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Morbus: Thriller

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Er ist böse. Er tötet. Er sucht Erlösung.Der erste Standalone von Bestseller-Autor Mark Roderick – knallharte Spannung vor idyllischer Kulisse. Die Dinge liefen immer mehr aus dem Ruder. Eine spurlos verschwundene Schülerin. Ein fünfzig Jahre altes Skelett im Keller. Und jetzt der Mord an ihrer besten Freundin Sabine. Es gab keinen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen … Nur ihren Umzug auf den alten Gutshof. Als würden erst durch sie die toten Seelen in diesem Haus hervorgelockt. Das alte, idyllisch gelegene Gutshaus in den Weinbergen strahlt Behaglichkeit aus, im Dorf geht es noch familiär zu. Für die Journalistin Mara Flemming genau der richtige Ort, um ihrem alten Leben in derGroßstadt zu entfliehen. Doch warum sprechen die Einwohner immer vom "Unglückshaus"? Und was geschah mit den beiden Mädchen, die dort vor einigen Jahren spurlos verschwanden?Zunehmend beschleicht Mara das Gefühl, dass da noch jemand im Haus ist. Dass jemand sie beobachtet. Auf sie wartet.

448 pages, Paperback

Published April 29, 2020

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About the author

Mark Roderick

18 books10 followers

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Community Reviews

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9 (12%)
1 star
3 (4%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,720 reviews125 followers
May 3, 2020
Thriller sind zwar kein oft von mir gelesenes Genre, aber ich tauche gerne auch mal ab in ein spannungsgeladenes Szenario, mit dem ich mir die Nacht um die Ohren schlagen kann.

Wie im Klappentext geschildert geht es recht beschaulich los. Der Umzug in ein idyllisch gelegenes Gutshaus ist für Mara Flemming eine Flucht, vor dem Stress der Großstadt, ihrer Arbeit und ihrem untreuen Exmann.
Allerdings erkennt sie recht schnell, dass doch ein Haken an dem günstigen Angebot für den Hauskauf war, denn es gibt einige Gerüchte, die sie an ihrer Entscheidung für den Umzug zweifeln lassen ... vor allem schüren sie ihre Neugier als Journalistin, aber je mehr sie in den Geheimnissen rührt, um so mehr kommt an die Oberfläche, bis sich die Ereignisse überschlagen.


Mark Roderick hat einen einfachen, angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen, mich aber ein bisschen die angespannte Atmosphäre vermissen lässt. Es gibt immer wieder kleine Spannungsbögen, von denen ich mir aber doch ein bisschen mehr erwartet hatte.

Während Mara sich anfangs mit einem Vermisstenfall aus der Vergangenheit befasst, scheinen die Ereignisse immer mehr in die Gegenwart zu reichen. Plötzlich weiß man nicht mehr, wem man trauen darf, denn eine akute Gefahr für Mara und ihre Tochter wird immer greifbarer. Es scheint dabei aber kein Muster ersichtlich, was auf den Täter hinweisen könnte und gerade gegen Ende steigt die Spannung plötzlich rapide an, da man hin- und hergerissen ist, wer wohl hinter dem ganzen steckt.

Mara selbst war für mich ein etwas "schwieriger" Charakter. Einerseits eine taffe Frau, die weiß, was sie will, mir aber in manchen Situationen in ihren Gedankengängen und Gefühlen nicht nachvollziehbar war. Auch andere Details haben mich an manchen Stellen irritiert, was die Glaubwürdigkeit etwas untergraben hat.

Am Ende gibt es noch eine ziemlich "böse Überraschung", die ich aber ziemlich cool fand und einen perfiden, aber gelungenen Abschluss bietet.

