Was sich aus einem einzigen Spruch entwickeln kann …
Als Thorin, seines Zeichens gelangweilter Student, während einer Vorlesung auf einer Datingapp wahllos Leute anschreibt, rechnet er nicht damit, eine Antwort auf seinen dummen Spruch zu erhalten.
... wenn sich zwei Gleichgesinnte finden ....
Pan hat fast ein Jahr lang versucht, einen festen Freund zu finden – jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Eine Datingapp scheint seine letzte Option, doch auch hier hat er kein Glück. Außer freizügigen Fotos bekommt er kaum Nachrichten. Bis ein flapsiger Spruch in seinen Posteingang flattert.
Ray Celar lives with her husband, daughter and two cats in Southern Germany. When she was six years old, she proudly declared she’d be an author one day, and that dream never changed. She was declared “most likely to ever publish a book” in her yearbook and only four years after her graduation, this statement and her lifelong dream came true — though she still isn’t sure whether she should send a copy of her books to the teacher who nominated her for that title. If she isn’t chasing after her daughter through the apartment, she’s probably translating books, writing books or procrastinating doing any of those things by watching too many DIY-videos online — she might even be working on one of the DIY-projects she picked up.
eine sehr schoene Geschichte mit viel Witz und Humor, die Chatverlaeufe sind der Hammer, wobei mir auf Dauer die Wiederholungen der Spitznamen 'Ziegenjunge und Zwergi' zu viel wurden, alle Protas sind sehr gut herausgearbeitet, im fluessigen Stil geschrieben und in einem Rutsch gut lesbar, auch dieses Buch dieser Autorin har mir sehr gut gefallen
Wie schon in einem Zwischenkommentar während des Lesens erwähnt, empfand ich die Geschichte grundsätzlich lesenswert. Nichtsdestotrotz haben mich die ewigen (für mich zu gewollt platzierten) englischen Ausdrücke wirklich genervt. Niemand in meinem Umfeld, in dem es auch viele junge Leute um die 20 J. gibt, benutzt umgangsprachlich Wörter wie "weird" oder "awkward". Sorry, aber ich empfand das nicht nur als störend, sondern auch seltsam (nein, nicht peinlich ;-) ) und es hat meinen Lesefluß gestört.
Online Dating, dort findet man doch nie im Leben den Richtigen, das muss auch Pan feststellen, denn Schw…Bilder und Sexanfragen sind nicht wirklich das, was er sich erhofft hatte. Doch dann schreibt ihn jemand an, der Humor hat und sich auch in ganzen Sätzen ausdrücken kann. Thorin ist witzig, ist nicht aufdringlich und sein Profilbild zeigt nicht sein bestes Stück. Schnell merken die beiden, dass sie viel miteinander verbindet und sie auch eine ganz spezielle Gemeinsamkeit haben. Doch wie sieht es im realen Leben aus? Was passiert, wenn sie sich das erste Mal gegenüber stehen?
Als ich gehört habe, worum es grob in diesem Buch gehen soll, war ich doch etwas skeptisch, was mich erwarten würde. Doch Pan und Thorin zogen mich schnell in ihren Bann. Die beiden tasten sich Schritt für Schritt aneinander ran, beide sind sich unsicher, ob sie den jeweils nächsten Schritt wagen sollen und können. Pan und Thorin sind so authentisch dargstellt, dass es mich nicht wundern würde, wenn ich den beiden eines Tages auf der Straße begegnen würde. Sie wissen beide, was sie möchten, sind selbstbewusst und haben Ziele, doch sobald sie sich gegenüberstehen, werden sie unsicher und zurückhaltend. So wie sich wohl jeder fühlen würde, wenn man sich erst online kennen lernt und sich dann endlich gegenübersteht. Beide benehmen sich ihrem Alter entsprechend, können aufgedreht und witzig sein aber auch mal ins Wanken geraten und wissen nicht immer, ob sie nicht vielleicht doch einen Schritt zu viel gewagt haben.
