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Morgan's Hall #1

Morgan's Hall

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Eine hochemotionale Familiensaga über unerfüllte Liebe, zerstörenden Hass und die Frage, ob alles im Leben vorherbestimmt ist.

1938: Die Amerikaner John Morgan und Richard Cooper treffen in Wien auf die Halbjüdin Isabelle. Beide verlieben sich in die unbekannte Schönheit. Als Hitler Österreich dem Deutschen Reich einverleibt, schwebt sie von einem Tag auf den anderen in höchster Gefahr, und die beiden Männer verhelfen ihr zur Flucht.

Fortan lebt Isabelle von Heimweh geplagt auf Johns Apfelbaumplantage »Morgan’s Hall«. John kettet sie wie sein Eigentum an sich und hofft auf ihre Liebe. Ihr Herz aber gehört nur Richard, der versprochen hatte, sie zu sich zu holen. Wann wird er endlich kommen, um sie aus ihrer Einsamkeit zu befreien?

Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Morgan's Hall« wurde überarbeitet und neu gestaltet.

505 pages, Kindle Edition

Published July 16, 2019

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About the author

Emilia Flynn

11 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
14 (25%)
4 stars
19 (33%)
3 stars
12 (21%)
2 stars
6 (10%)
1 star
5 (8%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for AGirlAndHerBooks.
59 reviews
June 29, 2023
Ich wollte das Buch mögen, aber leider konnte ich mich damit gar nicht anfreunden.

Alle Charaktere sind geradezu Karikaturen: Das fängt schon beim reichen Tollpatsch John und dem leider armen Frauenschwarm Dickie und der von beiden heiß begehrten Isabelle. Dazu kommen dann noch Schwiegermutter, kleine Schwester und Hausmädchen (das natürlich heimlich in den Herrn verliebt ist, was sonst), die Isabelle fast alle vornehmlich aus Eifersucht wegen irgendeines Mannes hassen.

Iren besitzen natürlich ein Pub, sind Alkoholiker und singen dabei irische Volklieder. Native Americans haben ständig nur irgendwelche halbgaren „mystischen“ Weisheiten beizusteuern und scheinbar übersinnliche Fähigkeiten, was ich besonders schade fand, weil man hier spannende Geschichte und Kultur hätte unterbringen können, aber es bleibt oberflächlich. Hier und da waren wenigstens echte Aussagen von Häuptlingen zitiert. Österreicher sagen natürlich „oida“, auch wenns Omas in den 1950ern sind, in denen meines Wissens dieses Wort so noch nicht verwendet wurde. Isabelles jüdischer Vater ist natürlich reicher Bankier in Wien … Die Fülle an Klischees war schon hart und hat mich manchmal fragen lassen, ob das alles ironisch gemeint ist. Die Charaktere wachsen auch nie über diese Stereotype hinaus.

Besonders bei Isabelle fand ich es schade, dass sie wie so viele jüdische Charaktere moderner Histos, einfach nur jüdisch zu sein scheint, damit es einen logischen Verfolgungsgrund gibt. Zum Judentum, jüdischer Kultur etc. hat sie keinerlei Bezug, sondern es wird passenderweise auch christliche Verwandtschaft hergezaubert, sodass das nicht zum Thema werden muss. Freilich gab es das auch, aber wenn jüdische "Identität" (falls man das hier überhaupt so nennen darf) nur durch den Bankier-Vater und Verfolgung beschrieben wird, finde ich das ziemlich traurig.

Dazu kommt, dass man die Charaktere die meiste Zeit nicht nachvollziehen konnten. Mit einem Fingerschnippen haben sie vollkommene Wesensveränderungen oder ihre Stimmung ändert sich völlig unpassend, was später vielleicht auch mit den immensen Zeitsprüngen zusammenhängt, durch die man bei der Charakterentwicklung den Anschluss verliert. Schon im ersten Kapitel wechselt Violett innerhalb kürzester Zeit von bitterlich um ihren toten Vater weinend dazu quietschfröhlich Dickie anzuschmachten. Warum die sich alle so lieben, weiß man eigentlich auch nicht, abgesehen von der magischen „Liebe auf den ersten Blick“, denn wirklich kennen tun sie sich nicht, und das ist mir dann als Katalysator für das enorme Drama und die Verwicklungen schlicht zu dünn.

