Manchmal ist es diese eine Sekunde, die alles entscheidet: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was verrückt ist und so aufregend anders, wie alles, was in den nächsten Tagen passiert. Vielleicht ist es der Beginn einer Freundschaft von zweien, die gegensätzlicher nicht sein könnten - aber im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.
"Lustig, weil's stimmt" und "traurig, weil's stimmt" im spektakulären Wechsel. (Review first posted on Amazon; March 12, 2017)
"Wortsparsamkeit" gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken beim Beschreiben interessanter Lektüre und doch werde ich mich bei der Rezension dieser bemerkenswerten Geschichte darum bemühen. Um Spoiler zu vermeiden, um Höflers prägnanten Schreibstil gerecht zu werden, und weil zu tollen Dingen manchmal gar nicht allzu viel gesagt werden muss.
"Tanz der Tiefseequalle" ist die zweite Kinderbuchveröffentlichung einer Autorin, die es meisterhaft versteht der unsicheren Gratwanderung zwischen Freundschaft und erster Liebe zweier markanter Figuren vor den Augen des Lesers Leben einzuhauchen.
U4-Text: „Manchmal ist es diese eine Sekunde, die alles entscheidet: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was verrückt ist und so aufregend anders, wie alles, was in den nächsten Tagen passiert. Vielleicht ist es der Beginn einer Freundschaft von zweien, die gegensätzlicher nicht sein könnten - aber im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.“
Mit Sera - Tochter ägyptischer Immigranten - und Niko - dem übergewichtigen Außenseiter - werden dem Leser zwei äußerlich vorerst eher stille, zurückhaltende Protagonisten präsentiert, deren Innenleben und Gedankenwelten dafür umso bunter sind. Zwei Figuren, die uns (in ihrer Ästhetik) beinahe alltäglich erscheinen und doch in der Kinder- und Jugendliteratur als ausgearbeitete Hauptpersonen mit Handlungsfähigkeit, Träumen und Eigenheiten keineswegs Alltag sind. Die Handlung selbst lässt, verdeckt unter ihrer simpel-linear verlaufenden Oberfläche, das Aufbrodeln verschiedenster Fragen und Gedankengänge zu:
Wo liegt der Unterschied zwischen Mitleid, Mitgefühl und Einfühlungsvermögen? Wie sehr trägt das Erfüllen der Erwartungen Anderer zu unserer eigenen Zufriedenheit bei? Inwiefern haben unser Körper(bau) und unser Äußeres Einfluss darauf wer wir sind? Sind alle Markos arrogante Mini-Monster? Und warum ist Individualität dermaßen schwer auszuleben, wo wir sie doch gleichzeitig so zu schätzen wissen?
Elegant werden diese und unzählige weitere Sachverhalte -teils direkt, teils indirekt - angesprochen, und dem empfohlenen Lesealter angemessen erkundet. Komplexe innere Konflikte bzw. Themen behalten dabei ihre natürliche Ambiguität bei, statt dieser zugunsten trivialer, verkindlichter Antworten beraubt zu werden. Sera und Niko pendeln zwischen Selbstfindung, dem Drang dazuzugehören und akzeptiert zu werden sowie der gegenseitigen Annäherung hin und her, ohne dass die Handlung dabei jemals an Spannung verliert oder repetitiv wirkt.
"Tanz der Tiefseequalle" ist ein Buch mit offensichtlichen wie auch versteckten Tiefen. Es ist in den passenden Momenten ernst, in vielen anderen schmunzelgrinselach-induzierend komisch. Überhaupt ist der aufrichtige und so einfach nachvollziehbare Humor eine der größten Stärken der Autorin. Wie auch schon im Erstlingswerk "Mein Sommer mit Mucks" durschien, verfügt Höfler des Weiteren wohl über eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, die sie in einen einzigartigen, angenehm kompakten Schreibstil umsetzt, ohne dabei jemals in Klischee-Fallen zu tappen. Jenes Observationstalent äußert sich unter anderem in der kreativen Beschreibung von Details wie Zeitangaben ("ungefähr so lange, wie eine Fußgängerampel braucht, um grün zu werden"), der akkuraten Darstellung bestimmter Schulklassendynamiken und der erfrischend neuen Perspektive auf bekannte Coming-of-age Elemente.
