"Gefühle halten sich nicht an Regeln!" – Katrin Bongard über die Liebe zur Natur und zwei Jugendliche, die gesellschaftliche Spaltung überwinden
Ökoaktivisten gegen Jäger, Weltoffenheit gegen Tradition, zwei unversöhnliche Lager und eine große Liebe. Die 16-jährige Marie kämpft mit einer Gruppe von Freunden für den Tierschutz und gegen den Klimawandel. Sie will etwas verändern. Bei einem Konzert ihrer Lieblingsband trifft sie ausgerechnet auf Ludwig von Brockdorff, einen leidenschaftlichen Jäger. Obwohl beide vom ersten Moment an eine starke Verbindung zueinander spüren, prallen zwei gegensätzliche Welten frontal aufeinander. Können eine selbstbestimmte Umweltaktivistin und ein traditionsbewusster junger Jäger zusammen sein, trotz aller Vorurteile und der Hindernisse, die die gegnerischen Familien und das Umfeld bedeuten?
I was born and I grew up in Berlin and actually, I looove my city. Well most, ops, all of my novels are set in Berlin. I' m a painter, and have also been working in the film industry for more than ten years. My career as a novelist began with an idea for a film script.
My debut novel, Radio Gaga (Beltz), was awarded the Peter Härtling Prize, the Young Readers of Vienna Jury Prize, and the Golden Leslie. I have been writing YA, NA and all-ages novels since 2005.
My first New Adult Novel "Loving" is the first novel translated into english but - there's more to come ;)
Dieses Buch lässt mich sprachlos zurück. Ich habe es gerade beendet. Bin aus der gemeinsamen Geschichte von Marie und Ludwig aufgetaucht und muss den Schluss erstmal verkraften . Ein weiteres Meisterwerk meiner Lieblingsautorin. Dieses Buch ist für jeden etwas der seinen Blickwinkel erneuern möchte was die Zukunft unserer Erde betrifft und eine Portion Leben und Liebe dazu haben möchte.
Normalerweise begeistern mich Katrin Bongards Bücher, so griff ich auch schnell zu diesem hier. Leider hat es nicht wirklich gehalten, was es versprochen hat. Die Geschichte beginnt ziemlich gut mit Ludwig und Marie, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem einen guten Draht zueinander haben. Allerdings war mir das behandelte Thema Tierrettung, Klima- und Umweltschutz einfach zu viel des Guten. Irgendwie war mir das zu aufdringlich. Etwas weniger hätte auch gereicht - kleiner Draht zu Alea Aquarius, bei der sich Tanya Stewner auch mit solchen Themen auseinandersetzt, allerdings passen sie besser zur Geschichte. Fast alle Tätigkeiten drehten sich um die o.g. Themen. Als Jugendlicher hat man doch auch noch andere Interessen oder Vorlieben oder Gedanken. Die Liebe zwischen den beiden war mir ebenfalls nicht so bewusst und kam kaum rüber. Wenn sie sich unterhalten haben, haben sie meistens diskutiert. Mh.. Und das Ende war dann noch unlogischer und hat leider nicht auf den vorherigen Dingen aufgebaut. Es hätte auch zuvor um etwas ganz anderes gehen können und so enden können wie im Buch. Das fand ich echt schade. Es hat irgendwie alles nicht zueinander gepasst.
All meine Rezensionen zu Katrin Bongards Büchern leite ich mit den Worten: "Ich liebe Katrins Bücher" ein.
Und so gerne würde ich genau das auch heute wieder tun, aber tatsächlich hat sie mich dieses Mal nicht zu 100 Prozent überzeugt.
Dabei hat die Geschichte unglaublich viele gute und wichtige Aspekte, der Schreibstil ist gewohnt mitreißend und eingängig und die Idee, die Geschichte an einen geliebten Klassiker anzulehnen und daraus eine neue, moderne Story zu machen, war genial.
Trotzdem wollte der Funke nur bedingt überspringen und das Ende hat mich leider komplett ratlos zurückgelassen.
