Spannender historischer Abenteuerschmöker für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …
Geboren 1972, bereiste nach dem Abitur mit dem Fahrrad viele Gegenden Europas, arbeitete danach über Jahre im Management eines Medienunternehmens und beschloss irgendwann, seine heimliche Passion zum Beruf zu machen. Seither lebt und arbeitet der Vater von drei Söhnen als freier Schriftsteller in Freiburg im Breisgau.
Sierra Nevada, 1856: Die 11-jährige Tahnee lebt mit ihrem Vater zusammen, als plötzlich ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Sie müssen fliehen, Kopfgeldjäger sind hinter ihrem Vater her, und die beiden werden getrennt. Tahnee möchte ihren Vater retten und macht sich auf die gefahrvolle Reise nach San Francisco. Hier lebt die 11-jährige Tara bei ihrem Großvater auf einem großen Anwesen. Ihr Leben unterscheidet sich gänzlich von dem Tahnees. Die beiden Mädchen kennen sich nicht, und doch verbindet sie etwas... ** Mich konnte dieses Kinderbuch sehr gut unterhalten! Es spielt im "Wilden Westen", was mich schon ein wenig überrascht hat. Es ist ein richtiger Abenteuerroman; ein Abenteuer reiht sich an das nächste, so dass gefühlt kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Sehr spannend! Da sind die Abschnitte, die von Tara handeln, etwas ruhiger. Sie schreibt in Tagebuchform an ihre Mutter, doch auch diese Einträge sind sehr spannend. Als Leser weiß man bald, worauf alles hinauslaufen wird, aber das schmälert nicht die Spannung. Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten!
Ein äußerst spannendes Abenteuer über zwei taffe Mädels im Wilden Westen, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lassen - mich hat es wunderbar unterhalten :)
Von Patrick Hertweck hab ich auch schon das Abenteuer Maggie und die Stadt der Diebe gelesen, ebenfalls eine abenteuerliche Geschichte im New York des Jahres 1870. Sein neues Buch um die beiden 11jährigen Mädchen Tara und Tahnee spielt 1856 in der Sierra Nevada und hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als sein Debüt!
Erzählt wird abwechselnd aus der Sichtweise der beiden Mädchen, wobei Tara in Form von Tagebucheinträgen in der Ich-Perspektive schildert, was passiert. Der Hauptteil wird aber von Tahnee bestimmt und schon der Anfang der Geschichte geht äußerst spannend los. Ein Kopfgeldjäger ist hinter ihrem Vater her und sie möchte um jeden Preis verhindern, dass er am Galgen landet. Ich fand diesen Wechsel immer sehr gelungen zwischen den Schwierigkeiten in der Wildnis, mit der Tahnee zu kämpfen hat und den eher ruhigeren Passagen von Tara, ihrem behüteten Leben, und wie sie auf immer mehr Geheimnisse von ihrem Großvater stößt.
"Aber nachdem ich ein paarmal diese Mauern verlassen durfte und nun nicht mehr, merke ich, dass ich hier nicht wie eine Prinzessin lebe, sonder wie eine Gefangene." S. 113
Geschrieben ist es relativ einfach, also passend für das empfohlene Lesealter, dennoch mit einem gewissen Anspruch, der die Erlebnisse nah und anschaulich schildert und einen lebendigen Einblick gibt in das damalige Leben.
Dazu gehört natürlich die Unterdrückung der "farbigen Bevölkerung", seien es die schwarzen Sklaven oder die einheimischen Indianer. Patrick Hertweck hat einen gut Weg gefunden, jungen Lesern zu vermitteln wie boshaft manche Menschen ihnen gegenüber waren und andererseits hat er aufgezeigt, wie sie selber durch Mut, Pfiffigkeit, Hoffnung und Mitgefühl zu überleben gelernt haben.
Ich bin mir sicher, dass der Tag bald kommen wird, an dem alle im Land in Freiheit leben können und jeder Mensch vor dem Gesetz gleich sein wird." S. 86
Auch die rauen Sitten klingen immer wieder durch und das Recht des Stärkeren bzw. Reicheren, wobei sich da ja leider teilweise nicht so viel geändert hat.
Natürlich zeigt er auch, grade durch Tahnee, wie viel man mit Mut und Durchhaltevermögen schaffen kann, aber auch Tara, die nicht nachlässt und den Dingen auf den Grund gehen will, um der Wahrheit näher zu kommen: zwei ganz tolle, taffe Mädchen, die sich nicht unterkriegen lassen! Es gibt auch feine Untertöne, wie die Vorsicht gegenüber Fremden, die Wichtigkeit von Freundschaft und Zusammenhalt, wie auch ein waches Auge auf Dinge, die man hört und sieht, die man aber erstmal hinterfragen sollte.
Wenn man auch schnell die Zusammenhänge der Hintergründe ahnt, blieb es für mich durchaus spannend zu verfolgen, nicht wo der Weg hinführen wird, sondern was alles auf diesem Weg passiert! Und da gibt es wirklich eine ganze Menge Überraschungen und zum Finale hin hat die Spannung nochmal so richtig angezogen!
Das Cover finde ich übrigens super schön gelungen und der lila farbene Buchschnitt gibt dem Äußeren noch etwas besonderes.
Ein großartige gelungener Abenteuer-Roman nicht nur für Kids mit einem mitreißenden Ausflug in den Wilden Westen, der das Leben, das Leid, aber auch die Freude sehr schön vermittelt und ein paar aufregende Lesestunden bereit hält!
Goldgräber, Indianer, Kopfgeldjäger und zwielichtige Gestalten. Eine atemberaubende Landschaft im Jahre 1856. Und mittendrin zwei Mädchen, die ein geheimnisvolles Schicksal verbindet.
Als Tahnees Vater von Kopfgeldjägern verschleppt wird, ist für Tahnee klar: Sie muss ihn retten. Und so begibt sie sich auf die Suche, quer durch Kalifornien. Sie muss sich nicht allein durchkämpfen und findet schnell Freunde, die ihr bei ihrem Unterfangen beistehen. Doch Tahnee sollte sich in Acht nehmen, denn nicht jeder ist der, der er vorgibt zu sein.
Unterdessen ahnt Tara in San Francisco nichts davon, dass ihr behütetes Leben bald eine jähes Ende finden wird. Die Ereignisse überschlagen sich und auch für Tara ist plötzlich nichts mehr wie es war.
Tara und Tahnee war mein erstes Buch von Patrick Hertweck und ich kann nichts anderes sagen, außer dass ich wirklich begeistert war.
Die Geschichte der Beiden wird parallel erzählt. Taras schildert dabei ihre Erlebnisse in Tagebucheinträgen, die sie an ihre Mutter richtet.
Dieser Umstand macht das Buch zu einem sehr leichten Lesevergnügen. Das bedeutet aber nicht, dass die Geschichte vor sich hin plätschert.
Direkt auf den ersten Seiten gibt es einen genialen Spannungsbogen, der nur durch Taras Tagebucheinträge unterbrochen wird. Kaum wähnt sich Tahnee in Sicherheit und man selbst atmet als Leser auf, kommt schon das nächste Grauen auf sie zu.
Patrick Hertweck schafft es dabei immer wieder neue Aspekte in die Geschichte einzubringen. Auch wird jungen Lesern ein anschauliches Bild der damaligen Zeit vermittelt. Die Unterdrückung schwarzer Sklaven, als auch der einheimischen Indianer ist Thema. Allerdings ohne penetrant erhobenen Zeigefinger. Es wird einfach deutlich, wie schrecklich die Menschen damals behandelt wurden und gibt auch Denkanstösse, wie es heutzutage noch aussieht. Was mir gut gefallen hat, ist das die Unterdrückten sich keinesfalls ihrem Schicksal ergeben haben. Viel eher schaffen sie es mit der ein oder anderen List ihr Überleben zu meistern. Zusätzlich werden diverse Themen angebracht, die heutzutage noch genauso wichtig sind. Dies passiert aber eher unterschwellig, als plakativ. Sei es, wie wichtig Freundschaft ist und was Loyalität bedeutet, als auch eine gewisse Vorsicht gegenüber Fremden und das es immer irgendwo einen Ausweg gibt.
Tara und Tahnee haben mir als Protagonisten sehr gut gefallen. Tahnee ist von Beginn an ein taffes Mädchen, dass mit viel Köpfchen ihren Weg beschreitet. Dabei geht sie aber ohne Vorurteile durch die Welt und sieht stets das Gute im Menschen. Blauäugig ist sie dabei aber keineswegs. Tara wächst sehr behütet auf, entwickelt sich aber zu einem starken Mädchen, das für ihre Überzeugungen einsteht und es nicht mehr hinnimmt, wenn ihr Unrecht getan wird.
Gerade als erwachsener Leser ahnt man schon, wo die Reise hingeht. Das wirkt sich aber definitiv nicht negativ aus. Viel eher fragt man sich, wie sich die Dinge denn zu dem großen Ganzen fügen werden. Auf Taras und Tahnees Reise passieren so viele unvorhergesehene Dinge, dass letztendlich der Weg spannender ist, als das Ziel.
Fazit: Da ich es als das werte, was es ist, nämlich ein Kinderbuch, kann ich nur 5 Sterne vergeben. Ich war von Anfang bis Ende begeistert von Tara und Tahnee. Ein packender Western mit zwei tollen Mädchen in den Hauptrollen. Nervenkitzel, stockender Atem und eine Achterbahn der Gefühle inklusive. Klare Leseempfehlung!
