Ein Brief aus der Vergangenheit mit mysteriösen Codes, ein Internet-Zwischenfall und ein Rutenkind mit Hippiemuytter: Malin und Orestes haben alle Hände voll zu tun, das Geheimnis um einen Wissenschaftler aus dem vorigen Jahrhundert zu lösen, und stoßen dabei auf Fragen, die sich mit Logik nicht erklären lassen.
Geheimnisvoll und atemlos – was kann Wissenschaft? Und sind bei allem, was passiert, nicht vielleicht auch andere Kräfte beteiligt
Oj, här var det verkligen ett klurigt mysterium att lösa!
Malin får ett brev av en lite annorlunda klädd äldre man. Han vill att hon ger det till det rutbarn som snart kommer att flytta in i grannskapet. Några månader senare kommer det också en ny pojke till klassen och han och Malin blir grannar.
Orestes är inte alls vad Malin förväntat sig men till slut får hon honom att förstå att bara han kan lösa gåtan vars första ledtråd finns i brevet hon fått.
För att vara en bok för barn i ca 9-12 årsåldern är språket lättläst men den innehåller mängder av koder och chiffer som inte ens jag förstod. Men oj, vad jag läste! Den är verkligen spännande och detta hade varit ett roligt äventyr att ge sig ut på själv.
Och det bästa av allt, den finns en fortsättning också!
In einhundert Tagen wird ein Junge auftauchen, und dem musst du einen Brief geben. Und dabei geht es um Leben und Tod. Malin bekommt von einem mysteriösen Mann einen mysteriösen Auftrag, doch damit beginnt das Abenteuer erst!
Ich bin ehrlich, ich hätte das Buch vermutlich selbst nicht angefragt, denn es ist ein Jugendbuch. Versteht mich nicht falsch, Jugendbücher sind etwas grandioses, aber doch nichts mehr für eine 30 jährige Mama!
Ich will mir gar nicht vorstellen dass ich die Geschichte von Malin und Orestes verpasst hätte.
Von der ersten Seite an war ich begeistert. Die Schreibweise ist absolut fesselnd. Irgendwie hatte ich nicht mehr auf dem Schirm wie spannend Jugendbücher sein können. Fragt mich nicht warum.
Aber von vorne.
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Den tollen Schreibstil habe ich ja schon erwähnt. Doch was bei dem Buch heraus sticht für mich, sind die kleinen Illustrationen.
Malin und Orestes begeben sich auf eine Schnitzeljagd wenn man so will. Die Rätsel sind nur mit Mathematischem Verständnis zu lösen und gewürzt mit Astrologie und Physik. Super spannend wie ich finde.
Und da die Rätsel 'ausgeschrieben' (selbst oder gerade für Erwachsene wie mich) kompliziert sind, helfen die Illustrationen sie verständlich zu machen.
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Ich habe Malin und Orestes gespannt begleitet und ich habe ein vorläufiges Ende bekommen. Ich hoffe aber sehr dass es bald weiter geht mit den beiden, denn es gibt noch einige Rätsel die ungelöst sind, und denen wir gemeinsam schleunigst auf den Grund gehen sollten.
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Ein sehr spannendes Jugendbuch, mit Liebe einzelne Auschnitte illustriert, und eine Liebeserklärung an die Mathematik als auch die Astrologie.
Als ich das erste Mal von „Code Orestes“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich lese super gerne Bücher, die in Schweden spielen und Geschichten, die voller Rätsel und Codes stecken, fallen ebenfalls absolut in mein Beuteschema. Für mich stand daher sehr schnell fest: Den Auftakt der Code Orestes Trilogie möchte ich unbedingt lesen!
An einem kalten Wintertag wird die 12-jährige Malin abends von einem äußerst merkwürdigen Mann aufgehalten. Hastig drückt er ihr einen Brief in die Hände und nimmt ihr das Versprechen ab, ihn an ein Rutenkind zu übergeben, welches in genau 100 Tagen in das Nachbarhaus einziehen wird. Niemand anderem darf sie den Brief geben, niemand darf von ihm erfahren. Es sei wichtig, dass sie diesen Auftrag ausführe. Es gehe angeblich um die Zukunft, um Leben und Tod! Völlig verdattert nimmt Malin den Umschlag an sich. Wenige Monate nach dieser bizarren Begegnung zieht der seltsame Junge Orestes mit seiner Hippiemutter und seiner kleinen Schwester Elektra nebenan ein. Malin ist sofort klar, dass er dieses geheimnisvolle Rutenkind sein muss. Orestes aber zeigt sich wenig begeistert von dem Ganzen. Er zerreißt den Brief sogar! Malin kann es nicht fassen. Umsichtig wie sie ist, hat sie zum Glück aber gleich drei Kopien von dem Brief gemacht. Sie kann Orestes schließlich noch davon überzeugen, mit ihr gemeinsam den verschlüsselten Brief zu entziffern. Eine abenteuerliche Schnitzeljagd beginnt...
