Eine Kurzgeschichtensammlung zur, über und mit der Liebe. Einer sehr distinktiven Liebe über ein körperliches Aufblühen, wobei die Sprache so klar, konkret und beinahe haptisch dieses Liebeskonzept selbst vollzieht. Es sind Geschichten, die überspringen und mitnehmen und auch zu Standpunkten ausreizen, und während man in die nächste hinüberrutscht, bleibt noch der Bodensatz der letzten schal im Bewusstsein zurück, die Wörter kleben auf angenehm-haftende und gleichzeitig unangenehm-hartnäckige Weise, und letztlich zeichnet sich damit trotz dieser gelungenen Sprachwirkung ein inhaltlich einseitig und ethisch eher flaches Bild eines eigentlich so großen und vielfältigen Phänomens.
Manchmal traurig, manchmal erotisch; die Geschichten von Julia Franck lesen sich wie echte Lebenserzählungen. Man braucht sie nicht zu analysieren, sondern einfach zu genießen.
Read “Face Down” short story for class. It was one of those things while you’re so repulsed but you can’t look away. Weird story but not in a horrible way.