Mettez-vous à la place de Stan : grâce à l'implant LongLife, comme tous ses amis et ses proches, il ne craint ni la maladie ni les accidents et peut atteindre l’âge de cent ans en menant une petite vie tranquille. Est-ce que ça ne donne pas envie ? Maintenant, essayez de penser comme Scott, le grand frère de Stan : voulez-vous vraiment que vos battements de cœur soient contrôlés à tout instant ? Vous sentir traité comme un être irresponsable, fragile, et que l'on décide à votre place ce qui est bon pour vous ?Si la liberté et la part du hasard valent plus à vos yeux que votre sécurité, faites-le savoir. Rejoignez le Grupp.
La lecture se situe entre le roman d'espionnage et le roman à suspense. On ne pressent rien des pistes à venir, on explore et on goûte à toutes les éventualités d'une intrigue rondement menée. Car, de fil en aiguille, le lecteur se remet en cause et étudie la perspective d'un avenir qui prône la sécurité au-dessus de la liberté. Du Yves Grevet pur jus.
Encore une fois je me suis régalé avec un roman d'Yves Grevet.
Un univers dystopique où la sécurité prime sur la liberté. J'ai beaucoup aimé les personnages avec des personnalités très différentes, ce qui nous permet de découvrir l'intrigue sous différent angles. Un très bon roman qui fait réfléchir sur la liberté et jusqu'où l'on est prêt à aller pour l'obtenir...
Dans un monde futuriste, on ne meurt plus de maladie grâce à l'implant LongLife. Une puce implantée sous la peau permet de contrôler les faits et gestes de chaque individu et, le cas échéant, d'intervenir pour sauver et protéger ceux qui sont en danger. Désormais, l'espérance de vie dépasse les 120 années et la population coule des jours heureux. Pourtant, dans cette société en apparence idyllique, une organisation secrète d'adolescents a vu le jour. Le GRUPP rassemble des jeunes contestataires du système qui aspirent à davantage de liberté. Le roman est divisé en trois parties avec des narrateurs différents. L'histoire débute avec Stan, un collégien dont la vie paisible va basculer le jour où son frère est incarcéré. Elle se poursuit avec Scott, le frère de Stan, pendant son séjour en prison. Enfin, elle s'achève avec les membres du GRUPP qui relatent chacun leur tour les derniers événements du récit.
Yves Grevet reprend ici un thème récurrent en littérature (on pensera par exemple au célèbre 1984), celui de l'état totalitaire qui vise à protéger ses citoyens. Cette vaste question de la liberté (Jusqu'où peut-on repousser ses limites ?) est tout bonnement passionnante, et l'auteur l'aborde ici par un biais original. Stan se satisfait du système dans lequel il vit, il se sent protégé et ne comprend pas les motivations des membres du GRUPP. La description qu'il fait de son monde nous paraît rassurante et les actions du GRUPP semblent au contraire néfastes. Puis nous découvrons le point de vue de Scott, radicalement opposé, et au fil des pages cet univers dans lequel on est sur-protégé semble d'un coup moins attrayant. Dans son livre, Yves Grevet se situe toujours en équilibre sur un fil, ne prenant pas partie, et c'est ce que j'ai apprécié. Il n'impose pas au lecteur une vision manichéenne et restrictive, au contraire il l'incite à se poser des questions, sans jugement. Si j'ai apprécié sa façon de traiter ce sujet, en revanche, j'ai moyennement accroché au récit que j'ai trouvé un peu superficiel. En lisant Grupp, j'ai eu le sentiment q'Yves Grevet restait à la surface de son histoire et ne s'y impliquait pas vraiment. Dès lors, il m'a été difficile de m'attacher aux personnages, et si j'ai lu ce roman sans déplaisir, j'en suis restée détachée, ne parvenant pas à m'immerger dans le récit. Sur le papier, Grupp avait tout pour me plaire, dans la pratique j'ai été un peu déçue. Dans le même genre et du même auteur, je vous recommande plutôt la géniale série Méto.