Marie und Ludwig kommen aus zwei komplett verschiedenen Welten. Während sie sich als Ökoaktivistin bei Organisationen wie Greenpeace für das Wohl der Tiere und gegen die Auswirkungen des Klimawandels einsetzt, ist in Ludwigs Familie die Jagd schon seit Jahrzehnten Tradition.
Auf einem Konzert lernen sich die beiden kennen und verlieben sich im weiteren Verlauf ineinander. Doch kann eine Beziehung zwischen einem Jäger und einer Ökoaktivistin funktionieren ? Wie reagiert das Umfeld auf diese Liebe ?
Ich mochte die Idee total gerne und auch die Umsetzung ist teilweise wirklich gut, denn beide Protagonisten müssen im Verlauf mit Vorurteilen aufräumen und legen ihre Vorbehalte gegen die jeweils andere Seite nach und nach ab.
Zudem lässt Katrin Bongard auch recht viel Wissenswertes über wichtige Themen wie Klimawandel und Veganismus einfließen, ganz ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln und trifft damit absolut den Zahn der Zeit. Ich denke, dass das Buch gerade deshalb viele junge Leser, die ja Zielgruppe des Romans sind, ansprechen wird.
Was mir im Gegensatz dazu leider nicht gefallen hat, ist die Liebesgeschichte an sich. Ich mochte Ludwig und Marie eigentlich beide sehr gerne, habe aber diese Verliebtheit zwischen den beiden so gar nicht gefühlt. Zumindest nicht so, als dass ich das Ende dieses Jugendromans rechtfertigen könnte.
Und damit bin ich beim größten negativen Punkt: Das Ende.
Obwohl schon im Prolog ganz deutlich wird, was am Ende passiert, war ich ein wenig überrumpelt und auch schockiert. Tatsächlich musste ich das Buch ein bisschen sacken lassen, denn es hat mich einfach nur ratlos zurückgelassen.
Nicht ratlos aufgrund der Ereignisse, sondern ratlos, was die Autorin damit bezwecken wollte !?
Am Ende überschlagen sich nämlich die Ereignisse und die Geschichte nimmt einen tragischen Verlauf, der für mich super wenig Sinn gemacht hat. Ich hätte es, aber das ist rein persönlicher Geschmack, viel besser gefunden, wenn alle Seiten ihre Lehren aus dieser einen Aktion gezogen hätten, was sie in gewisser Weise haben, wie der Prolog zeigt, doch es war mir einfach nicht genug !
Es blieben zu viele Fragen offen und ich hätte mir zumindest vielleicht noch einen Epilog gewünscht, der mich einen Blick in die Zukunft werfen lässt und zeigt, dass in den einzelnen Köpfen tatsächlich ein Umdenken stattgefunden hat und diese Aktion nicht komplett nutzlos gewesen war.
Fazit: Ich fand die Ansätze und zeitgemäßen Themen die Katrin Bongard in ihren neuen Jugendroman eingebracht hat wirklich gut. Doch in der Umsetzung fehlte es mir an Gefühl und auch an Verständnis für das Ende.
The book started really nice. I was imaddietly interested but then. .. what happened?
It was very stretched and boring. The potential of the characters wasn't fully used, and it always felt like waiting for something big to happen but never receiving anything in return. Even when it came to the relationship of Marie and Ludwig and I did like both of them, but still, it felt like i could receive something more. I do like Greenpeace, and I have nothing against Hunters. In many parts of the world, they are crucial to the existence of the forest since many parts of the world don't have natural predators to restore balance. i wouldn't say that Marie and Ludwig came from two different worlds. Actually, they both had the same core values and opinions. I am a person valuing climate and doing a lot to make it better, but I literally don't have beef with hunters. It's a needed job, so the drama was not relevant to me and felt forced. Like bro hunts his own deer that he has to hunt in order to help the forest !on his own ground! then eats it being against factory farming and he's still made to be evil? Nah sorry. There are realer villains out there.
The ending was dumb. Illogical. I read it and it felt so underwhelming. So stupid it made me so angry because it was so stupid. The whole book I waited to understand the prologue and I was given such a juicy slap in my face SPOILER!!!!!!!!!
