Dinge passieren. Menschen auch. So sagt es jedenfalls Esther Zinn. Dass das Eingeständnis ihrer Existenz, eines unehelichen Kindes, Probleme bereitet, erfährt auch ihr Sohn auf der Beerdigung seines Großvaters, dem Vater seiner Mutter. Alexandra Riedels Debütroman »Sonne, Mond, Zinn« widmet sich einem existentiellen Thema in einer poetischen wie klaren Sprache und macht dabei die Wichtigkeit und Härte des Sujets deutlich: Es geht um die Liebe der Eltern und die Liebe, die Kinder ihren Eltern entgegenbringen. Und um den großen Schmerz, wenn sie fehlt. Die Geschichte um Esther Zinn bewegt sich zwischen Wirklichkeiten und Möglichkeiten, Erinnerungen und Sehnsüchten und führt die Leser*innen in weite Ferne bis an den äußersten Rand unseres Sonnensystems.
Während der 107 Seiten hat sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen. Wobei ein Buch ja keinen Sinn ergeben muss, jedoch hier war es verschwendete Zeit es zu lesen.
Ein wirklich qualvoll langweiliges Buch. Niemand hat das gebraucht. Trotzdem zwei Sterne für die Art, wie es geschrieben ist. Und für das besondere zwölfte Kapitel.