Band 3 zu der mitreißenden High Fantasy-Saga Bist du bereit, den Himmel in Flammen zu sehen? Zemzee und seine Männer nähern sich immer weiter dem Klan der Himmelsschwerter und solange er im Besitz der Elementsteine ist, scheint er unaufhaltsam. Was soll man schließlich Wind, Wasser, Feuer und Erde entgegenstellen? Der einzig mögliche Ausweg ist das Artefakt, das die Tenga schmieden wollen. Dazu benötigen sie die Kristalle, die Rayna mit ihren Freunden aus den Tiefen der Tempel geborgen hat. Allerdings drehen sich Raynas Gedanken nach der Attacke auf Karim ausschließlich um ihren Bruder. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zu den Himmelsschwertern zurückzukehren, bevor Zemzee über den Klan herfällt, ist daher ungewiss … Lass dich von der großartigen Welt Teharis, Raynas Abenteuern und ihrem tierischen Begleiter Ferril mitreißen!
DAS FINALE IST IN GREIFBARER NÄHE. Leute, wir müssen reden. Über diese Reihe, die sich in mein Herz geschlichen hat – völlig unvorbereitet. Mir haben die ersten beiden Teile schon wahnsinnig gut gefallen und Teil 3 konnte mich auch wieder mitreißen. Jetzt fehlt nur noch ein Teil und ich muss sagen, ich bin jetzt schon traurig, wenn ich Rayna und Ferril gehen lassen muss.
Worum geht es? Die Gefahr von Zemzee und seiner Armee rückt immer näher und der Klan der Himmelsschwerter ist in großer Gefahr. Er hat die Macht über die Elementsteine und niemand kann sich ihm entgegenstellen – wie auch, wenn er alle Elemente beherrscht? Es gibt nur noch einen kleinen Hoffnungsschimmer undn zwar das Artefakt, das die Tenga schmieden wollen. Doch dieses Unterfangen ist äußerst schwierig, denn für die Herstellung benötigen sie die Kristalle, die Rayna und ihre Freunde geborgen haben. Doch Raynas Kopf ist aufgrund des Angriffs auf ihren Bruder woanders und sie sorgt sich aktuell mehr um ihn. Aber sie weiß auch, dass die Tenga ohne diese Kristalle kein Artefakt herstellen können und somit alle verloren wären. Schaffen sie es rechtzeitig zurück?
Meine Meinung Der Einstieg ins Buch ist mir, wie bei den Vorgängern auch schon, sehr leicht gefallen, denn er setzt an der Stelle ein, an der Band 2 geendet hat. Ich habe mich sehr schnell von Sabines Schreibstil begeistern lassen können, weil ich ihn sehr detailreich, spannend und gleichzeitig emotional finde. Der Angriff auf Karim war einer der Stellen, die mich emotional gepackt hat und mich innerlich mitgenommen hat, weil er mir als Charakter sehr ans Herz gewachsen ist und Rayna und er bilden einfach ein starkes Team. Mir hat gefallen, dass man in diesem Teil unglaublich viel in die Gedankenwelt von Rayna eintauchen konnte, da es hauptsächlich aus ihrer Sicht geschrieben ist.
Zur Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, da es ein dritter Teil ist und ich niemanden spoilern möchte. Was ich aber noch sagen kann ist, dass ich es geliebt habe, wie die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Wind in diese Story mit eingeflossen sind.
Die Charaktere sind gewohnt toll. Zwischen Rayna und Hyron wird es intensiver und bei Rayna kann man eine gewisse Entwicklung sehen, wie ich finde. Ich habe sie von Anfang an als sehr stark und mutig empfunden. Trotzdem kann sie auch besonnen handeln und sich zurücknehmen, wenn nötig. Mit Rayna, Hyron und Ferril hat die Autorin wahrlich tolle Protagonisten erschaffen, die ich sehr ungern ziehen lasse.
Mein einziger Kritikpunkt an diesem Teil ist, dass es oftmals wie in einer Art Warteschleife war. Durch die vielen Konferenzen hatte man als Leser gefühlt lange Zeiten, in denen die Geschichte nicht vorankommt und man auf der Stelle tritt. Ich finde, dass die Spannung dieses Mal nicht gleich stark aufgeteilt wurde. Es gab einige Schockmomente, wo ich dachte „omg wie geht das jetzt aus“, aber leider auch einige Seiten, die mir zu langwierig waren. Nach dem rasanten Einstieg ins Buch war es einige Zeit sehr ruhig, aber dies ist tatsächlich mein einziger Kritikpunkt und bin nun wahnsinnig gespannt, was mich im Finale erwartet.