He kills himself at the end? Huh, I am sorry but that death was way to romanticized and its a book for teenagers so it made me a bit concerned. Also it had barley any connection with the plot and it took me some time to understand what was the point of it. And I still don't see that point.
Gutes Buch, bei dem ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte
Ökoaktivisten gegen Jäger, Weltoffenheit gegen Tradition, zwei unversöhnliche Lager und eine große Liebe. Die 16-jährige Marie kämpft mit einer Gruppe von Freunden für den Tierschutz und gegen den Klimawandel. Sie will etwas verändern. Bei einem Konzert ihrer Lieblingsband trifft sie ausgerechnet auf Ludwig von Brockdorff, einen leidenschaftlichen Jäger. Obwohl beide vom ersten Moment an eine starke Verbindung zueinander spüren, prallen zwei gegensätzliche Welten frontal aufeinander. Können eine selbstbestimmte Umweltaktivistin und ein traditionsbewusster junger Jäger zusammen sein, trotz aller Vorurteile und der Hindernisse, die die gegnerischen Familien und das Umfeld bedeuten?
Katrin Bongard hat mich in „Es war die Nachtigall“ recht schnell mit ihrem Schreibstil in den Bann geschlagen. Marie und Ludwig erhielten von ihr beide eine eigene Stimme, die sich in jedem Kapitel wiederspiegelt. Marie ist eine Ökoaktivistin aber ohne dabei penetrant oder ignorant zu sein. Das Gleiche trifft auf Ludwig als Jäger zu. Ich mochte den Einfluss von Maries Journalisteneltern, die ihr das kritische Nachdenken nahegelegt haben. Dadurch kam zu ihrer Sicht auch ein gesunder Reiz des Nachfragens und Hinterfragens hinzu. Auch Ludwig lässt sich auf die andere Seite ein. Hinterfragt die Einstellung zum Jagen und den Stellenwert des Lebens und des Tötens dahinter. Das Thema wurde allgemein sehr gut aufgegriffen. Ich fand es schade, dass der Diskussion nicht genug Chancen eingeräumt und sie immer wieder schnell an der gleichen Stelle unterbrochen wurde. Die Beziehung von Ludwig und Marie steht eher im Vordergrund und mit ihr die Frage, ob unterschiedliche Weltansichten wirklich ein Grund der Trennung sind. Es wird angesprochen, welchen Zwiespalt ihre Beziehung auch bei Freunden und Familie auslöst aber für meinen Geschmack auch hier zu wenig. Das Ende ist traurig und dramatisch. Angekündigt wurde es schon im ersten Kapitel. Genauso, wie mir bei der Grundsatzdiskussion und der Beziehungsfrage die Tiefe gefehlt hat, ging es mir hier auch zu abrupt. Die Message kommt zwar an aber für meine Vorstellung ein wenig zu leise. Da hier Vieles nur angerissen wird, bleibt jedoch ein großer Spielraum für Gedanken, Gespräche und Diskussionen. Die Themen in diesem Buch sind wichtig und sollten immer wieder zur Sprache kommen. Und dabei nicht nur eine Seite, sondern beide beachtet werden. Mir hat das Buch gefallen. Es enthält wichtige Themen, sehr gut gelungene Figuren und einen tollen Schreibstil. Die Grundstimmung der Geschichte ist schön und besonders die aufkeimenden Gefühle von Marie und Ludwig habe ich sehr gerne verfolgt. Auch wenn es mich durch die etwas fehlende Tiefe nicht ganz abholen konnte, ist es trotzdem ein gutes Buch, welches ich weiterempfehlen würde!
"Es war die Nachtigall" ist mein erstes Buch der Autorin Katrin Bongard, die bereits mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnet wurde. Ein Versäumnis, denn ihre Art zu schreiben gefällt mir richtig, richtig gut. Eindringlich, leise und doch nicht zu überhören. Katrin Bongard hat etwas zu sagen. Im Falle von "Es war die Nachtigall" bin ich jedoch schockiert von dem, was die Handlung am Ende weitergeben könnte.
