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Park

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Park

179 pages, Paperback

Published June 15, 2020

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About the author

Marius Goldhorn

8 books12 followers
Marius Goldhorn wurde 1991 in Lahnstein geboren und ist Autor des Romans »Park« (Suhrkamp Verlag) und des Gedichtbandes »Yin« (Korbinian Verlag). Seine Erzählungen und Essays wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 erscheint sein zweiter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

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Community Reviews

5 stars
160 (29%)
4 stars
207 (38%)
3 stars
115 (21%)
2 stars
48 (8%)
1 star
14 (2%)
Displaying 1 - 30 of 48 reviews
Profile Image for Sarah.
649 reviews10 followers
August 15, 2020
Ich habe Dinge gefunden, die mich unterhalten haben, aber letztendlich war es eine sinnlose Story.
Profile Image for Isabella.
506 reviews118 followers
September 30, 2021
28. September 2021 – Reread
Mag Park nach dem Reread vielleicht noch ein kleines bisschen mehr, es lässt sich auf jeden Fall gut doppelt (und wahrscheinlich auch dreifach) lesen. Habe immer noch nicht die geringste Ahnung, wie ich den Plot auch nur ansatzweise beschreiben würde, aber dieses Buch ist so wunderbar seltsam und pointiert on-the-nose und subtil gleichzeitig. Man muss es mögen, und vor allem sollten mehr Leute es mögen (d. h. lesen).

2. April 2021
Ich weiß gar nicht, wie ich das Buch beschreiben soll, aber es ist irgendwie sehr unaufregend und sehr brillant gleichzeitig. Würde es am liebsten direkt noch mal lesen.
Profile Image for Fabian Schraft.
6 reviews
January 24, 2026
Park erweckt in mir das Gefühl, dass die Entortung und Leere einer Generation auf die digitale Existenz geschoben werden. Wo Kontemplation mehr triggert als die eigene Meinung herumzuschreien. Es scheint viel leichter, sich selbst und die Welt zu hassen, wenn nicht man selbst für das eigene Unglück verantwortlich ist, sondern das iPhone. Fühlt es sich so an ein Millennial zu sein?

Park erinnert mich sehr an Salingers The Catcher in the Rye. Nur, dass Leute Park tatsächlich bis zum Ende gelesen haben.
Profile Image for Kathleen Kelly.
64 reviews15 followers
December 20, 2020
Eine Kritik anhand gesammelter Zitate:

Arnold wusste damals noch nicht, dass alles verebbt, alle Aufstände und jedes Gefühl.
Deutsche vor allem. Arnold betrachtete die weißen Waden, aufgeschürft von den Reißverschlüssen der abnehmbaren Beine der Trekkinghosen.
Er fragte sich, wie lange es dauern würde, bis man Eintritt bezahlen musste, um die Stadt betreten zu dürfen.
...sollen sie alleine untergehen.
Und dann verschwand er in diesem Wald, und irgendwann kehrte er zurück nach Paris, in sein Hotelzimmer, oder wurde dorthin zurückgebracht.
aber deine liebe wird mich retten und ich unseren blauen planeten
Ich kenne niemanden, der sich durch ihre Anwesenheit sicherer fühlt.
Das Grausame an der Überwachung ist, dass man an mir kein kriminalistisches Interesse hat, sondern ausschließlich ein ökonomisches.
Stirbt man bei einem Anschlag, ist man Opfer der Geschichte, ein bemitleidenswerter historischer Zwang.
Er hatte wenig Geld, aber genug, um nichts zu tun.
Hinter der nächsten Kurve fünf Straßenhunde, die direkt in die Kamera schauten.
In irgendeiner Vergangenheit hätte man das wahrscheinlich erhaben genannt.
Er fühlte sich von Informationen beschmutzt.
Arnold wurde klar, dass die Vehemenz seiner Verneinung abnahm. Er fragte sich, wie oft er das noch machen könnte, ...
Zwei Tage später war es Samstag.
Erzwinge ich durch Wiederholung Mystik?
Der Akku wärmte ihn angenehm.
...mit einigem Aufwand simulierte Abgefucktheit.
Die ausgestellte Gelassenheit der sich unterhaltenden Partygäste linderte Arnolds prinzipielle Sehnsucht nach Menschen im Allgemeinen.
Sie sah aus wie alles in einem: ein verrücktes Mädchen, ein pubertierender Junge, eine schöne Frau.
...ich dachte, diese Welt war nicht für mich kreiert, nicht auf mich ausgerichtet, sie war tatsächlich so, und wenn ich nicht dort wäre, wäre sie trotzdem da.
...dabei fiel ihm auf, dass alle Sätze in letzter Zeit Fragen waren, dass er immer die Stimme hob am Ende des Satzes.
Er wollte aus irgendeinem Grund, vielleicht um Geschäftigkeit vorzutäuschen, gehetzt wirken.
Arnold wurde klar, dass er seine Bedürfnisse viel besser online ausdrücken konnte.
Eigentlich muss man überall performen, sogar in der Wohnung.
Ich und meine hundert Millionen Mikroorganismen haben Hunger, sind müde, sind glücklich.
Es braucht keinen Umsturz, keine große Tat, alles verwandelt sich.
Dass die Deutschen aufgehört haben, sich zu schämen, ist eine Schande.
In der Mitte des Platzes, umgeben von vertrockneten Beten, stand eine Skulptur, am Himmel flog eine Drohne.
Taubenkörper überwucherten die Plastik wie Krebsgeschwüre.
Sie standen mit Bier auf der Straße.
Arnold saß in der Hosentasche seines Vaters und hörte ihm zu, wie er einen Korkenzieher in eine Flasche drehte.
Die Ländergrenzen blieben als sinnloses Gekritzel erhalten.
Er wünschte sich, er hätte das niemals getan.
Er sah nie fertiggestellte Wohnbauten, aus denen Wasser lief.
Arnold beobachtete einen Mann in wehendem Anzug, der auf einen Geldautomaten eintrat.
Menschen saßen auf grauen Sesseln, schauten in ihre Smartphones und warteten auf Netz.
...dieses Stück begann und endete mit Odile. Sie war "Abend über Potsdam" von Lotte Laserstein.

