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Jens Druwe #1

Totenland

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Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.

Ein Mordfall vor einer ungewöhnlichen historischen Kulisse – und ein Ermittler, der dem Grauen des Krieges eines entgegenhält: die Liebe zur Wahrheit.

384 pages, Kindle Edition

Published July 12, 2019

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About the author

Michael Jensen

68 books7 followers

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Community Reviews

5 stars
13 (14%)
4 stars
38 (42%)
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30 (33%)
2 stars
7 (7%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,148 reviews639 followers
August 21, 2023
2,5 Sterne
Das war mühsam. Ich habe dieses Buch nicht wirklich genossen, dabei hatte ich hohe Erwartungen. Ich mag Krimis und Romane, die rund um den Zweiten Weltkrieg spielen. Diese Geschichte ist in den letzten Kriegstagen April 1945 angesiedelt.
Ein Mord, ein ermittelnder Kommissar. Es hätte spannend sein können, für mich war es das leider nicht.
Der Kriminalfall geht leider sehr unter und spielt nur am Rande eine Rolle.
Was man merkt: der Autor kennt sich sehr gut aus und hat gut recherchiert. Das Buch steckt voller Fakten. Vornehmlich geht es um die Nazi-Größen und wie sie versuchten, mit reiner Weste dazustehen.
Sicherlich grundsätzlich auch interessant, aber hier im Buch in diesem Ausmaß für mich eher unpassend.
566 reviews3 followers
December 23, 2019
Tolle Ermittlerfigur verschenkt

Buchmeinung zu Michael Jensen – Totenland

„Totenland“ ist ein Kriminalroman von Michael Jensen, der 2019 bei Aufbau Digital erschienen ist. Dies ist der Auftaktband der Reihe um Jens Druwe.

Zum Autor:
Michael Jensen wurde 1966 im Norden Schleswig-Holsteins geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und Flensburg. Im Hauptberuf ist er als Arzt und Therapeut tätig. Seine beruflichen Erfahrungen hat er in zwei Sachbüchern zusammengetragen. Dabei interessieren ihn besonders die seelischen Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs, vor allem bei den Nachkommen von Opfern und Tätern. »Totenland« ist sein erster Kriminalroman. Für sein literarisches Schreiben hat er ein Pseudonym gewählt.

Klappentext:
Von Opfern und Tätern.
Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich zwiegespalten zurück gelassen. Die Ermittlerfigur Jens Druwe ist ein Volltreffer mit Ecken und Kanten, der ein ordentliches Päckchen aus seiner Vergangenheit zu stemmen hat. Die Thematik mit dem Mord an einem Parteibonzen birgt Zündstoff, aber die Umsetzung dieser Geschichte hat mich enttäuscht. Mehrmals war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, weil mir der Inhalt zu platt war. Die Parteischergen sind so negativ dargestellt, dass darunter die Glaubwürdigkeit leidet. Vielleicht war es ja tatsächlich so, wie es der Autor beschreibt, aber für den Spannungsbogen eines Kriminalromans ist es pures Gift gewesen. Als der Autor sich zum Ende hin auf den reinen Kriminalroman beschränkt, wird es richtig gut. .

Fazit:
Tolle Ermittlerfigur, authentische Figuren, aber hoffnungslos überzeichnete Bösewichte und das Gefühl, belehrt werden zu sollen. Es ist ein wiederholter Sprung zwischen Spitzenwerk und grausigem Etwas. So kommt es zu einer Bewertung von drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
Profile Image for Saskia .
52 reviews5 followers
October 11, 2020
In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wird die Leiche eines ranghohen Funktionärs der NSDAP gefunden. Der Hauptverdächtige ist ein entflohener Häftling, der 12 Jahre im Konzentrationslager Fuhlsbüttel gesessen hat. Doch Jens Druve, ein ehemaliger Kriminalpolizist, glaubt nicht, dass dieser gebrochene Mann einen Mord hätte begehen können und macht sich auf eigene Faust an die Ermittlungen. Dabei stößt er auf undurchsichtige Machenschaften innerhalb der Partei.

Für mich wurde die dunkle Atmosphäre der letzten Kriegstage sehr gut rübergebracht. Die meisten Deutschen haben sich mit der baldigen Niederlage abgefunden und versuchen nun, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Allerdings gibt es auch immer noch ein paar treue Parteianhänger, die an den Endsieg glauben und dann sind da noch die hohen Funktionäre der Partei, die heimlich ihre Flucht planen. Dadurch steht nicht allein die Aufklärung des Mordes im Mittelpunkt der Erzählung, sondern die Auflösung des deutschen Reiches inklusive seiner politischen Strukturen.

