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Die Galerie am Potsdamer Platz

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Berlin, 1930: Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt. Sie sucht Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehene Kunsthändler, die sie nie kennengelernt hat, trifft aber zunächst nur auf kalte Ablehnung. In der pulsierenden Kunstszene Berlins fühlt sie sich dennoch sofort zu Hause und entdeckt bald ihr Talent als Fotografin. Und sie verliebt sich in den Deutsch-Iren John. Trotz der Widerstände ihrer Großmutter plant sie gemeinsam mit ihren Onkeln, die einst legendäre Galerie der Familie am Potsdamer Platz wiederzueröffnen. Dabei begegnet sie dem Kunstkenner Erik, Erbe einer spektakulären Kunstsammlung. Doch ist er wirklich daran interessiert, ihr zu helfen? Es sind unruhige Zeiten, und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald ihre Liebe, die Galerie und ihre gesamte Familie in den Abgrund zu reißen...

384 pages, Hardcover

First published January 1, 2020

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69 people want to read

About the author

Alexandra Cedrino

4 books4 followers
I write historical novels that transport readers to captivating periods of history. My works are characterized by suspense and meticulous research. Inspired by my passion for literature, art, history, and my own family background, I craft engaging stories.
My milestone came with the "Gallery Trilogy." This series narrates the story of an art dealer family in 1930s Berlin, providing deep insight into the art scene of those turbulent times.

I am is currently working on a new historical crime novel set in the post-war period at the Central Art Collecting Point (CCP) in Munich. This work uncovers the dark secrets of art theft, cover-ups, denial, and guilt.

Born in Munich, I grew up in my grandfather Wolfgang Gurlitt's gallery, surrounded by pictures and books. After studying illustration, I moved to Berlin, my mother's hometown, with my husband, dog, and two cats. It was there that I began my writing career with the "Gallery Trilogy."

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Community Reviews

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4 stars
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3 stars
48 (44%)
2 stars
9 (8%)
1 star
2 (1%)
Displaying 1 - 30 of 33 reviews
Profile Image for Nadine Schrott.
689 reviews65 followers
November 11, 2022
Gut gemachter Historien/Frauen/Trivial Roman für zwischendurch....Flüssig geschrieben und sehr interessanter historischer Hintergrund im Berlin der 1930er Jahre....

Alices Mutter ist verstorben. Sie beschließt, ihre Großmutter zu konfrontieren, denn diese hat ihre Tochter verstoßen. Ihre Familie nimmt die junge Frau herzlich auf....nur die Oma lässt nicht mit sich reden....
Denn ein großes Geheimnis umgibt die alte Dame....

Gut recherchiert und durchgängig nachvollziehbar entsteht ein sehr gut gelungenes Szenenbild der beginnenden Nazi Zeit.

Lesenswert!
Profile Image for Tobias.
86 reviews9 followers
April 10, 2022
Ich hatte das Buch als ein „Blind-Date“ in meiner Liebsten Schweriner Buchhandlung gekauft. Diese sammelt darüber immer wieder Gelder für den guten Zweck, in dem Leseexemplare von Büchern verpackt werden und nur mit drei Hinweisen versehen als „Blind-Date“ zur Verfügung gestellt werden. Unter normalen Umständen hätte ich ansonsten das Buch „Die Galerie am Potsdamer Platz“ nur gekauft und ich hätte es bereut. Die Familiengeschichte zu Anfang der dreißiger Jahre in Berlin spiegelt nicht nur das Familienchaos der Waldmanns wieder, sondern auch sehr gut den „Spirit“ der damaligen Zeit und das Unbehagen beim erstarken der Nazis. Gerade für einen fiktiven historischen Roman eine wundervolle Erzählweise rund um die Hauptprotagonistin Alice. Sehr zu empfehlen für den Lesespass nebenbei.
Profile Image for Annabelle.
562 reviews59 followers
November 21, 2023
"Die Galerie am Potsdamer Platz" von Alexandra Cedrino ist historischer Roman, der 1930 zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg in Berlin spielt.

Ich habe früher sehr viel und sehr gerne historische Romane gelesen, jedoch mit der Zeit die Lust am Genre verloren, denn sehr oft greift man hier schnell ins Fettnäpfchen. Während ich nämlich die Kriegszeiten absolut meide, finde ich die Vorkriegszeit bzw., die 20er und Anfang 30er Jahre immer äußerst spannend.

Im Zentrum des Romans steht Alice, die von Wien nach Berlin kommt um ihre Großmutter zu konfrontieren. Die reine Ausgangssituation fand ich auf den ersten Blick also schon einmal spannend. Zudem kommt man in das Buch wirklich sehr schnell rein. Man steckt von Anfang an mitten im Geschehen und schwups sind bereits 100 Seiten gelesen. Alice an sich ist eine sehr facettenreiche und humorvolle Protagonistin. Ich mochte insbesondere auch die Herzlichkeit der gesamten Familie. Ihrer Tante Rosa ist eine so euphorische, liebevolle und fürsorgliche Frau und immer wohlwollend um Alice besorgt, auch wenn sie dadurch oft andere Dinge für Alice will, als diese selbst. Ihr Onkel ist immer um Unterstützung bemüht und man merkt ihm die Euphorie und das Vertrauen an, dass er in Alice' Arbeit hat. Generell die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr schon aufgearbeitet und die Handlungsweisen auch absolut nachvollziehbar.

Wer auch gern Mal zu einem Hörbuch greift, dem kann ich "Die Galerie am Potsdamer Platz" auch sehr in dieser Form empfehlen. Es wird gelesen von Anna Thalbach und sie liest generell, aber insbesondere historische Romane, einfach grandios.

