Hast Du Dich auch schon mal gefragt, ob unsere Welt die einzig existierende ist? Als die 17-jährige Lejla plötzlich von düsteren Visionen einer zerfallenen Welt heimgesucht wird, ist ihr normales Teenagerleben auf einen Schlag vorbei. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und erfährt von der Dunkelwelt, einer Parallelwelt, die zu einer Gefahr für die Menschheit geworden ist. Irgendwie scheint sie mit dieser Welt verbunden zu sein, doch bevor sie herausfinden kann, was mit ihr geschieht, ist sie schon zur Gejagten einer mysteriösen Gesellschaft geworden, die die Menschen vor dem Bösen beschützen will. Und ausgerechnet der Junge, den sie in ihr Herz lässt, soll sie nun töten. Doch auf der Suche nach der Wahrheit kommen sich die beiden näher und ein gefährliches Versteckspiel beginnt, denn weder in der einen noch in der anderen Welt sind sie sicher ...
Katja Ammon wurde 1977 in Basel geboren, wo sie, nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Edinburgh, auch heute wieder mit ihrer Familie lebt. Schon als Kind hat sie Geschichten lieber selbst erfunden, als sie nur zu lesen. Heute ist das Schreiben ihre große Leidenschaft. Die Legenden um ihre geschichtsträchtige Heimatstadt haben sie schon immer fasziniert und sie schließlich zu ihrem Debütroman "Herz aus Gold und Asche" inspiriert.
5/5 Sterne Darker Things Eine Liebe zwischen den Welten von Katja Ammon Thienemann-Esslinger Verlag „Hast Du Dich auch schon mal gefragt, ob unsere Welt die einzig existierende ist? Die 17-jährige Lejla plagen düstere Visionen über eine zerfallende Welt – bis sie herausfindet, dass es diese Parallelwelt wirklich gibt. Aus Versehen schafft sie einen Riss zwischen unserer Welt und dieser Dunkelwelt, die auf den ersten Blick böse und seelenlos ist. Als ihr klar wird, dass sie eine Wandlerin ist, die die Macht hat, beide Welten wieder in Einklang miteinander zu bringen, begegnet sie Dorian. Er ist ein Wächter, der dafür zu sorgen hat, dass die beiden Welten sich nicht vermischen - und der Lejla töten soll. Doch beide fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Ein gefährliches Versteckspiel beginnt, denn weder in der einen noch in der anderen Welt sind sie sicher ...“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Thienemann-Esslinger Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Auch wenn man das Grundkonstrukt solcher Geschichten mit anderen vergleichen kann, ist die Geschichte dahinter hier dennoch etwas besonders. Sie sticht heraus, auch wenn man meint vieles irgendwie zu kennen. Ganz besonders gut hat mir der Wechsel zwischen den beiden Welten gefallen und dieser wurde nach meiner Meinung sehr gut umgesetzt und fantastisch erzählt. Die Grundidee dahinter ist vielleicht nicht neu, aber hier wurde sie irgendwie neu erfunden. Durch den überaus interessanten Plot, das Spiel mit dem zwei Welten, dem Bindeglied Lejla, welches eigentlich entsorgt werden sollte, da sie ein Ungleichgewicht bringt und daher eine Gefahr darstellt und dem Bad Boy Dorian, der so gar nicht dem gängigen Schönheitsideal in solchen Büchern zu entsprechen scheint und gerade deshalb auf mich einen unheimlich intensiven Eindruck machte. Die Rollenverteilung ist super durchdacht und passte perfekt zu den einzelnen Charakteren und wurde großartig umgesetzt, war glaubhaft und echt wirkend und passte wie die Faust aufs Auge, wie man so schön zu sagen pflegt. Ich habe schon ein anderes Buch der Autorin gelesen und muss auch hier wieder sagen, ihr Schreibstil liegt mir wirklich sehr, denn ihre Art ihr Können schreiberisch umzusetzen ist erfrischend, lebendig, intensiv und ehrlich. Daher macht es einem als Leser unglaublich viel Freude ihre Bücher zu lesen, ja regelrecht zu inhalieren. Immer wieder wartete die Autorin mit überraschenden Momenten auf, sie verpackt sogar eine kleine Liebesgeschichte in dem Roman, wobei es ihr aber hervorrangend gelingt, diese nicht in den Vordergrund zu drängen sondern uns sanft und zart beim Lesen begleiten läßt, so dass man sich voll und ganz auf die Handlung konzentrieren kann. Die Spannung im Buch wurde immer aufrecht gehalten und durch wechselnde Perspektiven noch intensiviert. Das einzige Manko an dem Buch war für mich das Ende, denn es kam mir irgendwie zu schnell und ich hätte diesem gern noch 2 oder 3 Kapitel gegönnt um noch mehr in die Story zu packen und uns als Leser auf den Höhepunkt fiebern zu lassen. Dieses Buch hatte unheimlich viel Potenzial und ich muss ehrlich sagen, es wurde wirklich genutzt. Ich kann dieses Buch jedem Liebhaber dieses Genres wirklich nur ans Herz legen, denn mich hat es gepackt, gefesselt und berührt und daher verdient es nichts anderes als 5 Sterne von mir. #youngadult #jugendbuch #fantasy #sciencefiction #rezension #rezensionsexemplar #bookstagram #loomlight #thienemann_esslinger_verlag #katjaammon #bücher #bücherliebe #reading #darkerthings #leseratte #bücherwurm #eineliebezwischendenwelten #bookaholic #lesen #leseratte #bookshelf #lesenmachtglücklich #bibliophile #bookish #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde
Sehr viele Gedanken schwirren in meinem Kopf umher und es fällt mir schwer diese strukturiert zu sortieren, damit es eine ordentliche Rezension ergeben kann, aber ich werde mein Bestes versuchen.
Einen Anfang zu finden ist der erste Schritt, deswegen starte ich wie üblich mit dem Schreibstil und ein paar ersten Eindrücken. Katja Ammon hat einen sehr einfachen Schreibstil. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, überwiegend aus Lejlas Sicht, unterbrochen von ein paar Einschüben von Dorian (Andrin). Ihr Schreibstil entfaltet sich als sehr jung und klar gehalten mit wenigen Beschreibungen. Leider präsentiert sie dem Leser alles, aber auch wirklich alles auf dem fein präparierten Silbertablett. Ich gebe zu, dass ich ein sehr großer Fan von Unterschwelligkeit bin. Es gibt keine höhere Kunst für einen Autoren, etwas zu schreiben, ohne es zu schreiben, wenn ihr wisst, was ich meine. Wenn ein Leser zwischen den Zeilen lesen kann und plötzlich wie aus dem Nichts ein Geistesblitz bekommt, der diesem (fast) alle Informationen offenbart, dann ist es perfekt. Für meinen Geschmack hat Ammon viel zu viel formuliert.
Der Einstieg in die Geschichte war für mich leider sehr holprig. Die Protagonistin Lejla wirkt leider nicht wie 17, sondern wie ein verwöhnter missverstandener und pubertierender Teenager, der mir anfangs unheimlich auf die Nerven gegangen ist. Ich bin nur ein paar Jahre älter als sie und habe mich auch nicht so unmöglich benommen. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir sympathischer, obwohl sie sich teils immer noch sehr naiv und unreif verhalten hat. Andrin mochte ich, im Gegensatz zu ihr, ab der ersten Seite. Er ist mysteriös, stark und fast schon Bad Ass. Der Leser lernt zunächst seine harte Schale kennen, die nach und nach abgebaut wird, um seine sensible Seite zum Vorschein zu bringen. Ein paar kleine Fragen sind zum Ende noch offengeblieben, die ich gerne beantwortet hätte, aber ansonsten mochte ich ihn als Person gerne.
Zu den Nebencharakteren möchte ich gar nicht so viel schreiben, weil sie häufig auch nur kurz für ein paar Passagen vorkommen. Mein Kritikpunkt bezieht sich hier auf die Tiefgründigkeit der Charaktere. Der Leser bekommt zwar ein Gefühl dafür wer, wer ist, aber wirklich viel erfahren wir nicht über Tata, Endra, Ash oder auch den Meister. Ich finde es immer äußerst schade, wenn die Antagonisten nur kurz angerissen, als „böse“ dargestellt werden, aber keine Tiefe bekommen. Niemand ist aus dem Nichts böse. Es gibt immer komplexe Hintergründe und an dieser Stelle reicht mir Machtgier nicht aus. Neben den beiden Perspektiven wechselt der Leser gemeinsam mit Lejla und Andrin zwischen zwei Welten. Der Menschenwelt und der Dunkelwelt, die die Autorin zunächst gekonnt sehr düster, gefährlich und furchteinflößend darstellt. Die verfallenen Häuser, die Dämmrigkeit und die grausamen Kreaturen, die nach unvorsichtigen Reisenden suchen, um sie zu verschlingen. Diese Düsternis spiegelt sich in den Darkonas zunächst wider. Zum Ende hin hätte ich mir genauso gute Beschreibungen für die Wandlung der Dunkelwelt gewünscht. Es wird leider nur in zwei/drei Sätzen angerissen, wie sie aussehen wird, aber ich hätte mir mehr gewünscht.
