und spannend. Sie besteht zu großen Teilen aus Maschinenteilen und hat aber keine Erinnerung mehr daran, wie es dazu kam und wer sie überhaupt ist. Ihre Vergangenheit zu erfahren fand ich richtig spannend. Aber auch die anderen Figuren hatten viel zu erzählen.
Die Art und Weise, wie die begabten Hauptfiguren überzeugt wurden, sich an der Mission zu beteiligen, fand ich sehr weit hergeholt und wenig glaubwürdig. Das war viel zu einfach und passte nicht zu den Charaktereigenschaften der meisten Figuren. Sie akzeptieren ihr Schicksal einfach zu schnell und hinterfragten sehr wenig. Das "wie" war für mich dementsprechend nicht stimmig, aber das "was", also das, was daraus resultierte hat mir gut gefallen.
Zunächst fand ich einige Figuren in ihren Handlungen nicht 100% konsistent. Sie wurden insgesamt auch nur grob gezeichnet. Aus jeder Perspektive wurde mal erzählt, sodass man von allen relevanten Charakteren einen groben Eindruck bekommt.
Es entwickeln sich interessante Dynamiken in der Gruppe, aber die Beziehungen entwickeln sich für meinen Geschmack zu schnell. Alles in der Geschichte wird ein wenig schnell abgewickelt und es gibt einige Zeitsprünge. Dafür ist das Buch eben auch immer auf den Punkt und hat keine Längen. Hat alles seine Vor- und Nachteile 🤷🏽♀️
Das Geheimnis um das Energiefeld fand ich spannend. Es gab viel mitzurätseln und hatte auch die eine oder andere Überraschung parat. Dieser Aspekt der Geschichte hat mir am besten gefallen. Aber da war dann doch ein schlimmer Logikfehler. Ein grober Schnitzer. Ich würde den hier jetzt gerne diskutieren, aber das wär schon ein schlimmer Spoiler :D Ja... also das hat mich brutal gestört. Wenn man schon seine eigenen Regeln aufstellt, muss man sich auch dran halten. So eine Inkonsistenz kann ich nicht leiden.
Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Wer auf komplexe Handlungsstränge und detailreiche Charaktergestaltung nicht verzichten will, sollte von dem Buch die Finger lassen. Die Ideen und die Geschichte an sich machen das größtenteils wieder wett. Ich kann mir aber vorstellen, dass das nicht für alle ein ausreichender Ausgleich ist. Außerdem hab ich noch auf diesem Logikfehler rumzukauen... Vielleicht habe ich ja was missverstanden... Ich bin jetzt erstmal gespannt auf die Fortsetzung, die soll ja noch einiges aufklären.
Als im Pazifischen Ozean ein Energiefeld auftaucht, aus dem niemand je, zurückkehrt der, es durchschreitet, werden fünf außergewöhnliche Jugendliche rekrutiert, die dem Mysterium auf den Grund gehen sollen. Die Mission scheint simpel: Herausfinden was es mit dem Portal auf sich hat und wo es hinführt und dabei die Welt retten. Eine 500 Jahre alte Göttin, ein 200 Jahre alter Dämon, ein Cyborg, ein Nerd der unverwundbar ist und ein Junge der die Zeit anhalten kann nehmen sich der Aufgabe an. Was kann bei diesem Team schon schiefgehen?
Für mich war es das erste Buch von Rainer Wekwerth. Ich hatte schon viel Gutes von seiner Labyrinth-Reihe oder Pheromon gehört und war deshalb sehr gespannt was mich bei Beastmode erwartet.
Die Idee um Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten, die die Welt retten müssen ist nicht neu. Ein wenig wurde ich an die Seven Wonders Reihe von Peter Lerangis erinnert. Das ist aber auch nicht schlimm den der Autor hat dem Thema seinen eigenen Stempel aufgedrückt und eine Geschichte erschaffen, die mich total begeistern konnte.
Man wird von der ersten Seite an in die Geschichte katapultiert, hierbei gelingt es dem Autor sehr gut den Balanceakt Worldbuilding und die Einführung der 5 Protagonisten zu handhaben. Jeder der Protagonisten hat eine eigene Geschichte durch die dem Leser die Charaktere näher gebracht werden. Ich könnte auch gar nicht sagen, welcher der fünf mein Lieblingscharakter ist denn ich find sie alle sehr detailreich mit tiefe und Sympathie gezeichnet. Mehr möchte ich an dieser Stelle zu den Charakteren gar nicht sagen da ihre unterschiedlichen Charaktere und Eigenschaften während des Lesens erleben sollte und ich nicht Spoilern möchte. Eins kann ich sagen diese Protagonisten zeigen das Herr Wekwerth sehr viel Arbeit und Kreativität in sie investiert hat um ihnen Tiefe und jeweils eine eigene Stimme zu verleihen.
