Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.
Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.
Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.
Worum geht's? Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.
(via randomhouse) ______________________ Wie hat es mir gefallen? Bereits zu Das Hexenmädchen (Ein Fall für Nils Trojan #4) schrieb ich letztes Jahr, dass Max Bentow's Thriller mich auch bei spätsommerlich warmen Temperaturen zum Frösteln bringen - immer! Auch bei Das Dornenkind hat Bentow wieder den nötigen Gruselfaktor geschaffen, nicht zuletzt durch das Auferstehen des Federmanns. Und auch hier wieder dieselben Pluspunkte wie immer: ich war wieder sofort im Geschehen drinn! Max Bentow hat eben einen unverwechselbaren Schreibstil, den man meiner Meinung nach sofort wieder erkennt und der es einem nicht erschwert, sich mit seiner Geschichte zu arrangieren.
Was mir in diesem fünften Band besonders aufgefallen ist und was mir persönlich auch sehr gefallen hat, war das Kino-Feeling. Im Buch selbst geht es unter anderem auch um eine Verfolgungsjagd quer durch Berlin und mein Puls war beim Lesen schon leicht erhöht - dass die Seiten nur so dahin fliegen, habe ich ebenfalls nicht bemerkt. Da werden Perspektiven wild gewechselt, Flüche ausgetauscht, der Angstschweiß fließt und man hält diese Spannung selbst kaum aus. Tolle Wortbilder, eben wie im Kino!
Auch der Ermittler Nils Trojan als Hauptakteur vollzieht im fünften Buch erstmals eine starke Charakterveränderung und handelt zunehmend egozentrisch. Etwas, was ich so nicht erwartet hätte. Er zieht einfach sein Ding durch, ohne Rücksprache mit irgendwem zu halten und gibt sich vollends dem Rachegedanken hin. Damit entfernt er sich auch deutlich von seiner Freundin/Psychotherapeutin Jana. Die spielte ja bisher auch immer eine starke Nebenrolle, mir kam es im fünften Buch allerdings so vor, als wäre sie für Nils nur noch ein Zahnrad von vielen. Ich empfinde diese Entwicklung aber gar nicht mal als falsch, denn tatsächlich macht es die Geschichte um Nils Trojan sehr viel interessanter und es kann ja nicht ewig so weiter gehen wie bisher, also müssen auch privat Veränderungen her. Trojan ist nunmal ein gebranntes Kind, was sich die ganze Zeit dagegen wehrt in den Brunnen zu fallen und vielleicht fällt er ja jetzt?!
Was mich nun zu dem Punkt bringt, den Federmann wieder auferstehen zu lassen. Ich habe ja ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass Max Bentow diesen Schachzug tätigen würde. Für mich war Der Federmann längst vergessen - aber es fiel mir auch nicht besonders schwer, mich wieder auf diese Geschichte einzulassen. Denn gleichzeitig kommt ja auch eine neue Person ins Spiel, die behauptet, die Tochter des Federmanns zu sein, was den Fall an sich nochmal neu aufrollt und neue Perspektiven einbringt. Aber vor allem zeigt sich hierdurch erst, welche dunklen Seiten Nils Trojan tatsächlich verbirgt und all die Jahre zuvor versucht hat zu verstecken. Überdies hat sich Max Bentow das Ende ja sehr, sehr, sehr... offen gehalten, weshalb ich das sechste Buch schon jetzt herbeisehne - ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht!
Auch mit Das Dornenkind (Ein Fall für Nils Trojan #5) ist Max Bentow wieder ein spannender und nervenaufreibender Psychothriller gelungen, der einen alten Fall aufrollt, um eine ganz neue Seite des Ermittlers Nils Trojan zutage zu fördern. Der besondere Thrill und starke Charakterentwicklungen halten sich hier diesmal besonders die Waage - und auch wenn es sich um einen altbekannten Fall als auch Ermittler handelt, ist es Bentow gelungen, neue hochspannende Wege einzuschlagen, die man als Leser so sicher nicht erwartet hat, die aber nach mehr lechzen lassen. Fünf von fünf Sternen dafür!
Der Klappentext sagt schon genug darüber aus, um was es geht - daher verzichte ich auf eine eigene Zusammenfassung - auch, da es sich um den fünften Teil der Reihe geht. Wer das erste Buch nicht gelesen hat, der sollte das zuerst tun, weil er sich ansonsten spoilert - Band 2-4 müssen nicht zwingend gelesen werden, damit man 'Das Dornenkind' lesen kann. Aber, wie gesagt, Band 1 ist ein muss.
Der Federmann ist zurück! Und das hat in mir schon sehr grosse Erwartungen geschürt. Ich fand ja den ersten Band der Reihe einfach klasse. Mir hat gefallen, wie es mit dem Federmann und Trojan weiter geht. Dennoch gibt es ein Kritikpunkt: Die Irrungen und Wirrungen mit anderen Charakteren, die in den restlichen Büchern da ist, hat mir hier gefehlt. Meiner Meinung nach war zu offensichtlich, in welchem Zusammenhang die Personen standen etc. Das fand ich unheimlich schade. Ich hätte mir hier mehr Psychothriller gewünscht - das war aber mehr Thriller und weniger Psycho.
Auch die Reaktion von einigen Charakteren hat mir nicht ganz so gut gefallen. Sie sind zum Teil ein wenig unlogisch - welche Situation und welchen Charakter ich genau meine, werde ich hier natürlich nicht verraten. Dennoch hat mir ein wenig die Glaubwürdigkeit gefehlt.