FAZIT: Sehr schöner, kurzweiliger Roman für Zwischendurch mit einem guten Mix aus historischen Fakten, Berlin-Flair und komplexen Familienbunden.
Profile Image for Bücher-Stöberia.
369 reviews
April 14, 2020
"Die Galerie am Potsdamer Platz" bietet kurzweilige Unterhaltung und enthält alles, was ein gutes Buch braucht, das in den Dreißigerjahren in Deutschland spielt. Politische Ereignisse werden ebenso aufgegriffen wie das Lebensgefühl der damaligen Zeit, auch wenn ich mich in den Künstlerkreisen, in denen sich die Hauptfigur zu einem großen Teil bewegt, nicht viel abgewinnen konnte. Stellenweise war die Handlung so kurzweilig, dass ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Ich konnte keine enge Beziehung zu den Figuren aufbauen, weil ihr Verhalten teils sehr skurril und überspitzt wirkt. Dennoch liest sich das Buch sehr angenehm. Es konnte mich allerdings nicht vollkommen überzeugen, sodass ich die Reihe wohl nicht fortsetzen werde.
343 reviews5 followers
May 4, 2020
Berlin 1930: Alice wurde als Waldmann geboren – und sie ist fest entschlossen, sich ihren Namen zurückzuerobern. Die Kunststudentin Alice sucht nach dem Tod ihrer Mutter Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehene Berliner Kunsthändler, die sie nie kennengelernt hat. Zunächst trifft sie nur auf kalte Ablehnung, dennoch fühlt sie sich in der pulsierenden Kunstszene Berlins sofort zu Hause, entdeckt bald ihr Talent als Fotografin und verliebt sich in den Deutsch-Iren John. Trotz der Widerstände ihrer Großmutter will Alice gemeinsam mit ihren Onkeln die einst legendäre Galerie Waldmann am Potsdamer Platz wiedereröffnen. Dabei begegnet sie Erik, Kunstkenner und Erbe einer spektakulären Kunstsammlung. Aber ist er wirklich daran interessiert, ihr zu helfen? Es sind unruhige Zeiten, und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald ihre Liebe, die Galerie und ihre gesamte Familie in den Abgrund zu reißen... Ein Leben lang war ihr der Platz in der alteingesessenen Kunsthändlerfamilie Waldmann verwehrt worden, nun reist die junge Frau in die Hauptstadt, um ihn einzufordern. Mit Erfolg. Trifft aber zunächst nur auf kalte Ablehnung. In der pulsierenden Kunstszene Berlins fühlt sie sich dennoch sofort zu Hause und entdeckt bald ihr Talent als Fotografin. Alice findet Gefallen an der Kunstszene Berlins. Schnell wird sie Teil der pulsierenden Großstadt. Ein kurzweiliger Schmöker über das Leben einer jungen Frau, die einen Neuanfang wagen muss und die trotz aller Widrigkeiten sich und ihrem Traum treu bleibt. Eine Mischung aus Familiengeschichte und Krimi. Dazu der Glamour über die berühmte Berliner Kunstszene in den Dreißigerjahren, die sehr bildhaft beschrieben wird. Liebe an sich darf natürlich auch nicht fehlen aber es geht auch um das gesellschaftliche und politische Leben in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg mit immer größer werdenden Einflussnahme der Nationalsozialisten. Bildlich und gut veranschaulicht werden wir hier durch eine fesselnde Familiengeschichte geführt. Eine Geschichte zum Freuen und zum Leiden, Lachen und zum Weinen … schillernd, bewegend und mitreißend! Die Autorin stellt mit ihrem Debut ein mitreißendes Schicksal vor und legt viel Wert, auf eine stimmige Darstellung des Alltagslebens. Wer Geschichten mag, die große Gefühle und Konflikte zulassen, ist hier gut bedient. Eine Geschichte, die einfach gut tut.
Profile Image for lenisvea`s Bücherwelt (Sandra Berghaus).
1,046 reviews21 followers
February 22, 2020
Erscheinungstag: 18.02.2020
Aus der Serie: Die Galeristinnen Trilogie
Bandnummer: 1
Seitenanzahl: 384
ISBN/Artikelnummer: 9783959674096
Berlin, 1930: Zwischen zwei Kriegen kämpft eine Frau um ihr neu gewonnenes Leben

Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt. Sie sucht Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehene Kunsthändler, die sie nie kennengelernt hat, trifft aber zunächst nur auf kalte Ablehnung. In der pulsierenden Kunstszene Berlins fühlt sie sich dennoch sofort zu Hause und entdeckt bald ihr Talent als Fotografin. Und sie verliebt sich in den Deutsch-Iren John. Trotz der Widerstände ihrer Großmutter plant sie gemeinsam mit ihren Onkeln, die einst legendäre Galerie der Familie am Potsdamer Platz wiederzueröffnen. Dabei begegnet sie dem Kunstkenner Erik, Erbe einer spektakulären Kunstsammlung. Doch ist er wirklich daran interessiert, ihr zu helfen? Es sind unruhige Zeiten, und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald ihre Liebe, die Galerie und ihre gesamte Familie in den Abgrund zu reißen …

Alexandra Cedrino, Mitglied der berühmten Kunsthändlerfamilie Gurlitt, lässt die Berliner Kunstszene in den Dreißigerjahren wiederaufleben: schillernd, bewegend und mitreißend!

Zur Autorin

Alexandra Cedrino, geboren 1966 in München, stammt aus der Kunsthändlerfamilie Gurlitt. Sie wuchs zwischen Bildern und Büchern auf und lebt heute in Berlin. „Die Galerie am Potsdamer Platz“ ist ihr Debütroman.

Meine Meinung

Ich bin beim Stöbern auf diesen historischen Roman aufmerksam geworden, der mir dann freundlicherweise auch vom Verlag zur Verfügung gestellt worden ist.

Der Einstieg ist mir auch direkt leicht gefallen. Man lernt hier Alice Waldmann kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter ihre Familie kennen lernen möchte, da die verstorbene Mutter seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihrer Familie hatte.

Man trifft dann auf Alices Großmutter und weiteren Verwandten, die ganz unterschiedlich auf ihren Überraschungsbesuch reagieren.

