Eine uralte Familien-Fehde, eine unbekannte Bedrohung aus der Anderswelt und eine Frau, die alles aufs Spiel setzen muss – fesselnder Mix aus Fantasy und Thriller-Elementen von Bestseller-Autor Markus Heitz
Seit Jahrhunderten bemüht sich die Heilerin Geneve Cornelius um Neutralität in der ewigen Fehde ihrer Familie mit der Scharfrichter-Dynastie der Bugattis. Doch dann wird ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet. Ein Racheakt, der den uralten Zwist zwischen den Scharfrichter-Familien Bugatti und Cornelius anfachen soll – so scheint es zumindest.
Denn zur gleichen Zeit häufen sich in Geneves Heimatstadt Leipzig unheimliche Vorfälle. Die Anderswelt mit ihren mystischen Kreaturen ist in Aufruhr. Die unsterbliche Heilerin ahnt, dass ihr eine Entscheidung bevorsteht: Behält sie ihre Neutralität bei oder nimmt sie gegen all ihre Überzeugungen den Kampf gegen die unbekannte Bedrohung auf und findet dabei vielleicht den Tod?
Wie schon in »Des Teufels Gebetbuch« verbindet Markus Heitz auch in »Die Meisterin« gekonnt Elemente aus Fantasy, Historie, Thriller und Horror zu einer actionreichen Geschichte.
Entdecken Sie auch Markus Heitzʼ historischen Dark-Fantasy-Roman »Die dunklen Lande« über eine Abenteurerin, finstere Mächte und Magie zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
Trotz vieler Ideen und interessantem Aufbau konnte mich der Autor dieses Mal nicht so recht fesseln... Ich hab ja schon einiges von Markus Heitz gelesen und vieles von ihm konnte mich begeistern - natürlich war ich deshalb neugierig, denn dieses "Herzensprojekt" klingt ganz nach meinem Geschmack. Bei Audible wurde die Geschichte schon 2018 veröffentlicht und ist jetzt in Buchform erhältlich.
Geneve Cornelius gehört einer alten "Henkersfamilie" an, allerdings hat sie sich nie mit der brutalen Art dieses Berufes identifizieren können und sich eher auf das Heilen spezialisiert. Ihre Unsterblichkeit hat sie bis ins heutige Leipzig gebracht, wo sie eine Naturheilkunde Praxis unterhält. Dort kümmert sie sich allerdings nicht nur um "normale" Patienten, denn auch andere Wesen benötigen ihr fachkundiges Wissen, Kreaturen, die im Verborgenen unter uns leben. Mit Geneve bin ich leider nicht so ganz warm geworden, auch wenn ich gerade mit ihren Ansichten sehr gut mitfühlen konnte. Sie wollte sich nie für eine Seite entscheiden, wollte allen helfen, die Hilfe bedürfen und hat sich dadurch mit ihrer Familie entzweit.
Wie es dazu kam wird zwischendurch von einem außen stehenden Erzähler ans Licht gebracht, der die damaligen Ereignisse nach und nach aufschlüsselt - vor allem, wie es zum Bruch zwischen der Familie Cornelius und der Scharfrichter Dynastie der Bugattis kam. Ein gutes Stilmittel, um kleine Zeitspannen zu überbrücken und Cliffhanger einzubauen, wobei ich insgesamt doch die Spannung vermisst habe. Was ich toll fand waren die vielen Details zur Henkerszunft, die mir teilweise bekannt waren, vieles aber noch neu interessant, da man doch gewisse Vorstellungen von diesem Beruf hat, über den man eigentlich recht wenig weiß.
Es passiert so einiges, was Geneve zum Handeln zwingt und durch die sich ändernden Handlungsorte hat man viel Abwechlsung; trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so packen, wie ich erhofft habe.
Es gibt einen grausamen Mord der Fragen aufwirft, eine hintergründige Verschwörung die unheilvolle Entwicklungen verheißt, einen Hexenorden der zu schonungslosen Maßnahmen greift und mittendrin Geneve mit ihrem unverhofften Verbündeten, die entgegen all ihren Überzeugungen dieses Netz der Verschwörer einzureißen versucht. Eigentlich eine höchst dramatische Situation, die mich aber leider nicht wirklich mitreißen konnte. Trotz anschaulichem Stil hab ich mich nie wirklich dabei gefühlt oder konnte einen Bezug zu den Figuren aufbauen - dazu kam, dass mir manche Sätze fragwürdig vorkamen, als wären sie nicht zu Ende gedacht.
Eine Menge Ideen und Potenzial, aber manchmal passen Buch und Leser wohl einfach nicht zusammen ...
Ich bin sprachlos! Die Geschichte ist einfach grandios! Der Autor hat absolut spannend geschrieben und man merkt das er sich mit den Themen "Henker, Henkerdynastien und alles um sie herum" absolut gut auseinandergesetzt und sehr gut recherchiert hat.
Die geschichtlichen Hintergründe der Henker waren meine persönlichen Favoriten da ich mich sehr für Geschichte interessiere!
Die Geschichte an sich ist Fantasy, History und ein wenig Horror vom feinsten! Ich liebe die Figuren die darin vorkommen und ich liebe einfach das absolut gute Hörspiel das daraus gemacht wurde. Als Film wäre es der Kassenschlager schlecht hin!