Was für ein cooles Buch! Ich habe eindeutig mal wieder den richtigen Riecher gehabt – mir hat das, was mich im ersten Band von Code Orestes erwartet hat, unheimlich gut gefallen! Hätte ich nicht mal wieder drei Bücher parallel gelesen, hätte ich das Buch garantiert nahezu in einem Rutsch durchgeschmökert. Der Auftakt der Code Orestes Trilogie hat mir einfach genau das beschert, was ich mir erhofft hatte: Ein abenteuerlicher Kinderkrimi, der durchweg zum Mitfiebern einlädt und uns Leser mit lauter mysteriösen Ereignissen, jeder Menge Rätsel und zahlreichen Überraschungen konfrontiert. Wer beim Lesen gerne mitknobelt und ein leidenschaftlicher Codeknacker ist, wird bei Code Orestes garantiert ganz auf seine Kosten kommen!
Ich hatte einen fabelhaften Einstieg in das Buch. Eigentlich wollte ich abends vor dem Schlafengehen nur mal ein bisschen das Buch reinlesen, habe dann aber, ehe ich es mich versah, gute 100 Seiten am Stück weggesuchtet. Bis auf die Briefe aus dem 19. Jahrhundert, die mir persönlich etwas zu lang waren, habe ich die Story als unfassbar packend empfunden. Die Briefe des Ingenieurs Axel Åström, welche unsere Protagonisten gemeinsam entschlüsseln, haben sich für mich, muss ich gestehen, ein bisschen langatmig lesen lassen. Da habe ich mich öfters dabei ertappt, dass ich diese Passagen irgendwann nur noch überflogen habe. Klasse fand ich daher, dass es im Anschluss an Axels Erzählungen kurze stichpunktartige Zusammenfassungen von unserer Buchheldin Malin gibt.
Bis auf die Briefe hat sich das Buch für mich aber wirklich hervorragend lesen lassen. Die Schrift ist angenehm groß, die Kapitel sind schön kurz und der mitreißende Schreibstil konnte mich von Beginn an begeistern. Da wir alles aus der Sicht von Malin in der Ich-Form erfahren, ist der Erzählton recht kindlich gehalten, was mir unglaublich gut gefallen hat! Ich liebe solche Erzählweisen einfach über alles. In meinen Augen ist es der Autorin erstklassig geglückt, aus der Perspektive eines 12-jährigen Mädchens zu schreiben. Ich, als Erwachsene, konnte mich jederzeit mühelos in unsere Hauptprotagonistin hineinfühlen.
Malin war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist ein total liebes, aufgewecktes und cleveres junges Mädel. Man kann gar nicht anders, als Malin sofort ins Herz zu schließen. Bei Orestes schaut das etwas anders aus. Er ist anfangs äußerst unfreundlich und kühl, allerdings zeigt sich noch, dass sich hinter seiner unnahbaren Fassade ein herzensguter und warmherziger Kerl verbirgt. Orestes und Malin sind ziemliche Gegensätze, aber vermutlich passen sie gerade deswegen so gut zusammen. Die beiden werden noch sehr gute Freunde werden und gemeinsam mit diesem außergewöhnlichen Ermittlerduo werden wir Leser eine enorm abenteuerliche Zeit voller Geheimnisse und Mysterien erleben.
Mit den weiteren Figuren konnte mich die schwedische Autorin ebenfalls vollends überzeugen. Alle haben sie so ihre schrullige Eigenarten und Probleme, was sie nur noch liebenswerter und authentischer macht. Da hätten wir zum Beispiel Malins Mama, die grundsätzlich nur logisch und wissenschaftlich denkt, ihr gutmütiger Vater, der sich von einem Herzinfarkt erholt und Orestes Hippiemutter, die man mit ihrem esoterischen Gedöns einfach nur als schräg bezeichnen kann. Ich fand Orestes Mutter Mona total witzig und musste öfters über sie schmunzeln, zugleich habe ich aber auch sehr mit Orestes mitgelitten. Mir wäre es an seiner Stelle garantiert auch ziemlich peinlich gewesen, so eine verrückte Mutter zu haben.
Womit mich Maria Engstrand ebenfalls (nahezu) vollkommen abholen konnte, ist die Handlung. Da habe ich euch ja bereits erzählt, dass ich die Story als unbeschreiblich spannend empfunden habe. Okay, mal abgesehen von den Briefen, aber letztendlich haben mich diese eigentlich gar nicht groß gestört. Mir hat es unsagbar viel Spaß gemacht, mich zusammen mit Malin und Orestes auf eine spannende Schnitzeljagd durch das beschauliche Städtchen Lerum und die Umgebung zu begeben. Die Codes, die es zu knacken gilt, fand ich richtig genial. Allerdings habe ich sie als ziemlich tricky empfunden. Hier heißt es definitiv Köpfchen einschalten und richtig mitdenken, wenn man sich ebenfalls ans Herumrätseln und Entschlüsseln machen möchte. Außerordentlich gut gefallen hat mir, wie detailreich und kindgerecht das Dechiffrieren der Codes mithilfe von Tabellen und Codierscheiben beschrieben wird. Man lernt in dem Buch wahrlich eine Menge über Kryptographie, vor allem über die Vigenère-Chiffre, was ich super interessant fand.