Was den Roman aber wirklich lesenswert macht, ist die Frage nach Schuld und Mittäterschaft, die immer wieder aufgeworfen wird und mich am Ende sehr nachdenklich zurückgelassen hat.
Profile Image for Wal.li.
2,553 reviews70 followers
April 1, 2020
Ich fasse mich mal kurz, nach der Beschreibung musste ich dieses Hörbuch unbedingt hören. Leider war ich dann doch etwas enttäuscht, neben sehr mitreißenden Szenen gab es auch einige Längen.

3,5 Sterne
Profile Image for Achim ('akim) Schmidt.
212 reviews
December 1, 2019
Eine sehr mitreisende und hochemotionale Erzählung, die einem Täter- und Opferschicksale der Nazizeit absolut authentisch und einfühlsam näher bringt. Hierfür 5+ Sterne.

Was für meinen Geschmack jedoch zu platt / deplatziert ist, war eine Lovestory um die Hauptperson.

Ebenso fällt das nicht gute Lektorat auf. So waren mehrere Rechtschreib-/ Satzbaufehler und inhaltliche Wiederholungen abgedruckt, die bei einer genauen Korrektur hätten auffallen müssen.
Profile Image for Oneofthefoxes.
746 reviews25 followers
January 8, 2023
Es war einfach so überladen und ich finde der Autor wollte viel zu viel... Unter andrem wird zu jeder Figur ständig erstmal die halbe Lebensgeschichte mitgeliefert, zum Teil unnötige Rückblicke sollen mehr über ein jede Figur verraten und dazu kommen alle Nazigrößen die zum Zeitpunkt des Endes noch am Leben waren... Klingt anstrengend? War es auch. Das Problem ist nicht die Handlung als solche, die ist eigentlich interessant und die Hintergründe für den Mord sind auch glaubwürdig. Mein Problem war eben besagte überladene Erzählweise. Man wird mit dermaßen vielen Informationen zu allem und jedem überfrachtet, das sorgt dafür das die eigentliche Geschichte kaum voran schreitet, man aber das Gefühl hatte statt 20 Seiten bereits 100 gelesen zu haben. Die ganzen Informationen waren einfach zu viel und ehrlicherweise zum Teil einfach unwichtig um den Ermittlungen folgen zu können. Dazu kommen dann jede Menge möchte gern philosophische Abhandlungen über eine Hauptfigur die zwar ambivalent ist, die aber dann ständig schön geredet wird - und ja er ist ein Kriegsverbrecher, aber hey, er ist natürlich vor allem ein Opfer der Umstände und kann daher nun nur auf Vergebung vor sich selbst hoffen... Da schwang die Ganze Zeit so eine Moral mit, die ich schwer beschreiben kann, die mir aber nach einer Weile auf die Nerven ging. Der Autor möchte zum Denken anregen, soweit so gut. Aber tatsächlich finde ich nicht das es ihm gelingt auf zu zeigen, das Schwarz und weiß Zuweisungen hier nicht funktionieren. Dazu ist er irgendwie zu bemüht seine Hauptfigur zu entlasten. Ich bin nicht mal sicher ob ihm das so bewusst war.
Für mich hat "Totenwelt" jedenfalls nicht gut funktioniert und ich werde an dieser Stelle auch nicht weiter lesen.
687 reviews7 followers
November 11, 2022
Interessantes Setting, das gut beschrieben wird. Der Fall ist etwas gewöhnlich (im Krimiromansinne). Die Zeit und der Ort des Geschehens aber macht es genauso wett wie das gut Geschriebene. Das Ende ruft: Lies den nächsten Band!
Profile Image for Lari  Heldenlama.
230 reviews2 followers
October 13, 2019
Die Stimmung die das Buch transportiert wird gleich auf den ersten Seiten klar. Wir lernen Ludwig Steinfeld kennen, der 12 Jahre grundlos im KZ Fuhlsbüttel gesessen hat. Was er dort erlebt hat, hat ihn gebrochen. Und es bricht den Leser der durch das Lesen der Zeilen ein Teil von Steinfeld wird. Er ist ein Schatten seiner selbst, mehr tot als lebendig und den Lebenswillen hat er schon lange verloren. Trotzdem gelingt ihm durch einen glücklichen Zufall bei einem Umzug der Insassen die Flucht.

Zeitgleich lernen wir Jens Druwe kennen, der Inspektor hat viele Jahre bei der Kripo gearbeitet, dann kam ein Unfall wo er seine rechte Hand verloren hat. Das Nazi Regime zieht ihn ab und steckt ihn in eine kleine Ortschaft bei Flensburg. Dort darf er als Dorf-Polizist sein Geld verdienen.

