Für Fred und seinen besten Freund Jonas ist jeder Tag ein Abenteuer. Am liebsten spielen sie in der verlassenen Fabrik, ganz in der Nähe der Grenze zu West-Berlin. Doch als bekannt wird, dass Jonas' Mutter einen Ausreiseantrag gestellt hat, werden die beiden aus ihrem unbeschwerten Alltag gerissen. Ab sofort dürfen sie sich nicht mehr treffen. Aber die Freunde haben einen Plan: Heimlich fangen sie an, einen Tunnel in den Brandenburger Sand zu graben. Auch wenn Jonas die DDR verlässt, werden sie sich wiedersehen. Ganz sicher.
Eine zuckersüße Geschichte über Freundschaft, Hoffnung und Zusammenhalt. "Alles nur aus Zuckersand" von Dirk Kummer konnte mich sehr berühren!
Das Cover gefällt mir unglaublich gut und ist ein ziemlicher Blickfang! Ich muss gestehen, dass ich mir das Buch nur aufgrund des Covers gekauft habe. Es spiegelt die Handlung perfekt wider und wirkt bereits melancholisch auf mich. Obwohl das Buch ein Kinderbuch ist, beinhaltet es wichtige Werte und viel Tiefgang auf wenigen Seiten. Die Geschichte wurde sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geschrieben. Aus diesem Grund empfehle ich es an alle Altersgruppen weiter.
Der Schreibstil gefiel mir unbeschreiblich gut. Er ist flüssig und leicht zu verstehen, sodass ein Kind nicht die Leselust verliert. Ich bin beeindruckt, dass der Autor es geschafft hat, ein großes Spektrum an Lesern anzusprechen. Ebenfalls vermittelt Dirk Kummer das Thema hervorragend und verständlich.
Das Buch ist perfekt, um es einem Kind vorzulesen oder selbst lesen zu lassen. Aber auch ich habe mich für mehrere Stunden gut unterhalten gefühlt und konnte dieses Buch an einem Abend beenden. Die Handlung konnte mich daher überzeugen. Ich war sofort gefesselt von dem Abenteuer des Protagonisten Fred. Im Fokus stand hauptsächlich das Thema Freundschaft und dem Leser die Thematik bezüglich der Grenze näher zu bringen. Ich hätte mir mehr gewünscht, dass der Autor noch etwas tiefer in die Thematik und Hintergrundinfos eingreift, aber das war leider nicht der Fall. Jedoch konnte somit die leichte und zumeist kindliche Atmosphäre aufrechterhalten werden.
Der Protagonist Fred wurde niedlich beschrieben. Sein Verhalten war sehr kindisch. Trotzdem haben mir seine Gedanken und Handlungsvorgänge gefallen. Über seine Freundschaft zu Jonas hätte ich gerne mehr gelesen. Trotz der knappen Seitenanzahl war es nicht zu überlesen, dass Fred und Jonas beste Freunde fürs Leben sind...
Vom Ende hätte ich mir persönlich ein wenig mehr erhofft. Mir hat es zwar gut gefallen, doch ein offenes Ende ist für mich leicht enttäuschend. Besonders bei diesem Buch hätte ich mir sehr eine Art kleines Happy End gewünscht. Insgesamt handelt es sich um eine schöne und lehrreiche Geschichte, die sowohl jungen Lesern, als auch älteren gefallen wird!
Schöne Themen im Fokus, schön geschrieben, aber mir persönlich ist das Ende viel zu offen. Das ist Geschmackssache, aber das wird mich doch noch etwas länger beschäftigen 😅
Das Cover passt wirklich perfekt zu dem Buch und ich finde es optisch auch sehr ansprechend. Der Klappentext klingt schon so vielversprechend und daher war ich wirklich sehr gespannt auf das Buch.
