Wir folgen einem Fuchs durch die Dämmerung der Welt. Wir hängen im Fels. Der Haken, der uns hält, ist rostig rot. Ein Mammut schließt die Augen, die Käfigtür steht offen und die Engel haben Angst. »Sie fliegen / und fallen, fliegen / und fallen, / prallen / unausweichlich / immer wieder / auf das Eis.« Levin Westermanns Gedichte befragen die Trauer, sie bewegen sich durch Räume, in denen Meere steigen und Küsten verschwinden, die Erinnerung verschwimmt. »Ich habe / keinen Namen, habe keine Stimme, habe nur zu tun, / was man mir sagt.« Ein Sarkophag senkt sich auf das Haus des Admetos und wer trägt jetzt die Schuld? Denn auf den Verlust folgt immer: die Schuld. Was hätte sein können? Und was kam vor dem Fall? »du legst die hände / flach auf den tisch. / du sitzt / ganz still und langsam / wird es hell.«
»Stille, durch Aussparung und metaphorische Kargheit eindringliche Gedichte.« - Michael Braun, NZZ
Die Art wie Levin die Zeilen bricht wie Wladislaw die Kracker mit Salz.
You shouldn't mix up your reading with the book. Fuchs weiss es mal wieder besser. Er ist in meinem Kopf er spricht, verwischt jetzt mit dem Jenseit, das hinter dem Meer liegt. Und ich suche zwischen den Seiten nach Wissen und Weisen Ort und Zeiten zu bestimmen und Wörter die reimen finden sich irgendwo in den Zeilen.
Doch hier und jetzt, hier und jetzt, Traum, Halluzination und Hoffnung verschwimmen.
Ich lese im Zug. Ich weiss nicht - weiss nicht ob ich hinter der Entscheidung stehe, aus vier Werken eines zu machen. Who's fucking idea was that? frage ich. Zoom out. Perron. Hochdeutsch Bahnsteig. Aber dann ist ein Werk doch ein Werk aus vielen Genres und das hält dann doch zusammen. Bezüglich der Schatten habe ich aber noch eine Frage:
Like Paul Kingsnorth's Beast, Bezüglich der Schatten parades a looming animal presence to embody, one presumes manmade, ecological collapse. But where Kingsnorth's kitty fails to take form – his apocalyptical world and narrative remains swathed in a formless mist throughout – Westermann's fox springs to life. It's a coy yet engaging presence, almost like a second narrator. 158 pages, bursting with, albeit heralding the end of all, life.