Leider hören die unangenehmen Klischees inhaltlich nicht auf, denn der obligatorische Dreier vor dem Hintergrund des Anschluss darf natürlich auch nicht fehlen. Dass Isabelle noch Jungfrau sein soll, die zwei männlichen Hauptcharaktere erst seit kürzester Zeit kennt und beim Bangen um ihr Leben und das ihres Vaters ausgerechnet auf die Idee kommt, dieses "Abenteuer" jetzt noch erleben zu müssen, macht es für mich nicht glaubhafter. Mal abgesehen davon, dass es in dem Kontext einfach geschmacklos wirkt. Auch sonst gab es für mich zu viele Ungereimtheiten, Verwicklungen, die wie ein künstliches Strecken der Geschichte gewirkt haben, und zu viele Zeitsprünge.

Auch von Geschichte ist kaum die Spur. Die Zeit in Wien und der Nationalsozialismus werden in weniger als dem ersten Viertel des Buchs abgehandelt, danach sehen wir nur noch wie Isabelle am Land in den USA misshandelt wird und sich alle das Leben zur Hölle machen. Der ganze restliche Weltkrieg spielt kaum eine Rolle für die Charaktere und zieht ohne, dass ihm Beachtung geschenkt würde, an ihnen vorbei. Bei der Vermarktung mit der Zeit und als historischer Roman hätte ich mir doch mehr Historie gewünscht.

Was mich aber wirklich aufgeregt hat, ist die Haltung des Buchs zu Misshandlung. John nutzt Isabelles lebensbedrohliche Lage aus und zwingt sie gegen ihren Willen in völlige Abhängigkeit und zur Heirat, droht ihr, vergewaltigt sie mehrfach und schlägt sie einmal fast tot. Ich habe nichts gegen unsympathische Charaktere, aber hier hatte ich das Gefühl, dass mir das Buch selbst suggerieren will, dass John ja eigentlich kein so schlechter Kerl ist und Isabelle mit ihrem (sicher auch nicht guten) Verhalten ihn doch auch provoziert - und das ist angesichts dessen, was er tut, problematisch. Das Fazit ist dann das übliche: Isabelle stellt fest, dass sie John wohl doch liebt und kehrt zu ihm zurück und sie reißen sich irgendwie zusammen, um ihre Ehe zu retten. Und das wird uns nicht als bedenkliches oder tragisches, sondern hoffnungsvolles Ende verkauft.

Natürlich will ich der Autorin diese Einstellung nicht unterstellen, aber die ganze Darstellung war für meine Verhältnisse diesem komplexen, sensiblen Thema schlicht nicht gewachsen und stößt dementsprechend sauer auf. Einerseits muss man zwar zu großen Teilen des Buchs Isabelles Misshandlung genau mitverfolgen, andererseits findet keine großartige Aufarbeitung oder vielseitige Beleuchtung des Themas statt. Entweder man wagt sich richtig an so etwas heran oder man bleibt lieber bei einem seichten, aber schön unterhaltenden Groschenroman, aber Vergewaltigung, häusliche Gewalt, psychische Krankheiten und den NS einfach nur als Drama reinstreuen ... muss nicht sein. So (und das sage ich, als jemand, die häufig sehr düstere Geschichten liest) hab ich mich bei der ganzen Ausbreitung von Leid und Misshandlung nur runtergezogen gefühlt.