Ein Buch geschmückt mit tollen Sätzen. Es ist sehr gesprächig, überfüllt mit kuriosen Fakten und Ansichten. Außerdem ist es eines der besten, die sich mit unserem digitalen Alltag beschäftigen.
Aber all das reicht mir nicht. Geschichte und Charaktere sind banal und mit jedem Roman der jungen Gegenwartsliteratur austauschbar. Beim Lesen war es unterhaltsam, im Moment, aber retrospektiv ist es schnell vergessen. Gerade das macht es vielleicht so gegenwartsnah.
2 reviews
May 9, 2024
Selten klaffte eine größere Lücke zwischen Klappentext und Buchinhalt. Versprachen mir geschwollen formulierte Fragen Antworten zu finden auf große gesellschaftliche Umbrüche unserer Zeit und den (Nicht-)Umgang des Protagonisten mit „Terror, Unruhe, Gewalt, unsicheres Europa“, so hielt sich das Buch lediglich an „Arnold, Mitte 20“.
Das vorneweg gesagt, schafft das Buch den Spagat zwischen inhaltslosem Dahinwabern von Worten und Gedankenfetzen und der stringenten Erzählung einer Reise der Liebe willen. Die lesende Person erfährt alles und nichts über Arnold und Odile, die sich auf einer WG-Party in Berlin kennenlernen. Die beiden tauschen, ganz 2010, Emailadresse aus und haben ein nicht näher beschriebenes halbes Jahr zusammen in einer Plattenbauwohnung in Moabit, bevor Odile für den Film nach London zieht und Arnold anfängt, einen Film zu schieben oder wohlwollender ferndiagnostiziert unter starken Depressionen und Wahnvorstellungen leidet. Arnold reist nach Paris und weiter nach Athen und schafft es dabei, den ganzen Tag zu denken, ohne einen einzigen klaren Gedanken zu fassen. Er ist eine dieser typischen verlorenen Seelen, die sich selbst in Berlin finden und Autor werden wollen und währenddessen alles und sich selbst verlieren. Oder auf neudeutsche delulu wegen einer situationship werden.
Obwohl ich Arnold über 200 Seiten begleitet habe, ihm in die Dusche und auf eine griechische Polizeiwache gefolgt bin, kann ich ihn nicht greifen. Er ist unaushaltbar passiv in allem was er tut, die Dinge passieren ihm und verschwimmen zwischen seinen immer stärker werdenden Alienphantasien. Das alles schafft „Park“ in ähnlich wirren Worten zu beschreiben. Wie in einem Fiebertraum ignoriert Arnold sämtliche reale Bedrohungslagen in Paris und Athen und folgt Odile, ohne dass man seinen Motiven folgen kann. Mit seinen Mitte 20 hat er glaube ich das Gefühl, dass das Leben nichts mehr zu bieten hat, außer das Lesen von Wikipediaartikeln und verblassende Erinnerungen an eine Liebe, die nie als solche bezeichnet wurde.
Ich empfehle das Buch Menschen, die gerne im Lesen unverhofft in Situationen rein- und wieder rausgeschmissen werden und es verkraften können, dass weder Titel noch Klappentext zum Inhalt passen.
6 reviews6 followers
September 17, 2020
Dieser Roman ist Vaporwave, im Guten wie im Schlechten
Profile Image for Lilly Schmidt.
3 reviews1 follower
May 22, 2025
totales quatsch buch, ein author und/oder protagonist der auch zu wichtig nimmt, inhaltslos, geldverschwendung
Profile Image for Anita Gerber.
10 reviews
June 23, 2024
Arnold trinkt ein Bier. Arnold guckt auf sein iPhone. Arnold träumt von Aliens. Arnold ist im Internet. Arnold ist in Griechenland. Arnold bekommt unerklärlichen Ausschlag. Arnold schreibt „ich bin“