Profile Image for Ankas.
Author 1 book57 followers
June 21, 2020
Das alte, urige Gutshaus inmitten der Weinberge strahlt auf Mara sofort Behaglichkeit aus. Sie ist sich sicher, dass sie hier zur Ruhe kommen und dem städtischen Trubel entfliehen kann. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter verlässt sie kurzerhand die laute Großstadt Frankfurt und zieht aufs Land. Angekommen in Naunheim bemerkt sie, wie die Leute hinter vorgehaltener Hand tuscheln. Sie reden vom „Unglückshaus“. Ist damit etwa IHR neuer Rückzugsort gemeint? Liegt es vielleicht daran, dass vor einigen Jahren eine junge Frau im direkten Umfeld des Gutshauses spurlos verschwunden ist? Mara ist Journalistin – klar, dass sie sich sofort in die Recherchen stürzt. Je mehr sie herausfindet, desto unbehaglicher fühlt sie sich. Wird sie beobachtet? Ist sie etwa nicht allein im „Unglückshaus“?

Der neue Thriller von Mark Roderick, erstmals übrigens ein Standalone, klang genau nach meinem Geschmack. Ich liebe es, wenn mich Thriller auf der psychischen Ebene pieksen. Ich brauche kein Blutbad, keine actionreichen Verfolgungsjagden, keine besonders abscheulichen & perfiden Verbrechen. Solch ein leiser Thriller mit der richtigen Portionierung von Grusel- und Spannungsmomenten, im Wechsel mit Phasen zum Durchschnaufen, löst bei mir deutlich mehr aus. Genau zu diesen Büchern zählt MORBUS. Wer einen Schocker erwartet, in dem das Blut nur so spritzt und durch den man atemlos hindurchhetzt, der wird enttäuscht. Wer jedoch nach einem Thriller in leicht unheimlicher Atmosphäre, mit vielen Verdächtigen, unzähligen Fährten und dem ein oder anderen Kribbeln im Nacken sucht, der könnte hier auf ein Lesehighlight stoßen. Aber versteht mich bitte nicht falsch – auch in diesem Thriller passieren grausame Verbrechen. Diese werden beschrieben – ja, aber Mark Roderick lässt seine Leserinnen und Leser nicht „live“ dabei sein. Die etwas zarter Besaiteten unter uns brauchen also nicht mit halb-zugekniffenen Augen lesen...

Auch wenn nicht an jedem Kapitelende ein Cliffhanger lauert, entwickelte sich MORBUS für mich sehr schnell zum Pageturner. Die Handlung steht nie still. Mark Roderick gönnt seinen Leserinnen und Lesern zwar die ein oder andere Verschnaufpause und lässt auch seine Protagonistin in Ruhe ihre Umzugskisten auspacken, dennoch findet er immer wieder den richtigen Punkt, an dem er neue Erkenntnisse einstreut, für Plot-Twists sorgt und neue Charaktere ins Rennen schickt, die sich alle ganz wunderbar als neue Verdächtige eignen. Mit einem großen Fragezeichen im Kopf habe ich zu Beginn versucht, die Zusammenhänge zwischen den verschiedensten Ereignissen zu finden. Das Deuten der unterschiedlichsten Hinweise und das Aufstellen von neuen Theorien hat mir besonders viel Spaß gemacht, insbesondere, da ich dieses Buch in einer dreiköpfigen Leserunde gelesen habe und der Austausch sehr intensiv, vielseitig und bereichernd war.

Je näher wir dem Ende kamen, desto aufgeregter wurde ich. Einerseits aufgrund der ansteigenden Spannung, andererseits in Erwartung der Auflösung. Oftmals geht es mir nämlich so, dass ich unheimlich begeistert von einem Thriller bin, der Aufbau stimmt, der Spannungsbogen ist großartig und die Autorin bzw. der Autor weiß zu fesseln. Doch dann kommt die Auflösung, die entweder zu plump und schnell präsentiert wird oder gar total an den Haaren herbeigezogen ist, sodass eine Herleitung durch die Leserin bzw. den Leser im Vorfeld gar nicht möglich gewesen wäre. So drückte ich mir selbst die Daumen, dass ich mit Mark Rodericks Ende zufrieden sein würde – und tatsächlich! Dem Autor ist es hervorragend gelungen, alle Fäden am Ende nachvollziehbar zusammenzuführen, aber nicht nur das. Er hat auch noch mal für ordentlich Nervenkitzel und einen tollen Spannungshöhepunkt gesorgt. Am Ende blieben für mich keine Fragen offen und ich habe das Buch mit einem leicht sadistischen Grinsen zugeschlagen.