Auch die Handlung konnte mich leider nicht zu 100% überzeugen. Die Geschichte ist überwiegend sehr ruhig, unterbrochen von ein paar Kämpfen, die nach spätestens einem Kapitel gelöst werden, ohne großes Blutvergießen, Tote oder Niederlagen. Das ist mein größter Kritikpunkt. Ich hätte mir viel mehr Action gewünscht. Viele Szenen werden zu schnell abgehandelt, es wurde sich zu wenig Zeit genommen, um gewisse Tiefen herauszuarbeiten. Eine Sogwirkung hat sich bei mir leider auch nicht aufgebaut, da ebenfalls die Übergänge ein wenig holprig waren. Ich hatte durchaus meinen Spaß am Buch, aber es sticht leider nicht aus der Masse der Fantasybücher heraus. Die Idee ist gar nicht schlecht. Ich finde sie durchaus spannend, aber das Potential wurde nicht komplett ausgeschöpft. Der große Showdown war nach nur wenigen Seiten abgehandelt. Kein „epischer“ Kampf, sondern nach einem gefühlten Blinzeln, war es schon wieder vorbei. Bevor ich es gelesen habe, hatte ich ein wenig Angst, weil minimale Spannung aufgekommen ist, aber nach nur wenigen Sätzen war diese schon wieder verschwunden. Auch das überwiegend offene Ende hat mich ein wenig enttäuscht zurückgelassen. Es endet sehr abrupt, ohne wirklich alle Enden miteinander zu verbinden. Ein etwas anderer Epilog (vllt. ein paar Monate später) hätte mir besser gefallen.
Insgesamt hat mich „Darker Things“ ein bisschen enttäuscht zurückgelassen. Die Grundidee hat etwas, was mich fasziniert, aber ich glaube, ich gehöre einfach nicht zur richtigen Zielgruppe. Ich habe schon so viele coole fantastisch angehauchte Geschichten gelesen, mit denen dieses Buch definitiv nicht mithalten kann. Die Charaktere waren ganz interessant, aber mir fehlte besonders bei den Nebencharakteren die Tiefe. Ebenfalls die Handlung war sehr ruhig und ich hätte mir viel mehr Actionszenen gewünscht, sodass noch mehr Spannung aufgekommen wäre. Leider konnten mich der „große“ Showdown und das überwiegend offene Ende auch nicht wirklich überzeugen. Ich vergebe 3/5 Sterne.
SCHREIBSTIL & LESEFLUSS Der Schreibstil von Katja Ammon war für mich sehr angenehm zu lesen, da er sehr locker-leicht und angenehm gehalten war und ich so keine Probleme mit diesem hatte. Die Autorin schreibt auch sehr einnehmend und sehr fesselnd und da flogen die Seiten nur so vor sich hin und mir hat es sehr gefallen. Katja Ammon schaffte es auch, mich mit ihrem Stil in die Geschichte zu entführen und mich daran zu fesseln. Auch der Lesefluss war durch den angenehmen Stil echt sehr locker und ging recht fix durchs Buch und das hat mir echt gefallen, denn so sah ich, dass es eine wunderbare Geschichte ist.
CHARAKTERE Als Protagonistin haben wir hier die 17 jährige Lejla. Für mich eine Protagonistin die einfach von der ersten Seite an super sympathisch rübergekommen ist und mich in ihren Bann gezogen hat. Lejla lernen wir im Verlauf des Buches immer besser kennen und sie entwickelt eine unglaublich starke Art, die mich begeistert hat. Katja Ammon erschuf auch unfassbar gut gelungene und super sympathische Nebenfiguren die einfach überzeugen und mich in ihren Bann zogen. Ich kann sagen, dass wir hier super sympathische und richtig stark authentische Figuren haben die mich echt begeistert haben und die ich alle ins Herz geschlossen habe.
STORY & HANDLUNG Die Story hinter dem Buchdeckel war für mich einfach überraschend und richtig gut. Der Geschichte konnte ich von der ersten Seite an sehr gut folgen und fühlte mich hier einfach stets gut unterhalten und aufgehoben. Mir gefiel auch der Aufbau der Geschichte echt gut, denn der war spannend, anziehend und echt total einnehmend. Die Story ansich war rund und hat mich unglaublich gut unterhalten können, was mich echt gefreut hat. Auch die Handlung rund um die Story war einfach richtig toll spannend. Sie war stimmig und konnte mich mit all den Wendungen und dem Handlungsstrang vollkommen für sich gewinnen und nahm mich voll und ganz in sich auf. Hier hat Katja Ammon eine Story mit einer großen Handlung geschaffen, welche mich einfach begeistern konnte.
HANDLUNGSORT & WORLDBUILDING Der Handlungsort und das Worldbuilding sind der Autorin definitiv gelungen. Düster und mit einem Hauch Magie erschuf sie hier eine Welt die mich voll und ganz in sich aufgezogen hat und in die ich mich richtig verlieben konnte. Es war für mich einfach eine Welt voller Düsterheit und trotzdem mit Licht und das hat mir ausgesprochen gut gefallen und das faszinierte mich von der ersten Seite an voll und ganz. Die Idee der zwei Welten empfand ich auch als sehr gut durchdacht und noch genialer umgesetzt, da war ich einfach hin und weg von.
MEIN FAZIT: Abschließend muss ich sagen, dass Darker Thinges: Eine Liebe zwischen den Welten ein absolut gelungener und richtig spannender Lesespaß war. Katja Ammon zog mich in allem in ihren Bann und erschuf mir damit ein ungewöhnliches und spannendes Lesevergnügen, welches ich nicht vergessen werde. Dieses Buch lege ich euch ans Herz und vergebe hierfür volle Punktzahl, denn dieses Buch polarisierte in meinem Lesemonat März einfach sehr!
Bei diesem Buch habe ich lange überlegt, ob ich es lesen will, doch es hörte sich so gut an und auch das Cover ist wunderschön. Als ich es begonnen habe zu lesen bin ich gleich in der Geschichte versunken. Zusätzlich hat mir gefallen, dass es in Basel in der Schweiz spielt, da ich noch wenig Bücher gelesen habe, die dort spielen. Zwischendurch hat es sich leider ein wenig gezogen, doch die letzten 200 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen und finde die Idee der Geschichte ist wirklich verdammt gut gelungen. 4 Sterne
Darker Things war eine Geschichte die ich richtig schnell durchlesen konnte. Der Schreibstil ist richtig angenehm und die Handlung war durchgehend spannend, sodass keine Längen aufgetaucht sind. Ich denke, dass das Buch vor allem für zwischendurch perfekt ist, wenn man etwas in Richtung Urban Fantasy/Sci-Fi lesen möchte.
Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme für das Buch. Ich hatte die Vorstellung einer reißerischen, actiongeladenen Flucht zwischen den Welten. Leider wurde ich in diesem Punkt sehr enttäuscht. Um das Ganze auszuführen, muss ich etwas in die Handlung abtauchen.
Es dreht sich in der Geschichte alles um die 17-jährige Lejla, die bei ihrem Großvater in Basel aufwächst. Von ihrer Mutter weiß Lejla nur, dass diese an Schizophrenie erkrankt war und sich letztlich das Leben genommen hat. Ihren Vater hat die junge Frau nie kennen gelernt. Aufgrund dieses Schicksals hat es mich also nicht gewundert, dass Lejla ein bisschen auf die schiefe Bahn geraten ist - das behauptet zumindest ein Gericht und verdonnert Lejla zu Sozialstunden. Bei einem ihrer Aufträge in einer verlassenen Villa trifft Lejla auf den mysteriösen jungen Mann Dorian. Sie belauscht ein Gespräch und hört mit, dass Dorian angesetzt wurde sie zu töten. Aber nicht nur, dass Dorian Lejla auf Schritt verfolgt, passieren merkwürdige Dinge, die Lejla immer mehr an ihrem Verstand zweifeln lassen. Lejla beginnt gemeinsam mit ihrer an übersinnliche Phänomene glaubenden Freundin Endra zu recherchieren und so endeckt sie schnell ein Portal in die Dunkelwelt. Und auch Dorian entpuppt sich nicht als Feind - im Gegenteil: Der junge Wächter will Lejla helfen das Gleichgewicht zwischen den Welten wieder herzustellen und die bösen Mächte zu stoppen. Bis zu diesem Punkt der Geschichte habe ich das Buch sehr spannend gefunden und dank des sehr einfachen Schreibstils von Katja Ammon auch recht schnell gelesen. Ich war dann auf eine actiongeladene, rasante Jagd eingestellt. Allerdings passierte dann irgendwie nichts - von einer Hetzjagd keine Spur. Lejla versucht gefühlt ewig ihre Magie zu entfachen und übt sich im Nahkampf mit Dorian. Dazwischen salben die beiden gefühlt ständig ihre Wunden. Was mir auch gefehlt hat, war ein Bild der Dunkelwelt. Ich konnte mir diese bis zum Schluss nicht so richtig vorstellen. Ich hätte mir wirklich mehr Details gewünscht. Das Ende der Geschichte war dann irgendwie vorhersehbar - klar, dass das Gute siegt. Den Konflikt mit Validin hätte ich persönlich anders gelöst. Das war mir dann zu viel "Friede, Freude, Eierkuchen". Ein weiterer Punkt zum Ende, den ich mehr als unpassend fand, war die Sexszene zwischen Dorian und Lejla. Das hätte es wirklich nicht gebraucht und ich fand sie für diese Geschichte mehr als unpassend.