(mMn ein besser getroffenes Portrait zeitgenössischer Plagen der Seele als zB bei Leif Randt, aus ähnlichen Gründen anstrengend. Der Rest ist Geschmackssache)
Profile Image for Paul Sirokabrada.
6 reviews
December 2, 2020
Ging runter wie Butter, jedoch war die Butter schon hinter dem MHD. Der Anfang war wirklich gut und spannend, aber als Herr Goldhorn begann das zusammen verbrachte halbe Jahr der Protagonisten auf eine Seite runterzubrechen, wurde es inhaltlich immer schwächer. Stilistisch aber mein Ding und auch die beiden Protagonisten wurden gut dargestellt, während andere Rollen viel zu oberflächlich davon kamen. Was wurde außerdem aus dem griechischen Freund, der Arnold seine Nummer gab? Fragen über Fragen und auch das Ende ist zwar offen, aber so offen, dass man sich nichts dabei denken kann.
Profile Image for Henny.
150 reviews24 followers
September 25, 2020
Der Anfang hat mich ungehauen der sprachstil war genau meins... gegen Ende zog es sich leider ein bisschen zu sehr.
Profile Image for Makeda.
16 reviews1 follower
January 5, 2026
Todes strange aber irgendwie toll
Profile Image for Emely Marie.
21 reviews
February 7, 2025
Pop kultureller german trash. Schreibstil interessant, Story plänkelt, aber hat auch schöne Momente. Ich weiß nicht, ob ich etwas gelernt habe.
15 reviews1 follower
September 21, 2020
Langatmig, wie andauerndes googeln und selbst beobachten, ohne sich selbst an sich ranzulassen
Profile Image for Riki.
17 reviews
April 21, 2024
„Wenn meiner Erinnerungen mich nicht täuschen würden, wozu wären sie dann gut“
-bringts auf den punkt, unbedingt lesen!
Profile Image for Hendrik.
4 reviews1 follower
October 19, 2023
Habe das Buch über die letzten Jahre sicherlich knapp fünfmal gelesen. Ich habe es im Rahmen eines Kurses an der Universität kennen und später lieben gelernt.

Der sehr trockene Erzählstil und die teilweise sehr indirekte Darstellung von Arnolds tieferer Gedanken- und Gefühlswelt wirken auf den ersten Blick verständlicherweise für die Wenigsten ansprechend, jedoch finden sich mit jedem weiteren Blick in das Werk immer mehr Fragen, welche einem Leser in das Auge springen, während mögliche Antworten irgendwo zwischen den Zeilen versteckt scheinen. Besonders spannend wird das Buch in Diskussionen mit anderen, da die Leerstellen, welche Goldhorn in Arnolds Gedankenwelt lässt, je nach Leser ganz verschiedene Formen annimmt;
Internetkonsum und -abhängigkeit, Abstumpfung durch unendliche Informationsströme, die Tücken der Globalisierung, die Abgründe der kapitalistischen Gesellschaft, Drogenmissbrauch und das Scheitern der zwischenmenschlichen Kommunikation trotz aller Möglichkeiten über die ganze Welt hinaus zu kommunizieren sind Themen, welche die Erzählungen ausschmücken.
Profile Image for Isabella Kolb.
10 reviews1 follower
January 16, 2021
romcompoems.com :)
Schöne Idee
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for lara.
28 reviews1 follower
January 14, 2024
3,5? keine ahnung, war ganz okay, aber hat mich jetzt nicht umgehauen
Profile Image for Malin.
5 reviews1 follower
September 17, 2024
Viel gelacht über Arnold aber wow ich würde ihn nicht Daten aber schon sehr relatable Gedankengänge und Umgang mit Internet ich Google auch ständig Sachen mitten im Gespräch
Und süße romanze
Profile Image for Gina Ruhlandt.
16 reviews1 follower
September 28, 2024
Oszilliert zwischen Bedeutungsschwere und Banalität. Eine Darstellung über die Beliebigkeit unserer Zeit, in welcher alles zugleich und ständig passiert.