Fangen wir erstmal vorne an. Ludwig, ein sympathischer, ein starker, ein cooler Typ mit Tiefe, besteht seinen Jagdschein. Das Jagen liegt ihm im Blut. Er stammt aus einer Familie, in der man sich seit Generationen um den Wald, dessen Beforstung und den Wildbestand kümmert. Er weiß, dass Jagd Hege des Wildes bedeutet, und trotzdem hat er das Gefühl zu töten, als er nach der frisch bestandenen Jagdscheinprüfung zum ersten Mal auf einen Rehbock zielt und diesen erschießt.
Auf einem Konzert lernt Ludwig Marie kennen. Wild, ungestüm, unbändig, mit vielen Ideen im Kopf. Sie ist Umweltaktivistin und möchte Journalistin werden. Sie nimmt an Tierrettungsversuchen teil und lebt vegan. Gegensätzlicher könnten die zwei gar nicht sein. Aber sind sie das wirklich oder nur dem äußeren Anschein nach? Welche Gemeinsamkeiten sind überhaupt wichtig in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Schon im Prolog wirft mir die Autorin eine schockierende Tatsache vor die Füße. Etwas, das mich den ganzen Roman über begleitet, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es dazu kommt. Das ist ein geschickter Schachzug, der unter anderem dafür verantwortlich ist, dass solch ein Sog entsteht. Es ist aber auch die Schreibe, die Art ihre Sprache zu verwenden, mit der mich Katrin Bongard ans Buch fesselt.
Die Story an sich zeigt, dass es schwierig ist schwarz-weiß zu denken. Dass sich Menschen nicht einfach in Schubladen stecken lassen. Dass man sich für Tierschutz einsetzen und trotzdem Fleisch essen kann. Dass man sich für Umweltschutz einsetzen kann, deshalb aber nicht absolut extrem leben muss. Eine wichtige Aussage, denn ich finde, dass der Gedanke alles extrem umstellen zu müssen, viele Menschen davon abhält überhaupt etwas zu verändern. Dabei ist jeder Schritt wichtig. Und ist er auch noch so klein.
Mit dem Ende des Romans gehe ich so gar nicht mit. Schade, denn sonst wäre es eine absolut runde Sache. Eine Liebesgeschichte, die sich von der Masse abhebt. Die mal etwas anders ist, als in vielen anderen Jugendbüchern.
Im nächsten Absatz schreibe ich etwas über das Ende des Romans. Wer möchte, kann es lesen und mir gerne die eigene Meinung dazu schicken.
Am Ende des Romans begeht eine der Figuren suizid. Dies finde ich in einem Jugendbuch, einer Geschichte dieser Art, unpassend. Es romantisiert Depression, die in der Geschichte nur am Rande angesprochen wird und eigentlich nicht im Fokus steht, und suizid als einzigen Ausweg aus der Depression bzw. einer Lage, die emotional sehr aufwühlt. Das Thema muss nicht gänzlich ferngehalten werden, sollte aber kritischer dargestellt werden und nicht in einem romantischen Kontext. Es gibt da klar die Verbindung zu Romeo und Julia, die ja auch im Titel schon dargestellt wird und in der Umsetzung modern und zeitgemäß ist,aber ich sehe es in dieser Form des Dramas als weniger gefährlich, als im Jugendbuch, das eine Vorbildfunktion einnimmt. Wie siehst du das?