Nach einiger Zeit muss ich aber sagen, dass die Geschichte mein Interesse nicht weiter halten konnte, was ich sehr schade fand. Meiner Meinung nach kam aber auch die Zeit gar nicht so zur Geltung, wie man es von historischen Romanen kennt.

Alles in allem habe ich mir etwas mehr von dieser Geschichte versprochen. Von mir bekommt der Auftakt dieser neuen Reihe 3,5 Sterne.

3,5 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Harper Collins Verlag
Infos zur Autorin: ©Harper Collins Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de
Profile Image for yesterday.
489 reviews3 followers
February 19, 2020
Alice, eine junge Münchnerin, fährt nach Berlin um ihre Familie mütterlicherseits kennenzulernen. Allerdings wissen die nicht, dass sie kommt…

Dies ist die Ausgangslage für den verzwickten Familienroman, der in den Jahren 1930-33 angesiedelt ist. Zu den privaten Probleme kommen für Alice und alle anderen Hauptpersonen auch noch viele von außen dazu. Die Zeiten auf den Straßen werden rauer, Nationalsozialisten sind auf dem Vormarsch und setzen alles daran, ihre erste große Wahl zu gewinnen.

Berlin entwickelt sich von der kunterbunten, multikulturellen Großstadt zu einem kalten, grauen Ort, an dem die Angst regiert. Zwar wird das auch thematisiert im Roman, aber dadurch, dass wirklich viele Themen auch glaubhaft miteinander verknüpft sind, kommt das einzelne öfter auch zu kurz.

Anhand Alices Erlebnissen gibt es viel fürs Herz, Geheimnisse, die gelüftet werden, Streit, Nazipropaganda, Kunstunterricht und nebenbei noch etwas Gesellschaftsanalyse der damaligen Zeit. Im Privaten war die sexuelle Orientierung bei vielen beispielsweise komplett offen, wenn auch nicht öffentlich damit geprahlt wurde.

Durch dies und einige andere Details vermittelt Alexandra Cedrino den damaligen Zeitgeist sehr gut und überzeugt natürlich auch, wenn es um die bildenden Künste und den Galeriealltag geht. Wobei ich mir davon - weil titelgebend - noch mehr gewünscht hätte.

Vom gesamten Fokus her war es mir im Mittelteil doch etwas zu “allgemein”, da hätten mich schon mehr die familiären Abgründe oder intensive Galeriearbeit interessiert. Da schien eher wenig zu passieren, da gab es doch sehr viel Lovestory.

Wie der kurze Autorentext verrät, sind noch zwei Nachfolger geplant, es soll eine Trilogie werden. Ich bin gespannt, denn eigentlich bin ich mit diesem “happy end” zufrieden und hätte mich nicht unbedingt gefragt wie es mit den beiden weitergeht. Eher dann doch wie es in Berlin weitergeht. Aber ich denke nicht, dass die Hauptfigur nicht mehr vorkommen wird in den nächsten Bänden.

Das Cover ist ein Blickfänger, allerdings für mich eher weil die Frau nicht so ganz zum eleganten Rest passt. Die grün-blauen Farbflächen, die Schrift und Linien golden, das wirkt stimmig und sehr edel. Die aus einem Fotos von damals ausgeschnittene Person (war das Original überhaupt in Farbe?) ist eher ein Fremdkörper, noch dazu wo sie vom Licht von hinten angestrahlt wird.
Profile Image for April1985 .
25 reviews
February 3, 2020
Berliner Kunstszene der 30er Jahre
⭐⭐⭐

Im Jahr 1930 reist die junge Kunststudentin Alice Waldmann nach Berlin. Sie möchte ihre Großmutter Helena zur Rede stellen und wissen warum diese ihre eigene Tochter, Alice' Mutter, verstoßen hat. Trotz dernl Tatsache sie bei Helena auf Granit stößt, findet sie Anschluss in der Familie, die einst groß in der Kunstszene Berlins verwurzelt war. Als Alice ihr fotografisches Talent entdeckt, plant sie gemeinsam mit ihren Onkeln die ehemalige Galerie der Familie wieder zu eröffnen, was in Zeiten des aufkeimdenden Nationalsozialismus keine leichte Aufgabe ist.
⭐⭐⭐
Das Buch ist ein historischer Roman, an dessen Beginn ein Familiengeheimnis steht. Das ganze ist mit einer Prise Romantik gewürzt. Auch Intrigen kommen nicht zu kurz. Eigentlich ein guter Mix, doch leider verliert sich die Spannung relativ bald. Mir wurden die Streitigkeiten innerhalb der Familie Waldmann irgendwann zu langweilig. Auch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nur mühsam voran schreitet.
Erst im letzten Drittel kam wieder etwas Schwung in die Handlung und es kam wieder ein Motivationsschub beim Lesen bei mir auf. Das Ende hat mich dann sogar etwas wehmütig zurück gelassen.

Gut gefallen hat mir vorallem das Portrait der 30er Jahre. Das Gefühl der Zeit wurde von der Autorin gut eingefangen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Alexandra Cedrino schreibt sehr geradlinig und schnörkellos, sodass man nahezu durch alle Sätze fliegt.
⭐⭐⭐
Alles in allem ist die "Galerie am Potsdamer Platz" ein guter Roman. Aufgrund der - für mein Empfinden - vielen Längen zwischendurch, kann ich jedoch "nur" ⭐⭐⭐/5 Sterne vergeben.
Profile Image for bookishlifelines.
202 reviews3 followers
July 11, 2022
Sobald ich einen neuen historischen Roman entdecke, überlege ich selten lange, und weiß meist schon in der ersten Minute, dieses Buch muss ich unbedingt lesen.
Natürlich schaue ich dann auch nochmal auf den Klappentext und der sagte mit bei „Die Galerie am Potsdamer Platz“ auch direkt zu.

