Ein Einbruch ohne Diebstahl. Eine Mordserie ohne Spuren. Ein toter Journalist, der kurz davor war, eine brisante Story zu enthüllen. Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Zugleich wird sie von einem Schatten aus der Vergangenheit verfolgt, der ihr ebenfalls Rätsel aufgibt. Als sie erkennt, dass alle Ereignisse in Verbindung stehen und wer im Hintergrund die Fäden zieht, ist es fast zu spä Ab jetzt kämpft Mara um ihr Leben ...
"Extraklasse! Ein Thriller, der einem unter die Haut geht!" (Gina 1627, thalia.de über "Lautlose Schreie")
" Suchtgefahr!" ('Tweed, Lesejury über "Lautlose Schreie")
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!
Mara Billinsky ist eine sehr egozentrische Person. Sie sticht hervor, ist unkonventionell und handelt fast ausschließlich aus dem Bauch
Ihr Partner ist ein introvertierter Theoretiker. Aber wie sagt man so schön: Gegensätze ziehen sich an. In der Aufklärung dieses brisanten Falles harmoniert das Ermittlerteam prima
Es geht in diesem Buch um organisierte Kriminalität, Prostitution, moderne Sklaverei und nicht zuletzt um verheerende Umstände in der Massenfleischindustrie. Eine explosive Mischung. Der tolle Schreibstil des Autors macht das Buch zu einem Erlebnis. Man kann es kaum aus der Hand legen. Maras Privatumfeld, ihre Vergangenheit und die Gegenwart ihrer Probleme lenken manchmalvom eigentlichen Geschehen ab. Trotzdem wird es nicht langweilig. Der Autor hält die Spannungskurve konstant hoch.
Eine volle Leseempfehlung für alle Krimi- und Thrillerfans.
"Blutige Gnade" ist der inzwischen vierte Teil der Reihe um Mara Billinsky. Auch in diesem Teil ist es wieder an Mara, Rosen und Klimmt die Stadt Frankfurt vor dem Bösen zu beschützen und das Unheil von der Stadt fern zu halten. Nachdem der dritte Teil mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat, bin ich vom vierten Teil mehr angetan. "Blutige Gnade" schafft das, was ich für mich in den vorigen Büchern vermisst habe. Es lässt eine Stimmung für die Stadt Frankfurt aufkommen und bedient den für mich in deutschen Krimis wichtigen Lokalkolorit. Sicherlich für die Geschichte ist Lokalkolorit nicht die wichtigste Zutat, aber für mich macht es eine Geschichte einfach stimmiger und runder. Aber zum Inhalt: Mara Billinsky und Jan Rosen werden in diesem Buch zu einem leer stehenden Gebäude gerufen, in dem ein Journalist zu Tode gequält wurde, um kurze Zeit später zu einem weiteren Mord gerufen zu werden. Parallel wird in diesem Buch auch die Geschichte von Rafael und Hanno weitererzählt und Mara muss wieder den Spagat zwischen Polizeiarbeit und ihrem Privatleben / ihren Gefühlen schaffen, auch wenn der Job ihr wie immer alles und noch mehr abverlangt. Als dann auch noch ihre Vergangenheit in ihre jetzige Lebenssituation eindringt, hat Mara alle Hände voll zu tun, um nicht den Überblick zu verlieren und die vermeintlich Beste der Frankfurter Polizei zu bleiben. Wie schon in den vorigen drei Bänden muss sie um ihr Leben kämpfen und die Verbrecher halten sie mit ihren Plänen und mit ihren Vorhaben sehr auf Trab. Wer auf aktiongelandene Krimis, mit Verfolgungsjagden und Schießereien steht, sollte sich mal ein Buch mit Mara Billinsky gönnen. Für mich ist sie nicht meine Lieblingskommissarin aber der vierte Band hat mich gut unterhalten.
„Blutige Gnde“ ist der vierte Band, der packenden Mara Billinsky Reihe, der aber auch unabhängig gelesen werden kann.
Mara, Rosen, Klimmt & Co. ermitteln weiter in Frankfurt und wer sie schon kennt weiß, das wird spannend. Teils grausame Morde beschäftigen die Ermittler, die scheinbar keinen Zusammenhang haben. Dann ist da noch die Big Story eines Journalisten. Was steckt dahinter?
Mara Billinsky ist zurück und was soll ich sagen? Ich freue mich sehr darüber, denn auch die vierte Krähe hat es wieder in sich.
