Gert Ledig (4.11.1921-1.6.1999) hatte ein bewegtes Leben, bevor er Schriftsteller wurde. Die autobiographische Zusammenfassung "Meine Lebensbeschreibung" schildert seinen Werdegang vom Soldat über Madonnenverkäufer, in der Nachkriegszeit, bis zum Autor. In seinen Publikationen positioniert sich der Autor Gert Ledig vehement gegen "An einen Soldatenverein", "Brief an Bertolt Brecht". Vergangenes Unrecht der NS Zeit versucht er mit publizistischen Mitteln zu "Das Duell". Sensibel beobachtet und beschreibt er seine Zeit und ihre "Episode am Abend", "Der Junge mit der roten Jacke". Die Briefe an Anna Seghers, Christa Wolf und Hans Werner Richter geben Einblick in seine private Gefühlswelt. So im Brief an Christa Die Depression über das geteilte Deutschland, das Ausgeschlossensein. Neben den Briefen bietet das Buch folgende Erstverö "An einen Soldatenverein", "Es gibt immer noch Hexen", "Meine Lebensbeschreibung", "Verfügung über meine körperlichen Reste" und Auszüge aus dem Roman "Korcula". Sein letztes Werk, als Abgesang auf die französische Revolution, fand keinen Verleger. Auszüge belegen die Sprachgewalt dieses Werkes. Das Vorwort stammt von seiner Enkelin Emma Luise Weichel.
Gert Ledig was born in Leipzig and grew up in Vienna. At the age of 18 he volunteered for the army, and was wounded at the battle of Leningrad in 1942. He later reworked his experiences in the book, 'The Stalin Organ'. Switching between the German and Russian lines, Ledig brings us the experience of war from both sides of the conflict. Gert Ledig describes in horrifying detail the graphic and resourceful violence that maims and kills soldiers. In 'The Stalin Organ' Ledig has written an absolutely authentic and powerful account of the horrors encountered in war.