Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt: Hoch oben am Himmel hütet sie eine Herde Wolkenschafe. Das fliegende Volk gilt als ausgestorben, die Himmelsstädte sind verwaist. Einzig die Schafe erinnern an die vergangene Welt. Doch dann erweckt Aya versehentlich den mächtigen Wolkenkrieger Enron zum Leben und löst damit den Untergang des Erdenvolkes aus. Um ihre Familie zu retten, muss Aya herausfinden, warum das Wolkenvolk vom Himmel fiel. Das jedoch ist eine Mission, die ihr ganzes Leben infrage stellt.
Mein Name ist Liane Mars. Okay. Das ist ein Pseudonym. Warum das? Weil ich mein Autorendasein lieber von meinem anderen Beruf trennen wollte. Da arbeite ich nämlich beim Radio.
Ich bin Jahrgang 1984, werde aber noch immer gerne von Erwachsenen geduzt. Ich liebe meine kleine Familie, meinen Hund, das Wandern und das Sauerland. Familie ist mir sehr wichtig – genau wie meine Freunde. Mit denen telefoniere ich wirklich furchtbar viel.
Mein Mann ist seit vielen, vielen Jahren an meiner Seite. Er ist mein liebster Testleser, der wichtigste Mensch und die ruhige Konstante in meinem Leben.
Eine junge Heldin, die oben in den Wolken eine Herde Wolkenschafe hütet und versucht herauszufinden, was mit dem verschwundenen Wolkenvolk aus den Himmelsstädten passiert ist? Die Idee klingt so großartig, dass ich auch bei einem unbekannten Autor zu diesem Buch gegriffen hätte. Doch da es Liane Mars ist, die mich mit ihren bisherigen Fantasyromanen schon begeistert hatte, wusste ich, dass die Geschichte einfach nur zauberhaft werden konnte. Und so kam es auch. Die 17-jährige Aya Teufelsbraut gehört zu einer Familie aus Erdenbewohnern, sie hat sich aber genauso wie ihr älterer Bruder Aidan dazu entschlossen, als Hüterin einer Herde von Wolkenschafen den sicheren Boden unter ihren Füßen zurückzulassen und oben in den Wolken als Schafshüterin zu leben. Dieses Leben ist sehr gefährlich, da nur verschiedene Sorten magischer Wolle unter ihren Füßen sie davor bewahren, durch die Wolken zu stürzen. Erwischt sie die falsche Wolle, löst sich die Wolke zu schnell auf, auf der sie sich gerade befindet, endet ihr Job auch schnell mal tödlich, denn anders als ihre Wolkenschafe kann sie nicht schweben. Die Idee, dass die Wolkenschafe verschiedene Arten magischer Wolle liefern ... die ganze Idee mit den Wolkenschafen fand ich großartig und die Tierchen haben es schnell geschafft, mein Herz zu erobern, haben sie doch alle ihre eigenen Charakter, Intelligenz und Herz. Nicht nur mit Aya habe ich schnell mitgefiebert. <3 Alles ändert sich, als Aya eines Tages den Wolkenkrieger Enron findet und erfährt, dass mehr hinter den Geschichten von den verschwundenen Bewohnern der Wolkenstädte steckt, als ihr immer erzählt wurde. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, denn ich finde es schon ein wenig schade, dass der Titel des Buches ein wichtiges Geheimnis verrät, da muss ich nicht noch zusätzlich spoilern. Nur so viel: Wenn ich das Buch gestern Abend nicht zu spät angefangen hätte und mir irgendwann fast die Augen zugefallen wären vor Müdigkeit, dann hätte ich es garantiert in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hat mich die Geschichte von Aya, Enron und ihren Wolkenschafen gefesselt. Ein toller Fantasyroman - nicht nur für jugendliche Fantasyfans!
Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt: Hoch oben am Himmel hütet sie eine Herde Wolkenschafe. Das fliegende Volk gilt als ausgestorben, die Himmelsstädte sind verwaist. Einzig die Schafe erinnern an die vergangene Welt. Doch dann erweckt Aya versehentlich den mächtigen Wolkenkrieger Enron zum Leben und löst damit den Untergang des Erdenvolkes aus. Um ihre Familie zu retten, muss Aya herausfinden, warum das Wolkenvolk vom Himmel fiel. Das jedoch ist eine Mission, die ihr ganzes Leben infrage stellt. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Der Eisdrache hatte uns entdeckt und griff direkt an.
Das Cover ist ein Traum aus blau. Ich liebe es, wie das Schloss und die Wolken da eingebaut wurden und könnte es mir tagelang ansehen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen, ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive von Aya. Es gab nur hin und wieder einige Wiederholungen, was mir persönlich negativ aufgefallen ist.
Zu Beginn lernt man Aya kennen, die sich verbotenerweise in die Nähe einer Himmelsstadt traut und dort den Wächter dieser tötet. Als dann plötzlich ein Mann vom Wolkenvolk vor ihr steht, beschließt sie ihn nach Hause zu bringen, ohne zu wissen, was sie damit lostritt.
Der Einstieg in das Buch war auf jeden Fall interessant. Man liest von einem Drachen, Menschen, die auf Wolken gehen können und dort Schafe hüten und von magischer Wolle. Bereits da war ich neugierig, was das Buch alles zu bieten hat.
Aya war als Charakter interessant, sie tut was sie für richtig hält, ist sehr einfallsreich, manchmal faul und manchmal witzig. Ich mochte sie als Charakter echt gerne, auch wenn sie hin und wieder etwas naiv wirkte. Sie hat auf jeden Fall sehr oft die richtigen Schlüsse gezogen und ihre Menschenkenntnis hat sie auch nie im Stich gelassen.
Enron konnte ich lange nicht durchblicken. Ich wusste nie so recht ob er jetzt irgendwas im Schilde führt, oder Aya wirklich helfen möchte. Ich fand ihn als Charakter dennoch sehr interessant, da man nicht wusste, was er nun denkt und somit wie ein kleines Rätsel für mich war.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Klappentext schon wieder vergessen hatte, als ich mit dem Buch begann. Mir hat die Entwicklung der Geschichte aber gut gefallen, auch wenn ein paar Sachen recht offensichtlich waren. Aya will verhindern, dass die Himmelsstädte fallen und somit alle Menschen darunter töten und macht sich mit Enron zusammen auf die Reise.
Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Wolken und wie sie darauf wandern. Auch die Städte selbst stelle ich mir sehr imposant vor und durch die tollen Beschreibungen war das wie ein Film in meinem Kopf. Allerdings wurden manche Infos fast schon zu oft erwähnt, so gab es einige WIederholungen, manchmal wortwörtlich, was mir schon negativ aufgefallen ist. Die Geschichte selbst hat sich in der Mitte etwas gezogen, obwohl eigentlich immer etwas passiert ist. Ich hatte nur nicht das Gefühl, als würde sich die Geschichte selbst weiter entwickeln.
Es gibt hier eine Liebesgeschichte, aber diese steht wirklich sehr im Hintergrund, was ich persönlich gerne mag. Die passiert einfach nebenbei und so richtig auch erst gegen Ende. Ich mochte es, dass die Rettung der Menschen wirklich wichtiger war als die Liebe.
Die Autorin hat unglaublich viel Fantasie bewiesen mit der Welt, die sie hier erschaffen hat. Die beiden Völker, die beide Außergewöhnliches können, die Schafe und die Wolle und natürlich Aya, die man sich fast nicht ausdenken kann. Gegen Ende gab es dann noch einige Twists, die wirklich toll waren und mit denen ich nicht gerechnet habe, da hat mich die Autorin nochmal richtig baff gemacht. Mit dem Ende selbst bin ich vollends zufrieden, es war dramatisch, spannend, rührend und einfach passend für das Buch.
Fazit:
Das Buch ist auf jeden Fall anders. Es ist sehr phantasievoll und hat auch einige witzige Momente. Dennoch konnte es mich nicht zu 100% überzeugen, da es sich zwischendurch etwas gezogen hat und ich auch mit den Charakteren nicht ganz warm wurde. Trotzdem gibt es von mir vier Sterne.