Zwei Sternchen vergebe ich zum einen für den Schreibstil. Katja Ammon schreibt sehr angenehm und einfach. Sie macht einem das Lesen sehr leicht. Warum sie Dorian aber ständig als Ninja bezeichnet, steht in den Sternen. Mich hat das mit der Zeit einfach nur mehr genervt. Dorian ist ein Wächter! Punkt.
Das zweite Sternchen gibts für das hübsche Cover, welches ein richtiger Blickfang im Bücherregal ist.
Fazit: Ich habe mir leider viel zu viel von Darker Things erwartet. Trotz des angenehmen Schreibstils von Katja Ammon und einem spannenden Einstieg, konnte ich mich nicht voll und ganz auf das Buch einlassen. Ab dem Eintritt in die Dunkelwelt habe ich mich leider nur mehr gelangweilt. Meiner Meinung nach hat die Autorin hier viel Potenzial verschenkt. Daher kann ich leider auch keine Leseempfehlung aussprechen und auch nur 2 gut gemeinte Sternchen vergeben.
Alles beginnt in diesem heruntergekommenen Gebäude, in welchem Lejla ihre Sozialstunden ableisten muss. Dort trifft sie auf Dorian und sieht von da an merkwürdige Dinge. Außerdem scheint ihr das Unheil zu folgen. Überall, wo sie auftaucht passiert ein Unglück. Was ist nur los mit ihr? Wird sie verrückt oder ist sie in irgendeiner Art etwas besonderes?
Es passieren immer mehr merkwürdige Dinge und die werden dann auch immer merkwürdiger. Es scheint irgendetwas mit Lejlas Mutter zu tun zu haben. Ist es eine psychische Erkrankung? Diese Dinge, die sie sieht... Sind die real? Wird sie verrückt? Und wenn sie nicht verrückt ist, was passiert dann mit ihr? Warum passieren solche Dinge immer ihr... Sie will nur normal sein, aber das scheint ihr nicht vergönnt. Das Schicksal hat anderes mit ihr im Sinn.
Zunächst ist alles sehr rätselhaft und geheimnisvoll. Man kriegt nur kryptische Fetzen, die sich nicht so richtig zu einem Gesamtbild zusammensetzen lassen.
Es wird überwiegend aus Lejlas Perspektive erzählt. Manchmal schieben sich kurze Kapitel aus Dorians Perspektive dazwischen, was ich als sehr aufschlussreich empfunden habe.
Die Figuren sind schön gezeichnet und, wenn man die Kürze des Buchs bedenkt, mit recht viel Tiefe und Farbe ausgestattet. Ich mag auch, dass sie alle ihre Fehler haben, keine der Figuren ist perfekt.
Endra ist eine tolle Freundin. Sie ist so loyal und aufopfernd und intelligent und stark und mutig... Wenn ich so drüber nachdenke, ist sie schon irgendwie perfekt :D Sie hat trotzdem ihre Daseinsberechtigung! Allein, dass sie Lejla glaubt, ist so viel Wert. Ich mag ihre gesamte Art. Die Beziehung zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Diese Freundschaft ist unerschütterlich. Und auch, dass ihre Freundschaft einen großen Teil der Geschichte einnimmt und nicht nur die obligatorische Romanze, fand ich auch sehr erfrischend. Natürlich kommt die Romantik auch nicht zu kurz.
Dorian lässt sich nicht in die Karten schauen. Von ihm erfährt man nur sehr wenig. Trotzdem war er mir gleich sympathisch. Seine Motive schienen mir ehrlich und selbstlos zu sein. Auch wenn es Lejla verständlicher Weise schwerfiel, ihm zu vertrauen, hatte er mein Vertrauen sofort gewonnen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden habe ich gerne verfolgt.
Die Wahrheit stürzt über Lejla herein und sie kann erstaunlich gut damit umgehen. Sie hat aber auch keine andere Wahl. Die Figuren handeln alle soweit nachvollziehbar und auch die Dialoge sind authentisch.
Etwas fehlte es mir an bildhafter Beschreibungen. Wenn ich in eine mir fremde Welt entführt werde, brauche ich mehr Input. Ich hatte zwar immer ein Bild vor Augen, hätte mich aber über mehr Details gefreut.
Je mehr über die Welten und deren Bewohner*innen aufgedeckt wurde, desto mehr konnte mich die Geschichte begeistern. Die Ideen in dem Buch haben mir richtig gut gefallen.
Wer sagt die Wahrheit, wer spielt hier welches Spiel? Mir war quasi das gesamte Buch über nicht klar, wer auf der guten Seite steht und ob es überhaupt eine gute Seite gibt. Das hat immer wieder für spannende Momente gesorgt, wenn ich mir doch ein wenig mehr Spannung im Gesamten gewünscht hätte.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Welt und die Ideen sowie die Beziehungen geben eindeutig Stoff für noch viel mehr Bücher. Soweit ich informiert bin, ist dieses Buch ein Einzelband und funktioniert als solches auch sehr gut.
Sowohl Klappentext als auch Cover, haben mich hier direkt angesprochen. Es klang aufregend und spannend und ich war gespannt, ob es mich würde begeistern können. Tatsächlich standen die Chancen auf den ersten 60 bis 100 Seiten dafür noch ziemlich gut. Aber dann ....
Schreibstiltechnisch war es absolut okay. Inhaltlich ausbaufähig. Mich konnte der Inhalt leider nicht überzeugen. Vieles wirkte mir einfach zu konstruiert und um jeden Preis gewollt.
Der Start ins Buch ist wirklich gelungen. Wir lernen Lejla kennen, die sich plötzlich einem komischen Typen mit Narben und Halluzinationen auseinander setzen muss. Sie hat Angst verrückt zu werden. Ihre Mutter hatte das gleiche Problem, allerdings hat das junge Mädchen diese nie kennengelernt, sondern wuchs bei ihrem Geoßvater auf. Es war wirklich spannend, wie Lejla langsam aber sicher mit der "anderen Welt" in Berührung kommt und ich mehr als nur neugierig darauf, welche Rolle Dorian, der geheimnisvolle Typ mit dem Motorrad, spielt. Lejla vertraut sich nach einer Weile ihrer Freundin Endra an. Die stellt nicht ganz so arg in Frage, was ihre beste Freundin da von sich gibt und nimmt sie auf der Suche nach Antworten mit zu ihrer Oma. Statt abzubloggen, plaudert diese gemütlich aus dem Nöhkästchen genau das, was Lejla unbedingt wissen will. Das war mir doch etwas zu konstruiert ehrlich gesagt. Ich fand es etwas plump untergebracht. Leider wurde es danach auch nicht besser, denn Lejla stürzt sich in die Parallwelt, über die sie nicht wirklich viel weiß, und Dorian rettet ihr mal wieder den Hibtern. Sie soll ihre Kräfte, die auf der Dunkelwelt (so heißt die Parallelwelt) basieren, in den Griff bekommen. Statt das allerdings in den Fokus zu stellen, bekommt sie plötzlich Nahkampfunterricht. Beim nächsten Mal hat sie dann plötzlich ihre Kräfte im Griff, als sie es braucht. Da fehlte mir irgendwie ein roter Faden. Kurzzeitig wird es dann wieder besser, aber irgendwie auch nicht. Das Ende war auch eher nicht so meins, auch wenn noch Fragen beantwortet wurden. Es wurde im Ganzen für mich einfach Potential verschenkt, weshalb ich dann auch quergelesen habe.
Die Charakter waren okay, aber auch mit ihnen wurde ich nicht so ganz warm. Obwohl Dorian eigentlich ein ganz angenehmer Zeitgenosse und mal kein Badboy und Schönling war. Er tut hart und schroff, ihn hat aber einfach sein Umgang so geformt und seine Rolle als Wächter.