Mit dem Ende war ich zuerst irgendwie nicht so ganz zufrieden, aber da es sich bei „Das auserwählte Kind“ um den ersten Band einer Trilogie handelt, fand ich es dann doch okay, dass so einige Dinge offen bleiben oder nur angerissen werden. So hoffe ich zum Beispiel, dass der „Internetzwischenfall“ von Malin im nächsten Band noch einmal aufgriffen wird. Falls ihr euch jetzt fragt, was es mit diesem geheimnisvollen Internetzwischenfall auf sich hat und gerne mehr darüber wissen möchtet, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Darüber werde ich euch nämlich nichts erzählen. Spannung muss schließlich sein, hehe. ;)
Wovon ich euch aber unbedingt noch berichten möchte, ist die grandiose Aufmachung des Buches. Das Cover finde ich wunderhübsch, von diesem war ich auf den ersten Blick ganz verzaubert. Der Innenteil kann sich aber auch sehen lassen. Das erste und hintere Vorsatzblatt ist traumhaft illustriert und auch die Kapitelanfänge sind hinreißend gestaltet. Große Klasse sind dann auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen, die es im Verlaufe der Geschichte gibt. Leider sind es nur sehr wenige, aber dafür wunderschöne.
Fazit: Spannend, geheimnisvoll, außergewöhnlich – ein wundervoller Trilogieauftakt, der große Lust auf mehr macht! In meinen Augen ist der schwedischen Autorin Maria Engstrand mit dem ersten Band ihrer Code Orestes Trilogie ein großartiges Debüt gelungen, welches mir herrliche Lesestunden beschert hat. Die Handlung steckt voller Abenteuer, Geheimnisse, Codes und unvorsehbarer Wendungen - man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, da man so sehr am Mitfiebern und Miträsteln ist. Neben der aufregenden Schnitzeljagd enthält die Geschichte noch viele weitere tolle Themen wie Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, Mystik, Wissenschaft und Technik. Ich fand diesen einzigartigen Mix einfach nur einsame Spitze. Auf den zweiten Band, der zu meiner großen Freude bereits im kommenden Sommer erscheinen wird, freue ich mich schon riesig! Egal ob Jung oder Alt – ich kann „Code Orestes – Das auserwählte Kind“ wärmstens empfehlen und vergebe 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!
Zwischen Glauben und Wissenschaft steckt immer auch ein Fünkchen Magie
Alles beginnt mit einem mysteriösen Mann im Pelz, der in einer schneebedeckten Nacht plötzlich aus dem Busch der Nachbarn erscheint um Malin einen Brief aus der Vergangenheit zu geben. Den Brief muss sie unbedingt in 100 Tagen dem Rutenkind übergeben, fleht er sie an, es gehe um Leben oder Tod.
100 Tage später zieht eine neue Familie in das Nachbarhaus und dann steht er einfach da in ihrer Klasse, mit Aktentasche und Hemd, fast wie ein kleiner Erwachsender - Orestes, der neue Mitschüler, das Rutenkind.
Beim Öffnen des Briefes finden sie mehrere Seiten mit einem mysteriösen Codes. Das ist der Start einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn es gilt, dieses Rätsel zu lösen...
Ich habe das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen. Code Orestes ist eine sehr einzigartige und gleichzeitig informative Geschichte, die sich vor allem mit dem Entschlüsseln von Codes und Chiffren befasst. Obwohl es sich auch hier um eine Suche nach Hinweisen (Quest) und dem Lösen und Rätseln handelt, habe ich bisher noch nichts Vergleichbares gelesen.
FAZIT: Ich hoffe der zweite Band wird bald übersetzt. Ein neues Abenteuer der zwei könnte sehr interessant werden.
In "Code Orestes - Das auserwählte Kind" geht es um Malin, die eines Tages einen Brief bekommt, denn sie an ihren neuen Mitschüler Orestes weiter geben soll. Die beiden fangen einen Code zu entschlüsseln und versuchen hinter dem Rätsel hinterherzukommen.
Mir hat die Geschichte an sich ganz gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht verstndlich und die Illustrationen haben mir auch sehr gefallen.
Mit den Charakteren dagegen konnte ich leider nicht so viel anfangen. Sie waren irgendwie komisch und so richtig anfreunden konnte ich mich mit ihnen nicht. Wie klischehaft und negativ Orestes' Mutter dargestellt wurde, fand ich nicht so gut. Und auch die Beziehung zwischen Malin und ihrem Vater fand ich nicht so toll. Natürlich hat sie durch seine Krankheit nicht das gleiche Verhältnis zu ihm wie sie zu ihrer Mutter. Sie war aber trotzdem total desinteressiert und nicht wirklich glücklich, dass er wieder mehr oder weniger gesund ist.