Mit „Die Meisterin: Der Beginn“ habe ich das erste Buch aus der Feder von Markus Heitz gelesen und der Auftakt der Meisterin-Reihe konnte mich durchaus überzeugen und fesseln. Das Buch bietet einen perfekten Mix aus Fantasy- und Thrillerelementen und lebt von einer actiongeladenen Handlung.
Bereits der Einstieg in das Buch klingt unglaublich vielversprechend. Die ersten Sätze vermitteln eine düstere Stimmung und haben mich sofort in ihren Bann gezogen:
„Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die Sie so noch nicht kennen. Sollten Sie bislang keine Angst vor der Dunkelheit haben, die mehr ist als Schwärze in der Nacht oder das bloße Fehlen von Licht, wird sich das ändern.“
Nachdem ich also bereits durch die ersten Sätze in der Handlung gefangen war, konnte mich die Thematik des Buches sehr begeistern. Eine uralte Familien-Fehde zwischen den Schafrichter-Familien Bugatti und Cornelius bestimmt auch Jahrhunderte später das Leben der Nachfahren. Die Heilerin Geneve Cornelius hat sich schon immer bemüht, der Fehde neutral gegenüber zu stehen, doch als ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet wird, muss sich Geneve entscheiden, welchen Weg sie zukünftig gehen wird. In ihrer Heimatstadt Leipzig häufen sich gleichzeitig die Vorkommen mystischer und magischer Figuren aus der Anderswelt und scheinen die Welt völlig auf den Kopf zu stellen. Es wird also einiges geboten, jedoch ist dies alles nur der Anfang.
Die Kombination aus historischen Erzählungen und der Gegenwart hat mir sehr gefallen. Aus Sicht einer „Allwissenden Erzählerin“ lassen wir uns durch das Buch führen und werden mit vielen Hintergrundinformationen hinsichtlich der Henkersfamilien und -traditionen versorgt. Zeit- und Ortssprünge werden so auf ideale Weise angedeutet und man kann dem Verlauf der Geschichte viel besser folgen. Für mich hat das Buch hierdurch nur teilweise an Spannung verloren. Ich war durchgehend von Handlung gefangen genommen, war jedoch auch froh, als die gegenwärtige Handlung wieder weiter ging Neben der Erzählweise hat hier natürlich auch der Schreibstil von sich überzeugt. Flüssig und mit einer richtigen Portion Spannung, Brutalität, Nervenkitzel und Humor kann man einfach nur durch die Seiten fliegen und sich dem Sog der Geschichte kaum entziehen. Eine wirklich gelungene Kreation.
Mit Geneve Cornelius haben wir unsere Hauptprotagonistin, welche durch ihre Ansichten und Einstellungen sehr eindrucksvoll ist. Sie möchte selbst die neutrale Schweiz zwischen Gut und Böse sein, jedoch fordern die jüngsten Ereignisse von ihr, sich den Gefahren zu stellen und ihr sicheres Terrain zu verlassen. Und ihr Weg birgt neben den Gefahren auch einige Überraschungen, hier müsst ihr euch wirklich selbst davon faszinieren lassen. Auch die anderen Figuren im Buch konnten mich überzeugen. Hier hat der Autor einen wirklich guten Charaktere-Mix geschaffen.
Insgesamt bin ich vom Auftakt der Buchreihe wirklich hellauf begeistert. Neben der Handlung hat mich vor allem die Erzählweise des Autors überzeugt. Ein Mix aus Fantasy, Thriller und Historisch konnte mich völlig von sich einnehmen und ich bin gespannt, was mich in den nächsten Bänden der Buchreihe erwarten wird, denn diese möchte ich unbedingt noch lesen. Für mich habe ich auch mit Markus Heitz einen Autor entdeckt, welchen ich mir unbedingt oben auf die Merkliste setzen werde. Ich denke, der Autor könnte mich auch mit seinen anderen Werken überzeugen.
