Der neue Kinderbuchschmöker aus der Feder von Akram El-Bahay! Was hat Anouk nur getan? Ein unbedachter Wunsch an ihrem 13. Geburtstag - und ihre kleine Schwester ist wie vom Erdboden verschluckt. Es gibt nur einen Weg, den Wunsch rückgängig zu das magische Spiel. Schafft sie es, den dunklen Prinzen in vier Runden zu schlagen, erhält Anouk ihre Schwester zurück. Gewinnt der dunkle Prinz, verliert Anouk sie für immer. Mit jedem Zug muss sie Mitgefühl, Mut und Weisheit beweisen. Doch der dunkle Prinz ist ihr stets einen Schritt voraus - und stellt Anouk schließlich vor eine unmögliche Wahl ...
Akram El-Bahay, geboren 1976, hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den "Herrn der Ringe" wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman "Flammenwüste" war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres.
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Akram El-Bahay, born 1976, has made his passion, writing, his profession: he works as a journalist and author. As the child of an Egyptian father and a German mother, he grew up with influences from two cultures. This is also reflected in his novels: classic fantasy stories about dragons and magic that are as much reminiscent of the "Lord of the Rings" as they are of oriental fairy tales. He was nominated for several prizes with his first novel "Flammenwüste", winning the Seraph Literature Prize for best fantasy debut of the year.
Voller Vorfreude genießt Anouk den Geruch der Zimtschnecken, der durch das Haus zieht. Der Vater hatte ihr ein Tablett mit einem Schokoladenkuchen, auf dem dreizehn Kerzen brannten, und einem Geschenk vor die Tür gestellt. Die restlichen Geschenke würde es nach dem Aufstehen geben. Genauso wie die Zimtschnecken.
In dem Päckchen befindet sich ein wunderschönes Notizbuch. Anouk denkt daran, dass sich seit der Geburt ihrer Schwester einiges geändert hat. Die Eltern haben nicht mehr so viel Zeit für sie. Und auch das Interesse der Verwandtschaft fokussiert auf das Neugeborene.
Einerseits mag Anouk ihre kleine Schwester. Doch andererseits wünscht sie sich ihre Eltern wieder für sich alleine. Anouk fasst einen Entschluss. Sie nimmt sich einen Stift und schreibt ihren Wunsch auf eine leere Seite in ihrem neuen Buch. Es handelt sich um einen Herzenswunsch. Und Herzenswünsche werden manchmal wahr ...
Als Anouk ihren Herzenswunsch ausspricht, weiß sie noch nicht um die dramatischen und ganz realen Konsequenzen. Plötzlich fehlt das Schreien ihrer Schwester, dass sonst stets die Aufmerksamkeit der Erwachsenen absorbiert.
Es dauert einen Moment, bis Anouk begreift, was geschehen ist. Doch auch, als sie versucht ihre Worte aus dem Buch zu radieren, passiert nichts. Sie bereut zutiefst, was sie getan hat. Es gibt eine Lösung, diesen Wunsch rückgängig zu machen, erfährt Anouk kurze Zeit später. Ein weiteres Geschenk ist bei ihr per Post eingetroffen. Mit dem Auspacken des Papieres zeigt sich ein Spielekarton mit der Aufschrift „Anouks Spiel“ und ein Affe taucht wie aus dem Nichts in ihrem Zimmer auf.
Pan, der präzise darauf achtet nicht als Affe, sondern als Schimpanse bezeichnet zu werden, verrät, dass Anouk dieses Spiel spielen und gewinnen muss. Erst dann hat sie die Möglichkeit ihre Schwester zurückzubekommen.
Meinung:
Anouks Spiel ist das erste Buch von Akram El-Bahay, das ich gelesen habe. Ich wusste bereits, dass die Geschichten des Autors sehr fantasiereich sind. Dennoch war ich überrascht, mit was für einem Feuerwerk an fantastischen Ideen ich hier konfrontiert wurde.
Zum Geburtstag erhält Anouk ein besonderes Geschenk. Es handelt sich um ein Spiel, dessen kartonierte Verpackung ihren Namen trägt. Dieses Geschenk soll helfen ihren kurz zuvor ausgesprochenen Herzenswunsch rückgängig zu machen. Bereits als ein Schimpanse im Zimmer auftaucht, ahnt man als Leser, dass das Spiel etwas Magisches an sich hat. Anouk sieht sich einem Spielfeld gegenüber, auf dem verschiedene Ebenen eingezeichnet sind. In der Mitte befindet sich die Arena, das Finale. Nachdem sie sich also durch den Wald, durch die Berge und einige andere Szenarien gekämpft hat, bei denen es darum geht, Gegenstände zu gewinnen, wird sie sich dem dunklen Prinzen stellen müssen. Erst nachdem sie den Prinzen in einem Kampf geschlagen hat, wird sie die Möglichkeit haben, ihre Schwester zurückzubekommen.
Es beginnt eine spannende Reise, die Anouk nicht alleine bewältigen muss. An ihrer Seite steht ihr Gehilfe, der Schimpanse Pal. Auch wenn mir Pal oft ein wenig auf die Nerven ging, so entlockte er mir auch den ein oder anderen Schmunzler. Pal ist liebenswürdig, ein bisschen naiv und irgendwie doch lebensklug.
Die Protagonistin Anouk hat, auch wenn sie einen verhängnisvollen Wunsch geäußert hat, ein gutes Herz. Schnell findet Anouk in der kunterbunten Welt aus sprechenden Pflanzen, Dschinns, Eichhörnchen, die man als Reittiere nutzen kann, angsteinflößenden Eulen und mutigen Piraten, neue Freunde, die bereit sind, ihr zur Seite zu stehen. Immer wieder gelangt das Mädchen in die Situation eine Entscheidung treffen zu müssen
Der dunkle Prinz, Anouks Antagonist, macht es Pal und ihr nicht einfach. Er fühlt sich nicht an Regeln gebunden. Immer Schurke, manchmal Ungeheuer.