FAZIT. Auch der dritte Teil besticht durch viele Emotionen, tolle Charaktere und spannende Momente. Für jeden Fantasy Liebhaber ist diese Reihe ein wahres Juwel – also greift zu und taucht ein in die magische Welt von Rayna, Ferril und Hyron! Ich freue mich wirklich sehr auf den letzten Teil und bin super neugierig, was die Autorin noch für ihre Leser auf Lager hat.
Zemzee und seine Männer nähern sich immer weiter dem Klan der Himmelsschwerter und solange er im Besitz der Elementsteine ist, scheint er unaufhaltsam. Was soll man schließlich Wind, Wasser, Feuer und Erde entgegenstellen? Der einzig mögliche Ausweg ist das Artefakt, das die Tenga schmieden wollen. Dazu benötigen sie die Kristalle, die Rayna mit ihren Freunden aus den Tiefen der Tempel geborgen hat. Allerdings drehen sich Raynas Gedanken nach der Attacke auf Karim ausschließlich um ihren Bruder. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zu den Himmelsschwertern zurückzukehren, bevor Zemzee über den Klan herfällt, ist daher ungewiss …
Meine Meinung:
Bei "Verheerung" handelt es sich um den dritten Band der Reihe "Die Greifenreiterin", welche im nächsten, finalen Band abgeschlossen wird.
Der Schreibstil von Sabine Schulter ist wie immer locker, leicht und wundervoll bildlich. Des Weiteren kann man dank der Perspektivenwechsel zwischen Rayna und Hyron tief in die Emotionen und Gedanken der Beiden eintauchen und lernt die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Völker und das aktuelle Geschehen. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Fall aber auf Rayna.
Den Inhalt des Buches kann man sehr gut direkt an dem wunderschönen Cover erkennen. Es wird spannend, brenzlich und die Elementsteine spielen wieder eine große Rolle, ABER ich muss zugeben, dass mich Band 1 und 2 mehr überzeugen konnten. Zwar erfährt man in diesem Buch unglaublich viel über die Welt, die Völker und die dort herrschende Magie, leider kommen dabei hier und da aber auch die Spannungsbögen etwas zu kurz.
Trotz dieses kleinen Makels ist das Buch sehr gut gelungen und hat mich gut unterhalten. Ich vergebe daher vier Sternchen und freue mich schon sehr auf das Finale.
Zemzee und seine Männer nähern sich immer weiter dem Klan der Himmelsschwerter und solange er im Besitz der Elementsteine ist, scheint er unaufhaltsam. Was soll man schließlich Wind, Wasser, Feuer und Erde entgegenstellen? Der einzig mögliche Ausweg ist das Artefakt, das die Tenga schmieden wollen. Dazu benötigen sie die Kristalle, die Rayna mit ihren Freunden aus den Tiefen der Tempel geborgen hat. Allerdings drehen sich Raynas Gedanken nach der Attacke auf Karim ausschließlich um ihren Bruder. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zu den Himmelsschwertern zurückzukehren, bevor Zemzee über den Klan herfällt, ist daher ungewiss …
Meinung
"Die Greifenreiterin - Verheerung" ist der dritte Band der neuen High Fantasy Tetralogie von Autorin Sabine Schulter. Das Buch ist am 24. Februar 2020 in Selfpublishing erschienen, umfasst 296 Seiten und ist als ebook, als gebundene Ausgabe oder als Taschenbuch erhältlich. Ich habe bereits mehrere Bücher von Sabine Schulter gelesen. Immer wurde ich gut unterhalten. Ich mag die Art wie Frau Schulter Geschichten erzählt. Diesmal erfreut sie mit einer High Fantasy Reihe in der wunderbare Geschöpfe einen Platz gefunden haben. Der Greif ist ein aus verschiedenen Tierkörpern gebildetes, legendäres Mischwesen. Es wird meist mit löwenartigem Leib dargestellt, dem Kopf eines Raubvogels, mit mächtigem Schnabel, spitzen Ohren und natürlich Flügeln. Es strotzt vor Stärke und Wachsamkeit. Für mich ein absolut faszinierendes, fantastisches Wesen das die Autorin in ihre Saga eingebaut hat. Solche tierischen Begleiter finden immer Anklang bei mir. Zwei Bände hatte ich die Protagonisten schon begleitet. Neugierig habe ich mich daran gemacht, diesen dritten Teil zu lesen.