Das Cover ist diesmal in blau gehalten, was mal etwas anderes ist, aber natürlich darf auch hier die Krähe nicht fehlen. Ich mag es sehr, dass man der Reihe auch optisch ansieht, dass sie zusammen gehört.
Das Buch hat wieder alles, was das Herz eines Thrillerfans höher schlagen lässt. Im wahrsten Sinne des Wortes ging mein Puls beim Lesen in die Höhe, weil mich die Story so mitgerissen hat.
Meiner Meinung nach gehört Leo Born mit zu den besten Thriller Autoren, die Deutschland zu bieten hat. Er überzeugt mit seinen gut recherchierten Ideen, seinen außergewöhnlichen Figuren und faszinierenden Schreibstil. Außerdem schafft es keiner so gut die Atmosphäre so perfekt zu transportieren wie er. Ganz großes Kino.
„Blutige Gnade“ beginnt direkt spannend und ohne großen Vorlauf, was mir persönlich sehr gut gefällt. Direkt ein großer Knall, wer möchte da nicht weiter lesen? Und was noch besser ist, ist dass sich die Spannung kontinuierlich bis zum Ende hält. Das ein oder andere ist vielleicht etwas vorhersehbar, aber das ändert nichts an dem Spannungsbarometer. Der Autor schafft es mich Leser zu fesseln wie kaum ein anderer, man rätselt mit, fiebert mit. Eine Garantie für Gänsehaut und feuchte Hände.
Stück für Stück wird der Leser noch tiefer in den Bann gezogen. Hundert Fragen schwirren einem im Kopf und der Autor lässt uns zappeln. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und die Zusammenhänge werden immer klarer.
Der Schreibstil von Leo Born sticht immer wieder hervor. Es lässt sich so flüssig lesen, die Seiten fliegen nur so an einem vorbei und man merkt einfach nicht wie die Zeit dabei vergeht. Die atmosphärische Stimmung hat mich gefesselt. Das düstere, kalte Frankfurt mit all seinen Schattenseiten. Die Art und Weise wie Leo Born genau das rüber bringt zieht mich immer wieder komplett in den Bann. Ich hatte die Szenen genau vor Augen und war quasi mitten drin im Geschehen. Stark und bildgewaltig erzählt. Mit seinem rasanten, actionreichen Schreibstil raubt der Autor einem den Atem.
Die Figuren sind unter den Krähen Fans ja jedem ein Begriff. Ich mag die unterschiedlichen Charaktere wahnsinnig gerne. Die harte Nuss Mara mit ihrer direkten, knallharten Art. Aber auch sie hat ihre zarte Seite. Hat Ängste, denen sie sich stellen muss. Das scheinbare Gegenteil ist ihr Partner Rosen. Der bunte Vogel, zurückhaltend und oftmals zart besaitet. Aber genau deshalb passen die zwei so gut zusammen und ergänzen sich wunderbar. Selbst der Chef, Klimmt, dieser knurrige Typ mit notorisch schlechter Laune, hat ich inzwischen tatsächlich in mein Herz geschlichen.
Aber genauso mag ich die bösen Charaktere, die undurchschaubaren, die, bei denen man sich nie sicher sein kann. Hier war es besonders Pawel, der mich sehr beeindruckt hat. Seine Rolle hat mich fasziniert. Gut oder böse? Brutal oder verzweifelt? Was steckt hinter seiner Geschichte?
Ein großer Skandal in „Blutige Gnade“ ist wirklich erschreckend und leider viel zu nah an der Realität, als wir uns das vorstellen wollen. Beim Lesen wird einem ganz anders.
Fazit: Ein absolutes must read für jeden Thriller Fan. Packende Spannung, tolle Thematik, großartige Charaktere und vieles mehr hat dieses Buch zu bieten. Einmal angefangen und man kann nicht mehr aufhören. Lasst euch von der Krähe einfangen. Ihr werdet es nicht bereuen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen.
