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Lvstprinzip

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Zu laut, zu freizügig, zu nachdenklich, zu dick, zu dünn, zu erfolgreich, zu selbstkritisch, zu viele Gefühle auf einmal – irgendwie sind wir immer entweder »zu« oder »nicht genug«. Aber wie fühlt man sich eigentlich richtig? Theresa Lachner hat lange relativiert, meditiert und nach Lösungen recherchiert. Aber irgendwann hat‘s ihr gereicht. Sie hat ihre Wut genommen und darüber geschrieben: über ihren Weg zur erfolgreichsten deutschen Sexbloggerin und den Kampf gegen altbackene Vorstellungen. Lachner erzählt von Bondageworkshops und weiblicher Ejakulation, Tantraseminaren, Playpartys und Pornodrehs. Und davon, wie sie als Digitalnomadin siebeneinhalb Mal um die Welt geflogen ist und dabei unter jedem Stein nach einem Zuhause gesucht und es schließlich gefunden hat – in sich selbst.

»Was ist das heute, eine freie Frau – und was hat das mit Sex zu tun? Theresa Lachner hat eine entwaffnend offene Biografie ihres Begehrens geschrieben.« MEREDITH HAAF

240 pages, Hardcover

Published September 13, 2019

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About the author

Theresa Lachner

1 book6 followers

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Finja Kemski.
124 reviews
April 25, 2021
Genial, humorvolle Stimme. Inspiration zu Leichtigkeit und Dinge so zu nehmen wie sie sind, sich aber auch zu trauen und den Horizont stets im Blick zu behalten.
Profile Image for Norbert Lochmann.
84 reviews2 followers
January 31, 2021
Hat mir sehr gut gefallen. Mit schnellem, direktem, oft fetzigem, English-slangigem Schreibstil, kommt sie ehrlich und offen daher. Sie schreibt über Weiblichkeit, Akzeptanz des eigenen Körpers und auch Sex. Sie schreibt über Sex mit einer Natürlichkeit, die gut tut, und ohne ins Pornografische oder Exhibitionistische wegzurutschen. Ich empfehle es Männern und Frauen.
Profile Image for Hannah (auri.winter).
95 reviews
September 22, 2020
Ich kenne den Blog nicht und bin auf das Buch gekommen, weil ich mir einen Podcast von der Authorin angehört habe (der auch Lvstprinzip heißt).

An sich ist das Buch relativ schnell erzählt. Theresa Lachner erzählt aus ihrem Leben. Sie ist viel gereist und hat zwischen den Reisen bescheidene Jobs. Zwischendurch hat sie Sex. Weil sie irgendwann keine Lust mehr auf die bescheidenen Jobs hat beschließt sie einen Blog über Sex zu schreiben. Einen guten Blog über Sex gab es nämlich in Deutschland zu dem Zeitpunkt anscheinend noch nicht.

Das Buch ist interessant und kurzweilig und behandelt auch immer wieder größere und vor allem wichtige Themen (Auswirkung von Pornos auf Sex, Vergewaltigung in Beziehung, um zwei zu nennen).
Profile Image for Lena.
130 reviews2 followers
June 6, 2020
Lehrreich und unterhaltsam geschrieben. Absolut lesenswert. Es ist wie eine große Schwester, die dir Ratschläge gibt, damit man nicht die gleichen Fehler macht.
Profile Image for Samkasin.
27 reviews
January 9, 2020
Das war die erste Biografie die ich las. Dazu muss gesagt sein: ich bin keine Blogleserin, hatte noch nie etwas von der Autorin gehört und dachte mir: klingt nach was Interessantem. Da es sich bei dem Inhalt um eine Lebensgeschichte handelt möchte ich diesen weder bewerten noch kritisieren.

Fangen wir vorne an: Cover. Die weibliches-Becken Idee hat mir gut gefallen, auch die stilistische Schlichtheit. Sehr ruhig und unaufgeregt, nichts was man sich schämt in der Bahn zu lesen. Lediglich das V in Lvstprinzip war mir nicht verständlich, wurde aber am chronologisch angemessenen Punkt erläutert.

Stil: Ihre Pointen und ironisch-sarkastischen Einschübe fand ich teilweise extrem gelungen. Sie scheint einen regen Haufen an interessanten Menschen in Ihrem Umfeld gesammelt zu haben, die nebenbei viel zum Nachdenken anregen. Leider kenne ich Frau Lachner nicht persönlich, aber auf mich wirkt sie beim lesen wie ein angenehm normaler Mensch der zu viel Zeit in denken verwendet. Offen, freundlich fröhlich. Mich persönlich stößt dieses pseudo-weltgewandte Englisch, welches ständig eingestreut wird, ab. Was sicherlich als eigener Stil durchgehen kann - trotzdem wirkt es wie Marketing-Strategie um sich selber besser zu verkaufen.
Sonst liest das Buch sich wie eine Patchwork Decke, es gibt viele Absätze und springende Erzählstränge, die einen ein-zwei Absätze lang verwirren können, aber eine Aufklärung gibt es immer.