Bisher fand das Thema BDSM nur in ihren Köpfen statt, sie haben sich nur in ihrer Fanatsie vorgestellt, wie es wohl wären wenn, doch endlich gibt es da jemanden, mit dem sie ausprobieren können und endlich das ausleben, was sie sich bisher nur vorstellen konnten. Dadurch geht man hier mit den beiden eher behutsam an das Thema und lernt mit ihnen gemeinsam das Ganze kennen. Hier ist kein Dom perfekt, er weiß nicht von vornerein, was der Sub will und bestimmt nicht einfach ungefragt über dessen komplettes Leben, so wie es bisher immer der Fall in Büchern war, die mir in die Hände mit diesem Thema gekommen sind. Hier sind es zwei auf diesem Gebiet eher unerfahrene junge Männer, die erst noch alles entdecken und auch mal wirklich aufeinander achten. Die Autorin stellt eine BDSM Beziehung realistisch dar, was mir wirklich gut gefallen hat. Thorin achtet Pans Grenzen, ist jederzeit für ihn da und achtet in jeder Minute auf ihn, so wie es sein soll. Pan weiß, was er will und sobald er sich nicht mal in Thorrins Führung begibt, weiß er sich sehr wohl durchzusetzen. Man erlebt beim Lesen ganz eindeutig, dass sich die beiden auf Augenhöhe befinden und sich immer nach dem Wohl des Anderen erkundigen. Beim Lesen dieses Buches mit diesem speziellen Thema habe ich mal keine Bauchschmerzen bekommen und hatte nicht das Gefühl, dass sich derjenige nicht mit dem Thema auskennt, sondern sich wirklich damit befasst und auseinander gesetzt hat. Auch dominiert das Thema nicht ihren Alltag und Thorin weiß sehr wohl, dass er vor sich einen eigenständigen und eigenwilligen Partner vor sich hat, den er achtet und schätzt. Eher macht er sich Sorgen, wie zum Beispiel beim Bestellen eines Getränkes, dass er sich sogar zu viel rausgenommen hat.
Pan und Thorin sind zwei außergewöhnliche Charaktere, die man schnell ins Herz schließt und dessen gemeinsamen Weg man gerne begleitet. Pan möchte sich zwar gerne fesseln lassen und lässt sich unter Thorins Führung fallen, doch außerhalb jeder Session hat er es faustdick hinter den Ohren, ist nie um einen Spruch verlegen und kann sehr wohl sagen, was er möchte und was nicht. Thorin strahlt zwar viel Selbstbewusstsein aus, doch sobald Pan ihm gegenübersteht und darauf hört, was er von ihm verlangt, werden auch seine Knie schwach und manchmal weiß er nicht, ob er sich nicht zu weit vorgewagt hat. Die beiden auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten, war berührend und fesselnd zugleich.
Zwar passt es zu dem Alter der beiden und es macht es im Grunde nur authentischer, wenn sich ein Autor der entsprechenden Sprache bedient, war es mir hier doch einfach zu viel. Begriffe aus der Jugendsprache wurden hier sehr häufig viel mehr zu oft verwendet, sodass es einen immer mal wieder aus den Lesefluss brachte. Mir fehlte auch ein wenig Alltag in der Geschichte der beiden. Zwar erleben wir auch Momente mit ihren Freunden und ihr Leben dreht sich auch um Uni und Beruf, doch manchmal ging die Romance unter dem BDSM unter.
Doch im Großen und Ganzen haben mich Thorin und Pan mit mehr oder weniger unschuldigen Art an die Seiten gefesselt ;). Die Autorin überzeugt einen wieder durch viel Humor und durch das eher zaghafte Rantasten an das Thema BDSM macht es auch definitiv für Anfänger lesbar.
Ray Celar ist für mich ein Garant für tolle Lesestunden. Alles was ich bis jetzt von ihr gelesen habe konnte mich begeistern, oder zumindest bestens unterhalten. Mit „Einfach du und ich“ schlägt sie eine Richtung ein, die für sie Neuland ist. Somit war ich extrem neugierig, wie sie das Thema BDSM, auch wenn es sich nur um die softe Variante, um das vorsichtige entdecken dieses Spiels geht, umgesetzt hat.
Der erste Satz: - Nein, ich fand es nicht geil, ungefragt Schwanzbilder zugeschickt zu bekommen. –
Die Anfragen, die Pan über eine Dating-App erreichen, sind nicht das, was er sich erhofft hat. Und dann schreibt tatsächlich doch noch jemand – in geraden Sätzen und mit Humor. Es ergibt sich ein Chat-Verlauf, der immer mehr deutlich macht, dass sich da zwei gefunden haben, die sich blendend verstehen. Virtuell ist es so einfach, doch passt es auch, wenn man sich dann in der Realität gegenübersteht, wenn der Gegenüber schon so immens viel von einem weiß und man sich doch nicht kennt.
