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Tage in Weiß

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Mit existenzieller Tiefe und literarischer Lakonie erzählt Rainer Jund Geschichten, die uns alle betreffen. Weil sie uns zeigen, was wir sind: ein Wunder, verletzlich, ein Mensch. Eine aparte Kunsthistorikerin und ihr Mann auf Hochzeitsreise in Florenz. Zwischen dem größten Glück und der Katastrophe geht etwas verloren – die Selbstverständlichkeit des Lebens. Eine abrupte Gehirnblutung ändert für die Frau alles. Immer an ihrer Seite ein Klinik-Arzt, der in der Unfassbarkeit seines Alltags alles erlebt: Momente der Empathie, das bloße Funktionieren im Notfall, als er einem kleinen Jungen nach einer Mandel-OP das Leben rettet, die Zartheit des Abschieds einer alten Frau von ihrem geliebten Ehemann und das Wunder der Geburt.

240 pages, Hardcover

Published January 1, 2019

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Rainer Jund

5 books

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1 star
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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Madeleine Corfier.
130 reviews
December 7, 2025
HNO ist nicht mein Lieblings fach gebiet…trotzdem fand ich dieses Buch sehr spannend zu lesen. Der Autor beschreibt sehr ehrlich & voller Gefühle den Alltag als Arzt (zuerst etwas vom Studium & dann eindrucksvolle Momente & fälle ) & auch etwas von seinem privaten Leben. Er spricht viel über die Vergänglichkeit des Lebens & was es mit uns macht mit so schweren Krankheiten & Schicksalen so nah konfrontiert zu sein. Falls man nicht in der Klinik tätig sind kleine trigger Warnung : er nimmt kein Blatt vor den Mund & lässt kein Detail aus (Verbrennungen , verbluten, Tumore , Verletzungen , kranke Kinder ) da er aber einen tollen Schreibstil hat , sehr emotional & kurzweilig kann ich die Lektüre auf jeden Fall empfehlen !!

‚Wenn ich jetzt versage, stirbt ein Kind. Eine Situation, die theoretisch als Arzt vorstellbar, praktisch jedoch nie greifbar ist. Der unbedingte Fürsorgewille reibt sich an der Hilflosigkeit. Ein Leben, auf das man aufpassen will & muss, versinkt unerwartet. Wenn nichts getan wird, ist es weg. Für immer. Spürt man, wie dieser Gedanke in einem geboren wird, als kreischendes kleines Monster, muss man ihn sehr schnell zertreten, handeln, bevor er zu mächtig wird.‘ (S.82-83)

‚Alle waren still. Eine Andacht. Keiner sagte ein Wort. Wir spürten die Gewalt, die Unersetzlichkeit, die Einmaligkeit eines einzelnen Menschen, der nun vor uns lag. Das Wunder des Lebens ist zart. Ein Millimeter dickes Blutgefäß in der Nase entschied über weiterleben, über Schule, Ferien, ans Meer fahren, lernen, abends alleine unter der Decke weinen, Liebeskummer, Vater werden. In diesem Moment
, den wir nur mitansehen konnten, würde doch sein Schicksal entscheiden.‘ (S.184)
Profile Image for Uta Braun.
81 reviews4 followers
February 24, 2020
Mir wurde das Buch mit den Worten „Wie Schierach, nur in Medizin“ empfohlen...... Hatte ich jemals Illusionen von den Göttern in Weiß??? Nein. Muss ich lyrische Abhandlungen über blutige Schleimbeutel lesen??? Nein.
Sicher ist es ein gutes Buch - aber nicht für mich, außer Ekel Jahre ich das nicht so sehr viel mehr fühlen und denken.....🤷🏻‍♀️
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