Vielen Dank an den Mixtvision-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Handlung
Jede deiner Bewegungen wird überwacht. LongLife rettet täglich Leben und sorgt für Sicherheit im Land. Doch wo bleibt die Freiheit? Der Anführer der Widerstandsgruppe Vront wird nach einem ungeklärten Todesfall verhaftet. Scotts Bruder Stan forscht mit seinen Freunden nach und macht überraschende Entdeckungen. Meinung
Das Buch beginnt gleich mit Stans 13-jähriger Ich-Perspektive und erzählt im Präsens die darauffolgende Zeit, in der er mit seinen Freunde Lottie und Sol mehr über das geheime Leben seines Bruders lernt. Die drei sind ein eingespieltes Team und agieren clever. Der Spannungsbogen wird ziemlich flach und langatmig gehalten, doch dank eines einfachen Schreibstils bin ich drangeblieben. Mit einem Cliffhanger endet seine Sicht kurz vor der Mitte und das Buch wird wesentlich aufregender, reißt mich mit und sorgt besonders zum Schluss für ordentlich Nervenkitzel.
Die Lebensumstände sind für eine Dystopie sehr vage beschrieben. Außer dem alles überwachendem Unternehmen LongLife verwendet Yves Grevet keine weiteren Aspekte, die den Fortschritt der Zukunft darstellen. Dafür erklärt er dieses System ausführlich. Eltern können den Bewegungsradius ihrer Kinder festlegen, deren Standort überwachen und die Polizei ist bei erhöhter Kampfbereitschaft zur Stelle. Verständlicherweise fühlen sich die Jugendlichen in ihrer Freiheit eingeschränkt und leisten ohne ihren Anführer weiter Widerstand. Die Idee der Gruppe „Vront“ fand ich gelungen.
Fazit
„Vront“ ist eine mittelmäßige Dystopie, die lange braucht, um sich ihrem Potenzial zu nähern. Der einfach gehaltene Schreibstil und eine ereignisreiche zweite Hälfte retten das Buch für mich, sodass ich 3,5 Sterne vergebe.
Stan wächst wohlbehütet auf. Seit etwa zwanzig Jahren trägt er, wie alle anderen in seiner Umgebung, einen Chip der Firma LongLife, der seine Körperfunktionen überwacht. Der Mikroprozessor analysiert laufend die Blutströme, reguliert den Herzschlag, und ist in der Lage die geringsten Anzeichen für eine Infektion zu erkennen. Ja, der Chip kann sogar anhand einer Hormonanalyse erkennen, wenn ein Träger gewalttätig wird oder ob ihm gerade Gewalt angetan wird.
All diese Funktionen schätzt Stan. Er ist nicht unglücklich. Er ist aber auch nicht besonders glücklich. Dann kommt der Tag, an dem sein Bruder inhaftiert wird. Scott wird vorgeworfen die Systeme von LongLife angegriffen zu haben. Es kommt heraus, dass Stans Bruder der Anführer einer subversiv agierenden Organisation namens Vront ist, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Systemfrage zu stellen.
Für Stan bricht eine Welt zusammen. Zugleich ist seine Neugierde geweckt. Was hat es mit Vront auf sich?
Während Stan sich auf eine gefährliche Mission begibt, hat Scott im Gefängnis ganz andere Probleme. Sechs Monate lang muss er sich mit den schlimmsten Verbrechern arrangieren. Jeder weitere Tag in Haft wird zu einem Spießrutenlauf. Denn sein Ruf als Hacker, dem es gelungen ist, die Systeme von LongLife auszutricksen, ist ihm längst vorausgeeilt. Wenn er nicht kooperiert, dann drohen ihm Schläge oder Schlimmeres. Und bald schon ist nicht mehr nur sein eigenes Leben in Gefahr, sondern auch das seiner Familie.
Meinung:
Yves Grevet entwirft in seinem Roman „Vront – Was ist die Wahrheit?“ eine Horrorvision orwellscher Qualität und mixt dieses mit Thriller- und Krimielementen.
Ein Chip der Firma LongLife hilft dabei das Leben eines jeden Menschen zu verbessern. So verspricht es zumindest die Werbung, die immer wieder in Medien eingespielt wird. Nach einem Scan erhält jeder Träger eines Chips, schon am Morgen eine Auswertung auf einem passenden Gerät, welche Medikamente er präventiv gegen festgestellte Krankheitssymptome einnehmen kann. Verbrechen wird durch das System frühzeitig vorgebeugt. Die Lebenserwartung eines Menschen kann drastisch erhöht werden.
Der Preis des Fortschritts ist hoch: Jeder Chipträger wird rund um die Uhr überwacht. Regelverstöße können schnell unterbunden werden. Kinder lernen früh, dass das Rennen auf dem Gehweg nicht erwünscht ist, indem sie einen kleinen Stromstoß erhalten. Eltern können festlegen, wie weit sich ihr Kind vom Haus entfernen darf. Überschreitet der Chipträger die festgesetzte Grenze, wird er von Übelkeit und einem erhöhten Herzschlag heimgesucht.