Ansonsten war die Geschichte natürlich auch sehr lehrreich, jedoch durch die ganzen Rätsel sehr unübersichtlich und langatmig.
Die 13 jährige Malin wohnt in einem Vorort von Göteborg. In das Nachbarhaus zieht der gleichaltrige Orestes mit seiner Mutter Mona und der kleinen Schwester Elektra. Auf Orestes hat Malin schon ungeduldig gewartet. Ein Unbekannter hat ihr nämlich einen verschlüsselten Brief in die Hand gedrückt mit der Aufgabe, ihn dem neu ankommenden Rutenkind zu übergeben, es gehe dabei um die Zukunft, es gehe um Leben und Tod. Schritt für Schritt entschlüsseln nun Malin und Orestes, beide übrigens Mathegenies, die Codes und stoßen, wie bei einer Schnitzeljagd auf immer mehr Briefe. Diese sind von Axel Aström verfasst. Er lebte vor ca. 150 Jahren, zu einer Zeit, wo um Göteburg eine Eisenbahnlinie, nicht ohne Widerstände, geschaffen wurde.
Die Figuren empfand ich als angenehm schräg, allerdings wurde ich im Laufe des Buchs nicht mit ihnen warm. Bei Malin, der Hauptfigur fehlten mir irgendwie die Gefühle und sie wirkte recht trübsinnig. Sie spielt Cello und richtige Freunde hat sie nicht. Malins Vater, der noch geschwächt durch einen erlittenen Herzinfarkt ist, wirkt irgendwie depressiv und abwesend, so dass seine Beziehung zu Malin schon lange erkaltet ist. Malins Mutter ist wegen ihrer Arbeit vorrangig in Japan und man liest sie daher fast nur per Mail. Auch zwischen den Eltern verspürte ich keine Zuneigung. Orestes, der Nerd, ist über weite Strecken abweisend und kühl, doch auch wenn sich sein Verhältnis zu Malin bessert, bleibt er etwas unzugänglich. Seine Mutter Mona ist sehr esoterisch veranlagt (verbietet Orestes z.B. Schmerztabletten) führt spirituelle, heilende Sessions durch und überlässt die kleine Elektra oft Orestes.
So richtig sympathisch wurde mir also niemand und die Stimmung empfand ich oft als eher unangenehm. Dem doch recht umfangreichen Buch fehlte es zudem manchmal an Spannung, wenngleich sie hin und wieder durchaus aufflackerte. Man erfährt etwas über (anspruchsvolle) Codes, Schreibmaschinen, Rechenschieber und Rechenmaschinen, jeweils veranschaulicht auch durch Illustrationen. Angedeutete Themen sind die Gegensätze Natur – Technik sowie Glaube - Wissenschaft. Ein weiteres angerissenes Thema ist eine möglich Gefahr, die im Umgang mit dem Internet entstehen kann.
Die Handlung ist mit abenteuerlichen, mystischen und esoterischen Elementen angereichert. Ein bisschen Grusel kommt auch noch hinzu, als ein manipulativer Psychopath auftritt, was mir allerdings so gar nicht gefallen hat und ich irgendwie sehr unpassend fand. Dementsprechend empfand ich den (vorläufigen) Abschluss auch als etwas wüst. Da die grundlegenden Aufgaben und Rätsel um Axel Aström und die Erdenströme aber noch nicht gelöst sind, wird es zwei weitere Bände geben.
Insgesamt überzeugte mich dieser Reihenauftakt leider nicht. Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber der Funke sprang nicht so recht über, obwohl es sehr witzig und kurzweilig begann. Für diese Altersgruppe gibt es so viele bessere Bücher, so dass ich es meinen Kindern eher nicht empfehlen werde.
Malin receives a mission from a stranger to deliver a letter to a “Rutenkind” (Rod child) who will arrive in 100 days. After 105 days, she opens the letter together with Orestes, the mentioned Rutenkind. Together, they solve puzzles and ciphers to save the world’s life and future. They travel to different places to find more clues and read letters from Axel Aström.
The entire novel is told from the perspective of 12-year-old Malin. Unfortunately, her feelings and thoughts didn’t engage me. I couldn’t empathize with her, and her emotions toward her mother were contradictory. At times, she loves her mother and doesn’t want her to fly to Japan; at other times, she complains about her mother’s messiness and says it annoys her.
Sadly, the story doesn’t become more interesting because of the constant puzzles. Even by the end, I couldn’t quite understand why the children consider solving the puzzles so vital to save the world. The puzzles and letters themselves were dull. You constantly needed a keyword to decode new ciphers, and some solutions felt very far-fetched. For example, in Chapter 14, line 6: “…and the ‘Fides’ carved into the cello.” I mean, which 12-year-old boy would think to divide 14 by 6, enter that into a slide rule, and then use the resulting word along with “Fides” as the key for a cipher? In my opinion, completely incomprehensible.