Mit dem Cover konnte mich der Hanserverlag direkt catchen. Es ist einfach wunderschön. Und die Geschichte dahinter ebenso. Marie ist jung und setzt sich mit viel Leidenschaft für Umwelt- und Tierschutz ein. Ludwig ist junger Jäger und hat gerade seinen Jagdschein gemacht. Beide begegnen sich wie durch Zufall auf einem Konzert und verlieben sich. Doch kann das gut gehen? Die Geschichte ist wie der Titel vielleicht schon erahnen lässt an der Vorlage von Shakespeares „Romeo und Julia“ angelehnt und weißt immer wieder einige Parallelen auf. Allein der Prolog hat es in sich und lässt einen das Buch von Seite zu Seite fieberhafter und aufgeregter lesen. Die Sprache der Autorin ist wunderbar fesselnd und fließend und so hat man die (leider) nur 272 Seiten schnell durch. Marie und Ludwig sind beide unfassbar authentische und vor allem auch sympathische Charaktere mit denen man sich in einigen Punkten vielleicht auch identifizieren kann. Die sensiblen gegenseitigen Standpunkte der beiden werden aufgearbeitet und regen den Leser zum Nachdenken an – aber nicht aufdringlich, sondern einfach nebenbei. Und das ist mitunter einer der Dinge die mich am Meisten an diesem Jugendroman überzeugt haben. Denn Themen wie Klimaschutz, Veganertum, die Jagd auf Tiere generell, und und und, sind keine einfachen Themen in unserer heutigen Gesellschaft. Und die Autorin setzt diese Denkanstöße wie schon gesagt überaus brilliant um. Absolut top. Den Verlauf der Geschichte kann man erahnen, wenn man bei Shakespeare aufgepasst hat und es kann einem mitunter viel vorwegnehmen. Beispielsweise die „Verfeindung“ der beiden Familien. Dennoch gelingt es der Autorin ihre eigene Geschichte daraus zu machen, die zugegebenermaßen in dieser Hinsicht ein wenig gebraucht hat um mich zu überzeugen. Mein abschließendes Fazit ist das Katrin Bongard ein wunderschöner Roman über die Überwindung von Grenzen und Vorurteilen gelungen ist gepaart mit einer mitreißenden Liebesgeschichte.
Vorweg, wer von diesem Buch eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch erwartet, ist hier bei dem falschen Buch gelandet. Die Autorin Katrin Bongard erzählt in "Es war die Nachtigall" eine ergreifende und aktuelle Geschichte über zwei komplett verschiedene Menschen, die sich unsterblich ineinander verliebt haben, obwohl sie unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht leicht, denn bereits im Prolog erfuhr man, dass die beiden Hauptcharaktere Marie und Ludwig kurz nach dem sie sich kennengelernt hatten, ein tragisches Ende nehmen und leider eines schlimmen Todes sterben. Somit behielt ich dauerhaft im Hinterkopf, dass es eigentlich keine Chance für die Liebe der beiden gibt.
Nach wenigen Seiten habe ich die Charaktere aber leiden können, denn sie wurden individuell und sympathisch beschrieben. Generell gefiel mir der Schreibstil ganz gut. Katrin Bongard beschreibt bestimmte Szenen mit schönen Metaphern und ausdrucksstarken Umschreibungen. Meiner Meinung nach gab es hin und wieder zu kurze und teilweise nicht flüssige Sätze. Leider sind mir auch relativ kleine Rechtschreibfehler aufgefallen, die zwar schade sind, aber nicht gravierend im Lesefluss gestört haben.
Das Cover gefällt mir sehr gut und verleitet definitiv zum Lesen. Am liebsten würde ich es die ganze Zeit in meinen Händen halten und einfach nur betrachten. Der dunkelblaue Hintergrund harmoniert wunderbar zu den gelben und hellblauen Farbtönen auf dem Cover. Das abgebildete Liebespaar passt natürlich hervorragend zu den beiden Hauptcharakteren und sticht mit dem Wald als Hintergrund nochmal besonders hervor. Es sieht einfach traumhaft schön und liebevoll gestaltet aus!
Mein Fazit: Dies ist keinesfalls eine Geschichte, die man oberflächlich betrachten sollte. Mit wichtigen Themen wie dem Klimawandel, Tierschutz, Veganismus, Nachhaltigkeit, usw., hinterlässt uns die Autorin eine Menge Stoff zum Nachdenken.