Auch mit seinem vierten Mara Billinsky-Thriller, „Blutige Gnade“, konnte Leo Born mich abermals voll und ganz überzeugen. Erschienen ist dieser 444-seitige Roman im Januar 2020 bei Bastei Lübbe. Ein zu Tode gefolterter Journalist. Ein Einbruch mit tödlichem Ausgang, bei dem nichts erbeutet wurde. Und schließlich ein Überfall auf die Mitarbeiter/innen einer Fleischfabrik. Die Arbeit scheint für Mara Billinsky und ihr Team kein Ende zu nehmen. Doch auch privat mangelt es der Kommissarin nicht an Abwechslung: Ihr Exfreund, Krux, tritt wieder in ihr Leben, und auch das Verhältnis zu ihrem Vater belastet sie nach wie vor. Kein Wunder, dass Mara dabei in die eine oder andere kritische Situation gerät. Wie schon die Vorgängerromane, so beginnt Leo Born auch diesen Thriller mit einem wahren Trommelwirbel: Gleich drei scheinbar unzusammenhängende, teils sehr grausame Verbrechen ereignen sich in Frankfurt, dem Dienstort der exotischen Kommissarin Mara Billinsky. Dieses sorgt von Anfang an für Spannung, welche auch im Laufe der nachfolgenden Seiten kaum an Intensität verliert, ja mehrere Male sogar noch durch unvorhergesehene Wendungen neu angefeuert wird. Rasche Szenenwechsel, wechselnde Perspektiven und rasante Sprache tragen ihr Übriges dazu bei, den Spannungslevel aufrechtzuerhalten. Leserinnen und Leser sind sogleich von den Ereignissen gefangen und zermartern sich während des Lesens eigentlich unermüdlich den Kopf darüber, wer oder was eigentlich hinter den Verbrechen stecken mag. Dabei werden Zusammenhänge zwar im letzten Drittel immer ersichtlicher, dafür gelingt es dem Autor jedoch gegen Ende noch einmal, mit einer spektakulären Szene seine Leser/innen dazu zu bringen, den Atem anzuhalten. Auch wenn die Verbrechen dieses Thrillers teils sehr brutal sind, vermeidet Leo Born allzu grausame Details, sodass man, wenn man nicht allzu zart besaitet ist, diesen Roman gut lesen kann, ohne Angst vor Albträumen haben zu müssen. Dabei wird in diesem Roman wieder ein Blick auf die düstere Seite der Finanzmetropole Frankfurt geworfen: Hinter der schillernden Fassade tun sich Abgründe auf, im Bahnhofsviertel machen sich, wie in allen Großstädten, zwielichtige Gestalten breit, und schließlich darf auch das organisierte Verbrechen nicht fehlen. Doch wer beim Lesen glaubt, alleine hier die Lösung für die Verbrechen finden zu können, irrt: Die Lösung des Falls findet sich dort, wo wohl kaum jemand sie vermutet. Mitten unter uns sozusagen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Jedenfalls ist es Leo Born ein weiteres Mal gelungen, ein aktuelles Thema mitsamt kritischer Anmerkungen in einen spannenden Thriller zu verpacken. Was will man mehr? Mara Billinsky ist immer noch die „Krähe“, die Polizeibeamtin, die mit ihrer schwarzen Kleidung und ihrer finsteren Art auffällt, die aneckt. Aber dennoch kann man, wenn man die Romane als Reihe liest, entdecken, dass sie sich wandelt. Zwar ist sie immer noch die Einzelgängerin, doch wird sie offener für ihre Mitarbeiter*innen. Zeichen hierfür sind, dass sie sich durchaus auch kritisch betrachtet oder sich ein (lustiges) Geplänkel mit ihrem Chef gönnt. Gerade Letzteres empfand ich bei all der Spannung als sehr erheiternd. Sehr gut gefällt mir zudem die Entwicklung ihres Kollegen Jan Rosen, der zwar nach wie vor voller Selbstzweifel ist und über wenig Selbstbewusstsein verfügt, der aber zunehmend beginnt, sich aktiv in die Ermittlungsarbeiten einzubringen und eigene Wege zu gehen. Positiv hervorzuheben ist überdies, dass auch Maras Freunden Rafael und Hanno hier wieder mehr Platz eingeräumt wird. Obwohl es sich bei diesem Thriller um den vierten Teil einer Reihe handelt und es immer wieder Bezüge zu den vorangegangenen Bänden gibt, sollte dieser Teil auch als Einzelband oder Einstieg in die Reihe lesbar sein. Ich jedenfalls finde, dass Born das richtige Mittelmaß zwischen Erklärungen und Vorwissen gefunden hat. Alles in allem konnte Leo Born mich erneut in seinen Bann ziehen, und diesen vierten Band habe ich regelrecht verschlungen. Nach wie vor sind die Mara Billinsky-Thriller m.E. das Beste, was der deutsche Thrillermarkt momentan zu bieten hat. Und natürlich warte auch ich auf das Erscheinen des nächsten Teils.