Additionally, the story feels underdeveloped. Malin solves a puzzle to save the world, meanwhile she spends time with her father, her mother flies to Japan for weeks, she finishes school, and a case involving an oracle, which seemed resolved weeks ago, suddenly reopens. Somehow, none of these situations connect. By the end of the book, the puzzle isn’t even solved, and the world isn’t saved. Even after the fateful night, neither of them makes any effort to use the “Astrolabium” or finish solving the puzzles!
I cannot recommend this book. It’s too boring for teenagers and a bit too difficult for younger children.
Definitiv mal was anderes, zumindest für mich! Diese nette Geschichte ist für Leser ab 11 Jahren und so liest sie sich auch – flüssig und schnörkellos. Die schwereren Passagen, die zu den Rätseln führen, können übersprungen werden, da sie im Nachhinein zusammengefasst werden. Darauf wird aber beim Lesen auch hingewiesen. Das gefiel mir besonders deswegen, da man als Kind Bücher eher mehrmals liest als nur einmal. Von daher denke ich, dass es den einen oder anderen jungen Leser auch anspornen könnte.
Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Malin erzählt, was zu Anfang etwas verwirrend war, da Orestes somit ein wenig in den Hintergrund rückte. Dennoch gefiel mir die Art sehr gut. Zudem passen die beiden Charaktere an sich sehr gut zusammen, da Malin mit einer Mutter aufwächst, die an Fakten glaubt, die Wissenschaft. Bei Orestes ist das andersherum und dennoch glauben beide an den Gegensatz. Malin kann oft nicht glauben, dass die Dinge mit rechten Dingen zugehen, während Orestes kühl und logisch argumentiert. Für mich waren genau diese Kontroversen sehr unterhaltsam. Oft hatte ich das Gefühl, dass in der Geschichte die Kinder die erwachseneren Protagonisten waren.
Trotz der Rätsel und Mysterien kam die Geschichte nicht zu kurz. Man hat immer wieder Zeit alles sacken zu lassen, die Charaktere besser kennen zulernen und einfach nur an ihrem Alltag teilzunehmen. Dies gefiel mir besonders deswegen, weil man einfach Zeit hatte die Informationen zu verarbeiten. Man bekam die Chance die Beziehung zu den Protagonisten zu vertiefen, was aus meiner Sicht bei einer mehrteiligen Reihe wichtig ist, denn man möchte sich ja auch freuen diese wieder zu sehen. Jedoch war es nicht so viel drum rum, dass man die Lust verlor weiter zu lesen. Es war eine recht ausgewogene Mischung und immer soweit im Rahmen, dass es auch für Altersgruppe entsprechend geeignet ist.
Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für Leser ab 11 Jahren zum rätseln und mitmachen.
Alles beginnt mit einem rätselhaften Fremden, der in einer kalten, dunklen Nacht Malin abfängt und ihr einen Brief aufdrängt. Einen alten Brief, den sie jemandem übergeben soll, der in 100 Tagen kommen wird. Und tatsächlich, drei Monate später zieht Orestes mit seiner Familie ins Nebenhaus und nicht nur sein Name und seine Familienverhältnisse sind seltsam. Anfangs eher widerstrebend lässt er sich darauf ein, mit Malin zusammen das Geheimnis des Briefes zu lösen, der die beiden unterschiedlichen Jugendlichen auf eine nicht immer ungefährliche Schnipseljagd führt ...
Dieses Buch hat mich völlig überrascht - auf positive Art und Weise. So mysteriös und geheimnisvoll der Beginn und auch zwischendrin der Aufbau des Buches ist, so gibt es doch viele, sehr cool aufgebaute Rätsel, die mit Logik gelöst werden müssen und den Leser auffordern, selbst mitzumachen. (Zumindest diese Person hier, die diese Rezension schreibt, jawohl!) Das ist wohl nicht jedermanns und jederkinds Sache, wie man schnell an einigen negativen Rezensionen sehen kann, doch mich hat das sehr begeistert. Mir taugt dieser Schreibstil, in dem die erzählende Malin oftmals alles wie eine Statistik herunterrattert, jedoch ohne die Langeweile, die so eine Statistik mit sich bringt. Mir gefällt, wie menschlich/zwischenmenschlich die Entwicklung der angehenden Freundschaft geschildert wird, auch das Familiäre bei den Kindern. Zwischendrin gibt es gänsehauterzeugende Szenen von Internetgefahren und ich war sehr angetan davon, dass keines der Kinder dem anderen überlegen ist, weder im geistigen noch im körperlichen. Dieses Buch ist nur für neugierige und mitdenkende Leser geeignet, doch diese werden sehr wahrscheinlich genauso viel Spaß daran haben wie ich. Ich warte jetzt schon gespannt auf die Fortsetzung, und das kann ich nicht von vielen Büchern behaupten.