4.5 von 5 Sternen Seelentraum war bei meiner ersten Bestellung vom Drachenmondverlag dabei. Ich hatte es beim Stöbern entdeckt und bin durch das tolle Cover darauf aufmerksam geworden. Da mich der Klappentext neugierig gemacht hat, habe ich mir die Leseprobe durchgelesen und war direkt begeistert von der Welt.
In 'Seelentraum - Das schlafende Wolkenvolk' von Liane Mars existieren zwei getrennte Welten, die des Erdenvolkes und die des Wolkenvolkes. Das Wolkenvolk gilt als ausgestorben, nur noch die Wolkenschafe und die verschlossenen Himmelsfestungen sind als letztes Überbleibsel zurückgeblieben. Die Protagonistin Aya Teufelsbraut hat einen der gefährlichsten Jobs, sie ist nämlich Mitglied der Hirtengilde und hütet eine Herde von Wolkenschafen. Aus der Wolle der Schafe können sie verschiedene Arten von Wollprodukten gewinnen mit denen die Menschen vom Erdenvolk auf Wolken gehen können oder auch Luftschiffe benutzen können. Als Aya aus Versehen den Wolkenkrieger Enron zum Leben erweckt, hat das weitreichende Folgen und Aya muss um das Leben des Erdenvolkes und ihr Leben kämpfen.
Ich fand das Worldbuilding genial, super ausgearbeitet und v.a. ganz anders als viel benutzte Fantasyelemente/-welten. Die verschiedenen Arten von Wolle, die Wolkenfestungen, die Irrlichter und v.a. wie schon im Name des Buches genannt der Seelentraum waren ganz einzigartig und anschaulich ausgestaltet... Aya ist eine sehr starke Protagonistin, die aber auch ihre weichen Seiten hat. Den Wolkenkrieger Enron konnte man anfangs nicht wirklich einschätzen, seine Person war ziemlich geheimnissvoll. Die Interaktionen von Aya und Enron haben mir des öfteren ein Schmunzeln entlockt. Die Entwicklung der Geschichte habe ich gar nicht kommen sehen und war ziemlich überrascht am Ende des Buches. Was dem Buch noch mal etwas ganz besonderes gegeben hat waren die Wolkenschafe. Wie könnte man den nicht Sonnenbogen, Donnerwetter und co. lieb gewinnen. Fluse darf ich natürlich auch nicht vergessen!
Einziges kleiner Kritikpunkt war für mich, dass mir das Finale etwas zu schnell ging, da hätte ich mir noch etwas mehr Kapitel, Erklärungen gewünscht. Aber insgesamt kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen, v.a. wenn ihr mal Lust auf ein etwas anderes Fantasybuch habt.
Zum Schluss muss ich einfach noch das wunderschöne Buchcover und die Gestältungen der Seiten bzw. der Kapitel loben.
3.5 (first impression); 3.0 overall (DNF ca. half-way through). I love the premise and setting of this book. We start into the story following a young, reckless shepherd who has run into an ice dragon as she led her grazing herd of sheep through a cloudy landscape. Moreover, this young shepherdess is feisty! We're thrown right into the action and are pulled along at a good pace. However, while the plot itself is crafted well enough, the author's hints (e.g. about Aya being so different) are so heavy-handed that I constantly knew parts of the plot long before they were 'officially' revealed. Only Aya herself was still in denial after it was long made plain (I'm keeping this vague here to avoid spoilers). The style is a little disappointing. This is a story about sheep and dragons living in the clouds, something that should be sung in beautiful prose, but the writing falls short of that. Additionally, the dialogue feels stilted, like something a writer would type out, not something one would say in the spur of the moment. Filler words often reduce the impact of a sentence, and behavioural descriptions could be improved. The magic system is interesting, but only if you don't look too closely. This is not a Brandon Sanderson book where the magic system feels real. You have to suspend your disbelief and just ignore a few inconsistencies (why does an ice dragon have fiery breath?) and unconvincing 'explanations'.