Sierra Nevada Mitte des 19. Jahrhunderts. Die junge Tara will ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Sie hat ihm ein Versprechen gegeben. Um das zu erfüllen muss sie es nach San Francisco schaffen. Doch dieser Weg ist verdammt gefährlich. Derweil entdeckt Tahnee in dem herrschaftlichen Anwesen in San Francisco, dass sich mehr hinter ihrer Herkunft verbirgt, als sie zunächst geahnt hat.
Der vorliegende Jugendroman ist ein Standalone, der im Wilden Westen des 19. Jahrhunderts spielt. Eine Zeit voller Aufbrüche, voller Gesetzlosigkeit und Goldgräberstimmung und eine Zeit, in der Amerika sich finden musste. Allein die historische Epoche hat mich ziemlich neugierig gemacht. Immerhin ist es nicht einfach, einen glaubhaften Jugendroman im Wilden Westen anzusiedeln. Ich bin ein Coverlover – und dieses Cover hat mich einfach angezogen wie Eisen einen Magnet. Die Zeichnungen sind einfach wundervoll und das gesamte Bild fängt die Stimmung perfekt ein – kurzum es macht Lust, in die zwei Welten, die den Leser erwarten, einzutauchen. Die Welt von Tara und Tahnee.
Gesplittet in zwei Teile beginnt das Buch mit Tara und einem schaurigen Besuch eines Kopfgeldjägers, der auf der Suche nach ihrem Vater ist. Ich wurde gleich in die Szenerie gezogen. Trapperhütte, schummriges Licht. Die Szene war perfekt beschrieben und Tara konnte ihre hervorstechendsten Fähigkeiten beweisen: Ihre Klugheit und ihren Mut, fernab von jeglicher Naivität. Die hat sie schnell verloren in den Goldgräberbergen, vermute ich mal – im Verlauf des Buches verfällt sie auch nicht in naive Anwandlungen, Tara bleibt ihrem Charakter treu, den die raue Umgebung und ihr Vater ausgeformt haben. Ich mochte sie sehr. Tahnee wiederum lernen wir im ersten Teil des Buches nur durch Briefe kennen, die sie selbst an ihre Mutter schreibt. Dabei wird sehr schnell der Unterschied zwischen Taras und Tahnees Welt deutlich – sehr schnell. Tahnee wächst behütet auf. Allein sich außerhalb ihres Grundstücks zu bewegen, stellt für sie schon ein Abenteuer dar. Trotzdem mochte ich auch sie, denn sie hat in ihrer eigenen behüteten Welt einen Mut bewiesen, den ich ihr in den ersten paar Briefen nicht zugetraut hätte. Im zweiten Teil der Geschichte verlaufen dann beide Handlungsstränge parallel. Auch die Nebencharaktere wuchsen mir rasch ans Herz – manche waren Freunde zum Pferdestehlen, manche unfreiwillige Verräter. Ich wusste zunächst nicht in welche Richtung das Buch tendiert, doch es erwuchs zu einem ausgewachsenen Abenteuer mit Feuergefechten, Verrat und Gefahr, die an jeder Ecke lauerte. Traue niemanden ;)
Der Schreibstil des Autors stellte sich als unglaublich bildhaft und greifbar heraus, er flocht Details wie eine Beschreibung einer Goldgräbersiedlung mit ein, sodass ich praktisch mit Tara da durchgeschlichen bin – und um Himmels Willen keine Aufmerksamkeit erregen wollte. Der Stil zog sich durch das gesamte Buch – Herrlich!
Das einzige, was ich als negativ empfand, war ein Ereignis, dass sich recht lange herausgezögert hat. Dafür hätte ich mir mehr Stagetime gewünscht. Alles in allem hat mich „Tara und Tahnee“ ausgezeichnet unterhalten ich habe mit den beiden mitgefiebert und dafür vergebe ich gerne 4,5 Sterne.
Werbung | Rezensionsexemplar Tahnees Vater ist in den Händen von skrupellosen Kopfgeldjägern. Ihr Vater hat ihr das Versprechen abgenommen, sich nach San Francisco durch zuschlagen, falls ihm etwas geschehen sollte. So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Was sie nicht ahnen kann, ist das sie dort nicht nur ihrem Vater helfen könnte, sondern dass dort das Mädchen Tara lebt, deren Schicksal mit dem ihren verwoben ist.
Ein fesselnder Abenteuerroman, der nicht nur Freunden des Wilden Westens, das Herz höher schlagen lassen wird. Die Handlung teilt sich in zwei Handlungsstränge auf, so ist da Tahnee und die Flucht vor den Kopfgeldjägern und und das Mädchen Tara, die in San Francisco Briefe an ihre Mutter in ihr Tagebuch schreibt. Ich fand es besonders gut, dass die helfenden Menschen, nicht nur Weiße waren. Es gab sehr viele spannende Szenen, Verfolgungsjagden und Momente, in denen ich Tahnee ganz fest die Daumen gedrückt habe. Auch optisch ist das Buch eine kleine Schönheit mit dem ansprechenden Cover und dem lilafarbigen Schnitt. Ein richtig gutes Jugendbuch, dass nicht langweilig wird und man einfach nur immer weiterlesen möchte.
Das Buch wurde mir als kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt.
Ein tolles Kinderbuch, voller Abenteuer. Es liest sich super gut. Die Geschichte ist von Anfang bis zum Schluss spannend. Man kann dieses Buch kaum weg legen.
Vorallem gefällt mir, dass es ein Mädchen-Abendteuer ist. Für Jungs ist es sicherlich auch spannend.
Fazit: Ich habe noch ein Buch, was ich sehr liebe und kann euch sehr empfehlen!
Stell dir vor, du bist alleine zu Hause, wartest auf deinen Vater, der schon vor Ewigkeiten zurück sein wollte und einfach nicht kommen will. Plötzlich hörst du ein unheimliches Geräusch und ein Mann erscheint auf deiner Türschwelle. Doch dieser Mann ist nicht dein Vater... Genau das passiert Tahnee, ein eigentlich sehr mutiges und unerschrockenes Mädchen, das mit ihrem Vater in einer Hütte fernab der Zivilisation lebt. Der unbekannte und mysteriöse Mann stellt sich relativ schnell als Kopfgeldjäger heraus, der auf der Suche nach Tahnees Vater ist. Doch die kann nicht glauben, dass ihr Vater ein böser Mensch sein soll und flieht Hals über Kopf vor dem Kopfgeldjäger und lässt ihr Zuhause zurück. Tahnee macht sich auf dem Weg ins weit entfernte San Francisco, um dort Antworten auf ihre vielen Fragen zu finden und findet dort mehr, als sie geahnt hat...
Vor wenigen Jahren hat mich Patrick Hertweck mit seinem Debüt "Maggie und die Stadt der Diebe" von der ersten Seite an verzaubert. Ich habe mir gewünscht, dass es seine abenteuerliche Erzählung über ein mutiges Mädchen, das sich einer Diebesbande anschließt, schon viel früher gegeben hätte, als ich noch jünger war, denn Maggie hätte sich wohl ohne zu zögern in meine Reihe der Kinderbuchheldinnen eingefügt, doch glücklicherweise gibt es Bücher, die man in jedem Alter, immer und überall lesen kann, weil sie dich glücklich machen, weil sie dich weit weg führen aus deinem Alltag und mit dir großartige Abenteuer erleben. Und genau zu diesen Büchern gehört jetzt nicht mehr nur Maggie, sondern auch Patrick Hertwecks zweiter Roman "Tara und Tahnee". Dieses Mal werden wir weit weg in die Vergangenheit mitgenommen, in die Zeit der Goldgräber, Cowboys, Schurken und Kopfgeldjäger, als es noch keine Autos auf den Straßen gab, sondern nur Pferde und Kutschen und in der wir ein mutiges Mädchen, namens Tahnee, kennen lernen, die sich auf die gefährliche und abenteuerreiche Reise nach San Francisco macht, um ihren Vater zu retten. Und in der wir Tara begegnen, zunächst nur in Tagebucheinträgen aber dann auch später im 'richtigen' Leben, die uns zeigt, dass sie mindestens genauso viele Fragen an ihre Vergangenheit an, wie Tahnee. Patrick Hertweck ist hier wieder einmal etwas ganz Besonderes gelungen. Er erschafft einen spannenden und wunderbaren Abenteuerroman, er spickt ihn mit Selbstfindung, einer großen Portion Freundschaft und jeder Menge unglaublich vielschichtigen und liebevollen Figuren. Natürlich dürfen auch die typischen Bösewichte nicht fehlen, die aber ebenfalls großartig herausgearbeitet sind, dass man das Gefühl hat, man würde ihnen über die Schulter sehen, wenn sie ihre bösen und gemeinen Spielchen treiben. Auch die Art und Weise, wie Patrick Hertweck die Geschichte seiner zwei neuen Heldinnen erzählt hat, möchte ich besonders hervorheben. Indem wir Tahnee in der Handlung und Tara zunächst nur in Tagebucheinträgen kennen lernen, verwebt der Autor geschickt nach und nach beide Erzählstränge, so dass sich am Ende beide treffen können und die Geschichte zu einem großartig konstruierten und erzähltem Ende kommt. Und um meine Lobeshymne abzuschließen, möchte ich betonen, wie wunderbar ich es finde mit welchen Eigenschaften Patrick Hertweck seine Heldinnen ausstattet. Wir brauchen viel mehr Mädchen und wir brauchen Mädchen wie Maggie, Tara und Tahnee in der Kinderbuchliteratur. "Tara und Tahnee" ist ein besonderes, ein spannendes und wunderbar geschriebenes Buch geworden. Die Geschichte reißt nicht nur komplett mit, sondern wird auch jede Leserin und jeden Leser aus dem Alltag katapultieren, um an einen anderen Ort aufzuwachen und jede Menge Abenteuer mit besonderen Figuren zu erleben und Freundschaften zu schließen. Unbedingt lesen!
„Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Patrick Hertweck
Meine Meinung
Dieses Buch ziert ein atemberaubend schönes Cover, in dem so viel Liebe und Hingabe zum Detail steckt, dass ich nicht umhin kam, die Geschichte dahinter zu entdecken. Die Cover Gestaltung ist ein Festmahl für die Augen und Sinne. Solch eine Schönheit, verziert mit einem lilafarbenen Buchschnitt, muss man einfach liebevoll betrachten und streicheln.
Kinderbücher begleiten und faszinieren mich seit ich denken kann. Und obwohl ich inzwischen Erwachsen bin, greife ich immer noch und wieder zu ihnen, allein um das Kind in meinem Herzen zu bewahren. Schon nach den ersten Seiten merkte ich, das hier etwas ganz großes auf mich wartete. Gemeinsam mit Tahnee stürzte ich das Abenteuer meines Lebens, nichtsahnend, was mich erwarten sollte.
Patrick Hertweck verzauberte mich mit seinem Bild- und Wortgewandten Erzählstil. Seine Sprache angepasst an das Jahrhundert in dem diese Geschichte spielt. Und obgleich ich immer wieder Begriffe fand, die selbst mir nicht klar waren, so fand ich gleich darauf die Erklärungen dazu, so dass auch Kinder des vorgegeben Alters diese Welt leicht und verständlich erkunden können.
Weiterhin erkannte ich in Patrick Hertwecks Erzählung eine Lebhaftigkeit, die jedes Wort zu einem festen Bild in meinem Kopf werden ließ und vor Lebendigkeit und Leidenschaft sprühte. Ich fühlte mich mit dem ersten Satz den ich laß ins Jahr 1856 versetzt. Zur Zeit der Goldgräber, inmitten der Sierra Nevada. Es war, als bringe Patrick Hertweck das Setting, die Geräusche, Gerüche und Treiben zu dieser Zeit, mitten in mein Zimmer.
Tahnees Geschichte nahm eigentlich schon von Seite 1 an Fahrt auf, legte ein ordentliches Tempo vor, machte weder halt vor Gefahren oder ausweglosen Situationen, und war dennoch so mitfühlend, mitreißend, überwältigend und sensibel erzählt. Patrick Hertweck gab mir die Zeit, mich mit Tahnee auseinander zu setzen, in sie hinein zu fühlen, ihr Denken und Fühlen zu verstehen, sodass ich stets dem roten Faden folgen und alles nachvollziehen konnte.
Tahnee in mein Herz zu schließen war unsagbar leicht. Denn dieses 11 jährige Mädchen besaß mehr Mut, Tapferkeit, Scharfsinn und Verstand, als so mancher mit 20 Jahren mehr auf dem Buckel. Weder war ihre Gestaltung überzogen noch unglaubwürdig oder ihres Alters nicht entsprechend. Im Gegenteil! Sie war nicht bloß eine Figur im Buch, sondern eine reale Person, deren Weg und Geschichte mich tief trafen.
Ich erlebte unzählige Momente in denen mir das Herz schier zu zerreißen drohte, meine Augen schockiert vor staunen geweitet waren, und ich glaubte, nie wieder zu Atem zu kommen. Denn Tahnee steht ein Abenteuer bevor, eine Reise durch Unbekanntes Land, verfolgt von Gefahren, unüberwindbaren Hindernissen, die sie selbst nicht abzuschätzen vermag.
Doch ihre Reise durch die Sierra Nevada, den Canyon, eine Geisterstadt, bis hin zu ihrem Ziel, wird begleitet von Freunden und Helfern, die zeigen, dass wir selbst in der dunkelsten Stunde nie allein sind. Freundschaft, über sich hinauswachsen, Familie, Verlust, all dies sind nur winzige Facetten dieser vor Ideenreichtum und Vielschichtigkeit strotzenden Geschichte.
Patrick Hertweck konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen nehmen und hinterließ bei mir nichts anderes, als pure Begeisterung, Faszination, Freude und Wehmut, darüber das dieses Abenteuer schon zu Ende ist. Ich blicke Tara und Tahnee weinend hinterher, denn sie haben mich vieles gelehrt und nisten nun auf ewig in meinem Herzen.
Mein Fazit
Tara und Tahnee erzählt eine Geschichte für groß und klein, voller Abenteuer, starker kleiner Buch Heldinnen, Bildgewalt und Ideenreichtum, verpackt in ein atemberaubend schönes Gewand und gespickt mit einem Erzählstil, der himmlischer nicht sein könnte, denn er legt dem Leser eine Welt zu Füßen, voller ausgefallener, lebendiger Figuren inmitten eines Landes zu einer Zeit, die in die analen der Geschichte einging.
Grandioses Werk über Freundschaft und Familie, voller Hochspannung, Nervenkitzel und Emotionen.
Bei Tara und Tahnee ist mir sofort das wunderschöne Cover und der lila Buchschnitt ins Auge gesprungen. Das Cover Bild von Max Meinzgold ist wirklich wunderschön und ich habe es des Öfteren beim Lesen betrachtet.
Wie man sich bei dem Titel Tara und Tahnee und dem Cover denken kann, geht es in dieser abenteuerlichen Geschichte für Leser ab 10 Jahren um zwei Mädchen. Der Leser begleitet die beiden Mädchen abwechselnd, dabei hat der Autor zunächst unterschiedliche Wege gewählt den Leser an den Geschehnissen teilhaben zu lassen. So begleitet man Tahnee aus der Erzähler-Perspektive und ist bei ihrem Handlungsstrang live dabei. Tara hingegen lässt den Leser aus der Ich-Perspektive in Form von Briefen, die sie ihrer Mutter schreibt, an den Geschehnissen teilhaben.
Diese Abwechslung mochte ich sehr, doch gibt es noch mehr Unterschiede. So startet man bei Tahnee gleich voller Action. Eine Truppe von Kopfgeldjägern steht bei ihr vor der Hütte und sucht ihren Vater. Tahnee kann es gar nicht glauben, wieso sollte jemand den Tod ihres Vaters in Auftrag geben? Doch es ist ohne Zweifel sein Gesicht auf dem Steckbrief. So beginnt eine wilde Flucht. Mir war es hier manchmal ein bisschen zu wild. Für ihre 11 Jahre hat Tahnee so einiges drauf und behält einen kühlen Kopf. Sie ist eine richtige Kämpferin.
Die Handlung um Tara beginnt da eher ruhig. Man erfährt ein bisschen etwas über ihren Alltag und über ihr isoliertes leben in San Francisco. Dort wohnt sie in einem großen Haus, doch ist es eher ein goldener Käfig, denn ihr Großvater will sie vor der Welt beschützen. Mit der Zeit ereignen sich einige mysteriöse Dinge und Tara fängt an Geschichten in Zweifel zu ziehen.
Die Atmosphäre im Buch ist richtig toll. Das Wild West Feeling kam richtig gut beim Lesen rüber und auch die Thematik mit dem Goldrausch fand ich interessant. Mit der gewählten Zeit 1856 und durch diesen Wild West Charme, sticht das Buch aus der Maße von Kinderbüchern heraus. Durch die Beschreibungen von Patrick Hertweck konnte ich mir die Charaktere und auch die Kulisse richtig gut vorstellen. So hat mir das Lesen richtig Spaß gemacht.
Ich muss aber auch sagen, dass mich das Buch nicht Konstant fesseln konnte. Dies lag aber nicht daran, dass es Langweilig oder zäh würde. Eher im Gegenteil, die Geschichte ist sehr dynamisch und rasant. Nur waren mir die ganzen Ereignisse manchmal ein bisschen zu viel des Guten, sodass ich da leider unbewusst etwas abgeschweift bin mit den Gedanken. Davon abgesehen aber, Däumchen nach oben.
"Tara und Tahnee" besticht schon durch sein wunderschönes Cover und trift damit bei mir voll ins Schwarze. Es handelt sich um ein Kinderbuch ab 10 Jahren aus dem Thienemann-Esslinger Verlag. Tahnees Vater wird von Kopfgeldjägern verfolgt. Seine Erklärungen für die Jagd auf ihn sind sehr kryptisch und enden mit dem Versprechen, dass Tahnee entkommen und nach San Francisco aufbrechen muss. Kurz darauf ist ihr Vater verschwunden und Tahnee begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. In San Francisco lebt unterdessen Tara, die nichts von ihrer eigenen dramatischen Vergangenheit ahnt.
Patrick Hertweck erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tara und Tahnee. Wobei Tara ihren Blick zum Teil in Tagebuchform wiedergibt. Die Erzählung schreitet spannend und flott voran und ist damit ein einziges Lesevergnügen. Stück für Stück erfährt man mehr und Puzzleteilchen fügen sich zusammen. Für ihre 11 Jahre ist Tahnee sehr taff und mutig. Allerdings musste man das im wilden Westen der Goldgräberzeit wahrscheinlich auch sein. Die Geschichte ist süss. Von Missgunst, Hass und Eigennutz aber am Ende natürlich vor allem von Freundschaft geprägt. Außerdem der Fähigkeit seine Fehler einzugestehen und seine Meinung ändern zu können.