Mit „Die Meisterin – Der Beginn“ legt Markus Heitz den ersten Band einer neuen Trilogie vor. Im Mittelpunkt dieser fantastischen Geschichte steht die unsterbliche Heilerin Geneve Cornelius. Sie entstammt einer alten Scharfrichter-Dynastie, hat diesen Beruf des Henkers jedoch nie ausgeübt. Sie hat sich von jeher den Personen gewidmet, die nach den peinlichen Befragungen - Verhörungen und Folterungen im Mittelalter - zur Erzwingung von Geständnissen schwere Verletzungen erlitten hatten. Diese hatte sie gepflegt, damit sie bei weiteren Befragungen wieder dabei sein konnten. In der Gegenwart ist sie eine Heilerin und betreibt in Leipzig eine entsprechende Praxis. Aber nicht nur Menschen suchen sie auf, sondern auch Wesen aus der Anderswelt. Sie ist eine mutige und prinzipientreue Frau. Nachdem ihr Bruder geköpft wurde, scheint ein jahrhunderter alter Familienzwist zwischen der Familie Cornelius und den Bugattis wieder aufzuleben. Bei der Aufklärung dieses Falles hilft ihr ausgerechnet der Vatikanpolizist Allessandro Bugatti. Dieser beteiligt sich nicht an der Fehde und hilft ihr in brenzligen Situationen. Die Schauplätze wechseln sich ab. Es gibt Szenen in Leipzig, London oder New Orleans. Stück für Stück klärt sich das Verbrechen auf. Dies ist alles sehr gut und spannend erzählt. Neben diesem Handlungsstrang in der Gegenwart, entführt Markus Heitz den Leser aber auch in die Vergangenheit. Dort erfahren wir, wie es zu dieser Fehde der beiden Familien gekommen ist. Auch diese Zeitebene wird sehr detailliert und atmosphärisch dicht erzählt. Beide Zeitebenen werden geschickt verbunden. Dazu bedient sich Markus Heitz eines Kniffs. Er lässt die beiden Geschichten durch die Mutter Catharina Cornelius erzählen, so dass man abwechselnd fließend von einer zur nächsten Ebene gelangt. Doch dabei bleibt es nicht. Die Mutter gibt hier sehr interessante Einblicke in die Geschichte der Scharfrichter oder Henker und nennt uns einige bedeutende Henker aus der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Dazu kommen die gesellschaftlichen Komponenten. Welche Stellung hatte man als Henker, was hat man verdient, wie liefen Verhörungen oder Hinrichtungen ab und wie hat sich das Henkerswesen entwickelt? Das wird in diesen Zwischenphasen erläutert, wenn auch so manches Mal ein wenig zu viel des Guten. Nicht zuletzt kommen - wie sollte es bei Markus Heitz anders sein – natürlich Wesen aus der Anderswelt vor wie Vampire, Hexen, Werwölfe, Gestaltwandler oder andere Dämonen. Und so hat dieses Buch dann auch einen entsprechenden Genremix aus Fantasy, Historisches und Thriller. Noch zu erwähnen bleibt, dass bereits in 2018 eine entsprechende Hörspielreihe vorausgegangen ist. Insgesamt ein gelungener Auftakt dieser Reihe, dem ich 4 von 5 Sterne vergebe.
Geneve Cornelius leitet in Leipzig eine kleine Praxis, wo sie sich mit ihren Heilmittelchen nicht nur bei normalen Krankheiten einen Namen gemacht hat. Auch die dunklen Wesen Leipzigs wenden sich an sie, wenn sie Probleme haben. Als eines Tages ihr Bruder enthauptet wird, will sie erst gar nichts damit zu tun haben, hat sie sich doch mit ihm verkracht und auch sonst liegt ihr nicht mehr viel an ihrer Familie. Ihre Mutter möchte den Mord jedoch aufklären und wird selbst getötet. Angeblich soll die seit Jahrhunderten dauernde Fehde zwischen der Familie Cornelius und der Familie Bugatti daran schuld sein. Doch als Alessandro Bugatti bei Geneve auftaucht und ebenso wie sie die Fehde nicht für Ernst nimmt, machen sie beide auf, den Mord an Geneves Familie aufzuklären und stoßen dabei auf innere sowie echte Dämonen.
Der Meister hat es wieder geschafft. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Obwohl ich fand, dass das Buch gar nicht so auf Spannung ausgelegt war, hatte ich doch Mühe, das Buch wegzulegen. Markus Heitz hat es mit seinem packenden Schreibstil zustande gebracht, mich zu fesseln.
Wir lernen Geneve kennen, die in Leipzig eine kleine Praxis betreibt. Sie ist mit sich und der Welt im Reinen, gibt ihren Patienten Tipps und Tricks zur Genesung und möchte eigentlich nur in Ruhe ihre Zeit zu Hause verbringen. Später kommt noch Alessandro Bugatti hinzu. Ein sehr sympathischer Italiener, der mit seiner ruhigen und besonnen Art geradezu perfekt zu Geneve passt.
Wären sie nicht aus verfeindeten Familien. Dies mutet etwas an Romeo und Julia an, wird dann jedoch anders als erwartet.
Die Geschichte wird überwiegend aus Geneves Sicht geschildert, zwischendurch kommen auch mal andere Personen zu Wort.
Kommentiert wird alles jedoch von Geneves Mutter Catharina. Ihre Ansichten werden in kursiver Schrift dargestellt. Sie blickt auf die Vergangenheit zurück und erzählt uns auch allerlei interessantes zu dem Beruf des Henkers.
Der Autor schafft es so, uns das Wissen über Henker fast beiläufig auf höchst informative Art beizubringen. Mit kleinen Anekdoten zu bestimmten berühmten Henkern oder den Abläufen einer Hinrichtung wird man in die Scharfrichter-Geschehnisse eingeweiht.
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, auch weil mir Geneve und Alessandro wirklich ans Herz gewachsen sind. Geneves kluge und vorausschauende Art hat sehr gut mit Alessandros Ratschlägen und Beschützerinstinkt harmoniert.
Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, von welchem am Ende des ersten Buches eine Leseprobe abgedruckt ist und unheimlich vielversprechend klingt.
Meggies Fussnote: "Der Beginn" einer tollen Geschichte.
Okay. Wenn mich in diesem Fall nicht schon Cover und Klappentext angesprochen hätten, wäre es definitiv das Wörtchen Leipzig gewesen. Ich lese nämlich unheimlich gern Bücher, die aus meiner Region stammen. Einfach, weil man in diesem Fall auch die Ecken von Leipzig benennt und ich bei meinem nächsten Besuch dort, diese mit anderen Augen sehen werde.
