Ich lese und schätze Friedemann Schulz von Thuns Bücher seit vielen Jahren. Dieses gemeinsame Buch mit Bernhard Pörksen ist erkenntnisreich, inhaltlich überzeugend, aber es liest sich verglichen mit vielen anderen Büchers Schulz von Thuns irgendwie hölzern und sperrig. Vielleicht liegt es daran, dass das viel umfangreichere Gespräch, das dem Buch zugrunde liegt, stark redaktionell bearbeitet wurde, wie auf den letzten Seiten auch erklärt wird. Gerade wenn es um die Kunst des Miteianderredens geht, befremdet es, wenn die Dialoge so bearbeitet und unnatürlich klingen.