Inhalt: es handelt sich nicht um Weltliteratur und den Anspruch hat die Autorin wahrscheinlich auch nicht gehabt; eher wirkt sie wie eine bisher unbekannte Freundin. Man merkt sie möchte sympathisch auf den Leser wirken, erzählt von den Ecken und Kanten ihrer Mitmenschen und was ihr auf ihren Weltreisen widerfahren ist. Sehr unterhaltsam und in praktische Kapitel gegliedert.
Wenn man eher weniger Ahnung von den Untiefen der sexualität im 21. Jahrhundert hat muss man etwas an Recherchearbeit leisten um überhaupt zu wissen wovon sie redet oder was sie jetzt erwartet.

Ich fand das Buch war ein netter Zeitvertreib aber es ist kein Muss auf einer Literaturliste. Wenn ich nach feministischer Literatur über Selbstfindung gefragt werde, wird es aber wohl dennoch empfohlen.

Profile Image for Libertine.
192 reviews16 followers
November 30, 2024
Humorvoll, unverblümt und ehrlich

»10 Tipps, wie Sie ihn um den Verstand bringen. Sie werden nie glauben, was Tipp 7 mit ihm gemacht hat!«?

Danke, nein – nicht bei Theresa Lachner.

Für ein Buch von einer Autorin, die Deutschlands größten Sex-Blog betreibt, und das den sprechenden Namen Lvstprinzip trägt, dreht es sich in diesem Buch überraschend lange nicht direkt um Sex, und dadurch zugleich wieder sehr.

Denn Lvstprinzip verfolgt nicht das Ziel, dem Leser oder der Leserin Ratschläge und Tipps zu geben, wie sie sich in Puncto Lust und Sexualität weiter optimieren kann.

Stattdessen schält es Themen wie den eigenen Körper, das Frausein und auch die Sexualität aus dieser Leistungsdimension heraus. Dabei gibt Lachner nicht noch mehr Tipps und Tricks oben auf den Haufen an Regeln drauf , die zu einem gelungenen Leben führen sollen, sondern erteilt vielen von ihnen eine Abfuhr.

»Denn auch wenn ich inzwischen genügend Gender-Proseminare besucht habe, um zu kapieren, was an Frauenzeitschriften alles so richtig beschissen ist, habe ich eben auch noch mein zwölfjähriges Ich vor Augen, das dringend eine Freundin braucht, die ihr sagt, wo´s im Leben so langgeht.«


Lachner nimmt kein Blatt vor den Tastatur-Mund, gibt Einblick in die Höhen und Tiefen ihrer »Sexperimente« und setzt sich in ihrem Buch Lvstprinzip mit Themen auseinander, die so fest im Alltag verankert sind, dass sie kaum mehr auffallen. So beispielsweise die Narration, dass man ein bisschen schlanker sein solle, damit man ansehnlicher und begehrenswerter sei, und dadurch berechtigt sein soll, Sexualität zu erfahren. Ob Bodyshaming, Gewalt gegenüber Frauen, Optimierungszwang oder das Verlorensein, Lachner nimmt sich dieser Themen so ehrlich und schonungslos an wie möglich. Und scheint damit den Nerv der Zeit zu treffen, wie ihr boomender Blog beweist.

Dabei bricht Lvstprinzip zugleich eine Lanze dafür, wie wichtig es ist, offen über solche Themen zu sprechen. Das es wichtig ist, die Erfahrung zu machen, dass es anderen oft genauso geht, vor allem in einer Zeit, in der man sehr viel sehr schnell photoshoppen kann.

»Wie sehr man das Gefühl für sich selbst verlieren kann, weiß man manchmal erst, wenn es vorsichtig wieder aus einem hervorgekrochen kommt.«


Lvstprinzip zeigt alle Etappen auf: Wie es zu der Idee kam, einen solchen Blog zu gründen, warum es genau jetzt sein musste und welche Begegnungen und Momente dazu geführt haben, dass die Idee schlussendlich Realität wurde. Dabei ist es vieles zu gleich, eine erfrischend ehrliche Auseinandersetzung mit Sexualität und Weiblichkeit mit ihren guten und schwierigen Gesichtern, sowie ein Einblick in ein schnelles, Kontinente übergreifendes Bloggerleben.