Doch ganz so vorhersehbar, wie diese Zusammenfassung klingt, ist die Geschichte nicht. Akram El-Bahay arbeitet in das konventionelle Muster immer wieder originelle Wendungen ein, die das Buch wirklich lesenswert machen.
Fazit:
Akram El-Bahay schreibt mit „Anouks Spiel“ eine Geschichte für Leser/innen ab 11 Jahren. Die Seiten kommen so phantasievoll und lustig, mit so viel Liebe und Comedy daher, dass man Anouks Odyssee nicht aus der Hand legen will.
Das Werk erstickt auch nicht in einer moralisierend-lehrmeisterlichen Fingerzeig-Pädagogik für Kinder, sondern plädiert dafür, dass es möglich ist, Moral rational zu begründen.
Da mich meine bisherigen Werke von Akram El-Bahay hellauf begeistern konnten, war meine Neugierde natürlich umgehend geweckt, als ich das erste Mal von seinem neuen Kinderroman „Anouks Spiel“ hörte. Der Klappentext klang einfach nur unbeschreiblich gut und von dem genialen Cover fühlte ich mich auf den ersten Blick wie magisch angezogen. In meinen Augen ist das Cover ein richtiger Hingucker! Ich liebe diese abenteuerliche und geheimnisvolle Atmosphäre, die es verströmt. Für mich stand sofort fest: „Anouks Spiel“ möchte ich unbedingt lesen! Ich ließ das Buch also nur zu gerne bei mir einziehen.
Anouk ist total genervt von ihrer kleinen Schwester Maya. Ständig bekommt sie die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern. Sogar an ihrem 13. Geburtstag scheint ihnen Maya wichtiger zu sein als Anouk. Aus Wut und Enttäuschung getrieben schreibt die 13-jährige einen unbedachten Wunsch auf: Sie wünscht sich, dass ihre Eltern nur noch ihr allein gehören. Am nächsten Morgen ist Maya plötzlich spurlos verschwunden und ihre Eltern haben keine Ahnung, von wem Anouk redet, als sie sie nach ihrer kleinen Babyschwester fragt. Existiert Maya etwa nicht mehr? Hat Anouk Maya etwa tatsächlich weggewünscht? Auf einmal plagt sie ein schlechtes Gewissen. Anouk möchte den Wunsch unbedingt wieder ungeschehen machen. Dieses Unterfangen ist nur leider nicht so leicht. Als Anouk ein rätselhaftes Paket erreicht, in welchem sich ein Brettspiel befindet und in ihrem Zimmer plötzlich ein sprechender Schimpanse namens Pan auftaucht, erfährt Anouk, dass sich ihre schlimme Tat nur mit dem magischen Spiel wieder rückgängig machen lässt. Wenn sie es schafft, den dunklen Prinzen in vier Runden zu besiegen, bekommt sie ihre Schwester zurück. Scheitert sie aber und der Prinz geht als Gewinner hervor, verliert Anouk Maya für immer. Anouk ist sofort bereit, sich in das Spiel zu würfeln. Ein gefährliches Abenteuer beginnt, welches dem Teenager einiges abverlangen wird. Zum Glück ist Anouk aber nicht auf sich alleine gestellt, sondern gute Freunde und treue Gefährten an ihrer Seite Ob es ihr gelingen wird, ihre kleine Schwester zu retten?
Ich bin eindeutig nicht mit den falschen Erwartungen an „Anouks Spiel“ herangegangen – mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen! Akram El-Bahay ist einfach der geborene Märchen- und Geschichtenerzähler. Seine malerische Wortwahl und sein unfassbarer bildhafter Schreibstil konnten mich erneut von Anfang bis Ende komplett verzaubern und mir das reinste Kopfkino bescheren.
Erfahren tun wir alles aus der Sicht der 13-jährigen Anouk in der dritten Person. Mit Anouk ist Akram El-Bahay eine wundervolle Protagonistin gelungen. Dank der einfühlsamen Erzählweise konnte ich mich auf Anhieb spielend leicht in sie hineinversetzen und ihr Denken, Handeln und Fühlen jederzeit vollkommen nachvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir, was für eine großartige Entwicklung unsere Buchheldin durchmachen wird. Anouk wird sich während ihres großes Abenteuer selbst besser kennenlernen und an den Gefahren und Aufgaben, die sie zu meistern hat, über sich selbst hinauswachsen. Ich habe Anouk als ein sehr toughes und starkes Mädel wahrgenommen. Vor ihrem enormen Mut und ihrer Stärke kann man wahrlich nur den Hut ziehen. Was mir Anouk dann nur noch sympathischer gemacht hat, ist ihre Liebe für das Geschichten erzählen und ihre Leidenschaft für Zimtschnecken – zwei Dinge, die ich auch unheimlich gerne mag. :D Bezüglich der Zimtschnecken sollte ich hier vielleicht eine kleine Warnung aussprechen: Sowohl zu Beginn als auch am Ende des Buches bekommt man einen unbändigen Appetit auf leckere Zimtschnecken. Was für ein Glück, dass uns der Autor am Schluss noch mit einem tollen Zimtschnecken-Rezept versorgt. Das Rezept muss ich unbedingt noch ausprobieren!