Ausgeklügelte Handlung sowie interessante und komplexe Figuren haben mich begeistert
Buchmeinung zu Leo Born – Blutige Gnade
„Blutige Gnade“ ist ein Kriminalroman von Leo Born, der 2020 bei beTHRILLED erschienen ist. Dies ist der vierte Band um die Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky.
Zum Autor: Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise - seine Kommissarin Mara Billinsky.
Klappentext: Ein Einbruch ohne Diebstahl. Eine Mordserie ohne Spuren. Ein toter Journalist, der kurz davor war, eine brisante Story zu enthüllen. Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Zugleich wird sie von einem Schatten aus der Vergangenheit verfolgt, der ihr ebenfalls Rätsel aufgibt. Als sie erkennt, dass alle Ereignisse in Verbindung stehen und wer im Hintergrund die Fäden zieht, ist es fast zu spät: Ab jetzt kämpft Mara um ihr Leben ...
Meine Meinung: Dies war meine erste Begegnung mit der Krähe, so der Spitzname der Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky. Meine Erwartungen waren hoch und sie sind sogar noch übertroffen worden. Es gibt einige sehr harte Stellen mit ausführlich geschilderten Gewaltdarstellungen, aber auch viele ruhige Momente, in denen aber die Spannung erhalten bleibt. Schnelle Szenen- und Perspektivwechsel mit vielen kurzen Kapiteln und etlichen Cliffhangern sorgen für ein hohes Tempo. Im Mittelpunkt steht die junge und engagierte Polizistin, die noch mit den Nachwirkungen des vorigen Falles zu kämpfen hat. Sie ist ein komplexer Charakter und hat Defizite im kommunikativen Bereich. Trotzdem ist sie mir von Anfang an sympathisch erschienen, weil sie konsequent ihren Weg geht und an ihren Schwächen arbeitet. Ein wieder aufgetauchter Exfreund und ihr Vater sorgen für einige Verwirrung. Viele interessante Figuren finden sich in Nebenrollen. Der Plot ist ebenfalls vielschichtig und überraschend zugleich. Lange Zeit sind nicht nur die Ermittler auf der falschen Spur. Dies liegt auch daran, dass es einen interessanten und fähigen Gegenspieler gibt, dessen Identität lange Zeit verborgen bleibt. Es gibt einige auflockernde Nebenhandlungen, in denen auch ein trockener Humor ein Gastspiel gibt. Der Schreibstil ist fesselnd und eindringlich, bleibt aber angenehm zu lesen. Maras Kollege Jan Rosen und ihr Chef Klimmt sind ebenfalls gelungen gezeichnet. Die Lokation Frankfurt wird mit den extremen Gegensätzen mit Nobelvororten und sozialen Brennpunkten gezeichnet. Es ist ein buntes Nebeneinander von vielen Menschen, die oft nicht gerecht behandelt werden. Es ist aber auch eine Stadt, in der Gewalt eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Die Darstellung dieser Gewalt bleibt aber meist zurückhaltend.
Fazit: Ein spannender Thriller, der mit einem ausgeklügelten Plot und komplexen Figuren punktet. Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen und mich zum Fan der Krähe gemacht. Deshalb gibt es fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.
Ein Journalist, der kurz davor stand, eine Big Story zu enthüllen wird ermordet aufgefunden und ein Einbruch ohne Diebstahl, aber mit einer Leiche. Die neuen Fälle für die „Krähe“ Mara Billinsky erscheinen zunächst sehr mysteriös und die Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig. Zusätzlich muss Mara sich mit einem Teil ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, bei dem sie nicht sicher ist ob sie das überhaupt möchte und warum es gerade jetzt passiert. Als ihr bewusst wird, was tatsächlich gespielt wird ist nicht nur Maras Leben in Gefahr…
Blutige Gnade ist der vierte Teil um die „Krähe“ Mara Billinsky aus der Feder von Leo Born.