Die Geschichte von Marie und Ludwig ist definitiv keine normale Liebesgeschichte. Schon allein der Prolog hat mich ziemlich überrascht und dann habe ich alle weiteren Seiten nur so verschlungen. Ich war ehrlich gesagt sogar etwas traurig, dass das Buch insgesamt nur 272 Seiten hat. Ich fand es sehr schön, dass immer wieder die Erzähl-Perspektive zwischen Marie und Ludwig gewechselt wurde. Veganerin gegen Jäger - Umweltschutz gegen Traditionen Die Themen in diesem Buch sind super aktuell und die Geschichte von Marie und Ludwig ist sehr realistisch dargestellt. In diesem Buch geht es einfach um alles, was die Jugendlichen heutzutage bewegt und meiner Meinung nach sind diese Themen extrem wichtig. Die beiden Protagonisten kommen aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen. Es ist spannend zu sehen wie die beiden versuchen sich an den jeweils anderen anzupassen. Mit hat es sehr gefallen, dass man während des Lesens viel dazugelernt hat über vegane Ernährung, Umweltschutz und den Brauch des Jagens. Es hat sich an keiner Stelle angefühlt, als würden einem die Informationen aufgedrängt werden und doch fühlt man sich jetzt informierter. Das Buch und die darin behandelten Themen haben mich sehr zum Nachdenken über meine eigene Lebensweise angeregt. Mir hat das Buch super gut gefallen und ich kann es wirklich jedem nur empfehlen! Ich habe ja innerlich sehr gehofft, dass das Buch anders endet. Ich bin jetzt etwas zerstört.
Ich muss sagen: Ich habe mich lange davor gedrückt das Buch zu lesen. Ich habe es geschenkt bekommen konnte noch nie viel mit dem Jagen verbinden. Aber ich war soooo positiv überrascht und habe es innerhalb 3 Tage durchgelesen. Es war ein richtiger Leseflow, der Schreibstil war einfach nur toll und man hat gar nicht gemerkt das man schon wieder 50 Seiten einfach so gelesen hat. Die Themen wurden super behandelt und es war nicht nur so nebenbei erzählt, sondern man musste sich damit auseinandersetzten was ich bei diesen Themen auch enorm wichtig finde. Es spielt im Sommer und ich glaube es hätte mir noch einen ticken besser gefallen, wenn ich es an einem schönen Sommertag am See gelesen hätte. Mir haben auch die Charaktere super gut gefallen und das Setting in Berlin
Jetzt kommt jedoch meine Kritik: 1.) Ich finde es total schade, dass direkt in dem ersten Kapitel schon erzählt wird, dass die beiden Sterben. Das hat mir so ein bisschen die Spannung genommen. 2.) Das Ende ist total abrupt und kommt total unerwartet. Ich war ein wenig traurig aber vor allem musste ich irgendwie lachen, weil es einfach überhaupt keinen Sinn ergeben.
Abschließend kann ich sagen: Tolle Buch, Tolle Themen, Tolle Charaktere, weiterzuempfehlen (aber das letzte Kapitel einfach weglassen und ein eigenes Ende ausdenken)
Das Cover finde ich wunderschön. Die Farben harmonieren super zusammen und die Silhouetten der Personen mit einem Blick in den Wald sind sehr gut gelungen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Man konnte der Handlung problemlos folgen und in die Geschichte eintauchen. Mir hat es besonders gut gefallen, dass man das Geschehen aus der Sicht beider Protagonisten erleben darf, so wirkt die Geschichte immer etwas lebendiger und man kann Handlungen und Gefühle der Personen besser nachvollziehen. Ludwig und auch Marie waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie waren starke und interessante Protagonisten. Man konnte richtig gut mit ihnen mitfiebern. Das Thema mit dem großen Gegensatz – Veganerin und Jäger – war überaus interessant und hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Das Buch war ausgesprochen gut recherchiert und die Fakten waren im Buch so intelligent verbaut, dass es sehr informativ ist, aber man es gar nicht auf den ersten Blick mitbekommt. Man beginnt beim Lesen über sein eigenes Leben zu reflektieren, das gefällt mir sehr gut. Für mich war lediglich das Ende etwas übertrieben und unnötig für die Geschichte, aber durch die Anlehnung an ein berühmtes Schriftstück, natürlich wiederum nachvollziehbar. Ich vergebe für dieses tolle Buch gerne 4,5 von 5 Sterne.
