das Leben des Megastars, seine globale Bedeutung – und die Mächte, die ihn bekämpften seine Krankheiten, seine Schmerzen, seine Operationen (von denen die meisten medizinisch bedingt und notwendig waren) warum es zu den Anschuldigungen kam (warum gerade «Kindesmissbrauch?») wie die Massenmedien der Verleumdung dien(t)en die Hintergründe und Abgründe der Entertainment-Industrie Michael Jacksons Pläne für ein eigenes, lichtvolleres Medienimperium der lange und heimtückische Kampf um seine Kapitalanlagen wie es zu seinem erzwungenen(!) Comeback kam – mit tödlichem Ausgang wie es nach seinem Tod weiterging (das dubiose und fehlerhafte Testament, die zwei großen Prozesse, die neuen Anschuldigungen, der «Ausverkauf») der Schlüssel zur Heilung des Planeten («Heal the world»)
«Eine der faszinierendsten, triumphalsten und tragischsten Lebensgeschichten der heutigen Zeit. Wer erkennt, was beim King of Pop geschah, durchschaut auch vieles andere …» (Govinda-Verlag)
Ich muss meiner Rezension vorausschicken, dass ich die esoterische Ausgangslage von Pade und Risi maximal anthropologisch/ethnologisch interessant finde: Die Überzeugung von Licht als spiritueller Energie, die durch Menschen Gutes bewirkt, ist weit entfernt von der Art, wie ich die Welt und die Menschheit betrachte. Daher ist für mich alles, was Michael Jackson als Botschafter dieses Lichtes begründet und seinen Tod mit dem Kampf gegen eben dieses erklärt, nur insofern interessant, als es sich auch auf andere Bereiche übertragen lässt. Was ich dagegen an diesem Buch schätze, ist der Aufwand, der hier betrieben wurde, um enorm viele Quellen zu vereinen, um Zusammenhänge über Zeit und Personen hinweg deutlich zu machen. Dafür bin ich als langjähriger Fan dankbar. Leider werden dabei allerdings immer wieder Vermutungen als logische Schlüsse getarnt, um auf diesem wackligen Fundament ein Theoriegebäude zu errichten. So wird man sicher keine Skeptiker oder gar MJ-Gegner überzeugen, was angesichts der umfangreichen Arbeit wirklich schade ist. Auch sonst ist hier einiges mehr Schein als Sein. So möchte das Buch offenbar einen professionellen und fast schon akademischen Eindruck erwecken, wechselt aber stilistisch immer wieder zwischen förmlicher Erläuterung und Alltagssprache, es ist sehr repetitiv, und immer wieder stolpert man über Grammatikfehler. Auch die ellenlangen Anmerkungen sollen wohl Eindruck schinden, indem dieselben Quellen immer wieder aufgeführt werden, anstatt ihnen durchgehende Nummern zuzuweisen; dabei ist die Liste der Quellen auch auf die akademisch übliche Weise mehr als ansehnlich. Noch länger wäre sie vielleicht, wenn an allen Stellen die entsprechenden Quellen wirklich genannt würden. Schließlich finde ich es befremdlich, dass nur bei Personen mit schwarzer Hautfarbe das äußere Erscheinungsbild in den Vordergrund gestellt wird, auch wenn das für den weiteren Text keine Relevanz hat. Die weiße Hautfarbe anderer Personen wird nicht erwähnt.