Goldhorn hat eine sehr offene Narrationsweise, lässt sehr viel Raum für interpretation, was ich etwas schwierig fand, da ich immer zwischen (Be-)Deutung und Trivialität hin- und hergerissen war.
Profile Image for Veronica Obenauer.
22 reviews1 follower
May 6, 2025
die dumpfeste und zugleich aufregendste art an gegenwartsliteratur die ich je gelesen habe, gemischt mit perfekter menge an iphone, internet und wikipedia artikel lesen und ich liebe es
Profile Image for Thomas Mensch .
1 review
February 2, 2021
Die ersten 40 Seiten waren etwas mäßig, aber eine akkurate Beschreibung des Alltags der etwas jüngeren Millennials. Danach krasse Steigerung, übelst immersiv, whoaaa
6 reviews
March 24, 2021
Es ist ein Abriss eines Lebensabschnitts von Arnold. Aus der ich-Perspektive wird aus einer Zeit in seinem Leben erzählt. Es geht vor allem um die Verbindung zu einer Frau. Odile. Und wie er immer wieder versucht ihr nahe zu sein. Nachdem sie sich in Berlin kennengelernt haben und ein tollen und sehr harmonisches halbes Jahr zusammen verbracht haben, zieht sie nach London. Er leidet darunter, aber man hat das Gefühl er kann sich seine Gefühle nicht eingestehen, denn auch wenn sie sich voll voneinander entfernen, und er sie vermisst und sich nicht traut mehr bei ihr zu sein, erfährt man kaum was von seinen Gefühlen. Er lebt das absolute privilegierte Bubble Berlin Kunstmensch Leben. Das spiegelt sich auch stark in seinen Ansichten und Überlegungen wieder. Allgemein mag ich ihn nicht wirklich. Er ist super unreflektiert, nicht über sozial-politische Themen oder Ansichten. Aber er schwebt nur so durch sein Leben und hat kein Rückgrat. Er wirkt wie ein Nebendarsteller in seinem eigenem Leben. Er kann nicht für sich einstehen und schafft es auch nicht sein Leben voran zu bringen. Alles was er erlebt passiert ihm nur so. Auch als er Odile in Athen besucht wirkt er immer wie ein unangenehmer Ballast. Obwohl seine Ansichten oder Gedanken interessant sind. Aber er ist sehr passiv wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen. An sich passiert in Athen auch nicht so arg viel, sie drehen einen Film und erfahren die Stadt etwas besser. Kurz bevor sie abfahren, gerät Arnold in eine Demo, wird verletzt, verhaftet. Von den Demonstranten wird dann auch die Stromversorgung in großen Teilen Athens gestört und das beeinflusst Arnold auch kurz vor seinem Heimflug im Hotel, wo er sich - ziemlich sicher - umbringt, nachdem er noch seine Geschichten runtergeschrieben und ins Internet hochgeladen hat. Ich bin mir nicht 100% sicher aber ich glaube er war eh sehr krank. Allgemein hat er etwas mittleiderregendes an sich, obwohl ihm keine extrinsisch schlimmen Sachen passieren, und er eigentlich ein sehr behütetes privilegiertes Leben führt.
Profile Image for Janina.
876 reviews82 followers
October 27, 2024
2.75 Sterne? Wer weiß. Ich habe mir beim Lesen 'die Langeweile der fast dystopischen Monotonie' und 'unterschwellige Panik und Sinnlosigkeit durchgehend' notiert. Als Gesamterfahrung hätte es sehr viel besser sein können aber einige Zeilen bzw. Beschreibungen fand ich sehr gut und haben mich dazu gebracht, kurz zu nicken oder große Augen zu machen. Ich mochte zum Beispiel, Wir haben den Trümmerhaufen der Geschichte in eine Kulisse verwandelt (S.35), Fühle ich nur das, was ich sehe? (S.46), Erzwinge ich durch Wiederholung Mystik? (S.66), Wut, Aktivismus, Interesse für die Weltlage, dachte Arnold, auch alles potentielle Konsumzapfhähne. (S.123) oder das ästhetische Bewusstsein der Ruine, die Musealisierung der Welt. (S.146) Auch die Literatur und Musik, die immer mal wieder genannt wird, unterstützen die gefühlte Einseitigkeit und Trostlosigkeit von Welt und Hauptcharakter. So werden u.a. DAS BUCH DER UNRUHE von Fernando Pessoa, ALMOST TRANSPARENT BLUE von Ryu Murakami, SCHWINDEL. GEFÜHLE von W.G. Sebald und DIE GLASGLOCKE von Sylvia Plath erwähnt und das sagt schon einiges aus.