Die weiteren Charaktere wurden ebenfalls phänomenal ausgearbeitet. Mein persönlicher Star war der Schimpanse Pan, Anouks Wegbegleiter. Dieser Affe, ups, sorry Pan, in meinte natürlich Schimpanse, ist einfach nur der Knaller. Mir hat er immerzu Gründe zum Schmunzeln geliefert und öfters ein fettes Grinsen auf die Lippen gezaubert. Pan muss man einfach lieben. Ich bin mir sehr sicher, dass es den meisten Lesern so ergehen wird wie mir und ihnen Pan besonders gut in Erinnerung bleiben wird. Die weiteren Nebenfiguren, egal ob Gut ob Böse, tragen mit ihren besonderen Eigenschaften aber natürlich ebenfalls dazu bei, dass man unvergessliche und rundum perfekte Lesestunden mit dem Buch verbringt. Manche sind so schön schräg und schrullig drauf – herrlich, sag ich euch. Die Wipflinge, die Piraten, Toni, das Kamel, der kleine, aber extrem tapfere Prinz Ki (auch einer meiner persönlichen Helden!), der Regelmacher...hach, ich bin wirklich mega begeistert von all den einzigartigen Gestalten, denen man im Verlaufe des Buches begegnet.
Neben den Charakteren bin auch von dem Setting ganz fasziniert. Akram El-Bahay hat mal wieder eine märchenhaft schöne Fantasiewelt erschaffen, in welche man als Leser nur zu gerne eintaucht. Ob von dem Reich der Wipflinge, der Wüste, dem Meer oder wohin es uns sonst noch so mit der Spielerin Anouk und ihren Begleitern verschlagen wird – ich hatte von allen Schauplätzen die wunderbarsten Bilder im Kopf.
Insgesamt saß ich dann doch länger als gedacht an dem Buch, was aber ganz allein dem Zeitmangel zuzuschreiben ist. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich „Anouks Spiel“ garantiert nahezu in einem Rutsch durchgelesen. Die Handlung ist super spannend und fesselnd und lässt an keiner einzigen Stelle Langeweile aufkommen. Sie enthält lauter überraschende Wendungen, jede Menge Geheimnisse und lauter magische Momente. Anouks kleine Schwester Maya ist schon nach den ersten paar Seiten wie vom Erdboden verschluckt, sodass es nicht lange dauert, bis das Spiel beginnt und wir zusammen mit Anouk in eine fremde Welt reisen. Ab da erleben wir mit Anouk und ihren Begleitern ein packendes Abenteuer nach dem nächsten. Man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, da man so sehr am mitfiebern und mitzittern ist.
Was genau wir alles zusammen mit unseren außergewöhnlichen Buchhelden erleben werden und ob es Anouk am Ende gelingen wird, das Spiel zu gewinnen und ihre kleine Schwester somit zu retten – all das werde ich hier natürlich nicht verraten. Und wer sich hinter dem mysteriösen dunklen Prinzen verbirgt – auch das darüber werde ich schweigen. Wenn ihr all das gerne wissen möchtet, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Legt euch das Buch zu und begleitet Anouk durch das Spiel!
Fazit: Unglaublich spannend und märchenhaft schön – ein fantastischer Abenteuerschmöker für Jung und Alt! Akram El-Bahay ist es mal wieder grandios gelungen, mir mit einem seiner Werke ein wunderschönes Leseerlebnis zu bescheren. Ich bin total begeistert von „Anouks Spiel“! Die Geschichte steckt voller Magie und Fantasie und konfrontiert uns Leser mit lauter Überraschungen und Geheimnissen. Ich warne lieber mal vor: Bei diesem Buch besteht definitiv Suchtgefahr. Ich kann „Anouks Spiel“ jedem wärmstens empfehlen. Vor allem Fans von „Jumanji“ und „Die unendliche Geschichte“ kann ich das Buch echt nur ans Herz legen. „Anouks Spiel“ erhält von mir volle 5 von 5 Sternen!
Ein bisschen Jumanji, ein wenig Indiana Jones. Ein paar Aufgaben dazu, die leider wenig spannend für mich waren und fertig ist Anouks Spiel. Ich hatte definitiv meinen Spaß, glaube aber, dass ich etwas zu alt bin, um mich komplett zu überzeugen. Vieles war zu oberflächlich oder zu simple gestrickt, dafür waren die Charaktere aber umso sympathischer.
Anouks Spiel handelt von Anouk, die an Vorabend zu ihrem 13. Geburtstag, wie an jedem Geburtstag, ihren innersten tiefsten Herzenswunsch notiert. Diesmal wünscht sie sich Zeit (alleine) mit ihren Eltern, da sie eine kleine Babyschwester, Maja, hat und seit ihrer Geburt ist diese ständig anwesend und irgendwie auch im Mittelpunkt. Sie wünscht sich also ihre Eltern ohne Maja. Als sie am nächsten Tag, an ihrem Geburtstag, aufwacht, existiert Maja nicht mehr. Anouk ist extrem schockiert und auch verwirrt, denn das wollte sie absolut nicht. Sie versucht den Wunsch aus ihrem Notizbuch zu streichen und zu ersetzen. Plötzlich steht Pan, ein Schimpanse in interessanter Kleidung, vor ihr und erklärt ihr, sie kann ein Spiel, Anouks Spiel, spielen, in welchem sie in diversen Aufgaben gegen den Dunklen Prinzen antreten müsste. Sollte sie das Spiel gewinnen, wird ihr Herzenswunsch aufgelöst und ihr eigentlich wahrer Herzenswunsch (die Rettung der Schwester) an dessen Stelle gesetzt, sprich alles wäre wieder normal. Anouk lässt sich darauf und landet im Spiel. In diesem muss durch diverse Welten durch und Aufgaben erledigen. Hinzu kommt jedoch, dass das Spiel diesmal, wie Pan, der ihr Spielbegleitet ist, mehrfach betont, nicht normal läuft, da sich der Dunkle Prinz nicht an die Spielregeln hält, sondern schummelt. Auch der Spielemacher greift nicht ein, wie Pan ebenfalls mehrfach erwähnt und was allgemein den Figuren im Buch für Verwirrung sorgt.