Ein wirklich toller Thriller in perfekter (Grusel-)Atmosphäre – kurzweilig, unterhaltsam und spannend erzählt!
Profile Image for Janine.
1,440 reviews19 followers
May 5, 2025
Ich halte mich hier einfach mal kurz: Dieses Buch ist für mich das schlechteste Buch, was ich nach langer Zeit lesen musste. Hier hat nichts gestimmt, außer das man flüssig und schnell durch die Seiten gekommen ist. Die Charaktere sind Stereotypen und einfach nur selten dämlich, da habe ich so viele Beweggründe nicht nachvollziehen können. Zum Beispiel: die beste Freundin stirbt, aber man kümmert sich lieber um den Fall oder die eigene Tochter wurde entführt, ja dann legen wir uns erstmal zum Schlafen hin. Die Naivität der Hauptprotagonistin einer gestandenen Frau, die Mutter ist, ist einfach so nervig gewesen. Auch diese versuchte Liebesgeschichte und dieses Hin und Her ist einfach nur ein Autounfall gewesen.
Das ist auch nicht wirklich ein Thriller gewesen, sondern einfach nur ein schlechter Roman, der sehr seicht ist und der mich wenigstens ab und an zum Lachen gebracht hat, da einige Szenen so abstrus und authentisch gewesen sind. Puuh. Selbst Momox will dieses Buch nicht zurückhaben und dementsprechend gibt es hier keine Leseempfehlung von meiner Seite. 1,5 von 5 Ottis
Profile Image for Schmetterlingskuss.
398 reviews28 followers
September 30, 2022
Das Setting der Handlung fand ich außerordentlich gut und die Erzählweise war auch in Ordnung. Leider kam man aber emotional keiner einzigen Figur richtig nahe, was ich schade fand. Auch die Auflösung empfand ich als zu weit hergeholt, um ein geeignetes Ende zu finden.
Profile Image for Frank Lang.
1,360 reviews16 followers
May 28, 2020
Es heißt, dass der Thriller “Morbus” der perfekte Lesestoff für Leser ist, die härteren Stoff lesen wollen. Zusammen mit dem etwas düsteren Cover entstand eine Erwartungshaltung, die das Buch überhaupt nicht erfüllen konnte.

Weiche Kost

Es knirscht und knarzt bei diesem Thriller an allen Ecken und Kanten. Beginnend mit der Hauptfigur, die so dargestellt wird, dass sie sich nie und nimmer ein ablegenes Haus kaufen würde und dann natürlich prompt bei jeder Gelegenheit überreagiert, geht über stereotypische Charaktere und endet bei einer sehr konstruierten Story, die ich persönlich als zu unrealistisch empfunden habe.

Und so gibt es in diesem Buch sehr viele Momente, in denen mir die Glaubwürdigkeit zu sehr auf der Strecke geblieben ist. Spannung soll vor allem dadurch aufkommen, in dem der Autor mit kurzen Kapiteln immer wieder mit Mini-Cliffhangern in das nächste Kapitel übergleitet. Ein Stilmittel, das hier nicht gegriffen hat und eher gekünselt bei mir angekommen ist.

Was mich aber am meisten gestört hat, ist die Linearität der Erzählung und die Vorhersehbarkeit. Bei einem Thriller sehr unpassend und tötlich für jegliche Spannung. Selbst die vorhandenen kleineren Wendungen waren durchweg vorhersehbar.