tw/cw: Tod, Mord erwähnt, Demonstrationen, Attentate, Drogen, Depressionen, Unruhe, Panikattacken, Angst, Aliens erwähnt, Krankheit, Sex, Gewalt, Verhaftung, Nazis erwähnt, Zerstörung von Besitz, Masturbation
Profile Image for xjessxhl.
5 reviews
February 22, 2025
So richtig weiß ich nicht was ich da gelesen habe.
Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen und einfach vergessen wie weird es war. Ich hatte das Buch als relativ einfach und relatable abgespeichert - dass es aber komplett weird und zusammenhanglos war, hab ich wohl total verdrängt.
Es gibt gute Ansätze für sozialkritische Themen - aber eben auch nur Ansätze. Oftmals werden Situationen, durch absolut absurdes Verhalten vom Protagonisten unterbrochen und wir werden Teil davon wie absolut lost diese Figur ist. Am Ende des Buches war ich genauso schlau wie davor und konnte Arnold immernoch nicht greifen, verstehen oder mich irgendwie in ihn reinversetzen.
Die zwei Sterne gibt es nur für die vereinzelten, witzigen Passagen. Ansonsten ist das Buch echt nur was für Leute die sich gerne verwirren lassen, I guess.
25 reviews
September 19, 2025
Die Story könnte man maximal zusammenfassen als 'Erzählung eines Kurztripps des Protagonisten Arnold zu einem Videodreh mit einer Ex-Geliebten inklusive einiger Rückblenden'.
Arnold bleibt als Person für mich wenig greifbar. Ihn interessiert wenig, er hat kaum stabile Beziehungen zu anderen, kann seine Handlung oft selbst nicht begründen - agiert träge und spontan.
Durch das Buch zieht sich als Hauptmotivation der Reise das Wiedersehen mit Olide, seiner Ex geliebten. als sie sich sehen erscheint doch auch dies keine Freude für einen der beiden zu sein.
Es gibt wenig Dialoge, eher Monologe der beiden aneinander vorbei.
Insgesamt ist es grade das unnachvollziehbare in Arnolds Handlung, was die Story manchmal komisch, manchmal tragisch seid lässt. im Prinzip ist es ein ständiges gespannt sein darauf, was als nächstes passiert und ob überhaupt etwas passiert.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for lese Lämmlein.
40 reviews1 follower
May 21, 2024
Habe es gelesen, weil Ilona Hartmann es empfohlen hat. Hat Spaß gemacht zu lesen, war kurzweilig. Bin mir nicht sicher, ob ich es verstanden habe. Eventuell soll es die Innenwelt eines männlich sozialisierten Menschen darstellen? Oder eines Menschen um
Den eins sich sorgen machen solle? Habe seine Gedanken pubertär gefunden und das Wording teilweise stigmatisierend. Kann mit der sci-fi Komponente persönlich nichts anfangen, aber habe sie Wohlwollend in Kauf genommen, da ich neugierig war wie es weiter geht. Wahnsinnig dynamischer Erzählstil und detailreiche, liebevolle Kulissen. Die weiblichen Personen wurden sehr 1-dimensional beschrieben, aber vielleicht ging es gerade darum? Hab das Buch nicht ganz verstanden aber es war irgendwie fun.
Displaying 1 - 30 of 48 reviews

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