Markus Heitz schreibt absolut genial und für mich auch einnehmend. Er schafft es die Atmosphäre im Buch auf mich zu spiegeln, was mich in freudige Erwartung, auf das was da kommen möge, versetzt. Schon allein der Beginn ist sooooo wahnsinnig vielversprechend und macht absolut neugierig auf mehr. Ich fand die Variante der Erzählstimme richtig toll und passend gewählt und ging gänzlich in der Geschichte auf. Dieses Buch trifft nämlich noch einen weiteren Nerv bei mir. Es geht um eine traditionelle Henkersfamilie. Ich mag das Mittelalter und interessiere mich ziemlich für damalige Sachen wie Inquisition und Hexenverfolgung.
Somit hat mir natürlich auch der Aufbau gut gefallen. Wir erleben durch die oben bereits erwähnte Erzählstimme Passagen aus der Vergangenheit und viele Hintergründe, aber auch die Gegenwart hält viel Interessantes bereit. So erfahren wir etwas über Henker allgemein, aber auch über die Methoden und Traditionen. Hauptsächlich dreht sich die Story um Geneve Cornelius. Eine Heilerin, welchen mit der eigentlichen Familientradition gebrochen hat. Sie lebt in Leipzig und hat sich auf die Fahne geschrieben Menschen, aber auch anderen “Wesen” zu helfen. Sie sieht sich als neutrale Person, die sich versucht aus Allem herauszuhalten. Bis zu einer regnerischen Nacht, an der dies nicht mehr möglich scheint. Markus Heitz hat sich hier etwas wirklich Tolles einfallen lassen, dass mich persönlich überzeugen konnte. Mit Geneve hat man auch eine Rolle Protagonistin, mit der ich gern unterwegs war. Einfach weil sie ein gutes Herz hat und durch Stärke überzeugen kann. Ich war begeistert von ihr.
Fazit
Im Großen und Ganzen ist dem Autor hier ein wirklich solider und ansprechender Start in eine neue Reihe gelungen. Historisch interessant und mit der Neuzeit gemischt, ist es wirklich spannend gewesen der Story zu folgen. Die Erzählung wird zwar immer mal wieder ausgebremst und nimmt daher etwas Spannung raus, aber dafür bekommt der Leser durchaus interessante Infos. Auch der Mix mit dem Übernatürlichen ist super gelungen und ich freue mich richtig auf die Fortsetzung, denn dieser Auftakt macht mir persönlich Lust auf mehr. Daher volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Ein Buch, ganz im Sinne von Markus Heitz. Ein bisschen Fantasy und Mystery, Zeitsprünge aus dem Hier und Jetzt in die historische Vergangenheit und ein Ermittlungsfall ergeben einen gewohnten aber überhaupt nicht langweiligen Genremix.
Alles, nur nicht gewöhnlich
Dass auch gestandene Erfolgsautoren wie Markus Heitz so ihre Probleme haben, ihre Idee in den Verlagen zu platzieren, lässt sich daran erkennen, dass zuerst ein Audible-Hörspiel produziert wurde und erst anschließend diese Bücher geschrieben wurden. In Unkenntniss der Hörspiele merkte ich den Büchern diesen Umstand nicht an.
Sehr wohl ist dem Buch aber anzumerken, wie sehr der Autor seine Recherchearbeit hinsichtlich der Henkerstradition in Europa zum Besten gibt und bedient sich dafür eines kleinen Kunstgriffs. Er lässt die Geschichte aus Sicht einer der Hauptfiguren erzählen, die als “allwissende Erzählerin” den Leser direkt anspricht und mit (Hintergrund-)Informationen versorgt. Der Rest des Buch folgt gewöhnlichen Erzählstrukturen.
Allerdings werden so die Zeit- und Ortssprünge sehr viel deutlicher und der Leser wird regelrecht darauf gestoßen, dass nun eine Änderung im Erzählverlauf erfolgt. Das nimmt dem Buch seine Komplexität und wird so sicherlich einer breiteren Masse zugänglich. Dabei verliert das Buch erfreulicherweise nicht an Spannung, sondern die Schnitte in der Erzählung sind jeweils recht gut gewählt um den Spannungsbogen angenehm aufrecht zu halten.
Der Mix von Krimi und Mystery bzw. Fantasy ist wieder recht gut gelungen. Es macht einfach nur Spaß den Gedankengängen des Autors zu folgen, wie die europäische und deutsche Vergangenheit in die Geschichte eingebettet wurde.
Fazit
Markus Heitz kann nicht anders als die unterschiedlichsten Genres miteinander zu kombinieren und zu mischen. Und wieder einmal ist es ihm recht gut gelungen. Der Fokus liegt im Auftakt der Trilogie nicht zu stark auf dem Kriminalfall, wie es in anderen Bücher manchmal der Fall ist, sondern die Mischung ist vielmehr ausgewogen. Die Figuren sind gut gewählt und die Geschicht spannend und abwechslungsreich erzählt. Wer gern die Bücher von Markus Heitz bzw. gerne Urban-Fantasy-Krimis liest, ist hier genau richtig.
