Schon lange hat Alina davon geträumt nach Australien zu reisen. Jetzt endlich macht sie sich zusammen mit Sunny auf den Weg. Ein Jahr Work und Travel liegt vor den beiden Freundinnen, aber die kommenden zwölf Monate halten viel mehr bereit, als Alina sich hätte vorstellen können. Hals über Kopf verliebt sie sich Mason aus London und zu dritt fahren sie nach Brisbane. Doch während er mit seiner Band dort seine ersten Auftritte hat, entschließt sich Alina weiterzureisen. Aber vergessen kann sie ihn nicht.
Henriette Wich ist eine deutsche Autorin der Kinder- und Jugendliteratur.
Wich wurde 1970 in Landshut geboren und wuchs dort mit sechs Geschwistern auf. In Regensburg studierte sie Germanistik und Philosophie, arbeitete danach zunächst als Lektorin in verschiedenen Kinderbuchverlagen. Seit 2000 schreibt sie selber Geschichten bzw. Bücher.
Wich lebt in München und schreibt Kinder- und Jugendbücher, unter anderem in den Reihen Zwei Zicken, Jonas & Jenny, Die Flirt-Agentur und Die drei !!!.
Eine tolle Idee, aber leider nur eine semi-tolle Umsetzung.
Wie so viele habe ich auch ich nach dem Abitur ein Auslandsjahr gemacht, allerdings nicht in Australien.😅 Ich habe aber dennoch einige meiner ehemaligen Mitschüler:innen bei deren Abenteuern in Australien und Neuseeland verfolgt, genauso wie Blogs von anderen Au Pairs. Durch die Eindrücke, die viele ihrer Fotos bei mir hinterlassen haben, hatte ich auch total Lust mal nach Down Under zu reisen und da das momentan ja nicht wirklich möglich ist, kam mir das Buch sehr gelegen. Als erstes möchte ich direkt Kritik am Untertitel äußern. Es heißt, das Buch wäre ein „Work und Travel Roman“. Letzterem Aspekt kann ich auch vollkommen zustimmen, aber der „Work“-Teil kam mir definitiv viel zu kurz. Ich fand es sogar ein wenig unrealistisch, dass die beiden so lange reisen konnten, weil vorher nicht erwähnt wurde, dass sie dafür gearbeitet haben oder ähnliches. Das kann natürlich sein, aber es kommt mir trotzdem ein wenig unrealistisch vor. Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil und auch die Eindrücke von Australien, sowie das gesamte Feeling, das ich beim Lesen hatte. Ich hab mich wirklich gefühlt, als wäre ich mit Alina unterwegs. Die Orte hatte ich, obwohl ich noch nie da war oder sie auch nicht im Internet angeguckt habe, genau vor Augen und ich fand sie generell einfach toll beschrieben. Außerdem waren mir die meisten der Leute, die die beiden auf ihrer Reise kennengelernt haben, sehr sympathisch und ich hätte es lieber gesehen, dass Alina mit ihnen anstelle von Sunny gereist wäre. Und damit kommen wir auch schon zu meinem größtem Problem: Sunny. Ich kann es leider nicht anders sagen, aber ich habe sie von Anfang einfach nur gehasst. Sie ist der Inbegriff einer absolut toxischen Freundin. Ich fand ihr Verhalten so ätzend und an Alinas Stelle hätte ich sie schon kurz nach der Ankunft in den Wind geschossen. Einerseits kann ich verstehen, dass sie es nicht gemacht hat, da man so weit weg von zuhause natürlich nicht gerne alleine sein will. Aber andererseits hat sie ja auch Leute vor Ort kennengelernt und ich wäre dann lieber alleine gewesen, als mir durch so einen Menschen die Zeit verderben zu lassen. Denn den Eindruck hatte ich. Alle Momente, die Alina erlebt hat, wurden nachträglich immer durch Sunny vermiest. Zur Liebesgeschichte möchte ich auch noch etwas sagen. Mason war süß, vor allem, da er Brite ist, kann ich mir verstehen, dass Alina im sofort verfallen ist. Andererseits kam mir das alles dann doch etwas zu schnell und wirkte daher unrealistisch. Zuletzt muss ich auch das Ende kritisieren. Es war mir viel zu plötzlich und auch viel zu offen. Da hätten ruhig noch drei bis fünf Kapitel drangehängt werden können. Zugegeben, ich hätte dem Ganzen wahrscheinlich eher 2 Sterne gegeben, aber ich habe versucht zu berücksichtigen, dass ich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre und es bei einem jüngeren Publikum wahrscheinlich auch besser ankommen würde. Außerdem würde ich, um mich nach Australien zu begeben, zumindest in der Literatur, das Buch nochmal lesen, da es kurzweilig ist und mir die Eindrücke Australiens wirklich gut gefallen haben. 3/5
DAS FERNWEH PACKT MICH. Ein fernes Land und ein ganz großer Traum: Australien für ein Jahr als Work + Travel Touristin bereisen und so viel erleben wie möglich…
Als ich das Carlsen Verlagsprogramm durchgeblättert habe ist mir dieses Buch sofort ins Auge gesprungen. Das Cover schreit nach Reiselust und Abenteuer. Nachdem mich der Klappentext dann auch überzeugt hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Ein großes Lob für die Gestaltung des Buches schon einmal vorab an den Verlag.