Ansonsten war die Spannung in diesem Buch gegeben. Ich habe mitgefiebert und mich gefragt, was da wohl noch so passieren wird. 'Das Dornenkind' hat sich unheimlich schnell lesen lassen und der Schreibstil von Max Bentow war wieder so gut, wie ich es mir gewohnt bin.
Ich weiss noch nicht, ob mir das Ende so gefällt oder nicht. Da bin ich mir noch sehr unschlüssig - mal sehen, ob ich mich da noch entscheiden kann.
Zu den einzelnen Charakteren möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da man sie aus den vorherigen Büchern kennt und ich euch nicht spoilern möchte. Aber alles in allem waren sie gelungen - bis, wie oben angetönt, ein oder zwei Reaktionen, die ich ein wenig zweifelhaft fand.
Das Cover gefällt mir sehr gut, obwohl es nicht ganz zur Geschichte passt - dennoch gefällt es mir, wie gesagt.
Ich hätte mir ein wenig mehr erhofft, besonders bezüglich dem Federmann. Dennoch bekommt das Buch von mir 4 Sterne.
Ich starte mit einer kurzen Erinnerung daran, was in Fall 1 passierte:
Nils Trojan hat nicht mehr so richtig Lust auf seinen Job und ist in Behandlung bei einer Therapeutin, die er äußerst anziehend findet. Dann erscheint der Federmann auf der Bildfläche, er ermordet Frauen mit wallenden blonden Haaren auf bestialische Art und Weise und hat eine besondere Vorliebe für Vögel (Dompfaffen, genauer gesagt). Noch größer ist allerdings seine Vorliebe für das Haar der Opfer, welches er ihnen abschneidet und dann zu seinem persönlichen Federmantel verarbeitet. Am Schluss entführt er die attraktive Therapeutin, Nils Trojan macht sich auf, sie zu retten. Das funktioniert (natürlich) auch, nach einer Verfolgungsjagd kämpft er mit dem Federmann, welcher übrigens mit der Therapeutin zusammenarbeitete, der Federmann fällt am Ende vom Dach des Hochhauses und wird für tot erklärt.
Nun zu Teil 2:
Ohne zu sehr zu spoilern, denn es steht schon überall auf der Rückseite des Buches: Natürlich ist der Federmann nicht tot! Wieso nicht, erfährt man in diesem Teil. Nils Trojan ahnt noch nix, vom drohenden Unheil. Er merkt jedoch ziemlich schnell, dass die Leichen aus seinem neuen Fall eine persönliche Botschaft für ihn bereithalten. Dann kontaktiert ihn die angebliche Tochter des Federmannes und will ihren Vater mit ihm gemeinsam zur Strecke bringen. Kann man der angeblichen Tochter trauen? Was haben die aktuellen Opfer mit dem Federmann zu tun? Wird die Rache des Federmannes gelingen?
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 ..schon steht der Federmann wieder vor der Tür
Wie bereits erwähnt ist dieses Buch der fünfte Teil der Reihe um Nils Trojan, geschrieben übrigens von Max Bentow. Ich möchte deshalb schon jetzt unbedingt sagen: Wer Teil 1 nicht gelesen hat, der wird an diesem Buch hier zwar auch etwas Freude haben – aber eventuell viele Lücken und dadurch definitiv nicht so viel Lesefreude. Ich alter Adrenalinjunkie bin bei diesem Buch tatsächlich mal von meinem Schema abgewichen, Teile einer Serie unbedingt immer nach der richtigen Reihenfolge zu lesen. Man muss ja auch mal etwas wagen. In diesem Fall erschien es mir durchaus möglich, da ich Teil 1 gelesen hatte. Natürlich fehlt einem die persönliche Entwicklung des Kommissars und der anderen Charaktere, wenn man so vorgeht. Nachdem im ersten Teil aber nun der Psychopath wütet, der dann in Teil 5 zurückkehrt, steckt dann vielleicht doch nicht so viel Adrenalinjunkie in mir, wie ich es mir gern einbilden würde. Meine Vorgehensweise und die damit 3 ausgelassenen Bücher zwischen den Büchern war gut, ich hatte es natürlich mit einer plötzlich älteren Tochter zu tun und der Ermittler und die Therapeutin waren mittlerweile ein Paar, wenn auch mit Problemen. Der Tipp also: Bevor man dieses Buch liest, unbedingt (mindestens) Teil 1 „Der Federmann“ lesen. Die Rezension dazu habe ich auch hier auf meinem Blog, ein Klick genügt: Der Federmann von Max Bentow
Stil, Machart, Meinung
Ich muss schon sagen, Max Bentow ist seinem Rezept für einen erfolgreichen Thriller treu geblieben. Wer den Federmann gelesen hat, wird die Parallelen schnell feststellen, ich möchte hier nicht zu viel verraten. Wir haben eine Mordserie, Nils Trojan ermittelt, Nils Trojan merkt das es um ihn geht, jemand gerät in Gefahr, Nils Trojan rettet diesen Jemand durch zu viel Intuition und Glück. Vermischt mit vielen persönlichen Gedanken des Ermittlers und seinem Privatleben ist die Geschichte für mich am Ende doch recht ausrechenbar. Ein paar Überraschungen hat der Autor jedoch trotzdem versteckt.