Yves Grevet gliedert seinen Roman in drei Abschnitte auf. Der Leser bekommt somit die Geschichte einmal aus der Sicht von Stan erzählt, einem Jungen, der in dem System aufgewachsen ist und es niemals hinterfragt hat. Die Spannung wird in diesem Abschnitt aufgebaut, als Stan erfährt, dass sein Bruder Scott sich über längere Zeit hinweg heimlich einer rebellischen Organisation namens Vront angeschlossen hat. Stan beginnt zu ermitteln und das System zu hinterfragen. Er möchte wissen, was sein Bruder über die Jahre getrieben hat und warum er sich nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis so distanziert und merkwürdig verhält.
Der nächste Abschnitt widmet sich Scott. Hier erfährt der Leser mehr über Vront und Scotts Zeit in Gefangenschaft. Scott gerät immer weiter auf die schiefe Bahn. Seine Situation spitzt sich immer mehr zu. Auf diesen Seiten des Buches wird die Spannung weiter vorangetrieben. Die Geschehnisse in seinem Leben lassen die Situation nahezu ausweglos erscheinen. Nicht selten hatte ich Mitleid mit Scott. Er ist eher Opfer der Umstände denn williger Teilnehmer.
Der dritte Abschnitt ist mit der Überschrift „Vront“ versehen. Aus Sicht einzelner Mitglieder der Rebellengruppe wird die Geschichte schlüssig zu einem Ende gebracht.
Fazit:
„Vront – Was ist die Wahrheit?“ ist meiner Meinung nach keine klassische dystopische Geschichte. In vielen Dystopien ist die Technik das Mittel aus dem die fiktionalen Gesellschaften zu dystopischen werden. Das ist gar nicht selbstverständlich, schließlich begleitet Technik den Menschen seit seinen Anfängen. In Vront ist nun der Mensch die Sollbruchstelle, die eine ursprüngliche Technik-Utopie kippen lässt.
Yves Grevet lädt hier zu einer Reise in menschliche Abgründe ein.
Empfehlen kann ich dieses Buch daher an Leser/innen, die eine dystopische Geschichte suchen, die ihren Fokus auf die Vermessung menschlicher Innenwelten legt.
Scott möchte frei sein. Er will seine Grenzen selbst bestimmen, kennenlernen und darüber hinweg steigen. Daher hat er die Widerstandsgruppe Vront gegründet, bei der sich ein Haufen Jugendlicher gegen ein dystopisches System stellt, das Leben sichert, indem es Lebendigkeit verwehrt.
Die Geschichte beginnt allerdings mit Stan, Scotts jüngeren Bruder. Stan ist perplex, denn er hat niemals geahnt, dass sich sein Bruder der Vront - dem Widerstand - angeschlossen hat. Mittlerweile ist es zu spät, um ihn selbst danach zu fragen, weil Scott eine Gefängnisstrafe in der Jugendstrafanstalt verbüßt.
Deshalb nimmt Stan die Spuren des Bruders in der Schule und im Freundeskreis auf. Gemeinsam mit seinem besten Freund kommen sie dem Widerstand auf den Grund und spüren zum ersten Mal echte Lebendigkeit.
"Vront. Was ist die Wahrheit?" ist eine Mischung aus Dystopie und Agententhriller gesprenkelt mit Elementen eines Coming-of-Age-Romans im jugendlichen Stil.
Der dystopische Rahmen lehnt sich an den Elementen eines Polizeistaats an, wobei vor allem Jugendliche betroffen sind. Der Bewegungsradius ist eingeschränkt, Herzschläge werden überwacht, und sobald eine Situation den Hauch von Unsicherheit (gefährlich wird's schon gar nicht mehr) hat, greifen staatliche Bedienstete ein.
Der Roman wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zuerst lernt man Stan kennen, der den älteren Bruder verstehen will. In Anschluss an diesen Part bekommt man die Geschichte erneut von Scott erzählt, wodurch sich ein nachvollziehbares Gesamtbild ergibt.