Außerdem umgeht Höfler bei beiden Romanen geschickt die für mich oftmals größte Sünde einiger Vertreter des KJL Genres: Den jungen Lesern zu wenig zuzutrauen. Sowohl "Mein Sommer mit Mucks" wie auch "Tanz der Tiefseequalle" behandeln mit teils erschreckender Authentizität und dem richtigen Maße an Feingefühl Themen, die deutlich außerhalb der utopischen "Heile-Welt Blase" liegen, welche man der Kinder- und Jugendliteratur ab und an zu Unrecht zuschreibt. Nicht für jede eventuell aufkommende Frage liegt eine klare Antwort bereit. Nicht jede Handlung oder Reaktion wird eindeutig begründet. Und trotzdem sind die daraus resultierenden Geschichten von Optimismus und Lebensfreude, gar einer unmissverständlichen Fröhlichkeit, geprägt. Eine faszinierende Kombination und ein Endresultat, das Höflers Werke nur umso besser und wertvoller macht.
Insgesamt bereitet diese Neuerscheinung also Freude beim Lesen, Vorlesen und Zuhören… beim Eintauchen und beim gemeinsam mutig über eigene Schatten springen.
Ich hatte mir noch etwas mehr erwartet. Trotzdem ein solides, kurzes Jugendbuch über Freundschaft, Toleranz, Mobbing usw. Ich mochte, dass es die zwei Perspektiven gab. So konnte man auch die Gedanken der Protagonisten 'hören', die es nicht an die Oberfläche schaffen.
Niko ist geächtet in der Klasse und der Außenseiter. Niemand möchte etwas mit dem Fettkloß, der Qualle, dem Panzer, wie sie ihn nennen zu tun haben. Doch Niko ist auch Opfer. Seine Sachen hängen entweder im Baum auf dem Schulhof oder verschwinden während des Sportunterrichts. Zwischen ihm und Sera kommt es auf der Klassenfahrt zu einer besonderen Begegnung während des Tanzabends, woraufhin die beiden zusammen ausreißen.
Eine Geschichte über die Bedeutung des Körpers, Vorurteile, Empathie und Mobbing, die im Wechsel aus Seras oder Nikos Sicht erzählt wird. Beide haben ihren eigenen "way of coping" entwickelt, um sich im ständigen Auf und Ab des sozialen Miteinanders in ihrer Peer Group behaupten zu können. Die Wassermetaphorik, die verknappte Sprache Seras und die Eloquenz Nikos sind interessante Ebenen in der Erzählung, die Figuren wunderbar divers und gleichzeitig zugänglich. Eine Geschichte, die sich auch als Klassenlektüre eignen würde, nicht zuletzt um Achtsamkeit, Respekt und Toleranz des Andersseins zu thematisieren.
Ich gehöre definitiv nicht zur beabsichtigen Zielgruppe! Habe das Buch gelesen, weil der Sohn es im Unterricht lesen muss und ich ihn ggf bei der Bearbeitung unterstützen möchte.
Wir bekommen eine Geschichte über Mobbing, Bodyshaming, Gruppenzwang und das Erwachsenwerden aus der Sicht von Niko und Sera erzählt. Beiden werden dabei ihre Vorurteile aufgezeigt und das Leben gründlich durcheinander gewirbelt.
Der Schreibstil ist nicht ganz meins und mir persönlich ist das Ende zu abrupt. Ich hätte mir mindestens 2 Kapitel mehr gewünscht. Aber um das Thema Mobbing im Unterricht zu besprechen und Diskussionen anzuregen ist es grundsätzlich gut umgesetzt.
In der 7. Klasse hatte ein Lehrer uns dieses Buch im Deutschunterricht lesen lassen. Ich würde sagen es hat schon dazu beigetragen, dass ich heute lese. Zwischen drin hab ich 4 Schullektüren lesen müssen, die mich NULL interessiert haben und dann hab ich mich an dieses Buch zurückerinnert. Es war für mich als damals 14 Jährige super spannend. Ich mochte einfach die Harmonie zwischen den Hauptcharakteren und wie sie sich entwickelt haben. Der Verlauf der Geschichte war einfach zu verstehen und ich erinnere mich bis heute an viele Details der Handlung.
Das Buch hat mir tatsächlich gezeigt, dass es wichtig ist Bücher zu lesen, die einen interessieren.
