Inhalt:
Ein Serienmörder treibt sein Unwesen: Er tötet seine Opfer nicht bewusst, sondern lässt sie verdursten. Währenddessen versendet er SMS und E-Mails an dessen Freunde, um diese in Sicherheit zu wiegen. Als sich die Beweise verdichten, kommt nur ein Mensch infrage für die Taten: Dave Lewis, der selber auf der Suche nach seiner Ex-Freundin Tori ist, die eine SMS geschrieben hat, die nicht wie üblich aufhört…
Schreib-/Erzählstil:
Mosby schafft es, auf seine Charaktere einzugehen und ihnen das nötige Flair eines Thrillers zu verpassen. Auch verwendet er ausreichend Zeit auf die Dialoge, die glaubwürdig und real dem Leser präsentiert werden. Er versteht es ebenso, einen Thrill in seine Geschichte hineinzubringen, aber eher am Ende.
Meine Meinung:
Ich war sehr schnell in der Geschichte und konnte mich mit Dave, dem Protagonisten und ICH-Erzähler, sowie Detective Currie, dem hartgesottenen Polizisten, sehr schnell anfreunden. Ich erfreute mich auch an der persönlichen Note in Mosbys Thriller – oft habe ich in letzter Zeit die Beziehungen der Protagonisten untereinander bei vielen Thrillern vermisst. Zwar bietet auch Currie ein Schicksal eines Alleinstehenden, aber in der Hinsicht hat er eine Vergangenheit aufzuweisen, die interessant in die Geschichte eingeflochten worden ist. Ich habe auch gerne Mosbys Zwischentöne über die Welt und Gefühle an sich wahr genommen, die romanhaft ins Bild passten. Ein Thriller aber, ist doch schon etwas härter. Krimi trifft es vielleicht eher – und ist im Endeffekt auch der Milde des Buches zugesprochen.
Fazit:
Ein guter, solider „Thriller“, der zwar das Nervenaufreibende vermissen lässt, aber das Menschliche stark in den Vordergrund stellt. Kann man empfehlen!