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Les Aventures du Roi Pausole
381pages. poche. Broché.
384 pages, Mass Market Paperback
First published January 1, 1901
About the author
Pierre Louÿs
332 books124 followersPierre Louÿs was a French poet and writer, most renowned for lesbian and classical themes in some of his writings. He is known as a writer who sought to "express pagan sensuality with stylistic perfection". He was made first a Chevalier and then an Officer of the Légion d'honneur for his contributions to French literature.
Born in Belgium, in 1870, but moved to France where he would spend the rest of his life. He was a friend of authors André Gide and Oscar Wilde, and of composer Claude Debussy.
Born in Belgium, in 1870, but moved to France where he would spend the rest of his life. He was a friend of authors André Gide and Oscar Wilde, and of composer Claude Debussy.
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Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
March 22, 2026
Man kann schon auch zugeben, dass einstmals vielleicht spritzige, provokante Bücher mit den Jahren einen Grad der Unlesbarkeit und Langeweile erreichen, der sie, ungeachtet aller Eleganz des Stils und vieler Scherze des Autors, zur Plage macht, ihres einst doch intendierten Vergnügens beraubt. Wir haben es mit einem dieser Prickelbücher aus den Jahren der Dekadenz zu tun, die nicht nur in Paris, sondern schon auch in Deutschland, den skandinavischen und Benelux-Ländern und Großbritannien in Zirkeln vermögender, akademisch gebildeter Herren in kleinen, edlen Auflagen kursierten.
Ein Buch, in dem es ständig um Sex geht, ohne dass dessen konkreter Vollzug jemals offen beim Namen genannt und deutlich artikuliert würde. Ein gezierter, gebildeter Spaß, ein manieriertes Spiel. Sex der Gegenstand, man kann nicht von „Liebe“ sprechen, doch Porno nirgendwo.
Louys ist jener kleine elegante Herr, der auch „Die Frau und der Hampelmann“ und „Die Lieder der Bilitis“ geschrieben hat, beide vor diesem hier, beide unsterblich durch die Erotik-Filme „Bilitis“ und „Das obskure Objekt der Begierde“. Beide Texte habe ich aber nicht gelesen, beide Filme nie gesehen. Man merkt an dieser Stelle, dass der Autor sich nicht nur öfters Sexszenen vorgestellt, sondern diese auch, für seine Zeit bemerkenswert, von der Frau aus gedacht hat. Es würde mich nicht wundern, sollte eines Tages herauskommen, dass in dem Dandy mit Schnurrbart eine heimliche Trans-Frau gesteckt hat, die sich, aus gesellschaftlichen Rücksichten heraus, verpflichtet fühlte, ihren Männerclubkumpanen den intellektuellen Wüstling und Frauenverbraucher vorzutragen. (Klar, dass solche Bücher ohne den Vorgänger de Sade gar nicht denkbar waren und auf den Nachfolger Jean Genet in jedem Fall schon verweisen.)
König Pausole regiert eine Idylle von absoluter Monarchie, Frankreich direkt benachbart, im Süden wohl. Regiert mit extremer Laschheit und Milde. Die Verfassung ist so kurz wie radikal libertär: „1. Bei allem, was man tut, muss man darauf achten, anderen nicht zu schaden. 2. Ansonsten soll einfach jeder jederzeit machen, worauf er Lust hat.“
Die Frauen im Königreich haben nackt zu gehen. Außer natürlich die Hässlichen. Auch noch nicht nackt ist Prinzessin Aline, die Weiße, die Tochter des faulen, grundgütigen Königs. Aline befindet sich in absoluter kindlicher Unschuld, weiß nicht, wie Männer unten aussehen, weiß nicht, was Menschen in den Betten zu ihrem Vergnügen tun. Begeistert von einer Theatertruppe lässt sie sich von einem jungen Schauspieler entführen - und in die Liebe einführen. Auf Grund ihrer Unkenntnis bemerkt sie erst einmal nicht, dass es sich um eine als Junge verkleidete Frau, eine Lesbe, handelt. Unter deren Küssen sie jetzt dahinschmilzt. Und so weiter. Ich erinnere daran, dass nirgendwo im Buch eine einzige sexuelle Handlung beim Namen genannt wird. Mithin erfahren wir nie, wie „eindringlich“ ihr Liebesunterricht wird.