Wer einen Action-Kracher erwartet, wird enttäuscht werden. Höfler nutzt die leisen Momente, um nachdenklich zu machen. Die harte Mobbing-Realität in Zeiten der Body Positivity Bewegung. Meine 11-/12-jährigen Schüler:innen, mit denen ich den Roman las, meinten, dass das mit "zu meinem Körper-Stehen irgendwie nie so richtig klappt. Es klingt aber gut.". Wahre Worte! Höfler zeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, aber am richtigen Weg sind.
Gelesen als Lektüre mit einer 7. Klasse - kam (trotz anfänglicher Skepsis bei der Ankündigung „Liebe, Freundschaft, Mobbing“) super bei den Schülerinnen und Schüler an und war zur Bearbeitung inhaltlich auch sehr reichhaltig. Aus meiner Sicht hatte der Roman im zweiten Drittel einige Längen, das Ende hätte ich mir vielleicht noch etwas spektakulärer gewünscht. Trotzdem ein toller Roman insbesondere für die Schule!
Werde "Tanz der Tiefsequalle" nach den Ferien mit meinen SuS lesen und kannte das Buch aber selber noch nicht, daher hab ich's heute Nachmittag mal schnell gelesen.
Ist ganz nett und kurzweilig geschrieben. Viele der "Weisheiten" und lehrreichen Aspekte werden nicht besonders subtil vermittelt, sondern sind eher plakativ "on the nose" dargestellt aber das ist für Jugendliche, die noch lernen Emotionen zu verstehen und zwischenmenschlichen Interaktion erfolgreich zu meistern sowie wenig bis keine Ahnung von Literatur haben wahrscheinlich ganz gut. Konnte ein paar nette Ideen für meinen Unterricht mitnehmen, bin allerdings mit dem Ende nicht ganz einverstanden, da sich am Mindset der Protagonistin und am Verhalten der Mitschüler*innen ja basically nichts geändert hat. Aber auch das kann ich ja mit den SuS diskutieren. Denke also das "Tanz der Tiefseequalle" recht gut als Schullektüre geeignet ist.
Dieses Buch ist mir ganz spontan über den Weg gelaufen. Kein Cover-Kauf, einfach nur Neugierde wegen des Klappentextes. Zwei Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch zum richtigen Zeitpunkt aufeinander aufpassen. Ein wirklich schönes und humorvolles Jugendbuch über Freundschaft und den Umgang mit Fatshaming. Ich mochte es sehr :3
Was wäre daran so schlimm, zu bleiben wie man eben ist und trotzdem glücklich werden zu wollen? Kein großes Drama, kein Kitsch. Nur zwei Jugendliche, die ihren Platz suchen.
Sera und Niko gehen in die selbe achte Klasse. Trotzdem kennen sie sich nicht. Sera ist eins der beliebten, schönen Mädchen. Niko ist der übergewichtige Junge, der von Marco gemobbt wird. Auf der Klassenfahrt kreuzen ihre Wege sich und danach ist nichts, wie es einst war.
Für meine Zeit in Berlin habe ich mir vorgenommen wieder regelmäßig in die Bücherei zu gehen. "Tanz der Tiefseequalle" ist nun mein zweites Buch, welches ich mir dort ausgeliehen und gelesen habe. Ein Jugendbuch, dass zwar nicht mehr in meine Altersgruppe fällt, aber inhaltlich trotzdem noch interessant für mich war.
Höflers Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Mich hat ihre Art die Geschichte zu erzählen sehr an die typischen Schullektüren in der fünften Klasse erinnert. Ich hätte mir gewünscht, dass wir dieses Buch damals gelesen hätten. Trotzdem habe ich einen Stern abgezogen, weil die Geschichte für mich heute nicht das ist, was sie für die zehn Jährige Alina gewesen wäre.
Mobbing und Übergewicht sind große Themen. Stefanie Höfler schafft die Größe zu vereinfachen und trotzdem die Ernsthaftigkeit nicht zu verlieren.
Glücklicherweise war meine Schulzeit nie von starkem Mobbing geprägt. Ich finde sehr wichtig darüber zu sprechen und aus meiner Sicht leistet Stefanie Höfler dabei gute Arbeit. Ein*e ehemalige*r Betroffene*r von Mobbing wird dazu allerdings mehr sagen können.