Yves Grevet spricht in seinem Jugendroman ein wichtiges Thema an. Wie viel ist man bereit, für Sicherheit zu zahlen? Denn Sicherheit geht immer auf Kosten von Freiheit. Je mehr Verantwortung an den Staat abgegeben wird, umso begrenzter wird der eigene Horizont. Damit spricht mir der Autor aus der Seele, weil meiner Meinung nach niemals ein überhöhtes Sicherheitsbedürfnis allumfassend aufgedrängt werden darf. Es ist der einzelne Mensch, der für sich entscheidet - ohne vom Staat Schranken auferlegt zu bekommen.
Ähnlich ergeht es den Jugendlichen in diesem Roman, die von klein auf mit Grenzen konfrontiert sind. Selten dürfen sie sich selbst etwas zutrauen, ausprobieren oder einfach mal versuchen, ob sie der neuen beziehungsweise ‚gefährlichen‘ Situation gewachsen sind.
Gleichzeitig zeigt Yves Grevet, wie ein einziger Fehltritt zum Sog wird. Mit einem ersten Verstoß, einer Gefängnisstrafe, fängt es an, und schon wirbelt das Karussell aus falschen Kontakten, die nachhaltig einwirken. Auch dieser Aspekt hat mir exzellent gefallen.
Untermauert ist das Geschehen von sanften - der jugendlichen Leserschaft entsprechenden - Krimi- und Triller-Elementen, die für zusätzliche Spannung stehen, mich als erwachsene Leserin jedoch nicht immer überzeugt haben.
Die Erzählweise ist meinem Empfinden nach der Zielgruppe entsprechend. Das Buch wird für Leser ab 14 Jahren empfohlen, und die Worte sind dafür perfekt gewählt. Die Sprache ist einfach, ohne zu unterfordern, wobei die komplexe Handlung spannend und nachvollziehbar aufgebaut ist.
Insgesamt hat mir "Vront. Was ist die Wahrheit?" gut gefallen. Meiner Meinung nach sind die angesprochenen Themen überaus wichtig. Besonders junge Menschen sollten sich fragen, inwiefern Freiheit und Sicherheit ausbalanciert sind. Denn immer wieder gibt es durch staatliche Maßnahmen Eingriffe in die Individualität, wobei jeder für sich eine Antwort finden muss, inwieweit diese für die Gesellschaft und einem selbst förderlich sowie akzeptabel sind.
Alles in allem handelt es sich um ein gut aufgearbeitetes, interessantes und spannendes Jugendbuch, das ich mir sogar als Grundlage, zum Beispiel für den Ethikunterricht, an Schulen vorstellen kann.
Da wurde ich mal wieder beeinflusst, denn der liebe Josia hat dieses Buch neulich in seinen Instagram Stories vorgestellt und zu einer Aktion eingeladen, zu der ich einfach nicht „nein“ sagen konnte. Diese Aktion läuft übrigens schon. Verschiedene Blogger posten Freitags einen Beitrag, welcher zu dem Buch und dessen Inhalt passt. Doch ich möchte heute nur über das Buch reden. Ich mag ja Dystopien ganz gerne und besonders, wenn es um physische Beeinflussung des Menschen geht. So auch in diesem Buch, denn die Menschen können nicht krank werden, da sie ein Chip davor schützt. Ebenfalls kann natürlich durch diesen Chip auch überwacht werden was man gerade tut, oder zumindest wo man sich aufhält. Irgendwas ist ja bekanntlich immer.
Die Altersempfehlung ab 14 Jahren finde ich gut, da das Thema an sich vermutlich nicht einfach zu verstehen ist. Der Schreibstil hingegen wäre vermutlich auch gut für jüngere Leser. Er ist einfach und leicht verständlich. Das Buch ist in der Form von Tagebucheinträgen verfasst, aus der Sicht von Scott und von seinem Bruder. So entwickelt man auch ein recht gutes Gefühl für die Beiden. Dies, kombiniert mit der Spannung, lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Manchmal dachte ich mir, dass das schon sehr weit hergeholt klingt, besonders die Art des Bösewichts und sein tun, aber hey, es hat mich gut unterhalten und so hatte ich den Gedanken auf der nächsten Seite auch schon wieder vergessen.
Den Gedanken, in einer Welt wie der beschriebenen zu leben, fand ich doch sehr erschreckend. Deine Eltern können als Vormund deinen Bewegungsradius einschränken, der Staat kann quasi jederzeit abrufen wo du gerade bist (was er ja aktuell nur kann, wenn wir es zulassen) und manche Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wurden sogar verboten. Gruselig, wirklich! Beim Lesen lief es mir das eine oder andere Mal kalt den Rücken runter. Eine Dystopie, die jetzt zwar nicht sehr anspruchsvoll ist, aber dafür bestens für junge Leser geeignet – eine Info, die vielleicht gerade für die Leser interessant ist, die etwas anderes erwarten. Ich für meinen Teil finde es aber sehr gut, dass es solche Bücher gibt, da sie vielleicht auch unsere Jugend ein wenig zum Nachdenken anregen.