Ich habe (bis auf eines) alle Kinderbücher von Akram El-Bahay gelesen und muss leider sagen, dass mir die anderen besser gefallen haben. Das liegt aber wohl daran, dass mich dieses Buch und seine Idee sehr an Jumanji erinnert und ich Jumanji schlichweg nicht ausstehen kann. Trotzdem: Das Buch ist gut geschrieben, es ist spannend, es gibt am Ende einen tollen Twist. Anouk ist ein sympathisches, intelligentes Kind. Pan, ihr Art Sidekick, ist super lustig (ich glaube erwachsene Leser*innen finden ihn nochmals unterhaltsamer als Kinder) in seinen Aktionen und Aussagen. Auch die anderen Figuren sind gut durchdachte Charaktere, von denen ich sehr angetan war. El-Bahay beherrscht die Kunst Figuren zu erschaffen, wie er es auch beherrscht schlüssige Welten zu erschaffen, die auch immer Elemente beinhalten, die man nicht erwartet hat.
Buch ist es durchaus Wert zu lesen, ist ein gutes Geschenk, wobei „Wortwächter“ mein Favorit von seinen Büchern bleibt.
Im letzten Jahr habe ich mein erstes Buch aus der Feder des Autors gelesen und war restlos begeistert. Er hat einen packenden Schreibstil der mich als Leser immer tiefer mitgenommen hat. Nun habe ich sein nächstes Buch „Anouks Spiel“ verschlungen. In ihm geht es um die Protagonistin Anouk, die an ihrem 13 Geburtstag einen Wunsch äußert und daraufhin ihre kleine Schwester Maya vom Erdboden verschwunden ist. Nun ist es an ihr alles daranzusetzen sie wiederzuholen…
Anouk ist 13 Jahre alt und muss sich mit ihrer kleinen Schwester Maya ständig die Aufmerksamkeit ihrer Eltern teilen. Das diese immer mehr davon bekommt, kann Anouk nicht verstehen und ohne es sich direkt einzugehen Eifersüchtig zu sein. Sie spricht, an ihrem Geburtstag einen Wunsch aus der alles ändert ..
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Anouk erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Welten, in die uns der Autor wieder führt, sind einfach atemberaubend und ich konnte mich kaum davon lösen.
Die Spannung und Handlung haben mich langsam in die Geschichte von Anouk gezogen. Sie wird 13 Jahre alt und an ihrem Geburtstag scheint die Aufmerksamkeit schon wieder auf ihrer kleinen Schwester zu liegen. Daraufhin spricht sie einen Wunsch aus und auf einmal ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Es gibt, nur eine Lösung sie muss ein magisches Spiel bestehen und einen dunklen Prinzen in vier Runden schlagen. Wird sie verlieren, dann sieht sie Maya nie wieder und auf keinen Fall kann sie so etwas zulassen. Anouk muss in diesem Spiel beweisen das sie Mitgefühl, Mut und Weisheit hat und warum ist der Prinz immer wieder bei jedem Spiel einen Schritt vor ihr? Welche Entscheidung wird sie nun treffen, als sie vor eine Wahl gestellt wird? Ich habe regelecht in dieser Geschichte gesessen und war wieder völlig begeistert, denn mit jeder Seite hat sie sich noch mehr gesteigert. Das Ende war ein Abschluss, der mich auf der einen Seite bewegt hat und ich schon wieder auf das nächste Buch des Autors hin fiebere.
Das Cover sieht einfach traumhaft aus und spiegelt eindeutig jenes Spiel, wider dem sich Anouk stellen muss. Die Farben und die schöne Illustration gestalten den Rest.
FAZIT „Anouks Spiel“ ist mehr, als nur ein Kinder / Jugendbuch es ist, eine Abenteuerliche fantastische Handlung, die den Leser wieder in eine besondere Kulisse zieht.
An ihrem 13. Geburtstag wünscht sich Anouk nichts sehnlicher als ihre Eltern für sich ganz alleine zu haben. Als sie dann Morgens aufwacht, ist ihre kleine Schwester Maya verschwunden und niemand scheint sich an sie zu erinnern. Anouk gerät in Panik, aber dann taucht ein sprechender Affe bei ihr auf und bietet ihr an, den Wunsch rückgängig zu machen. Dafür muss sie sich auf ein gefährliches Spiel gegen den dunklen Prinz einlassen. Anouk willig sofort ein und ein wirklich gefährliches Abenteuer beginnt.
Das Hörbuch ist insgesamt 9 Stunden und und 15 Minuten lang. Es wird von Cathlen Gawlich vorgelesen, dessen Stimme mir wirklich sehr gut gefällt und die auch sehr schön vorliest.
Am Anfang hat mich die Geschichte sehr an Die Reise ins Labyrinth mit David Bowie erinnert, der Plot ist der gleiche, wird aber hier deutlich kindlicher umgesetzt. Das war glaube ich auch das Problem für mich an dieser Geschichte, ich hatte immer den Film vor Augen und konnte die Geschichte nicht so richtig genießen.
Mir war der Stil tatsächlich zu kindlich. Klar, es handelt sich um ein Kinderbuch, aber ich mag sonst solche Geschichte sehr. Diese hier fand ich leider zu langweilig. Für mich waren das aneinander gereihte Ereignisse, die mich nicht fesseln konnten.
Das Geschichte findet bestimmt seine Fans, denn grundsätzlich ist die Idee natürlich gut und am Ende gibt es auch eine Botschaft. Mir persönlich hat es leider nicht so gut gefallen. Von mir gibt es 3 von 5 Punkte.