Klappentext: Eine uralte Familien-Fehde, eine unbekannte Bedrohung aus der Anderswelt und eine Frau, die alles aufs Spiel setzen muss – fesselnder Mix aus Fantasy und Thriller-Elementen von Bestseller-Autor Markus Heitz Seit Jahrhunderten bemüht sich die Heilerin Geneve Cornelius um Neutralität in der ewigen Fehde ihrer Familie mit der Scharfrichter-Dynastie der Bugattis. Doch dann wird ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs brutal enthauptet. Ein Racheakt, der den uralten Zwist zwischen den Scharfrichter-Familien Bugatti und Cornelius anfachen soll – so scheint es zumindest. Denn zur gleichen Zeit häufen sich in Geneves Heimatstadt Leipzig unheimliche Vorfälle. Die Anderswelt mit ihren mystischen Kreaturen ist in Aufruhr. Die unsterbliche Heilerin ahnt, dass ihr eine Entscheidung bevorsteht: Behält sie ihre Neutralität bei oder nimmt sie gegen all ihre Überzeugungen den Kampf gegen die unbekannte Bedrohung auf und findet dabei vielleicht den Tod?
Cover: Das Cover ist einfach mega. Ich feier es sehr, da ich sowas einfach sehr gerne mag.
Schreibstil: Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig , aber man kann sehr gut rein. Ich hatte es sehr schnell gelesen, weil ich nicht aufhören konnte.
Die Charaktere sind alle sehr gut aufgebaut und kann man sich gut zurecht finden, da vorne am Buch eine Charaktere vorgestellt wurde. Ich hab zu jeden einen Bezug gefunden und hab sonst immer mal wieder nach vorne geschaut.
Die Hauprotogantsin mochte ich sehr gerne und hatte oft das Gefühl, ich wäre dabei gewesen. Ich hab es geliebt die Geschichte mitzuverfolgen.
habe es als Rezensentin auf Anfrage lesen dürfen, der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Und auch der Autor war mir unbekannt. Daher habe ich mich gefreut als das Okay kam. Was aber wieder keinen Einfluss auf die anschließende Bewertung zu tun hat! Habe ein phantastische Geschichte gelesen die mich gefesselt hat, es ist eine gelungene Mischung aus Thriller und Dark Fantasy. Geneve Cornelius ist die Hauptcharaktere die sich nach mehreren Jahrhunderten sich wieder mit ihrer Familie auseinander setzen muss. Denn sie lebt als Heilerin in Leipzig und hat die "andere" Welt hinter sich gelassen. Nun beginnt wieder eine alte Fehde zwischen den Bugattis und den Cornelius. Der schon brutal beginnt. Also zimperlich sollte man nicht sein, denn es kommen immer wieder harte Kämpfe im laufe des Fortbestand dazu. Geneve muss sich nun entscheiden ob sie weiterhin neutral bleiben möchte, oder sich in den Kampf einmischen soll. Wie sie sich entscheidet solltet ihr unbedingt lesen, vergebe eine dicke Empfehlung zum Kauf ! und volle Punktzahl
Mein erster Heitz und er hat mir überraschend gut gefallen. Dynastien von Henkersfamilien....hab ich persönlich so noch nicht gelesen. Die Hauptfigur finde ich sehr interessant. Wahrscheinlich keine hochtrabende Literatur, aber mich hat dieser erste Teil sehr gut unterhalten. Möchte auch den Folgeband lesen.
Edit 2025: re-read, oder eher ein re-heard, da ich beim ersten Mal die Trilogie nicht beendet habe und ich dies nun nachholen möchte. Außerdem für eine Challenge auf einer anderen Plattform gelesen und auch beim zweiten Mal hat mir die Geschichte wieder sehr gut gefallen, daher gibt es diesmal den 5. Stern dazu. Auf zu Teil 2!
2,5 Sterne... - die aktiven Handlungsstränge waren zwar ganz interessant, aber vor allem die Stimme aus dem Off hat mich im Buch eher gestört als dass sie die verschiedenen Zeiten und Orte miteinander verbunden hätte. U.a. mit historischen Informationen geschmückt und in einem anderen Erzählstil verfasst, wurde dadurch mein Lesefluss stark unterbrochen. Ich könnte mir vorstellen, dass das in einem Hörspiel einfach besser funktioniert.
Für einen Heitz Roman war es eher schwach und mittelmäßig. Klar, er war unterhaltsam und hat sich flüssig weggelesen, aber insgesamt hat er mich weder vom Hocker gerissen noch beeindruckt. Da dies ursprünglich ein Hörspiel war fand ich die vielen Off-Voice Überleitungen und historischen Infos in Ordnung, es waren aber zu viele.
Unerwartet gut! Weil mich „Die Zwerge“ von Markus Heitz so gar nicht packen wollten, bin ich auf dieses Buch gekommen — und habe den Tausch nicht bereut. Es erinnert ein wenig an „Das Neunte Haus“ von Leigh Bardugo und kann mit diesem auch problemlos mithalten. Ein Buch für alle, die etwas andere Fantasy lesen möchten!
*Inhalt* Geneve Cornelius ist Heilerin und kümmert sich sowohl um gute, als auch um böse Gesellen. Dabei wahrt sie eine gewisse Neutralität, obwohl beide Parteien versuchen, sie auf die jeweilige Seite zu ziehen...doch Geneve bleibt standhaft. Als ihr Bruder im Hinterhof eines Londoner Pubs ermordet wird und man ihm dabei den Kopf von den Schultern schlägt, ist Geneve nicht nur in höchster Alamrbereitschaft, sondern versucht auch herauszufinden, wer für den brutalen Mord verantwortlich ist.