Mara Billinsky, Ermittlerin bei der Polizei Frankfurt fällt auf und eckt an. Ihr Kleidungsstil ist mehr als ungewöhnlich für eine Polizistin und auch mit ihrer Persönlichkeit ist es nicht immer einfach auszukommen. Aber sie hat das Herz am richtigen Fleck auch wenn sie es gerne mal in einen Panzerschrank verschließt, und sie verbeißt sich in ihre Fälle bis sie sie gelöst hat. Ich persönlich mag solche leicht unangepassten Protagonisten gerne und es macht wirklich Spaß Mara durch die Geschichte zu folgen. Aber sie ist ja nicht der einzige Charakter der in der Reihe etwas Besonderes ist, denn auch ihr Partner Jan Rosen, der „Spatz“ sticht hervor. Er scheint das genaue Gegenteil von Mara zu sein, er hadert oft mit sich selbst und kämpft mit seinen Ängsten, aber wenn es darauf ankommt ist er zur Stelle und steht seinen Mann. Die Entwicklung die Jan Rosen in der Reihe nimmt gefällt mir sehr, sie passt, sie ist gut nachvollziehbar und macht ihn für den Leser greifbar.
Die Fälle mit denen Mara sich auseinandersetzten muss haben es schon in sich, auch einige Szenen sind schwer zu ertragen, wenn wie bei mir das Kopfkino seinen Film fährt und die Vorstellung das es sowas wirklich geben kann oder auch gibt macht es noch ein wenig schwerer. Aber all dies unterstützt die doch immer recht düstere Stimmung und Atmosphäre, die der Autor für Frankfurt und Umgebung schafft und die ich wirklich gut eingefangen finde.
Der Thriller ist wirklich spannend erzählt, während der ganzen Zeit ist immer eine gewisse Grundspannung zu spüren, die durch einzelne spannende Szenen noch unterstrichen und erhöht wurde. Man spürt die wachsende Bedrohung die scheinbar immer näher kommt diese treibt einen auch gekonnt durch die Geschichte. Bis zum Ende hin stieg dieses Gefühl weiter an und gipfelte für mich in einem gekonnt erzählten und spannenden Finale.
Mein Fazit: Ein spannender vierter Teil der Reihe, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Mit ungewöhnlichen Hauptcharakteren und einer spannenden Story konnte mich der Autor wirklich überzeugen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.
Cover: Das Cover finde ich schön und passt auch zum Buch 🙈 Schreibstil: Als ich das Buch angefangen hatte, musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen. Das ging aber sehr schnell. Ich mag den Schreibstil. Mal etwas anderes und es passt gut zu diesem Genre. Charaktere: Die Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Vor allem Mara. Sie ist keine typische Kommissarin &’ das finde ich super. Ihre Sprüche waren witzig und ich fand es toll, dass sie einfach sie selbst war. Jan, eher bekannt als Rosen ist einer meiner Lieblingscharaktere. Rafael, Darius und Isolde waren mir auch sehr sympathisch. Meine Meinung: “Blutige Gnade” von Leo Born ist ein super spannender Thriller. Die Story spielt in Deutschland. Man hatte dieses “Deutsche-Krimi-Feeling”. Das Buch ist super spannend und ich finde es gut, dass es in der Erzähler-Perspektive geschrieben ist. Außerdem wird aus der Sicht von mehreren Charaktere geschrieben und dadurch ist es spannend. Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht, weil es sind Sachen passiert, die unvorhersehbar waren. Meistens wusste man nur Bruchstücke von jemanden oder man wusste gar nicht, wer wirklich diese Person ist und was diese Person mit den Morden zu tun hat. Ich gebe dieses Buch „nur“ 4,5/5 Sterne, weil mir genauere Beschreibungen von der Umgebung und von dem Aussehen der Charaktere gefehlt hat. Fazit: Ein super spannend Thriller, den ich definitiv weiterempfehle. Die anderen Bänder der Reihe werde ich auch lesen. Durch dieses Buch habe ich total Lust mehr Thriller zu lesen.
Mara muss wieder in einigen mysteriösen Mordfällen ermitteln. Ein Einbruch ohne Diebstahl aber mit einem Mord, scheint sich zu seiner Mordserie ohne Spuren auszuweiten. Mara und ihr Team ermitteln auf Hochtouren als plötzlich ein Mann aus ihrer Vergangenheit wieder in ihr Leben tritt. Diese plötzliche Begegnung gibt ihr ebenfalls einige Rätsel auf und kommt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt. Und als sie dann eine heiße Spur hat und bemerkt wer der Drahtzieher der ganzen Morde ist, wird es sehr eng für Mara und einige ihrer liebsten.....