Am Ende des Buches bleibt nun aber leider etwas Ernüchterung. Nicht weil ich das Buch schlecht fand, das war es absolut nicht. Aber irgendwie waren meine Erwartungen oder meine Vorstellungen von dem Buch eine andere.
Am Ende habe ich das Gefühl ich habe kaum etwas von dieser Galerie erfahren, um die es doch laut dem Titel gehen sollte.
Dafür hat mich das Buch mit seinem familiären Zwist an sich gefesselt. Alice die nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin kommt und dort nur teilweise mit offenen Armen empfangen wird, gerät recht schnell zwischen die „Fehde“ zwischen ihrer Großmutter und ihrer Tante. An dieser Stelle, hat mir die junge Frau einfach sehr leid getan.
Die Liebesgeschichte zwischen Alice und John hat mir sehr gut gefallen aber auch da war ich kurzzeitig verwirrt, als John plötzlich weg war.

Dennoch kann ich einfach nur nochmal sagen, dass ich mir irgendwie was anderes von dem Buch erwartet habe und daher mit sehr gemischten Gefühlen zurück bleibe. Da es sich bei dem Buch um den Auftakt einer Triologie handelt, bin ich noch am hadern, den beiden anderen Teilen eine Chance zu geben, wobei sie es sicherlich verdient haben.

Fazit:
Meine Gefühle sind gemischt und ich kann das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, kann aber auch nicht sagen, dass es nicht gut war.
Profile Image for Ritja.
620 reviews
March 20, 2020
1930, Berlin und Kunstszene - drei Schlagwörter, die mich dazu bewegt haben, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Es hätte eine spannende, abwechslungsreiche und vor allem interessante Geschichte werden können. Wenn, ja wenn die Charaktere nicht so emotionslos und hölzern gewesen wären. Auch schrammten sie oft an der Realität vorbei und die Handlungen haben mich mehr als einmal mit dem Kopf schütteln lassen. Ich konnte zu keiner Figur eine Verbindung aufbauen. Sie blieben weit weg und nicht greifbar, waren oftmals unsympathisch und sehr oberflächlich.

Die Familiengeschichte war sehr konstruiert und wenig glaubwürdig. Sie hatte keinerlei Spannung und plätscherte durch die Seiten, dass es leider schon in der Mitte langweilig wurde. Zwischendurch verlor man leicht die Lust, des Rätsels Lösung zu erfahren, weil man schon nicht mehr daran glaubte, dass es überraschen könnte. So war es leider dann auch.

Das Buch hat mich recht enttäuscht zurückgelassen. Meine Erwartungen wurden leider so gar nicht erfüllt. Schade, schade.
Profile Image for Erikaconlakappa.
349 reviews13 followers
July 3, 2022
Che delusione. L'ambientazione nella frizzante Berlino tra le due guerre prometteva benissimo, invece la trama è banale e la scrittura noiosissima. Le prime 100 pagine sono durate un'eternità. Mancano alcuni passaggi tra un evento e l'altro, succede un po' tutto senza spiegazioni. La protagonista è insignificante, gli altri personaggi non ne parliamo. Non so nemmeno dire perchè l'ho finito.
Profile Image for ReadingKumiko.
169 reviews9 followers
July 7, 2022
La galleria di Potsdamer Platz è il romanzo d’esordio di Alexandra Cedrino, della famiglia di galleristi tedeschi Gurlitt. Proprio a suo nonno, il mercante d’arte berlinese, Wolfgang Gurlitt e alla sua insolita famiglia, è ispirato il racconto pubblicato in Italia dalla HarperCollins.

«Alice voleva mostrare le persone com’erano. Buone e cattive, stanche, deboli, piene d’odio, disperate, rassegnate. Arrabbiate. E impaurite. Per farlo doveva mettere da parte le inibizioni e puntare l’obiettivo. Fece un respiro profondo, sollevò la macchina fotografica e regolò la distanza focale»

La galleria di Potsdamer Platz – Trama
La galleria di Potsdamer Platz è ambientato nella Berlino del 1930, quando l’atmosfera della capitale tedesca è intrisa dalle mode e dalle feste dei ruggenti anni Venti, ma anche dal primo vento del nazismo e delle idee antisemite. Alice arriva a Berlino il 31 ottobre del 1930. Conta di restare un paio di giorni, giusto il tempo di chiedere a sua nonna Helena Waldmann per quale ragione abbia ripudiato sua figlia Anna, costringendola a una vita lontana dalla famiglia e costringendo lei, Alice, sua nipote, a non conoscere nulla del suo passato.

Poco dopo la morte della madre, infatti, Alice aveva ritrovato delle lettere indirizzate a Helena, e tornate indietro senza neanche essere aperte. Sono risposte quelle che Alice conta di ottenere. Ha lasciato gli studi d’arte, il suo lavoro in una galleria di Vienna, la casa paterna di Monaco. E tutto per arrivare fin dove si trova ora, fuori la casa di sua nonna.

Ma la l’arcigna donna non è ben disposta ad accoglierla. Nello stesso giorno, altri due incontri sono destinati a cambiare il destino di Alice: quello con il misterioso John Stevens, e con quello con Rosa, sua zia. Proprio Rosa, un po’ per dispetto nei confronti della suocera Helena, un po’ per sincero affetto, introduce Alice in famiglia, pregandola di restare a vivere con lei. E così Alice si ricongiunge con i suoi zii, i fratelli maggiori della madre, Ludwig e Johann.

L’ingresso in famiglia non è semplice, Helena non perde occasione per farla sentire indesiderata e spesso Alice si sente usata da sua zia Rosa. Ma nonostante ciò, instaura un rapporto profondo con gli zii e con John Stevens. Ognuno di loro ha il pregio di farle conoscere Berlino, di introdurla in ambiente ecclettici e alla moda, finché sua zia non la convince a usare la macchina fotografica. Qualcosa inizia a cambiare quando Johann e Ludwig si convincono a riaprire la galleria di famiglia, chiusa dopo la morte del padre per volere di Helena. Intanto Alice diventa sempre più brava a usare la macchina fotografica, a non farsi remore nel reclamare il proprio posto in famiglia e nella galleria e a cercare la sua strada, a dispetto di sua nonna Helena e di suo padre Lux.