Fazit:
Ein gut ausgearbeitetes futuristische Szenario für junge Leser, das zum Denken anregen sollte.
Etwas Neues von Yves Grevet? Das musste ich unbedingt lesen! Seine MÉTO-Trilogie gehört zu meinen Lieblingsbüchern, der Zweiteiler NOX ist auch klasse und seitdem bin ganz scharf darauf noch mehr von ihm zu lesen.
In VRONT also geht es, wie in seinen anderen Büchern auch, um Jugendliche, die in einem strengen Überwachungssystem leben und beginnen es zu hinterfragen und sich dagegen aufzulehnen. Diesmal ist es der Megakonzern LongLife, der im Auftrag der Regierung die Menschen, anhand von implantierten Chips, rund um die Uhr überwacht und kontrolliert. Einerseits soll es der Sicherheit der Leute dienen und ihnen ein langes, gesundes Leben ermöglichen, aber andererseits schränkt diese Methode erheblich die Freiheit der Menschen ein. Eine Gruppe von Jugendlichen hat also die VRONT gegründet, eine geheime Untergrundorganisation, die gegen LongLife Widerstand leistet. Als sein großer Bruder auf offener Straße verhaftet wird und ins Gefängnis kommt, erfährt Stan zum ersten Mal von dieser Gruppe und dass sein Bruder offenbar sogar einer der Anführer ist. Auch Stan versucht nun Genaueres über die VRONT herauszufinden und ahnt nicht, dass er dadurch selbst immer mehr in Gefahr gerät.
Ich wurde nicht enttäuscht! Wer Yves Grevets Bücher kennt, fühlt sich sofort mit dem nüchternen, reflektierten Erzählstil vertraut. Kein Jugendlicher redet in Wirklichkeit so, aber gerade diese ungewöhnliche Erzählart macht unter anderem den Reiz dieser Bücher aus. Außerdem versteht Grevet es gekonnt, die Spannung konstant zu steigern und den Leser mit seiner Geschichte zu fesseln.
Vront - Was ist die Wahrheit? beschäftigt sich mit einem Thema, über das wir sicher alle schon einmal nachgedacht haben und das vor allem in der jetzigen Zeit immer aktueller wird. Das Cover ist sehr schön gestaltet und fällt durch die Neon Farbe direkt ins Auge. Das Buch hat eine angenehme Schriftgröße und die Perspektiven sind klar gekennzeichnet. Vront ist ein sehr mitreißendes Buch, man kann sich richtig in die Geschichte vertiefen und darin versinken. Es beginnt mit einer sehr guten Erklärung der Umstände und des ganzen Systems, sodass der Leser direkt einen guten Überblick bekommt. Trotz der ausführlichen Erklärung wird die Geschichte aber nicht langweilig sondern fesselt einen von Anfang an. Durch die verschiedenen Perspektiven können gewisse Gedanken und Pläne im Verborgenen bleiben und erst später aufgedeckt werden, was für ziemlich viel Spannung sorgt. Außerdem lernt man dadurch die wichtigsten Personen genauer kennen und kann sich sehr gut in sie und ihre Situation hinein versetzen. Für Leser die nach einer aufregenden Geschichte suchen, die zum nachdenken anregt und die nicht so weit von unserer Realität entfernt ist, ist Vront genau das richtige Buch.
Lu dans le cadre du boulot et pour préparer des rencontres avec l'auteur... trois narrations différentes : Stan (le petit frère), Scott (le héros), et enfin un mélange des acteurs du Grupp. J'aurais préféré que le mélange des narrateurs arrivent plus tôt dans le roman pour apporter plus de dynamisme à l'histoire. Le style est plus facile d'accès que celui de Meto, mais certaines questions restent sans réponse : notamment sur le Patron... Dans l'ensemble lecture un peu longue, mais heureusement la fin accélère le rythme.
J'ai bien aimé ce livre, l'histoire d'une organisation de jeunes qui se révolte contre un système que tout le monde adore, est une idée sympa. C'est un roman qui m'a marqué, je recommande.