Fred und Jonas sind die besten Freunde. Sie leben beide in der DDR. Doch Jonas’ Mutter hat einen Ausreiseantrag gestellt. Damit verändert sich für Fred und Jonas natürlich alles. Denn es wird nicht gern gesehen, wenn die Antragstellenden noch Kontakt zu anderen DDRlern haben. Und wenn sie einmal ausgereist sind, dann dürfen sie gar keinen Kontakt mehr haben. Für Fred und Jonas natürlich undenkbar und sie schmieden sie einen Plan, wie sie dennoch befreundet bleiben können.
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Freundschaft als Thematik gefällt mir generell immer total und hier ist es natürlich noch etwas ganz besonderes. Natürlich weiß man etwas über die DDR und derren Zustände. Dennoch ist es ja nun so gar nicht meine Generation gewesen und das Wissen ist doch recht oberflächlich. Ich fand das hier alles aber total authentisch dargestellt und konnte mir gut vorstellen, wie es wohl damals gewesen ist.
Die Freundschaft zwischen Fred und Jonas hat mich total berührt und ich fand es sagenhaft, wie zehnjährige Jungs mehr Weitblick haben als Erwachsene. Der Schreibstil war toll und kurzweilig und weil die Geschichte nur 144 Seiten umfasst, ist das Buch natürlich sehr schnell gelesen.
Alles nur aus Zuckersand hat mir sehr gut gefallen. Fred und Jonas sind total authentisch und ich mochte die beiden so gerne. Ein tolles Buch über wahre Freundschaft
Fred und Jonas sind beste Freunde und leben beide in Ostberlin. Aber als Jonas' Mutter einen Ausreiseantrag stellt, verändert sich für die beiden einiges. Denn nun ist es nicht mehr gerne gesehen, wenn die beiden Freunde weiterhin in Kontakt stehen. Vor allem da Freds Vater ein "Genosse" und Befürworter des Regimes ist, ist ihm die Freundschaft seines Sohnes zu Jonas ein Dorn im Auge. Der Westen und die Grenze, die die beiden Freunde bald trennen wird, liegt eigentlich nur am Ende der Hauptstraße. Deshalb entwickeln Fred und Jonas einen Plan, wie sie durch einen Tunnel weiterhin in Kontakt bleiben können...
Die Freundschaft von Fred und Jonas hat mir sehr gefallen. Ihr kindlicher Blick auf die Welt mit gleichzeitiger Weitsicht ist nach meinen Erfahrungen typisch für das Alter der Beiden und wurde gut vom Autor widergespiegelt. Leider blieb diese Freundschaft für mich sehr einseitig und ich hätte gerne auch die Perspektive von Jonas kennengelernt.
Die Stimmung der Geschichte ist relativ bedrückend aber auch voller Hoffnung. Sie gibt einige wenige Einblicke in das Alltagsleben in der DDR, wobei ich mir hier noch tiefere Einblicke gewünscht hätte. Der Schreibstil von Dirk Kummer hat mir gut gefallen und ich bin auch relativ schnell in die Geschichte hinein gekommen. Den Anfang empfand ich als eher seicht und langweilig, wobei die Spannung gegen Ende zunimmt. Für mich endet die Geschichte leider zu früh beziehungsweise endet sie dort, wo es eigentlich erst richtig losgeht.
Die Zeit, die dieses Buch anspricht, ist nicht meine Generation. Aber natürlich kennt man Geschichten aus dieser Generation und der Geschehnisse aus dem Geschichtsunterricht oder durch eigenes Interesse. Mir haben die Einblicke in das Alltagsleben und in die Freundschaft von Fred und Jonas gut gefallen, denke aber auch das man noch mehr aus der Geschichte hätte herausholen können. Außerdem bezweifle ich, dass das Buch "Alles nur aus Zuckersand" der eigentlichen Zielgruppe die damalige Situation wirklich näher bringt.
Diese Geschichte über die Freundschaft zweier Jungen in der DDR im Jahr 1979 ist wirklich bezaubernd. Charly Hübner liest sie mit seiner Samtstimme wunderschön und einfühlsam. Dieses Hörbuch ist sowohl für Kinder ab 10 Jahren als auch für Erwachsene hörenswert, egal ob sie aus den "alten" oder den "neuen" Bundesländern kommen.