Natürlich ist es schwierig, eine eher handlungsarme Novelle mit vielen Überlegungen graphisch umzusetzen. Doch dies gelingt Susanne Kuhlendahl recht gut. Aber bei einem Text von Thomas Mann ist das - im vorliegenden Format zwingende - Weglassen von Sätzen eigentlich kein gangbarer Weg.
Ein neues (und optisch ansprechendes) Gewand für einen Klassiker. Allerdings habe ich das Original nie gelesen und vermute nach der Lektüre des Graphic Novels, dass ich das auch so schnell nicht tun werde