Teharis beheimatet verschiedenste Völker. So das Himmelsvolk zu dem Rayna gehört. Ihre Heimat befindet sich mitten im Stein der höchsten Gipfel des Landes. Dieses bringt immer wieder Nachkommen hervor, die mit einer speziellen Verbindung zu Greifen gesegnet sind und zu Greifenreitern ausgebildet werden. Dann noch die Shealif, zu denen Hyron gehört und welche auf dem Erdboden zwischen Tälern und Hügeln wohnen. Sowie die Nanjok, die hoch im Norden in der kargen, unwirtlichen und kalten Region Teharis leben. Rauhe und kriegerische Einwohner. Ein sich verborgen haltendes Volk sind die Tenga. Sie nutzen Magie nicht nur, sondern bestehen selbst daraus. Mächtige von ihnen erschaffene Artefakte werden nicht nur von ihnen, sondern auch von einer weiteren Sippe beschützt - den Zea. Diese bewohnen und verteidigen einen riesigen Wald, der sich schützend um das Gebiet der Tenga legt. Es herrscht Frieden, bis die Nanjok finstere Pläne schmieden und mit Magie nahezu unbezwingbar werden. Nur zusammen können die übrigen Völker vielleicht etwas gegen sie ausrichten.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Band 2 ist noch nicht sehr lange her und die Erinnerungen daran recht frisch. Die Geschichte rund um Rayna und ihr Greifenmädchen Ferril geht weiter. Eine lauernde Bedrohung wird erkannt und schon entwickelt sie sich zur Gefahr für ganz Teharis und deren Bewohner. Nur wenn die Völker sich zusammenschließen gibt es Hoffnung - doch das alleine reicht nicht aus. Neue Herausforderungen erwarten die Protagonisten und es macht Spaß sie dabei zu begleiten. Schön empfinde ich die enge Beziehung zwischen Reiter und Greif, die immer wieder deutlich wird. Die romantischen Gefühle zwischen Rayna und Hyron haben sich vertieft und nehmen eine natürliche Rolle ein. Unheil droht. Die Gegner sind übermächtig und guter Rat ist teuer. Es gibt viele ruhige Phasen, aber auch Situationen in denen Aufregung herrscht. Action ist hier weniger zu finden. Insgesamt empfand ich den Spannungsbogen eher niedrig gehalten. Diesmal bleibt der Leser von einem bösen Cliffhanger verschont. Das Ende weckt die Aufbruchstimmung in den letzten Band.
Erzählt wird großteils aus der Sicht von Rayna. Dazwischen gibt es immer wieder Kapitel aus Hyrons Perspektive. Den Schreibstil von Sabine Schulter mag ich gerne. Leicht, klar, bildhaft und flüssig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache ist zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Eine Landkarte von Teharis und ein Glossar erleichtern das Zurechtfinden und das Orientieren.
Fazit: "Die Greifenreiterin - Verherrung" ist ein gut gelungener, fantastischer Fortsetzungsband von Sabine Schulters mehrteilig angelegter Reihe. Eine gefällige Geschichte in einer abenteuerlichen Welt mit ansprechende Charakteren und schönen Besonderheiten. Ein eher ruhiger und unaufgeregter Mittelband, der auf das Finale zusteuert. Wie immer wurde ich von der Autorin gut unterhalten. Von mir gibt es gute **** Sterne.
Zitat
"Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles, was gerade passiert, aus einem bestimmten Grund geschieht. Du, das Himmelsmädchen, die Zea, die Tenga und die Nanjok. Die Wege unserer Völker kreuzen sich unter normalen Umständen nicht oft,..."
Cover: Es brennt! Man kann nicht nur nicht wegsehen und es ist ein Blickfang im Regal, sondern es passt auch perfekt zum Inhalt. Da könnt ihr euch vorstellen, dass es wieder unfassbar spannend wird. Besonders schön sehen die drei bisher erschienen Bände auch zusammen aus!