Overall, this could be amazing with a lot of polish.
Seelentraum -Das schlafende Wolkenvolk- Liane Mars
Spannung, Humor und ganz viel Fantasy
Aya Teufelsbraut hat einen sehr gefährlichen Job. Sie hütet Schafe. Aber keinen normalen Schafe, sondern Wolkenschafe, die hoch oben im Himmel leben. Doch die Wolkenstädte sind verwaist, weil das gesamte Wolkenvolk vom Himmel viel. Was ist damals nur passiert? Als Aya auch noch versehentlich den Wolkenkrieger Enron zum Leben erweckt, ist auch das Erdenvolk nicht mehr sicher und steht schon bald vor einer mächtigen Katastrophe. Aya hat eine Mission, ahnt aber nicht, dass es auch ihr eigenes Leben völlig auf den Kopf stellt.
Meine Meinung:
Das Cover ist mal wieder großartig gelungen und ich bin begeistert davon. Die Festung in den Wolken sieht beeindruckend aus im Zusammenspiel mit den aufgetürmten Wolken. Sogar ein kleines Schaf hat sich dazu gemischt, herrlich. Ich finde das ist definitiv ein Blickfang. Auch das Innenleben des Buches lebt, denn auf jeder Seite begleiten uns die wichtigen Wolken, am Beginn jedes Kapitels die Festung, traumhaft schön ssag ich euch.
Es hat nicht viel gebraucht, dass mich die Geschichte sofort neugierig gemacht hat. Liane Mars, Fantasy und Schafe, die im Himmel leben. Da war klar, dass Seelentraum bei mir einziehen musste. Allein die Idee, dass Schafe auf den Wolken leben finde ich schon wahnsinnig originell. Insgesamt hat die Story alles, was mich persönlich als Leser begeistert. Sie sprüht vor Kreativität, ist wahnsinnig unterhaltsam mit herrlichem Humor und einer ordentlichen Portion Spannung.
Ich liebe den Schreibstil von Liane Mars, weil er so locker ist. Die Autorin schafft es innerhalb von wenigen Seiten mich in ihren Bann zu ziehen. Angefangen mit den sympathischen Charakter von Aya. Dazu komme ich aber später noch. Für mich ist Seelentraum ein perfektes Buch zum abschalten, gemütlich machen und die Realität für eine Weile zu vergessen. Ruck zuck vergeht die Zeit.
Besonders gelungen finde ich die Dialoge der Protagonisten, die mich immer wieder haben schmunzeln lassen. Ständige kleine Kabbeleien zwischen Aya und Enron sind Programm. Aber auch das langsame Annähern der beiden hat mir gut gefallen, ebenso die Geheimnisse, die sie voreinander verborgen haben.
Auch an Spannung hat es nicht gefehlt. Diese baut sich kontinuierlich auf und gegen Ende hin explodiert sie förmlich. Stück für Stück deckt die Autorin weitere Ungereimtheiten auf. Sie überrascht den Leser mit unerwarteten Wendungen, mit denen man nicht rechnet. So fügt sich nach und nach jedes Puzzleteil zusammen.
Einer meiner Highlights ist die Protagonistin Aya Teufelsbraut. Sie ist unkonventionell und hat auch so ihre Macken. Manchmal etwas übermütig, risikobereit und für mich persönlich mit herrlichem Humor. Schon ganz am Anfang der Story war mir klar, dass ich sie richtig gern hab. Aya ist nicht „normal“ und genau das liebe ich so sehr. Sie hat etwas Chaotisches an sich, was sie in meinen Augen total charmant macht. Auch wenn ihre Taten so manchen Einfluss auf gleich zwei Welten hat.