Mein Fazit: Leo Born konnte mich auch mit dem 4. Teil der Krähe begeistern 🤩 Das Buch hat mich total gefesselt und es war sehr spannend! Für mich ist es aber bisher auch der schwächste Teil der Reihe! Einiges war für mich sehr vorhersehbar und absolut keine Überraschung 🤷🏼♀️ Das war mir bisher neu, der Autor konnte mich sonst immer überraschen 😃 Aber das macht das Buch für mich keinesfalls schlechter! Es konnte mich sehr gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen 😊 Denn natürlich geht es wieder sehr actiongeladen zur Sache und man kommt aus dem mitfiebern nicht heraus 🤩 Mara und ihr altbekanntes Team sind wieder vollauf mit ermitteln beschäftigt und auch Raffael, Hanno und Edgar Billinsky spielen in diesem Band wieder eine Rolle! Ich mag es sehr das Mara's Privatleben auch immer eine große Rolle spielt. Das gibt dem ganzen mehr Tiefe und beinhaltet nicht nur Polizeiarbeit 😊 Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus und vergebe 🌕🌕🌕🌕🌑
Ein Einbruch ohne Diebstahl, bei dem jemand stirbt. Ein Journalist, der an einer großen Story dran ist und dann entführt und gefoltert wird. Mara Billinsky und ihr Kollege Rosen übernehmen die Ermittlungen. Kann es sein, dass diese Fälle zusammenhängen?
Dies war bereits der vierte Fall für Mara "Die Krähe" Billinsky, auf den ich mich wahnsinnig gefreut habe, denn mich haben alle bisher mehr als überzeugt. Der Schreibstil ließ sich flüssig und schnell lesen und war dabei sehr spannend und fesselnd. Ich hatte die ganze Story bestens vor Augen und konnte alles miterleben. Mara und ihr Kollege Rosen sind mit inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Ich mag Charaktere, die ihre speziellen Eigenarten haben, so wie es bei diesen beiden, insbesondere bei der speziellen Mara, der Fall ist. Dadurch konnte ich mich hervorragend mit ihnen identifizieren und mit ihnen gemeinsam ermitteln und mitfiebern. Der Fall war sehr undurchsichtig, so dass ich viele Fragen im Kopf hatte. Die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe waren nicht durchschaubar. Dadurch wurde eine perfekte Spannung aufgebaut, die sich von Anfang bis Ende bei mir hielt. Ich mochte das Buch gar nicht beiseite legen, so gefesselt war ich. Es gab viele Sprünge und Szenenwechsel, die für Abwechslung sorgten. Mehrere unterschiedlich Handlungen, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach ergeben, wurden am Ende prima zusammengeführt.
Ein großartiger und sehr spannender Thriller. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Ein Einbruch ohne Diebstahl. Eine Mordserie ohne Spuren. Ein toter Journalist, der kurz davor war, eine brisante Story zu enthüllen. Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Zugleich wird sie von einem Schatten aus der Vergangenheit verfolgt, der ihr ebenfalls Rätsel aufgibt - bis sie begreift, dass alle Ereignisse in Verbindung stehen. Als sie erkennt, wer im Hintergrund die Fäden zieht, ist es fast zu spät: Ab jetzt kämpft Mara nicht mehr nur um ihr eigenes Leben ...
Meinung
Ich muss sagen, dass ich vorher noch keinen Mara Billinsky Thriller gelesen hatte. Ich wurde jetzt aber voll überzeugt. Die Figuren sind sympathisch und der Schreibstil ist spannend ohne zu übertrieben zu wirken. Es ist teilweise echt viel passiert, blieb aber immer an der Grenze und man kann wirklich lange miträtseln ohne zu einer Lösung zu kommen, weil das Ende sehr unvorhersehbar ist.
"Der Mensch ist das einzige Tier, das so lange freundlich zu seinen Opfern sein kann, bis es sie frisst." (Samuel Butler der Jüngere) Ein Einbruch, bei dem nichts gestohlen wird, es jedoch eine Tote gibt. Den Journalisten Peter Johannsen der brutal gefoltert und ermordet wird. Doch hinter welcher Story war er dran, dass ihn jemand so brutal getötet hat? Die extravagante Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky bekommt wieder ordentlich was zu tun. Außerdem fällt ihr auf, dass sie in letzter Zeit von jemand beschattet wird. Ist es womöglich Blochin, den sie damals nicht zufassen bekam oder einer seiner Hintermänner? Doch der Schatten stellt sich als jemand aus Maras Vergangenheit heraus, bei dem sie nicht weiß was sie von ihm halten soll. Als dann noch Rafael Makiadi, Maras junger Freund dem sie geholfen hat, spurlos verschwindet, macht sie sich ernsthaft Sorgen. Doch es wird ihr genauso klar, dass alle Fälle eine Verbindung haben und nicht nur sie in großer Gefahr schwebt. Schafft es Mara, rechtzeitig die Hintermänner zu schnappen, um die ganze Wahrheit herauszufinden?
