Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da sich die Beschreibung sehr gut angehört an. Mit seinen 164 Seiten ist das Buch auch sehr dünn, aber das hat ja nichts zu bedeuten. Das Buch umfasst sehr viele Themen, das typische Dorfleben und die Arbeit auf einem Hof, viel Gerede, jeder weiß von jedem, Fremdgehen, Unglücklich sein, Rassismus.. alles wird thematisiert.
Was ich gut fand, dass auch Thema war, wie wichtig es ist, dass man selber mit sich und der Umgebung glücklich sein sollte, da dies sonst krank macht. Bis hier hin hört es sich doch gut an, aber:
Weniger ist mehr! Viele Themen die behandelt werden wollen, aber keins kommt auf den Punkt, die Beschreibungen der Figuren ist sehr vage. ich hatte kein wirkliches Bild zu den Personen, auch finde ich hatte man kaum EInblick in die Gefühlswelt, alles ist nur angeschnitten.
Es wurde immer nur drum rum geredet, aber nichts zuende gebracht. Besonders störte mich die ständige Störung im Redefluss, indem aus anderen Perspektiven erzählt wird, an sich nicht schlimm, aber hier zu abrupt, man wusste nie gleich bei wem man ist, dann auch von der zeitlichen Chronologie gab es Unstimmigkeiten, dass hat mich sehr gestört.