Ma in Germania i tempi sono carichi di tensione, e la vincita delle elezioni nel ’33 da parte del partito nazista non aiuta certo i mercanti d’arte, gli artisti e tutte le persone consce del pericolo che si sta profilando.

Perché leggerlo
La galleria di Potsdamer Platz è un romanzo che ho apprezzato per l’ambientazione storica e geografica e per la protagonista, Alice. Una ragazza coraggiosa, determinata, fragile ma disposta a lottare per ciò che ritiene giusto, non importa con che mezzi. Una ragazza che si mostra forte anche quando ha le lacrime agli occhi. I momenti passati con lei ad ammirare quadri nei musei, a scegliere fotografie nella galleria, a vivere la vita nei locali notturni di Berlino, a passeggiare nelle piazze fredde e gremite di manifestanti sono stati un vero viaggio in un’epoca passata, che alle volte sembra essere ancora troppo presente.

La galleria di Potsdamer Platz mischia Storia e finzione, regalando un bel racconto che però mi ha lasciato un po’ interdetta sul finale, come se la storia di Alice non si fosse compiuta del tutto.
Profile Image for Anastasia Bartashuk.
107 reviews9 followers
July 10, 2022
La storia raccontata da Alexandra Cedrino si svolge durante l'inizio degli anni '30 del XX secolo, un periodo particolare e complesso per la Germania.
La protagonista si chiama Alice e, personalmente, mi sono rivista molto in lei. Appassionata di storia dell'arte, è una donna determinata e ambiziosa ma anche testarda e permalosa, caratteri che le causeranno non pochi problemi.
Il mistero della storia è il perché del rifiuto della nonna di Alice, Helena, verso la mamma di Alice, di nome Anna. Quando Anna muore, infatti, Alice è pronta a scoprire la verità.
Il romanzo è un vero e proprio viaggio fra il passato e il presente della vita di Alice, desiderosa di trovare risposte alle sue domande ma anche, come scopriamo durante la lettura, di avere un suo posto all'interno della famiglia.
I temi trattati sono molti e tutti importanti per conoscere i personaggi del romanzo. Si tratta il tema dell'ambizione attraverso il personaggio di Alice. Sua nonnna Helena è una donna misteriosa che conosciamo con lentezza nel romanzo. Attraverso il suo personaggio si trattano temi come il senso di colpa. E' una donna che, forse per orgoglio o per paura, non ammette la verità e serve un giusto estremo per farle riportare a galla il passato.
L'amore è raccontato tramite John ma anche con personaggi come gli zii di Alice che conoscono la loro nipote dopo tanti anni.
Il tutto è ambientato durante i difficili anni '30 quando nasceva il Nazismo che da lì a poco avrebbe governato in Germania. In molti libri leggiamo storie durante gli anni in cui il Nazismo è ben consolidato in Germania con Adolf Hitler al comando ed è già iniziato lo sterminio degli Ebrei.
Ma non sempre si trattano quegli anni in cui il futuro della Germania era tanto incerto quanto bilaterale con persone che credevano nel Fürer contro coloro che iniziavano ad abbandonare la propria nazione essendo in disaccordo con idee politiche che in quegli anni sembravano prendere il potere.
Il romanzo è coinvolgente, unisce benissimo vite personali con la storia e l'unica cosa che mi ha fatto rimanere con il dubbio è la minima presenza della nonna Helena. Leggendo la trama, ci viene da pensare che Alice ed Helena sono le due protagoniste ma la presenza della nonna è poca, non riusciamo a capirla fino in fondo e leggiamo la sua vita solo grazie ad altri personaggi.
Profile Image for Diekleineraupe27.
49 reviews1 follower
March 1, 2020
Berlin, 1930: Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt Berlin und sucht dort Anschluss an ihre Familie. Während ihre Großmutter sie vehement ablehnt und sie sogar als Kuckuckskind bezeichnet, wird sie von dem Rest der Familie aufgenommen und kommt für eine Weile bei ihrem Onkel unter. In der Kunstszene Berlins fühlt sich Alice sehr wohl und entdeckt schnell ihr Talent für die Fotografie. Gemeinsam mit ihren Onkeln möchte sie die eins legendäre Galerie am Potsdamer Platz wieder eröffnen. Während dessen kommt die Liebe nicht zu kurz und Alice verliebt sich in den Deutsch-Iren John, der sehr von seinen traumatischen Erlebnissen des ersten Weltkrieges geprägt ist.
Doch die Zeiten werden unruhiger und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald alles in den Abgrund zu reißen....

Das einfache schlichte Cover und die Inhaltsangabe haben mir auf Anhieb gut gefallen, dass ich das Buch direkt lesen wollte. Momentan lese ich sehr gerne Bücher aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das Cover mit den kräftigen Grüntönen gepaart mit den pastellfarbenen Outfit der Protagonistin lädt in meinen Augen zum zugreifen ein. Was mir gut gefallen hat ist, dass Elemente des Titelbildes im Buch wieder zu finden sind und dementsprechend einen Wiedererkennungswert aufweist.
Alexandra Cedrino hat mit diesem Roman, der zum einen die Kunstszene Berlins um 1930 rum gut thematisiert, aber auch die wachsende Macht des Nationalsozialismus hervorhebt und die dadurch entstehenden Veränderung der Bevölkerung in Berlin bevorsteht, dargestellt.
Der flüssige Schreibstil hat mich sehr schnell in die Geschichte eintauchen lassen, sodass die ersten Seiten sehr schnell gelesen waren. Aber so schnell diese auch gelesen waren, genauso schnell lies meine Begeisterung für die Geschichte nach. Alle Protagonisten wirkten für mich sehr blass und oberflächlich und ich habe keinen Bezug zu keinen einzelnen Figuren spüren können. Auch während des Lesens wurde mein Eindruck über die Personen nicht besser. Es hat lange gedauert, bis die Geschichte in die eigentliche Kunstgeschichte eintaucht, aber bis dahin und auch danach blieb der Spannungsbogen ziemlich weit unten und so plätscherte die Story in weiten teilen des Buches nur vor sich hin. Dem Leser wird die Kunstgeschichte und die einzelnen Kunstszenen in prächtigen und schillernden Farben präsentiert während der Rest des Geschehens eher eintönig bleibt. Während des Lesens merkt man man, dass die Autorin eine gute Kennerin der Kunstgeschichte ist, aber bei dem Rest der Geschichte fehlte einfach die Spannung und das Gefühl ein Teil der Story zu sein.

