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Imperia

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Um über die Runden zu kommen, übt der Schauspieler Gregor Schamoni diverse Nebentätigkeiten aus: Sprecherziehung, Schauspielunterricht, Begleitdienste und persönliche Beratung. Eines Tages meldet sich Iphigenie de la Tour bei ihm, Professorin der Anthropologie. Sie lädt ihn zunächst zu einem Vorstellungsgespräch ein und dann zum Essen. Sie überschüttet ihn mit Aufmerksamkeiten. Sie überrollt ihn mit ihrer hochherrschaftlichen Exzentrik. Und schon bald nimmt sie in seinem Leben überhand, mit einer unabweisbaren, übermächtigen Ausdauer und Wucht, die für ihn immer existenzbedrohender wird, bis er jede Kontrolle über sein Leben verliert.

176 pages, Hardcover

Published January 13, 2020

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Joachim Zelter

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Profile Image for JoBerlin.
359 reviews40 followers
March 16, 2020
Kann man als Schauspieler von dem Engagement an einem kleinen Theater in einer Stadt am Bodensee leben? Man kann nicht und so offeriert der Schauspieler Gregor Schamoni per Annonce Lesungen, Sprechunterricht, Schauspielunterricht, persönliche Beratung. Aus der angestrebten Nebentätigkeit wird schnell eine Vollzeitbeschäftigung als die exaltierte Frau Professor Iphigenie de la Tour seine Dienste in Anspruch nimmt. Die ältliche matronenhafte Lady hat genügend Geld, um Gregor an ihrer verfeinert genussvollen Lebensart teilhaben zu lassen. Auch der eine oder andere Geldbetrag wird ihm zugesteckt.
Doch wofür bekommt er Aufmerksamkeit und Bezahlung? Nie wird es offen ausgesprochen , doch wird Gregor immer mehr vereinnahmt, immer stärker erinnert ihn Madame de la Tour an Imperia, die Statue an der Hafeneinfahrt Konstanz. Dort steht sie hoch und selbstbewusst, prall und selbstgerecht, am Ende der Holzmole -- vorbei kommst du nicht, du Wicht, dein Weg ist hier beendet, siehst du es denn nicht – scheint sie zu rufen. Einer Frau wie sie, der sagt man nicht nein, die weist man nicht ab. Und doch muss Gregor genau das tun, muss sich befreien, um sein eigenes, selbstbestimmtes Leben zurückzubekommen. Wird es gelingen?
Joachim Zelter treibt die Spannung voran - er hat einen ganz exzellenten Roman geschrieben.
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