Durch die verschiedenen Handlungsorte wie das alte Ägypten oder Frankreich zu Zeiten der Revolution bekommt die Geschichte nochmal einen extra Kick und man ist ganz gespannt was einen in der jeweiligen Zeit erwartet und welche Rolle das Ganze in der Geschichte spielt.
Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft und packend so das sich das Buch mit jeder neuen Seite zu einem Page Turner entwickelt. Hier ist der Mix aus Spannung, Action und Charakterentwicklung entscheidend. Rainer Weckwert schafft es die verschiedenen Elemente so zu verweben das ein guter Lesefluss entsteht und man einfach nicht aufhören kann zu lesen.
Insgesamt ist Beastmode: Es beginnt ein sehr guter Auftakt zur Dilogie der mit Spannung Action Abenteuer das bietet was man von diesem Buch erwartet. Das einzige, was mich stört ist das ich jetzt bis zum 13. August 2020 warten muss bis ich endlich erfahre wie die Geschichte zu Ende geht. Der Autor hat mich mit seiner Art Geschichten zu erzählen überzeugt und es wird definitiv nicht das letzte Buch von ihm sein, das ich lesen werde. Ich krame dann mal Pheromon aus dem Bücherregal.
Hallo ihr lieben #bookies ❤ . Buch: Beastmode 1 : Es beginnt Autor/in: @rainerwekwerth Seiten: 320 Herausgeber: Planet! Erscheinungsdatum: 18.01.2020 . ⏳ . Beschreibung: Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und für fünf Sekunden die Zeit anhalten kann. Malcom Floyd, ein nicht klein zu kriegender Vollnerd, der unverwundbar ist. Und Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine, die keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Sie müssen herausfinden, was es mit dem mysteriösen Energiefeld auf sich hat, das im Pazifischen Ozean entdeckt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es ein gigantisches Portal ist, das in eine andere Dimension führt. Doch bislang ist keiner je zurückgekehrt. . ⏳ . Meinung: Den Schreibstil fand ich gut ,man konnte die Geschichte an sich sehr gut verstehen und lesen. Die Umsetzung der Story fand ich gut genau wie jeder der einzelnen Protagonisten. Die Protagonisten hatten alle unterschiedliche Charaktere so das es wirklich interessant war. Was ich negativ fand war, dass die Story sich so extrem in die Länge gezogen hat so das ich ab und zu dachte oh wird es mal etwas spannender. Ja auch die Spannung war eher weniger vorhanden bzw am Anfang so garnicht. Gegen Ende des Buches kam doch Spannung rein und ich konnte es flüssig beenden. Allerdings endet das Buch mitten in der Geschichte, so das man quasi dem zweiten Band eine Chance geben muss um zu wissen wie es endet/weitergeht. Ich werde definitiv Teil 2 lesen weil ich doch schon wissen muss wie es weiter geht 😁☺️ Band 1 bekommt: Leider gibt es von mir nur 3/5 ⭐ . ⏳ .
4.5 die Aufrundung auf die 5 Sterne hat das Buch aber verdient.
Ich hab die ersten paar Kapitel in der Mittagspause gelesen und den Rest auf einmal.
5 Jugendliche werden vom US-Militär engagiert, da auf ihnen die vorletzte Hoffnung (vor einer Atombombe) für die Welt liegt. Ein Energiefeld zieht alle Tiere an, wird größer und würde den Untergang der gesamten Menschheit bedeuten. Die fünf sollen also in das Energiefeld gehen und den Art "Ausschaltknopf" finden, dieses also zerstören. Die fünf setzen sich zusammen aus einem Dämon (ja, er ist ein richtiger Dämon), einer Göttin (Tochter einer Pharaonin, 5000 Jahre alt, Kämpferin), einer Cyborg (mit Amnesie und diversen Cyborg-Fähigkeiten), einem menschlichen Jungen, der die Zeit für 5 Sekunden anhalten kann und meinem Favoriten: Malcom, ein normaler, extrem tollpatschiger Junge, der aber nicht umzubringen ist und der anscheinend das Glück gepachtet hat.