Lejla war in Ordnung, aber mit ihr hatte ich so meine Probleme stellenweise. Weil sie meist mit dem Kopf durch die Wand wollte. Was bei mir eher als Trotz statt der beschriebenen Rebellion rüberkam. Leider sprang der Funke hier nicht so wirklich über.
Fazit
Eigentlich ist es schade, dass meine Bewertung so negativ ausfällt. Die Idee der Story ist gut und auch im Inhalt stecken gute Ansätze, nur leider sind diese für mich nicht strukturiert weiterverfolgt worden. Es ist immer Geschmackssache, aber bis auf den Anfang und ein paar Sachen im Handlungsverlauf, konnte mich "Darker Things" leider nicht abholen. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung und somit auch nur 3 Sterne für die positiven Sachen.
Als Lejla beginnt, seltsame Visionen von Zerstörung zu sehen, glaubt sie, dass sie vielleicht wie ihre Mutter verrückt wird. Aber als diese scheinbaren Halluzinationen sich dann bewahrheiten, zweifelt Lejla eher an der Realität. Plötzlich wird sie zu einer Schachfigur in einem jahrhundertealten Krieg zwischen zwei Welten.
Manches akzeptiert sie recht schnell, denn die seltsamen Zufälle und logisch nicht erklärbaren Dinge häufen sich und die Magie lässt sich nicht mehr leugnen. Aber dass auch Lejla Teil davon ist, sogar einer, der die Zukunft der Menschheit verändern könnte? Das ist dann nicht so leicht zu verdauen. Die einen sehen in ihr eine Chance, die sie ergreifen wollen, die anderen eine große Gefahr, die man lieber aus dem Weg schaffen sollte.
Immerhin muss Lejla das alles nicht alleine bewältigen, sie hat eine beste Freundin mit einem Draht zu esoterischen Dingen, die Lejla mit Edelsteinen ausstattet, deren Wirkung fraglich ist, und die immer auf Lejlas Seite ist, um sie tatkräftig zu unterstützen. Und dann ist da der rätselhafte Dorian, der immer auftaucht, wenn Lejla wieder unabsichtlich Blick in eine Parallelwelt wirft, und er weiß eine Menge über die Dunkelwelt.
Ich habe gar nicht so viel zu dem Buch zu sagen, weil ich es letztendlich einfach durchschnittlich fand, in so ziemlich jeder Hinsicht. Die Protagonistin ist eine nette Heldin, mit überraschend hilfreicher Hilfe, einer typischen Liebesgeschichte und einem magischen Abenteuer, das auch ein bisschen Spannung bietet. Ich habe hier zwar eigentlich nichts zu kritisieren, aber es gab auch nichts, das mir besonders gut gefallen hätte. Die Dunkelwelt fand ich höchstens interessant und die Handlung hat mich auch nicht vom Hocker gerissen.
Fazit "Darker Things" fand ich zwar nicht schlecht, aber mehr als nett ist es auch nicht. Ich fand, dass es ein ganz typisches Jugendbuch ist, das für mich überhaupt nicht aus der Masse sticht. Wer Spaß an typischen Jugendbüchern hat und auch nicht zu viel erwartet, dem könnte das Buch trotzdem gefallen.
Wow, was für eine tolle Geschichte. Von Anfang bis Ende spannend. Konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Was für mich das Buch noch spezieller macht, dass ich ein BaslerBebbi bin und auch immer noch in Basel lebe. Ich kenne die Schauplätze, daher war ich „live“ in der Geschichte mit dabei 😊 Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig zu lesen. Die Story ist super aufgebaut und endlich mal eine Ende (auch die Länge), dass mich vollkommen zufrieden stellt 🥰 Was will man mehr - Danke Katja für dieses tolle Buch ❤️
Ich wollte es unbedingt lesen weil es in Basel spielt. Mir kam dann Basel aber zu wenig vor. Hatte mir hier mehr Schauplätze erhofft und einfahc auch ein bisschen mehr beschrieben, sodass nicht Basler sich auch etwas vorstellen können. Ich bin leider auch mit dem Schreibstil nicht so ganz klargekommen und habe das Buch dann, schweren Herzens, abgebrochen, nach 150 Seiten =(
Was, wenn es nicht nur unsere Welt gibt? Was, wenn das Erdbeben 1356 nicht natürlichen Ursprungs war? Die Basler Autorin Katja Ammon hat mit Darker Things bereits ihr zweites Buch beim renommierten, deutschen Jugendbuchverlag Thienemann-Esslinger veröffentlicht. In ihrem neuen Buch geht es um Parallelwelten, Magie und Liebe. Im Zentrum der Geschichte steht die siebzehnjährige Lejla, welche nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Grossvater lebt und zu Sozialstunden verdonnert worden ist, da sie eine Wand besprayt hat. Ihr Leben verläuft ansonsten unspektakulär, sie trifft sich mit ihrer besten Freundin Emrah, hat Stress mit ihrem Exfreund und zwischendurch besucht sie eine Party. Doch dann begegnet sie eines Tages einem geheimnisvollen jungen Mann, sieht Dinge, die niemand sonst sieht und dann bilden sich auch noch Risse inmitten von Basel. Lejla glaubt, sie wirkt verrückt. Sie ahnt nicht, dass sie Teil einer grossen Verschwörung ist und dass es an ihr liegt, die Welt zu retten.
Lejla ist eine ziemlich flache Protagonistin, die kaum Persönlichkeit zeigt. Sie bleibt bis zum Ende oberflächlich, ist weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch und trotzdem funktioniert sie für den Handlungsbogen gut. Das mag vor allem an Ammons passendem Schreibstil liegen und am Ende liegt der Fokus auch mehr auf Dorian, dem jungen Mann, der Lejla auf ihrem Abenteuer begleitet und in den sie sich verliebt.
Die Handlung entwickelt sich zuerst ruhig, nimmt dann ab der Hälfte ordentlich an Tempo auf und überzeugt besonders mit einem gelungenen Ende, einigen überraschenden Twists und einer Spur Romantik. Gleichzeitig hebt sich das Buch kaum von anderen Titeln des Romantasy-Genres ab. Am Ende ist Lejla nur ein weiteres Mädchen, welches ihre geheime Gabe entdeckt, sich in einen gutaussehenden, mysteriösen Mann verliebt und dabei gleich auch noch die Welt rettet. Der Unterschied im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres ist der Schauplatz und die Grundidee. Basel oder allgemein die Schweiz findet kaum Beachtung im Fantasy-Genre. Dabei bietet sich Basel als geschichtsträchtige Stadt doch perfekt an. Die Autorin hat sich das zu Nutzen gemacht und ein historisches Ereignis als Grundlage für ihre Idee genutzt. Fazit
Katja Ammon hat das Rad nicht neu erfunden, trotzdem wird Darker Things der jüngeren Zielgruppe gefallen, da es allen Ansprüchen des Genres gerecht wird und zudem mit einem neuen, interessanten Schauplatz überzeugt. Mir persönlich hat das Buch weniger zugesagt. Ich bin mit dem Genre und den Figuren nicht warm geworden, die Geschichte hat mich persönlich nicht sonderlich berührt und so vergebe ich am Ende 2.5 Sterne. Ich wollte dem Buch eine Chance geben, weil es in Basel spielt und habe wieder einmal wieder feststellen, dass ich Romantasy einfach nicht mag. Ich gebe darum eine Leseempfehlung für Fans von Jennifer L. Armentrout, Cassandra Clare und Laura Kneidl. Für alle, die nichts mit dem Genre anfangen können, wird das Buch kaum was sein.
„Darker Things: Eine Liebe zwischen den Welten“ von Katja Ammon
Meine Meinung
Darker Things faszinierte mich schon in der Verlagsvorschau durch seine Aufmachung und den KT. Das Design des Covers ist atemberaubend schön, eine Augenweide, und die Inhaltsangabe schrie genau nach mir. Sehnsüchtig erwartete ich den Release, insbesondere da die Autorin zuvor noch mehr Neugierde entfachte durch Eindrücke, was mich schon sehr begeisterte.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Katja Ammon hielt sich nicht mit langatmigen, ausschweifenden Erklärungen auf, dennoch gibt sie dem Leser genug Raum erst einmal alles erkunden und kennenlernen zu können. Doch es war wie eine unsichtbare Barriere die mich in den ersten 50 Seiten wenig verspüren ließ. Ich konnte mich nicht mit Lejla verbunden fühlen, die Handlung selbst packte mich nicht, einzig Dorian war für mich ein geheimnisvolles Rätsel.