Anfangs kam ich schleppend in die Geschichte rein. Ich störte mich besonders an vielen sehr ausschmückenden Beschreibungen. Stammlesern dürfte mittlerweile bekannt sein, dass poetisches Geschwafel und unnütze Adjektive mich überhaupt nicht ansprechen. Eigentlich ist der Einstieg eine sehr gruselige und mysteriöse Situation, die einen auf der Stelle zum weiterlesen zwingen müsste. Ich denke, hier lag es wirklich an der Erzählweise. Sie bremste meinen Lesefluss irgendwie aus. Es tauchen im Laufe der Geschichte jedoch mehrere Fragen auf, die den Leser fesseln und unbedingt beantwortet werden müssen. Also las ich weiter, und irgendwann in der Mitte des Buches hatte mich die Story dann wirklich gepackt. Der Autor baut gekonnt Spannung auf und, wie es doch in Thrillern oft so ist, ist am Ende alles irgendwie ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Wendungen, mysteriösen Motive und fesselnden Fragen sind einfach gut gemacht, der Wettlauf gegen die Zeit beschwingt den Leser zusätzlich zu höherem Lesetempo und lässt das Buch schwer aus der Hand legen. Ob ich mich dann an die Erzählweise gewöhnt habe oder der Autor auf Grund der Spannung dann auch Abstand von den Ausschmückungen genommen hat, weiß ich nicht.
Wie auch schon bei Teil 1 bemängelt, ist mir bei den Motiven einiger (wichtiger!) Personen jedoch noch eine Menge unklar geblieben. Da ist einmal die Tochter, dann Trojan, jemand von dem ich hier noch nicht berichten werde (Spoilergefahr) und zu guter Letzt auch der Federmann selbst. Besonders enttäuschend finde ich auch am Ende wieder, dass Trojan genau wie in Teil 1 durch Eingebungen, Bauchgefühl und mit großer Unterstützung von Kommissar Zufall zum Ziel kommt.
„Das Dornenkind“ ist ein solider Thriller, der am Ende echt spannend ist und einige Fragen aufwirft sowie Überraschungsmomente bietet. Man sollte „Der Federmann“ gelesen haben, bevor man sich an die Lektüre macht, sonst macht es meiner Meinung nach eher wenig Sinn. Die Entwicklung des Kommissars von Teil 1 bis Teil 5 wird deutlich, ist jedoch gemessen an den vielen privaten Gedankengängen in diesem Band recht dünn ausgefallen. Ich denke, wer die Vorgänger mochte der wird auch diese Geschichte nicht schlecht finden. So richtig begeistert und voller Jubelstürme bin ich jedoch auch nicht. Irgendwie sind mehrere Fragen zu den Motiven der einzelnen Personen unbeantwortet geblieben und auch die zufälligen Ereignisse am Ende nicht ganz mein Geschmack. Ich denke daher, dass dieser Teil auch mein letzter Teil in dieser Serie gewesen sein wird. Es gibt gute 3 Sterne und eine (wenn auch eingeschränkte) Leseempfehlung von mir. Denn trotz meiner Kritik war ich nach dem holprigen Einstieg gut unterhalten und konnte das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen. Als das Ende dann erreicht war, blieben das WOW in meinem Gehirn jedoch aus und noch ein paar Fragen offen.
Tödlicher als die Rückkehr eines Serienkillers ist nur seine Rache.
Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat.
Meine Meinung:
Als begeisterte Leserin der Nils Trojan-Reihe freute ich mich sehr auf den nächsten Fall. Und als ich hörte, das der "Federmann" aus dem ersten Teil zurückkehrt - umso mehr.
Ist die Fortsetzung gelungen? In meinen Augen eigentlich schon. Es war sehr spannend und man gierte quasi darauf, wie es nach dem Sturz - bei dem jeder dachte, das ihn der Federmann niemals hätte überleben können - mit Dr. Gerd Brotter, alias dem "Federmann" weiter ging. Wie konnte er überleben und flüchten? Wo hat sich der meist gesuchte Serienkiller all die Jahre versteckt? Alle Antworten werden zufriedenstellend beantwortet, auch wenn ich einige als etwas zu konstruiert empfand... aber nun gut, im Endeffekt konnte mich das "Gesamtbild" dann doch überzeugen.
Die Story als Ganzes in "Das Dornenkind" fand ich gut gewählt, denn das plötzlich eine 23jährige Tochter des Federmanns, Wendy Hain, auftaucht, von der man eigentlich das ganze Buch über nicht so richtig weiß, ob sie nun auf der guten oder bösen Seite steht, war sehr spannend und Nerven zehrend erzählt. Man konnte nie sicher sein, was sie im Schilde führt. Warum kontaktiert sie Trojan? Wem will sie eine Falle stellen?
Nur Nils Trojan schwächelte etwas, denn er lies sich für mein Empfinden recht schnell von der jungen Frau um den Finger wickeln, da hätte ich dem Herrn Kommissar doch etwas mehr Stärke zugetraut. Zumal er im Verlauf der Geschichte noch einiges davon gebrauchen könnte, denn der Fall - man kann es sich denken - ist mehr als persönlich und lässt Trojan vor Angst schier verzweifeln. Ob jedoch am Ende alles gut sein wird...? Das müsst ihr selbst heraus finden.
Mir hat der Fall wieder gut gefallen, jedoch hätte ich mir noch eine Spur mehr vom "Federmann" selbst gewünscht. Klar, er ist ist Bestandteil der Geschichte, aber im Grunde war er mir doch zu unscheinbar und ich hätte mir mehr von seiner früheren "Energie" gewünscht.
Fazit:
Ein empfehlenswerter fünfter Fall für Nils Trojan, der mich persönlich überzeugen konnte. Für Fans der Reihe ein "Muss", für Einsteiger der Reihe würde ich jedoch empfehlen mit dem ersten Fall "Der Federmann" zu beginnen, da einem sonst viel an Informationen was den "Federmann"-Fall betrifft, fehlen könnte.