Inhalt: Die Bedrohung durch Zemzee wächst ... mehr, als ihr es euch vorstellen könnte. Ich fand die ersten beiden Bände schon unfassbar spannend, aber Band 3 hält da nochmal ordentlich mit. Nach dem Cliffhanger von Band 2 konnte ich es gar nicht erwarten weiterzulesen. "Verheerung" setzt genau da ein, sodass ich persönlich sofort wieder mitten im Geschehen war und die Spannung sofort greifbar wurde. Die Handlung hält wieder Momente zum Mitfiebern wie auch fürs Herz bereit. Wer Sabine Schulter kennt, weiß, dass sie da immer eine richtig gute Mischung bietet. Ich fand es toll, auch in welche magische Richtung sich die Geschichte weiterhin entwickelt hat. Die Fantasyelemente kommen bei Weitem nicht zu kurz, während man auf der anderen Seite mit spannenden Wendungen ans Buch gefesselt wird. Inhaltlich war es wirklich wieder ein Abenteuer für mich, dass ich jedem nur empfehlen kann, der sich wie ich schon vor einer Weile in die Reihe verliebt hat.
Charaktere: An der Geschichte mag ich nicht nur die Handlung sehr, sondern sie lebt meines Erachten auch viel von den Figuren. Viel beeindruckender ist hier: Nicht nur von den Hauptfiguren. In Zeiten der Not finden die Völker von Teharis zusammen und die Autorin lässt ganz verschiedene Charaktere zusammentreffen. Dabei macht es mir nicht nur Spaß, Rayna und Hyron als Hauptfiguren zu begleiten, sondern auch die Begegnungen mit bekannten wie vereinzelt neuen Gesichtern zu genießen. Sabine Schulter erweckt ihre Figuren wirklich zum Leben und das verleiht der Geschichte sehr viel Lebendigkeit, die für Lesespaß sorgt. Hyron und Rayna kennt man mittlerweile wirklich gut, aber mir persönlich werden sie nicht langweilig. Die Herausforderungen, vor die sie gestellt werden, fordern ihnen immer auf andere Weise etwas ab, weswegen allein dadurch schon ausreichend Spannung aufkommt.
Schreibstil: An dieser Stelle wiederhole ich mich immer, doch ich sage es immer wieder gerne: Ich habe jedes Buch der Autorin gelesen und das nicht ohne Grund. Ihr Schreibstil entführt mich bei jeder Geschichte aufs Neue in ein geniales Abenteuer, dem ich mich für einige Stunden nicht entziehen kann. Ich suchte jedes ihrer Bücher durch, weil sie sich so toll lesen lassen. Und so ging es mir auch mit "Verheerung". Auch im neuesten Band der vierteiligen Reihe rief sie mir einerseits mit ihren Beschreibungen das schöne Setting vor Augen, während sie andererseits mich die Gefühle ihrer Figuren erleben ließ. Dass ich wieder Rayna in der Ich-Perspektive begleiten, aber auch mal einen Blick auf ihren Feind Zemzee wie auch ihren treuen Freund bei den Himmelsschwertern, Hyron, werfen konnte, hat mir auch dieses Mal sehr viel Freude bereitet.
Fazit: Auch das dritte Abenteuer der Greifenreiterin Rayna war einfach nur genial! Ich will euch nicht zu viel verraten, aber ich liebe die Geschichte einfach extrem! Nicht nur das tolle Setting und den allgemein spannenden Plot, sondern auch die Gefühlswelt der Figuren begeistert mich jedes Mal aufs Neue und reißt mich wirklich mit. Ich konnte es mal wieder nicht weglegen, aber das ist bei Sabine Schulter nichts Neues... Auf jeden Fall gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!
Zemzee und seine Männer nähern sich immer weiter dem Klan der Himmelsschwerter und solange er im Besitz der Elementsteine ist, scheint er unaufhaltsam. Was soll man schließlich Wind, Wasser, Feuer und Erde entgegenstellen? Der einzig mögliche Ausweg ist das Artefakt, das die Tenga schmieden wollen. Dazu benötigen sie die Kristalle, die Rayna mit ihren Freunden aus den Tiefen der Tempel geborgen hat. Allerdings drehen sich Raynas Gedanken nach der Attacke auf Karim ausschließlich um ihren Bruder. Ob sie es schaffen, rechtzeitig zu den Himmelsschwertern zurückzukehren, bevor Zemzee über den Klan herfällt, ist daher ungewiss …
Das Cover ist ein Traum! Die Rottöne passen perfekt zum Titel "Verheerung" und schaffen eine gefährliche Atmosphäre. Rayna und Ferril fliegen in kriegerischer Haltung über dem brennenden Wald und strahlen dabei Stärke aus. Für mich ist dies das bisher beste Cover.