Als im nahen Wäldchen die Leiche eines NSDAP Bonzen gefunden wird treffen Steinfeld und Druwe aufeinander. Die Kollegen der hiesigen Polizei verdächtigen sofort Steinfeld und wollen ihn ohne weitere Ermittlungen inhaftieren und den Fall abschliessen. Jens Druwe kann nicht glauben, dass der gebrochene Ludwig Steinfeld wirklich zu solch einer Tat fähig sein konnte und beginnt auf eigene Faust die gefährlichen Ermittlungen.

Sehr schnell ist er mitten im Nazi Geschehen drin, der zweite Weltkrieg ist so gut wie verloren, die großen Parteibosse planen eine Landsflucht unter fremden Namen und der tote NSDAP Mensch steckte tief mit drin.

Ich hatte gerade vorher ein Buch über die Fluchtwege des Nazis und den Geheimdienst gelesen. Die Angst war groß, dass es mir wieder viel zu politisch wird, aber ich kann Entwarnung geben. Michael Jensen vereint Politik und Krimi perfekt miteinander. Es kommen immer wieder Abschnitte über Hitler und Himmler und die geplante Flucht der Nazis aber es erschlägt einen nicht. Die Mischung ist perfekt. Der Spannungsbogen rund um die Ermittlungen beginnt erst ab der Hälfte circa aber die Teile davor sind wichtig um die Geschichte aufzubauen und zu verstehen.

Sehr interessiert habe ich über Ludwig Steinfeld gelesen, habe ich doch schon am Anfang mit ihm mitgelitten, so war es kaum zu ertragen, dass die „Kollegen“ die Schuld einfach aus Bequemlichkeit auch noch auf seinen Schultern abladen wollten.

Jens Druwe scheint nur nach aussen hin wie ein harter Knochen. Er hat viel gesehen und vor noch viel mehr die Augen verschlossen, diese Taten verfolgen ihn noch heute in seinen Träumen – vielleicht kommt daher auch sein verbissener Wille diesen Fall auszuklären und einmal NICHT die Augen zu verschließen. Im späteren Verlauf des Buches lernen wir eine Menge über ihn kennen und trotz seiner Verfehlungen ist er mir total ans Herz gewachsen.

Im Nachwort dann erklärt der Autor sehr treffend, dass man die Augen vor den ganzen Gräueltaten nur so lange verschließen kann bis man ihnen ein Gesicht und eine Geschichte gibt. Das ist ihm in diesem Kriminalroman wirklich wirklich treffend gelungen! Klare Leseempfehlung von meiner Seite aus!
Profile Image for Schneehase.
239 reviews11 followers
July 21, 2019
Inhalt: April 1945. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wird auf einem norddeutschen Acker die Leiche eines ranghohen Parteimitgliedes gefunden. Der ehemalige Kriminalpolizist Jens Druwe, der nun der Ordnungspolizei angehört, beginnt mit seinen Ermittlungen und stößt schon bald auf undurchsichtige Machenschaften ranghoher Offiziere… .

Meine Meinung: Dem Autor gelingt es ausgezeichnet die düstere Stimmung der letzten Kriegstage einzufangen. Während die meisten Deutschen die baldige Niederlage mit den allen Konsequenzen kommen sehen, gibt es dennoch Einige, die immer noch an den Endsieg glauben.
In dieser chaotischen Atmosphäre ermittelt Jens Druwe und stößt auf viele menschliche und politische Widerstände.
Nicht allein die Aufklärung des Mordfalls steht im Mittelpunkt des Buches, genauso wichtig ist die Darstellung des sich in Auflösung befindenden Reiches inklusive der politischen Strukturen.
Bis auf ein paar kleinere Längen fand ich das Buch durchweg spannend und gut zu lesen. Die handelnden Personen sowie die polizeilichen Ermittlungen sind alle glaubwürdig gelungen und nachvollziehbar.
Profile Image for yellowdog.
853 reviews
July 19, 2019
Totenland ist ein Buch, das mich aufgrund des Zeitpunktes der Handlung an die Romane von Susanne Goga oder Volker Kutscher erinnert.
Dabei ist der hier der Zeitpunkt sogar noch prekärer, 1945 kurz von Ende des Krieges.

Es beginnt recht hart mit der Flucht eines langjährig Gefangenen aus einem KZ. Bei diesen Passagen bin ich mir sicher, dass der Autor die Bücher von Primo Levi kennt.
Die Beschreibungen sind sehr glaubwürdig. Die der Täter sind nicht ganz so zwingend.