Nach langem Vorgeplänkel, wurde es dann kurzzeitig spannend. Allerdings löste sich die Spannung recht schnell, da es sehr vorhersehbar weiter lief. Ich bin wirklich kein Fan von Nils Trojan und werd das wohl auch nie werden. Wirklich positiv war, dass es kein Beziehungsblabla gab.
Meine Meinung bezieht sich auf die Hörbuch-Version: Bis über die Hälfte hab ich mich eigentlich ziemlich gelangweilt. Dann kam ein wenig Spannung auf, besonders als auch jemand aus Trojans Umfeld ins Spiel kam, aber es fühlte für mich viel an den "Haaren" herbeigezogen an ;)
Fazit: Wenn mir dir nächste Band auch nicht so gefällt, brech ich die Reihe wohl ab.
Dramatisch, packend, atemlos - auch Teil 5 der Krimireihe bietet wieder hochspannende Unterhaltung. Bd. 1 ("Der Federmann") sollte man vorher mindestens gelesen haben.
Audiobook-Rezension: Das Dornenkind aus dem Titel des fünften Falls von Nils Trojan ist die Tochter des Federmanns aus dem ersten Band. Der war vom Dach eines Hauses gestürzt, für tot angenommen, aber nicht gefunden worden. Und - welch Überraschung - er kehrt zurück. Die Tochter Wendy, ein etwas unklarer Charakter, will ihn treffen und kehrt nach einer Zeit in Vancouver nach Berlin zurück. Dort geschehen wieder Morde, den Opfern werden Worte in die Haut geritzt. Trojan will es erst nicht wahrhaben, aber Wendy bestätigt ihm schließlich, dass ihr Vater noch lebt und Kontakt mit ihr aufgenommen hat. Und er will sich an Trojan rächen, da er diesen für die schweren gesundheitlichen Folgen, die sein Sturz mit sich brachte, verantwortlich macht. Er spielt Wendy und einen weiteren Komplizen geschickt aus, um sowohl Trojans Tochter Emily als auch dessen Lebensgefährtin Jana zu bedrohen. Die Spannung wird hauptsächlich dadurch aufrechterhalten, dass man im Ungewissen bleibt, ob sich Wendy auf die Seite des Guten oder des Bösen schlägt und der Autor gibt sich große Mühe, damit zu spielen und baut mehrere Wendungen und Doppeldeutigkeiten ein. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen funktioniert Das Dornenkind nicht. Trojan, der zugegebenermaßen psychisch schon immer instabil war, lässt sich von Wendy irritieren und einwickeln. Er denkt zu wenig und agiert kopflos. Zwar verfolgt er die ein oder andere Spur, die Rettung der Tochter aber fällt mal wieder vom Himmel. Gekrönt wird dies noch von der meines Erachtens überflüssigen persönlichen Epilogs, ob auch Trojans Vater ein Mörder sei. Damit wird die im Buch aufgeworfene Frage, ob das Verlangen zum Morden vererbbar sei, auf etwas arg flache Weise weitergetragen. Auch andere Charaktere werfen mehr Fragen auf als sie Antworten geben: Der liebende Ehemann, der so gestört ist, dass er dem Federmann blindlings als Fan (!) gehorcht, gleichzeitig aber seine Frau aufopferungsvoll pflegt? Dieselbe Ehefrau, die angeblich nichts mitbekommt, dann aber trotz Lähmung die Treppe herunterkrabbelt? Der Wahrsager, dessen einzige Aufgabe ist Spurenlieferant zu sein, ansonsten aber völlig deplatziert wirkt? Und immer wieder Wendy und ihr irrationales Hin und Her... Prinzipiell habe ich auch nichts dagegen, den Bösen aus einem vorangegangenen Band wieder auftauchen zu lassen, das haben auch schon andere (z.B. Patricia Cornwell mit dem "Loup Garou") getan. Ihn auch beim zweiten Mal nicht zur Strecke zu bringen, zumal der Federmann gesundheitlich nicht völlig handlungsfähig ist, wird dann etwas unglaubwürdig. Die Polizei scheint durchaus extrem unfähig zu sein, wenn ein einarmiger Serienkiller mit Perücke so einfach entkommen kann. Nein, diesen Band habe ich mit großem Unwillen zuende gehört, wenn auch die Lesung von Axel Milberg tadellos wie immer war.
Bereits zum fünften Mal schickt der Autor Max Bentow seinen Helden Nils Trojan von der Berliner Kriminalpolizei auf Verbrecherjagd und schlägt in "Das Dornenkind" diesmal einen Bogen zu den Anfängen der Reihe, nämlich dem Auftaktband "Der Federmann". In diesem sorgte ein gleichnamiger Serienkiller für Angst und Schrecken in der deutschen Hauptstadt, indem er Frauen tötete und ihnen als sein Markenzeichen die Haare abschnitt und einen toten Vogel auf ihren Leichen hinterließ.
Vier Jahre später ermittelt Trojan erneut in einer Reihe rätselhafter Todesfälle, denn bereits drei Opfer wurden mit geheimnisvollen, in die Haut geritzten Botschaften aufgefunden. Brisant wird der Fall aber vor allem, als sich eine junge Frau bei dem Kommissar meldet und behauptet, die Tochter des "Federmannes" zu sein. Doch damit nicht genug: sie ist davon überzeugt, dass ihr vermeintlicher Vater entgegen der allgemeinen Annahme noch am Leben ist...