In vielen kurzen Kapiteln beschäftigt sich die Romanerzählung mit der Suchexpedition, auf die sich der König, ächzend und nach Tagen des Überdenkens, begibt, um das Mädchen zurückzuholen. Insgesamt erstreckt sich die Reise über sieben Kilometer. (Sie haben richtig gelesen.) Wofür natürlich eine Reihe von abenteuerlichen Tage anfallen. Der König, der eigentlich nichts tut, nichts kann und nichts versteht, außer immer wieder mal eine Sottise à la Oscar Wilde vom Stapel zu lassen (es war nun mal die Zeit), würde nicht weit kommen, hätte er nicht die Unterstützung seines Oberharemsaufsehers, welcher nicht nur Eunuch, sondern als Franzose auch fantasieloser, verknöcherter Stockfisch und Pedant ist. Dann ist noch ein junger Page bzw. Hofnarr dabei, dessen Name, je nach Tagesform, als „Dschiljo“ oder „Guilliau“ ausgesprochen wird.
Dessen heilsames Wirken im Hinter- oder Vordergrund bringt oft zu Wege, dass die Hilfstruppen des Obereunuchen in die Irre gehen, die Prinzessin noch mal einen Tag Vorsprung bekommt, die Kammerzofen und vom Chef vernachlässigten Haremsdamen von ihm ein paar Nachhilfestunden mit dem jugendfrischen Werkzeug bekommen. (Wie gesagt, immer „durch die Blume“ angedeutet, nie wirklich ausgesprochen.) Ach so, der König hat 365 Frauen, jede kommt also nur einmal im Jahr dran und ist entsprechend gespannt wie ein Flitzbogen. Der hier im Kreise sich bislang im Schwange befindlichen Debatte, wie politisch vertretbar das Frauenbild dieses Büchleins eventuell noch sei, schließe ich mich durchaus nicht an. Die Schrift ist durch und durch absurd, möchte unbedingt obskur sein und, wenn man mal die prinzipielle Annahme setzt, dass junge Frauen möglichst oft Sex bekommen wollen, steht sie voll und ganz an ihrer Seite.
Man kann sich darauf verlassen, dass alles eine Art süßes Soufflé bildet, das in der kalten Zugluft utilitaristischer Literaturinwertsetzung zu nahezu Null zusammenfallen wird. Man kann sich drauf verlassen, das jedes Kapitel nach kurzer Dauer eine längere Phase des Ausdruckes abstruser Theoreme erreicht, die irgendwie kess sein sollten, damals, heute vor allem ermüdend wirken, wenn auch herrlich formuliert. Es den Menschen als „erotisches Buch“ anzutragen, käme in den Geruch des Rosstäuschers. Man sollte dann auch das Wort „fein ziselierte Langeweile“ fallen lassen.
Übrigens sollte noch hier stehen, dass es, entgegen der Darstellung der Editionen durch Goodreads, davon in deutscher Sprache nicht allein das kürzlich erst zugänglich gemachte e-Buch gibt, sondern es bereits 1989 im Zuge der (damals ein paar wenige Jahre lang zu vergleichsweise hohen Preisen als) „Greno Taschenbücher“ verkauften „Fundstücke“ die deutsche Übersetzung von Karl Schustek auch schon gab, leider mit einem kaum gelungenen Buchumschlag (1992 von Ullstein noch mal aufgelegt).
Ein Buch, in dem es ständig um Sex geht, ohne dass dessen konkreter Vollzug jemals offen beim Namen genannt und deutlich artikuliert würde. Ein gezierter, gebildeter Spaß, ein manieriertes Spiel. Sex der Gegenstand, man kann nicht von „Liebe“ sprechen, doch Porno nirgendwo.