Insgesamt bin ich von diesem Buch und insbesondere seinem Ende sehr begeistert. Ich habe es ja nach einiger Zeit schon geahnt aber es liest sich auch einfach so schön. ❤️ "Tara und Tahnee" dürfte nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene beeindrucken. Eine unbedingte Lesempfehlung für dieses tolle Kinderbuch.
Nachdem dieses Buch so groß beworben wurde (und so eine schöne Aufmachung hat!), bin ich neugierig geworden. Ich muss sagen, der Wirbel war durchaus gerechtfertig; denn das Buch liest sich nicht nur gut und fesselnd, sondern bietet auch ein überzeugendes und interessantes Szenario mit viel Abwechslung und einer ungewöhnlichen Erzählmethode. Die Geschichte war durchweg spannend, gegen Ende steigert sie sich aber noch einmal und bietet ein grandioses Finale mit Aha-Moment. Ich finde es ein wenig schade, dass Tara erst im letzten Drittel des Buches wirklich wichtig wird, davor wird das meiste von Tahnee erzählt. Dadurch rückt Tara ein wenig in den Hintergrund, wobei sie auch weniger erlebt als ihre Mittitelheldin. Andererseits war es erfrischend, mal eine andere Form des Erzählens zu haben (Taras Kapitel sind als Brief geschrieben), wodurch man auch ihre Sichtweise und ihr Umfeld recht schnell kennenlernt. Letztendlich mochte ich beide, doch besonders Tahnee ist mir schnell ans Herz gewachsen, zumal sie für Kinder eine klasse Heldin abgibt: sie ist schlau und mutig und verfolgt ihre Ziele mit eisernem Willen. Sie zeigt jungen Lesern, dass man auch mit 11 viel erreichen kann, wenn man es richtig angeht und seine Stärken klug nutzt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!
Nordamerika 1856: Tara lebt bei ihrem Großvater in einer Villa auf dem höchsten Hügel über San Francisco; Tahnee lebt mit ihrem Vater in armen Verhältnissen in der Wildnis der Sierra Nevada. Nachdem Kopfgeldjäger ihren Vater fangen um ihn in San Francisco dem Henker zu übergeben macht sie Tahnee auf Weg ihn zu retten. Nach einer strapaziösen Reise trifft sie auf Tara, deren Leben eng mit dem Tahnees verstrickt ist.
Das Buch war wahnsinnig spannend und ich habe eine lange Zeit gebraucht, um das Geheimnis zu entschlüsseln. Während uns Taras Leben größtenteils durch ihre Tagebucheinträge näher gebracht wird, folgen wir Tahnee durch die Wildnis und erleben alles direkt mit ihr. Das Buch hat Gewalt und Entbehrung (das impliziert ja schon die Geschichte), aber es wird nicht ausgekostet und ist angemessen für die Zielgruppe. Es ist schön zu sehen, dass es auch gute Abenteuerbücher für Mädchen gibt. Absolut empfehlenswert!
Danke an den Thienemann-Esslinger-Verlag für das Leseexemplar.
Beim Durchstöbern der neuen Programmvorschau des Thienemann-Esslinger Verlags ist mir „Tara und Tahnee“ sofort ins Auge gesprungen. Die Aufmachung des Buches finde ich einfach nur brillant! Das famose Cover, das auf den ersten Blick total Bock auf Abenteuer macht...und dazu dann noch dieser schicke lilafarbene Buchschnitt - absolut genial! Da mich auch der Klappentext sofort hatte, stand für mich umgehend fest: „Tara und Tahnee“ möchte ich unbedingt lesen!
Sierra Nevada, im Jahre 1856: Die 11-jährige Tahnee lebt zusammen mit ihrem Vater in einer kleinen Blockhütte weit abgelegen in der Wildnis. Ihr Leben soll sich auf einen Schlag ändern, als eines Tages plötzlich ein Kopfgeldjäger auftaucht und Jagd auf Tahnees Vater macht. Vater und Tochter fliehen, werden kurz darauf aber voneinander getrennt. Ihrem Vater hat Tahnee kurz vor der Trennung das Versprechen gegeben hat, sich nach San Francisco durchzuschlagen und dort nach einem bestimmten Mann zu suchen. Warum sie diesen Fremden aufsuchen soll, weiß Tahnee allerdings nicht. Wovon sie ebenfalls keine Ahnung hat: Bei dem Mann lebt das Mädchen Tara, mit welchem Tahnee etwas ganz Besonderes verbindet...
Dies war mein erstes Buch von Patrick Hertweck und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein! Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt – ich bin hellauf begeistert von dem, was ich in „Tara und Tahnee“ zu lesen bekommen habe. Patrick Hertweck ist mit seinem zweiten Kinderbuch ein fantastischer Abenteuerroman gelungen, der von Anfang bis Ende unfassbar spannend und fesselnd ist. Einmal begonnen mit dem Lesen, kann man wirklich gar nicht mehr damit aufhören, da man so gebannt von den Geschehnissen ist. Bei mir zumindest war es so. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgesuchtet und war dabei durchweg am Mitfiebern und Mitbibbern.
Abenteuergeschichten, die im Wilden Westen spielen, habe ich schon immer wahnsinnig gerne gelesen. Die Zeit der Cowboys, Goldgräber, Schurken und Kopfgeldjäger ist einfach genau mein Ding. Solltet ihr diese Leidenschaft mit mir teilen, kann ich euch nur sehr ans Herz legen, euch „Tara und Tahnee“ zuzulegen. Bei mir kam beim Lesen irgendwie das totale nostalgische Gefühl auf, da mich das Buch so sehr in meine Kindheit zurückversetzt hat. Das Setting ist einfach nur atemberaubend! Kopfkino und Wilder Westen-Feeling pur, sag ich nur! Alle Orte werden so mega cool und anschaulich beschrieben, sodass man beim Durchschmökern die tollsten Bilder im Kopf hat und am liebsten in das Buch hineinkriechen möchte. Also ich bin vollkommen verzaubert von der faszinierenden Kulisse und der dadurch geschaffenen abenteuerlichen Atmosphäre.
Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von Tara und Tahnee. Während wir Tahnee durch die Wildnis begleiten und ein aufregendes Erlebnis nach dem nächsten erleben, halten wir uns in Taras Passagen in San Francisco in einem stattlichen Anwesen auf. Taras Anteile bestehen den größten Teil des Buches über aus den Briefen, die sie an ihre verstorbene Mutter in ihr Tagebuch schreibt. Tahnees Abschnitte wiederum werden in der dritten Person erzählt. Ich persönlich mochte die Tahnee-Kapitel etwas lieber, da ich sie als spannender empfunden und dieses Abenteuer-Feeling beim Lesen richtig gefeiert habe. Taras Tagebucheinträge laden allerdings auch ohne Ende zum Miträtseln ein, da sie bei sich zu Hause lauter mysteriöse Entdeckungen machen wird. Mir hat dieser Gegensatz von diesen zwei verschiedenen Erzählweisen unheimlich gut gefallen. Er bringt so eine schöne Abwechslung mit rein und macht die Handlung nur noch packender. Bei diesem Buch besteht ganz klar Suchtgefahr!
Womit mich der Autor neben dem umwerfenden Setting und dem fabelhaften Erzählstil ebenfalls vollends überzeugen konnte, sind die Charaktere. Egal ob Gut oder Böse – allesamt wurden sie ausgezeichnet ausgearbeitet und tragen mit ihren einmaligen Eigenschaften dazu bei, dass man unvergessliche Lesestunden mit dem Buch verbringt. Mein persönlicher Star war ganz klar Tahnee. Für ihren großen Mut, ihre Tapferkeit und Stärke habe ich die 11-jährige zutiefst bewundert. Tahnee lässt sich nicht unterkriegen und trotzt jeder noch so großen Hürde und Gefahr. Mit ihr hat Patrick Hertweck eine einzigartige und wunderbar starke Buchheldin erschaffen, die man auf ihrem abenteuerlichen Weg nur zu gerne begleitet. Tara habe ich aber selbstverständlich auch sofort in mein Herz geschlossen. Auch sie ist ein total sympathisches und sehr toughes junges Mädel, in welchem eine große Portion an Entschlossenheit, Neugierde und Furchtlosigkeit schlummern. Was Tara und Tahnee angeht, wusste ich, als Erwachsene, recht schnell, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Diese Vorhersehbarkeit hat mir aber in keinster Weise meinen Lesespaß geraubt. Die Zielgruppe wird, so denke ich, wahrscheinlich etwas länger im Dunklen tappen, vielleicht sogar bis zum Schluss, sodass sie zum Ende hin mit einer überraschenden Offenbarung konfrontiert wird.
Apropos überraschend – Überraschungen kommen in „Tara und Tahnee“ wahrlich nicht zu kurz. Einer unerwarteten und rasanten Wendung folgt der nächsten. Wie oben bereits erwähnt: Die Story ist unbeschreiblich packend, sodass man gar nicht anders kann, als das Buch so richtig wegzuatmen. Neben der enorm hohen Spannung sind auch wichtige Werte ein großer Bestandteil der Handlung wie Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft. Super fand ich auch, dass der Autor seine Geschichte gekonnt mit den historischen Fakten der Zeit des Goldrausches verknüpft hat. Diese Wilder-Westen-Stimmung ist Patrick Hertweck einfach nur phänomenal geglückt!