Am Ende bleibt leider nichts, was diesem Buch für mich Mehrwert gegeben hat. Es bringt weder eine wichtige Botschaft rüber noch liefert es schöne, unterhaltsame Stunden. Mich hat es nur mit einem mulmigen Gefühl und einem bitteren Beigeschmack zurückgelassen.
Profile Image for Lena.
84 reviews1 follower
July 24, 2019
Wow..ich glaube ich hatte noch nie so eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit einem Buch. Ganz ganz große Klasse. Ich kann es kaum erwarten, wie es weiter geht :)
Eine ausführliche Rezi kommt in ein paar Tagen auf meinem Blog :)
Profile Image for Andrea.
357 reviews5 followers
August 13, 2023
Irgendwie hat mich das Buch genervt. Kann nicht Mal sagen, warum. Die Story hätte absolut meins sein können
11 reviews1 follower
July 15, 2025
Bin hin und hergerissen von dem Buch. Es hatte immer wieder tolle und spannende Abschnitte, bei denen ich die Charaktere mochte aber dann auch wieder sehr viele total unnachvollziehbare Aktionen, die dazu führten ganz arg von den Protagonisten genervt zu sein.
Profile Image for Marley Thomspon.
258 reviews
August 1, 2019
Dieses Buch macht es mir nicht einfach, es zu bewerten. Die Rahmenhandlung an sich gefiel mir wirklich sehr gut. Isabelle lernt John und Richard am Vorabend des Ausbruches des zweiten Weltkrieges kennen und flüchtet mit ihnen gemeinsam nach Amerika.... So viel hätte man aus dieser Geschichte dann machen können.
Isabelle verbleibt mit John, obwohl sie eigentlich in Richard verliebt ist. John nimmt sie mit auf sein Land und sie heiraten schlussendlich doch Isabelle wird an seiner Seite nicht glücklich.
Und hier beginnt die Geschichte für mich einfach nicht mehr stimmig zu werden. Der John, den man zu Beginn kennenlernt, macht auf einmal eine 180 Grad Wendung und ist plötzlich ein ganz anderer Mensch. Auch Isabelle ist nicht diejenige, die man anfangs kennenlernt. Sie ist einfach verbittert, tut aber die ganze Zeit nichts dafür, dass sich ihre Situation ändert und John ist einfach liebestoll und schreckt auch nicht vor Gewalt zurück um Isabelle zu halten. Dieser Wandel der Charaktere lässt die Geschichte einfach in eine trostlose anstatt hoffnungsvolle abschweifen. Richard, von dessen Charakter man sehr viel Potential erwarten könnte, bleibt blass und farblos. Die Geschichte ist bis zum Ende hin eigentlich auserzählt, ich frage mich, was in Band zwei noch geschehen soll?
3 Sterne von mir, da die Autorin einen doch sehr geschwungenen Schreibstil hat und man das Bemühen merkt, mit dem sie die Geschichte geschrieben hat.
Profile Image for Sandra.
139 reviews65 followers
October 31, 2020
»Morgan’s Hall – Herzensland« ist das erste Buch einer dreiteiligen Familiensaga. Der Roman erzählt über die Herausforderungen und Abenteuer der Familie Morgan im Zeitraum 1937–1956. Obwohl die drei Bände inhaltlich miteinander zusammenhängen, ist zumindest dieser Teil in sich abgeschlossen, sodass keine gemeinen Cliffhanger direkt zur nächsten Lektüre zwingen.

Der Roman behandelt größtenteils das Leben von John Morgan, Erbe des Familienguts und der Geschäfte. Sein Schicksal wird mit der Wienerin Isabelle verknüpft, als John sie vor dem sicheren Tod bewahrt. Doch wird Isabelle sich für John entscheiden, wenn auch sein bester Freund, der Frauenschwarm Dickie, um ihr Herz wirbt?

Die Erzählung ist vom Tempo her durchaus lebhaft. In einem Wirbelwind aus Ereignissen spring die Handlung von Woodwall in den USA nach Wien und dann wieder zurück. Das Leben der beiden Protagonisten wird andauernd von zahlreichen Schwierigkeiten heimgesucht, und grundlegend müssen beide erst einmal über ihren eigenen Schatten springen, um ein wenig Glück beieinander zu finden.

Der Erzählstil ist durchgehend flüssig, auf eine leichte Art humorvoll, und angenehm zu verfolgen. Flynn schreibt ihre Dialoge zwar in recht einfacher Sprache, doch wird das dem Genre gerecht. Obwohl bezüglich historischer Ereignisse und kulturhistorisch kritischen Aspekten einiges mit gewisser Naivität betrachtet wird, ist "Morgan's Hall" bereits aufgrund der Tatsache andersartig, dass es keine Helden per se gibt. Alle Hauptfiguren sind in einer gewissen Hinsicht sogar als Antagonisten zu betrachten – sie haben keinen romantischen Werdegang, bewältigen ständig auf sie zukommenden Hindernisse, und treffen oft die falsche oder moralisch mindere Entscheidung. Beide Protagonisten handeln egoistisch, pflegen einen geradezu toxischen Umgang miteinander und zeigen sich wiederholt von einer unsympathischen, gar unmenschlichen Seite.

So wird aus dem Roman jedoch eine höchst realistische – wenn schon wieder nicht überzogene – Schilderung menschlicher Fehler und deren Konsequenzen.