So verliefen die ersten 50 Seiten für mich zäh und blass, rückblickend kann ich nicht sagen warum, doch war es nun mal leider so. Aber dann, als habe Katja für mich höchstpersönlich den Schalter umgelegt, wurde ich mitgerissen, klebte wie eine Klette am Geschehen, staunte, fühlte nun endlich mit den Figuren und bekam nicht genug von der Magie zweier Welten.
Die Grundidee, Parallelwelten, mag weder das Rad neu erfunden zu haben, noch etwas sein das man noch nie gehört hat, doch gleichwohl ist das was Katja hier erschafft, etwas neues, mit eigenen Interpretationen, eigenen Ideen und eigenen Gedanken. Ich hatte nie das Gefühl „oh das kennst du aber doch, sowas hab ich schon gelesen, ist ja wie ein Abklatsch“! Im Gegenteil!
Katja erschafft eine Welt voller Licht und Schatten, Dunkelheit und Bösem, aber eben auch dem hellen Guten. Zudem zeichnet sie einen Weltenentwurf, der gnadenlos realistisch und authentisch wirkt, dass man sich unweigerlich im Kampf des Geschehens fühlt. Ich bekam eine Welt vor die Augen gesetzt, die mich erschütterte, traurig werden ließ, mich zum nachdenken brachte. Denn Katja zeigt zu was die Menschen fähig sind und wohin sie ihre Machtgier treibt.
Lejla bekam mit jeder weiteten Seite einen Platz in meinem Herzen und alsbald konnte ich die junge Frau so gut verstehen, mit ihr fühlen und ihre Gedanken nachvollziehen, wie nie zuvor. Sie erinnerte mich mit ihrer rebellischen Art ein mein heutiges Ich. Oft konnte ich einfach nur schmunzeln oder den Kopf schütteln, doch bewunderte ich Lejla für ihre Stärke, ihren Mut und ihre Kraft.
Tja Dorian, oh man, er ist und war von Anfang an ein anderes Kaliber und ich denke, er war mein Anker um in der Geschichte zu bleiben. Denn Dorian übte einen so starken Sog auf mich aus das ich ihm schnell verfiel. Schroff? Bad Boy Image? Ja absolut! Doch zeigt er eine Verletzlichkeit seiner Seele, die mir das Herz brach. Sein Leid, sein Schmerz, ich fühlte alles hundertfach verstärkt.
Katja Ammon hat ihren Figuren Lebendigkeit, Lebhaftigkeit und Echtheit mitgegeben, sodass sie auch nach dem lesen in einem weiter leben. Ich feiere Dorian und Lejla, möchte am liebsten noch so vieles von ihnen lesen und sie weiter begleiten. Das es zu Ende ist hinterlässt einen Riss in mir den ich nicht so schnell flicken kann. Trauer und Wehmut überkamen mich.
Und nun komme ich leider zu der einzigen Kritik die ich hier vergebe, unabhängig von dem für mich persönlich zähem Start, den ich im Nachhinein nicht erklären kann. Katja hat einen tollen Schreibstil, flüssig, bildhaft, fesselnd. Sie schafft es die Emotionen perfekt rüber zu bringen und den Leser an die Situation oder Figuren zu binden. Doch gab es, besonders im ersten Teil, sehr häufig Wort Wiederholungen, so zum Beispiel Ninja Krieger, welche mich einfach ab einem gewissen Punkt nur noch nervten.
Auch im späteren Verlauf zeigen sich die ein oder anderen Satz, und Wort Wiederholungen, die mich einfach störten, denn man bekommt in dem Moment das Gefühl, dass etwas immer und immer wieder wiederholt werden soll, obwohl es dem nicht bedarf. Das war etwas anstrengend und störte auch ehrlich gesagt meinen Lesefluss, als reite man auf etwas rum oder höre immer wieder die gleiche Schallplatte :-(
Spannung, Action, Tempo, Nervenkitzel, wow Momente und unvorhersehbare Wendungen machten die Geschichte für mich zu einem Page Turner. Ich hätte noch gerne mehr erfahren, mir eine Fortsetzung gewünscht, denn irgendwie fühlt es sich so surreal an, dass es offen wirkt. Fragen schwirren noch im Kopf rum.
Mein Fazit
Katja Ammon schafft mit „Darker Things“ eine wundervolle Geschichte voller cleverer Twists, gut durchdachter Handlung, einem bildhaften Setting, und phantastischen Figuren. Magie und Fantasy so mitreißend und überwältigend, wie ich sie lange nicht gelesen habe. Doch mit ihrem Erzählstil brachte Katja mich manchmal auf die Palme (ein paar Ninja Krieger weniger hätten es auch getan ;-). Nichtsdestotrotz blieb ich begeistert, fasziniert, wenngleich auch traurig und wehmütig zurück.
Darker Things ist einfach ein Page Turner den ich so sehr vermisse. Klare Kauf und lese Empfehlung von mir!
Darker Things - Eine Liebe zwischen den Welten ist ein alleinstehende Romantasygeschichte aus der Feder von Katja Ammons. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts, aber da ich Romantasy am liebsten lese und das Buch ein wirklich tolles Cover und eine interessante Thematik der Parallelwelten besitzt, hat es mich doch sehr neugierig gemacht.
Das Cover finde ich wirklich richtig hübsch. Der Kontrast zwischen den verschiedene hellen und dunklen Tönen, vor allem den Blautönen, dieser Kontrast gefällt mir richtig gut. Vor allem, wenn man das Cover dann auf den Inhalt und den Titel bezieht, ist es wirklich richtig gelungen. Die Silhouette einer Stadt und das Paar, das mittendrin steht, bilden den Hauptfokus, es gibt wirklich nicht viele Cover, die so gut wie die Faust aufs Auge zum Buch passen, wie es dieses tut.
Lejla würde am liebsten ihren Ex Lars für alle Zeiten verfluchen und mit ihrer besten Freundin Endra raus gehen und das Leben genießen. Stattdessen muss sie aufgrund ihrer vermeintlichen Straftat Sozialstunden ableisten und gesprayte Wände säubern. Eines Tages jedoch ist es vorbei mit ihrer Normalität, als immer mehr seltsame Dinge um Lejla geschehen und sie irgendwie in alle davon verwickelt ist. Wird sie etwa verrückt? Wenig weiß Lejla um die zweite Welt, eine dunkle und gefährliche Welt, die dem Tode geweiht ist und neben ihrer existiert und ebenso wenig weiß Lejla von ihrer besonderen Rolle in dieser anderen Welt...
Der Schreibstil war mir nicht bekannt, jedoch ist er sehr flüssig und ich kam eigentlich recht gut durch die Seiten. Leider konnte mich die erste Hälfte der Geschichte noch nicht wirklich von sich überzeugen, da sie für mich doch etwas langatmig war und kaum was passiert ist. Das änderte sich zum Glück mit der zweiten Hälfte des Buches, in der man dann die ersehnt Action und Informationen erhält und sich zarte Gefühle entfalten. Der Fokus liegt dabei klar auf der Handlung und der dunklen Welt, die mir wirklich gut gefallen hat, statt wie der Titel es hergibt auf der Liebe.
Ich muss gestehen, dass ich mit Lejla und Dorian erstmal etwas warm werden musste. Sie waren mir sympathisch, aber stachen nicht so heraus, weshalb ich es mir schwer gemacht habe mich mit ihnen zu identifizieren und mit ihnen zu fiebern. Denn Dorian war nicht gerade der herzlichste Mensch und Lejla hat mir am Anfang doch ein bisschen zu sehr gejammert. Jedoch legte sich das zum Glück und da die beiden eine gute Entwicklung durch machen mochte ich sie gegen Ende wirklich gerne und habe sie gerne begleitet.
Wie bereits gesagt hat mir die erste Hälfte der Geschichte nicht so ganz gefallen, wie ich es wollte. Für meinen Geschmack hat es einfach etwas zu lange gedauert, bis der Stein ins Rollen kam, aber in der zweiten Hälfte war ich wirklich froh durchgehalten zu haben, denn mit jeder Seite wurde es besser und man findet alles, was man sich erhofft hatte: ein interessanter Plot, sympathische Charaktere, Action, Spannung und natürlich Geheimnisse und Herzklopfen. Im Großen und Ganzen ist es eine gute Romantasygeschichte mit einer guten Mischung aus Action, Fantasy und Liebe. Hat mir wirklich gut gefallen und ist für ein paar schöne Stunden sicherlich die richtige Wahl. Ich vergebe solide 4**** für Lejla und Dorian!
Ein Pärchen steht auf einem Podest. Im Hintergrund sieht man die Silhouette einer Stadt. Alles ist in einen Nebel eingehüllt.
Das Cover ist ein wahrer Augenschmaus und jetzt, da ich die Geschichte kenne, passt es wunderbar zum Inhalt.