Nach dem plötzlichen Ende von Teil 2 war ich ja ziemlich begeistert. Der zweite Teil hat mich wirklich überrascht und ichhabe mich sehr auf Band 3 gefreut. Allerdings muss ich sagen dass mich dieser ein bisschen enttäuscht hat. Denn "Verheerung" ist hauptsächlich ein Hinarbeiten auf das Finale. Er wirkt wie die erste Hälfte des finalen Bandes was er ja eigentlich auch ist. Ursprünglich hatte die Autorin vor eine Trilogie zu schreiben, aber da der finale Teil wohl sehr dick geworden wäre hat sie sich dazu entschieden ihn aufzuteilen. Dies reicht dem dritten Teil nicht unbedingt zum Vorteil. Die Magie wird viel erklärt und dabei gibt es auch ab und zu Wiederholungen die es nicht zwingend gebraucht hätte. Rayna, Hyron, Ferril & Co. geraten von einem Rückschlag in den nächsten und die Situation erscheint auswegslos. Zum Ende hin gibt es dann allerdings einen Lichtblick der richtig neugierig auf den finalen Band "Rache" macht.
Ich möchte den Band allerdings nicht nur kritisieren denn er hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Es war einfach schön wieder in Raynas Geschichte abzutauchen und alle wieder zu treffen. Das trotz allen Hindernissen nicht aufgegeben wird finde ich toll. Egal wie sehr Zemzee und seine Nanjoks in der Übermacht sind, Hyron, Rayna und ihre Verbündeten lassen sich nicht unter kriegen. Auch wenn berechtigte Zweifel auftreten. Die machen das Ganze einfach authentisch. Immerhin stürzt man sich ja nicht freiwillig in Lebensgefahr. Sabine Schulter spricht auch nochmal ein neues Volk an, ich bin gespannt ob wir von diesem noch mehr lesen werden.
Wie immer lässt sich das Buch toll lesen. Sabine Schulter hat einen sehr angenehmen Stil der in seiner Art unverkennbar ist. Es gibt dieses Mal deutlich mehr Kapitel aus Raynas Sicht. Hyron kommt vergleichsweise nur wenig zu Wort. Das hat mich allerdings nicht gestört. Die Beschreibungen der Landschaft sind wunderschön bildlich und die Erklärungen zur Magie gut verständlich.
Auch wenn ich weiter oben recht viel kritisiert habe bekommt "Die Greifenreiterin 3 - Verheerung" verdiente 4 Sterne von mir. Ich denke aber die Autorin hätte sich eher einen Gefallen damit getan bei einer Trilogie zu bleiben. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gut unterhalten, wir sind in der Geschichte voran gekommen und die Neugier auf den vierten Teil ist groß. Jetzt kann Sabine nochmal zu Hochtouren auffahren und uns mit einem großartigen vierten Band überraschen. Es ist viel Potenzial dafür enthalten. Bleibt auf jeden Fall an der Geschichte dran, es lohnt sich auch wenn dieser Teil der bisher schwächste war!
"Verheerung" ist der wunderbare dritte Teil um Rayna und ihren treuen Freund, den Greifen Ferril.
Das Volk der Himmelsschwerter ist in Gefahr, denn Zemzee und seine Männer sind auf dem Vormarsch. Mit Hilfe der Elementsteine, die sich in seinem Besitz befinden, scheint er unbesiegbar. Er kann Wind, Wasser, Feuer und Erde beherrschen. Wie sollen Rayna und ihre Freunde ihn aufhalten? Kann ein Artefakt der Tenga ihnen helfen? Und was ist mit Karim, nachdem er mitten im Himmel angegriffen wurde? Von der Sorge um ihren Bruder beherrscht, ist Rayna zusätzlich total besorgt. Sind sie, ihre Freunde und deren Klans stark genug, um sich ihm entgegen zu stellen? Und vor allem, werden sie es rechtzeitig schaffen?