Fazit

Spannend geht anders. Dieser Thriller ist von sehr gemächlicher und vorhersehbarer Natur. Den beworbenen “härteren Stoff” konnte ich leider nicht entdecken. Stereotypische Stilmittel und Klischees gepaart mit einer vorhersehbaren Story haben jeglichen Flair verfliegen lassen. Leider kann ich somit diesen Thriller nicht empfehlen.
Profile Image for NiWa.
525 reviews9 followers
April 30, 2020
IDYLLISCHES LANDLEBEN IM GRUSELIGEN UNGLÜCKSHAUS

Dörfliche Idylle ist genau, was Mara braucht. Zumindest war das ihr Gedanke, als sie für sich und ihre Tochter das Gutshaus am Land kauft. Nach einem reibungslosen Umzug häufen sich beängstigende Ereignisse, und es ist nicht ermutigend, dass die Menschen im Dorf vom Unglückshaus sprechen.

"Morbus" ist ein richtig guter Thriller von Mark Roderick. Ländliche Idylle trifft auf alte Geheimnisse und exzellente Thrillerspannung, die alltagsnah beschrieben ist.

Journalistin Mara zieht sich nach einer gescheiterten Ehe mit ihrem Kind vom Großstadttrubel auf's Land zurück. Hier hofft sie, zur Ruhe zu kommen, ein Heim für sich und ihre Tochter zu schaffen, und einen Neuanfang zu wagen.

Obwohl dieses Lebensglück in greifbarer Nähe ist, kommt von Beginn an Unruhe auf. Ein altes Skelett wird entdeckt, eine Schülerin verschwindet, und ein Mord geschieht. Noch dazu sprechen die Menschen im Dorf vom Unglückshaus, wenn sie Maras herrliches Gut meinen. Und Mara hat das beängstigende Gefühl, dass sie nicht allein darin wohnt.

Protagonistin Mara ist bildhaft und glaubwürdig umgesetzt. Von Beginn an hat sie mich als Figur vollkommen überzeugt. Sie ist beharrlich, weiß, was sie tut und steht mit beiden Beinen im Leben. Dabei strahlt sie Selbstbewusstsein aus, ohne arrogant zu wirken. Kurz gesagt: Sie ist eine gestandene Frau, hat eine unglückliche Ehe und eine vorzeigbare Karriere hinter sich. Nun will sie sich in Ruhe einem Buchprojekt und ihrer Tochter widmen. Gerade diese Normalität der Protagonistin hat mich sofort gefesselt. Ich mag es sehr, wenn Romanfiguren glaubhaft sind, und freue mich, wenn Autoren so viel Alltagsnähe zulassen, dass es sich anfühlt, als ob es diese Menschen tatsächlich gibt.

Ebenso authentisch und souverän ist das Setting aufgebaut. Autor Mark Roderick fängt das dörfliche Leben mit Bravour ein: Er lässt Mara im Dorf ankommen und erste Bekanntschaften knüpfen. Hier hört sie erstmals Andeutungen zur Geschichte ihres Hauses, die Gerüchte um den Vorbesitzer, und dass es als Unglückshaus bekannt ist.

Damit wird Maras Haus zum Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Hier vermittelt der Autor ein anschauliches Bild, der Leser lernt das Gebäude gemeinsam mit der neuen Besitzerin kennen, und man kommt grausigen Geheimnissen auf die Spur.

Die Handlung empfand ich ebenfalls als glaubwürdig und extremst solide umgesetzt. Es ist spannend, die Atmosphäre manchmal sogar leicht gruselig, und gemeinsam mit Mara wird Stück für Stück ein Geheimnis nach dem anderen freigelegt. Dabei gibt es exzellente Wenden, unvorhergesehene Ereignisse und der Autor führt Protagonistin sowie Leser souverän auf falsche Fährten, wodurch die allgemeine Spannung bis zum Ende erhalten bleibt.

Den Erzählstil habe ich eher ruhig empfunden, wodurch allerdings die angespannte Atmosphäre richtig greift. Mir gefällt es, wenn ich mich auf einen Thriller einlassen kann, mich mit dem Setting auseinandersetze und in die Tiefe des Geschehens gezogen werde. Genau dadurch ist "Morbus" zu einem fesselnden Thriller geworden, den ich kaum weglegen konnte.