Dabei kommt die jahrhundertealte Fehde zwischen den beiden Scharfrichterfamilien Cornelius und Bugatti wieder zum Vorschein...
*Erster Satz des Buches* "Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen." MARKUS HEITZ - DIE MEISTERIN: DER BEGINN, S. 9
*Meine Meinung* "Die Meisterin: Der Beginn" ist der erste Roman um die Scharfrichterfamilien Bugatti und Cornelius, die seit Jahrhunderten verfeindet sind.
Markus Heitz ist ein Meister des geschriebenen Wortes, ein Geschichtenerzähler, der die Welt mindestens so vielschichtig, wie düster erscheinen lässt. Neben dem herausragenden Schreibstil bietet er uns auch dieses Mal wieder eine fantastische Geschichte, die mich auf ganzer Linie fesseln und bis jetzt nicht loslassen konnte.
Die Geschichte um die Scharfrichterfamilien Bugatti und Cornelius waren nicht nur spannend, sondern lieferten auch noch jede Menge historischer Hintergrundinformationen. Meistens wurden uns zusätzliche Infos von der zwischenzeitlich auftretenden Erzählerin geliefert, bei der es sich um jemanden handelt, der Geneve, sowie die Familien Cornelius und Bugatti sehr gut kennt. Gut fand ich auch den mehr oder weniger "übersinnlichen" Teil, der die Geschichte noch mehr aufpeppte.
Die Charaktere begeisterten mich auf ganzer Linie, da sie nicht nur sehr vielschichtig, sondern auch unglaublich sympathisch sind. Geneve bewundere ich besonders für ihre Neutralität, aber auch für ihre Charakterstärke und ihre einfühlsame Art - ohne Rücksicht auf Verluste. Alessandro Bugatti gefiel mir vor allem deshalb so gut, weil er sich nicht von seiner Familie beeinflussen lässt, sondern sein eigenes Ding durchzieht - auch wenn das heißt, mit einer Cornelius zusammenzuarbeiten.
Reihe: Die Meisterin 01 - Der Beginn Die Meisterin 02 - Spiegel & Schatten
*Infos zum Buch* "Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Ein fantastisches Werk, das ich jedem von Euch ans Herz legen möchte! Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung...
1,5 Sterne Ach ich weiß auch nicht so recht. Was ich definitiv sagen kann ist, dass ich mir, angesichts der dramatischen Einleitungserklärung, mehr versprochen habe. Ich kann nicht behaupten, dass das Hörbuch irgendwann wirklich richtig spannend war, nicht am Anfang und schon gleich gar nicht gegen Ende. Auch fand ich, dass die Hörspielbearbeitung in vielen Dingen nicht wirklich überzeugend war: Ein Beispiel: Die Protagonistin sitzt auf ihrer Dachterrasse, untermalt mit irgendeiner willkürlichen Musik, dann wird beschrieben, dass ein Windspiel im Wind klimpert und, hoppla, da ist es plötzlich, das Windspiel - hat sie das jetzt gerade aufgehängt, oder wie? - wenige Sekunden später ist das Windspiel auch schon nicht mehr zu hören, obwohl sich an der Szene nichts verändert hat. Es hätte also an vielen Stellen realistischer klingen dürfen. Um bei der soeben beschriebenen Szene zu bleiben: Wir befinden uns auf der Dachterrasse eines Hauses in einer Stadt, am Haus vorbei fließt ein Fluss, Vögel befinden sich im Garten und der Wind bläst, wodurch auch das Windspiel erklingt. Aber warum höre ich diese Dinge nicht? Das Ende wirkte für mich auch sehr erzwungen - Nennt mich kleinkariert, aber wir wissen, dass unsere Protagonistin kein Italienisch spricht. Während ich es noch einsehe, dass der smarte italienische Polizist Deutsch spricht (er hätte übrigens gerne etwas italienischer klingen dürfen) ist ein kleines Kind dazu definitiv nicht in der Lage - jedenfalls nicht, wenn es in einer italienischen Familie in Rom aufgewachsen ist - es war einfach viel zu deutlich, dass der Autor dieses Gespräch zu sehr wollte als noch auf die Logik zu achten. Wirklich sehr schade, es klang so vielversprechend.
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Lange habe ich kein Hörspiel mehr gehört, aber das hier war definitiv eine Überraschung. Die unterschiedlichen Sprecher waren in einer interessanten, wenn auch etwas vorhersehbaren Geschichte verwebt. Die Soundeffekte haben die Geschichte nur echter gemacht und nicht gestört. Auch mit den unterschiedlichen Sprechern kam ich - auch aufgrund der Zwischentexte - nicht durcheinander. Die Geschichte ist voller Magie, die nicht vielen Menschen bekannt ist. Sie erzählt von einem Kampf von Gut gegen Böse, in dem recht schnell offensichtlich wird, dass es auf beiden Seiten Graustufen gibt, die Genevieve, unsere Protagonistin erkennt. Interessant fand ich die Erzählungen über den Beruf des Scharfrichters oder Henkers, der ein Beruf ist, der notwendig ist, aber nicht unbedingt hochangesehen. Man erfährt auch etwas über die Entwicklung des Berufes über Jahrhunderte. Es geht um Familiengeschichte und eine Familienfehde, eingebettet in einem Setting voller Magie, die den normalen Menschen nicht so bekannt ist. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Sie war interessant, auch wenn sie ingesamt etwas vorhersehbar war.