In der Hoffnung, dass Themen wie die indianischen Wurzeln des Landes, die Ideologiekritik des Christentums und der Scheinheiligkeit, und die historischen Ereignisse der folgenden Jahre auf eine tiefergehende Art angeschnitten werden, lohnt es sich durchaus, den weiteren Werdegang dieser Familie zu verfolgen.

»Morgan’s Hall – Herzensland« ist eine innerhalb seines Genres qualitativ hochwertige Lektüre.
Profile Image for Catia.
93 reviews1 follower
January 22, 2020
Zum Inhalt (Klappentext):

1938: Die Amerikaner John Morgan und Richard Cooper treffen in Wien auf die Halbjüdin Isabelle. Beide verlieben sich in die unbekannte Schönheit. Als Hitler Österreich dem Deutschen Reich einverleibt, schwebt sie von einem Tag auf den anderen in höchster Gefahr, und die beiden Männer verhelfen ihr zur Flucht.

Fortan lebt Isabelle von Heimweh geplagt auf Johns Apfelbaumplantage "Morgan's Hall". John kettet sie wie sein Eigentum an sich und hofft auf ihre Liebe. Ihr Herz aber gehört nur Richard, der versprochen hatte, sie zu sich zu holen. Wann wird er endlich kommen, um sie aus ihrer Einsamkeit zu befreien?


Meine Meinung:

Da ich bei diesem Buch so Zwiegespalten bin, wird es kleine Spoiler geben.

Bei einem Hörbuch kann ich immer schlecht über den Schreibstil beurteilen. Es macht aber soweit ein guten Eindruck auf mich. Die Sprecherin hat ihren Job ganz toll gemacht.

Nachdem ich im vergangenen Jahr eine Familiensaga gelesen habe, die am Anfang des 20. Jahrhunderst spielt, dachte ich mir, dass mir diese Familiensaga auch genau das richtige für mich ist. Leider wurden meine Erwartungen eher enttäuscht.

Es ist eine Geschichte, die die Protagonisten für sehr viele Jahre verfolgt. Auch das habe ich nicht erwartet. Damit das Buch nicht zu lang wird, gab es an vielen Stellen Zeitsprünge. Ich fand sie gut und schlecht zugleich. Ich kann verstehen, dass man nicht alle Jahre mit Details versehen kann, aber an vielen Zeitpunkten hätte ich mir mehr und direktere Infos gewünscht, als nur das, was im Nachhinei erzählt wurde. Ich kann also verstehen, warum die Autorin so vorgegangen ist, aber trotzdem hat es mir nicht immer gefallen.

Grob kann ich festhalten: Den ersten Viertel bis sogar zur Hälfte der Geschichte fand ich schrecklich, danach wurde es besser und interessanter. Ich musste mich also etwas durchkämpfen. Da hat es schon sehr geholfen, dass ich es als Hörbuch gehört habe.

Am schreckligsten fand ich die Charaktere. Ich fand sie alle schrecklich. Klar, Menschen in der Realität haben auch nicht nur schöne Seiten, aber das war mir zu viel. Es ist quasi das schlechteste zusammen gekommen, was möglich war. Wie passend zu der damaligen Zeit... Das einzige, was mir am Anfang gefallen hat, war der Nazi-Reich in Österreich und die Wiedergabe, wie Betroffene diese Zeit erlebt haben.

Ich kann damit leben, wenn ich Charaktere nicht mag, aber dann möchte ich die Charaktere zumindest verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen können. Das ist mir hier leider nicht gelungen. Es gab extreme Charakterbrüche, bspw. wie gewaltätig John plötzlich wurde oder auch das Biest, das Isabelle wurde. Gegen Ende des Buches konnte ich zumindest ein Charaktere besser verstehen, das hat mich extrem mit dem Buch aussöhnen lassen. Ich fand sogar das richtig spannend, da es Themen wie Depressionen und der fehlende Abschluss vom alten Leben deutlich wurde.

Sehr schlimm finde ich aber, wie Männer hier dargestellt werden. Frauen sind für sie nur Sexobjekte, ohne Sex und Gewalt geht sowieso nichts. Es gibt sicherlich einige Männe, die so sind, aber hier wirkte es so, als ob es auf alle Männer zutrifft, die nur irgendwie in der Geschichte involviert waren.