Eine kleine Vorwarnung: ein professionelles Auge, das es ganz genau nimmt, würde Folgendes wohl eher nicht als Review sehen, sondern eher als eine Meinungsäußerung und eine solche ist es auch. Mit diesen Worten wollte ich lediglich meine Meinung wiedergeben und nicht einen tatsächlichen, objektiven, professionellen Review (so objektiv die sein können) geben. In diesem Sinne: viel Spaß!
Ich wage zu behaupten, da ich ein riesiger Fan von El Bahay bin, bin ich auch etwas zu voreingenommen für eine richtig objektive Kritik. Doch so eine Art „Buch" soll das hier auch nicht werden und wie da oben schon steht, ist das meine Meinung. (Wer nicht damit übereinstimmt, hat natürlich das Recht dazu, seine/ ihre eigene Meinung zu haben, bzw. sich zu bilden und bei Bedarf kann die Meinung auch in den Kommentaren geteilt werden!) Aber jetzt zu dem eigentlichen Sinn dieses Abschnittes: meiner Meinung. Also was halte ich von dem Buch? Da ich sein Erscheinen schon länger erwartet hatte, war ich etwas ängstlich, ob es denn meinen Erwartungen genügen würde. Aber ich hätte mich nicht zu sorgen brauchen, denn oh Mensch, hat es mich begeistert! Angefangen von der Handlung bis zu den Charakteren, zum Schreibstil (und der Sprachverwendung) und der Aussage der Geschichte! Wo soll ich anfangen bei meiner ausführlicheren Meinungserörterung? Vielleicht bei El Bahays Schreibstil und seinem Spielen mit Sprache. Für mich fühlt es sich so an, als würde ich das in letzter Zeit öfter erläutern ... aber ihr habt mich noch nicht darüber reden ( besser gesagt schreiben) gehört ( wieder besser gesagt: gelesen). Ich finde es einfach so schön wie er Situationen, Personen beschreibt. Es liest sich so flüssig und bei seinen Vergleichen hab ich sofort ein lebhaftes Bild vor Augen. Für mich hat sein Stil auch etwas Magisches, Märchenhaftes. Das klingt jetzt zwar kitschig, aber man merkt, woher er seine Inspirationen zieht (Märchen aus 1001 Nacht, Mythen und Sagen) und was für eine Leidenschaft und Liebe für diese bei ihm dahintersteckt. Da ich selbst ein großer Märchen- Fan (und auch der anderen Gattungen) bin, spricht mir sein Stil nur noch mehr zu. Ein weiterer Grund, weshalb ich El Bahays Schreibstil so mag, sind seine Wort-Spielereien. Er liebt Sprache, Worte (und Geschichten) und das merkt man in jedem Satz an jedem kleinen Buchstaben - okay, ich übertreibe - , aber wenn das erste Kapitel schon ,, Ein herzensloser Herzenswunsch" heißt, kann ich nicht anders. Und in der Art geht es das gesamte Buch weiter. Oxymorone, die sich parallel ergänzen. Metaphern; wunderschöne, witzige Vergleiche. Ein, wie ich finde, schöner Abschluss ist auch, dass das erste und letzte Kapitel mit dem gleichen Satz (nur leicht abgeändert) beginnen. Normalerweise bemerke ich sprachliche Stilmittel kaum und in der Schule waren sie zum Lernen ein Graus für mich, aber bei ihm springen sie mir ins Auge, da sie auch nicht im Übermaß eingesetzt sind und bereichern mein Lesevergnügen noch mehr. Weiter gehen wir mit den Charakteren. Mein Liebling von allen ist wohl Ki, der Prinz der Wipflinge. Auf ihn passen die Worte ,,Klein, aber oho" wie die Faust aufs Auge. Im ersten Moment mag er wohl etwas verrückt erscheinen, weil seine (Wage-)Mut schon an Leichtsinn erinnern mag, aber ich habe ihn irre schnell ins Herz geschlossen und mir am Ende selbst einen kleine Begleiter wie ihn gewünscht, der so bedingungslos mutig und tapfer ist, sich sogar in Lebensgefahr begibt, um mir (oder im Falle des Buches Anouk) einen Vorteil gegen meine (ihre) Widersacher zu verschaffen und diesen Vorteil um alles in der Welt erreichen will (und erreicht) und einem beisteht und durch seine eigenen Glauben in sich (und seinen Mut) einem Zuversicht schenkt. Ein guter Gegenpart (und Begleiter) für Anouk ist der Affe - Entschuldigung Schimpanse - Pan. Ein grummeliger Primat mit Vorliebe für Zigarren und übersteigertem Selbstwertgefühl. Er zeigt (oder sagt) Anouk zwar nie direkt, dass er sie mag, aber er ist ihr ebenso ein loyaler Freund und Mentor. Ich mochte, dass er jeden Dank auf sich bezog, obwohl es ihn meist nicht betraf und seine unpassenden Kostüme, die ihn lächerlich wirken ließen, was ihn nur noch mehr verstimmte. Das gibt einen guten Kontrast zu seinem sarkastischen Wesen. Zu Anouks Gegenspieler könnte ich auch bei der Aussage der Geschichte noch einiges sagen, aber das würde zu viel spoilern, deswegen werde ich auch hier nicht mehr näher auf ihn eingehen. Und zum Schluss Anouk, die Protagonistin der Geschichte. Sie ist ein dreizehnjähriges Mädchen mit einem großen Herzen und viel Kreativität. Obwohl ich längst nicht mehr in dem Alter bin, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und ihre Handlungen und Beweggründe nachvollziehen (auch wenn ich meinen Bruder noch nie in einem Spiel zurückgewinnen musste). Doch sie war keine langweilige Protagonistin ohne viel Charaktertiefe - sie macht Fehler, gibt aber danach alles dafür, sie wieder gutzumachen, lernt daraus, trotz vieler Rückschläge gibt sie die Hoffnung nicht auf und hat ein echt großes Herz und ihr Nichts-Sagen über Pans Selbstüberschätzung und übertriebene Selbstdarstellung spricht Bände und sind für mich amüsant zu lesen gewesen.