Das Cover ist mal wieder absolut einzigartig und wunderschön. Durch die Rottöne und das verheerende Feuer wirkt es unglaublich bedrohlich und furchteinflößend. In der Mitte sieht man die Silhouette von Rayna auf Ferril, die durch den Himmel fliegen. Sie hält ein Schwert in der Hand, welches sie kampfbereit in die Höhe hebt. Durch das Feuer verbrennen auch langsam die Blätter, die den oberen Teil des Bildes umrahmen.
Rayna ist eine Kämpfernatur. Aufgeben ist für sie keine Option und das finde ich faszinierend. Sie versucht immer alles im Blick zu haben, alles zu geben und vergisst dadurch oftmals sich selbst. Das dies brenzlig werden kann, hat Rayna bereits zu spüren bekommen und manchmal scheint es, als wäre ihr gar nicht klar, wie oft sie sich in Gefahr begibt. In Verbindung mit Hyron lernt man ihre sanfte und zärtliche Seite kennen. Sonst wirkt sie immer so tough und unzerstörbar, aber bei ihm kann sie zerbrechlich sein.
Ferril bleibt mein Liebling und ich denke, dass sich daran auch nichts mehr ändern wird. Natürlich liebe ich auch die anderen Charaktere, aber Ferril hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Nicht nur die Verbindung zu Rayna, sondern auch das gegenseitge Verständnis und Vertrauen berührt mich ganz besonders.
Hyron wirkt auf mich immer wie der Ruhepol. Ich finde es bewundernswert, wie er nicht nur Rayna, sondern auch mich beruhigen kann und dies dazu führt, dass man durchatmen kann. Hyron kann man sein Leben anvertrauen, weil er für die, die er liebt, einfach alles gibt. Ich empfinde ihn als sehr selbstsicheren Charakter, da es immer wirkt, als wäre ihm vollkommen egal, was Fremde von ihm denken.
Mit "Verheerung" hat Sabine Schulter mal wieder eine wunderbare Fortsetzung zu "Die Greifenreiterin" geschrieben. Es gab viele atemberaubende und spannende Szenen, doch man konnte zwischendrin auch mal Luft holen, wofür ich sehr dankbar war. Nach dem bösen Cliffhanger aus dem 2. Teil konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Band 3 der Greifenreiterin hat mich komplett überzeugt und ich möchte Euch die Geschichte wirklich ans Herz legen.
Erster Eindruck: Das rot des Covers ist auf einer Seite schön, aber auf der anderen Seite lässt es durch das Feuer auch erahnen, das nicht gutes auf die Protagonisten zukommt. Nach dem Ende von Band 2, wollte ich am liebsten sofort wissen wie es weitergeht, auch wenn das bedeutet das noch größere Hindernisse auf uns warten. Wen wundert es, das es dann nicht lange gebraucht hat, bis mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat.
Protagonisten: So unterschiedlich Rayna und Hyron auch sein mögen, sind sie ein tolles Team. Wo die eine gerne mal pessimistisch ist, zeigt der andere das Optimismus trotzdem noch eine Option sein kann, egal wie schlimm es auch aussieht. Egal ob Gut oder Böse, die Autorin beschert einem beim Lesen viele gut durchdachte Charaktere, die nicht leicht zu durchschauen sind. Verschiedene Völker und doch ein gemeinsames Ziel, davon ist die ganze Geschichte geprägt.
Meinung: Wirklich zur Ruhe kommen beim Lesen kann man nicht. Hat man das eine grade so überstanden, bannt sich schon das nächste Problem an. Und wenn es doch mal ruhige Momente gibt, sind sie dennoch alles andere als langweilig. Schauplätze teilweise komplett neu zu gestalten von Band 1 zu dem aktuellen, hat die Autorin super hinbekommen, denn so konnte ich es nochmal neu entdecken. Zum Glück kommt Band 4 schon im Sommer raus und wir erfahren wie all das enden wird. Länger könnte ich auch glaube ich nicht warten, weil ich so so gespannt bin.
Achtung, hier geht es um den 3. Teil der Reihe, der heute veröffentlicht wurde! Falls du also Band 1: Gefangenschaft und Band 2: Hoffnung noch nicht gelesen hast, solltest du hier jetzt aufhören zu lesen.