Jens Druwe, ein desillusionierter Polizist, steht im Mittelpunk. Die Frage nach Schuld und Mittäterschaft durchzieht den Roman.
Der Roman besitzt durchaus spannende Momente, weswegen ich nicht gerne mehr von der Handlung erzählen möchte.
Ein lesenswerter Roman!
Profile Image for Gitti.
1,166 reviews
January 26, 2023
Jens Druwe ist bei der Polizei in Ungnade gefallen und deshalb nach Schleswig-Hollstein versetzt worden, wo er ein kleines Revier leitet. Doch dann wird eines Tages ein hoher NSDAP Funktionär ermordet und Druwes Ermittlungsgeist erwacht wieder. Doch muss er sich in acht vor den Kollegen nehmen, denn mit er eigentlich zuständigen SS ist nicht zu spaßen.

Das Buch spielt im Jahr 1945 im April, also kurz vor der endgültigen Niederlage Deutschlands. Einerseits herrscht noch Glaube an den Endsieg, andere haben bereits eingesehen, dass es nicht mehr lange dauern kann. Die NS-Elite bereitet ihre Flucht vor, natürlich im Geheimen. Da hinein platzt der Mord und damit auch Jens Druwe.

Ich muss sagen ich fand das Buch von der Grundstimmung her eher trübselig. Man hat beim Lesen das Gefühl als wäre es Winter, dabei spielt die Geschichte zeitlich ja im Frühjahr. Der Kriminalfall spielt an sich gar nicht so die Rolle, an der Aufklärung ist eigentlich so niemand richtig interessiert, so unbeliebt war das Opfer. Als man einen entflohenen KZ-Häftling festnimmt, scheint das Ganze schon gelöst. Nur Duwe möchte richtig ermitteln und kommt so nach und nach hinter die Hintergründe.

Zu den Ermittlungen gibt es immer wieder Passagen die bei den Größen des Reichs spielen, die dabei sind sich Fluchtpläne zurecht zulegen und diese auch zu finanzieren. Irgendwie war deshalb die Geschichte auch nicht das, was ich erwartet hatte. Mir ging es am Ende zu viel um die Intrigen, die hier geschmiedet wurden. Dazu kam, dass Druwe immer wieder an sich und seiner Vergangenheit zweifelt und sich mit deren Aufarbeitung beschäftigt. Ich konnte ja nachvollziehen, warum er das tut, allerdings war es mir zu viel des Guten.

Insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Ich habe einen Krimi aus den letzten Kriegstagen erwartet und keine detaillierte Beschreibung der letzten Nazibonzen Aktionen. Der Krimi kam mir hier definitiv zu kurz. Ich werde die Reihe daher eher nicht weiterverfolgen.
Profile Image for Kerstin.
13 reviews
July 28, 2024
In einem Büchertauschkasten in Luxemburg gefunden. Schnell durchgelesen. Fand es sehr spannend, in die allerletzten Tage von Nazi-Deutschland einzutauchen. Hatte mir bisher keine Gedanken gemacht, wie seltsam sich das zwischen deutscher Regeltreue und Vorbereitung eigener Vorteil für die Zeit nach Kriegsende angefühlt haben muss. Gut gezeichnete Figuren, denen man die Geschichte auch abnimmt. Vielleicht ein paar zu viele Verfolgungsjagden …
Profile Image for Ulrike Bungert.
1,293 reviews10 followers
October 11, 2022
Eigentlich ein spannendes Thema, aber der Schreibstil ist irgendwie oll... Wahnsinnig viele Wiederholungen. Das Buch zieht sich wie Kaugummi und ich werde keinen weiteren Band lesen.
1,046 reviews9 followers
March 29, 2021
ein neuer Autor, eigentlich Arzt und Therapeut, vielleicht kommt daher diese Empathie die er seinen Lesern mitgibt.
Er verwendet Wörter die der eine oder andere nachschlagen muss, dazu Gedichtzeilen von teilweise heute unbekannten Dichtern, aber alles trifft ins Schwarze
Er gibt Opfern ein fiktives Gesicht um es uns leichter zu machen das Grauen zu sehen und Mitleid für die Opfer und Abscheu für die Täter zu empfinden. Denn wie er selber schreibt ist ein Schicksal das wir einer Person zu ordnen können besser zu verarbeiten als abstrakte Zahlen.
Wir werden mit dem Trauma von Kriegsverletzten, KZ Häftlingen, versteckten Juden und Flüchtlingen konfrontiert alles fiktive Personen aber ihr Schicksal geht uns nahe.
Das Buch hat sein Ziel erreicht, gleichzeitig ist es ein sehr spannender Krimi der gut unterhält obwohl man ab der Mitte den Mörder kennt. Die besondere Situation zum Ende des zweiten Weltkrieg macht es , dass es bis zum Ende sehr spannend bleibt.
50 reviews
May 23, 2021
ein ruhiger Krimi, sehr intensiv vor der Kulisse der letzten Kriegstage; starke Einbindung der Frage nach Schuld, auch gerade Schuld durch Wegsehen, Wegducken, Mitmachen, aber nicht eindimensional
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