Obwohl es noch viel mehr Charakter gäbe, über die ich schreiben könnte, sind das die wichtigsten Charakter, auf die ich mich beschränken möchte, denn jede weiter Erwähnung würde meiner Meinung nach zu viel von der Geschichte preisgeben. Abschließend erwähne ich jetzt noch kurz die Aussage der Geschichte. Ich kann zwar nicht so viel davon verraten, ohne zu spoilern, aber oh Mann, finde ich das eine schöne Moral. Es ist zwar nichts Weltbewegendes, Neues, aber vor allem für Jugendliche, die ja die Target Audience sind, sind das wichtige Werte, die El Bahay da vermittelt, wie ich finde. Mitgefühl und anderen helfen, all seine Seiten an sich annehmen, auch wenn man sie nicht so mag, ... um nur zwei der ,,Lektionen" zu nennen, die Anouk lernt und die ich so wichtig und schön finde.
Was hat Anouk nur getan? Ein unbedachter Wunsch an ihrem 13. Geburtstag - und ihre kleine Schwester ist wie vom Erdboden verschluckt. Es gibt nur einen Weg, den Wunsch rückgängig zu machen: das magische Spiel. Schafft sie es, den dunklen Prinzen in vier Runden zu schlagen, erhält Anouk ihre Schwester zurück. Gewinnt der dunkle Prinz, verliert Anouk sie für immer. Mit jedem Zug muss sie Mitgefühl, Mut und Weisheit beweisen. Doch der dunkle Prinz ist ihr stets einen Schritt voraus - und stellt Anouk schließlich vor eine unmögliche Wahl ...
Als erstes möchte ich auf das Cover eingehen: es ist der Hammer! In einem Kreis sieht man Anouk auf der Sptize eines Gebirges stehen. Unter ihr steht in heller Schrift zuerst der Name des Autors, darunter groß der Titel "Anouks Spiel". Außerhalb des Kreises ist das Cover in vier "Spielfelder" unterteilt, von dem jedes passend zur Farbe ein Bild hat das ein Versprechen auf Anouks Abenteuer gibt. In weiteren vier Kreisen auf den Spielmarkierungen sieht man vier Figuren des Spiels. Das Cover passt einfach perfekt zum Buch und macht wahnsinnig Lust darauf es zu lesen. Besonders loben muss ich den Buchrücken der aussieht wie ein altes Buch. Eine bessere Beschreibung fällt mir leider nicht ein. Die Rückseite ist übrigens genauso hübsch wie die Vorderseite, nur das man anstatt Anouk eine Spielfigur sieht die eine wichtige Rolle einnimmt und im Kreis steht der Klappentext.
Dies ist das mittlerweile zehnte Buch aus der Feder von Akram EL-Bahay. Ich bin ein großer Fan seiner Bücher und war sehr gespannt auf Anouks Spiel. Seine bisherigen Kinderbücher fand ich toll, dementsprechend hab ich viel erwartet... und wurde nicht enttäuscht!
Das Buch beginnt an Anouks Geburtstag und gibt gleich gute Einblicke in ihre Gefühlswelt. Diese ist verständlicherweise am brodeln. Es braucht nur einige schlechte Gedanken und schon ist das Unglück perfekt. Maya ist weg und Anouk kann sie nur zurück bekommen wenn sie das Spiel spielt. Es dauert keine vierzig Seiten, dann geht's schon los mit Anouks Spiel und zusammen mit Anouk und ihrem Begleiter Pan erlebt man viele Abenteuer. Besonders beeindruckt hat mich wieder der Schreibstil des Autors. Er schafft es einfach mir die Bilder in den Kopf zu zaubern, beinahe meint man den Wind zu spüren oder den Wald zu riechen. Es ist faszinierend wie gut ich auch in dieses Buch abgetaucht bin. Immer wieder wurde ich mit neuen Begebenheiten überrascht. Sei es ein neues Volk, oder der nächste Zug den ich mir ganz anders vorgestellt hätte. Die ganze Zwit lang fragt man sich wer der schwarze Prinz wohl ist und zittert bei jeder Aufgabe mit Anouk mit. Manchmal auch aus Zorn wegen Ungerechtigkeiten. Anouk lässt sich trotz Rückschlägen nicht entmutigen, zweifelt nicht an ihren Entscheidungen und gibt auf ihre Freunde und ihr Umfeld acht. Zum Schluss will ich gar nicht so viel schreiben, außer dass er mir sehe gefallen hat! Das Buch ist rundherum einfach zu 100% gelungen!
Schon lange habe ich bei Kinderbüchern nicht mehr so viel Freude an Figuren gehabt wie dieses Mal. Besonders Pan hat es nach den ersten Sätzen geschafft direkt einen Platz in meinem Herzen zu ergattern. Er ist eine Nebenfigur die wahnsinnig viel Spaß macht und noch lange in mir nachhallen wird. Aber auch die anderen Figuren fand ich toll. Besonders ulkig fand ich das Wurzelvolk. Aber auch die Wipflinge, die Piraten, den Regelmacher, die Könige und so viele andere hatten ihren Reiz, waren unterhaltsam und haben die Geschichte sehr bereichert. Im allgemeinen bin ich immer noch total begeistert vom Facettenreichtum des Buches!
Wie man merkt hat es mich wirklich geflasht und zählt definitiv zu meinen Highlights in diesem Jahr. Damit hat es sich volle fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung - eigentlich für jedes Alter! - verdient.