Empfohlen wird das Buch für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren und dieser Empfehlung schließe ich mich an. Kinder ab diesem Alter sollten bei „Tara und Tahnee“ keinerlei Probleme mit dem Selberlesen haben. Patrick Hertweck hat einen herrlich locker-leichten, bildhaften und kindgerechten Schreibstil, der sich einfach nur bezaubernd schön liest. Für Jugendliche und Erwachsene ist das Buch allerdings ebenfalls absolut lesenswert. Für Abenteuer liebende Bücherwürmer, egal ob Groß oder Klein, ist „Tara und Tahnee“ ein wahrer Leckerbissen!
Fazit: Unglaublich spannend und mitreißend – ein großartiger historischer Abenteuerschmöker für Jung und Alt! Patrick Hertweck ist mit „Tara und Tahnee“ ein wundervoller Kinderroman gelungen, welcher mich komplett verzaubern konnte. Die Geschichte lässt an keiner einzigen Stelle Langeweile aufkommen und lädt durchweg zum Mitfiebern und Miträtseln ein. Das Setting ist grandios, die Atmosphäre ist der Hammer, die Charaktere wurden erstklassig ausgearbeitet und die Aufmachung des Buches ist ein einziger Traum – was will man mehr? Also ich bin ganz hin und weg und vergebe sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!
KIDS-REZENSION – Eltern und Kinder lesen gemeinsam.
Tahnee schüttelte müde den Kopf. Alles Grübeln brachte sie nicht weiter. Sie musste auf ihr Gefühl vertrauen und hoffen, dass sie das Richtige tat, wenn sie am Ziel ihrer Reise angelangt war. Aus „Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Patrick Hertweck
ÜBER DAS BUCH „Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes“ von Patrick Hertweck ist erstmals im Februar 2020 im Thienemann Verlag erschienen. Es ist als eBook und Hardcover schienen. Bei der Geschichte handelt es sich um einen Einzelband.
MEINE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST Eine Abenteuer, ein Geheimnis und viele Gefahren. Gute Freunde, Mut und Hoffnung – das alles sorgt für ein richtig gelungenes Abenteuer!
DARUM GEHT ES IN DEM BUCH (Klappentext) Spannender historischer Abenteuerschmöker für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren.
Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet …
SO HAT MIR DAS BUCH GEFALLEN Diesmal habe ich allein gelesen, weil mein Sohn noch mitten in einem anderen Abenteuer steckt. ^^ Aber wo fange ich am besten an? Bei der Spannung, wegen der man sich am liebsten die Nägel abkauen würde, bei dem großen Geheimnis, das man erst ganz am Ende aufdecken kann? Oder bei den coolen Freundschaften, dem Mut, den die Kinder in dieser Geschichte zeigen? Puh, schwer! Wisst Ihr was? Das alles gibt es in diesem Buch! Ich bin ja schon erwachsen, also echt alt für Euch 😉 Aber diese Geschichte war so genial, ich habe mitgefiebert, weil ich wissen musste, ob Tahnee diese Gefahren überwinden kann. Und davon gab es echt viele. Das hat es ja so spannend gemacht. Sie musste alleine gegen die erwachsenen Kopfgeldjäger ankommen. Aber ob sie das auch hinbekommen hat? Nun, das verrate ich nicht, das wäre ja langweilig 😉 Jedenfalls ist sie dann auch noch in einer wirklich wunderschönen Umgebung unterwegs. Na gut, die Landschaft ändert sich im Laufe der Geschichte – aber sie wird immer so toll beschrieben. Man fühlt sich direkt, als ob man selbst dort unterwegs wäre. (Zum Glück nicht – ich habe keine Lust mich mit den üblen Kerlen da auseinanderzusetzen ^^) Das geht natürlich immer so weiter. Egal, was der Autor Patrick Hertweck schreibt, man denkt immer, man erlebt es selbst. Und dann die Freunde, die sie kennenlernt. Tara hat auch mit ihrem ganz eigenen Geheimnis zu kämpfen. Sie begibt sich in große Gefahr und ob sie da wieder heil rauskommt? Ich empfehle Euch dringend, die Geschichte selbst zu lesen. Ein richtig cooles Abenteuer für Mädels und Jungs – und das auch noch wie zur Zeit der Goldgräber!
FÜR DIE ELTERN Liebe Eltern, das Buch ist ein Abenteuer ab 10 Jahren mit viel Liebe für eine wunderschöne Umgebung. Es geht um Mut, falschen Hass und Freundschaft. Es behandelt aber auch am Rande von Themen wie Rassismus, Unrecht und die Trennung einer Familie, die erst nach viel Schmerz und Leid wieder zusammenfindet. Die Mutter der beiden Mädchen stirbt und Tara schreibt ihr in ihrem Tagebuch Briefe an sie. Es ist für Kinder liebevoll und wunderbar aufbereitet. Wie immer empfehle ich jedoch, das Buch vorab selbst zu lesen. Vor allem, wenn das Kind vielleicht einen Verlust erlitten hat. Die Altersangabe finde ich absolut angemessen. Es lässt sich auch leicht lesen. Es kommen nur ein paar französische Worte vor, die man entweder aus Schultagen gleich erkennt und erklären kann, oder aber mithilfe des Googel Translator übersetzen kann. Ich finde diese Geschichte unheimlich wertvoll. Sie zeigt auf, was wahre Freundschaft bedeutet, dass sie weder eine Hautfarbe noch andere Hindernisse kennt. Sie zeigt, dass es sich lohnt durzuhalten und für das einzustehen, was einem am Herzen liegt. Sie berichtet davon, dass fehlgeleiteter Hass so viel zerstören kann – aber auch, dass man sich seine Fehler eingestehen kann. Und ganz nebenher haben die Kinder das historische Flair aus dem 19. Jahrhundert, das unter anderem mit Kopfgeldjägern und der Kulisse von verlassenen Goldgräberstädten aufwarten kann. Über den Autor: Patrick Hertweck, geboren 1972, bereiste nach dem Abitur mit dem Fahrrad viele Gegenden Europas, arbeitete danach im Management eines Medienunternehmens und beschloss irgendwann, seine heimliche Passion zum Beruf zu machen. Seither lebt und arbeitet der Vater von drei Söhnen als freier Schriftsteller in Freiburg im Breisgau.
Ich habe dieses Buch als Ebook von Netgalley angefordert, da mir das Cover richtig gut gefallen hat und ich es bei einer Bloggerin gesehen hatte, die mich total für dieses Buch begeistern konnte. Ich lese an sich eher selten Kinderbücher und kann daher auch von der Bewertung nur mit meinen bisherigen gelesenen Büchern vergleichen. Das Cover hat mich, wie schon geschrieben, auf das Buch aufmerksam gemacht, da es richtig schön gestaltet und gezeichnet ist. Es zeigt Tara und Tahnee und man erkennt gleich, durch die Kleidung, in welch unterschiedlichen Welten die beiden aufwachsen. Bei dem realen Buch ist der Buchschnitt lila. Da ich das Ebook gelesen habe, bekam ich das logischerweise nicht mit aber ich fand es, als ich es in der Buchhandlung gesehen habe, wunderschön. Die Geschichte spielt in der Zeit von Cowboys im wilden Westen und ich fand dieses Setting richtig cool. Als ich selbst noch ein Kind war, mochte ich Bücher welche in dieser Zeit gespielt haben und mit diesem Schauplatz toll. Das löst in mir so ein Gefühl von Freiheit und Verwegenheit aus. Alles wird richtig schön und kindgerecht beschrieben, so dass ich es mir total gut vorstellen und mich dorthin träumen konnte. Mir hat auch allgemein der Schreibstil von Patrick sehr gut gefallen, da ich das Gefühl hatte dabei zu sein und mit Tahnee und Tara die Abenteuer zusammen zu erleben. Natürlich war es nicht so anspruchsvoll geschrieben, wie ich es gewohnt bin aber das muss für ein Kinderbuch so sein und hat mich dementsprechend auch nicht sehr gestört. Die Hauptdarsteller der Geschichte sind, wie sich durch den Titel schon vermuten lässt, Tara und Tahnee. Und diese Beiden könnten zu Beginn unterschiedlicher nicht sein. Tara wächst total behütet auf und muss sich um nichts Sorgen machen. Ihr Großvater, bei dem sie lebt, hat viel Geld und sie muss nie Hunger leiden oder auf sonstige Weise Leid ertragen. Aufgrunddessen wirkt sie auf mich sogar etwas naiv und fernab von der Welt. Ganz im Gegensatz dazu wirkt Tahnee total selbstständig und weltoffen. Sie muss schon in jungem Alter sehr viel auf eigene Faust klären und sich um sich selbst kümmern, da sie mit ihrem Vater alleine wohnt. Da die beiden auch nicht viel Geld haben, wohnen sie in einer einfachen Hütte und Leben von der Jagd und Beeren. Ich konnte mich mit Tahnee etwas besser identifizieren, doch auch sie ist natürlich noch kindlich naiv. Der Geschichtsstrang hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich persönlich das Ende und die Hintergründe etwas voraussehbar empfand. Für ein Kind, welches das Buch liest, mag das wieder ganz anders sein. Ich habe jedoch schon ziemlich zu Beginn erahnen können, was hinter den beiden Mädchen und deren Verbindungen steckt. Nichtsdestotrotz war das Buch spannend und hatte einen wirklich guten Aufbau.