Tja, was soll ich sagen: auch nach fünf Bänden habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zur Nils-Trojan-Reihe. Einerseits sind die Fälle – wie auch dieser – zumeist durchaus spannend und lassen sich gut "weglesen", und so entwickelt auch "Das Dornenkind" wieder einen gewissen Suchtfaktor. Kaum ein Kapitel plätschert vor sich hin, stattdessen gibt es viele Überraschungen und unerwartete Wendungen. Auch die Hauptfigur und sein Umfeld sind alles andere als unsympathisch und Max Bentow legt spürbar Wert darauf, seine Figuren menschlich und nahbar wirken zu lassen. So weit, so gut.
Auf der anderen Seite krankt aber wirklich jeder neue Band an den gleichen Schwächen wie die Vorgänger. Bei der spannenden Geschichte bleibt die Logik erneut an vielen Stellen auf der Strecke. Da tauchen Figuren willkürlich an irgendwelchen Orten auf und wissen nicht warum, was zumeist mit Blackouts und Wahnvorstellungen von Trojan und Konsorten begründet wird. Gerade die Anfangsphase ist in dieser Hinsicht fast unerträglich, kaum eine Figur hat sich hier im Griff und faselt stattdessen meist wirres Zeug – soll vermutlich mysteriös wirken, ist aber einfach nur nervig. Das legt sich zwar nach einer Weile, trotzdem gibt es immer wieder haarsträubende Ungereimtheiten wie eine junge Frau, deren brillante Ausbildung in allen erdenklichen Kampfsportarten dieser Welt wiederholt runtergebetet wird, die es dann aber u.a. nicht schafft, einem einhändigen alten Mann mit teilweise zerschmettertem Körper Widerstand zu leisten. Naja.
Zudem ist mir auch nach fünf Büchern nicht klar, wie es Nils Trojan überhaupt zur Polizei geschafft hat, denn auch diesmal ist von ermittlerischen Fähigkeiten kaum etwas zu sehen, die meisten Fortschritte basieren auf reinen Zufällen oder entstehen dadurch, dass Personen aus eigenen Motiven auf den Kommissar zukommen – egal ob Zeuge oder Täter. So wirken die Ermittlungen meist sehr willkürlich und häufig scheinen Trojan die privaten Probleme wichtiger zu sein als die eigentliche Arbeit – da ist es fast hilfreich, dass sich hier wieder mal beides vermischt.
Somit ist auch "Das Dornenkind" wieder irgendwo zwischen Gut und Böse. Die Story ist unterhaltsam aber unlogisch konstruiert, die Schurken interessant jedoch ebenfalls gnadenlos überzeichnet und Trojan und sein Umfeld wechseln weiterhin zwischen Sympathieträgern und gnadenlosen Nervensägen. Wer die vorherigen Bücher mochte wird vermutlich auch diesmal auf seine/ihre Kosten kommen, ein wirkliches Highlight am deutschen Thriller-Horizont ist die Reihe aber auch weiterhin eher nicht.
Worum geht’s? Ein Serienmörder tötet mehrere Menschen und hinterlässt eine grausame Botschaft – eingeritzt in deren Haut. Eine Botschaft für Nils Trojan. Doch ist es wirklich der totgeglaubte Federmann, der zurück ist?
Meine Meinung: In seinem 5. Psychotriller um Nils Trojan lässt Max Bentow einen Alptraum für seinen Hauptprotagonisten wahr werden. Er lernt „Das Dornenkind“ kennen, die Tochter des Federmanns. Auch dieser Teil ist gespickt mit Spannungspeaks, grausamen und detaillierten Beschreibungen der Taten und Tatorte und wie kein anderer schafft es Bentow, ein Ereignis auf das andere folgen zu lassen, ohne dass es zu viel wird. Im Gegenteil, man hat Angst, die Augen zu schließen um ja nichts zu verpassen. Jede Seite birgt ein neues Horrorszenario. Mit jedem Kapitel stellen sich einem erneut die Haare zu Berge!
Für Nils Trojan ist es mal wieder ein ganz persönlicher Fall. Nicht nur, weil eventuell der Federmann wieder aufgetaucht ist, sondern weil die Taten auch erneut auf ihn und sein Umfeld abzielen. Fast ein bisschen zu kurz kamen diesmal Jana und Trojans Team. In diesem Buch ist er überwiegend im Alleingang unterwegs. Und mit Wendy, der Tochter des Federmanns, bringt Bentow noch eine neue Protagonistin ins Rennen, die der Geschichte einen zusätzlich Hype und noch mehr Drive verleiht. Aus ihr wurde ich bis zum Ende nicht schlau und weiß immer noch nicht: Wer ist sie wirklich? Was ist ihr Motiv? Aber ich denke, dass wir mit ihr in den Folgebänden sicher nochmals zu tun haben werden.
Und wie schon anfangs erwähnt, hat es die Geschichte wieder richtig in sich. Der Autor beschreibt alptraumhaft Szenen und stellt alles absolut plastisch dar – man hat die grausamen Bilder direkt im Kopf. Die Tatorte, das Haus der alten Leute, die Erscheinungen, die die Protagonisten teilweise haben, das alles führt dazu, dass man während des Lesens ständig unter Spannung steht und das ist es auch, was diesen Teil wieder zu einem absoluten Pageturner macht. Dann das grandiose Finale, das nochmals zusätzlich das Tempo anzieht; es war einfach wieder genial und ich bin froh, schon den nächsten Teil hier zu haben, um direkt weiterlesen zu können. Eine absolute Leseempfehlung von mir an alle, die auf der Suche nach rasanter Spannung sind und Psychothriller lieben!