„Der neue Kinderbuchschmöker aus der Feder von Akram El-Bahay Was hat Anouk nur getan? Ein unbedachter Wunsch an ihrem 13. Geburtstag - und ihre kleine Schwester ist wie vom Erdboden verschluckt. Es gibt nur einen Weg, den Wunsch rückgängig zu machen: das magische Spiel. Schafft sie es, den dunklen Prinzen in vier Runden zu schlagen, erhält Anouk ihre Schwester zurück. Gewinnt der dunkle Prinz, verliert Anouk sie für immer. Mit jedem Zug muss sie Mitgefühl, Mut und Weisheit beweisen. Doch der dunkle Prinz ist ihr stets einen Schritt voraus - und stellt Anouk schließlich vor eine unmögliche Wahl ...“
Meinung:
Anouks Spiel hat mich erst an eine interessante Mischung aus Jumanji, Märchen und Sheherezade erinnert. Um einen harten Herzenswunsch rückgängig zu machen, muss Anouk die Spieltwelt von Anouks Spiel betreten und das Spiel gegen den bösen Prinzen gewinnen. Im Spiel gibt es einige Märchenbezüge und Anouk ist eine begabte Geschichtenerzählerin. Nach wenigen Seiten war mein Gedanke an andere Geschichten völlig weggeblasen. Das Spiel und somit auch die Geschichte sind so voller fantasievoller Details, wodurch der Autor etwas völlig eigenes daraus macht und somit an die Seiten fesselt.
Unsere Geschichtenheldin Anouk wirkt auf den ersten Eindruck etwas eifersüchtig auf ihre kleine Schwester und wünscht sie in einem Trotzanfall weg. Dass das Wirklichkeit wird, hätte sie nie gedacht und auch nicht gewollt. Sehr mutig, intelligent und herzensgut stellt sie sich dem Abenteuer des Spiels entgegen, um ihre Schwester zurückzuholen. Irgendwie verzückt Anouk das Lächeln ihrer kleinen Baby-Schwester ja doch.
Doch natürlich muss sich Anouk nicht allein der Spielwelt gegenüber stellen. Beim ersten Würfelwurf, erhält sie Pan den sprechenden Schimpansen zum Spielbegleiter. An seine eingebildete Art und sein Eigenlob muss man sich gewöhnen, aber er wird schnell zum amüsanten Begleiter und guten Freund.
Zusammen machen sie sich auf den Weg in die fantasievoll, gezeichneten Spielwelt. Akram El-Bahay entführt Anouk, Pan und den Leser an magische Orte. Einer meiner Favoriten unter den Orten war das Herz des Waldes. Eine Baumhöhle, dessen Decke aussieht wie der Sternenhimmel mit eingefangenen Sternschnuppen. Bei der Reise durch diese zauberhafte Welt, trifft Anouk auf sprechende Blumen, unglückliche Dschinn oder auch gefährliche Spiegelgeister. Je weiter sie durch das Spiel kommt, desto mehr muss sie kreativ Denken, Mitgefühl beweisen oder Ängste überwinden. Dass sie dabei immer mehr Freundschaften schließt, ist sicherlich sehr hilfreich.
Am Ende der Geschichte viel es mir sehr schwer mich von der sympathischen Heldin, den einzigartigen Charakteren und fantasievollen Wesen sowie dem atemberaubenden Weltenentwurf zu verabschieden. Ein eindeutiges Highlight sind auf jeden Fall auch die immer wieder auftauchenden Kurzgeschichten von Anouk gewesen. Aus ihrer Feder würde ich auch gerne ein Buch lesen!
Fazit:
Das Kinderbuch „Anouks Spiel“ ist fantasievoll und zugleich eine moralisch schöne Geschichte, die sicherlich auch Erwachsene an die Seiten fesselt. Schnell verliert man sich in der magischen Spielwelt und freundet sich mit den einigen Charakteren an. Hier fällt der Abschied zur Geschichte definitiv schwer.
Kann ein Herzenswunsch in Erfüllung gehen? Die 12-jährige Anouk freut sich auf ihren Geburtstag, der sie zu einer fast Erwachsenen macht. Gut, zu einem Teenager wie ihr Vater sie nennen würde. Dabei ist dieser Ausdruck für Anouk zu altmodisch. An besagter Nacht darf sie sogar in ihren Geburtstag reinfeiern und bekommt ein Notizbuch für ihre geheimsten Ideen und Gedanken. Anouk hat auch gleich einen Herzenswunsch: Das verschwinden ihrer 6- Monate alten Schwester. Anouk möchte ihre Eltern endlich wieder für sich haben. Nachdem es donnert und Anouk am nächsten Morgen bemerkt, dass sich ihr Wunsch erfüllt hat ist sie geschockt und versucht den Wunsch rückgängig zu machen. Nur so einach funktioniert es nicht wie sie von einem mysteriösen Spiel lernt. Den nur wenn sie in Anouks Spiel vier Aufgaben besteht, kann sie ihre kleine Schwester Maya befreien. Doch am Ende des Spiels wartet der Dunkle Prinz und der hat seine ganz eigenen Pläne.
. Mein erster Eindruck
Begeistert! Ich kenne Akram El-Bahay von seinen Anfängen als Autor und jedes Buch aus seiner Feder konnte mich bis jetzt vollständig überzeugen. Das liebevoll gestaltete Cover das thematisch hervorragend den Inhalt wiederspiegelt gefallen mir sehr gut und sind hier mit der Story hervorragend umgesetzt.
. Meine Meinung zu Anouks Spiel
Ich liebe interssante Storys und die hier ist einfach nur klasse.