Enron, der Wolkenkrieger hat mir aber auch sehr gut gefallen. Ein starker Mann, angetrieben von Wut, Verzweiflung und Rachedurst. Dennoch blitzt zwischendurch auf wie sehr er leidet und welchen Schmerz er ertragen muss. Seine Entwicklung zu verfolgen ist ziemlich interessant. Bis zum Schluss hat er Fragen aufgeworfen. Er war nie ganz zu durchschaue und hatte ständig etwas Rätselhaftes an sich. So was mag ich wirklich gern.
Wenn dann auch noch der pfiffige Hirtenhund Fluse auftaucht, das liebenswerte Schaf Sonnenbogen (in die ich mich ja verliebt habe) und noch einige andere Dinge, bin ich einfach nur begeistert.
Fazit:
Seelentraum ist ein großer Lesespaß voller humorvoller und spannender Fantasie. Ich habe jede Seite wirklich genossen und hätte noch ewig weiter lesen können. Daher gibt es von mir auch eine ganz klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen.
Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt: Hoch oben am Himmel hütet sie eine Herde Wolkenschafe. Das fliegende Volk gilt als ausgestorben, die Himmelsstädte sind verwaist. Einzig die Schafe erinnern an die vergangene Welt. Doch dann erweckt Aya versehentlich den mächtigen Wolkenkrieger Enron zum Leben und löst damit den Untergang des Erdenvolkes aus. Um ihre Familie zu retten, muss Aya herausfinden, warum das Wolkenvolk vom Himmel fiel. Das jedoch ist eine Mission, die ihr ganzes Leben infrage stellt.
Das Cover dieses Buches lässt sich einfach nur als wunderschön bezeichnen. Es ist ganz in den Farben des Nachthimmels gehalten. Angefangen von weißen Wolken über helleres Blau, bis hin zu ganz dunklem Blau, fast Schwarz. Sowohl der Titel des Buches, als auch der Name der Autorin sind in Goldenen Buchstaben auf dem Cover zu finden. Im oberen Drittel sieht man eine der Himmelsstädte, im Hintergrund zwei weitere. Auf den Wolken sieht man bei näherem Hinsehen Schafe, ebenso in einem der Buchstaben des Titels. Es gibt noch ein paar Dinge mehr zu entdecken, aber das dürft ihr gerne selbst herausfinden.
Für mich ist „Seelentraum – Das schlafende Wolkenfolk“ das zweite Buch welches ich von der Autorin lese. Es handelt sich hierbei um einen Einzelband, die Geschichte ist abgeschlossen. Erschienen ist das Buch beim Drachenmond Verlag, das Cover wurde designt von Alexander Kopainski.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig zu lesen, sie hat einen wundervollen Humor, den sie in dieser Geschichte rüber bringt und ihre Erzählungen und Beschreibungen haben die jeweiligen Handlungsorte in meiner Phantasie Gestalt annehmen lassen.
Ihren Charakteren hat sie Tiefe verliehen und damit meine ich nicht nur die Menschen, sondern auch die Schafe. Die sind einfach klasse, auch wenn sie nichts sagen. Und Fluse ist wohl die ungekrönte Königin dieser Geschichte. Der Hauptcharakter Aya ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihr schafisches Gefluche ist wirklich legendär. Und ich möchte gerne an dieser Stelle gerne Aya zitieren „Ich war anders. Meine beste Eigenschaft von allen.“
Anfangs habe ich sehr viele Theorien aufgestellt, die Geschichte war nicht undurchsichtig, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Im Verlauf des Buches konnte mich die Autorin allerdings noch ein paar Mal überraschen, was mir natürlich auch gut gefallen hat. Mit manchem hätte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Einige Male musste ich grinsen und auch das ein oder andere Mal wirklich lachen.
Richtig gut gefallen hat mir auch, dass die Gefühle, die sich zwischen Aya und Enron entwickeln, dezent im Hintergrund geblieben sind. Sie haben ihren Platz, aber stehen überhaupt nicht im Vordergrund. Das fand ich super, denn alles andere hätte hier auch nicht gepasst.
Alles in allem ein rundum tolles, absolut gelungenes Buch, für das ich eine klar Leseempfehlung aussprechen kann. Von mir gibt es voll verdiente 5 Sterne.