Einziger - sanfter! - Kritikpunkt meinerseits ist das Ende, das mir einen Hauch zu konstruiert war. Diesbezüglich gehöre ich zur skeptischen Leserschaft, und mir sind hier zu viele Fäden zusammengelaufen, wobei es insgesamt ein gelungener Abschluss ist.

Im Endeffekt hat mich Mark Roderick mit "Morbus" als begeisterte Leserin gewonnen. Idyllisches Landleben im leicht gruseligen Unglückshaus vereint sich zu einem mordsmäßigen Thriller, den ich auf jeden Fall an Leser von Spannungsliteratur weiter empfehle.
Profile Image for Bookworm.Karin.
597 reviews9 followers
May 15, 2021
Nach ihrer Scheidung zieht Mara mit ihrer Tochter weg aus Frankfurt. Die beiden ziehen aufs Land wo sie ein altes Winzerhaus gekauft haben das einer Burg ähnelt. Es könnte nicht besser laufen. Mara will sich mehr Zeit für ihre Tochter und für ihren ersten Roman nehmen. Aber die Einwohner des Örtchens nennen ihr neues Heim das "Unglückshaus". Angeblich sind schon Mädchen in und dessen Nähe verschwunden. Bald schon hat Mara das Gefühl das sie nicht alleine im Haus sind. Irgendjemand beobachtet sie, wartet auf sie.
..
Die Post Mortem Reihe von Mark Roderick habe ich ja geliebt, deswegen war klar das ich seinen ersten Standalone lesen werde. Leider hat der mich schlussendlich nicht ganz so vom Hocker hauen können. Anfangs fand ich die Story ehrlich gesagt etwas zäh, was aber nach beenden des Buches alles seinen Sinn hat. Ich würde sagen das letzte Drittel war dann toll, sodass ich nur so durch die Story geflogen bin. Was natürlich aber auch an dem Schreibstil von Mark Roderick liegt. Der ist wie gewohnt wahnsinnig schnell zu lesen. Die kurzen und knackigen Kapitel lassen einem nur so durch rasen. Aber mir hat es die Hauptprodagonistin Mara manchmal auch etwas schwer gemacht. Teilweise konnte ich mit ihren Entscheidungen und Gedankengängen oder Handlungen und Gefühlsregungen nicht mitgehen. Aber alles in allem ist es ein guter, solider Thriller der meiner Meinung gegen Ende richtig an Fahrt aufnimmt und somit natürlich auch noch sehr spannend wird. Der Plot am Ende hat schon ziemlich viel rausgerissen!
Ich gebe 3 von 5 Sternen und werde bestimmt den Autoren auf dem Schirm behalten. Die Post Mortem Reihe war eben etwas ganz anderes, so finde ich. Und deswegen sollte man Morbus nicht damit vergleichen. Vielleicht mag der Autor den Vergleich nicht, oder er feiert ihn alles ist möglich. Aber für Fitzek Fans würde ich diesen Thriller jederzeit empfehlen!
Profile Image for Wuschel Yvo.
181 reviews
March 11, 2021
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, das Buch richtig zu bewerten. Ich kann sagen, dass ich es gut fand und es war auf jeden Fall spannend. Dafür spricht zum einen, dass ich es recht zügig durch hatte, ebenfalls die "Schwiegereltern". Wobei diese aufgrund ihrem Rentner-Dasein sogar noch schneller waren. Die Kapitel sind knackig, der Schreibstil gut zu lesen. Die Idee der Geschichte fand ich richtig cool, das Setting sowieso, da es ja quasi fast Nachbarschaft ist und die Atmosphäre hat mich auch abgeholt. Einzig wo ich mich schwer tat war der Aufbau des Hauses. Da habe ich eine Weile gebraucht bis ich richtig drin war, weil beispielsweise nicht richtig hervor geht, dass dieses zwei Küchen besitzt.