Fazit:
Das Buch war richtig süß und ich empfehle es den großen und auch kleinen Lesern sehr gerne weiter. Ich wünschte mir bei diesem Buch, ich hätte es mit Kinderaugen und Kindergedanken lesen können, denn dann wäre es mit Sicherheit noch eine Spur toller gewesen!
In diesem Buch wurde ich auf eine abenteuerliche Reise im Wilden Westen mitgenommen und erfuhr nach und nach eine Wahrheit, die das Leben zweier Kinder für immer verändern wird. Was mir genau gefiel erfahrt ihr unten spoilerfrei im Text.
Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist ein wunderbarer Blickfang. Die beiden Mädchen Tara und Tahnee stehen im Zentrum, beide sind sehr schön gezeichnet. Umgeben sind die Beiden von einem schönen Farbengemisch und kleinen Elementen, die das Bild stimmig ergänzen. Rundum ist es ein Cover, das man nicht so schnell vergisst!
Meine Zusammenfassung des Inhaltes: Tara und Tahnee sind zwei komplett verschiedene Mädchen. Tara wuchs wohl behütet in einem herrschaftlichen Haus auf. Tahnee lebt in der Wildnis mit ihrem Vater. Beide haben keine Ahnung, dass ihr Leben sehr bald auf den Kopf gestellt wird. Tahnee versucht ihren Vater vor den Kopfgeldjägern zu retten. Bei Tara geschehen seltsame Dinge, die sie nicht versteht. Alles läuft auf einen schicksalshaften Tag im Oktober 1856 hinaus.
Meine Meinung zum Inhalt: Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut, weil ich den Autor bereits aus den sozialen Medien kannte. Neugierig, begann ich sein neues Buch zu lesen und war schnell begeistert. Der Schreibstil des Autors ist jugendlich, offen und leicht nachvollziehbar. Mit wenigen Worten beschreibt er die Geschichte so lebendig, als wäre ich als Leser ein Teil davon.
Die Geschichte begann schon mit dem ersten Kapitel sehr spannend. Je weiter ich kam, umso mehr stieg die Spannung an. Ich konnte mit Tahnee mitfiebern. Gleichzeitig bewunderte ich ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen. Erbittert kämpfte sie sich voran und versuchte alle Hürden zu überstehen. Sie ist ein beeindruckendes Mädchen. Tara war mir ebenso schnell sympathisch, obwohl sie ganz anders ist. Das Mädchen ist ruhig, trägt genauso einen starken Kampfgeist in ihrem Inneren und weiß, was sie will. Es gab drei ganz besondere Nebenfiguren, die ich total gerne mochte und unbedingt erwähnen möchte: Bill Johnson, Pokom und Chip.
Die letzten 100 Seiten des Buches waren derartig spannend, dass ich es nicht mehr zu Seite gelegt habe. Ich las sie in einem Rutsch durch und fieberte dem Ende entgegen. Dabei bangte ich, fluchte und war am Ende einfach nur glücklich! Der Autor hat das Ende sehr schön aufgelöst und ein rührendes letztes Kapitel geschrieben.
Mein Fazit: „Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes“ ist ein wunderbares Buch für Kinder ab 10 Jahren. Die beiden Protogonisten haben eine ausgeprägte Persönlichkeit. Gemeinsam mit Tahnee beginnt eine aufregende Reise, die ihr viel abverlangen wird. Als Leser konnte ich mitfiebern, bangen, hoffen und glücklich sein. Besser kann ein Buch nicht sein. Schon gar nicht, da ich die letzten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen habe und das Buch sehr schön abgeschlossen wurde.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Als ich "Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes" entdeckte, hat mich das Buch sofort angesprochen. Die optische Aufmachung ist erfrischend anders und der lila Buchschnitt das Tüpfelchen auf dem i. Die beiden Mädchen auf dem Cover versprechen ein grosses Abenteuer und ich kann euch hier schon verraten, dass sie dies auch halten...
Doch nicht nur die Optik von "Tara und Tahnee" ist speziell, auch das Setting ist etwas Besonderes auf dem Kinderbuchmarkt. Wir reisen nämlich zurück ins Jahr 1856 in die Sierra Nevada. Dort lebt die 11-jährige Tahnee gemeinsam mit ihrem Vater in einer abgelegenen Blockhütte. Eines Tages taucht ein Kopfgeldjäger auf, der es auf ihren Vater abgesehen hat. Dieser versucht mit seiner Tochter zu fliehen, doch schon nach kurzer Zeit werden die beiden voneinander getrennt. Nun muss sich Tahnee alleine durchschlagen. Sie soll nämlich nach San Francisco und dort einen bestimmten Mann aufsuchen. Warum sie ausgerechnet diesen ihr Unbekannten aufsuchen soll, weiss sie nicht. Und vor allem hat sie auch keine Ahnung von Tara, dem Mädchen, das bei diesem Mann lebt und mit welchem sie ein ganz besonderes Schicksal teilt.
Als Kind habe ich wahnsinnig gerne Bücher von Karl May verschlungen und so freute ich mich auf eine Rückkehr in den Wilden Westen. "Tara und Tahnee" spielt nämlich in der Zeit der Goldgräber, Cowboys und Kopfgeldjäger, so dass ein spannendes Abenteuer vorprogrammiert ist. Patrick Hetweck entführt uns wirklich in ein geniales Setting mit einer dichten Atmosphäre, die ganz schön viel Staub aufwirbelt.
Die Geschichte wird abwechselnd von Tara und Tahnee erzählt. Tahnee begleiten wir auf ihrer abenteuerlichen und riskanten Flucht durch die Wildnis bis nach San Francisco. Zwischen diesen spannenden Etappen bekommen wir immer wieder einen Tagebuchausschnitt von Tara zu lesen. Die Einträge formuliert das Mädchen als Briefe an ihre Mutter. So lernen wir einiges über Tara und ihr Leben in San Francisco. Die beiden Handlungsstränge bilden einen wunderbaren Kontrast. Während Tahnee von einem Abenteuer ins nächste schlittert, geht es in Taras Tagebucheinträgen eher ruhig zu und her. Doch da sie im Haus immer mehr mysteriöse Entdeckungen macht, sind auch diese Abschnitte richtig interessant und regen zum Nachdenken an.
Doch "Tara und Tahnee: Verloren im Tal des Goldes" besticht nicht nur mit einer spannenden Geschichte und einem richtig tollen Setting, auch die beiden Protagonistinnen sind klasse. Die beiden 11-jährigen sind nicht nur mutig und lassen sich nicht unterkriegen sondern sind sympathische und taffe Mädchen, die man sofort ins Herz schliesst. Patrick Hertwecks Buch ist genau nach meinem Geschmack und ich hoffe, dass möglichst viele sich auf ein Abenteuer im Wilden Westen einlassen.
Patrick Hertweck konnte mich schon vor einigen Jahren mit Maggie und die Stadt der Diebe begeistern. Nun war ich gespannt, ob er das mit seinem neuen Buch auch schaffen kann:
Sierra Nevada 1856: Die 11-jährige Tahnee kann es nicht glauben als Kopfgeldjäger ihr eröffnet das ihr Vater ein gesuchter Verbrecher ist.mit Mühe und Not gelingt Tahnee die Flucht und sie macht sich auf nach San Francisco so wie sie es ihrem Vater versprochen hat. Dort wächst zur gleichen Zeit Tara wohlbehütet in einem Herrenhaus auf. Das Schicksal führt die beiden Mädchen zusammen, um das Abenteuer ihres Lebens im wilden Westen zu meistern.
Zuerst möchte ich anmerken das, auch wenn das Buch für Kinder geschrieben ist handelt es sich, um eine All Age Geschichte die auch Erwachsene zu unterhalten weiß und Kindheitserinnerungen in ihnen weckt.
Die Geschichte findet fernab vom heutigen Mainstream im Kinder- und Jugendbuch Bereich statt. Patrick Hertweck besinnt sich auf klassischen Abenteuer Geschichten wie Huckleberry Finn und entführt die Leser in eine längst vergangene Zeit der Goldgräber, Cowboys und Indianer des wilden Westens.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Mädchen erzählt. Taras Sicht zu Beginn durch Tagebucheinträge, sobald die Mädchen aber dann zusammen treffen fließen die beiden Geschichten zusammen.
Die Charaktere sind hier wundervoll mit viel Detailliebe ausgearbeitet. Der Autor haucht seinen beiden Protagonistinnen durch ihre unterschiedlich gestalteten Charaktere leben ein. Als Leser schließt man die beiden sofort ins Herz, wenn sie sich mit viel Intelligenz, mit einer guten Portion Humor und Mut durch das Abenteuer schlagen um Tahnees Vater zu retten.
Der Schreibstil ist zielgruppengerecht einfach gehalten. Durch den tollen Schreibstil der durch Spannung und rasanter Action besticht, entsteht ein Lesesog der dafür, sorgt das, man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.
Tara und Tahnee haben bei mir Kindheitserinnerungen geweckt, in denen ich selbst Abenteuer Romane in dem Alter gelesen habe. Die Geschichte konnte mich durch die wundervoll gestalteten Charaktere und der unheimlich spannenden Story zu 100 Prozent überzeugen. Ein Buch das an die großen Klassiker der Kinderbücher erinnert. Konnte der Autor mit seinem ersten Roman "Maggie und die Stadt der Diebe" überzeugen hat er sich hier selbst übertroffen.