Meine Meinung: Wieder eine typische Krähe ziert das Cover des vierten Mara Billinsky Thriller aus Frankfurt. Voll erfreut habe ich mich auf den neuen Band von Leo Born gestürzt, da ich einfach von dieser Reihe überzeugt bin. Sein Schreibstil ist bildhaft, flüssig, locker und unkompliziert, sodass ich einmal begonnen das Buch nicht mehr weglegen kann. Besonders da es hier wieder um sehr verzwickte Ermittlungen ging, die alle ineinander zusammenlaufen, wie es nahezu typisch ist bei dieser Reihe. Doch diesmal lerne ich dazu Mara noch ein wenig besser kennen, da jemand aus ihrer Vergangenheit auftaucht. Des Weiteren treffe ich wieder auf Rafael den jungen Straftäter, dem Mara und Sozialarbeiter Hanno geholfen haben. Dass die Vorfälle in der Fleischfabrik, wo er arbeitet, noch Probleme für ihn geben wird, war mir schnell klar. Jedoch das es so gefährlich wird, hat mich schon etwas geschockt. Die Foltermethoden, die an dem toten Journalisten angewendet wurden, fand ich wirklich krass und erschreckend. Dass es nicht bei dem einen Toten bleibt, war mir recht schnell klar. Im Übrigen hatte ich sofort kein gutes Bauchgefühl für den, der im Hintergrund die Fäden zieht. Den mir war schnell klar, dass dieser, was im Schilde führt. Gut gefallen hat mir diesmal wieder die Kooperation mit Jan Rosen. Selbst wenn die beiden so unterschiedlich sind, hat sich der schüchterne, bunte Spatz, wie er von seinen Kollegen genannt wird, wirklich positiv entwickelt. Überhaupt gefällt mir das kollegiale Verhalten des Frankfurter Teams bei Weitem besser als zu Beginn der Reihe. Den ebenfalls positiv verändert hat sich ihr Vorgesetzter Klimmt, der inzwischen zumindest von Mara Arbeit überzeugt ist. Seine cholerische, schroffe Art, die ihn so unsympathisch machte, kommt nun eher selten zum Ausbruch. Jedoch ebenso hat Mara sich verändert, sie scheint langsam ein wenig weicher zu werden, zumindest gegen ihren Vater. Und zusätzlich hat ihr letzter Fall Spuren bei ihr hinterlassen, körperlich und psychisch. Sie wirkt lange nicht mehr so abgebrüht und unnahbar, im Gegenteil manchmal blitzt sogar dieser toughen Ermittlerin die Angst durch, was ihr nicht immer gefällt. Doch für mich wirkt sie dadurch ein wenig menschlicher und nicht mehr so als Superheldin wie am Anfang und ich habe sie und Jan Rosen inzwischen in mein Herz geschlossen. Wie schon in den letzten Büchern hat Leo Born hier wieder viele Ermittlungen, Impulse und Wendungen in diesen Thriller gepackt, damit er spannend bleibt und als Zusatz diesmal noch ein wenig Gefühl. Mich jedenfalls konnte er wieder voll überzeugen, den Mara ist für mich eine der besten deutschen Ermittlerinnen. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne. Weiter so Leo Born, ich möchte noch mehr von Mara Billinsky lesen.
Ich habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit Mara und ihrer Crew gefreut und so war ich auch sofort wieder in der Frankfurter Verbrecherwelt angekommen.