Louys ist jener kleine elegante Herr, der auch „Die Frau und der Hampelmann“ und „Die Lieder der Bilitis“ geschrieben hat, beide vor diesem hier, beide unsterblich durch die Erotik-Filme „Bilitis“ und „Das obskure Objekt der Begierde“. Beide Texte habe ich aber nicht gelesen, beide Filme nie gesehen. Man merkt an dieser Stelle, dass der Autor sich nicht nur öfters Sexszenen vorgestellt, sondern diese auch, für seine Zeit bemerkenswert, von der Frau aus gedacht hat. Es würde mich nicht wundern, sollte eines Tages herauskommen, dass in dem Dandy mit Schnurrbart eine heimliche Trans-Frau gesteckt hat, die sich, aus gesellschaftlichen Rücksichten heraus, verpflichtet fühlte, ihren Männerclubkumpanen den intellektuellen Wüstling und Frauenverbraucher vorzutragen. (Klar, dass solche Bücher ohne den Vorgänger de Sade gar nicht denkbar waren und auf den Nachfolger Jean Genet in jedem Fall schon verweisen.)
König Pausole regiert eine Idylle von absoluter Monarchie, Frankreich direkt benachbart, im Süden wohl. Regiert mit extremer Laschheit und Milde. Die Verfassung ist so kurz wie radikal libertär: „1. Bei allem, was man tut, muss man darauf achten, anderen nicht zu schaden. 2. Ansonsten soll einfach jeder jederzeit machen, worauf er Lust hat.“
Die Frauen im Königreich haben nackt zu gehen. Außer natürlich die Hässlichen. Auch noch nicht nackt ist Prinzessin Aline, die Weiße, die Tochter des faulen, grundgütigen Königs. Aline befindet sich in absoluter kindlicher Unschuld, weiß nicht, wie Männer unten aussehen, weiß nicht, was Menschen in den Betten zu ihrem Vergnügen tun. Begeistert von einer Theatertruppe lässt sie sich von einem jungen Schauspieler entführen - und in die Liebe einführen. Auf Grund ihrer Unkenntnis bemerkt sie erst einmal nicht, dass es sich um eine als Junge verkleidete Frau, eine Lesbe, handelt. Unter deren Küssen sie jetzt dahinschmilzt. Und so weiter. Ich erinnere daran, dass nirgendwo im Buch eine einzige sexuelle Handlung beim Namen genannt wird. Mithin erfahren wir nie, wie „eindringlich“ ihr Liebesunterricht wird.
In vielen kurzen Kapiteln beschäftigt sich die Romanerzählung mit der Suchexpedition, auf die sich der König, ächzend und nach Tagen des Überdenkens, begibt, um das Mädchen zurückzuholen. Insgesamt erstreckt sich die Reise über sieben Kilometer. (Sie haben richtig gelesen.) Wofür natürlich eine Reihe von abenteuerlichen Tage anfallen. Der König, der eigentlich nichts tut, nichts kann und nichts versteht, außer immer wieder mal eine Sottise à la Oscar Wilde vom Stapel zu lassen (es war nun mal die Zeit), würde nicht weit kommen, hätte er nicht die Unterstützung seines Oberharemsaufsehers, welcher nicht nur Eunuch, sondern als Franzose auch fantasieloser, verknöcherter Stockfisch und Pedant ist. Dann ist noch ein junger Page bzw. Hofnarr dabei, dessen Name, je nach Tagesform, als „Dschiljo“ oder „Guilliau“ ausgesprochen wird.
Dessen heilsames Wirken im Hinter- oder Vordergrund bringt oft zu Wege, dass die Hilfstruppen des Obereunuchen in die Irre gehen, die Prinzessin noch mal einen Tag Vorsprung bekommt, die Kammerzofen und vom Chef vernachlässigten Haremsdamen von ihm ein paar Nachhilfestunden mit dem jugendfrischen Werkzeug bekommen. (Wie gesagt, immer „durch die Blume“ angedeutet, nie wirklich ausgesprochen.) Ach so, der König hat 365 Frauen, jede kommt also nur einmal im Jahr dran und ist entsprechend gespannt wie ein Flitzbogen. Der hier im Kreise sich bislang im Schwange befindlichen Debatte, wie politisch vertretbar das Frauenbild dieses Büchleins eventuell noch sei, schließe ich mich durchaus nicht an. Die Schrift ist durch und durch absurd, möchte unbedingt obskur sein und, wenn man mal die prinzipielle Annahme setzt, dass junge Frauen möglichst oft Sex bekommen wollen, steht sie voll und ganz an ihrer Seite.