Worum geht es? Alinas großes Traum ist es schon immer gewesen nach Australien zu reisen – und das für möglichst lange Zeit. Um den Trip ihres Lebens nicht alleine genießen zu müssen tut sie sich mit der lebensfrohen Sunny zusammen und die Beiden ziehen los in ein ungewisses Abenteuer. Ein Jahr Work und Travel liegt vor ihnen und weder Alina noch Sunny hätten sich träumen lassen, was auf dieser Reise alles passieren wird. Kaum in Australien angekommen verliebt sich Alina in Mason, der aus London kommt und durchs Land tourt. Zu dritt ziehen sie weiter, aber die Gigs mit seiner Band kosten viel Zeit und Alina trifft eine folgenschwere Entscheidung: sie reist weiter – ohne ihn. Doch im Herzen kann sie ihn nicht vergessen…
Meine Meinung Als ich das Buch begonnen habe, habe ich durch Alinas Sicht auf Australien ebenfalls totales Fernweh zu diesem Land bekommen. Ich bin vor diesem Buch schon ein absolut großer Fan von diesem Land gewesen und bin jetzt nur noch mehr bestätigt, es bald zu bereisen. Die aktuelle Tragödie des Landes kam leider während dem Lesen auch immer wieder hoch und ich habe mehr als einmal Tränen in den Augen gehabt, wenn es um Koalas oder andere Tiere ging. Das hat natürlich nichts mit dieser Geschichte zu tun, dennoch möchte ich euch hiermit nochmal aufmerksam machen, dass es seriöse Spendenorganisationen gibt, die dringend – wirklich dringend – Hilfe benötigen.
Die Autorin hat den Leser sehr emotional miterleben lassen, wie sehr Alina dieses Land liebt, was ich super fand. Anfangs muss ich sagen, dass sich die Storyline schon sehr gezogen hat, bis es dann mal losging. Sunny hab ich sofort in mein Herz geschlossen, auch wenn sie nicht die Hauptprotagonistin ist. Sie ist taff, lebenslustig und immer für ein Abenteuer zu haben. Alina mochte ich auch, fand sie stellenweise aber doch etwas „abgekühlt“. Henriette Wich lässt Alina aber eine Entwicklung durchmachen, die am Ende viel stärker dastehen lässt als anfangs.
Der Schreibstil ist super flüssig und es liest sich super schnell. Dies liegt nicht nur daran, dass das Buch knapp 200 Seiten hat sondern auch am Erzählstil der Autorin. Ab und an hätte ich mir einen kleinen Spannungsbogen gewünscht, wo man ein bisschen mitfiebern hätte können. Ebenfalls wäre ich noch begeisterter gewesen, wenn ich mehr über Australien gelesen hätte. Vielleicht irgendwelche kleinen „Geheimtipps“ oder „nice-to-know“ Dinge.
FAZIT. Ein Buch, das Lust macht in den Flieger zu steigen und die Welt zu bereisen! Hier und da hatte ich ein paar Kritikpunkte, trotzdem finde ich es eine Story, bei der man die Seele baumeln lassen kann und die man am besten im Sommer am Strand oder bei Sonnenschein liest. Ich würde mir viel mehr dieser Bücher wünschen.
In diesem Buch verfolgen wir Alina, die nach dem Abitur für ein Jahr nach Australien zum Work + Travel möchte. Sie tut dies zusammen mit ihrer Freundin Sunny, die sie erst ein paar Wochen vor Start der Reise kennenlernt. Die beiden machen alles zusammen, bis dann (recht früh im Buch) Instaloveinterest Mason auftaucht. Zu dritt lernen die Charaktere dann das schöne Australien kennen.
Die Beziehung, beziehungsweise das Kennenlernen von Alina und Mason war sowas von Instalove 😳 ein mal gesehen und zack, ist es Liebe. Gerade hierbei merkt man, dass das Buch eigentlich für jüngere Leser gedacht ist.