Ein junges Mädchen das 13 Jahre alt wird hat einen Herzenswunsch, der ausgerechnet in Erfüllung geht und das Leben von Anouk wie das Mädchen heißt, völlig auf den Kopf stellt. Denn auch wenn Anouk lieber ein Einzelkind wäre, das seine Eltern für sich alleine hätte, hat sie ihre Schwester lieb, auch wenn sie das erst versteht, nachdem ihre kleine Schwester durch ihren Wunsch verschwindet.
Hier gefällt mir die Idee von dem Spiel, das hier den Titel von Anouk trägt und viele Fragen aufwirft. Was für Aufgaben stehen ihr bevor, wer ist der dunkle Prinz und wird Anouk ihre Schwester retten können???
Auf der Reise durch das Spiel und ihre vier bevorstehenden Aufgaben trifft Anouk tolle Freunde und Weggefährten und lernt viel über sich selbst und das jede Entscheidung Konsequenzen hat.
Bildhaft geschrieben und ein Suchtfaktor geschriebenes Kinderbuch welches mich auch als Erwachsener begeistern konnte.
Jumanji … das war das erste, an was ich nach den ersten Seiten gedacht habe. Ein Spiel, das über Leben und Tod, über Glück und Unglück entscheidet. Und doch ist 'Anouks Spiel' weit mehr. Es bringt die wahren Stärken, den wahren Charakter zum Vorschein und lässt Anouk stärker und weiser aus dem Spiel hervorgehen.
Anouk lernt ihre Gefühle zu kontrollieren, ihrem Herzen zu folgen und sich von ihren Wünschen und ihrem Mitgefühl leiten zu lassen. All das ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn der Gegenspieler auf jede nur erdenkliche Weise schummelt. Doch Anouk darf sich nicht beirren lassen und muss mutig, ehrlich und tapfer ihren Weg gehen. Zusammen mit ihren neuen Begleitern, die schnell ihre Freunde werden, erkennt sie ihren wahren Charakter und merkt schnell, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Anouk hat, obwohl sie diesen grässlichen Herzenswunsch aufgeschrieben, gefühlt und gedacht hat, doch ein aufrichtiges Herz. Sie tut alles dafür, um ihre Schwester, um die Menschen die sie liebt zu beschützen und alles wieder gut zu machen. Anouk hat sehr schnell eingesehen, dass sie einen großen Fehler begangen hat. Diese Einsicht, ihr Mut und ihre Hingabe zeugen von wahrer Größe.
Ihr Begleiter Pan ist mein kleines Highlight in diesem Buch. Ständig musste ich über seine knuffige Art lächeln. Der kleine Schimpanse versucht doch alles, um über seine liebevolle, treue, tapfere Art hinwegzutäuschen. Nach außen hin stark und innen doch so weich! Ich mag ihn einfach!
Auch das Cover macht sehr neugierig auf das Buch. Zu Beginn kennt man seine Bedeutung noch nicht, doch im Verlauf fügen sich alle Puzzleteile zusammen und man erkennt immer mehr Details.
Ich habe 'Anouks Spiel' sehr gern gelesen und würde mir eine Rückkehr ins Spiel wünschen. Vielleicht gibt es ja irgendwann einmal ein Wiedersehen mit Pan, Toni und Ki.
Nachdem ich "Henriette und der Traumdieb" von Akram El-Bahay gelesen hatte, wollte ich gern mehr von ihm lesen. Die ersten Kapitel von "Anouks Spiel" habe ich förmlich verschlungen, aber dann wurde die Geschichte zäh und ich machte immer längere Pausen. Das lag zum Einen daran, dass mich Pan, Anouks zugewiesener Begleiter, sehr genervt hat. Zum Anderen gab es zu viele schnörkelige Umschreibungen. Das ist natürlich Geschmackssache und andere mögen das anscheinend sehr. Manches hat mich allerdings auch verwirrt, z.B. heißt es an einer Stelle: "Die Bäume [...] wuchsen in den Schatten..." Es ist überhaupt nicht wichtig, aber im Hintergrund beschäftigt sich mein Gehirn dann mit der Frage, ob im Schatten Bäume stehen und dort vor sich hin wachsen oder ob sie im Licht stehen, aber in den Schatten hinein wachsen. Solche Grübeleien lenken mich dann von der eigentlichen Geschichte ab und das nervt. Aber auch das ist vermutlich nur so eine Marotte von mir. Irgendwann nahm die Geschichte aber wieder kräftig Fahrt auf und vielleicht habe ich mich auch an die Schnörkel gewöhnt, sodass ich wieder großen Spaß beim Lesen hatte. Das Ende fand ich sehr schön. Die Botschaft, die hinter dieser Abenteuergeschichte steckt, gefällt mir sehr. Außerdem mag ich die Hauptfigur Anouk und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte.
Am Anfang dachte ich, oh nein das kommt dir nur allzu bekannt vor ( Film, Die Reise ins Labyrinth ). Dann aber hat die Geschichte eine andere Wendung bekommen und es war aber wieder sehr bekannt (Jumanji, Zathura). Wo wir dann in der Welt waren, lief es geschickt und erstaunlich neu. Mit vielen neuen und interessanten Wesen und Geschöpfen. Die einzelnen Übergänge der Spielwelten sind sehr bildlich dargestellt und man kann sich wunderbar hineinversetzten. Das Ende und der letzte Kampf war doch sehr überraschend und mega gut gelungen.
Ich kann dieses wunderbare Buch, dieses phantastische Geschichte, dieses mitreißende Abenteuer nur von Herzen empfehlen. Für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein Genuss. Schade, dass ich all die lieb gewonnen Figuren und die Welt des Spiels jetzt hinter mir lassen muss, es hat mir unheimlich viel Freude bereitet, Anouk auf ihrer Reise zu begleiten. Definitiv mehr als "nur" Kinderbuch! ♥️😍📖💭