Heißt das Stück von Thomas Bernhard Einfach kompliziert, weil das Komplizierte einfach und das Einfache kompliziert ist? Thomas Bernhard hat ein Stück für Bernhard Minetti geschrieben. Das erscheint naheliegend, weil es nicht das erste Stück ist, das er für den großen alten Schauspieler geschrieben hat. Aber ist das einfach? Thomas Bernhard hat wieder ein Stück für einen Schauspieler geschrieben, das gleichzeitig ein Stück über einen Schauspieler ist. Ist das kompliziert? Wenn man Einfach kompliziert gelesen hat, weiß man es. Drei Szenen, eine am frühen Morgen, eine gegen Mittag und eine letzte gegen Abend; man könnte auch sagen, drei Sätze einer Komposition. Denn es ist müßig, nach tagespolitischen Botschaften zu suchen. Thomas Bernhard fasziniert und verwirrt uns mit der Musik seiner Sprache, ihrem Rhythmus, ihrer Harmonie, ihrer Disharmonie und ihrer Melodie.
Thomas Bernhard was an Austrian writer who ranks among the most distinguished German-speaking writers of the second half of the 20th century.
Although internationally he’s most acclaimed because of his novels, he was also a prolific playwright. His characters are often at work on a lifetime and never-ending major project while they deal with themes such as suicide, madness and obsession, and, as Bernhard did, a love-hate relationship with Austria. His prose is tumultuous but sober at the same time, philosophic by turns, with a musical cadence and plenty of black humor.
He started publishing in the year 1963 with the novel Frost. His last published work, appearing in the year 1986, was Extinction. Some of his best-known works include The Loser (about a student’s fictionalized relationship with the pianist Glenn Gould), Wittgenstein’s Nephew, and Woodcutters.
tatsächlich einfach kompliziert, wobei kompliziert einfach mehr passt oder wieso in philosophische Selbstgespräche verfallen, in denen man auf gar keinen Fall Schopenhauer erwähnt. Bloß nicht den Schopenhauer erwähnen. Wenn man wütend über seine Einsamkeit, die Einsamkeit die immer bleibt, immer da war. Bloß kein Schopenhauer erwähnen.