Vielen lieben Dank an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Aufmachung: Das Cover finde ich optisch in Ordnung. Man sieht eine Frau und einen Mann, die sowohl Geneve und Alessandro darstellen könnten, als auch Geneve und ihren Bruder. Ich habe mir die Figuren zwar ganz anders vorgestellt, aber so ist das ja oft mit Personen auf Covern. Deshalb bin ich da nicht so ein großer Fan von. Was mir jedoch gut gefällt, ist, dass man in der einen Hälfte den Petersdom im Hintergrund sieht, und auf der anderen Seite den Elizabeth Tower – spiegelbildlich sowohl für das Geschehen in England als auch den Bezug zum Vatikan durch Alessandro und die Bedeutung der katholischen Kirche für den Inhalt des Buches. Wenn mir die beiden Gesichter also auch nicht so gut gefallen, finde ich das Cover im Ganzen definitiv stimmig mit dem Inhalt und durchaus gelungen. Das Gleiche gilt für den Titel der Reihe Die Meisterin, der, wenn man das Buch kennt, direkt mehrere Bedeutungen hat.
Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir leider nicht ganz so leicht. Anfangs zieht sich nämlich alles ein wenig in die Länge, was angesichts dessen, dass die Regeln der Reihe erst einmal vorgestellt werden müssen, natürlich nicht ganz so verwunderlich ist. Es werden auch Bezüge zur Vergangenheit hergestellt, die ebenfalls ein bisschen länger dauern. Wenn man diesen Punkt allerdings überwunden hat, wird es nur spannender. Man hat dann einiges verstanden, aber stellt sich gleichzeitig dann konsequenterweise auch eine Menge Fragen. Was hat es mit der Fehde mit den Bugattis auf sich? Was passiert mit Dara und William und wie passt ihre Geschichte mit der von Geneve zusammen? Was sind Ignatius‘ Hintergründe? Was genau steckt hinter dem Tod von Geneves Bruder? Das sind nur einige der Probleme, die vor allem während der ersten Hälfte omnipräsent sind. Es eröffnen sich eine Menge Handlungsstränge, deren Verbindung zueinander nicht ganz deutlich ist. Weiterlesen lohnt sich aber auf jeden Fall, denn auch wenn nicht alle Fragen hundertprozentig beantwortet werden – Der Beginn ist schließlich der Auftakt, wie der Titel schon erahnen lässt –, laufen alle rote Fäden zu einem gemeinsamen Ende zusammen. An dieser Stelle muss der Autor einmal kräftig gelobt werden, denn die Geschichte ist trotz der vielen unterschiedlichen Handlungen in sich rund; es ist deutlich, dass Herr Heitz sich Gedanken und viel Mühe gemacht hat!
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte quasi von Geneves Mutter erzählt wird. Dabei gibt sie einem zwischendurch Input über die deutsche Henkersvergangenheit, was ich ebenfalls sehr interessant fand. Wann lernt man schonmal etwas über Henker, wenn man nicht gerade Geschichte studiert (keine Ahnung, ob man selbst dann etwas über Henker erfährt, aber wenn nicht in diesem Fall, wann sonst)? Dabei wird so einiges nur angeschnitten, aber nicht weiter ausgeführt. Ich hoffe, dass darauf in den Folgebänden noch weiter eingegangen wird; es hat jedenfalls großes Potenzial für einen Mindblow-Effekt.
Das Erzähltempo von Der Beginn ist eher ruhig, was daran liegt, dass es sich hierbei eher um eine übernatürliche Ermittlungsgeschichte handelt, die nicht so sehr von Actionszenen lebt, sondern von einem Fall, den es von den Protagonisten aufzuklären gilt. Das hat mich aber gar nicht gestört, ich fand es im Gegenteil sogar mal sehr erfrischend, dass Der Beginn beweist, dass (Urban) Fantasy auch ohne Kämpfe alle zehn Seiten überleben kann, wenn sie gut durchdacht ist. Das Buch ist nämlich durchaus spannend, denn es brennt einen natürlich unter den Nägeln, die Antworten zu den ganzen o.g. Fragen herauszufinden. Man stellt eigene Theorien auf und überdenkt das Gelesene hundertmal, nur um dann festzustellen, dass man sowieso keinen Schimmer hat, was die Lösung ist und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenlaufen werden. Das Ganze wird aber nichtsdestotrotz durch einige Gefahrensituationen hin und wieder gut gewürzt. Zusammenfassend kann man also sagen, Der Beginn hat eine gute Mischung aus Spannungsaufbau und Release.