Eine absolute Leseempfehlung für einen Roman der Jung und Alt begeistern kann und spannende Lesestunden bereithält!
Tahnees Vater wird von Kopfgeldjägern gejagt. Bevor er geschnappt werden kann, nimmt er Tahnee das Versprechen ab, dass sie sich nach San Francisco durchlagen soll, um dort einen Mann zu finden, der ihr helfen soll. Doch der Weg nach San Francisco ist alles andere als leicht. Ihr eigener Weg kreuzt immer wieder den der Kopfgeldjäger. Doch sie kann auch Verbündete finden, die ihr helfen. Ihr Mut und Wille treibt sie an, sodass sie ihr Ziel erreicht und einem Mann gegenüber steht, der kein Fremder ist.
Das Cover ist wunderschön. Tara und Tahnee sind detailliert illustriert, sodass man schon durch das Cover eine Ahnung bekommt, in welcher Verbindung die Beiden zueinander stehen könnten. Zudem wird das Buch durch einen schönen Farbschnitt abgerundet. Der Schreibstil ist leicht und kindgerecht. Der Autor schreibt bildlich und schafft es das Setting aufleben zu lassen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Tara und Tahnee erzählt, sodass man beide Geschichtsstränge verfolgen kann.
Tahnee ist ein junges Mädchen, welches eine beeindruckende Entwicklung durchlebt. Sie schafft es schier unmögliche Situationen zu überwinden. Dabei erhält sie Hilfe von fremden Menschen, die ihren Weg kreuzen und sie zum Teil begleiten. Tara hingegen ist ein junges Mädchen, welches in einem privilegierten Leben aufgewachsen ist. Sie plagt die Ungewissheit ihrer Herkunft, da sie ohne Eltern aufwachsen musste. Dennoch hat sie ihren Großvater, der an ihrer Seite ist.
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang leider etwas Probleme hatte in die Geschichte reinzukommen. Das Thema Western und auch die Zeit sind irgendwie nicht so ganz meins. Ich konnte damit leider nicht wirklich warm werden, auch wenn es wirklich schön herausgearbeitet wurde. Zudem habe ich den Perspektivenwechsel am Anfang als eher störend empfunden. Taras Teil ist zu Beginn sehr langweilig, da man hier viele Hintergrundinformationen erhält. Zum Ende hin ist dieser Perspektivenwechsel jedoch gut, da man dadurch beide Schauplätze miterlebt. Vor allem auch, weil die beiden Geschichtsstränge zusammenlaufen.
Zum Ende hin wurde es immer spannender, auch wenn man schon zeitnah wusste, welche Verbindung zwischen den beiden Mädchen besteht. Dennoch nahm die Geschichte zum Ende hin richtig Fahrt auf und das nicht nur auf einer Seite.
Auch wenn die Geschichte vom Thema her nicht so ganz mein Fall war, finde ich sie dennoch schön und liebevoll ausgestaltet. Für Kinder ist die Geschichte sicherlich spannend und schön.
Ein Kinderbuch im historischen Kontext findet man nicht allzu oft und schon gar nicht so ein spannendes und fesselndes. Denn die Geschichte von Tara und Tahnee entführt uns in das Amerika der Siedler und Goldgräber. Tahnee begibt sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise um ihren Vater zu finden und zu retten, denn Kopfgeldjäger sind ihm auf der Spur. Tara auf der anderen Seite in ihrem gut behütetem Zuhause geht einem Familiengeheimnis nach, welches schon länger die Familie belastet. Die spannende Frage dabei ist, wie hängen diese recht unterschiedlichen Schicksale miteinander zusammen?
Neben dem wirklich sehr gelungenem Äußerem kann die Geschichte von Tara und Tahnee auf ganzer Linie überzeugen. Die beiden Handlungsstränge alleine sind sehr spannend und gerade Tahnee verfolgt man gebannt bei ihrer Reise, denn sie trifft auf Kopfgeldjäger und Mörder, findet unterwegs aber auch treue und überraschende Gefährten. Taras Geschichte wird eher in Form von Briefen an ihre verstorbene Mutter erzählt und nur langsam entschlüsselt sich dem Leser, dass diese beiden unabhängig voneinander erzählten Geschichten vielleicht mehr zusammen hängen, als zuerst vermutet. Das Finale setzt einer guten Geschichte noch einmal die Krone auf, ist es doch sehr spannend und zum mitfiebern. Tahnee überzeugt als sehr starker Charakter, welcher sich mit allen mitteln für das Schicksal ihres Vaters einsetzt und kein Risiko scheut. Aber auch Tara überzeugt durch Stärke, wenn auch in anderem Umfeld. Besonders gefallen haben auch die Nebenfiguren, welche abwechslungsreich und vielschichtig gestaltet wurden. Das Setting zur Zeit der Goldgräber bietet eine interessante Umgebung, es gilt viel zu entdecken und die bildhafte Sprache macht es dem Leser leicht, sich in diese ungewohnte Zeit hineinzuversetzen. Zudem wurden auch Themen wie Rassismus angedeutet, welches dem Buch noch einmal eine gewisse andere Tiefe verleiht.
Dieses Buch ist ein voller Gewinn! Die Gestaltung des Buches verdient die nicht weniger als die volle Punktzahl und die fesselnde Handlung steht dem in nichts nach. Rasant geschrieben, mit überzeugenden Charakteren und einfach einer überzeugenden Geschichte kann ich es nur jedem Leser ans Herz legen.
Mal ganz abgesehen von dem Buch - Wie wunderschön ist denn bitte dieses Cover? Auch wenn der Inhalt Mist gewesen wäre (was zum Glück nicht zutrifft - ein tolles Buch!) ist dieses Buch, besonders auch mit dem tollen farbigen Schnitt, auf jeden Fall ein Buchschatz! Da kann ich dem Verlag und besonders natürlich dem oder der IllustratorIn nur gerührt auf die Schulter klopfen - Mega!
Bevor ich mich jetzt noch weiter über die Gestaltung ergehe - der Inhalt war auch nicht zu verachten. Ein toughes junges Mädchen, dass auf der Suche nach ihrem Vater durch den wilden Westen stapft, allein bei der Prämisse hab ich schon den Duft von heißem Sand in der Nase und höre die Meldodie vom Lied vom Tod. Tahnee ist für ihre elf Jahre ein wahnsinnig starkes Mädchen, das, obwohl mit der Situation maßlos überfordert, nicht ins Bockshorn jagen lässt und tut, was eben getan werden muss. Sie muss diesen Weg zum Glück nicht alleine gehen und trifft auf ihrem Weg allerlei nette und weniger nette Gesellen. Ich hab mich mit Tahnee sofort verbunden gefühlt, ich hab ihr Handeln vollendends nachvollziehen können und hab mch mit ihr gefreut und mit ihr gelitten. Tahnees Geschichte wird immer mal wieder unterbrochen von Tagebucheinträgen von Tara, einem Mädchen, dass zusammen mit ihrem Großvater und ihrem Kindermädchen in San Fransisco wohnt. Obwohl ich die Idee mit den Tagebucheinträgen gut fand und es die Geschichte toll auch von einem anderen Winkel beleuchtet hat, konnte ich mit Tara weniger gut connecten und ich hätte mir gewünscht noch ein wenig mehr über sie zu erfahren. Ich mochte die Art und Weise, wie die zwei Erzählstränge zusammengeführt wurden, das war aufregend und das Erzähltempo, das immer schneller wurde hat die Seiten nur so dahinfliegen lassen!
Obwohl "Tara und Tahnee" ein Kinderbuch ist, spielt es doch im wilden Westen und der Autor beschönigt nichts. Kopfgeldjäger, Tod am Galgen, Pistolen und Rassismus gehören in diese Zeit und damit auch in das Buch. Allerdings fand ich die Art und Weise wie diese Themen aufgegriffen worden sind, absolut schön gelöst und für das Buch authentisch. Hat mir sehr gut gefallen.
Tahnee lebt mit ihrem Vater in der Wildnis. Als eines Tages ein Kopfgeldjäger in ihrer Hütte auftaucht, wird Tara von ihrem Vater getrennt. Sie soll sich auf dem Weg nach San Francisco machen, denn dort lebt ein Mädchen, das Tahnees Schicksal teilt.
Das Buch hat einen violetten Buchschnitt und besitzt damit neben dem tollen Cover auch noch einen weiteren Hingucker. Was mich aber an diesem Buch noch viel mehr ansprach, war der Umstand, dass es zur Zeit der großen Goldsuche in den USA spielt. Also eine wirkliche Seltenheit im Jugendbuchbereich darstellt!
Der Autor konnte die Atmosphäre des Settings auch perfekt transportieren. Mir gefiel die Wildnis und die verlassenen Siedlungen richtig gut. Dann schaffte er es auch noch tolle Nebenfiguren zu kreieren, die zwar ein wenig stereotyp erschienen, aber sehr liebenswert waren!
Das traf auch auf Tahnee zu, die ohne Mutter aufwachsen muss, dafür mit ihrem Vater aber ein spannendes Leben in den Wäldern führt. Tahnee ist kein typisches wohlerzogenes Püppchen aus gutem Haus, dass den Männern nicht widersprechen darf. Tahnee ist tough und weiß sich zu helfen.