Ein ganz schlimmes Thema in diesen Zusammenhang: Vergewaltigung. Isabelle und auch John kennen an, dass John Isabelle fast vergewaltigt hat, was bezogen auf die entsprechende Szene zutrifft. Jedoch wurde Isabelle bereits in der Hochzeitsnacht von John vergewaltigt. Sie hat ganz klar nein gesagt, aber John hat nicht aufgehört. Wenn das eine eine fast Vergewaltigung ist, muss die Autorin auch die Hochzeitsnacht mit einbeziehen und als eine Vergewaltigung deklarieren!

Schlimm bei den Charaktere fand ich dann, dass sie irgendwie nicht wirklich dazu gelernt haben. Dabei vergeht schon so viel Zeit. Außerdem konnte ich bis zum Ende John nicht verstehen. Warum diese extreme "Liebe", meiner Meinung ist das keine Liebe, sondern eher Verlangen und Besitzlust, gegenüber Isabelle habe ich bis zum Ende nicht verstanden. Am Anfang wurde er als ein ganz netten Kerl dargestellt. Am Ende verstehe ich auch nicht. wie Isabelle nach dieser Zeit und nach den erlebten Sachen John tatsächlich lieben kann. Das habe ich nicht nachvollziehen können.

Allgemein gab es sehr viel Drama. Gepaart wird es noch mit ein bisschen was mystische, was ich definitiv nicht mehr gebraucht hätte. Ein Stückweit hat mich dieses Buch depressiv gemacht. Ich weiß auch nicht.

Ich weiß gar nicht, ob ich eine Leseempfehlung geben kann. Es gab spannende Szenen, vor allem zum Ende hin, aber man hat wohl auch nichts verloren, wenn man dieses Buch nicht liest. Außer man weiß halt ganz genau, worauf man sich einlässt, was bei mir nicht der Fall war.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Tiaras Bücherzimmer.
329 reviews5 followers
July 7, 2021
Wow, was für eine Geschichte! Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem schwärmen beginnen soll.
Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig zu lesen, vor allem sehr bildhaft, wodurch ich mir die Protagonisten und Morgan´s Hall sehr gut vorstellen konnte.
Aber vor allem die Protagonisten sind sehr wandlungsfähig und ließen meine Gefühle Achterbahn fahren.
Vor allem Isabelle macht es einem sehr schwer, sie zu mögen. Sie ist egoistisch, böse und sehr berechnend. Aber trotzdem mochte ich sie, denn sie wurde von John in ein Leben gedrängt, was sie nicht wollte.
Auch mit John hatte ich viel Mitleid, er ist einfach blind vor Liebe und meint dadurch seine Handlungen entschuldigen zu können. Aber auch er hatte Wesenszüge, die mich enttäuscht haben.
Und das macht die Geschichte so unglaublich toll, man weiß nicht, wie die Protagonisten reagieren, es passieren soviele unerwartete Wendungen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Auch der mystische Einschlag in der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat Phil zu meiner Lieblingsfigur gemacht.
Fazit: Eine der besten Geschichten, die ich in letzter Zeit gelesen habe und die süchtig nach mehr macht.
Hier stimmte einfach alles. Das wunderschöne Cover, der mitreißende Schreibstil, tolle Protagonisten und eine atemberaubende Handlung.
Dies war der Debütroman der Autorin, für mich aber schon ein absolutes Meisterwerk, welches 5/5 Sterne bekommt (mehr geht leider nicht) und eine unbedingte Leseempfehlung.
Profile Image for Tauriel .
388 reviews5 followers
February 21, 2024
Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie. Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil bin ich gut in diese Geschichte gestartet . Die Autorin versetzt mich anfänglich nach Wien ins Jahr 1937.
Wien befindet sich durch die Nationalsozialisten im Ausnahmezustand . Die amerikanischen Freunde James Morgan und Richard Cooper sind auf Europa-Tour und verlieben sich zeitgleich in die Halbjüdin Isabelle und retten sie auf abenteuerliche Weise.
Isabelle ist ein schwieriger Charakter und fügt sich nicht immer harmonisch in die Geschichte ein. Ja, statt glücklich zu sein, hadert sie oft mit dem Schicksal und trauert ihrem alten Leben in Wien nach.
Doch als sie Gelegenheit hat, in ihre alte Heimat zu gelangen, wird ihr allmählich klar, das das Rad der Zeit nicht zurück zu drehen ist und versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und es ist eine Achterbahn der Gefühle, was allein Isabelles Charakter geschuldet ist. Gerne hätte ich sie geschüttelt und auf ihre Chancen hingewiesen.
Der Autorin ist ein emotionaler Roman gelungen und ich habe auch ein paar Tränen verdrückt. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil dieser interessanten Familiengeschichte .