In ihrem Debütroman Code Orestes - Das auserwählte Kind erzählt Maria Engstrand von zwei Kindern, die, angeschoben durch einen geheimnisvollen, mit einem Code gespickten Brief, auf Rätseljagd gehen.
Der Verlag hat das Buch mit einer Altersempfehlung ab 10 Jahren herausgebracht und für mein Empfinden ist dies Alter angemessen. Die Geschichte ist kindgerecht gestaltet, voller geheimer Codes, die entschlüsselt werden müssen und zu denen die Autorin auch gleich Entschlüsselungshilfen anbietet. So können die Kinder auch ihre eigenen Geheimcodes erarbeiten. Überhaupt gibt es in Code Orestes - Das auserwählte Kind, das den Auftakt einer Trilogie bildet, sehr viel Lehrreiches. Schön dabei ist, dass bei den Erklärungen nicht der Zeigefinger gehoben wird, sondern die Ratschläge und Erklärungen beiläufig in die Geschichte eingebaut werden. So wird z. B. auf die Gefahren des Internets hingewiesen oder darauf, sich nicht von fremden Menschen ansprechen zu lassen. Auch wird der Gebrauch "alter" Gerätschaften wie Schreibmaschinen erklärt. Positiv fand ich auch, dass Code Orestes zu einem Abschluss gekommen ist. Zwar wird Verblüffendes aufgedeckt, das wohl im nächsten Band behandelt wird, doch endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger, der den Leser zu schlaflosen Nächten verdammt.
Als erwachsener Leser hatte ich nur mittelmäßige Freude an dem Buch. Ich hatte mir etwas mehr "Schweden" in der Geschichte erhofft, aber für diese nicht erfüllte Erwartung kann das Buch natürlich nichts. Davon abgesehen war es sehr einfach geschrieben und das Ende war mir zu konstruiert. Älteren Lesern kann ich das Buch demnach nicht empfehlen. Jüngeren Kindern wird "Code Orestes" aus den oben erwähnten Gründen aber sicherlich Spaß machen.
Fazit: Maria Engstrands Debüt ist ein Rätselspaß für Kinder ab 10 Jahren, der leicht zu lesen ist, einiges zum Knobeln enthält, aber auch viel Lehrreiches bietet.
Malin erhält in einer Winternacht mit einer besonderen Sternenkonstellation von einem ihr unbekannten Mann einen Brief. Diesen soll sie hundert Tage später einem Jungen, dem so genannten Rutenkind, überreichen. Dieser Junge taucht dann tatsächlich nicht nur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft, sondern auch in ihrer Klasse auf, verhält sich jedoch ganz anders, als Malin erwartet hatte. Als sie ihm den Brief übergibt, zerreißt er ihn in tausend Einzelteile. Doch bald schon lernt sie ihn besser kennen, freundet sich mit ihm an und lernt auch seine ziemlich alternativ angehauchte Mutter kennen. Nachdem sich die beiden nach anfänglichen Schwierigkeiten angenähert haben und nach einigem Tüfteln schaffen sie es schließlich, den Code des geheimnisvollen Briefes zu entschlüsseln. So kann das Abenteuer beginnen.
Das vorliegende Buch wurde von einer schwedischen Autorin geschrieben, die Handlung findet ebenfalls in Schweden statt. Das Buch ist für junge Jugendliche geeignet, aber auch Erwachsene erfreuen sich bestimmt an der Geschichte. Schon die ersten Seiten gestalten sich als äußerst geheimnisvoll und werfen viele Fragen auf. Neben der ohnehin schon sehr Rätsel auflösenden Grundhandlung des Buches werfen auch die Protagonisten genug Geheimnisse auf, die sich nach und nach klären. Man hat es hier nicht nur mit einer spannenden Geschichte zu tun, sondern erfährt auch viel über das Entschlüsseln von Codes und Ähnlichem.
Alles in allem eine sehr interessante und spannende Geschichte, das Buch legt man ungern aus der Hand. Gut gelungen, für jung und alt. Da dieses Buch der Auftakt einer mehrteiligen Reihe sein soll, darf man gespannt sein, ob die kommenden Geschichten auch so spannend werden.
Zwei Jugendliche, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begeben sich auf ein Abenteuer voller Rätsel und haben außerdem alle Hände voll damit zu tun, mit ihren außergewöhnliche Familien zurechtzukommen.
Das schöne Cover und die Idee des Buches hatten schnell Interesse bei mir geweckt. Leider konnte die Geschichte jedoch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Spannung wollte nicht so recht aufkommen, was – wie ich vermute – an den immer wieder eingefügten Lösungswegen für die verschlüsselten Nachrichten lag. Das war mir etwas zu viel Theorie und hat sehr von der eigentlichen Geschichte abgelenkt.