Man kann sich darauf verlassen, dass alles eine Art süßes Soufflé bildet, das in der kalten Zugluft utilitaristischer Literaturinwertsetzung zu nahezu Null zusammenfallen wird. Man kann sich drauf verlassen, das jedes Kapitel nach kurzer Dauer eine längere Phase des Ausdruckes abstruser Theoreme erreicht, die irgendwie kess sein sollten, damals, heute vor allem ermüdend wirken, wenn auch herrlich formuliert. Es den Menschen als „erotisches Buch“ anzutragen, käme in den Geruch des Rosstäuschers. Man sollte dann auch das Wort „fein ziselierte Langeweile“ fallen lassen.
Übrigens sollte noch hier stehen, dass es, entgegen der Darstellung der Editionen durch Goodreads, davon in deutscher Sprache nicht allein das kürzlich erst zugänglich gemachte e-Buch gibt, sondern es bereits 1989 im Zuge der (damals ein paar wenige Jahre lang zu vergleichsweise hohen Preisen als) „Greno Taschenbücher“ verkauften „Fundstücke“ die deutsche Übersetzung von Karl Schustek auch schon gab, leider mit einem kaum gelungenen Buchumschlag (1992 von Ullstein noch mal aufgelegt).
December 7, 2017
Pierre Louÿs's The Adventures of King Pausole is one of those lighthearted works about sex that come from a century ago and which seem so dated today. It is amusing that with all that coupling going on, there is no mention about children. Are they found in cabbage patches? Were they delivered by the stork? It is such a male perspective in which women could not
possibly
desire anything from the sexual act different from that which men desire. Hah! As if!
I am amazed that Louys was able to parlay his single-minded talent into membership among the Officers of the Legion d'Honneur.
Note: I did not read this book in French, but in an English translation on Kindle by Charles Hope Lumley.
I am amazed that Louys was able to parlay his single-minded talent into membership among the Officers of the Legion d'Honneur.
Note: I did not read this book in French, but in an English translation on Kindle by Charles Hope Lumley.
July 6, 2017
Hilarious and provocative, though nowhere near as filthy as the notorious She-Devils. Pierre's outrageous sexual mores still underlie the action, but they're deployed with a classy Balzacky approach-- still obscene, but witty and suggestive rather than explicit. I'd highly recommend this to anyone who enjoys ribald tales like Balzac's Droll Stories or Rabelais, as well as anybody who has an opinion (favorable or otherwise) about the writing of De Sade.
September 30, 2026
3,5/5 beaucoup d'humour et de charme, cette utopie sociale a de bons raisonnements sur de nombreuses thématiques toujours actuelles et avec une certaine subtilité.
September 25, 2021
This little bit of playful French fluff is part male fantasy, part social satire, and part political manifesto – probably in that order. Pierre Louÿs was the author Colette had young Claudine reading at school, and in reading him, you can see just how inappropriate that was.
In this book, the mythical kingdom of Tryphemia off of the French coast is ruled by Pausole, a laissez-faire king (in this case, lazy-faire king?-) who has a few general principles, but doesn’t really want to be bothered by administration, or much of anything for that matter. He instead leaves it to his advisors, one of whom, a minister and court Eunuch, he grants control for half of the day, the other, a page who is always after the women (and consistently succeeds with them), the other half. How’s that for delegating? The king’s daughter has run off, and they engage in what amounts to a low-speed pursuit, running into various subjects along the way.
The positives for the book all center around its concepts of freedom. The kingdom’s ‘Code’ is the epitome of small government, and individual liberty, consisting of two rules: (1) Thou shalt not harm thy neighbor, and (2) This being understood, do as thou wouldst. He allows religious freedom “to experience the consolations of the various Paradises in turn”, and his subjects at all levels praise him for leaving them the hell alone. Indolent as he is, he says “the citizens of Europe are tired of feeling at every moment the hand of authority on their shoulder, an authority which is made unbearable by being omnipresent.” He allows sexual freedom, recognizing non-binary sexuality (his daughter has actually run off with another woman), the concept that women do not fit into two simple types (“chaste” and “satanic”), and allows women to leave their husbands and get a divorce if it suits them (a novelty at that time).
On the negative side, the book is a little too bawdy. All of the actual sex is ‘off-screen’, but it’s pretty pervasive, and while Louÿs gets pretty daring at times (a “handy banana” comes to mind), it starts to lose its appeal midway through. The bigger issue, however, is that women are essentially playthings – the king literally has a wife for each night, the traditional custom is for women (and girls) to walk around naked, and while many of the scenes are tongue-in-cheek fantasy, some are misogynistic, such as 40 guards being sent off to have a young woman in the woods, one after another (which Louÿs of course has her enjoying).