Eine wunderbare und sanfte Geschichte mit ernsten Themen. Ich liebe dieses Buch. Und das bedeutet hier viel! Mit Liebesgeschichten kann man mich jagen. Aber diese Erzählung ist weitaus mehr. Sie beschreibt sanft, wie sich zwei Jugendliche (~ 19 Jahre alt) mit verschiedenen Ansichten und Vorurteilen zueinander finden. Beispielsweise lernt Marie, dass Jäger viel Ahnung von der Natur haben. Die Geschichte ist erzählt aus zwei Blickwinkeln: einmal aus Ludwigs Sicht und einmal aus der von Marie. So konnte ich mich in beide Charakteren hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Ein ganz großartiges Lesegefühl. Besonders klasse finde ich, dass Katrin Bongard den Charakter von Ludwig, dem Jäger als sehr naturverbunden darstellt und somit deutlich macht, worum es bei der Jagd geht! Jagd: Es ist mehr als nur Tiere schießen! Es bedeutet sich im Wald auszukennen und genau über die einzelnen Tierarten Bescheid zu wissen. Dieses Buch gibt zu denken: Esse ich Fleisch? Was bedeutet das? Meiner Meinung nach ist es nicht schlimm Fleisch zu essen. Ich finde es schlimmer, sich darüber keine Gedanken zu machen! . Eine tiefgründige Geschichte über die Natur, die Liebe, den Tod und uns Menschen. Einfach wundervoll ♥️.
Hat mir ganz gut gefallen. Nur das Ende ist zu weit her geholt.
Spoiler: 1. So einfach findet man im Sommer keine Geweihe ( auch noch fast nebeneinander) , vorallem wo sich Jäger viel aufhalten 2. Wird man nicht gleich erschossen, nur weil sie die Geweihe an an den Kopf gehalten hat - so blind kann niemand sein und als Hirsch verwechseln 3. Ist das Erlegen von Tieren so einfach nebenbei beschrieben. Es kostet viel Geld ein Tier zu erlegen, davon wurde nichts,ein einziges Mal, erwähnt
Es hat mich etwas gestört wie wenig doch über Jagd recherchiert wurde.
Die Charaktere waren teilweise zu einfach und einseitig dargestellt...
Das hatte so viel Potential als ein Buch über unterschiedliche Weltbilder und wie man dann miteinandern umgeht. Ja, diese Themen wurden in diesem Buch behandelt, aber nur auf sehr oberflächliche Weise. "Es war die Nachtigall" hätte soooo viel tiefer gehen können.
Ich finde auch, das Ende kam so aus dem nichts. Es ist, als ob die Autorin ein dramatisches Ende haben wollte, ihr aber nichts einfiel. Dann beschloss sie, das gleiche zu machen, was schon Tausende von Schriftstellern vor ihr getan haben müssen.
Tolle Story anhand man einen Einblick von beiden Parallelen bekommt. Top aktuelles Thema und wirklich schön gestaltet, dass auch die Liebesgeschichte nicht untergeht sondern den Zusammenhang von beiden nochmals aufzeigt. Ich empfehle es jedem, ob vegan oder nicht, da es eine neue Einsicht für die Thematik gibt und nicht zu kurz gehalten wird.
Abgebrochen auf Seite 85. Hat mich nicht mehr so interessiert und irgendwie wurde es plötzlich ganz cringey mit dem IHM und SIE. Mich hat auch ein bisschen genervt, dass die beiden nicht so wie die anderen ✨ sind. Mal abgesehen davon, dass die zwei auch echt schlechte Freunde sind, weil sie diese die ganze Zeit hängen lassen und insgeheim fies über sie denken.
Es ist mein erstes Buch, dass ich von Katrin Bongard gelesen habe, ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich habe das Buch an einem Strandtag durchgelesen, es ist total fesselnd!