Was mich weitaus mehr störte, wobei das Wort an sich auch übertrieben ist, war die Tatsache, dass die Geschichte sehr überladen war. Immer und ständig stirbt jemand oder es passiert was. Es fühlt sich alles so vollgepackt und überladen an. Schlussendlich ist es im Nachhinein auch relevant für die Geschichte, aber es fühlt sich einfach nicht wirklich richtig an. Wie schon gesagt, das Lesen selbst hat mir wirklich viel Freude bereitet, die Idee dahinter auch, aber mit der Umsetzung als solches konnte mich das Buch nur mäßig überzeugen, wobei ich es jedoch trotzdem uneingeschränkt empfehlen würde. Genau deswegen weiß ich auch nicht wie ich es bewerten soll. Lest es einfach selbst.

Fazit:

Ein guter, jedoch recht vollgepackter Thriller mit gelungenem Setting, toller Idee, aber etwas leider eher nett als begeisternd.
Profile Image for Bücherhörnchen.
362 reviews30 followers
June 21, 2020
Unverhofft kommt oft. Nach Whisper wollte ich ja ein Buch mit einem alten Mysterium lesen. Ist zwar nicht ganz was ich erhofft hatte aber nicht schlecht.

+ ich empfinde Mara als sehr reale Figur. Ihre Ängste, ihr Verhalten, das alles ließ sie sehr glaubhaft wirken
+ obwohl ich keine Kinder mag, war Leni nicht aufdringlich. Ob ein echtes Kind wirklich so ruhig ist und nie schreit oder tobt glaube ich zwar nicht, aber es soll solche Kinder ja geben
+ Man wird mit Mara zusammen sehr oft in die Irre geführt
+ Ende. zum einen ist das Ende sehr schnell über die Bühne gegangen, und das fand ich toll. Wenn sich ein Kampf (oä) zu sehr zieht ist das ja auch nix... zum anderen war Mara am Ende auf sich gestellt und ich mag es wenn Frauen keinen Mann brauchen um was zu erledigen.

- Paul. Ich weiß er is ein gut ausgearbeiteter Charakter, aber ich fand ihn zu nett und zu zuvorkommend.
- der Schreibstil fand ich etwas holprig
- ich finde nicht dass ich die Chance hatte das Rätsel zu lösen. (Dennoch hatte ich nach 2/3 raus wer es sein könnte )
Profile Image for Lukas Katzmaier.
Author 27 books1 follower
March 29, 2025
2,5 Sterne.

Las sich eigentlich recht flüssig und gut, aber leider ist gerade zu Beginn doch etwas wenig passiert. Bezüglich des Plots haben mir einige Ansätze und Ideen recht gut gefallen, aber ich hatte das Gefühl, dass da mehr drin gewesen wäre.
Aufgrund dessen hätte ich wohl auch einen halben oder einen ganzen Stern mehr vergeben, wenn dann das Ende etwas befriedigender gewesen wäre. Es war etwas überhastet und dann etwas merkwürdig sowie sehr konstruiert. Die ganze Auflösung (auch in Bezug auf den Prolog und die Motive des Antagonisten) hat mir jedenfalls nicht zugesagt.
Profile Image for Chris Bee.
2 reviews
November 14, 2024
Das Buch liest sich sehr gut, jedoch muss ich die Protagonistin mit Trash TV vergleichen: Sie verhält sich einfach nur dumm, unüberlegt, naiv und newsjunkie-mässig. Absolut nicht empathisch und sympathisch, aber man will trotzdem wissen wie es weiter geht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Ulrike Bungert.
1,293 reviews10 followers
November 2, 2023
Grottenschlecht recherchiert. Eine 5 jährige, die spricht wie eine 20 jährige, Polizisten, die mit einerzugezogen Journalistin ermitteln ohne jegliche Schweigepflicht und lauter beknackte Zufälle....
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