Mit „Der Galerie am Potsdamer Platz“ hat Alexandra Cedrino ein Debüt geschaffen, in dem sehr viel Potential nicht genutzt wurde. Eine wirklich gute Idee, die noch sehr ausbaufähig ist.

An dieser Stelle vielen Dank an den Harper Collins Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Profile Image for Papierflieger.
7 reviews
February 23, 2020
„Die Galerie am Potsdamer Platz“ ist der Debütroman von Alexandra Cedrino. Der erste Band der Trilogie erscheint im Februar 2020.

Berlin 1930: Die Protagonistin Alice Waldmann sucht, nach dem Tod ihrer Mutter, ihre Familie in Berlin auf. Während sie von den zwei Brüdern ihrer Mutter Willkommen geheißen wird, stößt sie bei ihrer Großmutter auf Ablehnung. Alice ist eine talentierte Fotografin, die im Verlauf der Geschichte die ehemalige Familiengalerie wieder eröffnet. Sie findet ihre Liebe und erfährt mit der Zeit großes Leid.

Durch den angenehmen und einfachen Schreibstil der Autorin lässt sich das Buch leicht und schnell lesen. Es ist übersichtlich gegliedert und die Haupthandlung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Familiengeheimnis und dem „Liebesdrama“ zwischen der Protagonistin und John, weniger auf der politischen Lage. Leider fehlt mir an manchen Stellen trotzdem der „Tiefgang“. Die Charaktere werden zum Beispiel teilweise nur oberflächlich beschrieben.
Desweiteren finde ich den übermäßigen Zigarettenkonsum von Alice fragwürdig. Sie raucht gefühlt auf jeder Seite. Mit der Handlung an sich hat dies wenig zu tun.
Die Autorin hat es leider nicht geschafft den Spannungsbogen kontinuierlich von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten. Demzufolge ist es mir teilweise nicht gelungen in das Buch „abzutauchen“. Ich habe zum Beispiel bei der Aufklärung des Familiengeheimnisses auf mehr Spannung gehofft.

Fazit: Empfehlenswert als leichte, schnelle „nebenbei“ Lektüre. Ich werde die weiteren Bände lesen und freue mich schon auf die Weiterführung dieser Geschichte.

425 reviews4 followers
January 26, 2020

Eine Insiderin schreibt einen Roman!

Alexandra Cedrino ist Teil der bekannten Kunsthändlerfamilie Gurlitt und hat nun ihr Wissen um die Kunstszene gekonnt in eine fiktive Geschichte umgesetzt. Beim Lesen des Romans bekommt man das Gefühl; hier weiß die Autorin sehr wohl wovon sie schreibt.
Aber nun zum Inhalt! Um was geht es in diesem Roman? Es ist ein historisches Setting. Die junge Kunststudentin Alice Waldmann zieht nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin, wir befinden uns im Jahr 1930. Sie wählt Berlin, da sie an ihre Familie anknüpfen will, die sie noch nicht kannte, eine Kunsthändlerfamilie und spürt ihre eigene Großmutter auf. Hinzu kommt eine aufkeimende Liebe mit einem Deutsch-Iren und macht große Pläne einer Wiedereröffnung der Galerie. Dann kommt ein zweiter Mann zum Gesehen dazu: Erik, leider ein fanatischer Nazi mit großer Kunstsammlung. Die Zeiten stehen auf Rechts und Alice muss sich in den Wirren der Zeit zurecht finden.
Sprachlich gut umgesetzt und leicht zu lesen, machte der Roman viel Freude bei der Lektüre. Nur war die Tiefe der Charaktere manchmal etwas dürftig, da hätte noch mehr Modellierung statt finden können. Aber sonst ein solides Stück Unterhaltung.
2,292 reviews13 followers
February 18, 2020
Zum Inhalt:

Alice, die junge Kunststudenten zieht nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin. Sie möchte Kontakt zu ihrer Familie, die sie nie kennen gelernt hat. Am Anfang wird sie völlig abgelehnt. Trotzdem fühlt sie sich total wohl in Berlin und merkt bald, dass ihr Talent das Fotografieren ist. Trotz aller Widerstände will sie mit ihren Onkel die legendäre Galerie am Potsdamer Platz wiedereröffnen.

Meine Meinung:

Ich bin mit der Geschichte lange Zeit nicht so richtig warm geworden und habe lange gebraucht, mich in Geschichte und Schreibstil einzufinden. Wenn die Hürde dann aber genommen ist, wird das Buch interessant. Für mich war besonders interessant, wie nach und nach der Nationalsozialismus so langsam aufkam und wie er die Stadt und die Menschen verändert hat. Der Schreibstil hat mir nach nach Anlaufschwierigkeiten dann doch gut gefallen. Die Geschichte war nach dem etwas zähen Einstieg auch recht gut erzählt. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Geschichte auf einer wahren Geschichte basiert, was Bücher für mich interessanter macht.

Fazit:

Nach Anlaufschwierigkeiten doch gut.
Profile Image for Inge H..
451 reviews7 followers
February 18, 2020
Ein gutes Debüt
„Die Galerie am Potsdamer Platz“ ist der Debütroman der Autorin Alexandra Cedrino.
Der Roman beginnt in Berlin im Jahr 1930 und sie hat die Stimmung besonders gut und stimmungsvoll erfasst.