Kurz zum Inhalt des Buches:
In alten, verlassenen Gebäuden muss die junge Lejla ihre Sozialstunden ableisten und die Wände von Graffitis säubern. Bei der Arbeit hat sie auf einmal eine Vision von einer anderen Welt, einer Parallelwelt. Seitdem bekommt sie immer wieder Visionen und findet heraus, dass es sie eigentlich gar nicht geben sollte. Wäre das nicht genug, begegnet sie auch noch immer wieder einem jungen Mann, der sie töten soll.
Meine Meinung zu dem Buch:
Ich habe mich unheimlich auf das Buch gefreut. Ich habe bereits Katjas erstes Buch gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Nachdem ich dann gehört habe, dass sie ein neues Buch herausbringt, wusste ich sofort, dass ich es lesen muss.
Meiner Meinung nach hat Katja in diesem Buch eine wunderbare Geschichte geschaffen. Ich war sofort sehr angetan. Die Charaktere der Geschichte sind alle sehr liebevoll gestaltet und besitzen alle das „Gewisse etwas“.
Dank des angenehmen, locker-leichten Schreibstils und der bildhaften Beschreibungen, ist man sehr schnell im Geschehen. Die Kapitel wurden abwechselnd aus der Sicht von „Lejla“ und aus der Sicht von „Dorian“ verfasst. Beim Lesen ist vor meinen Augen ist ein richtiger Film abgelaufen und ich musste mich teilweise zwingen mit dem Lesen aufzuhören, weil es so fesselnd war. Ich fand es klasse, dass die Geschichte so undurchsichtig war. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich sagen, wie es weitergehen könnte oder wem man wirklich trauen könnte.
Der Charakter von Lejla hat mir sehr gut gefallen und sie war mir gleich sympathisch. Es handelt sich meiner Meinung nach um ein starkes, toughes Mädchen, welches weiß, was sie will. Aber sie ist auch noch recht jung und unerfahren und macht in diesem Buch eine schöne Entwicklung durch.
Dorian ist anfangs sehr undurchsichtig und unfreundlich dargestellt. Erst im Laufe des Buches erkennt man, wie er wirklich ist und vor allem warum er so ist. Dabei ist die abwechselnde Sichtweise sehr hilfreich.
Die Annäherung der beiden und die zarte Liebesgeschichte wurde schön in die Story eingewebt und nimmt nicht zu viel Raum ein. Für meinen Geschmack ist sie perfekt dosiert worden. Die Parallelwelt, um die es hier geht, ist von der Autorin schön mit geschichtlichen Aspekten verbunden worden. Es handelt sich um das „Basler Erdbeben 1356“.
Fazit:
Katja Ammon hat hier eine wunderbare Geschichte geschrieben. Ich bin absolut begeistert von ihr und sie gehört zu meinen absoluten Highlights 2020. Am besten hat mir das geschickte Einweben einer Liebesgeschichte mit geschichtlichen Aspekten und einer erdachten Parallelwelt gefallen. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!
Inhalt: Die 17-jährige Lejla plagen düstere Visionen über eine zerfallene Welt - bis sie herausfindet, dass es diese Parallelwelt wirklich gibt. Aus Versehen erschafft sie einen Riss zwischen den Welten. Als ihr klar wird, dass sie eine Wandlerin ist, die die Macht hat beide Welten wieder in Einklang miteinander zu bringen, begegnet sie Dorian. Er ist ein Wächter, der Lejla töten soll. Doch die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und ein gefährliches Versteckspiel beginnt - denn sie sind in keiner von beiden Welten sicher.
Meine Meinung: Besonders gefallen hat mir an diesem Fantasy-Jugendbuch, dass es in sich abgeschlossen ist und dadurch auch alles rund ist. Die Handlung zieht sich wie ein roter Faden von Anfang bis Ende und lässt nichts offen oder unbeantwortet.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das Buch sich an einem eher jüngeren Publikum orientiert, da die Protagonistin selbst noch keine Achtzehn ist und mir auch die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten etwas zu flach war.
Ich liebe die Idee der Handlung und auch ihre Umsetzung. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, allerdings konnte ich mich zu Beginn nicht wirklich mich Lejla identifizieren. Sie wird als sehr auffälliges Mädchen dargestellt, was schon einiges in ihrem Leben getan hat was möglicherweise illegal ist und mir war nicht wirklich klar, wieso man sich dafür entschieden hat. Auch wenn man die Möglichkeit besonders zu Beginn des Buches bekam, sich mit Lejla anzufreunden und ihr Leben kennenzulernen hat das bei mir leider nicht geklappt. Einzig Dorian war mir ein Rätsel.
Doch sobald die Handlung Fahrt aufnahm und das Geschehen immer spannender wurde, konnte die Autorin mich endlich abholen. Die Grundidee mit den Parrallelwelten ist zwar nicht unbedingt neu, doch ich finde die Interpretation der Autorin hier unglaublich gelungen. Die Welten bilden krasse Gegensätze zueinander: Gut & Böse, Hell & Dunkel - doch manchmal trügt der Schein. Und so hatte ich durch die realistisch entworfenen Welten und ihre authentische Beschreibung ein klares Bild vor Augen.
Und so schlichen sich die Protagonisten mit jeder weiteren Seite doch langsam in mein Herz und ich bewunderte Lejlas Mut und Dorians Entschlossenheit. Lejlas rebellische Art passte plötzliche doch zu dem verschlossenen Dorian, der im Grunde mit vielen Zweifeln kämpft.
Besonders seine Figur hat mich durch die Geschichte getragen, weshalb ich hier ein großes Lob aussprechen muss! Seine harte Schalte versucht nur um jeden Preis seinen weichen Kern zu schützen und ich liebe seine Schlagfertigkeit.
Fazit: Spannungsreich, Actionreich, Temporeich und voller Nervenkitzel. Dieses Fantasy-Jugendbuch wird bestimmt bei vielen gut ankommen und viele Herzen für Dorian schlagen lassen!
In „Darker Things: Eine Liebe zwischen den Welten“ geht es um Lejla die auf einmal von Visionen einer zerfallenen Welt bekommt und ihr Leben dadurch komplett anders wird. Sie forscht nach und erfährt von einer anderen Welt. Bevor sie, aber mehr herausfinden kann ist sie schon eine Gejagte einer geheimen Gesellschaft, die ihren Tod will. Was hat es damit auf sich??? Sie begegnet einem Jungen, der mehr in ihr auslöst, doch dieser sollte sie eigentlich töten. Was hat das Schicksal mit ihnen vor ??
Lejla ist eine normale Schülerin, die plötzlich von Visionen einer zerfallenen Welt heimgesucht wird und sie sich fragt was genau dahintersteckt. Sie lebt bei ihrem Großvater und dieser scheint ebenfalls etwas zu verbergen?
Dorian ist eine Art Wächter, der etwas mit der Dunkelwelt zu tun hat. Er hat eine besondere Ausstrahlung, die mich mit jeder Seite mehr fasziniert hat. Was steckt wirklich hinter seiner Fassade ??
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Dorian und Lejla erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Die Kulisse der Stadt fand ich sehr gut beschrieben und konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Dorian und Lejla gezogen. Sie ist eigentlich eine normale Schülerin bis sie eines Tages bei ihren Sozialstunden dem putzen/ reinigen auf eine besondere Zeichnung trifft, die an einer Wand zu sein scheint. Dann taucht noch ein mysteriöser junger Mann auf - Dorian der irgendwas mit einer mysteriösen Gesellschaft zu tun hat. Warum passieren ständige Beben und Vorfälle in der Stadt? Hat Lejla wirklich etwas smart zu tun? Nach und nach erfährt man etwas über eine sogenannte Parallelwelt die Dunkelwelt, Lejla scheint eine Verbindung zu dieser Welt zu haben und eine wichtige Rolle zu haben. Was für eine Schachfigur ist sie in dem allem? Die Geschichte wird mit jeder Seite intensiver und ich konnte mich kaum davon lösen. Was für ein Schicksal wird Lejla erwarten? Das Ende war mehr, als nur aufregend und ich habe mich kaum davon lösen können. Drama, Fantasy und Spannung ziehen den Leser mit.
Das Cover sieht einfach toll aus und die beiden Menschen könnten Dorian und Lejla sein. Die Blaue und Goldtöne finde ich sehr schön gewählt.
Fazit Darker Things: Eine Liebe zwischen den Welten ist eine besondere Fantasy Romance Geschichte, die mich immer weiter mitgerissen hat.
Darker Things wurde mir freundlicherweise von Netgalley und dem Thienemann Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Schon als ich dieses wunderschöne Cover sah, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Es ist mystisch und dunkel und hat mich dadurch sofort angesprochen. Es passt gut zur Geschichte und sieht im Original einfach wunderschön aus.
