Allein die Tatsache, dass ich das Buch (fast) in einem Zug durchgelesen habe, sagt sicher schon einiges aus.
Vorab will ich sagen, dass ich etwas enttäuscht von der Protagonistin bin. Natürlich ist es in ihrer Situation verständlich, dass sie in die Geschehnisse eingebunden werden will, weshalb ich ihren Leichtsinn auch teilweise verstehe, aber vor allem ihre Aktion am Schluss war sehr dumm und unüberlegt.
Nichtsdestotrotz fand ich es toll wie taff Catalina ist und wie sie doch perfekt in diese Welt passt. Auch ihre Bodenständigkeit im Bezug auf die Uni. Ich hab mich auch richtig über die enge Vater-Tochter-Beziehung gefreut, die sich glücklicherweise durch das ganze Buch gezogen hat und nicht nur am Anfang eine Rolle spielt. Grundsätzlich ist Gonzales ein wunderbarer Charakter ist, der zum Einen die Rolle des Drogenbosses innehält und zum Anderen die, des ängstlichen und beschützenden Vaters.
Ein weiterer und sehr gefährlicher Beschützer ist schließlich auch Santiago, welchen ich auch gerne engagieren würde. Ich hatte tatsächlich erstmal Madox-Vibes ("Cold Princess" & "Fire Queen"), was allerdings dann doch verflog. (Was allerdings auch nicht schlimm gewesen wäre) Ich hätte gerne noch einige Seiten mehr gehabt, denn ich fand auch die Geschichte an sich sehr ausgeklügelt und spannend. Da meine einzige Daddy-Kink-Erfahrungen aus Harry-Styles-Fanfictions auf Wattpad basiert, war ich schon sehr gespannt. Und ich fand es wirklich gut, dass es nicht zu übertrieben war und passte perfekt zu Santiagos Auftreten. Also wirklich ein super Buch, das nichts beschönigt und einfach knallhart ist - in mehreren Beziehungen.