If only the book had been more mature and enlightened, because it is a fun read for the most part, and this edition is so fantastic – numbered copy 135 out of 1200 made on hand-made paper by The Fortune Press in London in 1929, with very uneven pages and interesting font.
In this book, the mythical kingdom of Tryphemia off of the French coast is ruled by Pausole, a laissez-faire king (in this case, lazy-faire king?-) who has a few general principles, but doesn’t really want to be bothered by administration, or much of anything for that matter. He instead leaves it to his advisors, one of whom, a minister and court Eunuch, he grants control for half of the day, the other, a page who is always after the women (and consistently succeeds with them), the other half. How’s that for delegating? The king’s daughter has run off, and they engage in what amounts to a low-speed pursuit, running into various subjects along the way.
The positives for the book all center around its concepts of freedom. The kingdom’s ‘Code’ is the epitome of small government, and individual liberty, consisting of two rules: (1) Thou shalt not harm thy neighbor, and (2) This being understood, do as thou wouldst. He allows religious freedom “to experience the consolations of the various Paradises in turn”, and his subjects at all levels praise him for leaving them the hell alone. Indolent as he is, he says “the citizens of Europe are tired of feeling at every moment the hand of authority on their shoulder, an authority which is made unbearable by being omnipresent.” He allows sexual freedom, recognizing non-binary sexuality (his daughter has actually run off with another woman), the concept that women do not fit into two simple types (“chaste” and “satanic”), and allows women to leave their husbands and get a divorce if it suits them (a novelty at that time).
On the negative side, the book is a little too bawdy. All of the actual sex is ‘off-screen’, but it’s pretty pervasive, and while Louÿs gets pretty daring at times (a “handy banana” comes to mind), it starts to lose its appeal midway through. The bigger issue, however, is that women are essentially playthings – the king literally has a wife for each night, the traditional custom is for women (and girls) to walk around naked, and while many of the scenes are tongue-in-cheek fantasy, some are misogynistic, such as 40 guards being sent off to have a young woman in the woods, one after another (which Louÿs of course has her enjoying).
If only the book had been more mature and enlightened, because it is a fun read for the most part, and this edition is so fantastic – numbered copy 135 out of 1200 made on hand-made paper by The Fortune Press in London in 1929, with very uneven pages and interesting font.
October 5, 2016
My score on this one has not been effected by any moral judgments. If it was it would be about minus 20 stars ;) . But i'm just going to put aside the questionable age of some of the characters and the authors complete certainty that women always mean Yes when they say No. It is or at last claims to be humour and if this was written by Rabelais in the 17th century i might be looking at it differently but 1901 is a bit too late to be this primitive.
This is a philosophical sexual comedy about a small kingdom where the only law is don't hurt anyone, apart from that you can do what you like especially when it comes to sex. Oh except for the royal family of course, where the king imposes his own set of rules, because this book can be quite realistic at times :) .
Despite its caveman ethics in places, its also quite advanced in others, there are gay characters and its belief in sexual freedoms is quite modern.
Its also genuinely funny at times. Its also quite confused, contradictory and meandering. An interesting satire on sexual ethics and very bold for the time period but no classic.
Of note i own The Bumper B3ta Book of Sick Jokes, so bad non-pc humour is fine by me, however in this case it kept catching me off guard and you could never be sure how much of a joke was intended.
This is a philosophical sexual comedy about a small kingdom where the only law is don't hurt anyone, apart from that you can do what you like especially when it comes to sex. Oh except for the royal family of course, where the king imposes his own set of rules, because this book can be quite realistic at times :) .
Despite its caveman ethics in places, its also quite advanced in others, there are gay characters and its belief in sexual freedoms is quite modern.
Its also genuinely funny at times. Its also quite confused, contradictory and meandering. An interesting satire on sexual ethics and very bold for the time period but no classic.
Of note i own The Bumper B3ta Book of Sick Jokes, so bad non-pc humour is fine by me, however in this case it kept catching me off guard and you could never be sure how much of a joke was intended.
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