Fazit: Ein unterhaltsames und emotionales Buch mit Familienanschluss .
Profile Image for Tauriel .
388 reviews5 followers
September 9, 2020
Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie . Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil bin ich gut in diese Geschichte gestartet . Die Autorin versetzt mich anfänglich nach Wien ins Jahr 1937 .
Wien befindet sich durch die Nationalsozialisten im Ausnahmezustand . Die amerikanischen Freunde James Morgan und Richard Cooper sind auf Europa-Tour und verlieben sich zeitgleich in die Halbjüdin Isabelle und retten sie auf abenteuerliche Weise.
Isabelle ist ein schwieriger Charakter und fügt sich nicht harmonisch in die Geschichte ein.Ja,statt glücklich zu sein,hadert sie oft mit dem Schicksal und trauert ihrem alten Leben in Wien nach.
Doch als sie Gelegenheit hat,in ihre alte Heimat zu gelangen,wird ihr allmählich klar,das das Rad der Zeit nicht zurück zu drehen ist,und versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und es ist eine Achterbahn der Gefühle, was allein Isabelles Charakter geschuldet ist.Gerne hätte ich sie geschüttelt und auf ihre Chancen hingewiesen.
Der Autorin ist ein emotionaler Roman gelungen und ich habe auch ein paar Tränen verdrückt. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil dieser interessanten Familiengeschichte .

Fazit: Ein unterhaltsames und emotionales Buch mit Familienanschluss .
460 reviews2 followers
February 6, 2019
"Ein guter Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht"

1938: John Morgan ist der Erbe einer großen Plantage in Amerika. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss reist er gemeinsam mit seinem Freund Dickie nach Europa, wo sie in Wien die Halbjüdin Isabelle kennenlernen, die prompt beiden den Kopf verdreht. Sie verhelfen Isabelle zur Flucht und John zwingt sie, ihn nach Morgan`s Hall zu begleiten. John kettet Isabelle regelrecht an sich und zwingt sie zur Heirat, obwohl Isabelles Herz für Dickie schlägt.

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil die Beschreibung eine interessante und komplexe historische (Familien-)Geschichte versprach. Auch das Cover ist unglaublich toll gestaltet und fördert die Neugier auf das Buch.
Der Schreibstil ließ sich hervorragend lesen und ich hatte keine Probleme, den Abläufen zu folgen. Die verschiedenen Perspektiven gaben gute Einblicke in die unterschiedlichen Personen und deren Gefühlswelten und ich konnte sie gut auseinanderhalten. Allerdings war mir leider kein einziger Charakter wirklich sympathisch, so dass ich keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Viele ihrer Handlungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen.
Von Isabelle war ich sehr häufig genervt und ihre gemeine und egoistische Art mochte ich überhaupt nicht. Genauso ging es mir mit John und seinen Besitzansprüchen gegenüber Isabelle. Das hat mich manchmal fast wütend gemacht. Und für Dickie schien alles andere wichtiger als John und Isabelle, die ja immerhin auf ihn gewartet hat. Ich fand es wirklich schade, dass es keinen Charakter gab, den ich richtig gerne mochte. Insbesondere von Isabelle hätte ich mir diese „Rolle“ gewünscht.
Trotz meiner Kritikpunkte an den Charakteren bzw. der fehlenden Sympathie zu ihnen muss ich sagen, dass es der Autorin wirklich hervorragend gelungen ist, eine große Bandbreite an Gefühlen bei mir hervorzurufen, was keineswegs selbstverständlich ist. Dafür gibt es von mir ein großes Lob. Und vielleicht ist es hier einfach so, dass es keinen liebenswerten Charakter gibt oder geben muss.
Die Geschichte an sich fand ich interessant und spannend, gerade weil sie über einen langen Zeitraum von fast zwanzig Jahren spielte. Das gab einen umfassenden Eindruck. Auch den Blick auf die Plantage mochte ich.
Das Ende hat einen spannenden Cliffhanger, so dass ich schon gespannt auf den zweiten Teil bin.

Ein guter Auftakt der Familiensaga, der von mir 4 von 5 Sternen erhält.
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