»Vor dem Tod. Nach dem Tod. Das sind zwei grundverschiedene Arten, die eigene Existenz zu erfahren und auf sie zu blicken. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin oben.« Aus der Vogelperspektive blickt Sibylle Lewitscharoffs unbehauster Erzähler hinab auf sein eigenes Grab, die hinterbliebenen Freunde und Nachbarn, auf Fremdes und Vertrautes in der unter der Hitze stöhnenden Stadt. Körper- und willenlos driftet er durch den Himmel über Berlin, erscheint mal hier, mal dort, ein stiller Beobachter, Zeuge von Schönem und Schrecklichem, mit übernatürlicher Hör- und Sehkraft begabt, doch zur Handlungsunfähigkeit verdammt. Seine Erinnerungen sind lückenhaft, seine Zukunft ungewiss. Was darf er hoffen, was muss er fürchten: Hölle? Fegefeuer? Himmlisches Paradies?
Furchtlos befragt Sibylle Lewitscharoff – »mit allen Wassern gewaschene Schleusenwärterin zwischen Diesseits und Jenseits« (Süddeutsche Zeitung) – in ihrem neuen Roman unsere Gottes- und Seinsvorstellung, unsere Wahrnehmung von Ich und Welt, von Leben und Sterben. Am Ende dieser kühnen Seelenreise durch das Berlin der Gegenwart, in das Zwischenreich der Lebenden und Toten löst sich jede Ordnung auf: Sie mündet in eine fiebrige Apotheose, die eine überraschende Selbsterkenntnis bereithält.
Sibylle Lewitscharoff is a German author. Among her novels are Pong (1998), Apostoloff (2009) and Blumenberg (2011). She has received several German literary awards, including the Georg Büchner Prize in 2013.
ترجمة آلية ركيكة لنص مشتت لا يشبع الحاجة لاستكشاف ما هو عليه أن تكون في حالة بطل الرواية وهو ما دعاني لشرائها في المقام الأول، استعراض المعرفة يغزو الرواية التي لا تستطيع تتبع مقاصد الكاتبة في . جزء كبير من فقراتها ،قرأتها غصباً ولا أنصح بها.