Man kann den vierten Fall auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher lesen, allerdings würde ich empfehlen, mit dem ersten Thriller anzufangen. Denn man trifft auf die ein oder andere Person, deren Geschichte man schon kennt. So habe ich mich beispielsweise sehr gefreut, dass auch Rafael, ein Heimjunge, wieder vorkommt. Er spielte schon im zweiten Teil eine wichtige Rolle und auch hier wird ihm viel Raum eingeräumt. Wenn man die Vorgeschichte kennt, dann kann man sein Verhalten, seine Gefühle und vor allem sein Verhältnis zu Mara besser nachvollziehen. Ebenso verhält es sich mit Maras Stellung in ihrer Abteilung und die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Rosen. Diese Entwicklung zu erleben macht wirklich großen Spaß, um den man sich als Leser nicht bringen sollte.
Aber auch wer die "Krähe", wie Mara Billinsky genannt wird, noch nicht kennt, wird auf seine Kosten kommen. Ein Mord jagt den nächsten - für schwache Nerven ist das wirklich nichts. Ich musste das ein oder andere Mal richtig tief durchatmen, obwohl ich das eigentlich gut aushalte. Gefallen hat mir, dass es aber nicht nur brutal zu geht. Das macht allerdings auch das Miträtseln schwieriger.
In dem Buch gibt es zwei Handlungsstränge, was für kleine Mini-Cliffhanger sorgt. Man wechselt auch öfter die Perspektive, mal schlüpft man in die Sicht des Mörders, mal in die von Mara oder in die von Rafael. Das sorgt für Abwechslung und dafür, dass man alles sehr genau nachvollziehen kann. Auch die relativ kurzen Kapitel laden sehr zum Weiterlesen ein.
Für Spannung ist wirklich von Anfang an gesorgt. Mara Billinsky und ihr Team werden hier auch nicht abgelenkt, sondern verfolgen so viele Spuren, dass es nicht langweilig wird - auch nicht für den Leser. Und das Beste: Auch wenn man denkt, jetzt hat sich alles geklärt, gibt es doch nochmal einen Twist, den man so nicht erwartet hat. Wobei ich eins verraten kann: Wer aufmerksam liest und ein großes Misstrauen hat, der wird Mara sogar einen Schritt voraus sein können.
Alles in allem wurde ich - trotz meiner sehr hohen Erwartungen - nicht getäuscht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil, "Blutige Gnade" habe ich nämlich an einem Tag verschlungen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
Für mich war dies das erste Zusammentreffen mit Mara Billinsky, eigenwilliger wie scharfsinniger Ermittlerin der Frankfurter Mordkommission. Mara hingegen darf schon zum vierten Mal nach “Blinde Rache”, “Lautlose Schreie” und “Brennende Narben” ausrücken um dem Bösen den Kampf anzusagen.
Und das macht sie, trotz ihrer kleinen Probleme, sehr gut. Diese rühren von früheren Erlebnissen und auch wenn ein bisschen etwas aus den Vorgängern angedeutet wird, ist es nicht schlecht gemacht. Man fühlt sich nicht “genötigt” nun sofort die anderen Bände zu lesen (auch wenn man sie sich ja dennoch auf die zu lange Lesewunschliste setzen kann) und bekommt aber genug Infos um in groben Zügen den Status Quo zu verstehen.
Mara und ihr Komplementär-Kollege Jan Rosen bekommen es mit einem Mord, der eventuell ein Einbruch sein könnte, zu tun. Zudem gibt es weitere Leichen und es scheint alles und nichts zusammenzuhängen. Und dann mischt auch noch die Russenmafia mit. Das klingt nun alles sehr nach viel Action und übermenschlicher Ermittlungsfähigkeiten, doch Mara und Jan sind vielmehr wie “du und ich”, machen ihre Fehler, grübeln über sich selbst nach und treten auch mal auf der Stelle.
Keine “Wunderwuzzis” also, die am Ende dann auf 3, 4 Seiten den Fall, der keine Lösung hat, lösen. Nein, es hängt alles nachvollziehbar zusammen auch wenn es zwischendrin ein paar Handlungsstränge zu viel sind, die da parallel verlaufen. Kein Wunder, dass auch Mara da nicht immer den Überblick behalten kann.
Die Identität mancher Schlüsselfiguren wird vor den beiden lange geheimgehalten. Der Leser bekommt aber durch ein paar Kapitel etwas Einblick bei der “anderen Seite” und kann somit ein paar nötige Schlüsse selbst ziehen und dann warten ob er Recht behält. Geübte Krimileser werden somit manches recht einfach herausbekommen, bekommen am Ende dann nicht den Riesenknalleffekt präsentiert, der vielleicht angestrebt wurde. Aber dieser Thriller ist ansonsten absolut gut gemacht und empfehlenswert.