Nun aber zur Rezension: Band 3: Verheerung ist genauso mitreißend wie Band 1: Gefangenschaft und Band 2: Hoffnung.
Im dritten Band der Reihe geht es viel um Planung und Krieg. Es ist unfassbar spannend und mitreißend. Ich konnte Band 3 kaum aus den Händen legen und hab es nur so weggesuchtet. Die Dynamik der Protagonisten und das Setting sind auch in diesem Teil der Geschichte wieder richtig toll. Die Autorin beschreibt wieder neue Orte von Teharis und diese wieder so detailliert wie man es von ihr kennt.
Die Protagonisten entwickeln sich wieder alle auf ihre eigene Art weiter, was mir immer noch gut gefällt. Rayna und Hyron werden zu einem immer besseren Team und schweißen immer mehr zusammen. Besonders spannend finde ich die Kampfszenen und wie die Gefühlswelt von Rayna dabei aussieht.
In Band 3 gibt es keinen Cliffhänger. Das macht aber gar nichts, da man bereits weiß/erahnt was in Band 4 auf die Protagonisten zukommt und mich dies dennoch mit Neugier und Spannung zurückließ.
Fazit: Eine wundervolle Fortsetzung der Reihe. Sie gefällt mir sogar einen ticken besser als Band 2. Einfach der Hammer! Ich freue mich auf das Finale ❤
Dies war meine dritte Reise in diese Welt und ich bin alles in allem wieder zufrieden zurückgekehrt. Da ich inzwischen einige Bücher der Autorin gelesen habe, kann ich zum Schreibstil nur noch sagen, dass er mir nach wie vor gefällt. Dieser Teil beginnt, wo der zweite endete. Raynas Bruder war angegriffen worden. Wieder erleben wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was ich persönlich sehr mag. Der Fokus liegt dieses Mal auf Rayna. Sie als Protagonistin gefällt mir gut. Ich fühle mit ihr. Sie ist müde, möchte nicht mehr kämpfen. Doch irgendwie hat ihr das ihr Feuer genommen und sie fast schon zu "ruhig" wirken lassen. Leider hat mir ein wenig mehr Action und Spannung gefehlt. Zwar konnte ich beim Angriff der Nanjok nur noch die Luft anhalten und habe gezittert, aber irgendwie war mir das nicht genug, was den Band nicht zu meinem Liebling macht. Das Setting, die Figuren und die Grundidee der Geschichte sind immer überzeugend.
Mein Fazit: Wieder ein insgesamt lesenswerter Teil, der leider etwas an Spannung zu wünschen übrig ließ. Doch die Vorfreude auf das Finale ist gestiegen und ich freue mich auf das Ende dieser Reise. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
Das Cover des Buches gefällt mir erneut sehr gut und fügt sich gut an die bestehenden an. Nachdem der letzte Teil mit einem gemeinen Cliffhanger geendet hat, wird dieser am Anfang des Buches sofort aufgelöst. Man findet direkt wieder in die Geschichte und fiebert mit den schon liebgewonnen Protagonisten Rayna und Hyron mit.
Der Schreibstil ist wie bisher bildhaft und man kann sich die schöne Landschaft und den Weg der Charaktere gut vor Augen führen. Die Kapitel sind dabei hauptsächlich aus der Sicht von Rayna geschrieben, aber auch in die Sicht von Hyron gibt es ein paar Einblicke, wodurch man gut die Gefühle der beiden nachvollziehen und Teil an ihrer Beziehung haben kann. Die einzelnen Kapitel fande ich ebenfalls angenehm zu lesen, da sie nicht zu lang oder kurz gehalten sind.
Die Handlung ist nach wie vor interessant und es gibt sowohl Abschnitte, die die Handlung vorantreiben, als auch Kapitel, die uns die tiefe Verbundenheit zwischen Rayna und Hyron zeigen oder allgemein die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Vordergrund stellen. Trotzdem merkt man an der einen oder anderen Stelle, dass der Band mehr oder weniger aufs Finale hinführt, da viele Gespräche geführt werden und ich damit gerechnet habe, dass schon in diesem Band etwas mehr passiert.
Insgesamt hat der Teil mir aber erneut gefallen und ich bin gespannt, wie die Reihe ihr Ende findet.