Seelentraum ist eine wundervolle Geschichte, die größtenteils über den Wolken spielt und es ist eine vollkommen andere Welt, in die man mit Aya Teufelsbraut eintaucht. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und bin froh dieses Buch für mich entdeckt zu haben.
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Man begleitet die junge Aya auf ihrem Weg und trifft dort auf Enron den Wolkenkrieger, der einfach alles auf den Kopf stellt. Sie fängt an ihr Leben zu hinterfragen und deckt unglaubliches auf. Es ist sehr interessant und spannend. Ob es den beiden gelingt die Wolkenwelt und die Erdenwelt zu retten, müsst ihr selber herausfinden.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Aya berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen, sodass man einen guten Überblick über ihre Gedanken, Gefühle und Pläne hat.
Die Protagonisten sind individuell und liebevoll gestaltet. Aya Teufelsbraut macht ihrem Namen alle Ehre sie stürzt sich Hals über Kopf in jedes Abenteuer und riskiert oftmals ihr Leben, denn sie schmiedet nicht gerne Pläne sondern lässt alles auf sich zukommen und sucht dann nach einem Ausweg. Enron ist verschlossen und geheimnisvoll, er lässt einen nur selten hinter seine Fassade blicken und man weiß nicht so genau auf welcher Seite er steht. Trotzdem nähern sich die beiden an und passen aufeinander auf.
Das Cover ist ein absoluter Traum und passt perfekt zum Inhalt des Buches. Im oberen Teil sieht man Wolkenschlösser. Im U von Seelentraum steht ein Wolkenschaf und darunter fällt gerade jemand vom Wolkenvolk vom Himmel. Auch im Innern des Buches gibt es kleine Schafe und Wolken.
Fazit: Seelentraum - das schlafende Wolkenvolk hat mir sehr gut gefallen. Einmal angefangen konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, denn es hat so viel Spaß gemacht mit Aya und Enron über die Wolken zu reisen und die Wahrheit über das Wolkenvolk aufzudecken. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Aya Teufelsbraut gehört zum Erdenvolk und ist eine Hirtin. Ihre Aufgabe ist es, die Wolkenschafe zu hüten. Diese sind ein Überbleibsel des fliegenden Volkes, das in den Himmelsstädten gelebt hat. Leider lebt von diesem Volk niemand mehr, vor vielen Jahren sind die Bewohner der Wolkenstadt alle gestorben. Eines Tages erweckt Aya versehentlich den Wolkenkrieger Enron. Der will sich an Ayas Volk rächen, denn er macht das Erdenvolk für den Untergang seines Volkes verantwortlich. Jetzt muss Aya handeln und ihn um jeden Preis aufhalten.
Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und war sehr neugierig auf dieses Buch hier. Das Cover ist unglaublich schön und passt auch super zur Geschichte. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich unglaublich faszinierend.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht der 17-jährigen Aya. Aya ist wild und vorlaut und lässt sich von niemandem etwas gefallen. Die Geschichte ist insgesamt sehr witzig, was vor allem an Ayas Sprüchen lag, denn sie nimmt vieles mit Humor. Das mochte ich an ihr.
Aya will hinter das Geheimnis des Wolkenvolkes kommen, was der Kern der Geschichte ist . Viele Geheimnisse werden erst im Laufe der Handlung gelüftet und die Autorin überrascht mich immer wieder. Neben Aya gibt es dann noch den Wolkenkrieger Enron, mit dem Aya eine Art Vereinbarung trifft. Die beiden bilden ein ungleiches Team, was sie so besonders macht. Romantik gibt es übrigens auch, aber eher am Rande erzählt
Insgesamt fand ich diese Geschichtet wirklich richtig toll. Die Handlung ist am Ende übrigens abgeschlossen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Nach den ersten 60 Seiten kam ich bei der Handlung endlich mit, wodurch es auch spannender wurde. Der Schluss war mir etwas zu schnell. Die Charaktere habe ich Großteils sehr ins Herz geschlossen. Besonders die Schafe fand ich extrem süß.