Außerdem wurde ich leider auch nicht recht mit den beiden Protagonisten warm. Ich fand die Charaktere etwas blass gezeichnet und konnte mich so nicht recht in sie hineinversetzen. Es ist eine sehr merkwürdige Freundschaft, die die beiden da haben. Vielleicht wird das ja im nächsten Teil weiter herausgearbeitet – es ist ja das erste Buch einer Trilogie. Es bleibt am Ende auf jeden Fall genügend Stoff, der noch fortgeführt werden kann – wenn ich auch insgesamt etwas von dem Ergebnis bisher eher enttäuscht war.
"Code Orestes" hatte mich mit dem Klappentext rund um Rätsel, Schnitzeljagd und geheime Machenschaften sehr neugierig gemacht.
Der Einstieg hat mir gefallen und ich war gespannt wo die Geschichte hinführen wird. Gelungen fand ich auch die Erklärung zur Code Entschlüsselung und die immer neuen Entdeckungen von Malin und Orestes. Leider flachte die anfängliche Begeisterung immer mehr ab, da mich der Rest der Geschichte einfach nicht überzeugen konnte. Die Geschichte verliert sich immer wieder in seitenweisen Beschreibungen, die für die Handlung komplett unwichtig sind und bei mir teilweise einfach nur Langeweile erzeugt haben. So wirkte die Geschichte immer wieder langatmig und das Spannungslevel bleibt sehr gering, obwohl einiges an Potential da ist. Zudem wirkte die Handlung auf mich mehr und mehr konzentriert und konnte mich immer weniger abholen und begeistern.
Auch die beiden Protagonsiten Orestes und Malin waren mir nicht ganz so sympathisch, so dass ich mit den beiden wenig mitfiebern und anfangen konnte.
Das Buch endet mit einem leichten Cliffhanger, aber ich denke mein Interesse an der Geschichte reicht nicht aus, um die Fortsetzung zu lesen.
Zum Inhalt: Malin hat einer Brief von einem Unbekannten erhalten, den sie nach genau hundert Tagen übergeben soll. Als der Tag gekommen ist, hat der Betroffene - Orestes - nichts besseres zu tun, als den Brief zu zerreißen. Aber Malin wäre nicht Malin, wenn sie nicht vorher Kopien gemacht hätte. Schließlich begeben sie Malin Orestes gemeinsam daran, das Rätsel zu lösen. Meine Meinung: Das Buch hat mir super gut gefallen. Besonders auch die enthaltenen Codes und wie man diese Lesen kann. Ich möchte wetten, dass fast jeden Leser dieses Buches nach der Lektüre anfangen wird, z. B. die Scheibe zu basteln und mit Codierungen zu experimentieren. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, Orestes ist am Anfang etwas seltsam, wächst einem aber nach und nach auch ans Herz. Mali war mir von Anfang an sympathisch. Die Story war gut und sehr fantasievoll, ergänzt durch schöne Zeichnungen. Der Schreibstil war sehr gut und ich denke, dass er sowohl in der Zielgruppe als auch bei älteren Lesern sehr gut ankommen wird. Fazit: Toll
En väldigt spännande och intressant bok! Malin som är öppen för allt, vetenskap och mystik är den perfekta balansen i boken. Orestes visar sig vara mer mystisk än Malin tror, att han är duktig på matte, kan springa snabbt och är alltid klädd som en business man är inte bara det enda konstiga, nejdå, Orestes har en mamma som inte tror på logik och fakta medan Malins mamma bara är logik och fakta.
Berättelsen börjar med mysteriet, ett gammalt brev som Malin får och som hon ska överlämna till ett RUTbarn, ett barn som är utvald till något stort, något Malin undrar över. Kan Malin vara ett Rut barn? Vad är ett rut barn osv. Men berättelsen handlar inte bara om mysteriet över rutbarn, det handlar om förmågan att se bortom det yttre. En bok fylld med chiffer, mysterium och detektivarbete. Något irriterande med de olika typsnittet, inte för att det var uppfriskande ovanligt, men för att man ibland inte riktigt kunde läsa och ibland tappade man flytet i sin läsning.
Men berättelsen var trevlig, spännande! Läste klart boken så fort jag kunde och när jag märkte att det finns en uppföljare, då behövde jag bara läsa den! Rekommenderar för de som är runt 7-12 år och gillar äventyr, mystik och spännande detektiv lösningar.
Das Buch "Code Orestes" hält schon, was es im Titel verspricht: Es geht um Codes und Verschlüsselungen. Anfangs recht spannend und interessant gab es zum Ende hin einige Punkte, die mich gestört haben, wobei die Codes wirklich gut sind. Malin und Orestes sind durchwegs sympathische Hauptfiguren, aber die Erwachsenen kommen hier nicht so gut weg. Am meisten gestört hat mich das Bild, dass von Malens Vater gezeichnet wird. Er war für mich als Figur nicht greifbar und sehr negativ dargestellt. Zudem sind ganze Passagen im Buch sehr langweilig - dies wird sogar noch vorweggenommen und geraten zur Zusammenfassung am Ende zu springen - warum schreibt der Autor die denn dann überhaupt rein? Einige Gegebenheiten waren für mich auch nicht logisch und sehr zufällig. Für passionierte Codeknacker hat das Buch sicher seinen Reiz, mich konnte es aber nicht ganz überzeugen.