Rezension erstmals erschienen auf Libertine Literatur
Profile Image for Lisa.
118 reviews10 followers
December 12, 2019
Am 13.09.2019 erschien “Lvstprinzip” von Theresa Lachner in einem Imprint des Aufbau Verlages. Auf 240 Seiten erzählt uns Theresa ihren ganz persönlichen Weg.
Auf dieses Buch wurde ich durch die Rezensions-Plattform “NetGalley” aufmerksam. Theresa und ihren Blog – der ebenfalls “Lvstprinzip” heißt – kenne ich schon viele Jahre. Wenn ich mich nicht täusche, habe ich zu dem Blog durch einen Beitrag über “50 Shades of Grey” gefunden. Da mir Theresas Schreibstil und ihre Erzählweise so gefallen haben wurde ich Fan. Allerdings ging die Veröffentlichung eines Buch völlig an mir vorbei und deshalb war ich dann umso überraschter das Ganze bei NetGalley zu sehen. Daher auch vielen Dank an den Aufbau Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.

“Lvstprinzip” ist ein Sexblog, der sich dennoch ganz besonders mit dem Thema auseinander setzt. Jedenfalls geht es mir immer so.
Da ich den Blog schon kannte wusste ich, dass mir der Schreibstil des Buches gefallen wird. Und das tat er – überraschender weise – auch.
Theresa nimmt kein Blatt vor dem Mund und schreibt dennoch nicht plump. Es ist für mich schwer das Ganze genau zu beschreiben, denn mir gefiel das Buch wirklich gut. Man flog nur so durch die Seiten und – ähnlich wie auf ihrem Blog – konnte sie mich auch immer wieder überraschen.

Sollte euch das Buch ansprechen kann ich euch nur empfehlen vorher auf ihren Blog vorbei zu schauen, da wisst ihr dann schon auf was ihr euch einlasst.
Profile Image for Chris.
403 reviews1 follower
April 18, 2020
Ein Buch wie eine Hack Diät. Sorry aber dieses Buch kann Mann sich auch jeden Fall schenken. Die Autorin erzählt von ihrem mittelmäßigen Leben, erst als "Journalistin" dann als Bloggerin.
Dabei bedient sie sich dem gleichen, erbärmlichen Habitus vieler Aufreißer Lektüre Schreiberlinge nur in umgekehrter Geschlechterrolle, a la seht her die Kerle sind alle Austauschbar und wir Frauen stehen über ihnen. Oder ich schlafe mit einem Modell.
Good for you möchte man ihr in der Mitte des Buch zurufen. Vor allem weil sie nicht sonderlich attraktiv ist, worüber sie sich im letzten Teil des Buchs dann ausheult. Am Ende bestärkt dieser Schund nur das Klischee dass Du als Frau egal wie aussehen kannst um nen Kerl aufzureisen und als Kerl eben nicht. https://www.youtube.com/watch?v=7HSJU...
Habe ihren Blog und ihre "journalistischen" "Artikel" nicht gelesen, aber dafür dass sie sich ein Buch lang selber für diese langweilige Art des Schreibens abfeiert arg schwach. Das Zielpublikum scheint mir auch die Endvierziger Frau zu sein über die sie am Anfang herzieht.


Ihr Publikum Frauen über die sie herzieht
Profile Image for Amelia.
369 reviews24 followers
August 14, 2019
Dieses Buch wurde mir von netgalley für eine Rezension zur Verfügung gestellt.

Es hat mir gefallen, aber ich konnte persönlich nichts Neues daraus mitnehmen. Vom Alter her bin ich aber auch nicht die Zielgruppe und meine Affinität zu Blogs und dem Lifestyle eines Digital Nomad ist kaum messbar. Aber ich fand den Ton sympathisch und offen und den Schreibstil gekonnt und weit entfernt von "ich bin Bloggerin, d.h. ich kann automatisch auch gut schreiben und sogar mal ein Buch veröffentlichen". Man merkt der Autorin den journalistischen Hintergrund an. Zu empfehlen für Leser*innen bis 30, danach sollte man solch ein Buch hoffentlich nicht mehr brauchen.
Profile Image for Mareike.
2 reviews1 follower
November 6, 2019
Tolles Buch, tolle Frau!

Seit Langem lese ich ihren Blog. Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Feminismus, Weltreise, Sex und älter werden so wunderschön direkt und mit Witz geschrieben.
Tipp: Wer die Chance bekommt, sollte zu einer ihrer Lesungen gehen.
(Grüße von der ersten Secondhandleserin.)
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