Alice will nach dem Tod ihrer Mutter, von deren Mutter wissen, warum sie ihre Tochter verstoßen hat. Sie kommt von Wien nach Berlin, die Brüder ihrer Mutter freuen sich sie kennen zu lernen. Dann lernt sie Johann kennen und lieben, aber daneben gibt es noch Erich, der ein Auge auf sie geworfen hat.

Die beiden Männer gehören verschiedenen Parteien an. Die Autorin hat die verschiedenen Ansichten reell berichtet. Man erlebt den Aufstieg der NSDAP und die Überlegungen, ob man für die Vorteile mitschwimmen will.
Die Familie besitzt eine Galerie und will sie wieder öffnen. Alice wird mit einbezogen.

Die Autorin schreibt detailreich und flüssig. Ihre Figuren hat sie verschieden und nachvollziehbar dargestellt.
Die Geschichte gefällt mir sehr gut.
Es ist ein empfehlenswertes Buch.


Profile Image for Léonie Kirchgeorg.
Author 1 book3 followers
June 16, 2021
If you’re a historical fiction fan and art-lover, then “Die Galerie am Potsdamer Platz” is for you.
Set in the early 1930’s Berlin, this debut novel by Alexandra Cedrino brings the art scene of Germany alive. The plot follows the life of the art university student Alice who embarks on life in the city with her new-found family by her side. Not only does her family offer her an opportunity to reincarnate the gallery at the Potsdamer Platz but she also finds her own talent for photography.
The inspiration for the novel comes without doubt from Cedrino’s legacy – she is part of the famous art dealer family Gurlitt and lives in Berlin. From romantic entanglements to the steady rise of the Nazis, this novel depicts beautifully art and life between the two wars. An absolute page-turner.
Though sometimes I wish the characters had more depth to them and that their personal plotlines were not as perfectly cut to the historical context and plot, Cedrino presents the characters with intriguing colours in terms of sexuality, tragic backstories and vivid dialogue.
550 reviews
March 1, 2020
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext schon sehr neugierig gemacht, denn die letzten Jahre der Weimarer Republik waren politisch sehr unruhig und wechselhaft und so war ich gespannt, wie die Autorin diese Zeit in ihr Romangeschehen einbinden wird. Alice Waldmann kommt nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin. Da ihre Großmutter nichts mit ihr zu tun haben möchte, wohnt sie bei ihrer Tante. Gemeinsam mit ihrem Onkel engagiert sie sich für die Wiedereröffnung der Familiengalerie am Potsdamer Platz. Man merkt deutlich, dass die Autorin sich auf diesem Gebiet auskennt. Die Kunst spielt hier - neben der Liebe - eine große Rolle. Aber auch eine Vielzahl an weiterer Themen und für mich ist leider die "Tiefe" des Romans nicht so vorhanden wie in vergleichbaren Büchern. Vermutlich darf man die Ansprüche an den historischen Roman nicht zu hoch stellen, sondern sollte nur die Geschichte genießen.
105 reviews
June 1, 2020
Die Galerie am Potsdamer Platz ist der Debütroman von Alexandra Cedrino. Die Leseprobe zu die Galerie am Potsdamer Platz fand ich toll. Leider können die weiteren Kapitel des Buches da nicht mit halten.
Die ersten Kapitel waren sehr interessant. Der Spannungsbogen nahm dann ab. Ich fand es dann langweilig. Zwischendrin gab es aber immer wieder ein paar interessante Szenen. Am besten haben mir die Szenen zwischen Alice und John gefallen. Hier hat mich die Autorin Alexandra Cedrino so richtig gepackt.
Die Konflikte innerhalb der Familie Waldmann hätte ich mir spannender gewünscht. Ich konnte das Verhalten einiger Familienmitglieder nicht immer nachvollziehen.
Das Cover des Buches finde ich toll. Es paßt in die Zeit in der die Geschichte spielt. Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden.
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184 reviews
February 2, 2020
Das Cover ist künstlerisch und hochwertig, zumal die geometrische Form zur Hervorhebung der einzelnen Teile und Kapitel im Buch weiter genutzt wird.

Geschildert wird Berlin in den 1930er Jahren. Alice nimmt nach dem Tod ihrer Mutter Kontakt zu deren Familie auf, die sie bisher nicht kennengelernt hatte. Nach und nach erfährt sie Details, wie und warum es zur Trennung gekommen ist. Zu ihren beiden Onkeln baut sie schnell Vertrauen auf, doch ihre Großmutter zeigt sich eiskalt.
All dies spielt sich vor dem Hintergrund des Erstarkens der nationalsozialistischen Partei in den mondänen Künstlerkreisen der Zeit ab. Die Schilderungen des pulsierenden Großstadtlebens sind sehr authentisch.

Gegen Ende nimmt die Erzählung an Dramatik zu, wird meiner Meinung nach aber etwas holprig und übertrieben. Am Ende bleibt vieles offen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass die Autorin eine Trilogie plant und es noch Folgebände geben wird.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
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37 reviews7 followers
February 7, 2020
Das Cover von "Die Galerie am Potsdamer Platz" hat mich sehr angesprochen und die Leseprobe im Vorhinein auch.
Ich habe wirklich lange für das Buch gebraucht. Wenn ich mal länger als eine Woche für ein Buch benötige, muss das schon was heißen.
Der Anfang war auch vielversprechend, die Storyline letztlich für meinen Geschmack aber zu seicht. Zwischendrin gab es einige Sprünge in der Geschichte, die mir zu schnell und ohne nachvollziehbaren Hintergrund kamen.
Auch der Schreibstil war nicht wirklich meins, es war insgesamt ein wenig holprig.
Sehr schade, aber vielleicht habe ich nach der Leseprobe auch zu hohe Ansprüche an das Buch gehabt.
137 reviews2 followers
May 31, 2021
Das erste Buch in der Galeristinnen Trilogie, das als Hörbuch so lebhaft von Anna Thalbach vorgelesen wird, dass man sofort mittendrin im Geschehen ist und man am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte zuzuhören. Das Buch spielt in den 1930er Jahren in Berlin. Eine junge Frau, die zu ihrer Familie findet und mit ihnen die Kunstgalerie wieder eröffnet. Man erfährt viel über den Kunsthandel, das schillernde Nachtleben, aber auch über den Aufstieg der Nationalsozialisten. Gut recherchiert und sehr unterhaltsam. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Vielen Dank an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
78 reviews
February 16, 2020
Meinung
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich einfach und flüssig lesen.