Malin trifft kein einer Winternacht einen merkwürdigen Mann, der ihr einen Brief für Orestes mitgibt. Ein Rutenkind, welches in hundert Tagen ankommt. So wartet Malin auf die Ankunft von ore stes, der allerdings so ganz anders ist, als erwartet ...
Meine Meinung:
Ich bin ein wenig zwiegespalten. Für ein Kinderbuch fand ich es fast ein wenig zu komplex, zu ausführlich. Es hätte teilweise schon fast was wissenschaftliches, also für Kinder. Die Geschichte zog sich auch ganz schön dahin, Malin hätte gerne mehr agiert, aber Orestes hielt das alles für Humbug.
Am Ende war es dann ein abenteuerlicher Spannungsroman für Kinder, der bestimmt auch im angepeilten Lesealter seine Fans finden wird. Die Codeknackerei war jedenfalls gut beschrieben und machte auch Spaß. Die Geschichte hatte halt seine Längen, aber dennoch war ich gut unterhalten.
Meine/(unsere) Meinung: Leider konnte dieses Buch meine Nichte nicht von sich überzeugen, da sie mit dem Schreibstil nicht so richtig warm wurde. Zwar hat sie das Cover und auch die Thematik durchaus interessiert, dennoch verflog das Interesse nach ca 40 Seiten, da der Schreibstil nicht die Gabe besaß, sie so zu fesseln, dass sie am Ball bleiben wollte.
Dennoch lässt sich ein abschließendes und rundum gezogenes Urteil nicht erstellen, das das Buch bereits zu einem frühen Stadium abgebrochen wurde.
Fazit: Ein schönes und sehr ansprechendes Cover, welches uns sofort in seinen Bann gezogen hat. Leider war der Schreibstil nicht unbedingt das, was meine Nichte sich davon erhofft hatte. Also ein subjektives Urteil über ein Buch, das sicherlich seine Fans finden wird !
Den här boken är nog den jag har njutit mest av att läsa i år. Den har inte ett helt fantastiskt språk och vissa saker i handlingen var tveksamma. Men asså vilket äventyr!! Jag hade så kul varje gång jag tog upp boken, vilken dramaturgi och alla dessa koder var så roligt att läsa om! Blev som uppslukad av berättelsen.
Rekommenderar till 100%, ska springa och köpa bok nr 2 Kod: Elektra
An sich fand ich es ganz gut, nur für Personen über 13 ist es mit Sicherheit etwas langweilig. Außerdem finde ich, dass es sich gerade in der Mitte lange hinzieht. Die Idee an sich finde ich aber wirklich sehr gut!
Glaube trifft auf Wissenschaft Das Cover des Buches ist auf jeden Fall ein Hingucker! Alte Schreibmaschinen haben mich schon immer fasziniert. Wenn ich könnte, würde ich mir eine zulegen und am liebsten ja diese Remington2, die es auf das Cover geschafft hat. Wir lernen Malin kennen, die, jedenfalls scheint es anfangs so, unter dem Kontrollwahn ihrer Mutter leidet. Sie ist ein stinknormales Mädchen, dass man als nerdig und langweilig bezeichnen könnte. Allerdings denke ich, dass sie genau das so interessant macht. Ihre Neugier ist der Wahnsinn, allerdings ist sie auch noch sehr naiv, was wir anhand des Internet-Vorfalls feststellen müssen. Orestes ist irgendwie das genaue Gegenteil. Er ist ein Genie in Mathe und super sportlich. Er denkt logisch und glaubt nur das, was er sehen kann. Keine Spur von Rätselleidenschaft oder Neugier. Jedenfalls zu Anfang, denn auch in ihm wird etwas geweckt. Gemeinsam machen sie sich auf, des Rätsels Lösung zu finden und geraten dabei tatsächlich in Gefahr! Vielleicht aus Naivität, aber ganz sicher aus Angst! Denn dieses Orakel kann sehr überzeugend sein. Sogar ich hatte ein wenig Angst davor und konnte Malin‘s Reaktion sehr gut nachvollziehen. Dieses Buch zeigt uns, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet, vor allem in Bezug auf Kinder, ist! Es ist aber auch wundervoll zu sehen, dass Rätsel eine Freundschaft entstehen lassen können und die leidenschaftliche Neugier wecken. Ebenso, dass man nicht immer alles sehen und anfassen muss, um daran glauben zu können. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, wenn auch ein paar Fragen offen blieben, aber die werden hoffentlich im nächsten Band aufgeklärt.