Fazit: Mit „Das Dornenkind“ setzt Max Bentow die Psychothriller-Serie um seinen Ermittler Nils Trojan fort - und auch dieses Buch hat mich schon direkt im Prolog wieder gehabt! Es war spannend auf jeder Seite. Mit Wendy bringt er eine neue, sehr interessante Protagonistin mit hinein, von der wir hoffentlich noch viel hören werden. Und Nils selbst hat wieder einen sehr persönlichen Fall vor sich, der ihn an seine Grenzen bringt – und uns mit ihm. Dem Autor ist erneut ein perfekter Psychothriller gelungen, der die Nerven zum Zerreißen spannt, den man mit weit aufgerissenen Augen liest und bei dem die Seiten nur so dahinfliegen!
5 Sterne von mir für diesen grausamen Nervenkitzel!
„Er ist zurück. Und seine Rache wird grausam sein.“ . Nils Trojan und sein Team finden drei Leichen. Zuerst wirkt alles wie Suizid, aber wieso sind dann mysteriöse Botschaften in die Haut der Opfer geritzt? Trojan steht vor einem Rätsel, bis ihm bewusst wird, dass die Botschaften an ihn gerichtet sind und eine klare Message erfüllen sollen. Sein schlimmster Albtraum wird wahr, als er einen Anruf von einer jungen Frau bekommt, die behauptet, die Tochter des Federmanns zu sein und dass dieser noch am Leben sei. Ist für Trojan die Stunde der Vergeltung gekommen? . Der Thriller hat mich direkt gepackt und es war von Beginn an super spannend. Die Story hat sich zu keiner Zeit gezogen und man hat durchweg mitgefiebert. Den guten Schreibstil ist man ja bereits von Bentow gewöhnt, aber auch Nils Trojan hat mir in diesem Teil sehr gut gefallen. Da hatte ich ja sonst immer ein bisschen was zu meckern. . Sämtliche Vermutungen sind uns beim Lesen durch den Kopf gegangen und wir wurden immer wieder überrascht. Das macht für mich einen tollen Psychothriller aus und lässt mich auf den nächsten Teil freuen. Auch wenn einige Dinge bekannt waren, wurde der gesamte Handlungsstrang so spannend verpackt und mit so vielen spannenden Wendungen geschmückt. Und der Cliffhanger am Ende kam für mich dann doch echt überraschend. . Für mich auf jeden Fall 5 Sterne mit einem miesen Cliffhanger und der Frage, ob dieser Handlungsstrang im nächsten Teil weitergeht. Ich hoffe es auf jeden Fall.
okay dieses buch war so schlecht, das ist echt nicht mehr lustig. normalerweise sind bentows nils-trojan-bücher einfach nur skurril und doof, aber sehr unterhaltsam zu lesen. das dornenkind hat sich allerdings angefühlt, als würde ich mit jeder seite ein jahr meines lebens einbüßen. es ist unglaublich zach geschrieben, nicht passiert und die dialoge hören sich an, als hätte in roboter die diktiert, der keine ahnung hast, wie menschen normalerweise reden. die idee den federmann zurückzubringen fand ich schon sehr risky und dieses buch hat sich einfach angefühlt, als wäre das ein reiner cash-grab gewesen. man könnte mir erzählen, dass bentow sich die handlung erst während dem schreiben überlegt hat und ich würde es sofort glauben.
BUCH 30/2023 . . REZENSION THRILLER ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ . . 𝑵𝒊𝒍𝒔 𝑻𝒓𝒐𝒋𝒂𝒏 𝒆𝒓𝒎𝒊𝒕𝒕𝒆𝒍𝒕 𝒊𝒏 𝒔𝒆𝒊𝒏𝒆𝒎 𝒇ü𝒏𝒇𝒕𝒆𝒏 𝑭𝒂𝒍𝒍 . . Der fünfte Fall von Nils Trojan hat wieder mit dem Federmann aus Teil 1 zu tun
Wendy Hain taucht auf und behauptet unglaubliches - sie wäre die Tochter vom Federmann und ihr Vater sei noch am Leben …
Kann das wirklich sein? und vor allem was bezweckt Wendy mit der Kontaktaufnahme zu Trojan? Kann er ihr trauen oder rennt er blindlings in eine Falle?
Parallel dazu sorgt eine Reihe von vermeintlichen Selbstmorden für Aufmerksamkeit … gibt es hier einen Zusammenhang? und falls ja - welchen?
Es war wieder sehr spannend und ich habe mich immer wieder umentschieden was Wendy angeht 🙈
Klappentext Der Federmann kehrt zurück. Und seine Heimtücke kennt keine Gnade.
Der Berliner Kommissar Nils Trojan und sein Team stehen vor einem Rätsel, als man drei Todesopfer auffindet, denen eines gemeinsam ist: in ihre Haut wurden mysteriöse Botschaften tätowiert. Trojan gerät unter Druck, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Mord geschieht. Doch dann wird plötzlich sein schlimmster Alptraum wahr - denn er bekommt den Anruf einer jungen Frau, die behauptet, die Tochter des >>Federmannes<< zu sein, jenes infamen Serienmörders, der Trojan einige Jahre zuvor schwer verletzt entkommen war. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater noch am Leben ist, und Trojan spürt, dass die Stunde der Vergeltung gekommen ist...
Kommissar Nils Trojan muss sich seinem erbitterten Todfeind stellen - und er weiß, er hat kaum eine Chance gegen ihn.
Erster Satz Sabrina liebte diesen Sommer, sie schlenkerte mit den Armen und schritt noch schneller aus.
Cover Und wie für diese Reihe so typisch, passt auch dieses Cover hervorragend zu den restlichen.