Der Plot klang gut, das Cover hat was. Und dann war ich überrascht, was alles passiert. Da man bei diesem Buch zu leicht spoilert, sag ich nichts dazu, außer, dass die fünf ihre Aufgabe annehmen.
Auf jeden Fall war ich mehrmals überrascht. Die Geschichte nahm eine Richtung ein, die ich nicht erwartet hätte. Auch entwickeln sich die Figuren auf eine Art und Weise, die ich nachvollziehbar fand. Als Leser*in lernt man sie und ihre Innenwelt auch zunehmend besser kennen und verstehen, wodurch man auch für alle Sympathie hegen beginnt.
Es gibt einen zweiten und letzten Teil, den ich morgen bekomme und wahrscheinlich auch gleich morgen zu lesen beginne.
5 Jugendliche die sich auf den Weg machen die Menschheit zu retten. Doch alle haben spezielle Fähigkeiten.. Sie machen sich auf eine Reise in die Vergangenheit.
Das Buch ist ein typisches Jugendbuch was man sowohl am Schreibstil als auch an den Liebesgeschichten merkt. etwas verwirrend waren die Liebesgeschichten auch konnte sich meine Tochter beim Lesen nicht mit allen Charakteren anfreunden. Am Anfang war es etwas langatmig aber dann konnte sie es nicht mehr weglegen und vorallem Willbur hat es ihr angetan.
Mir fehlt ganz viel im Zwischenmenschlichen. Z. B. Das Team trainiert 2 Monate und wächst zusammen, dazu gibt es einen Halbsatz. Es entwickeln sich Beziehungen, was man nicht mitbekommt, sondern bekommt es einfach gesagt. Show don't tell hat Mir meine Lektorin gepredigt, hier wurde das wohl nicht angemerkt. Die Story an sich find ich gut, nur leider fehlt hier so viel dazwischen.
Gutes Buch. Hat sich schnell lesen lassen. Leider lief in dem Buch alles ein wenig zu glatt. Wenn ihr versteht was ich meine. Aber ich mag die Charaktere auch wenn sie für mich noch nicht so authentisch sind. Die Idee zur Geschichte gefällt mir mega gut und ich bin gespannt wie es nach dem cliffhanger weitergeht.
Titel: Beastmode - Es beginnt Reihe: Beastmode; Band 1 1 Es beginnt | 2 Gegen die Zeit Autor: Rainer Wekwerth Verlag: Planet! Preis: 12,99 € EBook; 17,- € Paperback Erscheinungsdatum: 18.01.2019 Seitenzahl: 320
Der Inhalt Fünf außergewöhnliche Jugendliche auf einer besonderen Mission: der Rettung der Welt! Ein neuer Geniestreich von Spiegel-Bestsellerautor Rainer Wekwerth Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und für fünf Sekunden die Zeit anhalten kann. Malcom Floyd, ein nicht klein zu kriegender Vollnerd, der unverwundbar ist. Und Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine, die keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Sie müssen herausfinden, was es mit dem mysteriösen Energiefeld auf sich hat, das im Pazifischen Ozean entdeckt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es ein gigantisches Portal ist, das in eine andere Dimension führt. Doch bislang ist keiner je zurückgekehrt …[Quelle: Planet! Verlag]
Der Autor Rainer Wekwerth hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und dafür Preise gewonnen. Zuletzt die Jugendbuchpreise Segeberger Feder, Goldene Leslie und Ulmer Unke. Mit seiner "Labyrinth"-Trilogie landete er zudem auf der Spiegelbestsellerliste. Die Kinoverfilmung ist in Vorbereitung. Seine "Pheromon"-Buchreihe, erschienen bei Planet!, wurde für vier weitere Buchpreise nominiert, darunter für den renommierten Buxtehuder Bullen und den Deutschen Phantastik Preis. [Quelle: Planet! Verlag]
Der erste Satz Der Raum war karg eingerichtet, zweckmäßig, so wie man das von einer Militäreinrichtung erwarten konnte.
Meine Meinung
Cover Das Cover finde ich absolut genial. Ich mag die komplette Gestaltung unheimlich gerne. Es ist super geheimnisvoll und ein absoluter Eyecatcher.