Leider driftete mir das Buch zu sehr von dem von mir erhofften Work + Travel ab und die Geschichte drehte sich nur noch um Sunny, der ich gerne mehrfach den Hals umgedreht hätte. Dieser Charakter war so dermaßen ätzend, unsympathisch und nervtötend. Dem geübten Leser war das sicherlich schon ab Seite 1 klar. Sunny sagt an einer Stelle des Buchs, dass Menschen sie zu Anfang lieben und sie später alle hassen. Sunny, mach dir darüber keine Gedanken, ich fand dich von Anfang an kacke. 🤷🏼♀️
Diese Antipathie hat mir das Buch leider komplett vermiest. Auch, dass Alina immer wieder zu ihr zurückgekrochen kam, in ihrer naiven, weichen und gutgläubigen Art hat mich schier zur Weißglut getrieben. Die Aktivitäten, die Orte und Reisen haben mir so gut gefallen und waren auch sehr interessant, wurden aber von den Konflikten mit meinem liebsten Charakter übertönt. Gerade, da bis auf eine oder zwei Arbeitsstellen zu Ende des Buchs nur gereist wird, war mir dieses soziale Gefüge über das ganze Buch hinweg, dann doch etwas zu viel.
Ohne Sunny hätte das Buch von mir 4-5 Sterne bekommen. So landet es leider nur bei 3 Sternen.
Ich geh jetzt erstmal einen Dummy basteln, den ich anschreien und im Zweifelsfall auch verprügeln kann. Ich nenne ihn Sunny. 🙃🙃🙃 selten so aggressiv geworden.
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Ich habe das Buch gestern beendet, weil ich es einfach hinter mich bringen wollte. Leider hat es mir wirklich nicht gut gefallen. Alinas Freundin Sonny hat mich wirklich (sorry, dass ich das so sage) so abgefuckt! Die ganzen eigentlich schönen Sachen, die Alina erlebt hat wurden mit einem Satz durch Sunny zerstört und ich konnte das Buch kaum genießen. Das ende habe ich auch absolut nicht verstanden - habe am Anfang gedacht, dass ein paar Seiten fehlen. Zwei Sterne bekommt es trotzdem, weil mich der Rest im Buch wirklich an einen Reisebericht erinnert und das verspricht, was man erwartet.
Lost in Australien, ein dünnes Buch, das für mich nicht das erfüllt, was es verspricht, denn der „Work“ -Aspekt fast völlig außer Acht gelassen wird. Außerdem nervt mich die zweite Protagonistin „Sunny“ ziemlich mit ihrer anstrengenden Art, fast noch mehr aber Alina, die Sunny immer wieder, naiv wie sie ist, verzeiht. Die Beziehung mit Mason war alles andere als romantisch, eher ein Chaos und definitiv sehr klischeehaft. Die Geschichte an sich war auch nicht gut durchdacht, denn immer wieder gab es Logikfehler oder einen Break, während sich andere Szenen ins unendliche gezogen haben. Etwas Positives an dem Roman gibt es aber doch: Der Travel-Aspekt wurde sehr schön ausgebaut und ehrlicherweise hab ich auch einiges Neues erfahren.
An sich war das Buch echt ganz schön und es hat einem richtig Fernweh bereitet,aber wie wahrscheinlich viele schon wissen,sagen viele dass das Buch am Thema vorbei ist.Leider stimmt das auch!Ich habe mir erhofft,dass ich in diesem Buch Dinge über Australien lerne und über dad Work and Travel.Dies war leider nur in den Blogbeiträgen von Alina der Fall.Das Buch hätte von mir locker 4-5 Sterne bekommen,wenn der Titel nicht"Lost in Australien-Ein Work and Travel Roman" ,sonder einfach nur "Lost in Australien" wäre.Ich glaube so wäre ich da ganz anders ran gegangen.Trotzdem habe ich das Buch ziemlich schnell durchgelesen und es hat mir Spaß gemacht Alina auf ihrer Reise zu begleiten!
Eigentlich ein schönes Thema, aber ziemlich flach. Alinas Freundin Sunny nervt einen ab den ersten Seiten und ihre Beziehung ist ziemlich unrealistisch. Ein Buch für den Sommer, was leicht ist und schnell gelesen.
Eine schöne Idee, aber das war’s dann leider auch… Ein „Work & Travel Roman“, in dem es dann doch fast nur um Travel und kaum um Work geht, wodurch es dann leider auch schon unrealistisch wird. Außerdem mein größtes Problem: Sunny. Ein absoluter toxischer Charakter, wie er im Buche steht. Als Leser wusste man das gefühlt ab dem ersten Satz, die Protagonistin sieht aber immer wieder darüber hinweg. Schade!