- Wir fingen gerade erst an und schon jetzt war das alles hier so viel besser, so viel mehr, als ich mir erträumt hatte. – (Pos. 4901)
Ich kann nicht anders, und die beiden würden meine Aussage sicherlich mit einer hochgezogenen Augenbraue quittieren, aber ich finde Pan und Thorin einfach knuffig. Es ist Zucker mitzuerleben, wie sie sich kennenlernen und zusammen experimentieren, erste Vorstöße in die Welt des BDSM machen und ihre Neigungen ausloten. Durch die wechselnden Erzählperspektiven ist man als Leser auch auf emotionaler Ebene bei beiden hautnah dabei. Mit viel Witz und Humor beschreibt Ray Celar in einer sehr jugendlichen Sprache wie sich das Duo nach und nach näherkommt. Eingebunden in die Story, fand ich die Chat-Verläufe von Pan und Thorin als Stilmittel absolut genial. Leider muss ich genau hier auch meinen einzigen Kritikpunkt anbringen. Lese ich es ansonsten eigentlich sehr gerne, wenn sich ein Autor einer Sprache, passend zum Alter der jungen Figuren, bedient, war mir hier die Häufung der sehr spezifischen Ausdrucksweisen zu viel. Im Ganzen betrachtet ist das allerdings Meckern auf hohem Niveau.
„Einfach du und ich“ ist wieder eine Geschichte ganz im Stil von Ray Celar. Mit viel Wortwitz und Figuren, die ihren eigenen Kopf besitzen, machen Pans und Thorins Experimente wahnsinnig viel Spaß. Durch das softe Ankratzen des Themas BDSM ist die Story definitiv auch etwas für Leser, die der Spielart ansonsten nichts abgewinnen können, oder für alle, die diese einmal beschnuppern möchten. Von mir gibt es daher gerne eine Leseempfehlung.
Pan und Thorin, beide Studenten, lernen sich über eine Dating-App kennen. Da die gegenseitigen unterhaltsamen Nachrichten eine erfrischende Abwechslung zu den ansonsten üblichen Dick Pics darstellen entwickelt sich daraus eine innige Chat-Freundschaft, aus der dann schnell mehr wird. Für mich ist „Einfach du und ich“ mein erstes Buch von Ray Celar. Über die witzigen und schlagfertigen Chat-Unterhaltungen habe ich viel gelacht. Den Umgang der beiden miteinander finde ich zuckersüß und heiß. Thorin ist immer in der Lage, Pan Kraft und Ruhe zu vermitteln, wenn dieser unsicher und aufgeregt ist. Die gemeinsame Entdeckung ihrer Bdsm- Vorliebe finde ich toll und ebenso knisternd wie unschuldig in Szene gesetzt. Jeder fängt mal an und die Art und Weise wie Thorin und Pan diesbezüglich miteinander umgehen gefällt mir sehr. Der immer wieder die absolute Harmonie erschütternde „Störfaktor“ steht schon frühzeitig fest und seine Interventionen sind nicht wirklich überraschend. Meine Lesefreude wurde dadurch nicht getrübt. Ich konnte tief in die Geschichte eintauchen und mich problemlos von Pans und Thorins Emotionen mitreißen lassen. Ich habe „Einfach du und ich“ mit großer Freude gelesen, mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt und ich empfehle das Buch sehr gern an alle Leser, die keine Probleme mit Dialogen von jungen Menschen in jugendlicher Sprache und softem Bdsm haben weiter.
Das war eine sehr schöne Geschichte. Mit ein bisschen Drama, einiger expliziter Momente und sehr viel Humor. Thorin und Pan sind einfach nur Zucker! *schmacht* Mir gefällt, wie die Autorin das Kennenlernen und den Kontakt der beiden dargestellt hat. Die Unterschiedlichen Schriftgrößen etc machen es viel einfacher die Nachrichten zu unterscheiden. Meiner Meinung nach eine gute Idee. 😊 Ich war von Anfang voll in der Geschichte. Hab mit den beiden gelacht, gelitten und geschwitzt. ❤️ 😂 🤤 🔥 Ich mag den Schreibstil von R. Celar sehr gern. Bildlich und flüssig zu lesen. Die Geschichte war für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig oder einfach zu lang. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. 😘 Leseempfehlung ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
An sich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, allerdings musste ich sie definitiv mehr oder weniger an einem Stück lesen, die englischen Einwürfe (weird etc) und auch die vielen "Zwergi" und "Ziegenjunge" gingen einem sonst etwas auf den Zeiger :-) Aber so am Rutsch lies es sich ganz gut lesen und hat echt Spaß gemacht.
Vor allem die Chats über die App waren sehr schön zu lesen und haben mich das ein oder andere mal zum schmunzeln gebracht.