Die Protagonisten tragen da ihren Wesentlichen Anteil bei. Zwischen Geneve und Alessandro stimmt die Chemie unleugbar gut, aber – und das fand ich wieder sehr erfrischend – zwischen ihnen bleibt es bloß bei einer schönen Freundschaft. Oder doch nicht? Zumindest erhofft man sich die ganze Zeit mehr, aber das, was ihre Beziehung wirklich ausmacht, und was den Leser dann auch ans Buch hält, sind diese Will they, won’t they-Schwingungen zwischen den beiden. :D Dabei sorgen Geneves trockener Humor und Alessandros teilweise frechen Sprüche zwischendurch für die notwendige Lockerheit, die beide Figuren unglaublich sympathisch macht. Ich bin ein großer Fan der beiden und kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen! :D Vor allem nach dem sehr plötzlichen Ende, das mich ehrlicherweise ziemlich überrumpelt hat.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Heitz zeigt auch hier, dass er sich mit seiner Geschichte auseinandergesetzt hat und seine Charaktere gut kennt. Sein Stil ist stets leicht zu lesen, aber verändert sich je nachdem, aus wessen Perspektive er gerade schreibt. So würde man selbst dann merken, dass gerade bspw. Wills und Danas Geschichte weitererzählt wird, wenn keine Namen genannt würden. Ganz besonders ist, dass die Mutter, wenn sie erzählt, die vierte Wand bricht und direkt mit dem Leser spricht. So hat man das Gefühl, man würde Geneves und Alessandros Akten durchgehen und selbst in ihrem Fall ermitteln. Das habe ich so bisher noch nicht erlebt, das ist dem Autor ganz wunderbar gelungen.
Fazit: Die Meisterin: Der Beginn ist ein spannender Auftakt, der anfangs zwar seine Startschwierigkeiten hat, während er den Leser mit vielen Informationen versorgt und die Welt und einzelnen Handlungsstränge aufbaut, aber dann immer stärker fesselt. Nicht nur, dass man als Leser selber als Ermittler tätig wird, sondern vor allem auch die beiden sympathischen Protagonisten mit ihrem trockenen Humor und der guten Chemie zwischen beiden überzeugen schlussendlich. 4/5 Lesehasen.
2,5 Sterne. Ich habe das Hörspiel zu die Meisterin gehört und das Hörspiel war an sich super. Tolle Stimmen, herausragende Soundkulissen, man fühlte sich, als wäre man mit dabei. Von den Buch an sich mochte ich die Idee sehr gerne und die Protagonistin ist mir ans Herz gewachsen. Allgemein waren die Charaktere gut gemacht. Leider fand ich die Geschichte eher nur mittelmäßig. Die einzelnen Storys verliefen nicht wirklich super zusammen. Es gab zwei Nebenstorys zu der Hauptstory, die eigentlich miteinander verbunden waren, aber ich fand, dass die irgendwie nicht flüssig miteinander liefen und ich war auch nicht wirklich mit die Enden der Nebenstorys zufrieden, obwohl ich sie spannender fand, als die Hauptstory an sich. Auch das Ende vom Hauptstory fand ich eher flach. Ich hätte mir da irgendwie noch einen kleinen Wendepunkt gewünscht oder ähnliches.
Kurz gesagt: Richtig coole und interessante Idee, aber die Umsetzung war eher mittelmäßig. Als ein normales Buch, hätte ich es wahrscheinlich nicht beendet.
Ich kannte bisher nichts von Markus Heitz, aber wollte das schon lange mal ändern. "Die Meisterin" hat mir sehr gut gefallen. Bettina Zimmermann's Stimme ist sehr angenehm, und mir gefiel auch die Erzählerin in Form der alten Frau Cornelius. Es war spannend und mystisch, nur zwischendrin und zum Ende hin musste ich doch immer nochmal überlegen, warum sind sie jetzt nochmal gleich in New Orleans? Wie kommen sie ausgerechnet auf die und die Person als Mörder? Da habe ich leicht den Überblick verloren. Aber alles in allem fand ich es super!
Für mich hatte das Buch hier und da ein paar kleinere Längen, dadurch dass es ein Audiobuch ist, kam ich damit aber sehr gut klar. Normalerweise bin ich kein Fan von mehreren Stimmen & Perspektiven. Hier machte mir das jedoch nichts aus - es ist wahnsinnig gut gemacht und das Hören hat mir sehr viel Freude bereitet!
interessant und ungewöhnlich, wenngleich teilweise etwas klischeehaft / unlogisch - warum wird z.B. ein Termin bei der "Polizei" einfach so weggelassen (oder vergessen oder einfach nur in keinster Weise mehr erwähnt - dann hätte man ihn auch komplett aus dem Buch streichen können), nur um sofort (aber ohne dass es einen wirklichen Grund für die Eile gibt) einmal über den großen Teich zu fliegen
Hab es als Hörspiel gehört. Als kostenlose Zugabe fürs Audible Abo. Was soll ich sagen? Als jemand, der sonst nur Englisch liest und hört und an deutsches Material gar nicht so ran mag? Ich liebe diese Geschichte. Und die Umsetzung als Hörbuch ist wirklich sehr gelungen. Mittlerweile habe ich mir Teil 2 und Teil 3 auch gekauft und angehört. Wirklich sehr kurzweilig, fesselnd und gut.
Ich habe dieses Buch verschlungen. 😍😍 Die Geschichte ist echt spannend geschrieben und man fiebert und tüftelt mit den Figuren mit. Der Autor hat echt spannend und blutig geschrieben. Leider muss ich sagen, dass zum Schluss sich ziemlich vieles wiederholte und auch der Schreibstil etwas nachließ. Trotzdem eine Buchempfehlung für alle Thriller und Fantasy Fans.
Tolle Sprecher, interessante Geschichte! Man lernt nebenbei so einiges über den Beruf des Scharfrichters, und fliegt regelrecht durch die Stunden. Leider bleibt die Nebenhandlung nach hinten raus etwas auf der Strecke und das Ende ist recht einfach gehalten.