Schreibstil Die Geschichte ist in einem schön flüssigen Schreibstil aus der Erzählerperspektive geschrieben. Die Perspektive passt, meiner Meinung nach, für diese Geschichte sehr gut, da ich so sofort einen Einblick in sämtliche Gefühlswelten und Gedanken hatte.
Charaktere Die Charaktere sind alle unglaublich interessant und haben alle ihre Ecken und Kanten. Amanda, eine fünftausend Jahre alte Göttin, ist sehr temparamentvoll und auch sehr zickig. Dämon Grey, ein zweihundert Jahre alter Dämon, ist unheimlich attraktiv, wirkt manchmal arrogant, ist aber eigentlich sehr nett. Wilbur, ein tätowierter Junge, kann die Zeit anhalten. Er hat keine schöne Vergangenheit hinter sich und ist daher eher ruhig und in sich gekehrt. Jenny, ein Mädchen, halb Mensch und halb Maschine. Sie ist eine wahre Kampfmaschine und unglaublich stark. Allerdings kann sie sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Malcolm, ein absoluter Vollnerd und großer Tollpatsch, der aber das Glück gepachtet hat. Ich finde alle fünf auf ihre eigene Art und Weise absolut super und zudem sind sie einfach wunderbar detailreich ausgearbeitet.
Story Die Geschichte beginnt sofort sehr interessant und ich lernte als erstes einmal die Fähigkeiten der fünf Jugendlichen kennen. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich so sofort wusste womit ich es zu tun habe. Die Mission die Welt zu retten ist zwar nichts neues, aber ich konnte es kaum erwarten, dass diese endlich startet. Bis dahin vergehen allerdings noch einige Seiten. Erstmal lernte ich in aller Ruhe die Charaktere kennen und ich muss sagen, dass sich das ein klein wenig gezogen hat. Als es dann aber endlich los ging wurde es direkt super spannend. Was es mit diesem Energiefeld auf sich hat ist einfach super genial. Ich habe echt etwas komplett anderes erwartet und bin daher unglaublich positiv überrascht. Die Verstrickungen sind einfach super interessant und ich konnte manchmal nur fassungslos mit dem Kopf schütteln. Die Enthüllungen sind faszinierend und es gibt einige Überraschungen. Mit vielem habe ich echt null gerechnet. Die Welt, die der Autor in der Geschichte erschaffen hat, ist wirklich toll und wie die Charaktere die Situationen meistern ist bewundernswert. Es ist schwer, etwas zur Geschichte zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch nicht eine Sekunde mehr aus der Hand legen und es wurde immer spannender. Das Ende ist für mich schon so ein kleiner Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht und bin gespannt was noch so alles ans Licht kommt.
Mein Fazit "Beastmode - Es beginnt" ist eine unglaublich interessante und faszinierende Fantasy-Geschichte. Wahnsinnig interessante Charaktere treffen auf geniale Verstrickungen und eine wirklich spannende Geschichte. Nach dem etwas langgezogenen Anfang konnte mich die Geschichte rund um das Energiefeld immer wieder überraschen und vollkommen fesseln. Hier vergebe ich daher 4 von 5 Punkten.
So, hier ist nun die Rezension zum neuen Buch von Wekwerth. Auf dieses Buch war ich echt schon mega gespannt. Die Labyrinth-Reihe hab ich ja total genossen (bis auf das abrupte Ende von Teil 3, durch das ich glatt übersehen habe, dass noch ein Teil kommt) und ich war gespannt, ob es mir mit diesem Buch auch so geht.
Die Protagonisten sind Damon Grey, Amanda Nichols, Wilbur Night, Malcolm Floyd und Jenny Doe. Dieses Buch wurde aber hauptsächlich aus der Sicht von Wilbur und Malcolm erzählt. Ob ich die Figuren jetzt wirklich alle kenne? Ich glaube eher nicht. Ich denke, da werden noch so einige Überraschungen folgen. Ich finde es aber ziemlich schade, dass ich manche der Figuren nur so oberflächlich kennengelernt habe. Andere Bücher haben keine Nachfolgebände und sind hundert Seiten kürzer und schaffen es, die Figuren mit mehr Tiefe zu porträtieren. Echt schade, aber dieses Problem hatte ich damals beim "Labyrinth" auch schon. Dort kannte ich die Figuren erst ab Band 2 so richtig und eine sogar erst ab Band 3. Was ich allerdings jetzt schon über die Figuren, besonders über Wilbur und Malcolm, sagen kann, ist, dass sie total kreativ und liebevoll gestaltet wurden. Jede Figur hat eine besondere Hintergrundgeschichte und es machte Spaß, zu rätseln, wie die wohl aussieht. Und das wird in den nächsten Teilen sicher auch noch mal spannend.