Die Geschichte spielt in der Schweiz, genauer in Basel, in dem die 17-jährige Lejla lebt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter war vor Jahren psychisch erkrankt und nahm sich das Leben. Seither lebt sie bei ihrem Großvater, den sie liebevoll Tata nennt. Dieser hat es nicht leicht mir ihr, sie ist auch schon vorbestraft und muss ihre Arbeitsstunden mit dem Entfernen von Grafities ableisten. Als Lejla plötzlich auch Visionen hat und eigentartige Dinge sieht und merkt sie, dass ihr Großvater etwas vor ihr verbirgt. Als sie eines Tages auch noch dem geheimnisvollen Dorian begegnet, machen die beiden sich auf, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei finden die beiden Dinge heraus, die Lejla nicht für möglich hielt.
Der Schreibstil von Katja Ammon ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lejla, aber auch aos Dorians Sicht erzählt. So erhält der Leser auch einen guten und interessanten Einblick in seine Welt. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere, wie Lejlas Freundin Endra oder ihren Großvater, waren sehr interessant.
Die Parallelwelt wurde gut beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Auch die Charaktere dort, und vor allem Lejlas Familie, haben mir sehr gefallen. Gerne hätte ich noch ein bisschen mehr über die Dunkelwelt erfahren und auch über die einzelnen Rituale dort.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Lejla und Dorian war gut erzählt und baute sich langsam und nachvollziehbar auf.
Das Ende kam für mich allerdings ein bisschen zu schnell. Da hätten es gerne noch ein paar Seiten mehr sein können. Ich würde auch gerne erfahren, ob Lejla ihre Familie in der Dunkelwelt wieder besuchen wird und wie sich das Leben dort verändert. Ich hoffe sehr, dass es noch einen zweiten Teil geben wird.
Alles in allem war dieses Buch einfach toll und ich hatte viele gute und spannende Lesestunden.
„Darker Things“ hat mir wirklich positiv überrascht. Im ersten Moment, wollte ich das Buch vor allem wegen diesem tollen Cover. Ich habe mich direkt verliebt. Aber nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich diese Buch lesen muss. Und nach dem lesen kann ich sagen, dass nicht nur das Cover absolut gelungen ist. Mich hat das Buch sehr begeistern können und ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen. Katja Ammons Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Er ist flüssig, sehr spannend, magisch und mit einer guten Prise Romantik. Die Spannung war konstant vorhanden und ich habe bis zum Schluss, nie 100 prozentig gewusst, wem man trauen kann und wem nicht. Der Plot war faszinierend und sehr gut durchdacht. Ich konnte den einzelnen Handlungen und Entscheidungen gut folgen und diese auch nachvollziehen.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Sie hatten Tiefe, eine gewisse Komplexität und man hat sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Lejla war ein richtig toller Charakter. Auf der einen Seite war sie eine starke und schlagfertige junge Frau, aber auf der anderen Seite war da auch eine gewisse Unsicherheit und Verletzlichkeit. Lejla hat eine tolle und vor allem nachvollziehbare Entwicklung durchgemacht. Dorian habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er war ein toller und perfekter Gegenpart für Lejla. Dorian hat selber schon viel durchmachen müssen, diese Erfahrungen haben ihn sehr geprägt und einsam gemacht. Ich liebe die Dialoge zwischen den beiden. Auch die Chemie, zwischen den beiden, hat von Anfang an gestimmt. Und doch ging es mir nicht zu schnell. Katja Ammon hat für die Liebesgeschichte das perfekte Tempo gefunden.
„Darker Things“ war einfach ein sehr tolles Buch. Ich habe lange nicht mehr ein so gutes Fantasy Buch, einer deutschen Autorin, gelesen. Jeder, der das Genre Fantasy mag sollte diese Buch lesen. „Parker Things“ hat einfach alles was ein gutes Buch braucht. Eine gut durchdachte Handlung, faszinierende Charaktere und ein sehr interessantes Setting.
Dieses Buch hat mich sehr neugierig gemacht, auch wenn ich nicht genau wusste ob ich es zwingend lesen möchte. Dennoch hat es mich immer wieder angelacht und letzten Endes habe ich es mir gerne genauer durchgelesen.
Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, durchaus spannend und zieht einen durch die einzelnen Seiten. Ich bin relativ schnell vorangekommen und war neugierig darauf, wie sich alles entwickeln wird.
Lejla ist eine starke, ausgefallene und interessante Persönlichkeit. Sie ist ein kleiner Rebell, so wirkt es zumindest zu Beginn. Aber relativ schnell wird klar, sie ist eine herzliche Person, die nur einfach so ein bisschen was einstecken musste. Es war interessant wie wir innerhalb der Geschichte immer mehr von ihr erfahren konnten und sich so einiges aufgeklärt hat.
Dorian ist ein außergewöhnlicher und in sich gekehrter Charakter. Auch wenn er mich von Beginn an neugierig gemacht, war ich mir nicht ganz sicher wie ich ihn einschätzen sollte. :) Er ist ein Kämpfer, hat einiges durchlebt in der Vergangenheit und ist mit dem Vertrauen nicht so gut betraut. Dennoch versucht er Sachen zu hinterfragen und nicht nach alten Mustern zu denken, was ich wirklich gut fand.
Insgesamt eine wirklich interessante Grundidee und eine spannende Umsetzung. Es werden schon zu Beginn eine Menge Fragen aufgeworfen, welche die Geschichte schnell ins Rollen gebracht haben. Sie machen neugierig, haben mich als Leser mitgezogen und ich war gespannt darauf wie alles zusammen passt.
Die Umsetzung hat mir unheimlich gut gefallen. Die Autorin versteht es, die Geschichte spannend, überraschend und interessant umzusetzen. :) Es war wirklich klasse und ich kann es definitiv empfehlen.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Darker Things – Eine Liebe zwischen den Welten“ hat Katja Ammon einen starken, interessanten und faszinierenden Roman geschrieben, welcher mich wirklich überrascht hat. Ich hätte nicht mit solch eine wirklich tollen Geschichte gerechnet.
Darker Things ist eins der Bücher, bei dem meine Meinung, genau 50 Zu 50 steht. Ich fand es wirklich gut wie Katja Ammon ein Urban- Fantasy Klischee , neu verpackt hat in eine wirklich faszinierende Geschichte. Eine Geschichte die sehr emotionsgeladen ist und äußerst plastisch und fantasievoll erzählt wird, so das ich wirklich gut in die beschriebene Welt und Geschichte eintauchen konnte. Auch die Liebesgeschichte ist nicht aufgemotzt , sondern dezent und angenehm. Dorian ist zum anschmachten, mehr sogar charakterlich als wegen seinem Aussehen, außerdem liebe ich den Namen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist der zähe Anfang im Buch, auch habe ich eine ganze Weile Probleme, mit der Protagonistin warm zu werden. Viele Fragen werden gleich am Anfang aufgeschmissen aber die Handlung geht einfach weiter ohne dass vieles davon irgendwie aufgelöst wird, das geschieht, etwas hastig abgehandelt, erst am Ende des Buchs ´, an diesem Punkt ist es fast gar nicht mehr relevant. Ich finde den Anfang auch etwas unlogisch, der Grund für die Strafe der Protagonistin, scheint mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Sie bezeichnet sich selbst als Rebellin, die es nicht anders verdient hat, jedoch sehe ich nichts in ihrem Verhalten das nicht völlig normal für jeden Teenager ist. Auch die Bezeichnung Ninja Kämpfer , für Dorian finde ich nicht passend und man hätte es einstellen können, sobald man seinen Namen erfahren hat. Alles in allem , spreche ich doch eine Lesempfehlung aus, ganz besonders für die Leser die gerade anfangen Fantasy zu lesen, es ist ein wirklich schönes Buch für den Einstig und auch für alle anderen die nicht so sehr komplizierte, Urban Fantasy lieben.
…GENIAL ERSCHAFFENE FANTASIEVOLLE WELT, EINNEHMENDE PROTAS, DRAMATISCHER KAMPF UND TOLLER AUSGANG…, Lejla hat schon genug Probleme mit ihrem Teenager Dasein, ihren Sozialstunden und ihrem Ex Freund, als dann noch düstere Visionen und ein Fremder, der sie verfolgt auftaucht, steht ihr Leben im Chaos. Das soll aber nicht alles sein, eine dunkle Welt und eine mysteriöse Gesellschaft erwartet sie und hat leider wohl nichts gutes im Sinn.
Die Geschichte beginnt mit Alltagsproblemen, zieht aber mit dem sehr einnehmenden Dorian in einen packenden Lesefluss. Herausstechend die Details der fantasievollen Welt, die einen erstaunen als auch schockieren.
Die Autorin schafft mit locker, leichten, sehr bildlichen als auch emotionalen Schreibstil eine fantasievolle als auch gefährliche Welt. Ihre Protagonisten ziehen mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Stärke und ihren Mut sowie Dynamik schnell in einen spannenden Handlungsstrang.