Dafür lebt Tara in einem großen, herrschaftlichen Haus wie in einem goldenen Käfig. Sie hat nur noch ihren Großvater, der sich stark behütet. Von ihr lesen wir nicht so viel wie von Tahnee, aus deren Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Ich hätte mir gewünscht, dass dies ein wenig ausgewogener ist. Aber noch viel mehr hätte ich mir gewünscht, dass die beiden viel mehr Zeit gemeinsam haben würden! Das kam mir leider zu kurz. Dabei freute ich mich die ganz Zeit über auf das Aufeinandertreffen der beiden.
Die Handlung ist rasant und spannend erzählt. Das Lesen macht also wirklich Spaß und so gefiel mir das Buch wirklich gut. Ich frage mich, ob wir noch mehr von Tara und Tahnee zu lesen bekommen. Potenzial dazu hätte die Geschichte auf jeden Fall!
"Tara und Tahnee" ist eine spannende Geschichte über zwei unterschiedliche Mädchen mit einem Geheimnis. Das Setting, die USA zur Zeit des Goldrausches war außergewöhnlich gewählt und authentisch erzählt. Das Buch hat definitiv Spaß gemacht!
Der wilde Westen … Ideal für Abenteuergeschichten aller Art!
… und genau so ein Abenteuer erleben Tara und Tahnee wortwörtlich! Während Tahnee bei ihrem Vater in einem Tal am Feather River aufwächst, genießt Tara das Leben im goldenen Käfig ihres Großvaters in San Francisco. Eines Tages taucht ein Mann bei Tahnee auf. Es stellt sich heraus, dass er ein Kopfgeldjäger auf der Suche nach ihrem Vater ist. Tahnee gelingt es zu fliehen und soll, laut den Worten ihres Vaters einen Mann namens Charles Reed suchen.
Eine mühselige , gefährliche Reise ins Unbekannte beginnt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Tahnee und Tara erzählt, was ich persönlich sehr spannend finde. Die beiden Mädchen, so unterschiedlich sie auch aufgewachsen sind, verbindet eine einzigartige Leidenschaft und Güte. Ich mag Tahnees Art sehr. Sie ist ehrlich und tritt fremden Personen zwar mit anfänglicher Scheu und Vorsicht, aber doch liebenswürdig entgegen. Auch Tara hat diese liebenswerte Art und liebt ihren Großvater über alles. Sie ist eine sehr gute Beobachterin und kann verschiedene Situationen gut einschätzen.
Der gesamte Text ist wunderbar fließend und leicht verständlich geschrieben. Es macht wirklich großen Spaß, gemeinsam mit Tahnee auf große Reise zu gehen. Langeweile kommt dadurch nie auf.
'Tara und Tahnee' ist absolut Ideal für kleine und große Abenteurer!
Das Cover lässt ein bisschen was von der Handlung erahnen und ist durch seine leuchtenden Farben ein richtiger Blickfang in jedem Bücherregal. Zu sehen sind die beiden Mädchen, wie sie äußerlich unterschiedlicher nicht sein können, und doch so gleich. Welche Verbindung haben sie wohl zueinander?
Aber noch ein Schmankerl möchte ich euch nicht vorenthalten!!! Nämlich diesen total genialen Buchschnitt!
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Die Geschichte wird einerseits live aus Tahnees Perspektive und andererseits aus Taras Sicht durch ihre Briefe an die Mutter erzählt. Taras Part der Story geht im Laufe der Handlung auch in den Live-Modus über. Dadurch konnte ich beide Mädchen nach und nach immer besser kennenlernen. Im Verlauf der Handlung sorgen wohlplatzierte Überraschungen und Twists für Spannung. Ich bin mir sicher, dass die Zielgruppe ab zehn Jahren das Ende deutlich später erahnen wird als ich. Allerdings empfand ich einige Szenen als zu brutal. Zwar führe ich sonst gern die Hexe im Ofen aus „Hänsel und Gretel“ als Beispiel für drastische Momente in Kindergeschichten an, doch hier geht es eben nicht um fiktive Figuren, sondern um Menschen. Gut gefallen hat mir die gelungene Mischung aus stereotypen und dynamischen Charakteren. Wir treffen etwa auf brutale Kopfgeldjäger – klassische Western-Bösewichte –, aber auch auf Figuren, die sich weiterentwickeln und mit unerwarteten Facetten überraschen. Die Sprecherin Christiane Marx verleiht allen Charakteren Leben und nahm mich mit in die Wildnis des Wilden Westens. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt hervorragend zur jungen Zielgruppe. Insgesamt vergebe ich – vor allem wegen der teils hohen Brutalität – 4 Western-Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Sierra Nevada, 1856. Mühsam kämpft sich Tahnee durch die Wildnis. Sie muss ihrem Vater helfen, der von Kopfgeldjägern gejagt wird. Immerzu denkt sie an das Versprechen, das sie ihm gegeben hat: Sie muss es schaffen, nach San Francisco zu kommen! Noch ahnt sie nicht, dass dort in einem herrschaftlichen Anwesen Tara lebt, mit der sie ein besonderes Schicksal verbindet...
Vielen Dank an NetGalley und den Thienemann-Esslinger Verlag für ein kostenloses Rezensionsexemplar dieses Buchs. Ich suche immer gerne nach neuen Büchern für meine Kinder und lese diese zunächst selbst, um mir ein Bild zu machen und zu entscheiden, ob ein Buch zu meinen Kindern passt. Die nachstehende Rezension spiegelt meine ganz persönliche Meinung wieder.
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. Die Geschichte war super! Die Charaktere schön beschrieben und die Perspektive, aus der das Buch geschrieben wurde (Tahnee und Tara), war gut gewählt. Die Szenerie und die Ära, in denen das Buch spielt, war interessant und auch nicht 08/15 für ein Buch für die Zielgruppe. Es gibt nicht viele Bücher für diese Altersgruppe, die nicht in der Fantasiewelt, sondern im Wilden Westen spielen.
Es gibt allerdings einen Kritikpunkt und deshalb einen halben Stern Abzug. Zwar verstehe ich, dass die Dialoge für jemanden in unserem Zeitalter geschrieben wurden, dennoch fand ich einige der Floskeln zu modern. Jemand, der im 19. Jahrhundert gelebt hat, würde auf keinen Fall einige dieser Begriffe und Floskeln verwenden. Aber das hat das Buch nicht weniger gut gemacht. Meiner Ältesten wird das Buch - denke ich - sehr gut gefallen. Meine Jungs sind noch ein bisschen zu jung für diese Geschichte, auch wenn mein mittlerer Sohn bereits auf einem hohen Niveau liest.
Tolle Abenteuergeschichte, die im wilden Westen spielt. Und das schöne fand ich, das es hier um zwei Mädchen geht. Sie bestreiten jeweils ihr eigenes Abenteuer, welches zum Ende zu einen gemeinsamen wird. Tahnee lebt mit ihren Vater quasi mitten im Nirgendwo, doch eines Abends taucht ein Kopfgeldjäger auf, der Tahnees Vater sucht. sie kann vorerst flüchten. Tara wächst in San Francisco bei ihren Großvater auf, ihre Mutter hat sie nie kennengelernt geschwiege den ihren Vater. Sie wächst sehr wohl behütet auf. Die beiden Mädchen könnten nicht unterschiedlicher sein, wenn man bedenkt wie sie aufwachsen und doch verbindet sie etwas. Für den Leser eine spannende Reise um auf des Rätsels Lösung zu kommen. Die beiden Geschichten werden im Wechsel erzählt, fand aber die von Tahnee spannender während die von Tara eher informativ war. Mir hat das Setting unheimlich gut gefallen. Wilder Westen war wirklich mal was anderes und konnte mich sehr begeistern. Ich würde jetzt gerne mehr lesen. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und bildlich ohne zu überfluten. Ein wirklich tolles Abenteuer.
Wow, eigentlich lese ich keine historischen Bücher, doch das hier habe ich im Buchladen gesehen und es hat mich regelrecht angeschrien es mit zu nehmen. Und ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Fünf Sterne gibt nur für meine absoluten Lieblingsbücher und das war das hier nicht, aber wenn man bei Goodreads auch halbe Sterne vergeben könnte, dann bekäme das Buch auch viereinhalb. Es hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten, es gab ein paar überraschende Wendungen, auch wenn man nach einer Weile einiges vorher gesehen hat und an sich war alles auch sehr gut beschrieben. Von mir eine echte Empfehlung und Motivation um mehr Bücher auf historischer Basis zu lesen.
Eigentlich eine schöne Geschichte, die mit dem ungewöhnlichen Setting im wilden Westen auftrumpft. Leider leidet sie etwas durch die distanzierte Erzählweise und die verschiedenen Zeitebenen fand ich auch nicht klar ersichtlich. Man muss sehr genau auf die Kapitelüberschriften schauen und auch noch wissen, an welchem Datum das vorhergehende Kapitel gespielt hat. Dabei sind Tara und Tahnee sympathische Charaktere und auch die Nebencharaktere hätten, etwas besser ausgebaut, interessant sein können. Gelungen fand ich die Auflösung, die alle losen Enden gut verknüpft und dem ganzen einen – für ein Kinderbuch – recht bitteren Beigeschmack gibt.
Zwischen drin werden die Namen durcheinander gebracht und Taras story wird erst gg Ende spannend.... Und irgendwie habe ich mehr Indianer erwartet... Aber ein durchaus gutes Abenteuer Buch für Kinder ab 10