Die Geschichte erinnerte mich vom Konzept etwas an die "Labyrinth"-Reihe. Eine Gruppe von Jugendlichen, die ohne große Erklärungen in verschiedene Settings geschmissen werden und die dort nach Portalen suchen müssen. Das kenn ich doch schon von irgendwoher. Natürlich sind die Details andere. [Spoiler] Hier geht es zum Beispiel eher ums Thema Zeitreisen als um einen gnadenlosen Überlebenskampf. [Spoiler Ende] Trotzdem ist mir diese Ähnlichkeit total ins Auge gestochen. Ich weiß natürlich auch nicht, inwieweit diese Ähnlichkeit beabsichtigt war und wie sich diese Geschichte noch weiter entwickelt. Wir werden es sehen. Ich fand die Geschichte nämlich, trotz dieser Ähnlichkeit, ziemlich spannend. Ich war von Seite eins weg mitten drin und hab mitgefiebert, wie das wohl weitergehen wird. Den nächsten Band werde ich garantiert auch noch lesen, immerhin will ich ja wissen, wie der Autor die Geschichte weiterspinnt.
Den Schreibstil fand ich sehr gut. Wie gesagt, ich war von Seite eins vom Sog dieser Geschichte gefangen. Das ist immer ein gutes Zeichen.
Mein Fazit? Fand ich sehr gut. Ich freue mich auf den nächsten Teil.
Das Cover des Buches ist einfach der Hammer! Mir gefällt der Metallic-Druck und durch die eher dunkle Gestaltung würde man wahrscheinlich nicht sofort an ein Jugendbuch denken. Was aber noch besser ist: Die Cover von den beiden Teilen ergänzen sich, wenn man sie nebeneinander liegt. Das fällt zwar im Regal leider nicht auf, ist aber trotzdem eine schöne Sache. Das Buch ist in einen Prolog und drei Teile gegliedert. Zu Beginn bekommt man die Jugendlichen, um die sich die Geschichte dreht, kurz kennen. Man weiß also sehr schnell, dass sie über außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen, die nicht von dieser Welt sind. Allerdings erkennt man hier noch nicht, wo die eigentliche Bedrohung liegt. Es bleibt also spannend. Die folgenden drei Teile beinhalten dann die eigentliche Handlung. Den Jugendlichen wird von dem Energiefeld und ihrer Aufgabe erzählt, sie bereiten sich vor und stürzen sich dann in das Abenteuer. Mir hat dieser chronologische Ablauf mit den passenden Untergliederungen sehr gut gefallen. Man konnte so der Geschichte sehr leicht folgen, es gab keine störenden oder überflüssigen Rückblicke und es hat sich so langsam Spannung aufgebaut. Ich war einfach nur begeistert, wie Rainer Wekwerth es hier schafft, den Handlungsstrang so aufzubauen, dass man mit offenem Mund dasitzt. Denn es gibt einige Twists, bei denen sich die Zeitebenen zu verschieben scheinen - und trotzdem ist alles so logisch und schlüssig, dass man gar keine andere Möglichkeit hat, als felsenfest davon überzeugt zu sein. Das war super! Es lag vor allem an der Handlung, dass ich das Buch nicht weggelegt habe und dafür in dieser Nacht sehr wenig Schlaf bekam - aber auch an den Charakteren. Die fünf Jugendlichen sind total unterschiedlich, nicht nur was ihre Fähigkeiten, sondern auch ihre Charaktereigenschaften angeht. Dadurch ergänzen sie sich gut, aber es kommt natürlich auch zu Spannungen. Auch hier hat mich die Authentizität überzeugt: Es gibt Streit und Freundschaft, Egoisten und Teamplayer, Vertrauen und Verrat. Dabei war nichts überspitzt oder unglaubwürdig. Auch die Sprache ist sehr gelungen. Sie kommt ohne übermäßige Fäkal- oder Jugendsprache aus, ist trotzdem leicht verständlich und flüssig. Ich habe das Buch wirklich von der ersten Seite an genossen - und warte jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Teil. Ob es bei zwei Bänden bleibt? Wir werden sehen. Von mir gibt es 5 Sterne.