Die Entwicklung und der Kampf sowie die Flucht bietet einen unerwartete Wendepunkte als auch ein Gefühlschaos, den man sich nicht entziehen kann. Ein packendes als auch emotionales Werk beginnt, was mich begeistert, von den Charakteren überzeugt und sehr über den Mut erstaunt hat.
Ich war angetan von den Details, der fantasievollen Parallelwelt als auch den Wächtern und den spannenden Entwicklungen. Ich bleibe daher begeistert, gut unterhalten, dem dramatischen Kampf als auch den Ausgang zurück.
Das Cover finde ich mal wieder wunderschön. Es spiegelt gut die düstere Atmosphäre der Story und ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Meiner Meinung nach ist es definitiv ein Hingucker.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen. Sie hat mich durch die konstante Spannung, die extrem emotionalen Szenen, und die Plot Twists mit totalem Überraschungseffekt von ihrem Talent überzeugt. Langatmige oder gar langweilige Szenen sucht man vergebens. Im Gegenteil, die Stimmung ist während des Lesens konstant zum Zerreißen gespannt.
Die Weltenbildung fand ich einfach grandios. Der bildliche Schreibstil hat mich ohne Probleme direkt mitten in die Schauplätze katapultiert und ich konnte mir die Umgebung immer sehr gut vorstellen.
Die Charaktere fand ich wunderbar authentisch und was mir besonders gut gefallen hat, ist dass Leijla nicht alles einfach so hinnimmt sondern viel hinterfragt und wenn es drauf ankommt großen Mut beweist. Auch ihre beste Freundin Endra hab ich direkt ins Herz geschlossen mit ihrer verrückten, esoterischen Art. Ich finde, jeder braucht eine Endra im Leben!
ᴅᴀʀᴋᴇʀ ᴛʜɪɴɢꜱ - ᴇɪɴᴇ ʟɪᴇʙᴇ ᴢᴡɪꜱᴄʜᴇɴ ᴅᴇɴ ᴡᴇʟᴛᴇɴ kann ich euch guten Gewissens empfehlen. Lest dieses Buch und lasst euch von den wundervollen Charakteren und einer genialen Storyline in fremde Welten entführen.
Das Buch hat nun schon eine ganze Weile auf meinem Reader geschlafen. Zwischendurch habe ich es immer wieder geweckt, um ihm eine Chance zu geben, doch ich war nie besonders ausdauernd und dachte mir dann jedes Mal "Vielleicht lieber morgen. Vielleicht lieber übermorgen. Vielleicht erst was anderes lesen." Und so kam es dann, dass ich mich quasi zur Geschichte zwingen musste, was dem Leseerlebnis wahrscheinlich nicht gerade zuträglich war.
Anfangs empfand ich die Geschichte als etwas zäh, auch mit der Protagonistin bin ich nicht so ganz warm geworden. Wir haben keine gemeinsame Wellenlänge gefunden, so sehr ich es auch versucht habe. Manchmal matcht es einfach nicht mit einem Buch, ich denke, das war hier der Fall.
Die Idee klingt erst einmal spannend, war aber leider auch nicht besser umgesetzt als ähnliche Bücher mit ähnlicher Thematik. Man kennt es halt, das Mädel trifft den gefährlichen Kerl, Kerl ist eigentlich Gegner, Kerl liebt Mädchen. Gefahr, Flucht, Kampf, Magie, Macht, Sieg.
Mein Fazit: Ich tat ich ein wenig schwer mit dem Einstieg, es hat mich einfach nicht gepackt. Mit Ach und Krach komme ich auf 3 Sterne, aber das kann wie gesagt auch an meiner Lesestimmung liegen. Vielleicht gebe ich dem Buch noch mal einen weiteren Versuch, wenn es besser passt.
Diese Geschichte hat mich sehr gefesselt. Einfach super wow! Es geht um Lejla. Lejla hat ihre Mutter nie kennengelernt. Nun sieht sie Dinge, die sonst niemand sieht, deswegen glaubt sie auch, dass sie dies von ihrer Mutter geerbt hat. Sie sieht immer wieder eine zerstörte Stadt. Dazu kommt, dass sie für die Zerstörung der Dunkelwelt & dieser Welt verantwortlich ist. Was für Lejla bedeutet, dass sie von beiden Welten verfolgt wird. Die Verfolgungsjagd ist sehr spannend beschrieben. Dann gibt es dort noch Dorian, dieser soll eigentlich Lejla töten, doch bekommt er Zweifel, ob das alles von seinem Auftraggeber richtig ist. Wie das ausgeht? Musst du dann selbst in Erfahrung bringen. Wow! Einfach wow! Die Autorin hat so einen tollen, bildhaften, lockeren & leichten Schreibstil. Ich konnte mir alles so gut vorstellen & das ist das, was mich an ein Buch fesselnd. Dazu fand ich die Charaktere super ausgearbeitet, Lejla erfährt nach & nach was ihre Geburt für Konsequenzen hatte. Sie ist einfach sehr sympathisch & authentisch. Dorian ist sehr gut ausgearbeitet, auch wenn er am Anfang doch sehr mystisch wirkt. Auch die anderen Charaktere waren einfach toll. Ein Buch, das ich sicher immer wieder lesen könnte. Klare Leseempfehlung!
Darum geht es: Lejla scheint ein ganz normales 17-jähriges Mädchen zu sein. Als sie jedoch plötzlich Visionen einer zerstörten Welt sieht, zweifelt sie an sich selbst. Hinzu komm, dass immer dann, Dorian auftaucht. Ein junger, vermummter Mann, der offensichtlich ein Geheimnis verbirgt. Eines Tages erhält er den Auftrag Lejla zu töten und die Jagd nach der Wahrheit, nach der sich Lejla so sehr sehnt beginnt.
Meine Meinung: Die Geschichte war interessant und spannend. Der Wechsel zwischen den Welten gefiehl mir gut und steigerte die Spannung. Lejla war in meinen Augen manchmal etwas widersprüchlich doch sonst sehr sympathisch. Dorian hat mir mit seiner geheimnisvollen Seite ebenfalls sehr gut gefallen. Das Buch wurde aus beiden Sichten erzählt und so bekam man Einblicke in beide Protagonisten. Trotzdem hätte an manchen Stellen gerne noch mehr Interaktion stattfinden können. Für mich kahm der Wechsel von Feind zu Freund etwas schnell, da sie nicht so viel über den anderen wussten. Der Schreibstil war angenehm und flüssig.
Das Cover und der Klapptext machten mich neugierig auf das Buch. Es verspricht eine abenteuerliche Fantasy Story.
Der Schreibstil von Katja Ammon ist flüssig und einfach. Die Szenen sind sehr leb- und bildhaft beschrieben und der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Es umfasst 34 Kapitel plus Epilog und ist geschrieben aus der Ich-Perspektive von Lejla und Dorian.
Die siebzehnjährige Lejla hat Visionen einer Parallelwelt, die wirklich existiert. Ich fand sie gleich sympatisch und authentisch. Der Wächter der Parallelwelt Dorian ist auch nett und fragt sich genau die richtigen Dinge.
Die große Frage im Buch ist: Wer ist gut? Wer ist böse? Wer sagt die Wahrheit? Einige Fragen und eine spannende Fantasywelt. Die Umsetzung ist der gut gelungen und es ist ein fesselndes Jugendbuch.
Bei diesem Buch hat mich vor allem die Idee mit der Parallelwelt von Anfang an fasziniert. Diese ist auch tatsächlich sehr gut umgesetzt in diesem Buch, besonders positiv überrascht hat mich jedoch die Lovestory. Nun bin ich ja generell kein so großer Romantikfan, aber eine gut geschriebene Liebesgeschichte (die nicht die ganze Story einnimmt) lese ich durchaus gerne. Und diese Lovestory ist meiner Meinung nach SEHR gut geschrieben. Sie fängt langsam und vorsichtig an und man merkt richtig, wie sich durch die Story und das gemeinsam Erlebte langsam etwas zwischen den beiden entwickelt und wie sie einander guttun. Ich muss zugeben, der Anfang der Geschichte hat mich ein wenig irritiert (auf den ersten Seiten wurde die Heldin Lejla ein wenig wie eine rebellische Jugendliche dargestellt die gerade Sozialstunden ableistet), wir lernen sie jedoch recht schnell von einer anderen Seite kennen und finden vor allem heraus wie sie überhaupt in diese Situation geraten ist. Und als dann Dorian und das ganze Rätsel um die Parallelwelt dazukamen war es um mich geschehen. Ein zusätzlicher Pluspunkt für das Buch ist, dass die Geschichte in diesem einen Band abgeschlossen ist und man nicht ewig auf die Fortsetzung warten muss....