Mit diesem Buch holen wir uns eine Katze ins Regal - was ich wie den Fuchs bei "Das Hexenmädchen" nicht begreife, da überhaupt keine Katze drin vorkommt. Allerdings haben die Autoren häufig kein Mitspracherecht am Cover und irgendwer wird sich möglicherweise etwas dabei gedacht haben ;-)
Auch dieses Buch ist wieder größer als Teil 1-3, aber kleiner als Band 4. Denkt denn niemand an die Regalschönheit der Leser? ;-D
Meinung Es ist soweit! Der Federmann ist wieder da!
Dachten wir doch alle, dass der Serienkiller aus Band 1 bei dem Kampf mit Nils Trojan ums Leben kam, und wurde Trojan selbst nicht müde dabei, sich und auch Jana einzureden, dass er gestorben sei, taucht er plötzlich wieder auf. Doch kann das sein? Kann Doktor Gerd Brotter, besser bekannt als "Der Federmann", den Sturz in die Tiefe und den Aufschlag auf der Spree wirklich überlabt haben? Immerhin wurde seine Leiche nie gefunden - doch reicht das schon aus?
Ja! Ja, er hat überlebt und ja, er ist wieder zurück - und sein Hass gegen Trojan ist größer denn je!
Wie wir es von Max Bentow gewohnt sind, landen wir wieder mitten in der Geschichte. Es ist keine Zeit um nach einem "Was?" oder "Warum?" zu fragen, denn es geht direkt spannend los.
Der Leser begegnet Sabrina, einer jungen und lebenslustigen Frau, die unbeschwert ihren Weg geht. Als ihr ein Kleintransporter auffällt, an dem ein Mann versucht seine Frau im Rollstuhl hineinzuschieben, zögert sie nicht zu helfen. Sie konnte nicht ahnen, dass dies nur eine Falle ist und ihre Gutmütigkeit zu ihrem Verderben wird. Verschleppt und gequält, ohne dass ihr physische Gewalt angetan wird, wird sie wieder frei gelassen. Doch vorher ritzt ihr der Peiniger etwas in die Schulter. Noch froh über ihr fast unbeschadetes Entkommen, stürzt sie später vor eine S-Bahn. Was erst aussieht wie ein Selbstmord, wird schnell zu etwas anderem - denn die Ritze in der Schulter entpuppen sich als Nachricht an Nils Trojan.
Bis diese und noch weitere solcher Nachrichten kommen, geht es Nils Trojan recht gut. Irgendwie geht alles seinen Gang und auch mit ihm und Jana ist alles im grünen Bereich. Seine Tochter mag seine Freundin, fordert ihn sogar dazu auf mit Jana zusammen zu ziehen und man bekommt den Eindruck, dass es prinzipiell gar nicht besser laufen könnte - bis Trojan das Gefühl bekommt, dass der Federmann wieder da ist und diese Idee von Wendy Hain untermauert wird. Wendy Hain behauptet nämlich die Tochter von Gerd Brotter zu sein und mit ihm im Kontakt zu stehen.
Ehe Trojan sich versieht, bricht seine Welt zusammen. Nicht nur, dass dieser Fall persönlicher nicht sein könnte, da der Federmann Rache schwört, auch seine Beziehung mit Jana gerät ins Wanken und seine Liebe und Treue wird durch Wendy auf die Probe gestellt. Wendy, die er gegen alle Vorsicht immer wieder in Schutz nimmt, obwohl lange Zeit nicht klar ist, auf welcher Seite die junge Frau nun wirklich steht. Ein Aspekt macht diesen Fall noch eine Spur persönlicher und auch beklemmender - aber darauf möchte ich an dieser Stelle einfach nicht eingehen, um nicht zu viel zu verraten. Lest das Buch! :-P
Wird Nils es schaffen stark zu bleiben, oder erliegt er der Veruchung mit Namen Wendy? Und auf welcher Seite steht diese geheimnisvolle Frau nun wirklich? Wird es Trojan und seinem Team nun endlich gelingen den Federmann endgültig zu schnappen und hinter Schloss und Riegel zu bringen?
Ihr Lieben! Was ist denn da bitte alles los? "Das Dornenkind" stürzt uns von einer Spannung in die nächste und lässt uns kaum Zeit um Luft zu holen und durchzuatmen! Am liebsten hätte ich diesen Band in einem Rutsch durchgelesen (hätte ich gern bei allen, aber bei diesem hier noch mehr!) - aber das ist mit den anderen Pflichten des Lebens ja leider nicht immer so vereinbar ;-)
Nachdem ich diesen Teil gelesen habe kann ich sagen, dass es tatsächlich der beste Band der Reihe ist - vorausgesetzt, dass man alle anderen auch gelesen hat und die konstanten Personen darin einem ans Herz gewachsen sind.
Zitate / Textstellen "Reicht Ihnen das als Beweis, dass er noch am Leben ist?", fragte sie. (Seite 157)
Und dann starrte Trojan zu der weißen Projektionsfläche an der Wand gegenüber des Bettes. Ein gefrorenes Bild, eine Frau in ihrem Blut, von Gimpeln umschwärmt. (Seite 306)
Fazit Jedes Buch dieser Reihe ist absolut lesenswert - so auch der fünfte Teil! Ich warte bereits jetzt schon ganz gespannt auf die nächsten Bände, die laut Max Bentow noch kommen werden!
3,5 Sterne - für mich definitiv eher ein schwächerer Teil der Serie. Eventuell bin ich auch einfach inzwischen der Serie müde? Wir werden im nächsten Teil sehen...