Dafür kann ich mehr zum Thema Übergewicht sagen. Ich habe eine Essstörung und war eine kurze Zeit leicht übergewichtig. Tatsächlich hätte mir das damals niemand geglaubt. Ja, ich war ein bisschen pummeliger als andere. Ich habe mich gefühlt wie ein Walross. Darum hat mich Nikos Geschichte sehr berührt, weil er mich eben stark an mich selbst erinnert hat. Wie er mit seinem Übergewicht umgeht ist erstaunlich und verdient jeglichen Respekt! Stefanie Höfler trägt mit ihrem Buch definitiv einen wichtigen Beitrag zur Body Positivity Bewegung bei.
Nach Mein Sommer mit Mucks ist Tanz der Tiefseequalle mein zweites Buch von Stefanie Höfler, auch dieses wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Niko und Sera gehen in dieselbe Klasse, aber kennen sich kaum. Sera ist gutaussehend und angepasst, während Niko durch seine Fettleibigkeit das Mobbingopfer der Klasse ist. Alle erwarten, dass Sera auf der Klassenfahrt mit dem coolen Marco zusammenkommt, doch der drängt sich ihr auf und begrapscht sie, bis Niko dazwischengeht. Von da an läuft alles ganz anders. Sera erfährt, was es heißt, zur Zielscheibe zu werden, lernt Niko tatsächlich kennen, als sie sich zusammen in ein Abenteuer stürzen, dessen Ausgang sie beide nicht abschätzen können. Neben Mobbing geht es in dem Kinder- und Jugendbuch natürlich um Identitätsfindung, Gruppenzwang und Freundschaft. Mir hat gefallen, dass die Autorin die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Niko und Sera erzählt wird und damit herausarbeitet, dass beide unsicher sind, sich ständig hinterfragen und viel Mut aufbringen müssen, um die Barrieren aufzubrechen, die andere um sie herum aufgebaut haben. Diese Perspektivwechsel ermöglichen auch Einblicke in die komplizierten Strukturen, in denen sich Jugendliche meistens bewegen müssen und dass es großer innerer Stärke bedarf, um sich darüber hinwegzusetzen. Zugleich hält uns der Jugendroman auch als Erwachsene den Spiegel vor, denn auch wir bewegen uns meistens in einem engen Korsett von Vorurteilen und Vorwegnahmen, indem wir Menschen, die uns begegnen, zunächst nach ihrem Erscheinungsbild beurteilen.
http://www.unbrindelecture.com/2018/0... Une histoire courte tout en simplicité et en justesse qui nous offre une tranche de la vie de Nikolas et de Sera , deux adolescents qui n'ont que très peu en commun mais pourtant leur deux mondes vont se percuter et affronter les moqueries, la dureté du manque de tolérance... Plein de justesse, d'humour et de tendresse dans cette jolie histoire.
ich mochte die geschichte sehr und am meisten das verhältnis zwischen sara und nico fand ich sehr interessant. allerdings stört mich das offene ende bis zu diesem tag.
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3,5/5 plus exactement. Un roman qui parle de harcèlement scolaire et de grossophobie. Les mots des élèves sont durs, cruels et se passent dans une indifférente certaine du corps professoral, ce que je regrette profondément. On nous dit que les profs sermonnent les élèves de temps à autres (quand nos 2 protagonistes ne sont pas là), que Nik est apprécié des profs qui lui passent quelques minutes de retard en cours car ils savent qu'il a du récupérer ses affaires jetées dans le grand arbre de l'école ou encore que ses camarades se moquent de lui en cours de gym mais à part montrer de la compassion, ils ne disent rien. Or, je trouve que dans ce genre de romans, la prise de position des profs doit être forte, ce qui n'est pas le cas. Un roman court et peut-être un peu trop. Il manque de profondeur, aussi bien pour les personnages mais aussi pour le contexte de l'histoire. On reste en surface. J'ai aimé les personnages, surtout Nik et sa maturité pour son âge, sa force de ne rien montrer de ce qu'il ressent et de faire comme si de rien n'était quand il est humilié par ses camarades. J'ai particulièrement apprécié sa philosophie de vie, à essayer de voir du positif dans tout et de même trouver que sa vie est belle, même s'il est gros. J'ai apprécié Sera mais il m'a fallu du temps. J'ai eu quelques soucis avec elle au début. Contrairement à Nik, sa narration est plus superficielle et immature, de plus ses réflexions quant au fait que Nik soit gros sont vraiment limites et pleine de préjugés. Néanmoins, son regard sur Nik va changer au fur et à mesure de l'histoire, elle va apprendre à l'apprécier mais aussi à se détacher du regard des autres et du qu'en dira-t-on qui étaient si importants pour elle au début du récit.