Ich hätte mir persönlich etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, da für mich die historischen Aspekte etwas zu kurz kamen. Ebenso hat mir eine gewisse Tiefe in der Handlung selbst gefehlt. Es war meines Empfinden nach etwas zu oberflächlich.

Fazit
Ein gutes Buch, wobei ich mir auch etwas mehr erhofft hatte. Ich hoffe, dass mir die nächsten Teile besser gefallen werden.
1,375 reviews6 followers
September 27, 2020
Familiengeschichte in den 30er Jahren. Eine Nichte der verstorbenen Tochter, die verstoßen wurde, taucht plötzlich in Berlin auf. Die Großmutter will nichts mit ihr zu tun haben, aber ihre beiden Onkel und die Tante heißen sie herzlich willkommen. Sie besaßen früher eine Galerie und wollen sie wieder aufleben lassen.
54 reviews
September 13, 2022
2,5 Sterne

Pro: das Setting der 30er Jahre in Berlin ist spannend und gut erzählt, es gibt queere Charaktere

Con: die Hauptperson ist furchtbar starrköpfige und jähzornig, die eigentliche Geschichte konnte mich nicht packen;

Zum Hörbuch: Anna Thalbach hat eine sehr raue Stimme, durch die es mir schwer fiel, mich in eine junge Hauptperson hineinzuversetzen
8 reviews
May 31, 2025
Decepción que me he llevado con esta lectura, que no he conseguido terminar. Quizás me dejé llevar por la portada y la edición tan bonita, pero en realidad la sinopsis también prometía, pero ni los personajes ni la historia han conseguido ni engacharme ni emocionarme.
Profile Image for Tati.
7 reviews
July 19, 2025
Ein spannendes Buch mit historischem Background. Zu Beginn und im letzten Drittel war das Buch sehr fesselnd. Zwischendrin habe ich ein bisschen den roten Faden vermisst.
Profile Image for Dani_liest.
432 reviews29 followers
February 23, 2020
Eigentlich wollte Alice nur nach Berlin reisen, um ihrer Großmutter die Meinung zu sagen, da sie ihre Tochter, die Mutter von Alice, verstoßen hat und bis zu deren Tod zu keiner Versöhnung bereit war. Doch dann stellt sie fest, dass sie eine relativ große Familie in Berlin hat, von der sie nichts wusste, und beschließt zu bleiben.
Ich war etwas irritiert, mit welchem Tempo die Geschichte losmarschiert. Alice wirft kurzerhand ihren Job und ihr Leben in Wien hin, zieht mit ihrem Reisegepäck bei ihrer Tante ein, stellt fest, dass sie zwei Onkel hat und lernt einen Mann kennen – alles an einem Tag, wow.

„Die Galerie am Potsdamer Platz“ ist der Debütroman von Alexandra Cedrino, welche selbst aus einer Kunsthändlerfamilie stammt und sich somit in diesem Metier auskennt. In jedem Fall weiß sie , sich lebendig auszudrücken, so dass die Geschichte für den Leser interessant bleibt. Mir ist es leicht gefallen, der Handlung zu folgen, auch wenn es ein paar Logiklücken gibt. Zum Beispiel sind die beiden Onkel von Alice extrem herzlich und erfreut über ihr Auftauchen und können es kaum erwarten, mit ihr zusammenzuarbeiten. Warum haben sie sich dann all die Jahre nie für ihre Nichte interessiert und keinen Kontakt zu ihrer Schwester gesucht. Auch hat es für meinen Geschmack zu lange gedauert, bis das Zerwürfnis zwischen Alice Mutter und Großmutter erneut thematisiert wurde. Es war der Aufhänger für die Geschichte, wurde dann allerdings zunächst komplett fallen gelassen und letztendlich auf drei Seiten aufgelöst.
Der Roman spielt Anfang der 1930er Jahre, kurz vor Kriegsausbruch und reißt einige interessante Themen an. Die Nazis, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, Menschen die beginnen vorsichtshalber Allianzen zu schließen und die Auswirkungen der neuen Politik auf die Kunst bzw. den Besitz von Kunstschätzen. Leider kratzt Alexandra Cedrino nur an der Oberfläche. Es fehlte mir an Tiefgang. Die einzige Dramatik die entsteht, ist die um Alice und ihr kompliziertes Liebesleben mit dem Iren John sowie dem unliebsamen Verehrer Erik. Ich lese gerne Liebesromane, aber von diesem Buch hatte ich etwas weniger seichtes erwartet.
Außerdem wurde für meinen Geschmack zu viel geraucht. Gefühlt jede zweite Seite wird erwähnt, dass Alice sich eine Zigarette anzündet.
Inzwischen habe ich erfahren, dass es sich bei „Die Galerie am Potsdamer Platz“ um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Von daher könnte es sein, dass der Auftaktband dazu gedient hat, die Charaktere einzuführen und es im nächsten Teil mehr ins Detail geht. Die Prämisse dieser Serie ist auf jeden Fall sehr vielversprechend und ich würde gerne erfahren, wie es mit der wiedereröffneten Galerie nach der Machtergreifung Hitlers weitergeht. Deswegen werde ich den zweiten Teil sicherlich lesen.
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