***Achtung SPOILER!!!*** Der Federmann hat tatsächlich überlebt, ist jedoch schwer gezeichnet. Er hat es nach seinem Sturz vom Hochhaus im Kampf mit Trojan geschafft sich schwer verletzt ans Ufer zu retten und hat sich im Ausland mehr schlecht als recht zusammenflicken lassen. Finanziert wurde das alles von einem ehemaligen Patienten von ihm, der ihn glühend verehrt und auch versucht sich für ihn zu rächen, womit er allerdings nicht immer im Sinne des Federmannes handelt. Die Tochter des Federmannes wurde von ihrer Großmutter aufgezogen nachdem ihre Mutter sich umgebracht hat. Sie findet heraus wer ihr Vater ist und sucht seinen Kontakt. Außerdem sucht sie Hilfe bei Trojan. Sie spielt ein doppeltes Spiel und entführt Trojans Tochter als Vertrauensbeweis für ihren Vater. Am Ende zeigt sich, dass sie doch auf Trojans Seite steht, jedoch verliert eine junge Polizistin im Laufe der Suche nach Trojans Tochter ihr Leben. Am Ende entkommt der Federmann erneut. Trojans Beziehung zu seiner ehemaligen Therapeutin geht in die Brüche.
Eine Steigerung zum vorherigen Band, insbesondere, weil man hier an einen vorherigen Band der Reihe anknüpft, was mir immer gefällt, wenn es gut gemacht wurde
Das ist hier definitiv der Fall, es gibt viele Charaktere, die man nach und nach erstmal einordnen muss, einen spannenden Plot und ein gutes Ende!
Wer bisher noch nix von Bentow gelesen hat, sollte entweder mit den beiden Standalone - Thrillern beginnen...oooooder halt mit Band eins der Trojan-Reihe!
Es lässt sich ohne Spoiler eigentlich nicht viel schreiben. Mir hat der weitere Fall von Nils Trojan wieder sehr gut gefallen. Auch wenn es hier und da Situationen gibt, die die Story zufällig am Laufen halten.
Ich mag die Metageschichte mit ihren Charakteren und werde die weiteren Bücher der Nils Trojan Reihe mit absoluter Sicherheit lesen.
Wenn ich nicht meinem persönlichen Federmann begegnen sollte.
... und wieder ist des Kommissars Alptraum entwischt, der Spannungsbogen bleibt also erhalten - Fortsetzung folgt Ich hätte lieber von einem versöhnlichen Ende gelesen.
Dornenkind ist der neue Fall des Berliner Kommissar Nils Trojan. Eine junge Frau läuft scheinbar vor die Straßenbahn, eine andere fällt vom Dach eines verlassenen Hochhauses. Auffällig sind die eingeritzten Spuren auf den Rücken der Opfer. Alles deutet auf den Vogelmann hin. Dieser zurückliegende Fall hat sich tief in Trojans Gedächtnis gegraben und lässt ihn auch jetzt noch nicht los. Denn seine Lebensgefährtin war in den Fängen dieses Monstrums. Er konnte sie retten, doch der Vogelmann entkam. Er sprang aus großer Höhe in die Spree und es wurde nie ein Leichnam gefunden. Verbissen macht sich der Kommissar an die Lösung des Falles. Als ihn eines Tages die Tochter des Mörders kontaktiert und ihm seine Hilfe anbietet. Ein schwieriges Unterfangen beginnt, denn eines ist allen Beteiligten klar: der Vogelmann lässt sich nicht so einfach hinter das Licht führen. Äußerste Vorsicht ist geboten, doch die Aktion endet dramatisch. Dann verschwindet auch noch Trojans Tochter und der Fall wird für den Kommissar zur größten persönlichen Herausforderung seines Lebens …..
Ganz klar sollte man „Der Vogelmann“ unbedingt gelesen oder gehört haben um bei dem neuen Psychothriller von Max Benkow, „Das Dornenkind“, den Überblick zu bewahren. Mir hat der Roman damals gut gefallen. In „Das Dornenkind“ wird man ganz tief in das krankhafte Wesen des Täters gezogen. Man weiß immer, dass etwas passiert, aber nicht sofort was. Man spürt eine Gänsehaut aufsteigen und empfindet nach und nach ein größeres mulmiges Gefühl in sich, um so enger sich die Maschen um die Auflösung des Falls drehen. Überraschungsmomente gibt es einige, psychologisch gut durchdacht mit perfiden Erkenntnissen.
Eingesprochen wurde das Hörbuch von Axel Milberg. Als Schauspieler ist er mir aus dem Tatort bekannt und ich finde, dass er seine Rolle als Kommissar dort gut hinbekommt. Eigentlich mag ich auch seine Stimme. Allerdings konnte er mich, besonders zu Beginn, nicht ganz so mitreißen. Irgendwie drifteten meine Gedanken dann immer ab. Nicht empfehlenswert bei dem Genre! Doch dann, hatte er mich plötzlich. Irgendwie veränderte sich seine Stimmlage im passenden Moment und er ließ mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr los und hielt mich bis zum Ende gekonnt fest.
Max Bentow hat mit „Das Dornenkind“ bereits den 5. Band um Kommissar Nils Trojan heraus gebracht. Seine Psychothriller bestechen vor allem durch seine gut dargestellten Personen. Egal ob Opfer oder Täter, man spürt die Emotionen die von ihnen ausgehen.
Das Cover, ja was hat man sich dabei gedacht? Zum Titel selber passt es meines Erachtens nicht. Vielleicht sollte die Katze die Tochter darstellen. Einerseits anschmiegsam, andererseits aber fauchend und kratzend.
Mein Fazit:
Ein rasanter Psychothriller, mit überraschenden Wendungen und tiefen Einblicken in so manche Seele ohne tatsächlich in blutige Details zu gehen.