Un roman touchant mais il manquait vraiment un petit qqch pour qu'il soit plus que bien. La problématique du harcèlement / grossophobie reste bien abordée, même si le regard adulte manque cruellement au récit.
Je note également un souci au niveau de la correction du livre. Des erreurs de placement de virgule surtout qui m'ont pas mal gênée à certains moments de ma lecture.
Zdecydowanie bym wolała, jakby motywem do zapoznania ze sobą bohaterów nie było "on ją obronił przed molestowaniem", wolę już oklepane korepetycje. Podczas czytania zastanawiałam się też raz za razem, gdzie są nauczyciele (duża część książki dzieje się w szkole/na wycieczce szkolnej). Tak, to uproszczona opowieść dla młodzieży, ale bez przesady. Jeżeli dyrektor szkoły ot tak, bez żadnego komentarza nawet, daje chłopakowi sprzęt do zdjęcia plecaka z drzewa, a nauczycielka stoi i patrzy jak uczniowie się biją, bo "to specjalna sytuacja" to coś jest bardzo nie halo. Postaci poboczne są właściwie bardzo nijakie, ale rozumiem, że na 200 stronach nie bardzo jest na to miejsce.
5/5 Sterne - Dieses Buch hat großen moralischen Hintergrund. Mir gefielen auch die zwei verschiedenen Perspektiven, so ganz unterschiedliche Leben, die geführt werden, werden hier auch beschrieben. Vor allem die Schlusssätze wurden wunderbar getroffen: „…und, dass wir beide eigentlich genau gleich sind im Wasser, genau gleich nass und gleich moorschwarzgelb und gleich schwerelos, was dann? Ja, was dann?“ und „Das fühlt sich so was von gut an, dass ich jetzt hier bin und dass ich das hier mach, einfach total richtig.“
Der Jugendroman gibt leider an vielen Stellen einen starken "Klassenlektüre-Vibe". Man hat oft das Gefühl, dass hier Autorin und Verlag ein Buch schreiben wollten, das man dann in der Schule bespricht. Wenn Jugendliche Wörter wie "flaschenpostgrüne Augen" sagen/denken, muss man sich schon fragen, ob es sichhier um eine authentische Darstellung von Teenagern handelt oder ob man schon das Arbeitsblatt zum Thema "Wortschöpfungen" im Hinterkopf hatte. Das ist nicht per se falsch, aber solche Bücher gefallen dann der Lehrperson oft besser als der Klasse.
Lettura molto bella e leggera. Molto carina l'idea di vedere le situazioni da due punti diversi soprattutto se da delle persone che vengono maltrattate e persone ben volute dalla società. Consiglio vivamente anche per gli adolescenti, perché parla di quest'età, e dimostra i fenomeni di bullismo che avvengono nelle scuole.
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Eine gut gemachte Geschichte zu den Themen Mobbing und Belästigung aus der Perspektive von zwei Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen zu Außenseiter*innen in der Schule werden. Es ist schön zu sehen, wie die zwei Charaktere einander begegnen und obwohl sie nie damit gerechnet hätten, sich Stück für Stück besser kennenlernen und für einander da sind.
Dieses Buch habe ich gelesen, weil meine Tochter es im Deutschunterricht lesen musste. Ich fand es grundsätzlich ein sehr gutes Buch, aber das Verhalten der Charaktere in Relation zu ihrem Alter war zu durchdacht, zu reflektiert. Weniger Vorhersehbarkeit und eine etwas kleiner Moralkeule hätten auch nicht geschadet.
Ich finde das Ende ein bisschen unklar da ich nicht verstehe ob Nico und Sera jetzt nur Freunde sind oder ob sie jetzt ein Paar sind. Ansonsten ein super Buch. Sehr gut geschrieben. Sehr gut nachzuvollziehen das heißt ich kann mich gut in die Situation der Leute hineinversetzen. Außerdem liebe ich es das Nico und Sera immer abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen.
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Pädagogisch ohne Frage wertvoll und gut geschrieben! Es ließe sich mit Sicherheit gut im Deutschunterricht einsetzen, allerdings fand ich es leider ein bisschen langweilig. Die Geschichte um Sera und Niko entfaltet sich langsam und subtil, daher fehlen nach meinem Empfinden spannende Elemente, die eine*n weiterlesen lassen wollen.